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Schlagwortarchiv für: Carola Reimann

Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch - neuer Handlungsleitfaden für Fachkräfte – Sexueller Missbrauch

Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch – neuer Handlungsleitfaden für Fachkräfte

16. Oktober 2020/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Sozialministerin Carola Reimann: „Für einen starken Kinderschutz braucht es starke und gut qualifizierte Fachkräfte. Mit dem Handlungsleitfaden gibt es jetzt ein fundiertes Nachschlagewerk für die Praxis“

Pädagogische Fachkräfte in Schule und Kita sind neben den Eltern für viele Kinder die ersten Ansprechpersonen. Ist ein Kind von sexuellem Missbrauch betroffen, bedarf es besonderer Sensibilität und Professionalität. Die Landesstelle Jugendschutz hat jetzt einen Leitfaden veröffentlicht, der als Basisinformation strukturierte Handlungsoptionen aufzeigt. Für Sozialministerin Carola Reimann ist die Publikation eine wichtige Ergänzung des Angebotes für Fachkräfte: „Für einen starken Kinderschutz braucht es starke und gut qualifizierte Fachkräfte. Wir setzen in Niedersachsen auf praxisgerechte Fort- und Qualifizierungsangebote und den kontinuierlichen Austausch untereinander. Mit dem Handlungsleitfaden gibt es jetzt ein fundiertes Nachschlagewerk für die Praxis.“

Erarbeitet wurde die Broschüre im Rahmen des landesweiten Präventionsprojektes „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch“, das vom Niedersächsischen Sozialministerium gefördert wird.

Der Leitfaden erklärt, bei welchen Anhaltspunkten pädagogische Fachkräfte aufmerksam werden sollten, wie ein Gespräch mit einem betroffenen Kind verlaufen kann und welche Interventionsschritte anschließend sinnvoll sind. Christine Eichholz, Projektkoordinatorin und Autorin der Broschüre: „Weil Kinder selten von sich aus über einen Missbrauch berichten, sollten Fachkräfte aufmerksam für Persönlichkeits- oder Verhaltensveränderungen sein. Sozialer Rückzug, Ängste oder Aggressivität können Anzeichen sein. Manche Kinder testen mit vorsichtigen Andeutungen, wie Erzieherinnen und Lehrkräfte reagieren und sprechen erst nach langem Zögern über einen Übergriff.“

Ein zweiter Schwerpunkt der Broschüre betrifft die Prävention. Damit Schulen, Kitas, Jugendzentren sichere Orte für Kinder sind, sollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich auch grundsätzlich mit dem Thema „Missbrauch“ befassen. In der Broschüre sind Anregungen für die Präventionsarbeit mit Kindern zusammengeführt. Projekte, Bücher, Spiele zu Themen wie „Gefühle“, „Berührungen“, „Geheimnisse“ und Sexualität sind dabei sinnvolle Ansätze. Mit Hinweisen für die praktische Umsetzung im Alltag sowie weiterführenden Literatur- und Materialtipps bietet die Broschüre eine gute Basis für eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Facetten des Themas. Andrea Buskotte, Projektleiterin und Referentin für den Arbeitsschwerpunkt Gewaltprävention: „Wir wollen mit der Broschüre Fachkräfte informieren und sie ermutigen, das Thema in den Arbeitsalltag zu integrieren. Viele Einrichtungen arbeiten aktuell an eigenen Schutzkonzepten gegen Missbrauch, diese Prozesse wollen wir mit der Broschüre und mit unserem Projekt unterstützen.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Projektes unter: https://www.jugendschutz-niedersachsen.de/gemeinsam-gegen-sexuellen-missbrauch/

Bestell-Informationen zur Broschüre „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch – Handlungsorientierungen für Prävention und Intervention“ (DIN A4, 48 Seiten): https://jugendschutz-materialien.de/

Hintergrund und Service

Das Land Niedersachsen fördert die Fortführung des Projektes „Gemeinsam gegen sexuellen Missbrauch“ in 2021 mit 93.200 Euro. Für das Projekt im Zeitraum Oktober 2019 – Dezember 2020 stellt das Land insgesamt 122.000 Euro zur Verfügung.

