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Wirtschaftsnachrichten aus Hannover, Niedersachsen und Deutschland: Unternehmen, Arbeitsmarkt, Branchen und Entwicklungen.

Gegen die Pandemie, für mehr Sicherheit – Teststrategie Volkswagen

Gegen die Pandemie, für mehr Sicherheit

25. März 2021/in Niedersachsen, Wirtschaft

WOLFSBURG (PM).  Seit Beginn der Corona-Pandemie hat Volkswagen gemeinsam mit dem Betriebsrat alle zwischen Bundesregierung und Bundesländern vereinbarten Maßnahmen und Entscheidungen zur Eindämmung der Pandemie aktiv unterstützt und sich für den Gesundheitsschutz und die Unterbrechung der Infektionsketten eingesetzt.

Als einer der größten Arbeitgeber des Landes hat das Unternehmen gerade jetzt die Verantwortung, im Sinne der beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Lösungen zu unterstützen, die helfen, das Land schrittweise zu öffnen. Daher wird Volkswagen seinen Beschäftigten zweimal pro Woche Antigen-Selbsttests anbieten und damit die bestehende weitreichende Teststrategie um einen weiteren Baustein erweitern.

Volkswagen wird die Antigen-Selbsttests allen Beschäftigten an den deutschen Standorten ab April zweimal pro Woche kostenfrei zur Verfügung stellen. Die Tests beruhen auf Freiwilligkeit. Sie können von der Belegschaft unkompliziert selbst durchgeführt werden. Dies gewährleistet das Unternehmen durch umfangreiche Informationen, die auf den internen Kommunikationskanälen zur Verfügung stehen. Ziel ist es, dass möglichst viele Beschäftigte eigenverantwortlich von dem neuen Angebot Gebrauch machen. So können die Selbsttests vor allem in Ergänzung zu den vorhandenen PCR-Testmöglichkeiten die Sicherheit für die Beschäftigten erhöhen.

Ministerpräsident Stephan Weil sagte: „Volkswagen geht beim Testen mit gutem Beispiel voran! Impfen und Testen sind unsere wichtigsten Wege heraus aus der Corona-Krise. Zweimal wöchentliche Testungen in den Betrieben schützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Familien, aber sie schützen auch das Unternehmen. Sie helfen uns aber auch dabei, die gefährliche Ausbreitung der Corona-Viren einzudämmen. Herzlichen Dank an Volkswagen für diese Initiative!“

Gunnar Kilian, Personalvorstand Volkswagen AG, sagte: „Volkswagen leistet einen Beitrag, um gemeinsam mit Bund und Ländern die Anzahl der durchgeführten Tests in dieser kritischen Phase der Pandemie zu erhöhen. Wir freuen uns daher sehr, dass wir direkt nach Ostern für alle Beschäftigten an den deutschen Standorten Antigen-Selbsttests anbieten werden und integrieren diese als weitere Säule in unsere bestehende PCR-Teststrategie. Unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung folgend möchten wir nach einem Jahr mit der CoronaPandemie eine Perspektive für die Menschen schaffen, um unser Land schrittweise aus der Lähmung des Lockdowns herauszuführen. Auch unser Angebot, die deutsche Impfstrategie zu unterstützen und die Durchimpfung der Bevölkerung damit zu beschleunigen, ist eine solche Lösung mit Perspektive. Volkswagen steht daher bereit, gemeinsam mit Bund und Ländern die Beschäftigten zu impfen, sobald genügend Impfstoff verfügbar ist.“

Betriebsrat-Koordinator Sebastiano Addamo sagte: „Die Selbsttests sind eine sinnvolle Ergänzung der umfassenden Maßnahmen bei Volkswagen im Kampf gegen Corona. Wir wünschen uns, dass möglichst viele Beschäftigten das neue, freiwillige Angebot nutzen. Denn so schaffen wir mehr Sicherheit für alle, auch über unsere Werkstore hinaus. Gleichzeitig halten wir natürlich den hohen Standard unseres Schutzkonzepts in der Produktion aufrecht, daran ändern die Selbsttests nichts. Fest steht für uns als Betriebsrat auch, dass es jetzt Aufgabe der Führungskräfte ist, genügend Test-Sets für ihre Teams bereitzuhalten und über das Angebot zu informieren. Generell gilt: Vor allem jetzt, wo wir bald in die Osterfeiertage starten, müssen wir weiter Rücksicht auf die Corona-Regeln nehmen – bei der Arbeit wie im Privaten.“

Bereits seit August 2020 hat Volkswagen gemeinsam mit dem Klinikum Wolfsburg eigene PCRTestkapazitäten an den deutschen Volkswagen Standorten etabliert. Dieses Angebot wurde in besonderen Fällen, in denen eine schnelle Absicherung notwendig ist, um Schnelltests ergänzt. Nach Ostern startet das Unternehmen damit, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern AntigenSelbsttests zur Verfügung zu stellen, die an den Standorten in Präsenz tätig sind. Nicht zuletzt dank dieser mehrstufigen Vorgehensweise und unter Umsetzung eines behördlich abgestimmten Kontaktpersonenmanagements ist es Volkswagen gelungen, einen wichtigen Beitrag in der Pandemiebekämpfung zu leisten.

 

Dreifach-Prämierung des Messegeländes als „Digitaler Ort Niedersachsen“ – Deutsche Messe Hannover

Dreifach-Prämierung des Messegeländes als „Digitaler Ort Niedersachsen“

17. März 2021/in Wirtschaft

HANNOVER (PM). Drei auf einen Streich – das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung hat das Messegelände in Hannover gleich drei Mal als „Digitaler Ort Niedersachsen“ ausgezeichnet. Prämiert wurden drei Einzelprojekte: das H’Up als neue, multifunktionale Eventlocation, die Media Factory als Streaming-Studiokomplex und das jüngste Projekt, 5G Smart Venue.

