DRK und Polizei ziehen nach dem traditionellen Umzug eine positive Bilanz.
HANNOVER – Der Schützenausmarsch Hannover hat am Samstag rund 150.000 Zuschauerinnen und Zuschauer in die Innenstadt gelockt. Rund 10.000 Teilnehmende zogen vom Neuen Rathaus über die traditionelle Strecke bis zum Festplatz. Nach dem Umzug zogen das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei Hannover eine positive Bilanz.
Der Schützenausmarsch zählt zu den Höhepunkten des Schützenfestes in Hannover und bringt jedes Jahr Vereine, Musikzüge sowie zahlreiche Besucherinnen und Besucher in der Innenstadt zusammen.
Um 10 Uhr gab Schützenpräsident Andreas Schnelle mit dem Kommando „Doubliertritt, Marsch!“ das Startsignal für den traditionellen Ausmarsch. Die rund 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten die etwa dreieinhalb Kilometer lange Strecke vom Neuen Rathaus bis zum Festplatz zurück.
Entlang der Strecke verfolgten nach Veranstalterangaben rund 150.000 Menschen den Umzug. Besonders an den Tribünen am Ballhof und an der Bruchmeisterallee sowie entlang der Innenstadt säumten zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Weg der Schützinnen, Schützen und Musikzüge.
Oberbürgermeister Belit Onay begrüßte die Musikerinnen, Musiker sowie die Schützinnen und Schützen vor dem Start auf dem Platz der Menschenrechte. Er bezeichnete den Ausmarsch als Höhepunkt des Schützenfestes und betonte den gemeinschaftlichen Charakter der Veranstaltung.
Mehr als 150 Vereine sowie rund 100 Musikzüge, Unternehmen und Hilfsorganisationen aus Stadt und Region beteiligten sich in diesem Jahr am Umzug. Zahlreiche Festwagen ergänzten den Zug.
Nach Abschluss des Ausmarsches zogen das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei Hannover eine positive Bilanz. „Mit 16 kleineren sanitätsdienstlichen Versorgungen und nur drei Transporten in Krankenhäuser verlief der Sanitätsdienst entlang der Ausmarschstrecke erfreulich ruhig“, sagte Florian Peters, Einsatzleiter des DRK.
Mit dem traditionellen Fassbieranstich hat Oberbürgermeister Belit Onay das zehntägige Volksfest auf dem Schützenplatz offiziell eröffnet.
HANNOVER – Mit der Schützenfest-Eröffnung hat Oberbürgermeister Belit Onay am Freitagabend das 497. Schützenfest Hannover offiziell gestartet. Nach den traditionellen Zeremonien eröffnete der Fassbieranstich auf dem Schützenplatz das zehntägige Volksfest, das bis zum 12. Juli zahlreiche Besucherinnen und Besucher erwartet.
Die feierliche Eröffnung verbindet die traditionsreichen Zeremonien des hannoverschen Schützenwesens mit dem Beginn des größten Volksfestes der Landeshauptstadt.
Traditioneller Auftakt mit neuen Bruchmeistern
Bereits am Nachmittag erhielten die neuen Bruchmeister ihre festliche Amtstracht mit schwarzem Cut und schwarzem Zylinder mit dem hannoverschen Kleeblatt. Nach dem Bezug ihres Quartiers nahmen sie am ökumenischen Schützengottesdienst in der Marktkirche teil.
Im Neuen Rathaus wurden die Bruchmeister anschließend verpflichtet und mit den Städtischen Schilden ausgezeichnet. Für das Schützenfest 2026 übernehmen Falk Stegmann von der Freihand-Schützengesellschaft Linden von 1906 e. V. den 1. Zug mit der Weißen Standarte, Celina Hoch vom Schützenverein Stöcken von 1898 e. V. den 2. Zug mit der Roten Standarte, Leon Hakemeyer von der Schützengesellschaft Herrenhausen von 1901 e. V. den 3. Zug mit der Gelben Standarte sowie Nils Burkhardt vom Fanfarenkorps Hannover von 1973 e. V. den 4. Zug mit der Grünen Standarte.