Niedersachsen verfügt über eine flächendeckende Hilfs- und Beratungsstruktur im Kinder- und Jugendschutz. So gibt es in Niedersachsen aktuell:

•             21 Beratungsstellen im Bereich Gewalt gegen Kinder und Jugendliche,

•             4 Kinderschutzzentren,

•             43 Gewaltberatungsstellen für Mädchen und Frauen,

•             die Kinderschutzambulanz an der MHH,

•             Beratungsstellen gegen sexuellen Missbrauch

•             und zahlreiche weitere Unterstützungsangebote

Sozialministerin Carola Reimann hat in ihrer Amtszeit – ergänzend zu den etablierten Einrichtungen in Hannover und Oldenburg – bereits zwei neue Kinderschutzzentren eröffnet: Das Zentrum in Osnabrück und das Kinderschutzzentrum Nordostniedersachsen mit Standorten in Lüneburg und Stade. Ein weiteres Kinderschutzzentrum ist in Vorbereitung.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kinderschutz-niedersachsen.de und www.jugendschutz-niedersachsen.de.

Wieder stärker Homeoffice nutzen – Homeoffice© Bernd Günther

Wieder stärker Homeoffice nutzen

15. Oktober 2020/in Niedersachsen

HANNOVER (PM/red.). Im Moment steigen die Zahlen der Neuinfektionen im Bundesgebiet stark an. Neben den gestern vereinbarten schärferen Regelung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer die schon im Frühjahr begonnenen Möglichkeiten der Nutzung von Homeoffice in Anbetracht der sich immer entwickelnden Lage überlegen. Das Robert Koch-Institut vermeldete heute mehr als 6.600 Neuinfektionen im Bundesgebiet und somit die höchste Zahl seit Beginn der Pandemie.

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen ruft Niedersachsen Gesundheitsministerin Carola Reimann alle Unternehmen auf, Homeoffice wieder stärker zu nutzen:

„Die Zahlen der Neuinfektionen der letzten Tage sprechen eine klare Sprache. Die Pandemie ist noch nicht bezwungen. Dabei werden die kommenden Wochen entscheidend sein, ob das Infektionsgeschehen unter Kontrolle bleibt.

Deshalb ist es jetzt wichtig, die Zahl der Kontakte so weit wie möglich zu begrenzen.

Corona hat dem Arbeiten im Homeoffice einen richtigen Schub gegeben. Und doch sehe ich, dass die Zahl an Pendlerinnen und Pendlern genauso wie der Beschäftigten, die wieder täglich in den Unternehmen sind, stetig zunimmt.

Deswegen rufe ich alle Unternehmen auf, die guten Erfahrungen der letzten Monate mit der mobilen Arbeit weiter zu nutzen!“

Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann zu steigenden Infektionszahlen und dem Überschreiten der 7-Tages Inzidenz – Cloppenbrug Corona

Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann zu steigenden Infektionszahlen und dem Überschreiten der 7-Tages Inzidenz

18. September 2020/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). „In den letzten Tagen sehen wir im ganzen Land deutlich steigende Infektionszahlen, die sich vielerorts nicht auf einzelne, große Ausbrüche zurückführen lassen. Das ist eine besorgniserregende Entwicklung, die wir sehr ernst nehmen müssen.

Das Virus breitet sich überall dort aus, wo wir ihm die Gelegenheit dazu geben und zu sorglos agieren. Ich appelliere deshalb weiterhin eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen, die Pandemie sehr ernst zu nehmen und sich an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten und überall dort einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.“

Im Landkreis Cloppenburg wurde heute erstmals der Signalwert von 50 Fällen pro 100.000 EinwohnerInnen innerhalb von sieben Tagen überschritten. Der Landkreis hat bereits in den letzten Tagen Maßnahmen angeordnet, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Wir stehen mit den Behörden vor Ort in einem engen Austausch und analysieren das Infektionsgeschehen auch unter Einbeziehung der Expertinnen und Experten des Landesgesundheitsamtes. Die Lage vor Ort ist ernst, aber nach unseren derzeitigen Erkenntnissen beherrschbar.

