metronom meldet Zugausfälle wegen Unwetterlage
Mehrere morgendliche Verbindungen von metronom am Freitag betroffen.
UELZEN (redu) – Wegen der erwarteten Wetter- und Gefahrenlage kommt es am Freitag, 9. Januar, zu Einschränkungen im Zugverkehr des Eisenbahnunternehmens metronom. Mehrere morgendliche Verstärkerzüge auf den Linien Bremen–Hamburg und Hamburg–Uelzen fallen aus. Das Unternehmen rechnet mit möglichen weiteren Beeinträchtigungen.
Die angekündigten Ausfälle betreffen vor allem den Berufsverkehr am Morgen. Fahrgäste müssen sich auf Änderungen, längere Reisezeiten oder Zugausfälle einstellen.
Als Reaktion auf die angekündigte Unwetterlage hat das private Eisenbahnunternehmen metronom bereits im Vorfeld erste Einschränkungen für den Zugverkehr bekannt gegeben. Demnach fallen am Freitagmorgen mehrere Fahrgastverbindungen aus, die als Verstärkerzüge auf stark frequentierten Strecken eingesetzt werden.
Nach Angaben eines Unternehmenssprechers sind zunächst sieben Verbindungen betroffen. Dabei handelt es sich um Züge auf den Linien Bremen–Hamburg sowie Hamburg–Uelzen. Die Einschränkungen betreffen ausschließlich morgendliche Fahrten. Weitere Ausfälle können jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Derzeit betroffene Zugverbindungen
Vom Ausfall betroffen sind nach aktuellem Stand folgende Fahrten: ME81906 von Rotenburg (Wümme) nach Bremen, ME81960 von Rotenburg (Wümme) nach Hamburg-Harburg, die Züge ME81980, ME81962 und ME81964 von Tostedt nach Hamburg beziehungsweise Hamburg-Harburg sowie die Verbindungen ME81664 und ME81955 von Lüneburg nach Hamburg. Die jeweiligen Abfahrtszeiten liegen zwischen 4.16 Uhr und 8.29 Uhr.
Sollten sich die Wetterbedingungen weiter verschärfen, will das Unternehmen kurzfristig reagieren. Dafür wurde die Leitstelle personell verstärkt. Aktuelle Informationen sollen fortlaufend über die Unternehmenswebsite veröffentlicht werden. Zusätzlich informiert metronom über seinen WhatsApp-Kanal über größere Störungen und weitere Einschränkungen im Fahrplan.
Appell an Fahrgäste
metronom appelliert an Reisende, geplante Fahrten möglichst zu verschieben und nur zwingend notwendige Wege anzutreten. Wer dennoch auf den Zugverkehr angewiesen ist, müsse mit deutlich längeren Reisezeiten rechnen. Sollte es witterungsbedingt zu Problemen an Weichen oder anderen Anlagen kommen, die durch die Deutsche Bahn nicht betriebsfähig gehalten werden können, seien weitere Ausfälle oder erhebliche Verspätungen trotz Vorbereitung möglich.