Nach der Verpflichtung zog der traditionelle „Kleine Ausmarsch“ vom Neuen Rathaus zum Schützenplatz. Begleitet von Musikzügen sowie zahlreichen Schützinnen und Schützen erreichte der Festzug das Festgelände, wo sich viele Besucherinnen und Besucher zur offiziellen Eröffnung versammelt hatten.
Mit dem traditionellen Fassbieranstich mit zwei Schlägen eröffnete Oberbürgermeister Belit Onay das 497. Schützenfest Hannover offiziell. Anschließend begann der Festbetrieb mit Fahrgeschäften, Festzelten, Gastronomieangeboten und einem vielfältigen Unterhaltungsprogramm.
Der nächste Höhepunkt folgt am Sonntag, 5. Juli, mit dem traditionellen Schützenausmarsch. Tausende Schützinnen und Schützen, Musik- und Spielmannszüge sowie Gäste aus dem In- und Ausland ziehen dabei durch die hannoversche Innenstadt zum Schützenplatz.
13 Festabende, mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler sowie ein behutsam weiterentwickeltes Konzept prägen die 40. Ausgabe des Festivals.
HANNOVER – Das Kleine Fest 2026 ist eröffnet. Bis zum 16. Juli verwandelt sich der Große Garten Herrenhausen an 13 Veranstaltungstagen erneut in eine große Open-Air-Bühne. Mehr als 100 nationale und internationale Künstlerinnen und Künstler präsentieren bei der 40. Ausgabe des Festivals ein vielseitiges Programm, das unter der neuen künstlerischen Leitung von DESiMO Tradition und neue Impulse miteinander verbindet.
Mit der Jubiläumsausgabe beginnt zugleich eine neue Phase für das traditionsreiche Kulturfestival. Das Konzept wurde behutsam weiterentwickelt und richtet sich sowohl an langjährige Besucherinnen und Besucher als auch an Menschen, die das Kleine Fest erstmals erleben möchten.
Festival setzt auf Vielfalt und Überraschungen
Nach seinem Amtsantritt als Künstlerischer Leiter im Oktober 2025 verantwortet DESiMO erstmals das Programm des Kleinen Fests. Unter dem Motto „Schön hier!“ wurde das Festival weiterentwickelt, ohne seinen besonderen Charakter aufzugeben. Ziel war es, vertraute Elemente zu erhalten und gleichzeitig neue Akzente zu setzen.
Das Programm umfasst mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland. Sie präsentieren Varieté, Zirkus, Clownerie, Akrobatik, Comedy, Kabarett, Tanz, Live-Musik, Spoken-Word-Performances sowie kreative Walk Acts und Live-Zeichnungen. Damit bleibt das Kleine Fest seinem Anspruch treu, an jedem Abend eine große stilistische Vielfalt zu bieten.
Zu den auffälligsten Produktionen zählen die Aufführungen des Cirque Bouffon sowie des GoGo Home Project. Für den Cirque Bouffon wurde eigens eine historische Sternenfontäne trockengelegt und mit einer Bühne versehen. Das GoGo Home Project nutzt eine groß dimensionierte Flugtrapezanlage im Bereich des westlichen Halbmonds.
Auch viele bekannte Gesichter kehren zum Festival zurück. Dazu gehören Werner Momsen mit seiner Klappmaulpuppe Herr Momsen, Frans Custers als Wahrsagerin Marthilda Sliert sowie Nieuw Lef mit der neuen Produktion „Mad Ride“. Erstmals beim Kleinen Fest dabei ist Liedermacher Lennart Schilgen. Ergänzt wird das Programm durch traditionsreiche Walk Acts wie Teatro Pavana, Art Tremondo oder das TraumTanzTheater.
Für unterschiedliche Interessen hat DESiMO persönliche Programmempfehlungen zusammengestellt – von Varieté und Zirkus über Familienangebote bis hin zu Live-Musik, Kabarett und neuen Entdeckungen. Damit sollen Besucherinnen und Besucher ihr individuelles Abendprogramm leichter planen können.
