Schulneubau nach Brand: Ausweichstandort ab 2027 geplant
Stadt Hannover plant Übergangslösung für mehrere Jahre.
HANNOVER (redu) – Nach dem Brand an der Grundschule Beuthener Straße plant die Stadt einen Schulneubau nach Brand als Ausweichstandort in der Erythropelstraße. Der modulare Neubau soll ab Sommer 2027 bezogen werden und den Schulbetrieb für mehrere Jahre sichern.
Mit dem geplanten Neubau will die Stadt Hannover langfristige Planungssicherheit für Schüler, Eltern und Lehrkräfte schaffen.
Der neue Standort liegt rund 500 Meter Luftlinie vom bisherigen Schulgelände entfernt. Die Stadt bringt das Vorhaben im Eilverfahren auf den Weg, um den betroffenen Kindern wieder einen verlässlichen, wohnortnahen Lernort zu ermöglichen. Der Schulneubau nach Brand ist als Modulbau konzipiert und soll ausreichend Platz für Unterricht, Ganztagsangebote und eine Mensa bieten.
Oberbürgermeister Belit Onay betont, Ziel sei es, schnell Planungssicherheit zu schaffen. Sportflächen sollen weiterhin am Standort Beuthener Straße genutzt werden. Die Kosten für den Neubau werden nach ersten Schätzungen mit rund 25 Millionen Euro veranschlagt.
Nachhaltige Übergangslösung
Stadtbaurat Thomas Vielhaber erklärte, dass der Modulbau über einen Zeitraum von etwa 15 Jahren auch anderen sanierungsbedürftigen Schulen als Ausweichstandort dienen könne. Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender sprach von einer nachhaltigen Perspektive für die betroffenen Schülerinnen und Schüler im vertrauten Umfeld.
Übergang bis zum Neubau
Am ursprünglichen Standort Beuthener Straße haben die Abrissarbeiten bereits begonnen. Aula, Hauptflur und Sanitärbereiche wurden durch Brand und Löschwasser schwer beschädigt. Das Gebäude soll nun vollständig erneuert und erweitert werden, was voraussichtlich bis mindestens 2031 dauern wird.
Derzeit sind die Schülerinnen und Schüler an der Käthe-Paulus-Schule in Bemerode untergebracht. Diese Lösung ist jedoch zeitlich begrenzt. Zum kommenden Schuljahr wechselt der vierte Jahrgang an die Grundschule Kronsberg, die Schülerbeförderung bleibt organisiert.