„Mit der Auszeichnung „Digitale Orte Niedersachsen“ rücken wir Initiativen, Projekte, Unternehmen und Institutionen in den Fokus, die sich besonders für die Digitalisierung engagieren und damit einen wichtigen Beitrag für die Innovationskraft unseres Landes leisten“, erläutert Stefan Muhle, Staatssekretär für Digitalisierung im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung.

„Mit Beginn der Corona-Pandemie haben wir neue hybride und digitale Eventformate entwickelt, um unseren Kunden individuelle Lösungen für die digitale Ansprache ihrer Kunden zu ermöglichen. Wir haben damit schnell die Möglichkeit für virtuelle Marktplätze geschaffen – quer durch alle Branchen – und stellen so sicher, dass Angebot auf Nachfrage treffen kann“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes, Deutsche Messe AG.

Das H’Up ist dabei die neue, multifunktionale Eventlocation und bildet je nach Pandemieverlauf sowohl digitale als auch hybride Veranstaltungen und Eventformate ab. Die Media Factory ist ein großflächiger Streaming-Studiokomplex für Digitalevents sowie für die Produktion professioneller Video- und Audioaufnahmen. Das jüngste Projekt ist das 5G Smart Venue mit der flächendeckenden Ausstattung des kompletten Geländes mit dem 5G-Mobilfunkstandard. „Mit der 5G-Ausstattung entwickeln wir unser Messegelände zu einem innovativen Multifunktions-Campus“, ergänzt Köckler.

Die Deutsche Messe passt ihre Angebote und Veranstaltungsformate an die neuen Marktbedingungen an und hat damit in den letzten Monaten einen wichtigen Grundstein für die Zukunft des Unternehmens gelegt. „Wir freuen uns, dass unsere drei neuen Produkte sehr gut im Markt angenommen werden und jetzt auch vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium offiziell als „Digitale Orte Niedersachsen“ ausgezeichnet wurden“, resümiert Köckler.

Die neuen „Digitalen Orte Niedersachsen“ im Überblick:
Das H’Up
Das H‘Up in der ehemalige Messehalle 18 ist eine multifunktionale Eventlocation mit fest installiertem aber variablem Streaming-Studio und kann damit sowohl für Online- als auch Hybrid- oder Live-Events genutzt werden. Die Halle 18 bietet auf ihren 3 250 Quadratmetern eine urban-schicke Location mit fünf fest installierten Streaming-Kulissen und Technik, die je nach Bedarf umgebaut werden.

MEDIA FACTORY
Die Media Factory Hannover ist in den Räumlichkeiten des ehemaligen Sendezentrums des NDR auf dem Messegelände und bietet auf 10 000 Quadratmetern unterschiedliche Studios für Online-Events sowie die Produktion von Video- und Audiobeiträgen. Einige Studios sowie Räumlichkeiten der Media Factory stehen für eine Langzeitvermietung zur Verfügung und können Beispielsweise als Co-Working Space genutzt werden.

5G SMART VENUE
Noch in 2021 entsteht in Hannover das größte 5G-Messeglände Europas, ausgerüstet mit der neuen, superschnellen Generation im Mobilfunk. In enger Partnerschaft mit der Telekom baut die Deutsche Messe AG das Ausstellungsgelände schrittweise zu einem hochinnovativen Multifunktions-Campus aus. Die Deutsche Telekom stellt auf einer Gesamtfläche von mehr als 1,5 Millionen Quadratmetern die flächendeckende und hochleistungsfähige 5G-Versorgung sicher. Das Campus-Netz realisiert die Telekom als ein hybrides Netz. Die Messe verfügt so über ein privates Netz, welches Messe und Austeller für ihre Anwendungen nutzen können. Gleichzeitig haben Besucher der Messen eine hervorragende Versorgung mit dem öffentlichen 5G-Netz auf dem Gelände.

So will die ArbeitgeberIN Deutsche Bahn mehr Frauen in den Konzern holen – Zugbegleiterin im ICE

So will die ArbeitgeberIN Deutsche Bahn mehr Frauen in den Konzern holen

1. März 2021/in Wirtschaft

BERLIN (PM). Vielfalt ausdrücklich erwünscht! Die Deutsche Bahn will deutlich mehr Frauen an Bord holen und setzt in naher Zukunft auch auf einen höheren Anteil an Frauen in Führungspositionen. Aus Anlass des Weltfrauentages am 8. März nimmt der Konzern das Thema einen ganzen Monat lang in den Fokus, um mit zahlreichen Events auf die Deutsche Bahn mit ihren 500 verschiedenen Berufen verstärkt aufmerksam zu machen. Und: Die Deutsche Bahn nennt sich ab sofort ArbeitgeberIN.

Eine eigene Personalgewinnungsstrategie für weibliche Führungskräfte wird bereits umgesetzt. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Frauen in Führung auf knapp 21 Prozent gestiegen. Bis 2024 sollen es 30 Prozent sein. Dieses Ziel hatte der DB-Konzernvorstand im Mai vergangenen Jahres beschlossen. Insgesamt sind bei der DB in Deutschland rund 50.000 Frauen beschäftigt (23,3 Prozent).

