BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Interschutz 2026

INTERSCHUTZ 2026 rückt Bevölkerungsschutz in Fokus

18. November 2025/in Hannover

Zeitenwende im Bevölkerungsschutz prägt INTERSCHUTZ.

HANNOVER (redu) Die INTERSCHUTZ 2026 stellt den Bevölkerungsschutz in den Mittelpunkt und zieht internationale Fachleute nach Hannover, um moderne Lösungen und Strategien für aktuelle Sicherheits- und Klimarisiken zu präsentieren.

Wenn sich vom 1. bis 6. Juni 2026 internationale Experten aus Brandschutz, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz auf der INTERSCHUTZ in Hannover treffen, rückt die Messe ein zentrales Thema in den Vordergrund: die „Zeitenwende im Bevölkerungsschutz“. Angesichts zunehmender Waldbrandgefahr, häufiger Extremwetterereignisse und einer unsicheren geopolitischen Lage stehen Staaten weltweit vor großen Aufgaben. Die Messe versteht sich dabei als Plattform, um moderne Lösungen sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Fachleuten aus allen Kontinenten zu fördern.

Zum Programm der INTERSCHUTZ gehören praxisnahe Vorführungen, internationale Fachkonferenzen und verschiedene Netzwerktreffen. Eine besondere Rolle spielt die erstmals stattfindende FEU Leadership-Konferenz der Federation of European Fire Officers, die Führungskräfte aus europäischen Feuerwehren zusammenbringt. Ergänzt wird das Angebot durch ein breites Rahmenprogramm für Einsatzkräfte und Entscheider.

„Ergänzend zu den etablierten Themen Feuerwehr und Rettungswesen rückt die INTERSCHUTZ 2026 die viel zitierte ‚Zeitenwende im Bevölkerungsschutz‘ in den Mittelpunkt – ein Thema, das besonders Europa intensiv beschäftigt“, erklärt Hendrik Rawe von der Deutschen Messe AG. Nach seinen Worten benötigen die beteiligten Organisationen abgestimmte Strategien, ein stärkeres Miteinander über Disziplinen und Landesgrenzen hinweg sowie moderne technische Lösungen. Als Leitmesse biete die INTERSCHUTZ den passenden Rahmen, um gemeinsame Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

In Halle 17 präsentieren sich aktuell rund 90 Aussteller mit Schwerpunkten rund um Bevölkerungsschutz und kritische Infrastrukturen. Gezeigt werden Produkte und Dienstleistungen, die von Präventionsmaßnahmen bis zur schnellen Einsatzfähigkeit im Krisenfall reichen. Der Gemeinschaftsstand „New Concepts for Civil Protection“ bietet kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Plattform, um Innovationen vorzustellen und direkt mit Fachpublikum ins Gespräch zu kommen.

Nach Einschätzung von Rawe spiegelt sich die Relevanz der Themen deutlich in steigenden Aussteller- und Flächenzahlen wider. Viele Unternehmen und Organisationen nutzten die Messe gezielt, um sich international zu vernetzen und Herausforderungen gemeinsam anzugehen. Besonders im Bevölkerungsschutz zeige sich ein großes Bedürfnis nach Austausch über nationale Grenzen hinaus.

Zu den Ausstellern gehören unter anderem die Schweizer Beaver Protection Systems AG, die mobile Hochwasserschutzlösungen zeigt, sowie die deutsche Ellcie Industries GmbH, die einen Kommunikationscontainer für schwierige Einsatzlagen vorstellt. Für mobile Unterbringung präsentiert die australische Humanihut Pty Ltd ein modular aufgebautes, schnell einsetzbares Unterkunftssystem. Die tschechische Metal Arsenal s.r.o. zeigt Auffangsysteme für Gefahrenstoffe.

Mit dem vollautomatisierten Waldbrandfrüherkennungssystem IQ FireWatch demonstriert die IQ Technologies for Earth and Space GmbH moderne Sensorik und Frühwarntechnik. Die Lava Marine GmbH stellt Rettungsboote für Hochwasser- und Überschwemmungseinsätze vor. Ergänzt wird das Angebot durch Kommunikations- und IT-Systeme wie Leitstellen- und Notrufsoftware der COREVAS GmbH & Co. KG.

