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Schlagwortarchiv für: Senioren

Senioren vor Whatsapp

Digitale Teilhabe Senioren: Hannover legt Plan bis 2030 vor

18. August 2026/in Hannover

Senior*innenplan zeigt Chancen digitaler Angebote für Alltag, Pflege und soziale Vernetzung.

HANNOVER (redu) – Die Landeshauptstadt Hannover will die digitale Teilhabe Senioren weiter fördern. Der neue Senior*innenplan 2030 zeigt, wie digitale Angebote Selbstbestimmung und soziale Vernetzung unterstützen, Pflege erleichtern und älteren Menschen den Zugang zu verschiedenen Lebensbereichen vereinfachen können.

Die Fachplanung des Fachbereichs Senioren beschreibt Handlungsfelder für die kommenden vier Jahre und bündelt bestehende sowie geplante Ansätze der Stadt.

Digitale Angebote sollen Teilhabe erleichtern

Die digitale Teilhabe Senioren steht im Mittelpunkt des neuen Plans mit dem Titel „Gut eingeloggt, für ein selbstbestimmtes Leben“. Er wurde am 17. August den politischen Gremien vorgestellt.

Sozialdezernentin Sylvia Bruns erklärte, ältere Menschen sollten beim Umgang mit digitalen Angeboten unterstützt werden. Diese könnten soziale Vernetzung ermöglichen, Selbstbestimmung fördern und Versorgungslücken schließen.

Viele ältere Menschen nutzen nach Angaben der Stadt bereits Smartphones, Messenger oder das Internet. Der Bericht beschreibt jedoch deutliche Unterschiede bei Nutzung und digitalen Kompetenzen, unter anderem abhängig von Alter, Bildung und Einkommen.

Als Gründe für Verunsicherung nennt der Plan unter anderem Fake-News in sozialen Netzwerken sowie Zweifel an Datenschutz und Sicherheit, beispielsweise beim Online-Banking.

Technik kann Alltag und Pflege unterstützen

Digitale Anwendungen könnten nach Darstellung des Berichts die Gesundheits- und Pflegeversorgung ergänzen. In städtischen Alten- und Pflegezentren könnten sie etwa bei der Pflegedokumentation oder bei Erinnerungen an Medikamentenstellung und -einnahme helfen.

Auch Smart-Home-Technik, Wearables und Notfallalarme werden als mögliche Unterstützung genannt. Sie könnten Sicherheit und Selbstständigkeit erhöhen und pflegende Angehörige entlasten.

App-gestützte Mobilitätsdienste und digitale Orientierungshilfen sollen zudem die Mobilität ohne eigenes Auto verbessern. Digitale Plattformen könnten nach Einschätzung des Berichts auch Nachbarschaften stärken, etwa durch Informationen über Veranstaltungen oder gemeinsame Freizeitangebote.

Stadt setzt bereits mehrere Angebote um

Der Fachbereich Senioren bietet bereits Unterstützung beim Umgang mit digitaler Technik an. Dazu gehören kostenfreie Endgeräte zum Ausprobieren, WLAN-Zugangspunkte sowie Beratung in Stadtteilen und Quartieren.

Ehrenamtliche Medien- und Techniklots*innen besuchen Senior*innen bei Bedarf auch zu Hause. Weitere Angebote sind der „digital.Kiosk“ im Zentrum Hannovers und eine Musterwohnung im Roderbruch, in der Smart-Home-Technologien und sensorbasierte Assistenzsysteme gezeigt werden.

Bruns kündigte an, bestehende Angebote weiterzuentwickeln und stärker an den Bedürfnissen älterer Menschen auszurichten. Der Senior*innenplan 2030 soll dafür die Grundlage bilden.

Ende 2025 lebten laut Plan 558.767 Menschen in Hannover. Davon waren 144.411 Personen mindestens 60 Jahre alt, entsprechend 25,8 Prozent der Bevölkerung.

Der Anteil dieser Altersgruppe stieg dem Bericht zufolge von 24,1 Prozent im Jahr 2015 auf 25,8 Prozent im Jahr 2025. Eine Bevölkerungsprognose von Stadt und Region Hannover rechnet bis 2049 mit rund 18.000 zusätzlichen Senior*innen.

In 83.958 Haushalten leben ausschließlich Menschen ab 60 Jahren. Davon sind fast 56.800 Einpersonenhaushalte.

Corona-Schutzimpfung: 35.000 Senior*innen erhalten Post von der Stadt – Impfinfo für 80jährige

Corona-Schutzimpfung: 35.000 Senior*innen erhalten Post von der Stadt

4. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Alle Senior*innen in Hannover, die 80 Jahre oder älter sind, erhalten in den kommenden Tagen Post von der Stadt. Insgesamt werden rund 35.000 Informationsschreiben versandt, in denen alles Wissenswerte zusammengefasst wurde, das für diesen Personenkreis für den die Corona-Schutzimpfung unmittelbar bevorsteht, von Bedeutung ist, zusammengefasst wurde.

Wie erhalte ich einen Impftermin? Wie komme ich zum Impfzentrum auf dem Messegelände und welche Unterlagen benötige ich dazu? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe oder Unterstützung benötige? Das Informationsschreiben gibt Antworten auf diese und weitere Fragen. „Uns ist es wichtig, umfassend aufzuklären, zu informieren und auch Hilfe anzubieten“ sagt Oberbürgermeister Belit Onay. „Ich freue mich, dass es unter Federführung unseres Seniorenservices gelungen ist, Unterstützung durch sogenannte Impfpat*innen anzubieten. Das ist ein Stück gelebte Solidarität“, so Onay weiter.

