Linie 900 fährt künftig durch die Eilenriede
Neue Route über die Waldchaussee verkürzt Fahrzeiten deutlich.
HANNOVER (redu) – Ab Sonntag, 14. Dezember 2025, fährt die Buslinie 900 auf neuem Weg durch die Eilenriede und bindet das Gehägeviertel erstmals direkt an den städtischen Nahverkehr an. Möglich wird die neue Route durch die sanierte Brücke über den Schiffgraben auf der Waldchaussee.
Für Bewohnerinnen und Bewohner des Gehägeviertels verkürzt sich der Weg in die Innenstadt deutlich. Die neue Linienführung stärkt die Erreichbarkeit eines bislang nur eingeschränkt angebundenen Wohngebiets.
Mit dem Fahrplanwechsel nimmt die Linie 900 ihre ursprünglich geplante Streckenführung durch Hannover auf. Als sprintH-Linie verbindet sie Burgdorf sowie den südlichen Bereich Isernhagens direkt mit der Innenstadt. Pro Schulwerktag nutzten zuletzt rund 3.000 Fahrgäste die Verbindung.
Neue Haltestellen und kürzere Fahrzeiten
Künftig bedient die Linie drei neue Haltestellen: „Rehmer Feld“, „Gehägestraße“ und „Habichtshorststraße“. In Richtung Hannover ZOB führt der Weg über den Groß-Buchholzer Kirchweg, die Gehägestraße und die Waldchaussee bis zum Erlebnis-Zoo Hannover. Die bisherige Haltestelle „Lister Turm“ entfällt.
Durch die neue Streckenführung ist das Gehägeviertel nun an allen Wochentagen direkt erreichbar. Die Fahrzeit von der Haltestelle „Habichtshorststraße“ bis zum Ernst-August-Platz verkürzt sich auf rund 13 Minuten. Zuvor waren dafür etwa 30 Minuten mit Fußweg und Umstieg nötig.
Auch an Wochenenden fährt die Linie über die Waldchaussee, obwohl diese für den Autoverkehr gesperrt bleibt. Aus Sicherheitsgründen gilt für die Busse dort Tempo 30. Eine Schrankenanlage regelt die Durchfahrt. Tagsüber bleibt es beim 30-Minuten-Takt in beide Richtungen.