Die INTERSCHUTZ setzt damit 2026 ein deutliches Zeichen für die Bedeutung eines modernen, vernetzten Bevölkerungsschutzes. Mit internationalen Akteuren, technischen Neuheiten und praxisnahen Lösungen soll die Messe Impulse für zukünftige Sicherheitsstrategien geben.

Buchpräsentation ÜSTRA

60 Jahre U-Bahn-Bau in Hannover gefeiert

17. November 2025/in Hannover

Film, Buch und Talkrunden erinnern an Baustart und Entwicklung des Netzes.

HANNOVER (redu) Die infra hat den 60. Jahrestag des U-Bahn-Baus mit einer Festveranstaltung im Apollokino Hannover gefeiert. Gäste blickten auf die Entwicklung der Stadtbahn seit dem ersten Spatenstich am Waterlooplatz im Jahr 1965 und diskutierten künftige Projekte im Netz.

Die infra hat am Sonntag, 16. November 2025, im Apollokino Hannover den 60. Jahrestag des U-Bahn-Baus in Hannover gewürdigt. Am 16. November 1965 war mit dem ersten Spatenstich am Waterlooplatz der Startschuss für den Bau des ersten Tunnels gefallen. Die überlieferten Worte „Ramme los“ des damaligen Oberbürgermeisters August Holweg markierten den Beginn eines der größten Infrastrukturprojekte der Stadt.

Die Matinee führte zwei Stunden durch sechs Jahrzehnte Stadtbahngeschichte. Besucher sahen einen Film von Florian Arp und Udo Iwannek, der mit Bildern vom „großen Loch“ im Zentrum begann. Zeitzeugen erinnerten an die Baustelle am heutigen Knotenpunkt Kröpcke, an der viele Hannoveraner damals den Baufortschritt verfolgten. Der frühere Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg schilderte seine erste Tunnel-Fahrt im Jahr 1975. Klaus Scheelhaase, langjähriger Leiter des U-Bahn-Bauamtes, erläuterte die verkehrspolitischen Überlegungen der Planer. ÜSTRA-Vorständin Denise Hain berichtete über Fortschritte wie höhere Reisegeschwindigkeiten, barrierefreie Hochbahnsteige und Fahrgastfernsehen. infra-Geschäftsführer Christian Weske stellte Aufgaben des Unternehmens rund um Planung, Bau und Instandhaltung dar. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz betonte mögliche Erweiterungen, darunter einen Tunnel unter der Sallstraße, und sagte: „Die Erfolgsgeschichte geht weiter.“

Protagonisten aus sechs Jahrzehnten

Unter den Gästen waren zahlreiche prägende Akteure der Stadtbahn. Neben Herbert Schmalstieg nahm Klaus Scheelhaase teil, der das U-Bahn-Bauamt von 1967 bis 1994 leitete. Dietmar Althoff, langjähriger Direktor des Mövenpick Cafés am Kröpcke, und Klaus Eberitzsch, Vorsitzender der Aktion Lister Meile e. V., erinnerten an Beiträge aus Wirtschaft und Stadtgesellschaft. In seiner Begrüßung hob Weske die Bedeutung des von Scheelhaase entwickelten Stadtbahnsystems hervor. Er verwies auf wichtige Netz-Erweiterungen, von den Projekten zur Expo 2000 bis zur Verlängerung nach Hemmingen.

Blick in die Vergangenheit

In einer Talkrunde sprachen Buchautor und ehemaliger HAZ-Redakteur Bernd Haase, Udo Iwannek sowie Barbara Schlunk-Wöhler vom Verein Stattreisen über frühe Baujahre. Haase und Iwannek erinnerten sich an Besuche an der Kröpcke-Baustelle ihrer Kindheit. Schlunk-Wöhler betonte, dass ein solches Großprojekt heute schwerer umzusetzen sei. „Es war eine andere Zeit, die Stimmung war anders, es herrschte eine gesellschaftliche Aufbruchstimmung“, sagte sie. Projekte wie die Straßenkunst seien in dieser Atmosphäre entstanden. Iwannek hob Transparenz und offene Kommunikation gegenüber der Bevölkerung hervor. „Die Menschen wussten, was kommen und was es ihnen in der Zukunft bringen wird“, sagte er. Haase verwies auf das neue Buch „Als Hannover Fahrt aufnahm“, das die Entwicklungen dokumentiert.

