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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Einsatzleitwagen Feuerwehr Löschzug

Brandmeldeanlage schlägt an: Feuer im Ministerium gelöscht

7. Januar 2026/in Hannover

Evakuierung läuft automatisch, keine Verletzten bei Kellerbrand.

HANNOVER – Am Mittwochnachmittag ist es im Niedersächsischen Umweltministerium in der Archivstraße zu einem Kellerbrand gekommen. Die automatische Brandmeldeanlage alarmierte um 15:55 Uhr die Feuerwehr Hannover, die den Brand schnell löschen konnte. Verletzte gab es nicht.

Der Vorfall zeigt die Bedeutung automatischer Brandmelde- und Räumungssysteme in öffentlichen Gebäuden, um Schäden zu begrenzen und Menschen frühzeitig zu schützen.

Nach Angaben der Feuerwehr Hannover gingen in der Regionsleitstelle zwei automatische Brandmeldungen aus dem Kellerbereich des Ministeriums ein. Daraufhin rückte der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 1 zur Einsatzstelle aus. Vor Ort bestätigte sich die Meldung, sodass umgehend die Brandbekämpfung eingeleitet wurde.

Zwei Trupps unter Atemschutz lokalisierten den betroffenen Kellerraum und löschten das Feuer innerhalb kurzer Zeit. Bereits wenig später konnte die Einsatzleitung die Meldung „Feuer aus“ geben. Anschließend wurden der Kellerbereich sowie Teile des Erdgeschosses mit Druckbelüftungsgeräten entraucht.

Durch den automatischen Räumungsalarm war das Gebäude bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte evakuiert worden. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Ein vorsorglich alarmierter Rettungswagen musste nicht eingesetzt werden.

Die Feuerwehr war mit 14 Einsatzkräften bis etwa 17:30 Uhr vor Ort. Zur Ursache des Brandes und zur Höhe des entstandenen Schadens machte die Feuerwehr keine Angaben. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Voßstraße

Neuer Baumkorridor für die List: 18 Zukunftsbäume geplant

7. Januar 2026/in Hannover

1.000-Bäume-Programm wertet stark versiegelten Straßenzug auf.

HANNOVER – In der Voßstraße in der List sollen im Frühjahr 2026 insgesamt 18 neue Zukunftsbäume gepflanzt werden. Die Maßnahme ist Teil des 1.000-Bäume-Programms der Stadt und betrifft den Abschnitt zwischen Isernhagener Straße und Robertstraße. Ziel ist eine spürbare Aufwertung des Straßenraums.

Der bislang fast baumlose Straßenzug gilt als stark versiegelt. Die neuen Pflanzungen sollen das Wohnumfeld verbessern und zur Anpassung an zunehmende sommerliche Hitze beitragen.

Mit der geplanten Pflanzung erhält die Voßstraße erstmals eine weitgehend geschlossene Baumreihe. Insgesamt werden elf Stadtlinden, vier Spanische Eichen und drei Scharlach-Eichen gesetzt. Die Auswahl fiel auf schmalkronige und hitzeresistente Arten, die sich für den engen Straßenraum eignen.

Leitungsfreier Pflanzkorridore

Möglich wird das Projekt durch den Ausbau der Fernwärme durch enercity AG. In diesem Zuge wurden Versorgungsleitungen neu geordnet. Gemeinsam mit der Stadtentwässerung, dem Kommunikationsnetz und dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün entstand ein bislang einmaliger leitungsfreier Pflanzkorridor.

Entsiegelung und Vorbereitungsmaßnahmen

Bereits im Sommer 2025 wurden rund 170 Quadratmeter Nebenflächen entsiegelt. Die Baumstandorte erhielten spezielles Substrat und mageren Oberboden. Nach Abschluss der Arbeiten sollen insektenfreundliche Wildblumen eingesät werden. Die Gesamtkosten liegen bei rund 170.000 Euro, der Großteil entfällt auf Tief- und Leitungsbauarbeiten.

