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Schlagwortarchiv für: NABU

NABU: Internationaler Küstenputztag in diesem Jahr besonders wichtig – Küstenputztag

NABU: Internationaler Küstenputztag in diesem Jahr besonders wichtig

17. September 2020/in Panorama

BERLIN (PM).  Am 19. September treffen sich weltweit Freiwillige, um ein Zeichen für den Meeres- und Gewässerschutz zu setzen. Am seit über 30 Jahren stattfindenden International Coastal Cleanup Day (ICCD) reinigen auch wieder zahlreiche Aktive von NABU und NAJU deutschlandweit von Mitte September bis Anfang Oktober Küstenabschnitte an Nord- und Ostsee, ebenso Ufer von Seen und Flüssen von gefährlichen Abfällen. Im vergangenen Jahr kamen dabei 4.604 kg Müll zusammen.

„Die vielen ehrenamtlichen Naturschützerinnen und Naturschützer des NABU leisten am ICCD einen wertvollen Beitrag. Wir sind Teil einer weltweiten Bewegung, die der Vermüllung der Meere den Kampf angesagt hat“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Wegen der Corona-Pandemie bittet der NABU darum, beim Müllsammeln die Abstandregeln einzuhalten. 1,5 Meter zwischen den Aktiven sollen es mindestens sein. Auch bei gemeinsamer Verpflegung während oder nach Arbeitseinsätzen ist Hygiene wichtiger als je zuvor.

Das Ergebnis des Küstenputztags ist ein wichtiger Maßstab um die Maßnahmen der Bundesregierung zur Vermeidung von Einwegkunststoffen zu bewerten. Die Ministerien und Behörden arbeiten aktuell an der Umsetzung eines Verbots von Einwegplastik. „In diesem Jahr braucht uns die Natur ganz besonders, denn die Pandemie hat dazu geführt, dass mehr Einwegverpackungen verwendet wurden. Wir müssen damit aufhören unsere Meere als Müllkippe zu missbrauchen. Der Abfall darf am besten gar nicht erst entstehen. Verbindliche Vorgaben für ein nachhaltiges Produktdesign und konsequente Förderung von Mehrweglösungen wären das richtige Signal“, so David Pfender, NABU-Referent für „Meere ohne Plastik“.

Seit 2016 betreibt der NABU gemeinsam mit dem Verband Deutscher Sporttaucher, dem Deutschen Seglerverband und dem Deutschen Kanu-Verband die Internet-Plattform www.gewässerretter.de. Neu mit dabei ist seit diesem Jahr der Deutschen Ruderverband (DRV). Auch prominente NABU-Unterstützer packen mit an: Felix Räuber, bekannt als Ex-Frontmann der Band „Polarkreis 18“ („Allein Allein“) setzt sich für Meeres- und Gewässerschutz ein und wird den Ostseestrand bei Greifswald vom Müll befreien. Die Gewässerretter-Website informiert, wo Müll beseitigt wurde und zeigt, wie jeder selbst dazu beitragen kann, das Müllaufkommen zu reduzieren. Erstmals veranstalten die Gewässerretter in diesem Jahr einen Clean-up Wettbewerb.

Bis zum 4. Oktober laufen auch wieder die Trashbusters-Aktionswochen der Naturschutzjugend NAJU. Kinder und Jugendliche bis 27 Jahren sind dazu aufgerufen, mit ihren Aktionen gegen die Plastikflut kämpfen.

Weitere Funde bedrohter Riffe machen Ostseetunnel-Bau unzumutbar – Ostseeduenenb

Weitere Funde bedrohter Riffe machen Ostseetunnel-Bau unzumutbar

22. Juni 2020/in Panorama

Berlin/Hamburg/Kiel – Das Kieler Umweltministerium bestätigte den Fund weiterer, unter strengem Naturschutz stehender, Steinriffe entlang der geplanten Ostseetunnel-Strecke. Bereits im Sommer 2019 hat der NABU dort zwei Riffe nachgewiesen, die das Umweltministerium zum Anlass nahm, den Meeresboden genauer zu untersuchen. Daraufhin fanden sie jetzt weitere Riffe, die durch die Fehmarnbeltquerung beeinträchtigt würden. Schon letzte Woche geriet das milliardenschwere Bauprojekt in massive Kritik durch den EU-Rechnungshof. Die Kostenplanung sei ausufernd und die Verkehrsprognosen fehlerhaft.

Dazu kommentiert NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Die Bauplanung des Ostseetunnels wirkt nachlässig: Die Kosten sind mittlerweile auf rund 8 Milliarden Euro gestiegen, die Verkehrsprognosen sind fehlerhaft und die Zerstörung des einzigartigen marinen Ökosystems unwiderruflich. Das alles steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Seit über 10 Jahren warnt der NABU vor dem Bau des völlig überteuerten Prestigeprojektes. Wir hoffen, dass dieses klima- und umweltschädliche Großprojekt durch die berechtigte Kritik vom EU-Rechnungshof und dem Kieler Umweltministerium jetzt neu bewertet wird“.

Seit mehr als einem Jahrzehnt engagiert sich der NABU gegen den Bau des Ostseetunnels. Im April 2019 reichte der Umweltverband Klage gegen den Planfestellungsbeschluss ein. Im Zentrum der Kritik steht der Umwelt-Schaden im Naturschutzgebiet ‚Fehmarnbelt‘. „Angesichts des dramatisch schlechten ökologischen Zustands der Ostsee und eines laufenden Vertragsverletzungsverfahrens der EU kann es sich Deutschland nicht erlauben, diese Kleinode am Meeresboden – seltene Lebensgemeinschaften aus Schwämmen, Moostierchen und Großalgen – einfach wegbaggern zu lassen,“ mahnt NABU-Meeresschutzexperte Dr. Kim Detloff. Die vom NABU angezeigten Riffe waren zwar in älteren Planungsunterlagen bereits verzeichnet, verschwanden aber im Laufe der Projektentwicklung wieder. Zudem ist nicht abschließend geklärt, ob sich nicht noch weitere Riffe nahe der Fehmarnbelttrasse auf deutscher und dänischer Seite befinden.

Neben dem drohenden Umweltskandal stellt sich zunehmend die Nutzenfrage. Dazu Malte Siegert, Leiter Natur- und Umweltpolitik in der NABU-Landesgeschäftsstelle Hamburg: „Die Rahmenbedingungen haben sich in den letzten Jahren völlig verändert. Angesichts deutlich geringerer Verkehrserwartungen sollte, wenn überhaupt, ein gebohrter Eisenbahntunnel in Erwägung gezogen werden. Das wäre hinsichtlich der europäischen Verkehrsidee „from road to rail“ angemessen. Zudem fallen allein zwei Drittel des Betons von mehreren Millionen Kubikmetern für den Straßenanteil des Tunnels an. Sowohl für den Bau als auch für den Betrieb wäre das ein Anachronismus in Zeiten globaler Klimaverpflichtungen. Der Ostseetunnel ist zu teuer, klimaschädlich und bedrohlich für ein sensibles marines Ökosystem“.

Im September dieses Jahres soll der dreiwöchige Prozess Ostseetunnel-Bau vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig beginnen. Ob sich der Termin angesichts der neu bestätigten Rifffunde und den daraus resultierenden Planänderungen halten lässt, bleibt abzuwarten.

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