Blick in die Zukunft

In einer weiteren Talkrunde mit infra-Sprecher Jens Hauschke sprachen Verkehrsdezernent Franz und Zukunftsforscher Stephan Rammler über den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Franz zeigte sich optimistisch für den Anschluss des MHH-Neubaus an das Netz und nannte die geplante Querverbindung zwischen List und Kleefeld attraktiv. Auch für einen Tunnel unter der Sallstraße sieht er Zustimmung. Rammler hob den hohen Stellenwert funktionierender Nahverkehrsangebote hervor. „Wichtig ist, dass auch das Umland noch stärker angebunden wird“, sagte er. Angesichts des Klimawandels forderte er mehr Hitzeresilienz im Verkehrssystem. Dazu gehörten mehr Bäume und Entsiegelung. Franz stimmte zu und verwies auf bestehende Maßnahmen wie Rasengleise und Baumpflanzungen. Er betonte jedoch: „Wir müssen mehr tun, wir müssen mutiger sein und die Stadt deutlich grüner machen.“

Jubiläumsbuch vorgestellt

Zum Doppeljubiläum von 60 Jahren Baustart und 50 Jahren Stadtbahn erschien das Buch „Als Hannover Fahrt aufnahm“. Es enthält historische Fotos, Zeitzeugenberichte und Beiträge vieler Beteiligter. Der Band entstand unter Mitwirkung zahlreicher Autoren, Fotograf Florian Arp sowie weiterer Projektpartner. Das Buch ist ab Montag, 17. November, im Handel erhältlich.

Kommandowagen Berufsfeuerwehr Hannover am Kanal

Wasserrettung im Sahlkamp: Passanten ziehen Mann ans Ufer

17. November 2025/in Hannover

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit rund 20 Kräften vor Ort.

HANNOVER (redu) – Ein 59-jähriger Mann ist am Montagnachmittag im Stadtteil Sahlkamp in den Mittellandkanal gestürzt und konnte von Passantinnen und Passanten sowie Einsatzkräften der Feuerwehr gerettet werden.

Am Montagnachmittag ist ein 59-jähriger Mann im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp in den Mittellandkanal gestürzt. Gegen 15.30 Uhr meldeten Passantinnen und Passanten der Regionsleitstelle eine im Wasser treibende lebende Person auf Höhe der Brücke der Ada-Lessing-Straße. Nach ersten Angaben war der Mann zuvor gestolpert und in den Kanal gefallen.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte hatten mehrere Passanten den Mann bereits ans Ufer gezogen und festgehalten. Einsatzkräfte unterstützten die Rettung, zogen den Mann vollständig aus dem Wasser und übergaben ihn an den Rettungsdienst. Nach einer Erstversorgung wurde er leicht verletzt in eine Klinik in Hannover gebracht.

Die Feuerwehr hebt das schnelle Handeln der Personen hervor, die den Notruf absetzten und den Mann sicherten, wodurch die Rettung möglich wurde. Vor Ort waren unter anderem der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 5, der Rettungsdienst und die Polizei mit rund 20 Einsatzkräften im Einsatz.

CDL Krankenbeförderung Krankenwagen

ASB Hannover übernimmt CDL Krankenbeförderung

15. November 2025/in Hannover

ASB erweitert Strukturen für verlässliche Krankenbeförderung in Hannover.

HANNOVER (redu) Der Arbeiter-Samariter-Bund Hannover übernimmt zum 1. Dezember 2025 die CDL Krankenbeförderung GmbH und führt das Unternehmen künftig unter seinem Dach weiter. Für Kundinnen und Kunden ändert sich zunächst nichts, während der ASB seine Kapazitäten im Krankentransport stärkt und die Versorgung langfristig absichern will.

ASB Hannover übernimmt CDL Krankenbeförderung – CDL Uebernahme

Die Geschäftsführer Jan Hungerland (CDL) und Florian Soot (ASB) © ASB Hannover / Nina-Sandra Graf

Strukturen werden zusammengeführt

Der Arbeiter-Samariter-Bund Hannover hat zum 1. Dezember 2025 die CDL Krankenbeförderung GmbH übernommen. Die Gesellschaft bleibt bestehen, wird jedoch in die Organisationsstruktur des ASB integriert. Beide Seiten betonen, dass die Weiterführung des bestehenden Angebots für Kundinnen und Kunden gewährleistet bleibt. Der Übergang soll schrittweise erfolgen.