„Der Aktionsmonat ist ein klares Signal! Die DB positioniert sich hier als zeitgemäße ArbeitgeberIN“, sagt Martin Seiler, DB Vorstand für Personal und Recht. „Die DB muss weiblicher werden und wir sind uns einig, egal ob Schülerin oder weibliche Executive, Akademikerin oder weibliche Fachkraft, wir wollen als ArbeitgeberIN alle begeistern. Das 30-Prozent-Ziel wollen wir mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket erreichen. So wird zum Beispiel sichergestellt, dass für jede Führungsposition auch Frauen in die engere Wahl kommen. Alle sollen und müssen sich mit dem Thema auseinandersetzen und einen persönlichen Beitrag leisten.“

Zur Personalgewinnungsstrategie für weibliche Führungskräfte – „30 Maßnahmen für 30 Prozent Frauen in Führung“ – gehören auch flexible Arbeitszeitmodelle, wie zum Beispiel Jobsharing oder die Ausschreibung von mehr Stellen als Teilzeit-Angebote im Rahmen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes. Dazu kommen interne Monitoring-Programme für die Recruiting-Prozesse und Diversity-Trainings für Führungskräfte und Personaler:innen. Anhand von Praxisbeispielen wird hier die Bedeutung von Vielfalt und diversen Teams als Erfolgsfaktor verdeutlicht. Das interne Netzwerk „Frauen bei der Bahn“ bietet für interne Mitarbeiterinnen zudem ein Mentoringprogramm an, welches im März in die nächste Runde geht.

Durch die enge Zusammenarbeit mit externen Kooperationen, wie beispielsweise Initiative Chefsache, Global Digital Women oder BeyondGenderAgenda, will die DB einen weiteren Beitrag für die Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit leisten.

Während des #wirsindIN-Aktionsmonats finden u.a. bundesweit virtuelle Recruitingevents für potentielle Fachkräfte statt. Von der Bewerberin zur Mitarbeiterin an einem Tag bedeutet: Interessentinnen können direkt nach dem Event eine Jobzusage erhalten. Zudem werden zwischen dem 8. und 12. März zahlreiche Einzel-Jobgespräche angeboten, die unkompliziert online gebucht werden können.

Auf den Social-Media-Kanälen der DB Karriere dreht sich in verschiedenen Formaten alles um inspirierende DB-Kolleginnen, die in ihren Berufen Vorbilder sind. Auf Instagram gibt es interaktive Frage-Antwort-Storys. Interne Kandidatinnen können an Interview- und Bewerbungstrainings sowie Social-Media-Sessions und Netzwerk-Veranstaltungen teilnehmen. Zudem berichten DB-Kolleginnen bei Events und Vorträgen über ihren Werdegang und Berufsalltag.

Höhepunkt des Aktionsmonats ist ein Weltrekordversuch mit Guinness World Records: So viele externe Zuschauer:innen (31. März) wie nie zuvor sollen gleichzeitig an einer Online-Veranstaltung zum Thema Vielfalt teilnehmen.

Die Hälfte der geschlossenen Geschäfte ist in akuter Existenzgefahr – Einzelhandel geschlossen

Die Hälfte der geschlossenen Geschäfte ist in akuter Existenzgefahr

25. Februar 2021/in Wirtschaft

BERLIN (PM). Der derzeit geschlossene Einzelhandel fordert die Bundesregierung sowie die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten dazu auf, den angekündigten Plan zum Ausstieg aus dem Lockdown sehr zeitnah zu präsentieren. Der Handelsverband Deutschland (HDE) und die ihm zugehörigen Unternehmen erwarten einen realistischen Stufenplan, der die rasche Öffnung der Geschäfte ermöglichen soll. Wie schwierig die Lage für viele Händler im Lockdown ist, zeigt eine aktuelle HDE-Umfrage unter mehr als 2000 Händlern. Demnach sieht sich mehr als jedes zweite Unternehmen ohne weitere Hilfen in Insolvenzgefahr.

„Viele Händler befinden sich einer dramatischen Situation. Ohne passgenaue staatliche Unterstützung und ohne Öffnungsperspektive werden in vielen Innenstädten in den kommenden Wochen die Lichter ausgehen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Eine aktuelle HDE-Umfrage macht deutlich, dass sich für das laufende Jahr ohne weitere staatliche Hilfen mehr als 60 Prozent der Innenstadthändler in Insolvenzgefahr sehen. Eine Ursache dafür liegt in den nach wie vor oft zu bürokratischen und zu langsamen staatlichen Hilfen. So erhielten die vom Lockdown betroffenen Händler im vergangenen Jahr im Schnitt lediglich 11.000 Euro an Unterstützung. Drei Viertel der befragten Unternehmen stellen deshalb fest, dass die aktuellen Hilfsmaßnahmen nicht zur Existenzsicherung ausreichen.

„Hilfen kommen nicht an, Regelungen sind völlig unsinnig, Ausgrenzungen waren und sind an der Tagesordnung: Die Unterstützung orientiert sich nicht an dem jeweiligen individuellen Schaden unserer Milliarden-Verluste“, so Timm Homann, Chief Executive Officer bei Ernstings family. Der Einzelhandel fordert deshalb nach wie vor Nachbesserungen bei den Hilfsprogrammen und mehr Tempo bei der Auszahlung. Wie verzweifelt die Lage für viele Einzelhändler mittlerweile ist, lässt sich auch in der hohen Klagebereitschaft ablesen. So plant mehr als ein Viertel der befragten Bekleidungshändler, gegen die Schließung des eigenen Geschäfts vor Gericht zu ziehen.

