Fräsmaschine brennt im Moorgebiet bei Schneeren
Die abgelegene Einsatzstelle und fehlendes Löschwasser erschweren den Einsatz von rund 43 Feuerwehrkräften bei Schneeren.
NEUSTADT AM RÜBENBERGE / SCHNEEREN (redu) – Eine brennende Fräsmaschine hat am Dienstagvormittag einen größeren Feuerwehreinsatz im Moorgebiet bei Schneeren ausgelöst. Beim Einsatz zum Moorbrand Schneeren brachten die Kräfte das Feuer schnell unter Kontrolle und verhinderten ein Übergreifen auf die umliegende Moorfläche.
Die abgelegene Einsatzstelle und die schwierige Wasserversorgung erschwerten die Löscharbeiten. Mehrere Tanklöschfahrzeuge sicherten die Versorgung mit Löschwasser.
Die Alarmierung zum Moorbrand Schneeren erfolgte gegen 11:11 Uhr. Neben den Feuerwehren Schneeren, Mardorf und Neustadt wurde auch die Einsatzleitung Ort in die Verlängerung der Straße Hühnerbusch gerufen.
Dort war eine Fräsmaschine in Brand geraten. Die zuerst eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Schneeren brachten das Feuer schnell unter Kontrolle. Dadurch verhinderten sie, dass die Flammen auf die umliegende Moorfläche übergriffen.
Gerät und angrenzende Flächen gekühlt
Nach den ersten Löscharbeiten kühlten die Einsatzkräfte sowohl die Fräsmaschine als auch die angrenzenden Flächen intensiv. Eine besondere Herausforderung war die schlechte Wasserversorgung an der abgelegenen Einsatzstelle.
Deshalb wurden sämtliche Tanklöschfahrzeuge der Stadtfeuerwehr Neustadt nachalarmiert. Sie sollten ausreichend Löschwasser für die weiteren Arbeiten bereitstellen.
Einsatzstelle nur schwer erreichbar
Auch die Anfahrt erschwerte den Einsatz. Die Brandstelle lag mindestens 800 Meter abseits befestigter Wege und war nur über unwegsames Gelände erreichbar. Einsatzkräfte und Material mussten unter schwierigen Bedingungen zur Brandstelle gebracht werden.
Rund 43 Feuerwehrkräfte waren vor Ort. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Mardorf, Schneeren, Neustadt, Nöpke, Mandelsloh, Otternhagen und Mariensee sowie die Einsatzleitung Ort. Auch Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz.
Wegen der derzeit sehr hohen Wald- und Graslandbrandgefahr ruft die Feuerwehr zu besonderer Vorsicht auf. Offenes Feuer, weggeworfene Zigaretten und andere mögliche Zündquellen sollen vermieden werden. Bei der aktuellen Trockenheit könne bereits ein kleiner Funke einen Flächenbrand auslösen.