Ziel: mehr Kapazität und Verlässlichkeit

Mit der Übernahme erhält der ASB zusätzliche Fahrzeuge, rund 50 Mitarbeitende und einen weiteren Standort. Nach Angaben des Verbandes unterstützt dies die wachsenden Anforderungen im Krankentransport im Großraum Hannover. Besonders Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollen von der Stabilisierung und dem Ausbau der Kapazitäten profitieren.

Weiterentwicklung für Mitarbeitende

Für die Beschäftigten von CDL eröffnen sich neue Perspektiven innerhalb der Verbandsstrukturen. Dazu zählen laut ASB etwa Angebote zur Aus- und Weiterbildung sowie Spezialisierungswege im Patiententransport. Der Zusammenschluss soll die Kompetenzen beider Organisationen bündeln.

Aussagen der Geschäftsführungen

„Wir wachsen, weil die Aufgabe wächst“, sagt Florian Soot, Geschäftsführer des ASB Hannover. „Mit CDL gewinnen wir erfahrene Fachkräfte dazu, bekommen zusätzliche Fahrzeuge und einen neuen Standort […] So schaffen wir auch mehr Raum für die Logistik im Katastrophenschutz und erweitern das Versorgungsangebot für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Behinderungen oder chronischen Erkrankungen – verlässlich und zukunftsfähig.“

Jan Hungerland, Geschäftsführer von CDL, betont den gemeinsamen Schritt: „In diesem Umfeld braucht es starke, verlässliche Partner. Mit dem ASB Hannover haben wir einen gefunden, der unsere Werte teilt […] Der Schritt, Teil des ASB zu werden, ist Ausdruck von Verantwortung und Weitsicht.“

Unternehmen im Überblick

Der ASB Hannover ist in Stadt und Region Hannover sowie im Landkreis Hildesheim tätig. Sein Leistungsspektrum umfasst den Rettungsdienst, den Katastrophenschutz, verschiedene Transportdienste und soziale Angebote für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen. Der Verband setzt auf eine enge Verzahnung von Haupt- und Ehrenamt, um regionale Anforderungen zuverlässig abzudecken. In ihm sind 700 haupt- und ehrenamtlich Engagierte tätig.

Die CDL wurde im Jahr 2000 gegründet und hat sich als eigenständiger Anbieter fest im hannoverschen Markt etabliert. Das Unternehmen beschäftigt rund 50 Mitarbeitende und betreibt seit 2014 zwei Schwerlast-Krankentransportwagen. Mit der Integration in den ASB wird CDL in den Verbund eingebettet und als Teil der neuen Struktur fortgeführt.

Stadionsingen 2025

Stadionsingen bringt Hannover in Weihnachtsstimmung

14. November 2025/in Hannover

Großes Hannoversches Stadionsingen mit Chören, Gästen und Benefizgedanken.

HANNOVER – Eine Woche vor Heiligabend lädt der Kirchenkreis Hannover am 17. Dezember 2025 erneut zum Großen Hannoverschen Stadionsingen in die Heinz von Heiden Arena ein. Die vierte Auflage bringt ein vielfältiges Musikprogramm, zahlreiche Mitwirkende und einen ausgeprägten Benefizgedanken zusammen.

Breites Musikprogramm in der Arena

Das Große Hannoversche Stadionsingen findet am Mittwoch, den 17. Dezember 2025, um 18.00 Uhr in der Heinz von Heiden Arena statt. Der Kirchenkreis Hannover richtet die Veranstaltung zum vierten Mal aus. Im Vorjahr hatten rund 20.000 Besucherinnen und Besucher teilgenommen. Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes betont, dass die wachsende Resonanz die Bedeutung des gemeinsamen Singens in der Adventszeit unterstreicht.

Zu den Mitwirkenden gehören das Gospelensemble PrayStation, der Gospelchor Hannover, die PraiseBand sowie Bläserinnen und Bläser unter der Leitung von Henning Herzog und Moritz Schilling. Ebenso treten der Kinderchor der Staatsoper Hannover und der Wohnungslosenchor „Chorwerk Hannover“ auf. Dessen Darbietung des Titels „Hallelujah“ gilt als emotionaler Höhepunkt des Abends. Prominente Gäste lesen die Weihnachtsgeschichte, und Moderator Christoph Dannowski führt durch das Programm.