Wer Hilfe rund um den eigenen Impftermin benötigt, kann sich über die Mailanschrift impfpatinnen@hannover-stadt.de oder montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer (0511)168-42345 melden. Es erfolgt zunächst eine Erstberatung der anrufenden Senior*innen. Wenn die Anrufer*innen größeren Beratungs- und Informationsbedarf haben, werden sie auf Wunsch an ein*e Impfpat*in weitervermittelt. Bislang haben sich dafür rund 70 Freiwillige gemeldet, die in einem Netzwerk mit dem Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverband, dem Diakonischen Werk, dem Freundeskreis Hannover e. V., der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover-Stadt e.V., dem DRK Region Hannover sowie der Fakultät für Diakonie, Gesundheit und Soziales der Hochschule Hannover tätig sein werden.

Im Gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Region (GIZ) auf dem Messegelände werden derzeit 450 Personen täglich geimpft, die Kapazität kann jederzeit erhöht werden, sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht. Der Finanz-und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover, Dr. Axel von der Ohe, in dessen Ressort auch die das GIZ betreibende Feuerwehr fällt, sagt dazu: „Jede einzelne Impfung ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie. Mit den Informationen und zusätzlichen Unterstützungsangeboten helfen wir, dass jede*r Impfberechtigte*r diesen Schritt tun kann.“

Wie funktioniert das System mit den Impfpat*innen?

Den ehrenamtlichen Impfpat*innen wird vom Kommunalen Seniorenservice (KSH) eine sogenannte „Toolbox“ (Informationsblatt) zur Verfügung gestellt, in der alle relevanten Informationen rund um das Thema Impfung enthalten sind. Dies sichert den gleichen Informationsstand aller Ehrenamtlichen und somit die gleiche Unterstützung für alle Senior*innen. Diese Toolbox ist auch unter www.seniorenberatung-hannover.de zu finden, sie wird regelmäßig aktualisiert und an alle Beteiligten weitergeleitet, um eine gute und angemessene Beratung und Begleitung der Senior*innen sicherzustellen. Der KSH wird die Toolbox auch allen interessierten Organisationen zur eigenen Nutzung zur Verfügung stellen.

Die Impfpat*innen sind Ansprechpartner*innen in Zeiten der Unsicherheit. Sie sollen die Senior*innen dabei unterstützen, die vielen Informationen zur Schutzimpfung zu verstehen, Fragen zu den Unterlagen, die zum Impftermin mitgebracht werden müssen, beantworten, Fragen zum Transport (z. B. Anfahrt, Kosten, Taxi) zum Impfzentrum klären oder bei der Vereinbarung eines Impftermins helfen. Eine wichtige Aufgabe der Impfpat*innen wird auch darin bestehen, den Senior*innen zuzuhören und sie zu ermutigen – vor allem dann, wenn zum Beispiel die Terminvergabe nicht gleich auf Anhieb klappt.

Die Impfpat*innen können nicht über medizinische Fragen aufklären und sie übernehmen auch keine persönliche Begleitung oder den Transport der Senior*innen zum Impfzentrum. Jedoch können sie Auskunft geben, an wen sich die Senior*innen in diesen Fragen wenden können.

Homepage und Aktualisierung

Auf der Homepage www.seniorenberatung-hannover.de wird in einem farbig hervorgehobenen Kasten über das Angebot der Impfpat*innen informiert. Ein ergänzender Artikel liefert weitere Informationen und die beschriebene Toolbox mit relevanten Anhängen ist dort verfügbar. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert. Weiterhin werden für die Impfpat*innen und Besucher*innen der Website wiederkehrende Fragen als „FAQ“ beantwortet. Auch diese Übersicht wird regelmäßig aktualisiert. Zudem wird auf bestehende „FAQ“ des Landes Niedersachsen (https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/faq-impfung-195559.html) verlinkt.

Konzerte für Senioren jetzt unter neuer Leitung – Bläserquartett der Musikschule

Konzerte für Senioren jetzt unter neuer Leitung

9. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Über 60 Konzerte für Senioren hat Stefan Polzer, Leiter der Musikschule Langenhagen, bereits organisiert, jetzt macht er Schluss: Die Organisation der weiteren Veranstaltungen übernimmt der Leiter des Langenhagener Blasorchesters, Harald Sandmann.

Wegen der bevorstehenden Sommerferien ist es der Musikschule nicht möglich, die Konzerte weiter zu koordinieren. Umso mehr freut sich Stefan Polzer, dass diese schöne Aktion weitergeführt wird.

Dank der Initiative von Mirco Meutzner (Trompetenlehrer an der Musikschule) fand an Ostern ein ersten Vorspielen in einem Pflegeheim statt. Nach dieser erfolgreichen Veranstaltung wuchs in der Musikschulleitung schnell der Wunsch, alle Senioreneinrichtungen Langenhagens mit Musik zu versorgen. Neben Lehrkräften der Musikschule fanden sich schnell genug bereitwillige Musiker. Es konnte sogar schon an zwei Wochenenden in allen Einrichtungen gleichzeitig musiziert werden.

Die Freude war bei Bewohnern groß, besonders in Zeiten von Kontaktbeschränkungen durch Corona. So entstand die Idee, jeden Samstag in allen Heimen Konzerte zu spielen. Dank des Engagements vieler Beteiligter konnten noch weitere Musiker für die Aktion gewonnen werden.

Mitgemacht haben neben Lehrkräften und Schülern der Musikschule auch Musiker des Akkordeonclubs Langenhagen, des Musikvereins Godshorn, des Blasorchesters Langenhagen, des Shantychors Lohnde, von Hannover Brass, und einzelne Freunde und Bekannte von Stefan Polzer. Dieser bedankt sich zu seinem Abschied noch einmal besonders bei allen Beteiligten für die komplett ehrenamtliche Leistung.

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