Wenn die Zahl der Neuinfektionen aufgrund der bereits ergriffenen Maßnahmen nicht zurückgeht, werden jedoch auch weitere, lokal begrenzte Maßnahmen nötig sein. Nach unserer Auffassung müssen diese nicht zwangsläufig aus einem sogenannten „Lockdown“ des gesamten Landkreises bestehen. Vielmehr muss es darum gehen, Maßnahmen zu wählen, die geeignet sind, das Infektionsgeschehen so präzise wie möglich einzugrenzen und Infektionsketten zu unterbrechen.

Darüber hinaus stehen wir mit dem Landkreis in Gesprächen über die Umsetzung der Teststrategie des Landes, die in Landkreisen mit einem stark erhöhten Infektionsgeschehen präventive Testungen in Gemeinschaftseinrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen zum Schutz der besonders gefährdeten Gruppen vorsieht.“

70,6 Prozent stimmen gegen Fortbestand der Pflegekammer – Altenpflege

70,6 Prozent stimmen gegen Fortbestand der Pflegekammer

7. September 2020/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Insgesamt 15.100 von rund 78.000 befragten Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen haben an der Abstimmung über die Zukunft der Kammer teilgenommen. Von ihnen stimmten 70,6 Prozent gegen den Fortbestand der Kammer, 22,6 Prozent dafür, 6,8 Prozent enthielten sich. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 29. Juli bis zum 6. September 2020. 

„Dieses Ergebnis ist eindeutig“, so Sozialministerin Dr. Carola Reimann. „Die Pflegekammer ist damit ganz offensichtlich nicht die Form von Vertretung, die sich die Pflegekräfte in Niedersachsen wünschen. Angesichts der kontroversen politischen Debatten im Vorfeld und auch noch während der Befragung hatten wir eine höhere Beteiligung erwarten.“

Die Ministerin weiter: „Wir haben aber immer gesagt, dass das Ergebnis dieser Befragung für uns als Landesregierung politisch bindend ist. Deshalb werden wir auf Grundlage dieser sehr deutlichen Zahlen nun unverzüglich die Auflösung der Pflegekammer einleiten. Mit der Erstellung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs hat mein Haus bereits begonnen.“ Im Zuge der Abwicklung der Kammer werde auch die Rückzahlung der in den Jahren 2018 und 2019 geleisteten Mitgliedsbeiträge erfolgen, so Reimann: „Auch dies soll so schnell wie möglich passieren.“

Über die Gründe für das Scheitern der Kammer könne man zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, so die Ministerin. Klar sei aber, dass es der Kammer nicht gelungen sei, sich in den Augen ihrer Mitglieder zu einem unverzichtbaren Sprachrohr der Belange der Pflege zu machen. Dies zeige sich auch an der vergleichsweise geringen Beteiligung an der Umfrage.

Mit Blick auf die Zukunft der Pflege in Niedersachsen, erklärt Ministerin Reimann: „Ich wünsche mir für die Pflegekräfte in Niedersachsen, dass es ihnen gelingt sich auch ohne eine Pflegekammer ausreichend zu Wort zu melden. Als Ministerium werden wir alles uns mögliche dafür tun, dass Pflegekräften auch in Zukunft Gehör geschenkt wird, mehr als das in der Vergangenheit der Fall war. Und ich fordere alle auf, die sich im Streit um die Pflegekammer überworfen haben, nun wieder zusammenzurücken und im Schulterschluss für das gemeinsame Ziel einzutreten: die Situation in der Pflege zu verbessern!“

Das Thema Pflege bleibe weit oben auf der Agenda dieser Landesregierung, so die Ministerin. „Daran ändert auch die Entscheidung über die Kammer nichts. Ich auch weiterhin mit voller Kraft daran arbeiten, für die Beschäftigten in diesem Bereich ganz konkrete Verbesserungen zu erzielen. Mit der Konzertierten Aktion Pflege haben wir dazu einen wichtigen Anfang gemacht und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.“

Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2142

Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover

4. August 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN (PM). Direkt aus dem Urlaubsflieger zum Corona-Test – so läuft es seit vergangenem Mittwoch am Flughafen Hannover. 3.300 Urlaubsrückkehrinnen und -rückkehrer und damit 30 bis 40 Prozent der Reisenden haben sich bereits freiwillig testen lassen – ein guter Zuspruch, findet Gesundheitsministerin Carola Reimann.