Gelände und Ablauf neu strukturiert
Auch die Wegeführung im Großen Garten orientiert sich wieder stärker an früheren Festivalausgaben. Bereits im Parterre und im Lindenstück beginnen die ersten Darbietungen. Der Spielbereich reicht bis zur Großen Fontäne, während die Fontänenbar als zentraler Treffpunkt erhalten bleibt.
Zur besseren Orientierung starten die Vorstellungen an den Bühnen jeweils zur vollen und halben Stunde. Die meisten Produktionen dauern rund 20 Minuten. Ausnahmen bilden der Cirque Bouffon und das GoGo Home Project mit etwa 40-minütigen Aufführungen. Mehrfach gespielte Kurzprogramme sind im Spielplan besonders gekennzeichnet.
Neue Serviceangebote für das Publikum
Erstmals bietet das Kleine Fest eine technische Hörunterstützung für Menschen mit Höreinschränkungen an. An einer Bühne am Picknickbereich können entsprechende Geräte ausgeliehen werden. Neu ist außerdem eine Wetterkennzeichnung im Abendspielplan, die darauf hinweist, welche Aufführungen bei Regen aus Sicherheitsgründen entfallen müssen.
Auch das gastronomische Angebot wurde erweitert. Neben klassischen Festivalgerichten stehen unter anderem Focaccia, individuell belegte Ofenkartoffeln, Salate, Köttbullar sowie vegetarische Speisen auf dem Angebot. Die beliebte Picknicktradition bleibt erhalten – Besucherinnen und Besucher dürfen ihre Ausstattung weiterhin mit einem Bollerwagen in den Großen Garten mitbringen.
Ticketverkauf und Ferienprogramm
Der Ticketverkauf erfolgt weiterhin ohne Losverfahren. Eintrittskarten sind online, an der Schlosskasse der Herrenhäuser Gärten sowie an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Für mehrere Veranstaltungstage sind nach Angaben der Veranstalter noch Tickets verfügbar. Die Eintrittspreise bleiben mit 37 Euro beziehungsweise 17 Euro ermäßigt unverändert. Kinder bis einschließlich elf Jahre erhalten freien Eintritt. Für ausverkaufte Abende steht erneut die offizielle Ticketbörse zum Weiterverkauf nicht benötigter Karten zum Originalpreis zur Verfügung.
Parallel zum Festival findet bereits zum dritten Mal die Kleines Fest-Akademie statt. Im Rahmen der FerienCard können Kinder und Jugendliche Workshops in Akrobatik, Jonglage, Zauberei oder Bewegung besuchen. Geleitet werden sie von Künstlerinnen und Künstlern, die anschließend selbst auf den Bühnen des Kleinen Fests auftreten.
Von 8 bis 16 Uhr müssen Autofahrende mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Zudem gilt eine temporäre Flugbeschränkung für private Drohnen.
HANNOVER (redu) – Der Schützenausmarsch sorgt am Sonntag, 5. Juli, für erhebliche Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt. Zwischen 8 und 16 Uhr werden zahlreiche Straßen zeitweise gesperrt. Die Polizei empfiehlt, für Fahrten ins Zentrum Busse, Stadtbahnen oder das Fahrrad zu nutzen.
Der traditionelle Festumzug zählt zu den Höhepunkten des Schützenfestes in Hannover. Damit die Veranstaltung sicher stattfinden kann, richtet die Polizei entlang der gesamten Strecke umfangreiche Verkehrssperren ein.
Umfangreiche Sperrungen entlang der Strecke
Am Sonntag zieht der Schützenausmarsch vom Platz der Menschenrechte durch die Innenstadt bis zum Schützenplatz. An dem traditionellen Festumzug nehmen zahlreiche Kapellen, Fanfarenzüge sowie Schützen- und Tanzvereine aus dem Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland teil.
Die Verkehrssperrungen betreffen unter anderem den Platz der Menschenrechte, den Friedrichswall, die Osterstraße, die Schmiedestraße, die Leinstraße, die Karmarschstraße, den Friederikenplatz, die Lavesallee, die Waterloostraße sowie die Willy-Brandt-Allee bis zum Schützenplatz.