Neue Hymne zum Stadionsingen

Gospelkantor Jan Meyer, künstlerischer Leiter der Veranstaltung, kündigt eine Besonderheit an. Der Kabarettist und Musiker Matthias Brodowy wird das Publikum zusätzlich musikalisch einbeziehen. Meyer arbeitet zudem an einer eigens komponierten „Stadionsingen-Hymne“, die erstmals präsentiert wird. Er beschreibt das Stadionsingen als festen Bestandteil der Adventszeit für viele Menschen und möchte dieses Gefühl in der neuen Hymne abbilden.

Sozialer Zweck im Mittelpunkt

Das Stadionsingen verfolgt einen klaren Benefizgedanken. Überschüsse aus dem Kartenverkauf und Spenden fließen an die Ökumenische Essenausgabe und an die HAZ-Weihnachtshilfe. Müller-Brandes hebt hervor, dass musikalische Gemeinschaft und soziale Unterstützung den besonderen Charakter des Abends prägen. Propst Wolfgang Semmet betont den verbindenden Effekt des gemeinsamen Singens und spricht von Hoffnung und Hilfe, die in der Veranstaltung zusammenkommen.

Eintrittspreise und Unterstützung

Eintrittskarten kosten 10 Euro für Erwachsene sowie 5 Euro für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre. Sie sind bei Eventim sowie in den Vorverkaufsstellen von HAZ und NP erhältlich. Das Stadionsingen wird vom Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Hannover organisiert und von zahlreichen Partnerinnen und Partnern unterstützt, darunter kirchliche Einrichtungen, regionale Unternehmen, Medienhäuser sowie Institutionen aus Stadt und Region. Weitere Informationen finden sich auf der Website der Veranstaltung.

Tempo 30

Tempo-30-Modellversuch startet auf Hannovers Hauptstraßen

13. November 2025/in Hannover

Ab 17. November 2025 gilt auf mehreren Hauptstrecken in Hannover ein Jahr lang Tempo 30.

HANNOVER (redu) – Die Landeshauptstadt startet am 17. November 2025 gemeinsam mit dem Mobilnetzwerk der Region Hannover den Modellversuch „Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen“. Auf mehreren ausgewählten Abschnitten gilt dann ein Jahr lang eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde.

Auswahl der Teststrecke

Vier Straßenabschnitte in Hannover werden ein Jahr lang auf Tempo 30 reduziert: die Marienstraße zwischen Aegidientorplatz und Berliner Allee, die Wedekindstraße, die Podbielskistraße zwischen Lister Platz und Hermann-Bahlsen-Allee sowie der Große Hillen. Die notwendigen Voruntersuchungen sind abgeschlossen, ab dem 17. November werden Schilder und Markierungen angepasst. Mit dem Aufstellen der Beschilderung tritt die neue Regelung in Kraft.

Einschätzungen aus der Landeshauptstadt

Oberbürgermeister Belit Onay bezeichnet den Modellversuch als Chance, die Belastung in den betroffenen Quartieren zu verringern. „Der Modellversuch ist eine gute Gelegenheit, mehr Ruhe und Lebensqualität in die betroffenen Viertel zu bringen und zugleich zu prüfen, wie sich Tempo 30 auf den Verkehr auswirkt“, sagt Onay. Er betont, dass Anwohnerinnen und Anwohner weniger Lärm und Belastung spüren sollen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir in einem Jahr ein positives Fazit ziehen können.“

Auch Stadtbaurat Thomas Vielhaber hebt die besondere planerische Herausforderung hervor. Die Auswahl geeigneter Strecken sei aufgrund des dichten Straßennetzes anspruchsvoll gewesen. „Die jetzt festgelegten Abschnitte eignen sich sehr gut, um die Auswirkungen einer Temporeduzierung fundiert zu untersuchen“, sagt Vielhaber. Im kommenden Jahr sollen Geschwindigkeitsniveau, Verkehrsflüsse, mögliche Verlagerungen innerhalb des Netzes und städtebauliche Effekte bewertet werden.

