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Schlagwortarchiv für: Flughafen

Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3853 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr

13. Juni 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (red). Heute wurde die neue mobile Brandsimulationsanlage am Airport Hannover vorgestellt. Sie zählt zur derzeit größten und modernsten mobilen Flugzeug-Brandsimulationsanlage der Welt.

Die Anlage ist ein Gemeinschaftsprojekt der Flughäfen Bremen, Hannover und Stuttgart. Ihre Kosten betragen 2 Millionen Euro. Mit einer Länge von 38 Metern, einer Höhe von 8 Metern und einer „Flügelspannweite“ von 20 Metern hat sie beachtliche Ausmaße. An ihr können an 28 unterschiedlichen Innen- und Außenbrandstellen über Funkfernsteuerung unterschiedlichste Szenarien realistisch erzeugt werden.

Für die Einsatzkräfte der Flughafenfeuerwehren muss im Ernstfall jeder Handgriff und jede unterschiedliche Einsatztaktik sitzen. Dafür ist auch ein spezielles Kamerasystem mit zwei hochauflösenden 360° Kameras und vier Wärmebildkameras am und im Simulator verbaut. Sie geben den Instruktoren in einem speziellen Container ein gutes Bild beim Übungsablauf. Er steht in unmittelbarer Nähe zu einem 120 Quadratmeter großen Flächenbrandfeld, welches über Gas eine Flammenhöhe von bis zu 20 Meter erzeugen kann. Auf dieser kann es bis zu 500° Grad heiß werden und der effektive Löscheinsatz wird im Kontrollcontainer mit diversen Temperatursensoren auf der Fläche kontrolliert.

Der Brandsimulator hatte eine Planungs- Projektierungs- und Bauzeit von vier Jahren. Um möglichst realistisch an unterschiedliche Flugzeugtypen zu üben, wurde auf der linken Seite ein Airbus A 320 mit seinem Triebwerk gebaut. Auf der rechten Seite hat man sich für den häufig geflogenen Typ von der Boeing B 737 entschieden. Beide Seiten haben die bauarttypischen Verschlüsse und Notausgänge. Auch zwei Notrutschen zur Personalrettung können an dem Simulator angebracht werden.

  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3761
    Auf dem Flughafen Hannover wurde die weltgrößte und modernste Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3780
    Die Instruktoren und die Wachmannschaft der Flughafenfeuerwehr Hannover ist angetreten. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3790
    Das Innere der Brandsimulationsanlage entspricht ungefähr dem Raum eines Flugzeuges der Bauklasse Boeing B 737. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Auf dem Flughafen Hannover wurde die weltgrößte und modernste Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Auf dem Flughafen Hannover wurde die weltgrößte und modernste Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr in Betrieb genommen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3810
    Zwei Notrutschen zur Personenbergung sind ebenfalls in der Simulationsanlage anbringbar. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3812
    Von einem speziellen Kontrollcontainer wird die Anlage gesteuert und mit großen Bildschirmen beobachtet. Hier werden auch die Nachbesprechungen für die übenden Brandschützer durchgeführt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3822
    Zwei von insgesamt fünf Großlöschfahrzeugen (hier vom Typ Panther). Mit 52 Tonnen Gewicht sowie 1.500 PS sind sie die größten, schwersten und schnellsten Feuerwehrfahrzeug auf dem Flughafen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3870
    Auf 120 Quadratmeter kann ein Flächenbrand, z.B. durch ausgelaufenden Treibstoff, nachempfunden werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3886
    Ein Großlöschfahrzeug vom Typ Panther beim Ablöschen des "Flächenbrandes" © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3890
    Ein Großlöschfahrzeug vom Typ Panther beim Ablöschen des "Fläschenbrandes" © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3909
    Der Innenraum kann für Innenlöschangriffe ebenfalls realistisch mit Flammen versorgt werden, um so Hitze und Sichtbeeinträchtigung in der Übung zu simulieren. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3853
    Aussenangriff auf ein simulierten Triebwerksbrand eine A 320 mit zwei Einsatzkräften der Wachmannschaft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neue mobile Brandsimulationsanlage für die Flughafenfeuerwehr – BGPress 3835
    Stefan Martens, Leiter der Flughafenfeuerwehr, erläuterte den Medienvertretern und Gästen die Nutzung der weltweit größten mobilen Brandsimulationsanlage. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Der gesamte obere Bereich mit den Brandcontainern sowie die Simulationsfläche für Flächenbrand können demontiert und in Teilen an einen der weiteren Flughäfen gebracht werden.

