Rolltreppentausch Kröpcke: Zwei Anlagen werden bis Oktober erneuert
Fahrgäste müssen am Kröpcke während der Bauarbeiten auf alternative Zugänge ausweichen.
HANNOVER (redu) – Am Zugang zur Stadtbahnstation Kröpcke werden ab dem 15. Juni zwei Rolltreppen zwischen Passerellenebene und Georgstraße erneuert. Der Rolltreppentausch Kröpcke erfolgt in zwei Bauabschnitten und soll bis Mitte Oktober abgeschlossen sein.
Die Arbeiten betreffen einen der meistgenutzten Zugänge der Station. Während der Bauzeit bleiben alternative Rolltreppen und Aufzüge weiterhin nutzbar.
Alternative Wege zur Station
Am Zugang zwischen der Passerellenebene und der Georgstraße auf Höhe von H&M beginnt der Rolltreppentausch Kröpcke am 15. Juni 2026. Zunächst wird eine Anlage erneuert. Die Arbeiten sollen bis Mitte August dauern.
Anschließend startet ab dem 17. August der Austausch der zweiten Rolltreppe. Nach aktuellem Zeitplan soll diese Anlage ab Mitte Oktober wieder in Betrieb gehen.
Während der jeweiligen Bauphasen stehen die beiden betroffenen Rolltreppen nicht zur Verfügung. Fahrgäste können stattdessen die vier weiteren Rolltreppen zwischen Passerelle und Georgstraße bei Mövenpick und JD Sports nutzen. Zusätzlich stehen die Rolltreppen zur Karmarschstraße bereit.
Moderne Technik für bessere Orientierung
Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Reisende mit schwerem Gepäck oder andere Fahrgäste, die auf einen barrierefreien Zugang angewiesen sind, bleiben die Aufzüge an der Station Kröpcke verfügbar.
Die neuen Anlagen werden mit moderner Technik ausgestattet. LED-Streifen am Anfang und Ende der Rolltreppen zeigen künftig durch rote oder grüne Beleuchtung die jeweilige Fahrtrichtung an. Dadurch soll die Orientierung bereits aus größerer Entfernung erleichtert werden.
Der Austausch ist Teil eines mehrjährigen Modernisierungsprogramms für Rolltreppen in den Stadtbahnstationen Hannovers. In den vergangenen Jahren wurden bereits Anlagen am Kröpcke, Hauptbahnhof und an der Station Werderstraße erneuert. Aktuell laufen zudem Arbeiten an den Rolltreppen der Station Sedanstraße/Lister Meile.
Nach Angaben der ÜSTRA und der Infrastrukturgesellschaft Region Hannover (infra) erreichen die stark beanspruchten Anlagen aufgrund der hohen Nutzungszahlen und des nahezu ganztägigen Betriebs eine durchschnittliche Nutzungsdauer von rund 25 Jahren. Die Maßnahme dient daher dem langfristigen Erhalt der Infrastruktur.



© Bernd Günther





