Fettexplosion und CO-Alarm in Langenhagen
Küchenbrand und erhöhter CO-Wert beschäftigen Einsatzkräfte Ende Februar.
LANGENHAGEN (redu) – Eine Fettexplosion in einem Einfamilienhaus sowie ein CO-Alarm im Schilfkamp haben die Ortsfeuerwehr Langenhagen zwischen dem 22. und 26. Februar 2026 besonders gefordert. Insgesamt rückten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte in diesem Zeitraum zu zwölf Einsätzen aus.
Neben Fehlalarmen und kleineren Bränden zeigen zwei Einsätze exemplarisch die Risiken von Fettbränden und Kohlenmonoxid in Wohngebäuden – Gefahren, die auch für Haushalte in Langenhagen relevant sind.
Die Fettexplosion am Sonntagabend, 22. Februar 2026, führte zu einer starken Verqualmung eines Einfamilienhauses. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannten Tücher, die zuvor zum Löschen eines Fettbrandes eingesetzt worden waren.
Der erste Angriffstrupp brachte unter Atemschutz das brennende Material samt Topf ins Freie und löschte es ab. Parallel suchten Einsatzkräfte nach einem Hund, der sich jedoch bereits selbstständig in den Garten gerettet hatte. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Hochdrucklüfter entraucht und an die Bewohner übergeben.
Hinweise zum Fettbrand
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bei einem Fettbrand niemals Wasser verwendet werden darf, da es zu einer explosionsartigen Reaktion kommen kann. Geeignet sind Löschdecken oder spezielle Fettbrandlöscher. Bei kleineren Bränden kann das Abdecken des Topfes mit einem Deckel ausreichen. Zudem sollte der Herd umgehend ausgeschaltet werden. Eigene Sicherheit hat stets Vorrang.
Kohlenmonoxid im Wohnhaus
Am Mittwoch, 25. Februar, gegen 22 Uhr wurden die Einsatzkräfte in den Schilfkamp alarmiert, nachdem ein CO-Melder des Rettungsdienstes erhöhte Werte angezeigt hatte. Ursache war heiße Holzkohle in einem Topf, die noch vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie gebracht wurde. Das Gebäude wurde gelüftet und erneut kontrolliert, die Messwerte normalisierten sich.
Kohlenmonoxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Bereits geringe Konzentrationen können zu Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit führen. Bei höheren Werten drohen Bewusstlosigkeit und Lebensgefahr. Die Feuerwehr empfiehlt regelmäßige Wartung von Verbrennungsanlagen sowie die Installation von CO-Meldern in Schlafräumen und nahe Feuerstätten. Gasgrills oder Heizgeräte dürfen nicht in geschlossenen Räumen betrieben werden.



