Buslinie 900 verändert Nutzung der Waldchaussee
Busverkehr schließt gleichzeitige Freizeitnutzung der Fahrbahn aus.
HANNOVER (redu) – Mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 14. Dezember 2025, ändern sich die Nutzungsregeln auf der Waldchaussee deutlich. Durch die neue Linienführung der Buslinie 900 ist eine gleichzeitige Freizeitnutzung der Fahrbahn künftig nicht mehr zulässig.
Die Anpassung betrifft vor allem Wochenenden: Radfahrende und Fußgängerinnen und Fußgänger müssen sich auf eine strengere Trennung von Busverkehr und Freizeitnutzung einstellen.
Mit der neuen Route der Buslinie 900 wird die Waldchaussee an allen Wochentagen zwischen Gehägestraße und Fritz-Behrens-Allee befahren. Damit setzt die Verwaltung einen einstimmigen Beschluss des Verwaltungsausschusses aus dem Jahr 2024 um.
Widmung für öffentlichen Verkehr maßgeblich
Der damalige Beschluss sah vor, den Bustakt so abzustimmen, dass eine Freizeitnutzung der Straße möglich bleibt. Nach Angaben der Verwaltung lässt sich dies aus straßenverkehrsrechtlichen Gründen jedoch nicht realisieren. Ausschlaggebend ist ein weiterer Beschluss, nach dem die Waldchaussee vollständig für den öffentlichen Verkehr gewidmet wurde. Diese Widmung trat im März 2025 in Kraft.
Für den motorisierten Individualverkehr gilt weiterhin eine zeitliche Einschränkung von Samstag, 15 Uhr, bis Sonntag, 24 Uhr. Diese Regelung greift jedoch nicht für den Busverkehr. Sobald die Linie 900 die Strecke auch während der bisherigen Sperrzeiten nutzt, darf sie die Fahrbahn rechtlich uneingeschränkt allein befahren.
Eine parallele Freizeitnutzung der Fahrbahn ist damit ausgeschlossen. Die bestehende Radwegebenutzungspflicht entlang der Waldchaussee muss insbesondere an den Wochenenden wieder vollständig eingehalten werden. Die Verwaltung betont, dass die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer Vorrang hat.