Ein weiterer Grund für die verbreiteten Pläne, vor Gericht zu ziehen, ist auch die Enttäuschung über die mangelnde Anerkennung der Politik für die hervorragend funktionierenden Hygienekonzepte der Branche. „Wer davon spricht, dass die Krise so groß ist wie nach dem Zweiten Weltkrieg, muss auch so handeln – das Wirtschaftswunder wurde nicht im Lockdown erarbeitet. Wir wollen an einer Öffnung teilhaben. Es muss jetzt in Lösungen gedacht werden. Einkaufen ist auch in Pandemiezeiten eine sichere Sache“, so Michael Busch, Geschäftsführender Gesellschafter der Thalia Bücher GmbH. Dass das verantwortbar möglich ist zeigt auch eine Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW). Demnach konnte unter den Beschäftigten der Branche kein erhöhtes Infektionsgeschehen festgestellt werden.

Eine Million Quadratmeter Zukunft – 5G Messegelände

Eine Million Quadratmeter Zukunft

16. Februar 2021/in Wirtschaft, Hannover

HANNOVER (PM). Das Messegelände der Deutschen Messe bekommt noch in diesem Jahr ein eigenes 5G-Campus-Netz. In Hannover entsteht so das größte 5G-Messeglände Europas, ausgerüstet mit der neuen, superschnellen Generation im Mobilfunk. In enger Partnerschaft mit der Telekom baut die Deutsche Messe AG das Ausstellungsgelände schrittweise zu einem hochinnovativen Multifunktions-Campus aus.

Die Deutsche Telekom stellt auf einer Gesamtfläche von mehr als 1,4 Millionen Quadratmetern die flächendeckende und hochleistungsfähige 5G-Versorgung sicher. Das Campus-Netz realisiert die Telekom als ein hybrides Netz. Die Messe verfügt so über ein privates Netz, welches Messe und Austeller für ihre Anwendungen nutzen können. Gleichzeitig haben Besucher der Messen eine hervorragende Versorgung mit dem öffentlichen 5G-Netz auf dem Gelände.

Eines der größten 5G-Campus-Netze in Europa

Das Gelände in Hannover bekommt mit dem 5G-Ausbau auch eines der flächenmäßig größten 5G-Campus-Netze Europas. Im ersten Schritt stattet die Deutsche Telekom fünf Hallen sowie das gesamte Freigelände einschließlich angrenzender Parkplätze mit 5G aus. Im Anschluss versorgt die Telekom alle 30 Hallen und Gebäude des Messegeländes. Ziel ist es, ein weltweit einzigartiges Testfeld für 5G-Anwendungsfelder zu erschaffen, auf dem Technologie-Führer unterschiedlichster Branchen aktiv werden können. Deutsche Messe und Deutsche Telekom entwickeln und vermarkten das gemeinsame 5G-Angebot als Partner.

„Für die Deutsche Messe ist die frühe Entscheidung für ein eigenes, das gesamte Messegelände umfassende 5G-Campus-Netz ein strategisch wichtiger Schritt. Mit der Zuteilung einer privaten 5G-Lizenz durch die Bundesnetzagentur und der Deutschen Telekom als Partner stärken wir unser Kern- und Neugeschäft. Wir bieten so den Ausstellern und Gastveranstaltern aller Messen in Hannover die Möglichkeit, ihre 5G-fähigen Produkte, Lösungen und Anwendungen einem internationalen Publikum live zu präsentieren“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes, Deutsche Messe AG. „Die Telekom eröffnet uns mit dem 5G-Campus-Netz die einmalige Chance, dass unser Messegelände eines der größten, privaten und in sich geschlossenen 5G-Areale Europas wird“, ergänzt Köckler.

„Die Deutsche Telekom ist das Zugpferd beim 5G-Ausbau in Deutschland – auch ganz speziell für die Wirtschaft. Mit diesem Highspeed 5G-Campus-Netz liefern wir hier in Hannover einen gläsernen Betriebsraum für die Industrie“, sagt Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Die Digitalisierung und die Innovationskraft in Deutschland profitieren von unserer starken Partnerschaft mit der Messe AG.“

Messegelände wird zum Innovations-Campus

Das 5G-Gelände der Deutschen Messe bietet künftig auch eine flächendeckende Versorgung mit dem öffentlichen 5G-Netz der Telekom. Hier werden innovative und zukunftsweisende Anwendungen erforscht, entwickelt und getestet. Das gilt für Produkte, Lösungen und Anwendungen quer durch alle Branchen.

Köckler: „Wir werden damit vom reinen Veranstalter zum Betreiber eines Geländes für Test- und Demonstrationszwecke in hoch technologisierten Umgebungen. Damit entwickeln wir unser Messegelände zum multifunktionalen Innovations-Campus.“

Das Niedersächsische Digitalisierungsministerium unterstützt den 5G-Ausbau des Messegeländes mit über 2,8 Millionen Euro. Wirtschafts- und Digitalisierungsminister Dr. Bernd Althusmann: „Corona wird das Messegeschäft, wie auch andere Wirtschaftsbereiche, nachhaltig verändern. Die Deutsche Messe AG richtet sich mit der 5G-Smart-Venue-Strategie konsequent für die Zukunft aus. Wir haben jetzt die Chance, den strukturbedingten Wandel und die damit verbundene beschleunigte Digitalisierung mitzugestalten.“ Niedersachsen ist hier bislang Spitzenreiter. So wurden bereits insgesamt elf 5G-Projekte in Niedersachsen mit einer Konzeptförderung des Bundes ausgezeichnet. Kein anderes Bundesland kann hier mehr Prämierungen vorweisen.

Als eines der einzigen Bundesländer erarbeitet Niedersachsen eine Förderkulisse zur Unterstützung bei der Errichtung von forschungs- und industriebezogenen 5G-Campusnetzen. Die 5G-Strategie der Landesregierung zielt nicht nur auf die Förderung einzelner Projekte, wie dem der Messe AG ab, sondern auf die Entwicklung eines landesweiten 5G-Ökosystems.

Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland ergänzt: „5G wird insbesondere für die Industrie elementare Wettbewerbsvorteile bringen. Produktion und Mobilität profitieren genauso wie die Anwendungen für Smart City, Logistik- oder Medizintechnik. Auf dem Messegelände Hannover werden die Vorteile der Zukunftstechnologie anfassbar. Und damit für Besucher und Kunden erlebbar.“

Das Campus-Netz im Detail

Das größte 5G-Messegelände Europas wird in Hannover mit einem hybriden Netz realisiert, das sogenannte „Dual-Slice“ Campus-Netz. Dafür werden im ersten Schritt 14 5G Antennen für den Außenbereich in Betrieb genommen. Zusätzlich werden mehr als 70 Indoor-Antennen die ersten 5 Hallen auch im Innenraum mit 5G ausleuchten.

Der private Teil des Campus-Netzes wird mit Frequenzen im Bereich 3,7 – 3,8 GHz realisiert. Die Deutsche Messe hat hierfür von der Bundesnetzagentur eine entsprechende Lizenz aus dem Industrie-Spektrum zugeteilt bekommen. Der Teil des öffentlichen Netzes wird über Telekom-eigene Frequenzen im Bereich 3,6 GHz sichergestellt. Damit stehen insgesamt 190 MHz Bandbreite für das Messegelände zur Verfügung.

Durch ein redundantes Mobilfunknetzwerk wird eine besonders hohe Verfügbarkeit sichergestellt. Es bietet damit höchste Verlässlichkeit für Messe, Aussteller und Besucher.

Eine Edge Computing Plattform verarbeitet anfallende Daten in kürzester Reaktionszeit. Sie wird in die Netzarchitektur integriert und verarbeitet die Daten direkt auf dem Gelände. Das bringt maximale Datensicherheit und effiziente Datenverarbeitungsprozesse.

Gemeinsamer Aufruf zur Nutzung von mobilem Arbeiten und Homeoffice – Homeoffice© Bernd Günther

Gemeinsamer Aufruf zur Nutzung von mobilem Arbeiten und Homeoffice

12. Januar 2021/in Wirtschaft

HANNOVER (PM). Gemeinsam mit Vertretern der Unternehmer- und Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften ruft die Niedersächsische Landesregierung zur Nutzung von mobilem Arbeiten und Homeoffice auf

Im Anschluss an die regelmäßige gemeinsame Besprechung der aktuellen Corona-Situation haben die Niedersächsische Landesregierung sowie die Vertreter der Unternehmer- und Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften heute an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Niedersachsen appelliert, ihren Beschäftigten die Nutzung von mobilem Arbeiten und Homeoffice zu ermöglichen, soweit dies mit den betrieblichen Erfordernissen vereinbar ist.

Seit Ausbruch der Pandemie haben Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erhebliche Anstrengungen in ihren Betrieben für Corona-sichere Arbeitsplätze geleistet. Die Reduzierung von Kontakten sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dem Weg dorthin hat sich daher seit dem Frühjahr als wirksames Instrument zur Bekämpfung der Pandemie erwiesen.  Mobiles Arbeiten und Homeoffice können auch in Zukunft dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dabei ist allen Beteiligten bekannt, dass mobiles Arbeiten und Homeoffice nicht in allen Branchen gleichermaßen möglich ist und an den betrieblichen Anforderungen ausgerichtet sein soll.

Ministerpräsident Stephan Weil:

„Angesichts der starken Ausbreitung des Corona-Virus müssen auch in der Arbeitswelt die Kontakte – wo immer es geht – auf das Nötigste beschränkt werden. Ich hoffe sehr, dass unser gemeinsamer Appell dazu beiträgt, dass die Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten und zum Homeoffice noch intensiver genutzt werden. Ich bitte alle Unternehmen herzlich darum, alle Möglichkeiten zu prüfen, um die Kontakte weiter zu reduzieren.“

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann:

„Das Arbeiten von zu Hause ist ein wirksamer Baustein, um das derzeitig hohe Infektionsgeschehen einzudämmen. Hier sollte die niedersächsische Wirtschaft konsequent Homeoffice überall dort ermöglichen, wo die Anwesenheit am Arbeitsplatz nicht unbedingt erforderlich ist. Mobiles Arbeiten und Homeoffice sind nicht in allen Branchen gleichermaßen möglich und müssen den betrieblichen Herausforderungen gerecht werden. Hier wissen Betriebe und Arbeitnehmer am besten, welche Möglichkeiten und Herausforderungen es beim Arbeiten von zu Hause in ihrem Unternehmen gibt.“

 

Die Modekette Adler stellt Insolvenzantrag – Adler beantragt Insolvenz© Bernd Günther

Die Modekette Adler stellt Insolvenzantrag

11. Januar 2021/in Wirtschaft, Region Hannover

HANNOVER (red.). Die Adler Modemärkte AG hat für ihre Modemärkte einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung gestellt. Ausschlaggebend für den Antrag ist der lang anhaltende Lockdown und die erheblichen Umsatzeinbußen. Adler ist es nicht gelungen, die entstandene Liquiditätslücke durch staatliche Unterstützungsfonds oder durch Investoren im Laufe der Corona-Krise in den letzten Monaten in Griff zu bekommen.

Alleine in der Region Hannover hat Adler drei Modemärkte mit den Standorten Garbsen, Laatzen und Isernhagen. In Deutschland sind es insgesamt 142 Standorte mit mehr als 3300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Peter Dietz (Managing Partner – GFD – Gesellschaft für Finanzkommunikation mbH) teilte uns auf Anfrage mit, dass der Geschäftsbetrieb von ADLER unverändert weiter betrieben werden soll. Entsprechend ist geplant, sämtliche Standorte in Deutschland, nach dem 31. Januar 2021 bzw. Beendigung des Lockdowns wieder zu eröffnen.