Bei der Vorführung für die Medienvertreter standen der Geschäftsführer des Hannover Airport Dr. Raoul Hille und Prof. Dr. Martin Roll sowie Stefan Martens, Leiter der Flughafenfeuerwehr zur Verfügung. Auf dem Vorfeld hatten sich neben den acht Instruktoren auch ein Teil der Wachmannschaft der Flughafenfeuer versammelt, um mit einigen Praxisdemonstrationen die Vielfalt des Brandsimulators aufzuzeigen.

Die Flughafenfeuerwehr mit ihren Spezialisten in der Brandbekämpfung und ihrem hochtechnisierten Einsatzmaterial muss rund um die Uhr verläßlich funktionieren. Ein Ausfall kann die sofortige Sperrung des Flughafens für Starts und Landungen bedeuten. Die neue mobile Brandsimulationsanlage sichert auch einen permanenten und hohen Ausbildungsstand der Flughafenfeuerwehren.


Beschäftigte der Luftsicherheit streiken am Airport Hannover – BGPress 2984© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Beschäftigte der Luftsicherheit streiken am Airport Hannover

14. März 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM/red). Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft Beschäftigte im Luftsicherheitsbereich, die am Flughafen Hannover-Langenhagen in der Fluggastkontrolle tätig sind, zum Streik am Montag, den 14. März auf. Der Streik wird um 0:00 Uhr beginnen und um 24:00 Uhr wieder enden.

In den bisher drei Verhandlungsrunden zur Erhöhung der Entgelte für Sicherheitskräfte an Verkehrsflughäfen konnte keine Einigung erzielt werden. ver.di verhandelt bundesweit für etwa 25.000 Branchenbeschäftigte mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS). Die Arbeitgeber haben zwar ein Angebot unterbreitet, das aber in den letzten Verhandlungen nicht erhöht wurde. Damit bleibt es bei dem unzureichenden Angebot aus den beiden ersten Verhandlungen, das in keiner Weise die Preisentwicklung aufgreift und Nullmonate vorsieht. Dieses Angebot hat bereits Ende Februar zu Protesten und Streiks der Beschäftigten geführt. Dies gilt neben dem unzureichenden Angebot zur Erhöhung des Lohns, insbesondere für die Angleichung der regionalen Löhne auf das höchste Niveau und die Angleichung in Ost an West.

„Die Arbeit der Luftsicherheitskräfte muss finanziell attraktiv bleiben, damit die dringend benötigten Fachkräfte gewonnen werden können. In Hannover werden aktuell mehr als 100 Fachkräfte benötigt, um die Kontrolle der Fluggäste in einer angemessenen Zeit vornehmen zu können und um lange Warteschlangen zu vermeiden. Deshalb muss der Lohn um mindestens um 1 Euro angehoben werden. Das Arbeitgeberangebot liegt weit unter der Forderung der Beschäftigten. Außerdem wollen die Arbeitgeber Nullmonate durchsetzen“, kritisiert ver.di-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper. „Schon jetzt gibt es einen
Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, die bereit sind, rund um die Uhr, an Wochenenden und an Feiertagen äußerst flexibel am Flughafen zu arbeiten.“

Wegen des Streiks fallen am Flughafen Hannover mehrere Flüge aus.

Beschäftigte der Luftsicherheit streiken am Airport Hannover – BGPress 2951

Wegen des Streiks von Beschäftigen im Luftsicherheitsbereich fallen heute mehrere Flüge auf dem Flughafen Hannover aus.© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Flughafen Köln/Bonn

Kooperation mit Flughafen Köln/Bonn und THW stärkt Auslandslogistik

14. Oktober 2021/in Panorama

Köln/Bonn. Heute unterzeichneten die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) und die Flughafen Köln/Bonn GmbH eine Kooperationsvereinbarung für künftige THW-Einsätze. Damit baut das THW seine Kapazitäten im Logistikbereich weiter aus. „Die Kooperation mit dem Flughafen Köln/Bonn ist ein logischer Brückenschlag, nachdem das THW im Juni 2021 sein neues Logistikzentrum in Hilden (Nordrhein-Westfalen) eröffnet hat, um seine Logistikkompetenz für In- und Auslandseinsätze zu bündeln“, so Präsident Gerd Friedsam bei der Vertragsunterzeichnung.