Nach Angaben der Polizei werden die Sperrstellen so eingerichtet, dass eine weiträumige Umfahrung möglich bleibt. Während des Umzuges ist ein Verlassen der Innenstadt mit dem Auto aufgrund der Länge des Festzuges und der Sicherheitsmaßnahmen jedoch grundsätzlich nicht möglich. Autofahrende sollten insbesondere den Bereich rund um den Schützenplatz, das Nordufer des Maschsees sowie den Bereich zwischen Neuem Rathaus und Friederikenplatz meiden.
Polizei empfiehlt öffentliche Verkehrsmittel
Die Polizei rät Besucherinnen und Besuchern, möglichst auf Busse, Stadtbahnen oder das Fahrrad umzusteigen. Wer von außerhalb anreist, sollte die ausgeschilderten Park-and-Ride-Parkplätze nutzen und anschließend den öffentlichen Nahverkehr verwenden. Kurzfristige Einschränkungen bei Bus und Stadtbahn sind ebenfalls möglich.
Für die Einsatzleitung wird außerdem eine polizeiliche Drohne eingesetzt. Sie soll einen Überblick über das Veranstaltungsgeschehen ermöglichen und potenzielle Störungen frühzeitig erkennen. Nach Angaben der Polizei werden personenbezogene Daten nur erhoben oder gespeichert, wenn dafür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
Zusätzlich gilt am Sonntag von 7 bis 15 Uhr eine temporäre Flugbeschränkung für private Drohnen im Umkreis von einem Kilometer um das Neue Rathaus. Der Drohneneinsatz der Polizei ist von dieser Regelung ausgenommen.
Die Blüte der seltenen Titanenwurz wird am heutigen Abend erwartet. Besucher können den Berggarten deshalb bis 23 Uhr besuchen.
HANNOVER (redu) – Die Titanenwurzblüte im Berggarten der Herrenhäuser Gärten wird am heutigen Donnerstagabend zwischen 19 und 21 Uhr erwartet. Aus diesem Anlass bleibt der Berggarten am 2. Juli bis 23 Uhr geöffnet. Der markante Geruch der außergewöhnlichen Pflanze ist bereits wahrnehmbar.
Die seltene Blüte der Titanenwurz dauert nur kurze Zeit und lockt regelmäßig zahlreiche Besucher in den Berggarten. Mit verlängerten Öffnungszeiten soll möglichst vielen Interessierten ein Besuch ermöglicht werden.
Seltene Blüte im Tropenschauhaus
Die Titanenwurzblüte kündigt sich seit mehreren Tagen an. Inzwischen hat der Blütenstand eine Höhe von mehr als 2,19 Metern erreicht. Nach Einschätzung der Fachleute dürfte sich die Pflanze heute Abend vollständig öffnen.
Die tropische Pflanze mit dem botanischen Namen Amorphophallus titanum entwickelt nur alle paar Jahre einen Blütenstand. Dieser kann bis zu drei Meter hoch werden. Charakteristisch sind neben seiner außergewöhnlichen Größe vor allem der intensive Aasgeruch am ersten Blütentag, mit dem Insekten zur Bestäubung angelockt werden. Bereits nach rund zwölf Stunden beginnt der Blütenstand zu welken, bleibt jedoch auch am Folgetag noch sehenswert.
Dritte Blüte im Berggarten
Im Berggarten erlebt eine Titanenwurz bereits zum dritten Mal ihre Blüte. Die aktuelle Pflanze stammt aus einer eigenen Nachzucht und geht auf die Handbestäubung der Titanenwurz zurück, die 2014 im Berggarten geblüht hatte. Zuletzt öffnete sich dort 2021 eine Titanenwurz mit einer Gesamthöhe von zwei Metern.
Der Berggarten ist am heutigen 2. Juli von 9 bis 23 Uhr geöffnet. Ab dem 3. Juli gelten wieder die regulären Öffnungszeiten bis 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre haben freien Eintritt. Wegen des zu erwartenden Besucherandrangs im Tropenschauhaus sollten Wartezeiten eingeplant werden.
Neue Bank informiert Betroffene über Hilfsangebote und stärkt die Sichtbarkeit des Themas häusliche Gewalt.