Heute machte sie sich ein Bild vor Ort, sprach mit Organisatoren und Reisenden. „Das Angebot für die Reisenden ist vor allem niedrigschwellig. Noch bevor man die Heimfahrt antritt, gibt es die Möglichkeit eines Corona-Tests. Ich bin sehr beindruckt von der Organisation und danke den Verantwortlichen des Flughafens, der Region Hannover und der Johanniter Unfall-Hilfe. Das Testzentrum wurde schnell eingerichtet, als klar war, dass diese Testmöglichkeiten geschaffen werden müssen. Jetzt läuft der Betrieb hier so routiniert und professionell, dass es den Reisenden sehr leicht gemacht wird. Hat man sich auf der Reise mit dem Virus infiziert, kann der Test einen wichtigen Beitrag leisten, andere nicht zu gefährden und das Virus nicht weiter zu verbreiten.“

Die Bilanz nach einer Woche Testungen zeigt bei 16 Fluggästen von insgesamt 1.705 getesteten Personen eine Infektion. „Ich hoffe, dass diese Quote weiter so stabil niedrig bleibt. 1 Prozent klingt vielleicht wenig, aber jedem muss klar sein, dass schon wenige unerkannt Erkrankte ein großes Risiko darstellen“, so die Ministerin.

Da der Test lediglich eine Momentaufnahme darstellt, ruft die Gesundheitsministerin weiter zur Vorsicht auf: „Wir haben es alle in der Hand, dass es nicht zu einer zweiten Welle kommt. Egal ob auf Reisen oder im Alltag zu Hause, wir müssen weiter auf Abstand und Hygiene achten!“

Reisende aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich in häusliche Isolierung zu begeben und das Gesundheitsamt am Wohnort zu informieren.

Seit dem 1. August kann sich jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, innerhalb von 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten wird zurzeit auf Bundesebene vorbereitet.

Die Kosten dafür werden seit dem 1. August vom Bund übernommen, wenn der Test innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise gemacht wird. Reisende sollten sich an ihre Hausarztpraxis bzw. außerhalb der Sprechzeiten an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 oder ihr Gesundheitsamt wenden.

Neben dem Testzentrum am Flughafen wird die Kassenärztliche Vereinigung flächendeckend Testzentren einrichten. Diese werden in den nächsten Tagen sukzessive in Betrieb gehen.

Reisende, die sich nicht direkt als Fluggast am Flughafen testen lassen können, müssen in der Arztpraxis beispielsweise durch einen Boarding-Pass, ein Ticket oder eine Hotelrechnung glaubhaft nachweisen, dass ein Auslandsaufenthalt stattgefunden hat.

Reisende finden alle wichtigen Informationen zum Testzentrum am Flughafen unter https://www.hannover-airport.de/rund-ums-fliegen/coronavirus-passagierinformationen/

Nach Angaben der Johanniter sind inzwischen 3.316 Personen (Stand 04.08.2020 6:00 Uhr) am Airport getestet worden. Die Johanniter arbeiten im Corona-Testzentrum am Airport in drei Schichten mit jeweils 15 Mitarbeitern. Sechs Ortsverbände mit rund 120 Helfern und Mitarbeitenden aus dem Regionalverband Niedersachsen Mitte sind aktuell im Einsatz: Federführend der Nordhannoversche Ortsverband um Einsatzleiter Helge Vogelsang, der durch die Ortsverbände Hannover-Wasserturm, Wunstorf-Steinhuder Meer, Aller-Leine, Landesbergen und Deister unterstützt wird. Die ehren- wie hauptamtlichen Johanniter kümmern sich mit ihrem medizinischen Know-how und ihren Erfahrungen im Bevölkerungsschutz – angefangen von den Komponenten Logistik und Kommunikation, also von Strom, Wasser, Internet über Schutz- und Testmaterial bis zur Büroausstattung, um die Sorgen und Nöte der Reisenden am Flughafen Langenhagen.