Wenn die Bundesregierung beim nächsten internationalen Hilfeersuchen das THW mit einer seiner Schnell-Einsatz-Einheiten ins Ausland entsendet – wie etwa im August 2020 die SEEBA (Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland) nach Beirut – dann kommt das Material künftig von Hilden über den Flughafen Köln/Bonn ins jeweilige Einsatzgebiet. „Als bedeutendes Luftverkehrs-Drehkreuz in NRW mit herausragender Stellung im Bereich der Luftfracht in Europa ist der Flughafen dafür prädestiniert, das THW in Zukunft bei seinen Einsätzen schnell und effizient zu unterstützen. Wir freuen uns, dem THW künftig bei seinen wichtigen Aufgaben partnerschaftlich zur Seite zu stehen“, sagt Flughafenchef Johan Vanneste. „Damit im Einsatzfall alles möglichst reibungslos klappt, sind Kooperationen, wie mit dem Flughafen Köln/Bonn, vorab bis ins Detail geregelt“, so THW-Präsident Gerd Friedsam heute bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit der Flughafen Köln/Bonn GmbH.

Nach dem Umzug von Heiligenhaus (und sukzessive auch vom Zentrallager für Auslandslogistik/Mainz) in das moderne, brandneue Logistikzentrum Hilden sowie durch die Kooperation mit dem Flughafen Köln/Bonn ist das THW im Bereich Logistik künftig noch besser aufgestellt. Hilden bietet Platz für 8.500 Euro-Paletten Einsatzausstattung, Geräte und Werkzeuge auf einem 42.000 m2 großen Gelände. Ein Team aus haupt- und ehrenamtlichen Logistikspezialisten und -spezialistinnen steht bereit, um benötigte Technik zusammenzustellen, zu verpacken und mit Zoll-Papieren zu versehen. Künftig geht es dann von Hilden über Köln/Bonn zu allen möglichen Einsatzorten der Welt. Das zugehörige THW-Team wird ebenfalls über den Flughafen Köln/Bonn, aber auch weiterhin über den Flughafen Frankfurt/Main entsendet.

Zusätzlich genehmigte der Deutsche Bundestag dem THW kürzlich den Aufbau von vier weiteren, über Deutschland verteilten Logistikzentren (LogZ) als Konsequenz aus den Engpässen zu Beginn der Corona-Pandemie. Deren Aufbau wird zwar noch Zeit in Anspruch nehmen, doch dann lagern auch hier Hilfsgüter sowie Material für THW-Notfalleinsätze.

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit knapp 80.000 Ehrenamtlichen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

Corona-Tests in Hannover werden am Flughafen Langenhagen konzentriert – Zentrales Testzentrum© Bernd Günther

Corona-Tests in Hannover werden am Flughafen Langenhagen konzentriert

11. August 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN (PM). Das Corona‐Testzentrum am Flughafen Langenhagen ist am 11. August 2020, 0:00 Uhr von der Region Hannover in die Zuständigkeit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen übergegangen. Sie übernimmt die dort aufgebauten Einrichtungen, um die Testungen von Reiserückkehrern fortzusetzen und an einem Standort zu konzentrieren. Das Testzentrum in Empelde, das die KVN bislang in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz unterhielt, wird zeitnah nach Langenhagen verlegt. „Um Synergieeffekte zu nutzen, ist es derzeit sinnvoll, die Corona‐Tests an einem Standort in der Region Hannover zu konzentrieren“, begründet Nicole Löhr, Geschäftsführerin der KVN Bezirksstelle Hannover, die Verlegung des Testzentrums. „Für den Standort Langenhagen spricht aber auch seine gute Erreichbarkeit über die Autobahn und per S‐Bahn.“

Eine weitere Überlegung: Für Rückkehrer von einer Flugreise ist es sehr praktisch, wenn sie gleich bei ihrer Ankunft im Flughafen den – für viele sogar verpflichtenden – Test machen können. Andernfalls müssten sie vom Flughafen noch nach Empelde fahren oder nach Rückkehr in ihr Zuhause sich noch einmal zum Testzentrum aufmachen. „Wer nicht zum Test verpflichtet ist, würde möglicherweise darauf verzichten, weil ihm das zu umständlich wäre. Mit Langenhagen halten wir ein niederschwelliges Angebot für die Rückkehrer bereit“, so Löhr.