Die Sicht der Region Hannover

Die Region Hannover unterstützt den Modellversuch und verweist auf Positive Erfahrungen in den Umlandkommunen. Regionspräsident Steffen Krach sieht darin eine bewährte Maßnahme: „In den Umlandkommunen hat sich das Projekt bereits bewährt. Die Rückmeldungen sind sehr positiv und ich bin überzeugt, dass das auch in der Landeshauptstadt funktionieren wird.“

Auch Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz ordnet die hannoverschen Strecken in den Gesamtversuch ein: „Mit den Strecken in der Landeshauptstadt schließen wir den Modellversuch nun ab. Unser Ziel ist es, das Miteinander im Verkehr zu verbessern und die Sicherheit für alle zu erhöhen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass sich die meisten Verkehrsteilnehmenden sehr gut an Tempo 30 halten.“

Was steckt hinter dem Projekt

Der Modellversuch geht auf eine Initiative der Region Hannover zurück und folgt Empfehlungen des Niedersächsischen Verkehrsministeriums. Wissenschaftliche Begleitung soll belastbare Erkenntnisse zur Wirkung von Tempo 30 auf städtischen Hauptverkehrsstraßen liefern. Insgesamt umfasst das Projekt 21 Strecken in Region und Landeshauptstadt. In 17 Ortsdurchfahrten der Umlandkommunen gilt Tempo 30 bereits seit Dezember 2024. Die hannoverschen Abschnitte wurden im Juni 2025 per Beschluss des Verwaltungsausschusses festgelegt.

Ziel ist es, herauszufinden, wie eine reduzierte Höchstgeschwindigkeit Lärm, Sicherheit, Verkehrsfluss und Lebensqualität beeinflusst. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für mögliche zukünftige Entscheidungen über Geschwindigkeitsregelungen im gesamten Stadtgebiet dienen.

Betroffen sind folgende Straßenabschnitte:

  • Marienstraße zwischen Aegidientorplatz und Berliner Allee
  • Wedekindstraße
  • Podbielskistraße zwischen Lister Platz und Hermann-Bahlsen-Allee
  • Großer Hillen
Marathon

ADAC Marathon Hannover 2026 startet mit Rekordanmeldungen

12. November 2025/in Hannover

Bereits mehr als 11.500 Anmeldungen fünf Monate vor dem Start.

HANNOVER (redu) Fünf Monate vor dem Startschuss liegt der ADAC Marathon Hannover 2026 weiter auf Rekordkurs. Mehr als 11.500 Anmeldungen verzeichnet der Veranstalter eichels bereits jetzt – so viele wie nie zuvor zu diesem Zeitpunkt.

Fünf Monate vor dem ersten Start am 12. April 2026 zeigt sich der ADAC Marathon Hannover in starker Form. Über 11.500 Läuferinnen und Läufer haben sich bereits registriert – ein Rekordwert für diesen Zeitpunkt. „Das ist weit mehr als jemals zuvor“, sagte Race-Direktorin Stefanie Eichel. „Wir sind eindeutig auf Kurs, erstmals die Marke von 30.000 Aktiven zu erreichen.“

Besonders erfolgreich ist das Projekt der sogenannten „Erstlinge“, das Läuferinnen und Läufern den Einstieg in die klassische Marathon-Distanz erleichtert. Schon über 1.000 Debütantinnen und Debütanten haben sich angemeldet. Eichel spricht von einer „echten Erfolgsstory“, die auch 2026 fortgesetzt werde.

Neu im kommenden Jahr ist der „Minithon“, der am 11. April 2026, dem Vortag des Marathonsonntags, Premiere feiert. Der Startschuss fällt um 13 Uhr vor dem Neuen Rathaus. Die Strecke führt über 4,2 Kilometer durch die Lavesallee, am Sportpark vorbei und zurück über den Maschsee ins Ziel. Das Format richtet sich an Einsteigerinnen, Einsteiger und junge Läuferinnen und Läufer, die echtes Straßenlauf-Flair erleben möchten – und eignet sich zugleich als sportliches Warm-up vor dem Marathon.

Anmeldungen für den Minithon sowie für alle weiteren Läufe des Kinder- und Familientages sind ab sofort online möglich. Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Rahmenprogramm mit Bühnenaktionen, Mitmachangeboten und einem Maskottchen-Treffen.

Alle Informationen rund um den ADAC Marathon Hannover 2026 sowie die Anmeldemodalitäten stehen unter www.marathon-hannover.de/anmeldung bereit.

Cool Blue in Hannover

Coolblue eröffnet neuen Elektronik-Store in Hannover

8. November 2025/in Hannover

Coolblue startet in der Bahnhofstraße mit acht Produktwelten und digitalem Service.