  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2060
    Gut abgeschirmt befindet sich das Corona-Testzentrum im Bereich der Ankunftsebene am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2062
    Das Corona-Testzentrum der Johanniter am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2071
    Hinweisschilder weisen den Reiserückkehrern den Weg zum Testzentrum am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2080
    Material zur Probenentnahme liegt bereit © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2093
    Gesundheitsministerin Carola Reimann informiert sich über das Corona-Testzentrum für rückkehrende Fluggäste aus dem Ausland © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2117
    Dr. Raoul Hille, Geschäftsführer Hannover Airport © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2124
    Uwe Beyes, Mitglied im Landesvorstand der Johanniter im Landesverband Niedersachsen/Bremen © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2131
    Der vorgelagerte Registrierungsbereich für Fluggäste, die sich freiwillig testen lassen wollen © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2135
    Eine Helferin der Johanniter warten an einer Registrierungsstelle auf die nächsten Flugäste © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2136
    Helge Vogelsang, stellvertretender Dienststellenleiter im Nordhannoverschen Ortsverband und Einsatzleiter der Johanniter, erklärt Carola Reimann bei dem Rundgang den Ablauf © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2142
    Helge Vogelsang, stellvertretender Dienststellenleiter im Nordhannoverschen Ortsverband und Einsatzleiter der Johanniter, erklärt Carola Reimann bei dem Rundgang den Ablauf © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2159
    Gesundheitsministerin Reimann informiert sich über die Probenentnahme © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2160
    Ein Fluggast übergibt die notwendigen Unterlagen zur Durchführung der Probe an den Johanniter-Mitarbeiter © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2170
    Probenentnahme bei einem Fluggast nach Ankunft am Flughafen Langenhagen.

 

Niedersachsen beschließt Aufstockung der Corona-Prämie für die Beschäftigten in der Altenpflege – Corona Prämie Altenpflege

Niedersachsen beschließt Aufstockung der Corona-Prämie für die Beschäftigten in der Altenpflege

16. Juli 2020/in Politik

HANNOVER. Mit dem Beschluss zum zweiten Nachtragshaushalt hat Niedersachsen den Weg frei gemacht für die Zahlung des Landespflegebonus. „Im Gesundheitswesen wird bei der Bewältigung der Corona-Pandemie Großes geleistet“, betont Sozialministerin Carola Reimann.

Der Altenpflegebereich habe bei größeren Ausbruchsgeschehen und mit der Umsetzung umfangreicher Hygienemaßnahmen vor besonderen Herausforderungen gestanden. Das Land stelle 50 Millionen zur Verfügung und bringe mit der Corona-Prämie die gesellschaftliche Wertschätzung für die unverzichtbare Arbeit der rund 140.000 Beschäftigten in der Altenpflege zum Ausdruck, so Dr. Carola Reimann.

Die rund 3.600 zugelassenen Pflegeeinrichtungen und für Pflegeeinrichtungen tätigen Personaldienstleistungsunternehmen mit Sitz in Niedersachsen sind nach § 150a SGB XI verpflichtet, allen Beschäftigten einen nach Beschäftigungsumfang und Umfang der Tätigkeit in der direkten Pflege gestaffelten Bonus zu zahlen.

Die Auszahlung erfolgt über das Landesamt für Soziales, Jugend und Familie. Ab dem 1. August 2020 können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber dort den Bescheid der Pflegekassen über die Auszahlung des Bundesanteils der Corona-Prämie einreichen und für ihre Beschäftigten die Aufstockung um den Landesanteil beantragen. Dr. Carola Reimann hierzu: „Ich fordere die Unternehmen auf, rasch die Mittel beim Landessozialamt zu beantragen.“

Die Pflegekassen haben den Arbeitgebern hierfür bis zu 1.000 Euro pro Mitarbeiterin oder Mitarbeiter ausgezahlt. Niedersachsen nutzt die im Bundesgesetz vorgesehene Möglichkeit, diese Corona-Prämie auf bis zu 1.500 Euro aufzustocken. Hierfür stehen mit dem Beschluss des Landtags 50 Mio. Euro zur Verfügung.