Die Zahlen vom Wochenende geben ihr Recht: Am Samstag und Sonntag wurden in Langenhagen rund 1.400 Tests täglich durchgeführt. Jetzt steigt aber auch in Empelde die Testfrequenz: Am Montag waren es dort rund 230 Tests. Das spricht aus Sicht der KVN dafür, die Standorte zusammenzulegen. Die KVN wird die Zusammenarbeit sowohl mit den Johannitern wie mit dem DRK fortsetzen – die Johanniter werden die Testungen der Flugrückkehrer weiterführen, das DRK parallel dazu die Drive‐In‐Testungen am Flughafen organisieren.

Die Region Hannover war in der letzten Juliwoche auf Wunsch des Landes in Vorleistung gegangen und hatte das Testzentrum am Flughafen organisiert. Die neue Bundesverordnung bietet keine Rechtsgrundlage, die es der Region Hannover erlaubt, derartige Kosten im eigenen Haushalt zu übernehmen. Cora‐Jeanette Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit der Region Hannover: „Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Beteiligten, die die schnelle Errichtung und Inbetriebnahme der Testeinrichtung ermöglicht haben. Im besonderen Maße gilt dies für die Johanniter und den Flughafen Hannover, aber auch für die Kassenärztliche Vereinigung, die mit der Region Hannover gemeinsam nach Lösungen gesucht hat.“

Die niedersächsische Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann bedankt sich ebenfalls bei allen Beteiligten für den schnellen Aufbau des Testzentrums am Flughafen: „Hier wurde innerhalb kürzester Zeit die Infrastruktur für niedrigschwellige Tests geschaffen. Angesichts der steigenden Infektionszahlen ist das ein ganz wichtiger Beitrag im Kampf gegen die Pandemie denn das Virus reist mit. Deshalb gibt es seit vergangenem Samstag die Testpflicht, für alle, die aus Risikogebieten zurückkommen.“ Bis ein negatives Testergebnis vorliege, müsse man sich nach der Rückkehr zunächst in häusliche Quarantäne begeben, macht die Ministerin noch einmal deutlich.

„Ich appelliere eindringlich an alle Urlaubsrückkehrerinnen und ‐Rückkehrer, die hier vorhandene Möglichkeit für kostenlose Tests auch wirklich in Anspruch zu nehmen. Auch Reiseziele wie Mallorca, die vom RKI nicht als Risikogebiete ausgewiesen sind, weisen derzeit erhöhte Infektionszahlen auf. Mit den kostenlosen Tests am Flughafen kann das Risiko für eine Weiterverbreitung des Virus deutlich reduziert werden“, so Reimann.

Wer sich in Langenhagen testen lassen möchte, aber nicht mit dem Flugzeug einreist, ist derzeit noch darauf angewiesen, sich über seinen Hausarzt einen Testtermin reservieren zu lassen. Die KVN arbeitet aber mit Hochdruck daran, ein onlinegestütztes Buchungssystem einzuführen. Dann können sich Testwillige von außerhalb selbst für einen Testtermin anmelden, ohne ihren Hausarzt in Anspruch nehmen zu müssen. Auch die Testergebnisse, sofern sie negativ sind, werden dann online abrufbar sein.

Das Testzentrum am Flughafen wird, von wenigen Stunden Nachtruhe in Abstimmung mit dem Flugplan, rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche geöffnet sein und über die erforderlichen Testkapazitäten verfügen, um parallel eintreffende Fluggäste und angemeldete Testpersonen zu versorgen.

Mit ihren Testeinrichtungen will die KVN auch die niedersächsischen Hausärzte entlasten, von denen viele selbst Testungen durchführen. Mit Einführung der kostenlosen Corona‐Tests für Urlaubsrückkehrer rechnet die KVN mit einem starken Ansteigen des Testaufkommens. Dann können viele Hausarztpraxen Schwierigkeiten haben, neben der Grundversorgung ihrer Patienten auch noch massenhaft Corona‐Tests durchzuführen oder zu organisieren.