Mit der Maßnahme setzt die Landeshauptstadt Hannover einen weiteren Baustein ihrer klimaangepassten Stadtentwicklung in der südlichen List um.

Freizeitmesse ABF Thema Fahrräder

Freizeitmesse ABF zeigt Trends rund ums Rad

7. Januar 2026/in Hannover

Fahrräder, E-Bikes und neue Mobilitätskonzepte vom 11. bis 15. Februar.

HANNOVER (redu) – Die Freizeitmesse ABF widmet sich vom 11. bis 15. Februar dem Thema Mobilität. In Halle 26 stehen Fahrräder, E-Bikes und Verkehrskonzepte im Fokus. Besucher erhalten einen Überblick über aktuelle Modelle, Testangebote und Informationsformate rund ums Rad.

Die Themenwelt richtet sich an Alltagsradler und Freizeitnutzer. Sie zeigt, wie vielfältig Fahrradnutzung und Mobilität in Stadt und Region geworden sind.

Im Zentrum der Themenwelt Fahrrad & Mobilität stehen mehr als 50 Marken. Gezeigt werden City- und Tourenräder, Mountainbikes, Hollandräder sowie Pedelecs und moderne E-Bikes. Besucher können die aktuellen Modelle der Saison direkt vergleichen und sich über technische Unterschiede informieren.

Testangebote in der Halle 26

Eine große Teststrecke ermöglicht Probefahrten direkt vor Ort. Für Kinder gibt es eine separate Strecke für Lauf- und Kinderräder. So können auch jüngere Besucher erste Erfahrungen sammeln. Fachhändler und Hersteller stehen für Beratung zu Einsatzbereichen, Ausstattung und Technik bereit.

Beratung und Information

Ein fester Bestandteil ist das Angebot des ADFC Region Hannover e. V.. Der Fahrradclub informiert über Tourismus, Infrastruktur, Sicherheit und Technik im Radverkehr. Ergänzt wird das Programm durch Vorträge und Workshops zu Mobilitätsthemen.

Auch kleinere Formen der Elektromobilität sind vertreten. Auf einer Testfläche können E-Scooter und andere Elektrofahrzeuge ausprobiert werden. Geschulte Instruktoren geben Einweisungen zu Nutzung und Sicherheit. Die Messe zeigt Mobilität als breites Themenfeld zwischen Alltag, Freizeit und Technik.

Christoph Niedersachsen

Tödlicher Unfall auf dem Westschnellweg in Stöcken

6. Januar 2026/in Hannover

Drei Insassen eingeklemmt, umfangreicher Rettungseinsatz am Dienstagvormittag.

HANNOVER (redu) – Auf dem Westschnellweg im Stadtteil Stöcken ist es am Dienstagvormittag gegen 10.45 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall Westschnellweg gekommen. Ein stadtauswärts fahrender Pkw prallte in Höhe der Stadtbahnhaltestelle Lauckerthof gegen einen Baum. Drei Insassen wurden eingeklemmt.

Der Unfall führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Norden Hannovers. Neben der Vollsperrung einer zentralen Verkehrsachse war auch der Stadtbahnverkehr zeitweise betroffen.

Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover bestätigten die Lage vor Ort und begannen umgehend mit der technischen Rettung. Mithilfe hydraulischer Geräte wurden die drei im Fahrzeug eingeschlossenen Personen befreit. Mehrere Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeuge sowie der Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen waren im Einsatz.

Fahrer verstirbt noch vor Ort

Der 37 Jahre alte Fahrer und sein 46-jähriger Beifahrer waren bei Eintreffen der Rettungskräfte nicht ansprechbar. Trotz sofortiger Maßnahmen konnte ein Notarzt bei dem Fahrer nur noch den Tod feststellen. Der Beifahrer sowie eine 29-jährige Mitfahrerin wurden nach der Rettung unter notärztlicher Begleitung schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste der Westschnellweg in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Auch der angrenzende Stadtbahnverkehr wurde vorübergehend eingestellt. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit zahlreichen Kräften bis etwa 12 Uhr im Einsatz.