ADLER-Kunden können das attraktive Produktangebot aktuell weiterhin während des Lockdown über den Onlineshop: www.adlermode.com oder über die Bestellhotline 0800-0062010 bestellen.

Erklärtes Ziel der Eigenverwaltung ist, das Unternehmen über einen Insolvenzplan zu sanieren und für die Zeit nach Corona zukunftsfähig zu machen. Der Insolvenzplan bestimmt alle gesellschaftsrechtlichen, finanziellen und operativen Maßnahmen, die dafür erforderlich sind. Ob und in welchem Umgang es zu Veränderungen in der Filialstruktur kommt, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Im Rahmen der Eigenverwaltung wird der Geschäftsbetrieb der Adler Modemärkte AG unter Aufsicht eines Sachwalters in vollem Umfang fortgeführt. Details zu dem für die Sanierung des Unternehmens notwendigen Insolvenzplan werden, sobald dieser definiert ist, kommuniziert.

HANNOVER MESSE 2021 wird zum digitalen Spitzenevent – Hannover Messe 2021

HANNOVER MESSE 2021 wird zum digitalen Spitzenevent

17. Dezember 2020/in Wirtschaft

Hannover (PM). „In enger Abstimmung mit unserem wichtigsten Ausstellergremium haben wir entschieden, dass die Ausrichtung einer Präsenz-Messe unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht zu realisieren und auch nicht zu verantworten ist“, sagte Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Daher werden wir den Schieberegler für die HANNOVER MESSE 2021 von hybrid auf rein digital stellen.

Um allen Beteiligten Planungssicherheit zu geben und uns voll auf die digitalen Features konzentrieren zu können, haben wir diese Entscheidung bereits jetzt getroffen.“

Bei der digitalen HANNOVER MESSE stehen ein umfassendes Konferenzprogram, die Digitalisierung von Produktpräsentationen sowie das Software-basierte Business-Dating im Vordergrund. „Der virtuelle Besucher kann sich schnell einen Überblick über Produktinnovationen verschaffen und über neue Tools direkten Kontakt zu den für ihn relevanten Unternehmen aufnehmen“, ergänzt Köckler.

 

Damit bietet die HANNOVER MESSE ihren Ausstellern eine maximale digitale Reichweite und ermöglicht weiterhin einen engen Austausch zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Es tut sich was in der Oberstraße! – O8 Studio

Es tut sich was in der Oberstraße!

14. Oktober 2020/in Wirtschaft, Hannover

HANNOVER. Die Corona-Krise fördert teilweise auch ungeahnte neue Ideen und Kooperationen. So entstand im Laufe des Jahres in einem ehemaligen Vintageladen in der Oberstraße 8 in Hannover ein neuartiges Studio mit drei Start-up Gründerinnen. Die drei hannoverschen Designerinnen starten mit dem Laden, der einen ganz eigenen Charme vermittelt, in die Herbstzeit und beleben mit ihren Ideen die vielfältige Szene der Nordstadt.

Die wundervolle Ladenfläche in der Oberstraße 8 in Hannovers Nordstadt begeistert mit ihrem Altbaucharme schon lange eine treue Kundschaft. Viele Jahre befüllte Elfie (Sonay Hardt) den Laden mit einzigartiger Vintage Kleidung und sorgte damit für glückliche Kundinnen und Kunden. Vor über einem Jahr bezog sie bereits die große Halle im Hinterhof, in der sie neben Kleidung auch viele, oft in liebevoller Handarbeit restaurierter Möbel und Dekorationen anbietet. Dabei hat sie aber nie den Laden, mit dem alles angefangen hat, aus den Augen verloren. „Der Laden soll besonders belebt bleiben“, so Elfie und lässt nun drei besondere hannoversche Designerinnen dort mit einziehen. Die drei (Start-up) Gründerinnen Stefanie Sieverding mit ihrem Label Dörpwicht, Lorena Winkler mit ihrem Label Wayóm, Ieva Vanaga-Plischke mit ihrem Label Hint Looks, ergänzen den Laden jetzt mit ihrem ganz eigenen Anstrich und schaffen gleichzeitig Freiräume für neue Projekte und Kooperationen.

Gemeinsam mit Elfie gründen die Frauen das O8 STUDIO, ein kreatives Kollektiv, das den starken Community-Charakter der hannoverschen Szene verdeutlicht.

In dem Laden findet nicht nur der Verkauf der verschiedenen nachhaltigen Kleidungsstücke und Accessoires für Damen und Herren statt, sondern er bietet zusätzlich Platz für eine Manufaktur, in der die Produkte vor Ort produziert und neue Designs und Prototypen hergestellt werden können. Auch persönliche Wünsche (upcycling = Änderung) und Maßanfertigungen können dort entgegengenommen werden.

Darüber hinaus arbeiten die Designerinnen eng mit Elfie und ihrem Vintage Institut zusammen:

Für Elfies Kundinnen und Kunden kann nun eine besondere Dienstleistung angeboten werden. Die ergatterten neuen Lieblingsstücke, die nicht perfekt passen, werden im O8 STUDIO nach persönlichem Wunsch verändert und passend gemacht. Die Vintage Kleidung und Secondhandteile werden von den Designerinnen umgestaltet und aufgewertet („Upcycling“), sodass sie in neuem, besonderem Glanz erstrahlen. Die Ladenfläche wird zusätzlich immer wieder mit den wunderschön aufbereiteten VintageMöbelstücken, Accessoires und vielen weiteren kleinen Schätzen von Elfie und Ignaz geschmückt. Das Besondere: Diese statten den Laden nicht nur aus, sondern stehen auch zum Verkauf.

