Dachstuhlbrand in Osterwald-Unterende macht Wohnhaus unbewohnbar
Feuerwehren aus mehreren Garbsener Stadtteilen bekämpfen Brand am Großen Weg bis in die Nacht.
GARBSEN (redu) – Ein Dachstuhlbrand in Osterwald-Unterende hat am Dienstag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Rund 110 Einsatzkräfte bekämpften das Feuer am Großen Weg. Das Wohnhaus ist infolge des Brandes nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand, eine Katze konnte gerettet werden.
Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Neben fünf Ortsfeuerwehren waren weitere Feuerwehrkräfte sowie Polizei, Rettungsdienst und das DRK Garbsen beteiligt.
Dachstuhl steht bei Eintreffen in Vollbrand
Die ersten Einsatzkräfte wurden am Dienstag, 13. Oktober, um 17:05 Uhr zum Dachstuhlbrand Osterwald-Unterende alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war die Brandstelle sichtbar. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Dachstuhl in Vollbrand.
Das Feuer drohte zunächst auf weitere Gebäudeteile überzugreifen und breitete sich im weiteren Verlauf auf einen Gebäudeanbau aus. Im Einsatz waren die Feuerwehren Osterwald Unterende, Osterwald Oberende, Frielingen, Horst und Berenbostel sowie die Drehleiter aus Garbsen und die Einsatzleitwagenbesatzung.
Unterstützung kam zudem vom Gerätewagen Logistik der Feuerwehrtechnischen Zentrale Neustadt am Rübenberge. Insgesamt waren rund 110 Einsatzkräfte vor Ort.
Baufirma schafft Zugang zu Brandnestern
Für die Löscharbeiten an verbliebenen Brandnestern wurde eine Baufirma hinzugezogen. Sie musste den Giebel eindrücken, damit die Einsatzkräfte die betroffenen Bereiche erreichen konnten.
Bei dem Brand wurde niemand verletzt. Eine Katze konnte gerettet werden. Das Wohnhaus ist infolge des Feuers nicht mehr bewohnbar.
Neben der Feuerwehr waren Polizei und Rettungsdienst im Einsatz. Das DRK Garbsen unterstützte mit einem Rettungswagen und dem Verpflegungszug, der die Versorgung der Einsatzkräfte übernahm.
Um 22:55 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer aus“. Eine Fahrzeugbesatzung blieb anschließend zur Brandsicherheitswache bis in die Morgenstunden an der Einsatzstelle.
Warum Dachstuhlbrände für Feuerwehren besonders schwierig sind
Dachstuhlbrände stellen Feuerwehren vor besondere Herausforderungen. Die große Höhe, schwer zugängliche Bereiche und brennbare Dachkonstruktionen erschweren die Löscharbeiten. Hinzu kommt, dass sich Rauch und Hitze unter dem Dach sammeln können. Verborgene Brandnester lassen sich häufig erst erreichen, wenn Teile der Dachkonstruktion geöffnet oder entfernt werden.
Besonders gefährlich ist die mögliche Schwächung tragender Bauteile durch das Feuer. Dadurch kann die Einsturzgefahr steigen und ein Vorgehen im Gebäude für Einsatzkräfte zu riskant werden. Auch nachdem offene Flammen gelöscht sind, können aufwendige Nachlöscharbeiten erforderlich sein.
Der Brand in Osterwald-Unterende verdeutlicht insbesondere die Schwierigkeiten beim Zugang zu verbliebenen Brandnestern. Dort musste eine Baufirma den Giebel eindrücken, damit die Feuerwehr die betroffenen Bereiche erreichen konnte.



