Neue ÜSTRA easy App vereinfacht Fahrten in Hannover
Das neue Check-in-System startet am 17. März und soll vor allem Gelegenheitsfahrten im Nahverkehr einfacher machen.
HANNOVER (redu) – Mit der neuen ÜSTRA easy App können Fahrgäste in Hannover ab Dienstag, 17. März 2026, Busse und Bahnen nutzen, ohne Tarifzonen oder Preise vergleichen zu müssen. Die Anwendung erkennt Fahrtbeginn und Ziel automatisch und berechnet anschließend den Preis.
Die Anwendung arbeitet nach dem Prinzip Check-in/Be-out. Fahrgäste checken vor Fahrtbeginn per Smartphone ein, während das System Strecke und Umstiege automatisch erfasst.
Mit der ÜSTRA easy App führt der Verkehrsverbund eine neue digitale Ticketlösung für Busse und Stadtbahnen ein. Die Anwendung richtet sich besonders an Gelegenheitsfahrgäste, die ohne Deutschlandticket unterwegs sind und keine Tarifzonen kennen möchten.
Vor dem Einstieg öffnen Fahrgäste die App und checken an der Haltestelle ein. Während der Fahrt läuft sie im Hintergrund und erkennt anhand von Standortdaten, ob die Fahrt noch andauert. Auch Umstiege werden automatisch berücksichtigt. Nach dem Aussteigen beendet das System die Fahrt selbstständig.
Der Fahrpreis setzt sich aus einem Grundpreis von 1,40 Euro für Erwachsene und einem Streckenpreis zusammen. Dieser beträgt 0,24 Euro pro angefangenem Luftlinienkilometer zwischen Ein- und Ausstieg. Ein integrierter Preisdeckel verhindert, dass festgelegte Höchstpreise pro Fahrt, Tag oder Monat überschritten werden.
Die App gilt im gesamten ÜSTRA-Verbundgebiet für Busse, Stadtbahnen und auch für das On-Demand-Angebot sprinti. Zur präzisen Standorterkennung nutzt das System neben GPS auch Bluetooth-Sender an unterirdischen Haltestellen sowie in sprinti-Fahrzeugen.
Nach jeder Fahrt können Nutzerinnen und Nutzer die Kosten direkt in der App oder per E-Mail einsehen. Zudem lassen sich weitere Fahrgäste wie Kinder oder Tiere hinzufügen.
Nach Angaben des Verkehrsverbunds wurde das System bereits vor dem Start mit Testpersonen erprobt. Zum Start könne es vereinzelt noch zu kleineren technischen Fehlern kommen, teilten Projektverantwortliche der Region Hannover mit.