Zwischenbilanz der Johanniter im Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2062

Zwischenbilanz der Johanniter im Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover

11. August 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Aus Sicht der Johanniter ist das vergangene Wochenende gut im Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover verlaufen. Die Stimmung sowohl unter Helfern als auch Passagieren sei gut gewesen. 

Durch die seit Samstag von Bundesgesundheitsminister Jens Span eingeführte Testpflicht haben die Einsatzkräfte der Johanniter einen Anstieg um gut 30% bei den Abstrichen zu verzeichnen. Dieses haben die Johanniter aber mit den vorhandenen Kapazitäten gut abdecken können. Wir haben immer 15 Einsatzkräfte vor Ort, so Bettina Martin von den Johanniter, die die Passagiere registrieren und den Abstrich vornehmen.

Im Schnitt sind die ankommenden Fluggäste dort innerhalb weniger Minuten durch das Corona-Testzentrum am Flughafen in Langenhagen durch, je nach Auslastung des Fliegers und ob Risikogebiet oder nicht können die Wartezeiten aber variieren. Am Wochenende hat das Testzentrum von Sonnabend, 6 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, 2448 Menschen getestet. Insgesamt wurden seit Inbetriebnahme der Station auf dem Airport 10.196 Tests durchgeführt.

Ab Samstag gilt eine Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Deutschland – Testpflicht

Ab Samstag gilt eine Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten in Deutschland

6. August 2020/in Region Hannover, Reisen

BERLIN. Der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat heute in einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass für Reiserückkehrer aus ausgewiesenen Risikogebieten am Samstag (8. August) in Deutschland bei Einreise eine Testpflicht besteht.

Somit setzte Spahn seine Ankündigung zu einem verpflichtenden Test heute um. Die Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne, wenn man aus Riskiogebieten einreist, galt ja schon länger.

Laut Spahn werden zurzeit in Deutschland bei Corona-Tests ca. 1% der Test positiv bestätigt. Seit letzten Samstag werden an Flughäfen freiwillige Tests bei Reiserückkehrern angeboten. Dort ist der Prozentsatz an Positivergebnissen jetzt schon teilweise über 2%.

Zusätzlich zu den Testzentren an deutschen Flughäfen, die in Hannover von den Johannitern betrieben wird, sind nun auch unterschiedliche Testzentren für Rückreisende auf dem Landweg eingerichtet worden. Dieses ist im Bereich der Region Hannover im Moment das Corona-Testzentrum des DRK-Region Hannover in Empelde. Vor allem aus dem Bereich der Türkei kommen viele Reiserückkehrer mit ihren eigenen Fahrzeugen aus dem Urlaub zurück. Nur einige Provinzen in der Türkei sind als Riskiogebiete ausgenommen worden.

Corona-Tests, die Urlauber im Urlaubsland vor Einreise durchführen lassen haben, dürfen nicht älter als 48 Stunden sein.

Spahn räumte ein, dass es zurzeit noch etwas holprig mit der Durchführung der Tests anläuft. Er danke aber ausdrücklich allen Beteiligten für die schnelle und unkomplizierte Umsetzung beim Aufbau der Teststrukturen.

Das Robert Koch-Institut hat heute erstmals seit Mai mitgeteilt, dass sie mehr als 1.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden verzeichnet haben. Der R-Faktor ist in den letzten Tagen leicht gesunken.

Ein Verstoß gegen die angeordnete Testpflicht ist bußgeldbewehrt. Unabhängig von einer Weigerung zum Test nach Rückreise aus einem Risikogebiet ist dann die 14-tägige häusliche Quarantäne zwingend einzuhalten. In diesem Zeitraum ist ein Verlassen der häuslichen Wohnung oder der Empfang von Besuchen untersagt.