Zur Ursache des Unfalls machte die Feuerwehr keine Angaben. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Erste Ergebnisse der Polizei

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 37-Jährige mit einem BMW 5er gegen 10.45 Uhr den Westschnellweg beziehungsweise die B6 in Fahrtrichtung Garbsen. In dem Fahrzeug befanden sich zudem eine 29-jährige Frau und ein 46-jähriger Mann, beide ebenfalls aus Hannover. Nach einem Fahrstreifenwechsel nördlich der Stöckener Straße kam der BMW aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit hoher Wucht gegen einen Baum.

Eisfläche nicht betreten

Warnung vor zugefrorenen Gewässern in Hannover

5. Januar 2026/in Hannover

Verwaltung und Feuerwehr weisen auf Lebensgefahr am Maschsee hin.

HANNOVER (redu) – Die Stadtverwaltung warnt eindringlich vor dem Betreten zugefrorener Gewässer im Stadtgebiet. Besonders am Maschsee besteht Lebensgefahr, da die Eisdecke derzeit nicht tragfähig ist. Auch in den kommenden Wochen ist laut Verwaltung keine Freigabe absehbar.

Die Warnung betrifft viele beliebte Aufenthaltsorte im Winter. Stadt und Feuerwehr appellieren an die Verantwortung von Erwachsenen, Kinder über die bestehenden Gefahren aufzuklären.

Die Warnung vor zugefrorenen Gewässern gilt für das gesamte Stadtgebiet. Nach Angaben der Stadtverwaltung ist das Betreten aktuell streng untersagt. Besonders betroffen ist der Maschsee, der trotz geschlossener Eisfläche nicht ausreichend gefroren ist.

Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bereits ein Einbrechen ins Eis lebensbedrohliche Folgen haben kann. In dem sehr kalten Wasser kühlt der menschliche Körper extrem schnell aus, sodass Betroffene innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig werden können. In solchen Situationen droht Ertrinken.

Eisschicht deutlich zu dünn

Nach aktuellen Messungen beträgt die Eisdicke auf dem Maschsee etwa fünf Zentimeter. Für eine Freigabe wäre jedoch eine durchgehend tragfähige Schicht von mindestens 13 Zentimetern erforderlich. Erst dann würde die Stadt die Nutzung erlauben.

Keine Freigabe in Sicht

Die Verwaltung rechnet auch in den kommenden zwei Wochen nicht mit einer ausreichenden Eisschicht. Eine mögliche Freigabe würde durch das Hissen der rot-weißen Stadtflagge mit Wappen am Nord- und Südufer signalisiert. Andere Eisflächen im Stadtgebiet gibt die Landeshauptstadt grundsätzlich nicht frei.

Winterdienst Schneepflug

aha räumt und streut in Hannover seit den frühen Morgenstunden

4. Januar 2026/in Hannover

180 Beschäftigte und 100 Fahrzeuge sichern Straßen, Radwege und Übergänge.

HANNOVER (redu) – Der Winterdienst der Abfallwirtschaft Region Hannover ist seit den frühen Morgenstunden im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. Rund 180 Beschäftigte mit 100 Räum- und Streufahrzeugen sichern seit 3 Uhr Straßen, Radwege und Fußgängerüberwege bei anhaltendem Schneefall.

Mehrere Räum- und Streutouren sollen die Verkehrssicherheit in Hannover auch bei wechselnden Wetterlagen stabil halten.

Die Stadtreinigung Hannover hatte bereits am Vortag sowie in der Nacht alle Kräfte der Winterdienst-Rufbereitschaft aktiviert. Durch wiederholten Schneefall und frostige Temperaturen entstehen unter der Schneedecke immer wieder glatte Stellen, die zusätzliche Einsätze erforderlich machen.

Umfangreiche Streu- und Räumflächen

Im Stadtgebiet werden aktuell rund 420 Kilometer Straßen, etwa 250 Kilometer Radwege sowie zahlreiche Fußgängerüberwege geräumt und gestreut. Hinzu kommen öffentliche Gehwege, Behindertenparkplätze und Nebenstraßen. Je nach Wetterlage können tagsüber weitere Mitarbeitende hinzugezogen werden, sodass insgesamt bis zu 280 Beschäftigte mit mehr als 200 Fahrzeugen einsatzbereit sind.

