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Schlagwortarchiv für: Bewerbung

„Wir haben alles gegeben!“ – BGPress 9535

„Wir haben alles gegeben!“

28. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). „‘Hannover hat nichts‘ – zu verlieren gehabt!“ Oberbürgermeister Belit Onay und sein Team Kulturhauptstadtbewerbung sind maßlos enttäuscht. Sie gratulieren Chemnitz zum Titel Kulturhauptstadt Europas 2025. Trotzdem fühle er sich als Oberbürgermeister dieser Stadt reich beschenkt und dankt allen, die an der Bewerbung mitgewirkt haben: „Wir haben wirklich alles gegeben.“

Sein Dank gilt insbesondere Stadträtin Konstanze Beckedorf, die seit Mitte 2018 vertretungsweise die Aufgaben der Kulturdezernentin wahrgenommen hat und den Prozess der Kulturhauptstadtbewerbung 2025 und des Kulturentwicklungsplanes in dieser Zeit koordiniert und begleitet hat.

Melanie Botzki und Inga Samii vom Team Kulturhauptstadt Hannover 2025 sind untröstlich: „Wir haben alles anders gemacht, alles auf eine Karte gesetzt und haben es leider nicht geschafft.“

„Wir haben alles gegeben!“ – BGPress 9546

Nachdenklicher Oberbürgermeister Belit Onay nach der Verkündung des Ergebnisses. Damit hatten die wenigsten gerechnet. © Bernd Günther

Trotz seiner Enttäuschung guckt Oberbürgermeister Onay optimistisch in die Zukunft: „‘Normalität ist keine Option‘ ist kein Strohfeuer, sondern – jetzt erst recht – Arbeitsauftrag und Zielsetzung für die nächsten Jahre.“ Er verweist auf die positiven Veränderungen in der Stadt, die der einzigartige Bewerbungsprozess bewirkt hat. „Die neue Dynamik und Energie der gegenseitigen Inspiration und Vernetzung weit über die Kulturszene hinaus haben heute einen Dämpfer erhalten, sind aber nicht mehr zu stoppen.“

Mit dieser Energie werde Hannover „kreativ der beginnenden Krise trotzen“, so Onay. Sie wird der Motor für den Wandel von der Kulturstadt Hannover zur internationalen Kulturmetropole sein.

Als Grundlage dafür dient der Kulturentwicklungsplan Hannover 2030 (KEP). Diese bis ins Jahr 2030 eingeleitete Kulturstrategie ist ein wertvolles Instrument für eine gemeinsam gesteuerte und transparente Kulturentwicklung: Er berücksichtigt herausragende Projekte der hannoverschen Kulturhauptstadtbewerbung wie das Ihme-Zentrum als Möglichkeitsraum. Er verbindet mit dem UNESCO City of Music-10-Punkte-Plan Hannover mit der Region und wird auf alle bestehenden internationalen Netzwerke zurückgreifen, um sich internationaler zu positionieren. Zusätzlich sollen neue Kooperationen zwischen Einrichtungen und Kulturinitiativen der Stadt Hannover, der Region Hannover und der Freien Szene entstehen und die gemeinsame kulturelle Infrastruktur ausgebaut werden. Damit wird die bereits im Bewerbungsprozess eingeleitete und skizzierte große Kulturregion Hannover weiter belebt.

Das unterstützt auch Hauke Jagau, Präsident der Region Hannover: „Ich bedaure sehr, dass der Titel nicht an Hannover gegangen ist. Das Bid Book enthält viele spannende Ideen, von denen wir jetzt prüfen müssen, welche man trotzdem umsetzen kann. Die Bewerbung ist ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit von Stadt und Umland. Ich danke allen, die in der Vorbereitung mit viel Kreativität – trotz der schwierigen Bedingungen – daran mitgewirkt haben. Kultur ist ein zentraler Bestandteil des Menschseins. Ich bin sicher, dass auch die Bewerbungsphase viele positive Impulse gesetzt hat, die in die Zukunft wirken – egal ob mit oder ohne Titel.“

Als Erbe des Bewerbungsprozesses zur Kulturhauptstadt Europas 2025 soll aber vor allem der kreative, inspirierende und mobilisierende Spirit weiterleben. Die erfolgreich getestete, partizipative und aktivistische Methodik der Stadtentwicklung durch Kultur soll nicht nur den Weg zur internationalen Kulturmetropole ebnen, sondern zukünftig auch auf weitere Handlungsfelder der Stadtentwicklungspolitik übertragen werden.

