Stadt Hannover bekämpft Eichenprozessionsspinner am Badestrand
Die Stadt entfernt Nester in sensiblen Bereichen und warnt vor Gesundheitsgefahren durch die Brennhaare.
HANNOVER (redu) – Am Altwarmbüchener See sind an zahlreichen Eichen Eichenprozessionsspinner festgestellt worden. Besonders betroffen sind in diesem Jahr Bäume am großen Badestrand sowie auf den Liegewiesen im westlichen Bereich des Sees auf hannoverschem Stadtgebiet.
Die Stadt Hannover hat Maßnahmen zur Bekämpfung eingeleitet. Gleichzeitig werden Besucherinnen und Besucher zur Vorsicht und zum Abstand zu den Nestern aufgerufen.
Nester werden entfernt
Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover hat am Altwarmbüchener See einen verstärkten Befall mit Eichenprozessionsspinnern festgestellt. Die Raupen des Nachtfalters leben an Ästen und Stämmen von Eichen und bilden dort charakteristische Gespinste und Nester.
Besonders betroffen sind in diesem Jahr öffentliche Bereiche rund um den großen Badestrand sowie die Liegewiesen im westlichen Teil des Sees. Diese Flächen zählen insbesondere in den Sommermonaten zu den stark frequentierten Erholungsbereichen.
Nach Angaben der Stadt sollen die Nester in besonders sensiblen Bereichen zeitnah entfernt werden. Zusätzlich werden Absperrungen eingerichtet und Hinweisschilder aufgestellt, um Besucher über mögliche Gefahren zu informieren.
Die Maßnahmen dienen dazu, das Risiko für Badegäste, Spaziergänger und andere Erholungssuchende zu verringern.

Nest von Eichenprozessionsspinnern © Matthias Falk
Gesundheitsgefahr durch Brennhaare
Die Brennhaare der Raupen sind mikroskopisch klein und enthalten ein Nesselgift. Bereits ein Kontakt mit den Haaren kann Hautreizungen, Juckreiz oder Atemwegsbeschwerden auslösen.
In Einzelfällen können auch stärkere allergische Reaktionen auftreten. Die Stadt empfiehlt deshalb, Nester und Gespinste keinesfalls zu berühren und ausreichend Abstand zu halten.
Wer nach einem Aufenthalt in betroffenen Bereichen Beschwerden bemerkt, sollte verschmutzte Kleidung wechseln und die betroffenen Hautstellen gründlich reinigen. Bei stärkeren gesundheitlichen Reaktionen wird empfohlen, ärztlichen Rat einzuholen.








