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Nacht der Museen

Nacht der Museen 2026 lockt mit Kulturprogramm durch Hannover

20. Mai 2026/in Hannover
Veröffentlicht: 20. Mai 2026, 18:34 Uhr

25 Museen, Galerien und Kulturorte öffnen am 6. Juni bis in die Nacht ihre Türen für Besucherinnen und Besucher.

HANNOVER (redu) – Die Nacht der Museen lädt am 6. Juni erneut zu einem Kulturabend durch Hannover ein. Insgesamt 25 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen öffnen ab 18 Uhr ihre Türen und bieten Führungen, Konzerte, Ausstellungen sowie Mitmachangebote für alle Altersgruppen.

Die Museumsnacht zählt zu den größten Kulturveranstaltungen in Hannover und verbindet Kunst, Musik, Geschichte und Begegnungen an zahlreichen Orten in der Innenstadt und darüber hinaus.

Die Nacht der Museen verwandelt Hannover am 6. Juni erneut in eine große Kulturmeile. Insgesamt 25 Museen, Galerien, Kunstvereine und weitere Einrichtungen beteiligen sich an der diesjährigen Ausgabe der beliebten Veranstaltungsreihe. Besucherinnen und Besucher erwartet ab 18 Uhr ein umfangreiches Programm mit Führungen, Ausstellungen, Konzerten, Gesprächen und kreativen Aktionen.

Neben klassischen Museumsführungen setzen viele Häuser erneut auf besondere Erlebnisse außerhalb des regulären Ausstellungsbetriebs. Ziel der Veranstalter ist es, Kultur niedrigschwellig und generationenübergreifend zugänglich zu machen.

Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender bezeichnete die Museumsnacht als besonderes Erlebnis. Gerade die Atmosphäre außerhalb der regulären Öffnungszeiten mache den Reiz der Veranstaltung aus. Zudem böten die beteiligten Häuser ein vielseitiges Programm zu einem vergleichsweise günstigen Eintrittspreis.

Kunst und Kultur bis in die Nacht

Die Nacht der Museen gehört seit Jahren zu den festen Kulturterminen in Hannover. Viele Häuser öffnen bis spät in die Nacht und bieten neben Ausstellungen auch Live-Musik, Lesungen, Filmvorführungen oder Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern an.

Beteiligt sind unter anderem das Sprengel Museum Hannover, das Landesmuseum Hannover, das Museum August Kestner, die Kestner Gesellschaft sowie zahlreiche Galerien und Kunstvereine. Auch kleinere Kulturorte und alternative Ausstellungsräume beteiligen sich am Programm.

Besucherinnen und Besucher können ihre persönliche Route individuell zusammenstellen und verschiedene Kulturorte in kurzer Zeit erleben. Viele Einrichtungen setzen dabei auf interaktive Angebote, die insbesondere Familien und jüngere Gäste ansprechen sollen.

Kooperation mit KunstFestSpiele Herrenhausen

Erstmals kooperiert die Nacht der Museen mit den KunstFestSpielen Herrenhausen. Im Mittelpunkt steht dabei das Projekt „Stimmen der Stadt“. Geplant sind musikalische Routen durch Hannover, bei denen Chöre an verschiedenen Kulturorten und Kirchen auftreten.

Die Wege zwischen den Veranstaltungsorten sollen bewusst als Teil des Erlebnisses verstanden werden. Laut KunstFestSpiele-Intendantin Brigitta Muntendorf verbinden die musikalischen Übergänge unterschiedliche Klangräume und Kunsterfahrungen miteinander.

Durch die Kooperation wird die Museumsnacht in diesem Jahr um einen zusätzlichen musikalischen Schwerpunkt erweitert. Besucherinnen und Besucher können Kulturorte damit nicht nur visuell, sondern auch akustisch erleben.

Tickets erstmals online erhältlich

Für die Teilnahme an der Nacht der Museen wird ein einmaliger Eintritt von sieben Euro erhoben. Kinder bis 14 Jahre sowie Inhaberinnen und Inhaber des HannoverAktivPasses erhalten freien Eintritt.

Die Eintrittskarten sind im Vorverkauf in vielen beteiligten Häusern erhältlich. Zusätzlich können Tickets erstmals online gekauft werden. Das Einlassbändchen erhalten Besucherinnen und Besucher anschließend beim ersten besuchten Veranstaltungsort.

Nach Angaben der Organisatoren sollen die digitalen Angebote den Zugang zur Veranstaltung vereinfachen und Wartezeiten reduzieren.

Programmstart bereits am Nachmittag

Bereits vor dem offiziellen Beginn der Nacht der Museen startet im Sammlungszentrum an der Vahrenwalder Straße ein zusätzliches Nachmittagsprogramm. Von 15 bis 17 Uhr können Interessierte dort die neue Dauerausstellung des Stadtarchivs besuchen.

Geplant sind Führungen, Kurzvorträge und Informationen zur Nutzung des Stadtarchivs am neuen Standort. Damit wird das Angebot der Museumsnacht erstmals um einen zusätzlichen Programmpunkt am Nachmittag ergänzt.

Zahlreiche Kulturorte beteiligt

Zu den teilnehmenden Einrichtungen gehören unter anderem die Architektenkammer Niedersachsen, die Galerie Koch, der Kunstverein Hannover, das Museum Schloss Herrenhausen, die Villa Seligmann, das ZeitZentrum Zivilcourage und das Schauspiel Hannover.

Auch besondere Orte wie der Pelikan TintenTurm, das WOK-Küchenmuseum oder das Wilhelm Busch – Deutsche Museum für Karikatur und Zeichenkunst öffnen ihre Türen für Besucherinnen und Besucher.

Organisiert wird die Nacht der Museen erneut vom Kulturbüro Hannover. Das vollständige Programm wird fortlaufend online aktualisiert. Die Veranstalter rechnen auch in diesem Jahr wieder mit mehreren tausend Gästen aus Hannover und der Region.

Mit ihrer Mischung aus Kunst, Geschichte, Musik und Begegnung zählt die Nacht der Museen zu den größten Kulturveranstaltungen der Landeshauptstadt und bietet die Möglichkeit, Hannovers vielfältige Kulturszene an einem Abend kompakt zu erleben.

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