Neue Parkzonen Innenstadt Hannover gehen am 4. Mai in Betrieb
Mit Bewohnerparken Zone K + E werden Parkplätze in Hannover neu organisiert.
HANNOVER (redu) – Das Bewohnerparken Innenstadt startet ab Montag, 4. Mai, in den Quartieren Lange Laube und Odeonviertel. Mit den neuen Parkzonen E und K wird der Parkraum neu geregelt und teilweise kostenpflichtig bewirtschaftet.
Die Maßnahme soll den Parkdruck in innenstadtnahen Wohngebieten reduzieren und die Situation für Anwohnende dauerhaft verbessern.
Mit dem Bewohnerparken Innenstadt gehen in Hannover die Parkzonen E und K offiziell in Betrieb. Die Umsetzung umfasst neue Beschilderung, Parkscheinautomaten sowie Markierungen in den Quartieren Lange Laube und Odeonviertel.
Auch der Parkplatz an der Brühlstraße vor der BBS Cora Berliner wird künftig in die Bewirtschaftung einbezogen. Dort ist das Parken nur noch mit Parkschein und einer maximalen Dauer von zweieinhalb Stunden erlaubt. Bewohner mit Ausweis der Zone C dürfen den Bereich ebenfalls nutzen.
Hoher Parkdruck in Innenstadtlagen
Hintergrund der Einführung ist der anhaltende Wettbewerb um Parkflächen in zentralen Wohn- und Mischgebieten. In den betroffenen Quartieren konkurrieren Anwohnende, Beschäftigte, Besucher sowie Lieferdienste um begrenzte Stellplätze.
Im Odeonviertel sorgt vor allem die Nähe zu stark frequentierten Einrichtungen und Kinos für zusätzliche Nachfrage. In der Lange Laube tragen unter anderem Einrichtungen wie die Agentur für Arbeit, Berufsschulen und Hochschulen zur angespannten Parksituation bei.
Drei Regelungen im Parksystem
Innerhalb der neuen Zonen gelten unterschiedliche Modelle. In einigen Straßen dürfen ausschließlich Bewohner mit Parkausweis kostenlos parken. Andere Bereiche erlauben zusätzlich kostenpflichtiges Parken für Besucher.
Darüber hinaus gibt es Abschnitte, in denen sowohl Anwohnende als auch Besucher während der Bewirtschaftungszeiten einen Parkschein benötigen. Die jeweils gültigen Regeln sind vor Ort ausgeschildert.
Anträge für Bewohnerparkausweise können online gestellt werden. Voraussetzung sind unter anderem eine Meldeadresse in der entsprechenden Zone sowie Fahrzeug- und Zahlungsdaten. Die Bearbeitung erfolgt in der Regel innerhalb von zwei Wochen.