Zu der vom Bund beschlossenen Testpflicht für Einreisende aus internationalen Risikogebieten sagt Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann:

„Das Virus reist mit. Das zeigen die ersten freiwilligen Tests der vergangenen Tagen. Deswegen ist es wichtig, dass auf die freiwillige Regelung jetzt die Pflicht zum Testen folgt. Wer in ein Risikogebiet reist, trägt eine besonders große Verantwortung – nicht nur für sich und seine eigene Gesundheit, sondern auch für alle anderen Menschen in seinem Umfeld! Es sind nur zwei Anrufe erforderlich: einer bei der Hausarztpraxis, um einen Testtermin zu vereinbaren, und ein Anruf beim Gesundheitsamt, um seine Ankunft zu Hause zu melden.“

Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2142

Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover

4. August 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN (PM). Direkt aus dem Urlaubsflieger zum Corona-Test – so läuft es seit vergangenem Mittwoch am Flughafen Hannover. 3.300 Urlaubsrückkehrinnen und -rückkehrer und damit 30 bis 40 Prozent der Reisenden haben sich bereits freiwillig testen lassen – ein guter Zuspruch, findet Gesundheitsministerin Carola Reimann.

Heute machte sie sich ein Bild vor Ort, sprach mit Organisatoren und Reisenden. „Das Angebot für die Reisenden ist vor allem niedrigschwellig. Noch bevor man die Heimfahrt antritt, gibt es die Möglichkeit eines Corona-Tests. Ich bin sehr beindruckt von der Organisation und danke den Verantwortlichen des Flughafens, der Region Hannover und der Johanniter Unfall-Hilfe. Das Testzentrum wurde schnell eingerichtet, als klar war, dass diese Testmöglichkeiten geschaffen werden müssen. Jetzt läuft der Betrieb hier so routiniert und professionell, dass es den Reisenden sehr leicht gemacht wird. Hat man sich auf der Reise mit dem Virus infiziert, kann der Test einen wichtigen Beitrag leisten, andere nicht zu gefährden und das Virus nicht weiter zu verbreiten.“

Die Bilanz nach einer Woche Testungen zeigt bei 16 Fluggästen von insgesamt 1.705 getesteten Personen eine Infektion. „Ich hoffe, dass diese Quote weiter so stabil niedrig bleibt. 1 Prozent klingt vielleicht wenig, aber jedem muss klar sein, dass schon wenige unerkannt Erkrankte ein großes Risiko darstellen“, so die Ministerin.

Da der Test lediglich eine Momentaufnahme darstellt, ruft die Gesundheitsministerin weiter zur Vorsicht auf: „Wir haben es alle in der Hand, dass es nicht zu einer zweiten Welle kommt. Egal ob auf Reisen oder im Alltag zu Hause, wir müssen weiter auf Abstand und Hygiene achten!“

Reisende aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich in häusliche Isolierung zu begeben und das Gesundheitsamt am Wohnort zu informieren.

Seit dem 1. August kann sich jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, innerhalb von 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten wird zurzeit auf Bundesebene vorbereitet.

Die Kosten dafür werden seit dem 1. August vom Bund übernommen, wenn der Test innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise gemacht wird. Reisende sollten sich an ihre Hausarztpraxis bzw. außerhalb der Sprechzeiten an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 oder ihr Gesundheitsamt wenden.

Neben dem Testzentrum am Flughafen wird die Kassenärztliche Vereinigung flächendeckend Testzentren einrichten. Diese werden in den nächsten Tagen sukzessive in Betrieb gehen.

Reisende, die sich nicht direkt als Fluggast am Flughafen testen lassen können, müssen in der Arztpraxis beispielsweise durch einen Boarding-Pass, ein Ticket oder eine Hotelrechnung glaubhaft nachweisen, dass ein Auslandsaufenthalt stattgefunden hat.

Reisende finden alle wichtigen Informationen zum Testzentrum am Flughafen unter https://www.hannover-airport.de/rund-ums-fliegen/coronavirus-passagierinformationen/

Nach Angaben der Johanniter sind inzwischen 3.316 Personen (Stand 04.08.2020 6:00 Uhr) am Airport getestet worden. Die Johanniter arbeiten im Corona-Testzentrum am Airport in drei Schichten mit jeweils 15 Mitarbeitern. Sechs Ortsverbände mit rund 120 Helfern und Mitarbeitenden aus dem Regionalverband Niedersachsen Mitte sind aktuell im Einsatz: Federführend der Nordhannoversche Ortsverband um Einsatzleiter Helge Vogelsang, der durch die Ortsverbände Hannover-Wasserturm, Wunstorf-Steinhuder Meer, Aller-Leine, Landesbergen und Deister unterstützt wird. Die ehren- wie hauptamtlichen Johanniter kümmern sich mit ihrem medizinischen Know-how und ihren Erfahrungen im Bevölkerungsschutz – angefangen von den Komponenten Logistik und Kommunikation, also von Strom, Wasser, Internet über Schutz- und Testmaterial bis zur Büroausstattung, um die Sorgen und Nöte der Reisenden am Flughafen Langenhagen.