Kulturhauptstadt Europas 2025 - jetzt zählt’s – Kulturhauptstadtbewerbung 2025© Stadt Hannover

Kulturhauptstadt Europas 2025 – jetzt zählt’s

25. Oktober 2020/in Kultur

HANNOVER (PM/red.). Jetzt heißt es Daumen drücken. Das Team Hannover 2025 für die Bewerbung von Hannover als Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2025 ist auf der Zielgrade. Nur noch wenige Tage, dann steht fest, wer Kulturhauptstadt Europas 2025 werden wird.

Der letzte wichtige Termin auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025 steht bevor. Am morgigen Montag (26. Oktober) präsentiert sich das Team Hannover 2025, gewohnt künstlerisch, ein letztes Mal vor der europäischen Jury. Die verkündet ihre Entscheidung über die Kulturhauptstadt Europas 2025 am 28. Oktober.

Die Mitglieder der hannoverschen Delegation sind Hannovers Kulturhauptstadt-Expert*innen und zeichnen sich dadurch aus, dass sie schon lange an der Bewerbung mitgearbeitet haben. Das Team bereitet sich intensiv auf jede noch so ungewöhnliche Frage der Jury vor, die ihnen am morgigen Tag gestellt werden könnten.

Lena Kußmann, Regisseurin, Schauspielerin und künstlerische Leitung des Theaters an der Glocksee, ist für die künstlerische Produktionsleitung der Präsentationen von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 verantwortlich.

Das Kompetenzteam für die Jury Präsentation:

  • Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover
  • Melanie Botzki und Inga Samii, Leitungsteam Kulturhauptstadtbewerbung Hannover 2025
  • Dr. Heli Meisterson, Kulturhauptstadt-Expertin
  • Juan S. Guse, Autor beider hannoverscher Bewerbungsbücher zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Ninia Binias, Künstlerin, Gastgeberin des Jury Besuchs und Vorsitzende des Beirats von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Aljoscha Begrich, Maxim Gorki Theater und Mitglied des Künstlerischen Teams von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Benjamin Foerster-Baldenius, Kollektiv raumlaborberlin und Mitglied des Künstlerischen Teams von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Jean Peters, Peng!-Kollektiv und Mitglied des Künstlerischen Teams von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Ilka Theurich, Künstlerin und Think Tank „The Beauty of Failure“
Hannover präsentiert kurze Konzertversion von Terry Rileys „In C“ – KURZE KONZERTVERSION VON TERRY RILEYS© Ulrich Stamm

Hannover präsentiert kurze Konzertversion von Terry Rileys „In C“

18. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER. Die UNESCO City of Music Hannover will unter anderem mit Musik die Jury auf ihrem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025 überzeugen.

Dafür wurde am Samstag (17. Oktober 2020) unter der musikalischen Leitung von Prof. Thomas Posth eine kurze Konzertversion von Terry Rileys „In C“ mit rund 50 professionellen und ambitionierten Musiker*innen (Bläser*innen und Schlagwerker*innen, Streicher*innen, Jazzmusiker*innen und Popmusiker*innen, Weltmusiker*innen und vielen mehr) eingeübt.

Das Kurzkonzert wird zu einem von mehreren Einspielfilmen, die für den digitalen Kulturhauptstadt-Jury Besuch am 19. Oktober vorproduziert werden.

Bei dem virtuellen Jury Besuch präsentiert sich die Stadt in drei Programmblöcken, die jeweils von einer Pause unterbrochen sind. Jeder Block beinhaltet Livestreams und aufgrund der Corona-Pandemie zum Teil vorproduzierte Einspielfilme sowie eine Gesprächsrunde mit der Jury.