Statement der Ministerin zu Corona-Ausbruch in Schlachtbetrieb in NRW – Schlachtbetrieb Covid19

Statement der Ministerin zu Corona-Ausbruch in Schlachtbetrieb in NRW

18. Juni 2020/in Niedersachsen

HANNOVER / GÜTERSLOH. In einem Schlachtbetrieb der Firma Tönnies im Landkreis Gütersloh (NRW) wurden bis Mittwochabend insgesamt 657 Beschäftigte positiv auf Covid-19 getestet. Insgesamt 7.000 weitere Personen wurden von den örtlichen Behörden unter Quarantäne gestellt.

Sozial- und Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann erklärt zu den Zuständen in der Fleischindustrie: „Corona legt die strukturellen Probleme in der Fleischbranche schonungslos offen. Sowohl bei der Unterbringung als auch im Betrieb selbst sind die Beschäftigten häufig auf sehr engem Raum zusammen, sodass sich Infektionen schnell verbreiten können. Dazu kommt, dass es für Werkvertragsbeschäftigte keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gibt. Dies kann dazu führen, dass Betroffene aus finanzieller Not auch mit Symptomen weiterarbeiten und ihre Kolleginnen und Kollegen infizieren. Die vom Bund geplante Abschaffung der Werkverträge in der Fleischindustrie ist vor diesem Hintergrund auch ein Mittel gegen die Weiterverbreitung des Virus in den Betrieben.

Es kommt jetzt ganz entscheidend darauf an, dass es keine Personalverschiebungen vom betroffenen Betrieb im Landkreis Gütersloh zu anderen Standorten der Tönnies-Gruppe gibt. Wir haben in Niedersachsen bereits nach dem Auftreten erster Infektionen in Schlachthöfen im Mai per Erlass das Durchwechseln von Personal in diesem Bereich untersagt. Diesem Erlass ist weiter unbedingt Folge zu leisten. Eine Ausbreitung des Infektionsgeschehens in andere Landkreise und auch nach Niedersachsen muss unbedingt verhindert werden.“

 

Blutspenden kann Leben retten - Weltblutspendetag am 14. Juni – Blutspendebeutel

Blutspenden kann Leben retten – Weltblutspendetag am 14. Juni

12. Juni 2020/in Gesundheit

HANNOVER. Angesichts der Verunsicherung durch die Corona Pandemie ist die Zahl der Blutspenden zurückgegangen. Anlässlich des Weltblutspendetages am 14. Juni appelliert Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin deshalb an mögliche Spenderinnen und Spender.

„Niemand muss sich Sorgen machen“, betont Carola Reimann, „die Blutspendedienste vor Ort sorgen dafür, dass die Blutspende unter den erforderlichen hygienischen Bedingungen erfolgen kann. Die Sicherheit der Blutspenderinnen und -spender ist daher gewährleistet.“

Die Ministerin erinnert daran, dass jeder Mensch auf eine Blutkonserve angewiesen sein kann, zum Beispiel nach Unfällen oder schweren Operationen. Nach Schätzungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) werden in Deutschland täglich etwa 15.000 Blutspenden benötigt. Daher ist es wichtig für eine flächendeckende Versorgung, dass auch künftig genügend Menschen Blut und Plasma spenden.

„Das Motto des diesjährigen Weltblutspendetages „Sicheres Blut rettet Leben“ macht deutlich, wie wichtig Blutspenden sind“, unterstreicht Ministerin Reimann, „ deshalb möchte ich den engagierten Bürgerinnen und Bürgern danken, die sich bereit erklären, auch unter erschwerten Bedingungen Blut zu spenden.“

Das Land Niedersachsen erweitert Covid-19-Teststrategie um Präventivtests – Covid Test© pixabay

Das Land Niedersachsen erweitert Covid-19-Teststrategie um Präventivtests

4. Juni 2020/in Gesundheit

HANNOVER. Die Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann hat am Donnerstag eine Erweiterung der niedersächsischen Teststrategie bekanntgegeben gegeben. Ministerin Carola Reimann: „Wir testen konsequent und anlassbezogen. Zusätzliches Sicherungsnetz für Beschäftigte in besonders gefährdeten Bereichen“

Grundsätzlich unterschieden wird dabei zwischen Testungen bei bereits aufgetretenen Covid-19-Erkrankungen und der neu geschaffenen Möglichkeit für präventive Tests in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einem vergleichsweise hohen Aufkommen von Neuinfektionen.