Das O8 STUDIO bringt mit einem besonderen und vor allem nachhaltigen Konzept frischen Wind in Hannovers Nordstadt.

Es bietet Designermode, teils sogar handgefertigt, die sich von der Massenindustrie abhebt, für Slow Fashion, sowie bewusstes Einkaufen. Es steht für besondere Einzelstücke, eine Upcycling Manufaktur und persönliche Beratung.

Gemeinsam wurde der Laden über Wochen renoviert und umgestaltet. Nun sind die Designerinnen bereit, Interessierte in ihre kreativen Räume einzuladen und mit offenen Armen willkommen zu heißen.

„Wir freuen uns auf schöne Begegnungen und einen guten Start mit tollen Kunden.“

Wir stellen uns vor:

Label 1 – WAYÓM

„WAYÓM steht für modische Neuheiten – zeitlose Designs Made in Hannover, Produktion und Materialien Made in Europe. WAYÓM möchte Slow Fashion im Einzelhandel zum Standard in der Textilbranche machen und bietet stark limitierte Einzelteil-Kollektionen für Frauen und Männer an, die anschließend nicht wiederholt werden.

Es gibt über das Jahr verteilt verschiedene Produktgruppen und erst am Ende des Jahres ergibt sich ein komplettes WAYÓM Outfit.

Langlebigkeit steht an erster Stelle. Weniger kaufen, aber dafür von höchster Qualität. Ich designe, entwickle und lasse europaweit in kleinen Stückzahlen ohne Nachproduktion fertigen.“ (Lorena Winkler, Gründerin WAYÓM)

Label 2 – Dörpwicht

„Dörpwicht ist ein nachhaltiges Modelabel und steht für handgemachte, bedachte und exklusive Bekleidung – Design, Produktion und Materialien Made in Germany. Transparente Produktion, hochwertige, fair produzierte Materialien und deren Herkunft sowie die Leidenschaft für Leder liegen bei Dörpwicht klar im Fokus! Der Labelname Dörpwicht (plattdeutsch: Dorfmädchen) repräsentiert meine Herkunft, wodurch ich meine eigenen Wurzeln aufgreife.

Herkunft und Nachhaltigkeit spielen bei meinem Label eine ebenso große Rolle, wie die Entwicklung von Slow-Fashion, wobei der Materialverbrauch möglichst geringgehalten wird. Ich biete sogar Zero-Waste-Designs an, bei deren Schnittproduktion kein Schnipsel Müll produziert wird.“ (Stefanie Sieverding, Gründerin Dörpwicht)

Label 3 – HINT LOOKS

„HINT LOOKS ist meine große Leidenschaft und ermöglicht mir, meine Liebe zu Mustern und Farben auszuleben. Mein Label bietet klassische Männeraccessoires, die von mir in Handarbeit neugestaltet und aufgepeppt werden. Es gibt Fliegen, Westen, Einstecktücher, Socken und Hosenträger natürlich in besonderen und außergewöhnlichen Farben und Mustern. Schon bald können sich die Männer über eine neue Produktgruppe, Westen, freuen.“ (Ieva Vanaga-Plischke, Gründerin HINT LOOKS)

Region Hannover erfolgreich in der Förderung von Robotik-Entwicklung – Robotik

Region Hannover erfolgreich in der Förderung von Robotik-Entwicklung

1. Oktober 2020/in Wirtschaft

REGION HANNOVER (PM).  Die Region Hannover ist als Standort für Robotik längst kein Geheimtipp mehr – im Gegenteil. Seit Jahren unterstützt die Wirtschaftsförderung der Region Hannover mit unterschiedlichen Projekten Startups und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darin, mit Robotik-Technologien Innovationen zu schaffen. Vor allem kollaborative Roboter – sogenannte Cobots – sind in aller Munde. Sie können schon heute ganz lebenspraktische Aufgaben übernehmen und dem Menschen dabei helfen – oftmals sogar präziser und sicherer.

Mit zehn unterschiedlichen Programmen und insgesamt einem Fördervolumen von rund 2,3 Millionen Euro hat die Region Hannover allein seit 2016 die Entwicklung von Robotik-Lösungen gefördert. „Wir möchten die Region Hannover zu einem der Top-Standorte für Robotik in Europa machen. Deshalb fördern wir Robotik-Projekte an Schulen, Robotik-Ausbildung, Gründungen und die Expansion vorhandener Unternehmen. Wir haben hier in den letzten Jahren ein starkes Netzwerk von Akteuren aufgebaut“, sagt Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz.

Auch die forwardttc profitierte als Startup von der Förderung der Region. Mitbegründer Dr. Jens Kotlarski erinnert sich: „Dank der Kooperation mit der Region Hannover und der bereitgestellten Förderung konnten wir innerhalb der forwardttc die Möglichkeiten und Mehrwehrte von Augmented und Virtual Reality in der Robotik evaluieren und uns die Kompetenzen aufbauen. Ich freue mich sehr, dass die Ergebnisse noch heute innerhalb der Robotik-Ausbildung an der Leibniz Universität Hannover Anwendung finden und zukünftig im Kontext der roboterassistierten Chirurgie weitergeführt werden.“

