Kriminalstatistik 2025 zeigt Rückgang der Kriminalität in Hannover
Polizei meldet weniger Diebstahl- und Gewaltdelikte.
HANNOVER (redu) – Die Polizei hat am 17.03.2026 die Kriminalstatistik 2025 vorgestellt: In der Region Hannover wurden 103.478 Straftaten registriert, deutlich weniger als im Vorjahr. Auch die Aufklärungsquote stieg leicht an, während die Zahl der Tatverdächtigen zurückging.
Mehrere Deliktsbereiche entwickelten sich rückläufig, insbesondere Diebstahl, Gewaltkriminalität und Rauschgiftdelikte, während die Zahl der Opfer leicht zunahm.
Deutlicher Rückgang der Gesamtkriminalität
Die Kriminalstatistik 2025 zeigt für die Region Hannover insgesamt 103.478 registrierte Straftaten. Damit sank die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 7.097 Fälle beziehungsweise 6,42 Prozent. Damit erreicht die registrierte Kriminalität den zweitniedrigsten Stand der vergangenen zehn Jahre. Parallel dazu verbesserte sich die Aufklärungsquote leicht auf 61,14 Prozent.
Rückgänge bei Diebstahl und Rauschgift
Ein wesentlicher Anteil des Rückgangs entfällt auf Diebstahlsdelikte und Rauschgiftdelikte. Besonders deutlich zeigt sich dies bei Fahrraddiebstählen, die um 18,19 Prozent zurückgingen. Auch die Entwicklung im Bereich der Rauschgiftdelikte fiel rückläufig aus. Dieser Rückgang steht im Zusammenhang mit gesetzlichen Änderungen im Jahr 2024.
Weniger Gewalt- und Messerdelikte
Die Gewaltkriminalität ging im Jahresvergleich um rund sieben Prozent zurück. Insgesamt registrierte die Polizei 4.681 Fälle. Auch bei Messerangriffen wurde ein leichter Rückgang verzeichnet. Die Fallzahlen bleiben jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Erstmals seit Jahren ist zudem ein Rückgang bei Fällen häuslicher Gewalt zu verzeichnen. Die Polizei registrierte 6.631 Fälle und damit rund drei Prozent weniger als im Vorjahr.
Weniger Tatverdächtige, mehr Opfer
Die Zahl der Tatverdächtigen sank im Jahr 2025 auf 41.388 Personen. Das entspricht einem Rückgang um 5,57 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Mehrheit der Tatverdächtigen war männlich und über 21 Jahre alt. Gleichzeitig stieg die Zahl der registrierten Opfer leicht auf 27.935.
Entwicklung bei Jugendlichen
Auch im Bereich der Jugendkriminalität zeigt sich eine rückläufige Entwicklung. Sowohl bei Kindern als auch bei Jugendlichen wurden weniger Tatverdächtige registriert. Besonders deutlich ist der Rückgang bei jugendlichen Tatverdächtigen im Bereich der Gewaltkriminalität, der im Vergleich zum Vorjahr spürbar ausfiel.