Vorbereitung, Technik und Ablauf des Winterdienstes

Die Räum- und Streufahrzeuge sind in frostfreien Hallen untergebracht und können kurzfristig ausrücken. Aha verfügt über umfangreiche Vorräte an Steinsalz, Splitt und Solelösung. Die Einsatzleitung beobachtet fortlaufend Wetterdienste und wertet zusätzlich Daten von neun Glättemeldeanlagen an besonders sensiblen Stellen im Stadtgebiet aus.

Bei angekündigter Glätte kontrollieren Mitarbeitende bereits nachts Straßen und Übergänge. Muss der Winterdienst starten, werden alle Kräfte der Rufbereitschaft informiert. Innerhalb von 30 Minuten beginnt die Einsatzleitung mit der Koordination, kurz darauf starten die Räum- und Streufahrten.

Auf Fahrbahnen und Radwegen setzt die Stadtreinigung überwiegend auf eine salzarme Solestreuung. Reicht diese bei sehr niedrigen Temperaturen nicht aus, wird ergänzend Salz eingesetzt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Die Einsätze erfolgen werktags zwischen 7 und 22 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ab 8 Uhr. Die Winterdienst-Saison dauert in der Regel von Ende Oktober bis Ende März. Bereits im Spätsommer werden die Mitarbeitenden im Umgang mit den Fahrzeugen geschult.

Anwohner werden darauf hingewiesen, dass sie für die Räumung angrenzender Gehwege selbst verantwortlich sind. Erlaubt sind nur abstumpfende Mittel wie Sand oder Splitt.

Neujahrsreinigung

Stadtreinigung beseitigt Silvesterreste in Hannover

1. Januar 2026/in Hannover

40 Einsatzkräfte reinigen Straßen und Plätze nach der Silvesternacht.

HANNOVER (redu) – Nach der Silvesternacht hat die Stadtreinigung am Neujahrsmorgen erneut für Ordnung im Stadtgebiet gesorgt. Ab 8 Uhr waren 40 Kräfte mit Kehrmaschinen und Transportern unterwegs, um Straßen, Plätze und Radwege von Feuerwerksresten, Glas und Abfällen zu befreien.

Der Einsatz sorgt dafür, dass stark frequentierte Bereiche schnell wieder sicher nutzbar sind und der Alltag in der Landeshauptstadt reibungslos beginnen kann.

Die Neujahrsreinigung begann früh am Morgen und konzentrierte sich zunächst auf bekannte Feierbereiche. Mit 22 Kehrmaschinen und zwölf Kleintransportern reinigten die Teams Straßen, Plätze und teilweise auch Radwege. Zusätzlich wurden zahlreiche Abfallbehälter geleert.

Feuerwerksreste

Feuerwerksreste werden schon am frühen Neujahrsmorgen von aha beseitigt. © Matthias Falk

Besonders betroffen waren die Innenstadt sowie Bereiche rund um die Feuerwerksverbotszone. Auch auf der Lister Meile und der Limmerstraße zeigte sich deutlicher Reinigungsbedarf. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte in vielen weiteren Stadtteilen Rückstände der Silvesterfeiern.

„Unser Ziel ist es, Hannover so schnell wie möglich wieder sicher und nutzbar zu machen“, erklärte Simon Grabow, Leiter der Stadtreinigung Hannover. Der Einsatz folgte einem festen Prioritätenkonzept und dauerte bis in die Nachmittagsstunden. Insgesamt fielen mehr als 107 Kubikmeter Abfall an. Unterstützt wurde die Stadtreinigung erneut von Mitgliedern des muslimischen Vereins „Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya Deutschland“, die bei der Reinigung auf der Lister Meile halfen.