  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2060
    Gut abgeschirmt befindet sich das Corona-Testzentrum im Bereich der Ankunftsebene am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2062
    Das Corona-Testzentrum der Johanniter am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2071
    Hinweisschilder weisen den Reiserückkehrern den Weg zum Testzentrum am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2080
    Material zur Probenentnahme liegt bereit © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2093
    Gesundheitsministerin Carola Reimann informiert sich über das Corona-Testzentrum für rückkehrende Fluggäste aus dem Ausland © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2117
    Dr. Raoul Hille, Geschäftsführer Hannover Airport © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2124
    Uwe Beyes, Mitglied im Landesvorstand der Johanniter im Landesverband Niedersachsen/Bremen © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2131
    Der vorgelagerte Registrierungsbereich für Fluggäste, die sich freiwillig testen lassen wollen © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2135
    Eine Helferin der Johanniter warten an einer Registrierungsstelle auf die nächsten Flugäste © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2136
    Helge Vogelsang, stellvertretender Dienststellenleiter im Nordhannoverschen Ortsverband und Einsatzleiter der Johanniter, erklärt Carola Reimann bei dem Rundgang den Ablauf © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2142
    Helge Vogelsang, stellvertretender Dienststellenleiter im Nordhannoverschen Ortsverband und Einsatzleiter der Johanniter, erklärt Carola Reimann bei dem Rundgang den Ablauf © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2159
    Gesundheitsministerin Reimann informiert sich über die Probenentnahme © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2160
    Ein Fluggast übergibt die notwendigen Unterlagen zur Durchführung der Probe an den Johanniter-Mitarbeiter © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2170
    Probenentnahme bei einem Fluggast nach Ankunft am Flughafen Langenhagen.

 

Region weitet Corona-Testkapazitäten zu Wochenbeginn aus – Corona Test DRK

Region weitet Corona-Testkapazitäten zu Wochenbeginn aus

31. Juli 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER / HANNOVER (PM). Vor dem Hintergrund der aktuellen Aussagen des Bundesgesundheitsministers vom heutigen Freitag, 31. Juli, prüft die Region Hannover den kurzfristigen Aufbau weiterer Testkapazitäten. Mit dem angekündigten Erlass sollen ab Samstag, 1. August, allen Reiserückkehrerinnen und -rückkehrern auch freiwillige Tests auf Covid-19 angeboten werden.

Die von der Region Hannover beauftragte Johanniter-Unfall-Hilfe ist weiterhin am Flughafen zuständig und auf einen ersten möglichen Ansturm vorbereitet. Sie wird dort alle freiwilligen und verpflichtenden Tests für Fluggäste durchführen. Die kassenärztliche Vereinigung bereitet darüber hinaus aktuell eine Testmöglichkeit in Ronnenberg-Empelde vor. Dort sollen sich ab Montag Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer unabhängig von Reiseland oder Verkehrsmittel testen lassen können. Der Zugang zu diesen Testungen wird nach den derzeit vorliegenden Informationen über die Hausärzte geregelt.

Für Reisende aus Risikogebieten gilt weiterhin der sofortige Antritt einer in der Regel 14-tägigen Quarantäne. Sie kann nur durch ein negatives Testergebnis vorzeitig beendet werden.

70 Tests, keine Pannen, ruhige Stimmung – Airport Testzentrum JUH

70 Tests, keine Pannen, ruhige Stimmung

30. Juli 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN (PM). Um 2.20 Uhr erschienen heute Nacht die ersten beiden Urlauber im neuen Corona-Testzentrum am Hannover Airport. Ein junges Paar aus Herforth, braun gebrannt nach drei Wochen Urlaub im türkischen Izmir, durchlief Registrierung, Information und Abstrich und konnte das Testzentrum nach nur sechs Minuten wieder verlassen.