HANNOVER (redu) – Mit einer neuen Rote Bank im Roderbruch setzt die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit Partnern ein weiteres sichtbares Zeichen gegen häusliche Gewalt. Die Bank informiert Betroffene über Hilfsangebote und wurde am Mittwoch offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Die auffällig rot gestalteten Sitzbänke machen auf geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt aufmerksam. Angebrachte Plaketten mit Kontaktmöglichkeiten sollen Betroffenen den Zugang zu Unterstützungsangeboten erleichtern.
Dritte Rote Bank im Stadtbezirk
Die neue Rote Bank steht in der Einkaufspassage des Roderbruchmarktes im Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld. Bezirksbürgermeisterin Belgin Zaman und Hannovers Erster Stadtrat sowie Ordnungsdezernent Dr. Axel von der Ohe gaben sie am Mittwoch offiziell zur Nutzung frei. Neben Hinweisen auf Hilfsangebote verfügt die Bank auch über eine Plakette in Brailleschrift.
Bereitgestellt wurde die Bank vom Wohnungsunternehmen Gundlach. Das Unternehmen übernahm sowohl die Kosten für den roten Anstrich als auch für die Informationsplaketten. Es handelt sich um die dritte „Rote Bank“ im Stadtbezirk Buchholz-Kleefeld. Zwei weitere befinden sich an der Kirchröder Straße/Uhlhornstraße sowie an der Kreuzung Schwarmstedter Straße/Burgdorfer Damm.
Mit der Bank soll auf häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam gemacht werden. Gleichzeitig erhalten Betroffene über die angebrachten Informationen Hinweise auf Anlaufstellen und Unterstützungsangebote.
Projekt entstand in Italien
Das Projekt „La Panchina Rossa“ entstand 2016 in Italien und wurde vom Kommunalen Präventionsrat der Landeshauptstadt Hannover übernommen. Seit Ende 2022 wurden zunächst vier rote Bänke in der Innenstadt aufgestellt. Weitere Standorte befinden sich inzwischen unter anderem in Buchholz-Kleefeld, Döhren-Wülfel, der Südstadt sowie seit Mittwoch auch in der List.
Das Projekt ist Teil der Initiative „Hannover ist stärker als Gewalt – für sichere Familien in unserer Stadt“ und wird vom Netzwerk Hannoversches Interventionsprogramm (HAIP) unterstützt.
Feuer in Lagerraum eines Restaurants verursacht starke Rauchentwicklung – keine Verletzten.
HANNOVER (redu) – Ein Restaurantbrand Hannover hat am heutigen Vormittag einen Feuerwehreinsatz im Stadtteil Bothfeld ausgelöst. Das Feuer in einem Lagerraum konnte schnell gelöscht werden, dennoch waren umfangreiche Entrauchungsmaßnahmen erforderlich. Verletzt wurde niemand.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr blieb der Brand auf einen Lagerraum begrenzt. Die starke Rauchentwicklung machte jedoch aufwendige Maßnahmen zur Entrauchung des Gebäudes notwendig.
Brand im Lagerraum des Restaurants
Die Regionsleitstelle wurde gegen 9:12 Uhr über eine starke Rauchentwicklung aus einem Gebäude in Hannover-Bothfeld informiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter schwarzer Rauch aus mehreren Fenstern des Gebäudes.
Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Zusätzlich setzte die Feuerwehr eine Drehleiter zur Erkundung sowie für den Zugang zum Obergeschoss ein. Der Brand wurde im Erdgeschoss in einem Lagerraum des Restaurants lokalisiert.
Dank des koordinierten Einsatzes konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und vollständig gelöscht werden. Der Rauch hatte sich jedoch bereits bis in das erste Obergeschoss ausgebreitet.
Umfangreiche Entrauchung erforderlich
Zur Beseitigung des Brandrauchs kamen Überdruckbelüftungsgeräte zum Einsatz. Wegen der Verrauchung über mehrere Geschosse nahmen die Entrauchungsarbeiten einige Zeit in Anspruch.
Nach Angaben der Feuerwehr wurde bei dem Einsatz niemand verletzt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen derzeit keine Informationen vor. Auch zur Brandursache machte die Feuerwehr keine Angaben. Die Ermittlungen wurden von der Polizeidirektion Hannover übernommen.
Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren mit fünf Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften bis etwa 10:10 Uhr im Einsatz.
Gleise der Stadtbahnlinien 3, 7 und 13 werden erneuert – Sperrungen für Auto- und Stadtbahnverkehr.
HANNOVER (redu) – Mit einer umfangreichen Stadtbahnsanierung beginnt am 6. Juli die Erneuerung der Stadtbahnstrecke entlang der Podbielskistraße. Bis Ende August müssen sich Verkehrsteilnehmer und Fahrgäste der Linien 3, 7 und 13 auf Sperrungen, Umleitungen und zeitweise Ersatzverkehr einstellen.
Die Bauarbeiten dienen der Erneuerung stark beanspruchter Gleisanlagen und Überfahrten. Während der Arbeiten kommt es sowohl im Straßenverkehr als auch im Stadtbahnverkehr zu erheblichen Einschränkungen.
Gleise und Überfahrten
Entlang der Podbielskistraße startet die Stadtbahnsanierung mit zwei Baustellen zwischen dem Ende des Stadtbahntunnels, der Haltestelle Lortzingstraße und der Überfahrt Brahmsstraße. Zusätzlich werden die Überfahrt Grethe-Jürgens-Straße sowie der Streckenabschnitt bis zur Grillparzerstraße erneuert.
Zwischen Tunnel und Haltestelle Lortzingstraße werden verschlissene Schienenstöße ersetzt. Auf den weiteren Abschnitten erneuert die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) den Gleisoberbau einschließlich der Gleisverbindungen. Außerdem werden an der Überfahrt Grethe-Jürgens-Straße neue Schienen, Schwellen und eine neue Betonplatte eingebaut.
Für den Straßenverkehr bleibt die Podbielskistraße während der gesamten Bauzeit eingeengt. Vom 20. Juli bis 7. August wird sie zwischen Waldstraße und Brahmsstraße vollständig gesperrt. Im Bereich der Grethe-Jürgens-Straße entfallen Fahrspuren, die Überfahrt wird komplett gesperrt. Auch einzelne Fuß- und Radquerungen stehen vorübergehend nicht zur Verfügung.
Ersatzverkehr für Linien 3, 7 und 13
Ein Teil der Arbeiten kann nicht unter laufendem Stadtbahnbetrieb erfolgen. Deshalb verkehren die Stadtbahnlinien 3, 7 und 13 vom 27. Juli, 3 Uhr, bis zum 3. August, 3 Uhr, nicht auf dem betroffenen Abschnitt.
Während dieser Zeit richtet die ÜSTRA einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Hauptbahnhof/ZOB und In den Sieben Stücken ein. Die Stadtbahnen nach Misburg, Altwarmbüchen und Fasanenkrug fahren während der Sperrung im Inselbetrieb über den Betriebshof Buchholz. Über die genauen Abläufe informiert die ÜSTRA gesondert.
Auf dem Raschplatz entsteht Norddeutschlands größtes Bodenkunstwerk mit internationaler Street-Art und Beteiligung der lokalen Szene.
HANNOVER (redu) – Das Bodenkunstwerk Raschplatz ist am Donnerstag auf dem Raschplatz hinter dem Hauptbahnhof offiziell eingeweiht worden. Das Projekt „Art Underground“ mit der integrierten Skulptur „CRASH PIPE“ soll bis Anfang Oktober auf rund 4.000 Quadratmetern fertiggestellt werden.
Mit dem Kunstprojekt erhält der Raschplatz eine dauerhaft nutzbare Fläche, die internationale Street-Art mit öffentlichem Stadtraum und lokaler Beteiligung verbindet.
Bereits umgesetzt wurden die großflächigen Arbeiten der Künstler DELTA aus den Niederlanden und dendyden aus Berlin. Die dritte internationale Künstlerin IOTA aus Belgien beginnt nach derzeitiger Planung ab dem 7. Juli mit ihrem Abschnitt des Kunstwerks. Anschließend sollen Künstlerinnen und Künstler der hannoverschen Street-Art-Szene über einen offenen Bewerbungsaufruf weitere Bereiche gestalten.