Dabei bleibt die Stadt ihrer Bewerbungslinie treu und lässt die Kunst für sich sprechen: Angefangen hat es am vergangenen Wochenende mit Rasen auf der gesperrten Hochbrücke. Gestern (17. Oktober) ging es nun „In C“ als UNESCO City of Music musikalisch im Ihme-Zentrum weiter.

Damit ist das Ende der künstlerisch-kreativen Fahnenstange aber noch lange nicht erreicht.

Hannover wird die Jury am 19. Oktober mit weiteren ungewöhnlichen Aktionen überzeugen: Performativ, schauspielerisch, tänzerisch, akrobatisch, tierisch sowie gesungen, gesprochen und live geschaltet soll die Vision der hannoverschen Kulturhauptstadtbewerbung aus der Stadt, der Region und Europa vermittelt werden.

Hannovers Science-Fiction-Bid Book: "Ein Buch aus der Zukunft für die Zukunft" – BGPress 15© Matthias Falk

Hannovers Science-Fiction-Bid Book: „Ein Buch aus der Zukunft für die Zukunft“

20. September 2020/in Kultur, Hannover

HANNOVER (PM). In Zeiten, in denen die Europäische Union vielleicht vor ihren größten Herausforderungen steht, kommt den Städten eine aktivistische Rolle zu: Vor Ort werden die drängenden sozialen, politischen und ökologischen Themen Europas verhandelt und neu gedacht. „Als starke Stadt wollen wir die gemeinsamen Werte Europas stärken“, kündigt Oberbürgermeister Belit Onay bei der Vorstellung des hannoverschen Bewerbungsbuches zur Kulturhauptstadt Europas 2025 an.

Als Plattform dafür soll in Hannover 2025 die „Agora of Europe“ entstehen: ein künstlerischer Verhandlungsraum für die großen europäischen Themen, wo Menschen mobilisiert werden, eine Haltung zu entwickeln und aktiv zu werden. So wird Hannover zur transnationalen Aktivistin.

Hannovers Programm basiert auf drei Säulen:

1. Die Mobile Agora auf dem Cityring

Der Cityring wird zur Bühne für die Mobile Agora, dem wandernden Festivalzentrum, das die ganze Stadt in eine Bühne verwandelt. Die aus zwölf Modulen bestehende Mobile Agora wandert auf dem Cityring wie ein langarmiges Kultur-Lebewesen durch Hannover. Wo sie andockt, aktiviert sie bestehende Gebäude und macht sie für vier Wochen zum Festivalzentrum mit Programm. Durch ihre Anwesenheit wird der Cityring transformiert. Sie blockiert, verändert den Verkehr – und schafft so die Möglichkeit, experimentelle Verkehrskonzepte auszuprobieren.

Die aus 90 Prozent recycelbaren Rohstoffen bestehenden Module lassen sich variabel zusammensetzen – mal türmen sie sich auf, mal bilden sie einen Ring, mal schlängeln sie sich in die Straßen oder wuchern in Parks. Die Module treten einzeln und temporär bereits vor 2025 auf, um Vorfreude auf die Kulturhauptstadt zu machen. Die Wanderung der Mobilen Agora wird von künstlerischen Paraden begleitet.

2. Zwölf Spotlights

Und während das Kulturprogramm in der ganzen Stadt tobt, wirft die Mobile Agora von ihrer Station aus, einem Leuchtturmstrahl gleich, ein Spotlight in die Welt, die das Thema des Monats vorgibt.

Im Spotlight geht der Blick über die Ränder der Stadt, in die Stadtteile, die Region, in die europäischen Länder bis zu den EU-Außengrenzen und darüber hinaus. In diesen Spotlights stellen alle künstlerischen Projekte Bezüge zu Orten, Menschen und Themen in dem jeweils „ausgeleuchteten Spotlight“ her. Dockt die Mobile Agora beispielsweise am Neuen Rathaus an, geht der Blick nach Süden, nach Döhren-Wülfel, Laatzen, über Göttingen bis an Italiens Westküste, dem Mittelmeer und nach Malta. Und damit könnte das vorherrschende Thema in dem Monat das sinnlose Sterben von Menschen im Mittelmeer sein.