„Wir haben uns schon vor der Rückreise darüber informiert, was uns zuhause erwartet“, sagten die beiden. Auch wenn der Corona-Test derzeit noch freiwillig ist, eine 14-tägige Quarantäne statt des kurzen Zwischenstopps auf dem Weg nach Hause war für sie keine Option. Eine Quarantänepflicht gilt bei getesteten Personen allerdings auch bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses. Zwei Flüge aus dem Risikogebiet Türkei machten heute Nacht den Anfang. Insgesamt 70 Personen ließen sich zwischen 2.20 und 3.32 Uhr von den Johannitern testen, darunter auch einige Eltern mit ihren Kindern. Die Stimmung war ruhig. Alle Reisende blieben gelassen, selbst als die Wartedauer sich kurzzeitig etwas länger hinzog. Der Grund: Die Registrierung der Reiserückkehrer nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch als der dann folgende Abstrich. „Hier werden wir schnell nachbessern und eine Lösung finden“, sagte Einsatzleiter Helge Vogelsang in der Nacht. Insgesamt aber war er mit dem Auftakt zufrieden: „Der Anfang ist gemacht.“

In nur zwölf Stunden hatten die Johanniter aus dem Regionalverband Niedersachsen Mitte, in Kooperation mit dem Hannover Airport, gestern das Corona-Testzentrum vor dem Terminal C (Ankunft) aufgebaut und in Betrieb genommen. Das Gesundheitsamt der Region Hannover als Auftraggeber rechnet täglich mit bis zu 800 Passagieren aus einem Corona-Risikogebiet. Für Hannover sind das aktuell Reisende aus den Ländern Weißrussland, Serbien und Türkei. Wer aus diesen Ländern kommt und sich testen lässt, bekommt einen QR-Code, über den sich 24 Stunden später das Testergebnis über eine App anfordern lässt.

Region startet Corona-Tests am Flughafen – Probenentnahme JUH

Region startet Corona-Tests am Flughafen

28. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Ab Mittwoch, 29. Juli, können sich Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus Risikogebieten auch am Flughafen Hannover freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die erste Möglichkeit besteht für Rückkehrende am Mittwochabend. In Abstimmung mit dem Niedersächsischen Gesundheitsministerium hat das Gesundheitsamt der Region Hannover die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. mit der Durchführung der Tests beauftragt.

Die Region ist damit – nach Gesprächen mit der Landesebene – vertraglich und im Vertrauen auf die bisherige Zusage der Übernahme der Kosten durch das Land auf der Basis der Regelung von Bund und Ländern eine Verpflichtung eingegangen. Eine erste Teststation wird auf einem der Parkdecks des Flughafens eingerichtet, die Vorbereitungen haben am heutigen Dienstagnachmittag (28. Juli) begonnen, der Aufbau wird Mittwoch im Laufe des Tages abgeschlossen sein. Das Angebot richtet sich an Reisende aus Risikogebieten. Die Testungen sind bis Sonntag, 2. August zunächst freiwillig. Der Bund hat angekündigt, eine verpflichtende Testung für Rückkehrer aus Risikogebieten ab Montag einzuführen. Derzeit rechnet das Gesundheitsamt nach Angaben des Flughafens mit insgesamt rund 800 Reisenden täglich. „Der Test für Reisende aus Risikogebieten trägt dazu bei, mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen und Infektionsketten zu unterbrechen.“ erläutert Cora-Jeanette Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit der Region Hannover. „Dem Flughafen Hannover bin ich sehr dankbar für die gute Kooperation und den zielführenden Austausch“.

Dr. Raoul Hille, Geschäftsführer Hannover Airport:

„Wir begrüßen es sehr, dass durch die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Gesundheitsbehörden, das Testzentrum am Hannover Airport so schnell in Betrieb gehen kann. Durch die Möglichkeit für Passagiere aus Risikogebieten, sich direkt nach der Ankunft testen zu lassen, erhöht sich für die Flugreisenden die Sicherheit. Dies wird sich auch positiv auf die Wiederbelebung des Flugverkehrs und der gesamten Touristikbranche auswirken.“

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