Silvestereinsätze Feuerwehr und Rettungsdienste

Ruhigere Silvesternacht: Feuerwehr und Rettungsdienst stark gefordert

1. Januar 2026/in Hannover

Feuerwehr und Rettungsdienst bewältigen zahlreiche Einsätze in der Nacht zum Neujahr.

HANNOVER (redu) – In der Silvesternacht zum Jahreswechsel waren Feuerwehr und Rettungsdienst in der Landeshauptstadt stark gefordert. Zwischen 19 Uhr und 7 Uhr rückte die Feuerwehr zu 86 Brandeinsätzen aus, der Rettungsdienst wurde zu 160 Notfällen alarmiert.

Das Einsatzaufkommen lag damit bei den Bränden unter dem Vorjahresniveau. Die Vielzahl paralleler Einsätze stellte die Einsatzkräfte dennoch vor hohe organisatorische Anforderungen.

Die Silvestereinsätze hielten Feuerwehr und Rettungsdienst in Hannover über Stunden hinweg in Atem. Insgesamt blieb die Zahl der Brände unter dem Niveau des Vorjahres, dennoch waren die Herausforderungen aufgrund mehrerer zeitgleicher Einsatzstellen hoch. Feuerwehr und Rettungsdienst hatten sich mit zusätzlichem Personal und weiteren Fahrzeugen gezielt auf die Nacht vorbereitet.

Neben drei größeren Einsatzstellen waren die Einsatzkräfte überwiegend mit brennenden Müllbehältern und Papiercontainern beschäftigt. Diese waren nach Einschätzung der Feuerwehr vermutlich durch Feuerwerkskörper entzündet worden. In allen Fällen gelang es, die Brände zügig zu löschen und größere Sachschäden zu verhindern.

Keller- und Balkonbrände

Kurz nach Mitternacht kam es im Stadtteil Vahrenheide zu einem Kellerbrand in der Straße Sahlkamp. Der Keller brannte, der Treppenraum war verraucht. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Drei Trupps unter Atemschutz löschten das Feuer, anschließend wurden Keller und Treppenraum entraucht. Wegen der Brandintensität musste das Gebäude stromlos geschaltet werden. Im Einsatz waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, eine Ortsfeuerwehr und der Rettungsdienst.

Nur wenige Minuten später wurde ein Balkonbrand in Vahrenwald gemeldet. In der Alemannstraße brannten Gegenstände auf einem Balkon. Aufgrund mehrerer Notrufe und der Meldung eines möglichen Flammenüberschlages wurde das Einsatzstichwort noch vor Eintreffen der Feuerwehr erhöht. Ein Anwohner hatte erste Löschversuche unternommen und sich dabei leicht verletzt, ein Krankenhausaufenthalt war nicht erforderlich. Die Feuerwehr führte einen massiven Löschangriff von innen sowie über eine Drehleiter durch. Nach rund 20 Minuten war das Feuer unter Kontrolle, anschließend folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten und Kontrollen angrenzender Wohnungen.

Weitere Einsätze und hohe Belastung

Ein weiterer Kellerbrand wurde gegen 0.53 Uhr im Stadtteil Linden-Nord am Bethlehemplatz gemeldet. Auch hier hatten die Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Die Brandbekämpfung erfolgte im Innenangriff sowie über ein Kellerfenster von außen. Nach etwa 15 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden, anschließend wurde das Gebäude entraucht.

In Oberricklingen kam es gegen 1 Uhr zu einem gefährlichen Zwischenfall, als ein Angriffstrupp der Feuerwehr beim Löschen eines brennenden Müllbehälters mit einem Feuerwerkskörper beworfen wurde. Verletzt wurde dabei niemand.

Insgesamt rückte die Feuerwehr Hannover zu 86 Brandeinsätzen aus, im Vorjahr waren es noch 131. Der Rettungsdienst bewältigte 160 Notfalleinsätze, nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Häufige Einsatzgründe waren Alkoholvergiftungen sowie Verletzungen nach Stürzen oder Auseinandersetzungen.

