Neuer Fachbereich stärkt Feuerwehrkommunikation bundesweit
Neues Gremium soll Standards schaffen und die Kommunikationsarbeit der Feuerwehren stärken.
HANNOVER (redu) – Mit der Gründung eines neuen Fachbereichs stärkt der Deutsche Feuerwehrverband die Feuerwehrkommunikation in Deutschland. Das Gremium wurde auf der Weltleitmesse INTERSCHUTZ in Hannover ins Leben gerufen und soll Wissen bündeln, Standards entwickeln sowie die Mitgliedsverbände gezielt unterstützen.
Der neue Fachbereich reagiert auf steigende Anforderungen an die Öffentlichkeitsarbeit im Feuerwehrwesen und soll praxisnahe Hilfen für Verbände und Feuerwehren entwickeln.
Vernetzung, Wissenstransfer und Pressearbeit
Mit der Gründung des neuen Fachbereichs rückt die Feuerwehrkommunikation stärker in den Fokus der Verbandsarbeit. Die Entscheidung fiel im Rahmen der INTERSCHUTZ in Hannover. In der konstituierenden Sitzung legten die Mitglieder erste Themenfelder fest und wählten die Leitung des Gremiums.
Zum Leiter wurde Benedikt Wolter gewählt. Er ist Pressesprecher des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz und arbeitet beruflich in der Kommunikationsbranche. Die stellvertretende Leitung übernimmt Michael Klahre, Sprecher des Netzwerkes der Pressesprecherinnen und Pressesprecher der Deutschen Berufsfeuerwehren sowie Pressesprecher der Feuerwehr Dresden.
Nach Angaben des Deutschen Feuerwehrverbandes versteht sich der Fachbereich als Plattform für Austausch, Vernetzung und Wissenstransfer zwischen den Mitgliedsverbänden. Bestehende Kompetenzen sollen zusammengeführt und erfolgreiche Praxisbeispiele sichtbar gemacht werden.
Geplant sind unter anderem Fachempfehlungen, Vorlagen für Social-Media-Arbeit, Hilfen zur Pressearbeit sowie Informationen zu Bildrechten und zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Ziel ist es, konkrete Werkzeuge für die tägliche Arbeit in den Verbänden bereitzustellen.

Fachbereich Kommunikation © DFV
Unterstützung für die Praxis
DFV-Vizepräsident Frank Hachemer verweist auf die wachsenden Anforderungen an die Kommunikationsarbeit im Feuerwehrwesen. Gleichzeitig sei deren Bedeutung für die Einsatzbewältigung, das Vertrauen der Bevölkerung und die Gewinnung neuer Mitglieder deutlich gestiegen.
Der neue Fachbereich soll deshalb nicht nur den fachlichen Austausch fördern, sondern auch unmittelbar nutzbare Ergebnisse liefern. Dazu zählen Empfehlungen, Arbeitshilfen und Materialien, die bis zu den Feuerwehren vor Ort Wirkung entfalten sollen.






