Falschfahrer verursacht Unfall auf A7 bei Großburgwedel
47-Jähriger wendet auf Autobahn und kollidiert mit drei Fahrzeugen.
HANNOVER (redu) – Ein 47 Jahre alter Autofahrer hat am Sonntagabend auf der A7 zwischen Kirchhorst und Großburgwedel einen Verkehrsunfall verursacht, nachdem er auf der Autobahn gewendet und als Falschfahrer unterwegs war. Drei Menschen wurden dabei leicht verletzt, mehrere Fahrzeuge beschädigt.
Der Unfall führte zu einem größeren Polizeieinsatz auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen der Region Hannover und wirft erneut Fragen zur Verkehrssicherheit auf Autobahnen auf.
Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 47-Jährige gegen 20:00 Uhr mit einem Opel Corsa die A7 in Fahrtrichtung Hamburg. Zwischen dem Autobahnkreuz Kirchhorst und der Anschlussstelle Großburgwedel wendete er sein Fahrzeug auf der Autobahn und fuhr anschließend entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung weiter.
Auf dem linken Fahrstreifen kam es kurz darauf zur Kollision mit drei hintereinander fahrenden Fahrzeugen, die ordnungsgemäß in Richtung Hamburg unterwegs waren. Beteiligt waren ein Skoda Octavia sowie ein Audi A3 und ein Audi A4.
Mehrere Verletzte und hoher Schaden
Der Falschfahrer sowie die 23-jährige Fahrerin des Audi A3 und der 28-jährige Fahrer des Audi A4 erlitten leichte Verletzungen. Der 22 Jahre alte Fahrer des Skoda Octavia blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 55.000 Euro geschätzt.
Ermittlungen dauern an
Bei dem 47-Jährigen stellten die Einsatzkräfte Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest wurde verweigert, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich wurde er zunächst entlassen. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.