3. Digitale Agora

Jenseits der Spotlights gibt es noch digitale Agoren, die keinen festen Ort haben.

Die digitalen Projekte der hannoverschen Bewerbung werfen neue Perspektiven auf das grundsätzliche Verhältnis von Gesellschaft und Technik. Dabei geht es nicht nur um die Zukunft der Arbeit und die Autonomisierung des Straßenverkehrs, sondern auch um den Einfluss von digitalen Plattformen auf die Diskurskultur und auf demokratische Wahlen. Die Corona-Pandemie als Katalysator hat viele Projekte hervorgebracht, die den (digitalen) Besuch Hannovers zu einer Reise in die Zukunft werden lässt.

Hannovers Science-Fiction-Bid Book: "Ein Buch aus der Zukunft für die Zukunft" – BGPress 09

Ein Teil des Eingangs zum Neuen Rathaus wurde mit großen Plakaten verhüllt © Matthias Falk

 

Projekte:

Von den 500 und mehr Projekten, die es in Hannover 2025 geben soll, sind im 2. Bid Book 48 Projekte mit mehr als 210 lokalen, nationalen und internationalen Künstler*innen und Partner*innen zu den Themen Demokratie, Menschenrechte, Nachhaltigkeit und Digitalisierung beispielhaft beschrieben. Für die Projekte zeichnet Hannovers Künstlerisches Team verantwortlich: Aljoscha Begrich – Maxim Gorki Theater, Benjamin Förster-Baldenius – raumlaborberlin, Robin Höning – endboss, Çagla Ilk – Kunsthalle Baden-Baden, Lotte Lindner & Till Steinbrenner – Künstlerpaar, Jean Peters – Peng! Kollektiv, Thomas Posth – Orchester im Treppenhaus.

Hier einige Beispiele:

Los!

geht es am Raschplatz, wo eine spektakuläre Brücke den Hinterausgang des Hauptbahnhofs mit der Hochstraße verbindet. Auf der begrünten und gesperrten Hochstraße entsteht in einem Landschloss aus alten VW-Bussen das offizielle Informationsbüro, das unter Einbindung aller gemeinnütziger Initiativen vor Ort betrieben wird. Hier spielt zur Eröffnung Hannovers Kulturhauptstadtbotschafter und Pianist Igor Levit auf. Auf einem leerstehenden Parkhausdeck in der Nähe entsteht das Hotel Europa mit unterschiedlich gestalteten Zimmern: Buden, Hütten, Lauben, Kisten, Zirkuszelte oder bewohnbare Raummodule.

UNESCO City of Music (UCOM):

Bei den UCOM-Festivals bringt Hannover jeden Monat eins der Ziele für eine nachhaltige globale Entwicklung zu Gehör. So geht es im Spotlight Frankreich mit Barockorchestern aus Hannover und Metz beim Agostino Steffani Einakter „Baccanali“ um Geschlechtergerechtigkeit. Zum Thema Verschmutzung der Meere entwickeln Chöre, Performance-Künstler*innen und die NDR-Radiophilharmonie ein Konzert auf schwimmenden Plattformen im Maschsee und für das Thema Klimaschutz kooperieren Musiker*innen aus Hannover und Salvador in Brasilien.

Wind of Change-Benefizkonzert:

Das Benefizkonzert Wind of Change wird mit Blick auf die Situation im Mittelmeer die Frage stellen: bridges or walls?

Ihme-Zentrum:

Im Ihme-Zentrum soll in den brachliegenden Flächen des Hochhauskomplexes das „Internationale Zentrum für Künstlerische Forschung“ (IZKF) entstehen. Unterschiedlichste Kulturaktive von der Freien Szene bis zu traditionsreichen Institutionen wie der Staatsoper arbeiten hier auf Augenhöhe zusammen und entwickeln zusammen neue künstlerische Formate. Der Investor hat in einem Letter of Intent die Nutzung von Räumen und Flächen über die nächsten zehn Jahre zugesagt.