Mit Blick auf „Wir testen konsequent und anlassbezogen, um eine Verbreitung des Virus so weit wie möglich zu verhindern. Dies gilt generell beim Auftreten von Infektionen. Auf Grundlage der überarbeiteten Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts sollen im Falle eines laborbestätigten Covid-19-Falles sämtliche Kontaktpersonen der sogenannten Kategorie 1 getestet werden. Die Gesundheitsämter vor Ort ermitteln diese engen Kontaktpersonen mit großem Aufwand, stellen sie unter Quarantäne und testen sie dann unabhängig von Symptomen“, so Gesundheitsministerin Reimann.

Noch weiter geht die Teststrategie überall dort, wo Menschen leben, die besonders gefährdet sind, an Covid-19 zu erkranken und von einem schweren Verlauf der Krankheit betroffen zu sein.

In Alten- und Pflegeheimen sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung soll bereits beim Auftreten von geringsten Symptomen für eine Covid-19 Erkrankung eine Testung erfolgen und dafür gesorgt werden, dass die betreffende Person keinen weiteren Kontakt zu anderen Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern hat. Tritt ein Verdachtsfall bei Beschäftigten ein, so sind diese unverzüglich von der Arbeit freizustellen.

Ministerin Reimann: „Auf diese Weise wollen wir das Risiko für weitere Ausbrüche in diesen Einrichtungen so weit wie nur irgend möglich reduzieren. Eine hundertprozentige Sicherheit wird es leider dennoch nicht geben. Im Falle eines laborbestätigten Falles in einer Einrichtung sieht unsere Strategie deshalb vor, das gesamte Personal unverzüglich auf Covid-19 zu testen. Abhängig von der Lage vor Ort gilt dies auch für alle Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtung.“

Bei dem Angebot für präventive Tests werde man sich in enger Abstimmung mit den Behörden vor Ort auf die Landkreise und kreisfreien Städte konzentrieren, die eine entsprechend hohe 7-Tages-Inzidenz von Infektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern aufweisen. „In Landkreisen oder kreisfreien Städten, in denen die Zahl von 35 Fällen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern in einem Zeitraum von sieben Tagen überschritten wird, werden wir den Beschäftigten in sämtlichen Alten- und Pflegeheimen, in ambulanten Pflegediensten, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und in den Kindertagesstätten zukünftig präventive Tests auf Covid-19 anbieten. Gerade in diesen Bereichen haben wir es mit Personen zu tun, die aufgrund ihrer Arbeitssituation nicht in der Lage sind, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten“, so Reimann.

Da es derzeit in Niedersachsen keinen Landkreis gibt, der die Marke von 35 Fällen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschreitet, besteht vorbehaltlich der Abstimmung mit den örtlichen Behörden die Möglichkeit, das beschriebene Verfahren ab der kommenden Woche in dem Landkreis umzusetzen, der landesweit die höchste 7-Tages-Inzidenz aufweist.

Die Grundlage für diese Testungen liefert die für nächste Woche angekündigte Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die dafür sorgen wird, dass auch solche Tests mit den Krankenkassen abgerechnet werden können. Auch mit Blick auf die Verordnung erklärt die Gesundheitsministerin: „Testungen müssen gezielt und anlassbezogen bleiben, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten und die vorhandenen personellen und materiellen Ressourcen so effektiv wie möglich einzusetzen.“

Ein weiteres zusätzliches Modul der erweiterten Teststrategie stellt das Angebot von Antikörpertests für Beschäftigte und Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen dar, in denen es bereits zu Covid-19 Ausbrüchen gekommen ist.

Dazu erklärt der Präsident des Landesgesundheitsamtes, Dr. Matthias Pulz:

„Antikörpertests geben uns einen Hinweis darauf wie viele Personen in einer Einrichtung die Infektion mit Covid-19 schon durchgemacht haben. Dadurch bekommen wir nachträglich einen Einblick in das Infektionsgeschehen in den jeweiligen Einrichtungen und gewinnen wichtige epidemiologische Erkenntnisse.“

 

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