Im Sommer dieses Jahres schloss sich das Unternehmen der avateramedical GmbH an – dem Entwickler und Hersteller des ersten deutschen Systems für roboterassistierte, minimalinvasive Chirurgie. Acht Jahre nach der Gründung des von der Region unterstützten Unternehmens ein Meilenstein in der Entwicklung, wie auch Prof. Tobias Ortmaier, neben Matthias Dagen Geschäftsführer von avateramedical Digital Solutions, findet: „Die Übernahme ermöglicht es uns, eine faszinierende Robotertechnologie entscheidend mitzugestalten. Für alle Mitarbeiter ist die Verbesserung einer Operationstechnik zum Nutzen der Patienten höchst motivierend und wir freuen uns, dies nun gemeinsam mit unseren Kollegen aus Jena und Ilmenau voranzubringen“. Avateramedicalselbst erhielt Mitte August dieses Jahres übrigens eine Finanzierungszusage in Höhe von 100 Millionen Euro von der international agierenden Tennor Holding B. V. Für Ulf-Birger Franz ein gutes Beispiel dafür, dass sich gezielte Förderung in der Robotik auszahlt: „Die forwardttc GmbH ist ein Paradebeispiel dafür, wie es in der Region Hannover gelingen kann, Nachhaltigkeit und Fortschritt zu vereinen. Mit unseren Programmen und Projekten möchten wir jeden Interessierten dazu ermutigen, ebenfalls einen Schritt in diese Richtung zu gehen.“ Die Förderungen führen übrigens auch zu Jobs – 17 Mitarbeitende beschäftigt avateramedical Digital Solutions am Standort Hannover. Dr. Jens Kotlarski ist sich sicher, dass er mit seinem ehemaligen Startup-Projekt in Zukunft einen wichtigen Teil in der Medizintechnik leisten kann: „Unser Fokus auf Benutzerführung, Bildverarbeitung, Cloud-Computing, Virtual Reality und künstliche Intelligenz ergänzt die vorhandenen Kompetenzen bei avateramedical. Durch den künftigen Fokus auf Softwarefunktionalität und -intelligenz können wir die Entwicklung des avatera-Systems optimal unterstützen und zur Umsetzung der Ziele beitragen.“

Über die Robotik-Förderprogramme der Region Hannover

Die Region Hannover fördert die Forschung rund um den Bereich der Robotik seit 2013 mit zahlreichen facettenreichen Projekten. Das Roberta RegioZentrum Hannover richtet sich an technikinteressierte Schülerinnen und Schüler ab Klasse 4. Sie werden lehrreich und spielerisch an das Thema Robotik herangeführt. Die Region fördert hier mit rund 374.000 Euro. Seit Januar 2016 bietet zudem die Roboterfabrik ein umfangreiches Gesamtpaket an. Das Ziel der ist es, der Generation der „Robotic Natives“ ein integriertes und durchgängiges Ausbildungsangebot zu bieten – im Bestfall bis in das Robotik-Studium an der Leibniz Universität Hannover. Durch die Kooperation mit Industriepartnern soll die strategische Verknüpfung von Schule, Universität und Industrie ermöglicht werden. Die Lehrmodule der Roboterfabrik richten sich sowohl an Studierende der LUH als auch an interessierte Schüler/innen unter dem Dach des Roberta RegioZentrums. 600.000 Euro Fördervolumen hat die Region hier bereitgestellt. Das Stiftungsprojekt Robonatives Initiative läuft seit Ende 2019. Ziel dieses Projektes ist es, Netzwerke und Begegnungsstätte für im Robotik-Expertinnen und Experten zu schaffen. Auch die Konzeption von neuartigen und effizienten Lehrkonzepten für eine national durchgängige Ausbildung im Bereich Robotik sowie die Erarbeitung von Qualifizierungsinstrumenten und Weiterbildungskonzepten sind Teil des Programms, das die Region Hannover mit 600.000 Euro unterstützt.

Alle Neuigkeiten zu Aktivitäten in diesem Bereich finden Sie unter dem Stichwort „Robotik“ auf www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de.

Über die avateramedical Digital Solutions GmbH, ehemals forward ttc GmbH

Die forwardttc GmbH, 2012 aus dem Institut für Mechatronische Systeme der Leibniz Universität Hannover ausgegründet, bot ein breites Spektrum an Softwarelösungen für Robotik, Kinematik, Visualisierung und Mixed Reality, sowie für Sicherheit und maschinelles Lernen. Das Unternehmen wurde von Dipl.-Ing. Matthias Dagen, Dr.-Ing Jens Kotlarski und Prof. Dr.-Ing. Tobias Ortmaier gegründet, drei erfahrenen Ingenieuren mit akademischem und industriellem Hintergrund in Mechatronik, Robotik-Systemen und Software. Als avateramedical Digital Solutions wird die forwardttc weiter am bisherigen Standort Hannover operieren und die engen Beziehungen zur Leibniz Universität pflegen.

Über die avateramedical GmbH

Die avateramedical GmbH ist ein deutsches Medizintechnikunternehmen im Bereich robotisch-assistierter Chirurgie an den Hochtechnologiestandorten Jena, Ilmenau und Hannover. Das privat finanzierte Unternehmen wurde 2011 von Prof. Dr. med. Jens-Uwe Stolzenburg und Dr. Hubertus von Grünberg gegründet und von Lars Windhorst finanziert, um die Expertise führender europäischer Chirurgen, deutscher Spitzenmanager und exzellenter deutscher Ingenieure und Softwareentwickler zu vereinen. Mit ihren aktuell rund 200 Mitarbeitern hat avateramedical es sich zum Ziel gesetzt, moderne Medizintechnik mit Wirtschaftlichkeit, Qualität, Komfort und Zuverlässigkeit zu verbinden. Die avateramedical GmbH ist eine Tochtergesellschaft der avateramedical N.V.

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