Internationale Street-Art auf 4.000 Quadratmetern
Das Projekt wird vom hannoverschen Street-Art-Künstler Jascha Müller kuratiert. Die Arbeiten verbinden geometrische Formen, dreidimensionale Illusionen und organische Linien zu einem gemeinsamen Gesamtbild. Die 3D-Effekte von dendyden lassen sich von markierten Standpunkten an den Haupttreppen sowie in Höhe der Merkur Spielbanken besonders gut erkennen. Informationstafeln und Banner erläutern das Konzept vor Ort.
Beteiligung der Platznutzer
Ein besonderer Bestandteil des Projekts war die Einbindung von Menschen, die den Raschplatz regelmäßig nutzen und teilweise von Wohnungslosigkeit betroffen sind. Gemeinsam mit der Straßensozialarbeit Sucht der Landeshauptstadt Hannover, dem Konsumraum Stellwerk und dem Kontaktladen Mecki unterstützten sie seit dem 15. Juni die Vorbereitungen. Dazu gehörten die Reinigung der Fläche, Grundierungsarbeiten sowie das Auftragen der Farben.
Für das Bodenkunstwerk kamen umweltverträgliche, dickflüssige Farben zum Einsatz, die nicht ins Grundwasser eindringen. Gleichzeitig bleibt die Fläche ausdrücklich als Bewegungsraum erhalten. Skaten, Rollen und andere körperliche Aktivitäten sind Teil des künstlerischen Gesamtkonzepts.
Das Projekt „Art Underground“ wird nach der geplanten Fertigstellung Anfang Oktober in den Jahren 2027 und 2028 weiter gepflegt und aufgefrischt. Gefördert werden das Kunstprojekt sowie der Umzug der Skulptur „CRASH PIPE“ von der Sophienstraße auf den Raschplatz durch die Sparkasse Hannover als Hauptsponsorin sowie die Ricarda und Udo Niedergerke Stiftung und die Merkur Spielbanken.
Auf der Autobahn 2 geriet am Freitagabend ein Logistik-LKW der niederländischen Streitkräfte in Brand. Rund 50 Einsatzkräfte verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf die Ladefläche.
HANNOVER (redu) – Ein Feuerwehreinsatz A2 hat am Freitagabend für eine Vollsperrung der Bundesautobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund gesorgt. Kurz vor der Anschlussstelle Garbsen geriet ein Logistik-LKW der niederländischen Streitkräfte in Brand. Verletzt wurde niemand.
Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Ladefläche verhindert werden. Für die Dauer der Löscharbeiten blieb die Autobahn vollständig gesperrt.
Am Freitagabend gegen 18.55 Uhr gingen bei der Regionsleitstelle mehrere Notrufe über einen brennenden Lastwagen auf der Bundesautobahn 2 ein. Der Brand ereignete sich kurz vor der Anschlussstelle Garbsen in Fahrtrichtung Dortmund. Daraufhin wurden zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr Hannover, die Ortsfeuerwehr Stöcken sowie weitere Spezialfahrzeuge alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Fahrerkabine eines Logistik-LKW der niederländischen Streitkräfte bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr leitete sofort einen massiven Löschangriff unter Atemschutz ein. Mehrere Trupps gingen gleichzeitig mit handgeführten Strahlrohren gegen die Flammen vor.
Brand schnell unter Kontrolle
Durch das koordinierte Vorgehen gelang es den Einsatzkräften, den Brand rasch unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen des Feuers auf die Ladefläche des Lastwagens zu verhindern. Nach rund 45 Minuten waren die Nachlöscharbeiten abgeschlossen und das Feuer vollständig gelöscht.
Während der Löschmaßnahmen musste die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund vollständig gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen im Abendverkehr.
Rund 50 Einsatzkräfte vor Ort
Insgesamt waren Feuerwehr und Rettungsdienst mit 17 Fahrzeugen und rund 50 Einsatzkräften im Einsatz. Die zweiköpfige Besatzung des Lastwagens blieb unverletzt und musste nicht medizinisch versorgt werden.
Nach Abschluss der Löscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens sowie zur Ursache des Brandes konnten seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
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