MHH stärkt Katastrophenmedizin mit Hubschrauber-Training
Neues Wahlfach bereitet Studierende auf außergewöhnliche Schadenslagen vor.
HANNOVER (redu) – Medizinstudierende der MHH haben am Mittwoch im Rahmen der Katastrophenmedizin eine Übung mit einem Bundeswehr-Hubschrauber durchgeführt. Der NH-90 startete um 11 Uhr in Fassberg und landete rund 20 Minuten später auf dem Campus.
Das neue Wahlfach vermittelt Grundlagen für medizinisches Handeln in außergewöhnlichen Schadenslagen und wird in Kooperation mit dem Bundeswehrkrankenhaus Westerstede angeboten.
Mit dem Wahlfach „Grundlagen der Einsatz- und Katastrophenmedizin“ erweitert die Medizinische Hochschule Hannover ihr Ausbildungsangebot um einen Bereich, der auf außergewöhnliche Schadenslagen vorbereitet. Studierende lernen, medizinische Versorgung unter besonderen Bedingungen wie Katastrophen oder Großschadensereignissen zu organisieren.
Theorie und Praxis in der Katastrophenmedizin
Dabei steht nicht nur die Theorie im Mittelpunkt. Ziel ist es, angehende Mediziner frühzeitig mit den Abläufen und Anforderungen komplexer Einsatzlagen vertraut zu machen. Dazu gehören strukturierte Patientenversorgung, Zusammenarbeit verschiedener Einsatzkräfte und logistische Herausforderungen.
Ein zentraler Bestandteil ist die praktische Ausbildung. Auf dem MHH-Campus landete dafür ein Mehrzweckhubschrauber vom Typ NH-90 der Bundeswehr. Die Übung ermöglichte Einblicke in Abläufe rund um Transport, Versorgung und Beladung von Patienten unter realitätsnahen Bedingungen.
Der Hubschrauber war um 11 Uhr im niedersächsischen Fassberg gestartet und erreichte Hannover nach rund 20 Minuten Flugzeit. Nach einer Beladeübung auf dem Campus kehrte der NH-90 am Nachmittag zu seinem Standort zurück.