HANNOVER (redu) – Der niederländische Elektronikhändler Coolblue hat am 7. November 2025 seinen neuen Store in der Hannoveraner Innenstadt eröffnet. Mit dem Standort in der Bahnhofstraße 8 setzt das Unternehmen seine Expansion in Deutschland fort und stärkt seine Präsenz im Norden.

Acht Produktwelten auf zwei Etagen

Der neue Coolblue Store in der Bahnhofstraße 8 erstreckt sich über 1.274 Quadratmeter und bietet acht Themenbereiche – von Smartphones, Laptops und Fernsehern bis zu Haushaltsgeräten. Das Konzept verbindet persönliche Beratung mit digitalen Funktionen wie QR-Code-Vergleichen oder Virtual-Reality-Anwendungen. Über die Coolblue App können sich Kundinnen und Kunden automatisch für Beratungstermine anmelden. Eine Willkommenssäule am Eingang erleichtert die Registrierung zur Abholung oder persönlichen Beratung.

Für ein angenehmes Einkaufserlebnis sorgen kostenloser Kaffee und Tee sowie eine Kinderspielecke. Damit setzt das Unternehmen auf eine familiäre Atmosphäre und verlängerte Verweildauer im Laden.

Coolblue eröffnet neuen Elektronik-Store in Hannover – CoolBlue2 cmm

Acht Produktwelten auf zwei Etagen in der Bahnhofstraße © Carl-Marcus Müller

Exklusives Eröffnungsangebot

Zum Start bietet Coolblue das Apple iPad Air (2025) 11″ 128 GB Wifi in Space Gray für 499 Euro statt 649 Euro an. Das Angebot gilt, solange der Vorrat reicht, und ist Teil des Auftakts zu den Black Friday Weeks, die am 10. November beginnen. Dabei kündigt das Unternehmen zahlreiche Rabattaktionen über das gesamte Sortiment hinweg an.

Service und Nähe zur Kundschaft

Seit Anfang des Jahres bedient Coolblue die Region Hannover über das eigene Logistikzentrum in Langenhagen. Dort werden Bestellungen inklusive Lieferung, Installation und Altgerätemitnahme ab dem nächsten Werktag abgewickelt. Mit dem neuen Store entsteht nun eine zentrale Anlaufstelle in der Innenstadt, die Beratung und Service vor Ort ergänzt.

„Mit dem Store in Hannover rücken wir noch näher an unsere Kundinnen und Kunden in Niedersachsen“, erklärte Urs Möller, Country Manager Germany bei Coolblue. „Die Landeshauptstadt ist ein wichtiger Standort für uns – wirtschaftlich stark, digital interessiert und offen für neue Einkaufskonzepte. In bester Innenstadtlage schaffen wir die Möglichkeit, Produkte live zu erleben und digitale Services nahtlos zu nutzen.“

Unternehmenshintergrund

Coolblue ist seit über 25 Jahren einer der führenden Elektronikhändler in den Niederlanden und Belgien. Seit 2020 ist das Unternehmen auch auf dem deutschen Markt aktiv. Im Jahr 2024 erzielte Coolblue einen Umsatz von 2,46 Milliarden Euro, davon 237 Millionen Euro in Deutschland – ein Wachstum von 26 Prozent. Bis 2029 plant der Händler, 38 Stores und 11 Logistikzentren zu betreiben und über 1.500 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Hochbahnsteig

Linie 13 auf dem Weg zur Barrierefreiheit

7. November 2025/in Hannover

Hochbahnsteig „Stadtfriedhof Bothfeld“ geht in Betrieb – 177. barrierefreie Haltestelle im Netz.

HANNOVER (redu) – Der neue Hochbahnsteig „Stadtfriedhof Bothfeld“ ist offiziell eröffnet. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer vollständig barrierefreien Linie 13 geschafft. Die modern ausgestattete Haltestelle ist die 177. im hannoverschen Stadtbahnnetz, die barrierefrei zugänglich ist.

Die Linie 13 wird Schritt für Schritt modernisiert. Mit der Inbetriebnahme des Hochbahnsteigs „Stadtfriedhof Bothfeld“ ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Die neue Haltestelle erfüllt alle aktuellen Standards: Zwei Rampen erleichtern den Zugang für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, Leitelemente unterstützen Menschen mit Sehbehinderung, zudem gibt es Wetterschutz, Fahrplaninformationen, eine Notrufsäule und einen Fahrausweisautomaten. Rund 500 Fahrgäste nutzen die Station an einem durchschnittlichen Werktag.

