Tankstellenüberfall in Hannover: Trio nach Versuch gefasst
Polizei stellt Trio nach Flucht im Nahbereich der Tankstelle.
HANNOVER (redu) – Nach einem Tankstellenüberfall in Hannover-Linden-Süd hat die Polizei am Donnerstagabend drei Jugendliche festgenommen. Zwei 15- und 16-Jährige sollen einen Mitarbeiter bedroht haben, scheiterten jedoch am Alarm und flohen ohne Beute.
Der Vorfall zeigt, wie schnelles Handeln und technische Sicherungen Überfälle verhindern können. Die Polizei konnte die Tatverdächtigen noch im Nahbereich stellen.
Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Tankstellenüberfall gegen 20:20 Uhr in der Bornumer Straße im Stadtteil Linden-Süd. Zwei Jugendliche betraten den Verkaufsraum und gingen direkt zum Tresen. Einer von ihnen bedrohte den 39-jährigen Mitarbeiter mit einer Pistole und forderte Bargeld.
Der Angestellte reagierte besonnen. Da er Zweifel an der Echtheit der Waffe hatte, verweigerte er die Herausgabe des Geldes und löste stattdessen den Alarm aus.
Flucht und schnelle Festnahme
Die Tatverdächtigen verließen daraufhin ohne Beute die Tankstelle und flüchteten zu Fuß. Ein dritter Jugendlicher hielt sich währenddessen im Außenbereich auf und sicherte offenbar die Umgebung.
Eine sofort eingeleitete Fahndung führte kurze Zeit später zum Erfolg. Einsatzkräfte trafen die drei Jugendlichen im Nahbereich an und nahmen sie vorläufig fest.
Ermittlungen wegen schwerer Erpressung
Der Mitarbeiter blieb körperlich unverletzt. Gegen das Trio leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.




