Ausländerbehörde der Region zieht in die Akazienstraße
Neues Kundenzentrum bietet barrierefreie Wege und Schnellschalter.
REGION HANNOVER (redu) – Der Umzug der Ausländerbehörde ist abgeschlossen: Seit Ende Juli arbeitet der Fachbereich in der Akazienstraße 4. Das neue Kundenzentrum liegt neben dem Regionshaus und soll mit barrierefreien Wegen, digitaler Anmeldung und einem Schnellschalter für klarere Abläufe sorgen.
Die neuen Räume sollen die Erreichbarkeit für Einwohnerinnen und Einwohner verbessern und zugleich modernere Arbeitsbedingungen für die rund 162 Beschäftigten schaffen.
Der Umzug der Ausländerbehörde bringt den Kundenverkehr in einem neuen Zentrum im Erdgeschoss zusammen. Dort stehen Terminals zur Anmeldung, mehrere Wartebereiche und eine neue Aufrufanlage bereit.
Familien können einen abgetrennten Bereich mit Stillecke, Wickelkommode und Spielmöglichkeiten nutzen. Anmeldetresen und Kundenbüros befinden sich ebenfalls im Erdgeschoss, sodass alle öffentlich zugänglichen Angebote barrierefrei auf einer Ebene liegen.
Termine und Zahlungen digital möglich
Termine für die Abholung von Dokumenten und für den Schnellschalter können online gebucht werden. Zahlungen sind an Kassenautomaten möglich.
Der Schnellschalter ist für einfache Anliegen vorgesehen. Dazu gehören unter anderem die Übertragung einer Niederlassungs- oder Aufenthaltserlaubnis bei einem neuen Pass, kurzfristige Verlängerungen bestimmter Bescheinigungen, Änderungen von Namen oder Wohnort, die Abgabe von Unterlagen, die Aktivierung der Online-Ausweisfunktion und Verlustanzeigen.
Nicht möglich sind dort beispielsweise die Verlängerung oder Erteilung von Aufenthalts- und Niederlassungserlaubnissen sowie die Ausstellung bestimmter Verpflichtungserklärungen. Für den Schnellschalter ist vorab ein Ticket für das jeweilige Anliegen erforderlich.
Front- und Backoffice getrennt
Im neuen Gebäude sind öffentliche und nicht öffentliche Bereiche sowie Front- und Backoffice voneinander getrennt. Die Mitarbeitenden sollen regelmäßig zwischen beiden Bereichen wechseln können.
Nach Angaben der Region Hannover wurde der Standort durch bauliche Verdichtung im Bestand geschaffen. Neue Flächen seien dafür nicht versiegelt worden.
Torben Klant, Dezernent für Zuwanderung, erklärte, der neue Schnellschalter solle einfache Anliegen schneller erledigen und lange Wartezeiten vor Ort vermeiden. Isabella Gifhorn, Dezernentin für Baumanagement, verwies auf die Verbindung von moderner Verwaltung, Barrierefreiheit und nachhaltigem Bauen.






© ÜSTRA / Florian Arp