Von typisch hannöverschen Projekten über…

Die Hannoveraner (Pferde) erobern sich ihre Stadt zurück. Es werden mit Kunst Zentren der Macht enttarnt, mit Müll schwimmende Kulturzonen gebaut, im Deutschen Pavillon die japanische Edo-Periode (1600 bis 1867) wiederbelebt und in der Trollfabrik for Good Methoden und Kommunikationsstrategien gegen Fake News und Verschwörungstheoretiker*innen entwickelt.

die Region, nach Hildesheim, bis nach Europa und weiter…

Mit der Fahrt in S-Bahnen auf den Ringen der Region werden Perspektiven gewechselt, an Blind Spots mit internationalen Künstler*innen hörbar dem Erinnern gedacht, der Schwarm bringt zwölf mobile Ateliers europäischer Künstler*innen von Kommune zu Kommune, mit Hildesheim plant Hannover eine Tragschrauber-Reise quer durch Europa und es startet eine Fahrradbewegung, die bis zu Hannovers Partnerstadt Blantyre reicht.

„Mit Kunst und Paukenschlägen!“ denn

„Normalität ist keine Option“

Hannover hat statt eines Bewerbungsbuchs das Manifest „Normalität ist keine Option“ veröffentlicht und ist im Wettbewerb Kulturhauptstadt Europas disqualifiziert worden! Fake News? Nein, Fiktion und künstlerischer Rahmen des zweiten Bewerbungsbuchs.

Das Manifest und die Inszenierung, mit der die Landeshauptstadt Hannover heute (18. September) ihr Bewerbungsbuch vorgestellt hat, steht beispielhaft für die künstlerische Methode, mit der sie als Kulturhauptstadt Europas auf die großen Themen aufmerksam machen will: „Mit Kunst und Paukenschlägen!“, wie das Leitungsduo der hannoverschen Bewerbung, Melanie Botzki und Inga Samii, betont.

Die Landeshauptstadt Hannover leitet ein Umdenken im Wettbewerb ein und fordert in Corona-Zeiten die Nachhaltigkeit des Bewerbungsprozesses zur Kulturhauptstadt Europas 2025 für alle Bewerberstädte. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Pandemien und deren Auswirkungen auf den Kulturbereich kulminiert in der fiktiven Überspitzung im Bewerbungsbuch: Die Stadt veröffentlicht statt eines Bewerbungsbuchs das Manifest „Normalität ist keine Option“.

Buch aus der Zukunft

In der Science-Fiction Geschichte des Autors Juan S. Guse findet eine Wissenschaftlerin in einer Cloud Hannovers fast fertiges, nie abgegebenes Bid Book. Ihre Studie ist der Blick aus dem Jahr 2059 zurück auf das Jahr 2020 und untersucht Hannovers Bewerbungsansatz als „Agora of Europe“.

Für die theatrale Inszenierung des hannoverschen Bewerbungsbuchs zeichnet als künstlerische Produktionsleiterin Lena Kußmann, Regisseurin, Schauspielerin und künstlerische Leitung des Theaters an der Glocksee, verantwortlich.

Entworfen hat das 2. Bid Book der Künstler und Designer Sebastian Peetz. Es ist eine Buchrolle, verschlossen in einer Zeitkapsel. Die Buchrolle besteht aus 100 DIN A4-Seiten, die auf einer 21 Meter langen, gewebten Stoffbahn aneinanderhängen. Der Text enthält die Antworten auf die 45 Jury-Fragen, kommentiert aus der Zukunft und verziert mit Illustrationen, die sich um den Text schlängeln. Dafür hat der deutsch-französische Zeichner Lukas Hamilcaro Fotos von Hannover genommen und sie mit Zeichnungen um das im Projekt Geplante ergänzt und erweitert.

Oberbürgermeister Belit Onay: „Wir überzeugen die Jury: Mit einem Buch aus der Zukunft für die Zukunft Europas.“

Die nächsten Termine – alle digital:

– 21. September: Abgabe 2. Bid Book

– 19. Oktober: Jury-Besuch

– 26. Oktober: Jury-Präsentation

– 28. Oktober: Entscheidung Kulturhauptstadt Europas 2025

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