Die Regionsleitstelle Hannover bearbeitete zwischen 19 Uhr und 7 Uhr insgesamt 709 Hilfeersuchen in der gesamten Region. Auch hier lag die Zahl leicht unter dem Vorjahreswert, stellte aber ein hohes Arbeitsaufkommen dar. Um die Vielzahl an Anrufen bewältigen zu können, war zusätzliches Personal eingesetzt.

Zur Vorbereitung auf die Silvesternacht hatten Feuerwehr und Rettungsdienst ihre Kapazitäten deutlich erhöht. An zwölf Standorten der Freiwilligen Feuerwehr besetzten 147 ehrenamtliche Einsatzkräfte ihre Löschfahrzeuge. Insgesamt standen rund 20 zusätzliche Einsatzfahrzeuge sowie 14 weitere Rettungsmittel für die Notfallrettung bereit.

Rettungswagen im Einsatz

Stadtbahnunfall in Bemerode: Drei Verletzte nach Kollision

29. Dezember 2025/in Hannover

Feuerwehr befreit eingeklemmte Insassen aus Fahrzeug.

HANNOVER (redu) – Bei einem Stadtbahnunfall in der Mailänder Straße im Stadtteil Bemerode ist am Montagnachmittag eine Stadtbahn mit einem Pkw kollidiert. Drei Fahrzeuginsassen wurden eingeklemmt und leicht verletzt, der Fahrer der Stadtbahn blieb unverletzt.

Der Einsatz führte zu Verkehrsbehinderungen im Bereich Messe Ost und erforderte umfangreiche Rettungsmaßnahmen von Feuerwehr und Rettungsdienst.

Gegen 16.45 Uhr kam es an einem Übergang kurz vor der Stadtbahnhaltestelle Messe Ost zur Kollision zwischen einer Stadtbahn und einem Pkw. Das Auto wurde mehrere Meter mitgeschleift und zwischen einem Oberleitungsmast und der Bahn eingeklemmt. Die Alarmierung erfolgte über die Regionsleitstelle.

Die drei Insassen des Pkw waren im Fahrzeug eingeschlossen und mussten durch die Feuerwehr Hannover mit hydraulischen Rettungsgeräten patientenschonend befreit werden. Alle drei wurden mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Fahrgäste in der Stadtbahn.

Die Bahn entgleiste und wurde anschließend durch die ÜSTRA wieder eingegleist. Die Polizei Hannover ermittelt.

Hochbahnsteig

ÜSTRA weitet Alkohol- und Rauchverbot auf Hochbahnsteige aus

29. Dezember 2025/in Hannover

Ab Januar 2026 gelten strengere Regeln an ausgewählten Stadtbahnhaltestellen mit Hochbahnsteigen.

HANNOVER (redu) – Zum 1. Januar 2026 tritt eine neue ÜSTRA-Regelung in Kraft, die ein Alkohol- und Rauchverbot auf allen oberirdischen Stadtbahnhaltestellen mit Hochbahnsteigen vorsieht. Untersagt sind Konsum und Mitführen offener Alkoholbehälter sowie das Rauchen.

Die Anpassung vereinheitlicht bestehende Vorschriften und soll den Aufenthalt an Stadtbahnhaltestellen ordnen sowie deren Erscheinungsbild verbessern.

Zum Jahresbeginn 2026 erweitert die ÜSTRA ihre Beförderungsbedingungen. Die ÜSTRA-Regelung gilt künftig auch auf allen oberirdischen Hochbahnsteigen im Verbundgebiet. Verboten sind alkoholische Getränke in offenen oder nicht verschließbaren Behältnissen sowie der Konsum von Tabakwaren, E-Zigaretten und Cannabisprodukten.

Unverändert bleiben die bereits geltenden Verbote in Stadtbahnfahrzeugen, Tunnelstationen und in entsprechend gekennzeichneten Bereichen.

Nicht betroffen sind Bushaltestellen sowie Stadtbahnhaltestellen mit Niedrigbahnsteigen. Die ÜSTRA bittet hier um Rücksichtnahme. Ziel sind ein gepflegteres Erscheinungsbild und geringere Reinigungskosten.

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