Regionspräsident Steffen Krach betonte die Bedeutung barrierefreier Mobilität: „Barrierefreiheit ist einer der wichtigsten Faktoren für Mobilität im Alltag. Mit dem neuen Hochbahnsteig in Bothfeld kommen wir diesem Ziel wieder ein Stück näher.“

Linie 13 auf dem Weg zur Barrierefreiheit – BGPress 1353029

Eröffnung des neuen Hochbahnsteiges „Stadtfriedhof Bothfeld“ mit Regionspräsident Steffen Krach © Bernd Günther

Linie 13 bald vollständig barrierefrei

Zwei Haltestellen der Linie 13 – Bothfelder Kirchweg (künftig Ludwig-Sievers-Ring) und Fasanenkrug – befinden sich derzeit im Umbau. In etwa einem Jahr sollen sie fertiggestellt sein. Danach kann die Linie vollständig mit den Stadtbahnwagen der Baureihe TW 3000 betrieben werden. Diese Fahrzeuge verfügen über keine Klapptrittstufen mehr, was den Betrieb erleichtert. Außerdem sollen künftig Langzüge mit bis zu 75 Metern Länge bis zum Fasanenkrug fahren können.

Neue Lage bringt Vorteile

Der neue Hochbahnsteig liegt rund 150 Meter nördlich des bisherigen Standorts und befindet sich nun nördlich der Einmündung Eichhörnchensteg. Die neue Lage bringt verkehrliche Vorteile: Über die Heimstättenstraße ist die Haltestelle auch für Fahrgäste aus dem östlichen Bothfeld besser erreichbar und liegt näher am Besiedlungsschwerpunkt. So entstehen gleichmäßigere Abstände zu den Nachbarhaltestellen Kurze-Kamp-Straße und Fasanenkrug. Auch der Stadtfriedhof Bothfeld bleibt gut erreichbar.

Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz erklärte: „Wenn man die Möglichkeit hat, die Lage einer Haltestelle im Zuge einer Umbaumaßnahme zu optimieren, dann sollte man das auch machen. Der neue Hochbahnsteig zeigt, wie moderne Infrastruktur Menschen zusammenbringt – sicher, komfortabel und städtebaulich sinnvoll eingebunden.“

Mehr Sicherheit für Fußgänger

Für den sicheren Zugang wurden an beiden Bahnsteigenden signalgesicherte Querungen über die Burgwedeler Straße eingerichtet. Besonders die neue nördliche Querung verbessert die Erreichbarkeit für das Wohngebiet am Eichhörnchensteg. Dort wurde die bestehende Lärmschutzwand geöffnet und anschließend weitgehend wiederhergestellt.

Infra-Geschäftsführer Christian Weske lobte die Umsetzung: „Wir freuen uns, dass wir das Projekt im geplanten Zeitrahmen und mit hoher Qualität umsetzen konnten. Der Hochbahnsteig Stadtfriedhof Bothfeld steht exemplarisch für die kontinuierliche Modernisierung unserer Stadtbahninfrastruktur.“

Auch ÜSTRA-Vorständin Denise Hain hob den Nutzen hervor: „Der neue Hochbahnsteig ist das nächste wichtige Puzzleteil für die Barrierefreiheit im hannoverschen Nahverkehr – und eine tolle Nachricht für die Fahrgäste.“

Bezirksbürgermeister Dr. Wjahat Waraich ergänzte: „Es ist erfreulich, dass nach vielen Jahren Wartezeit die Hochbahnsteige im Stadtteil Bothfeld endlich verwirklicht werden. Diese Maßnahme steigert die Attraktivität des ÖPNV.“

Investition in die Zukunft

Der Neubau kostete rund 6,7 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen fördert das Projekt im Rahmen der ÖPNV-Investitionsförderung mit 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten, etwa 3,9 Millionen Euro. Die verbleibenden Mittel trägt die Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH, refinanziert durch die Region Hannover.

Fortschritt beim barrierefreien Ausbau

Insgesamt sind 177 von 200 Haltestellen im Stadtbahnnetz barrierefrei. Damit liegt die Quote bei 89 Prozent. Die Linien 2, 3, 4, 5, 7, 8, 11 und 17 sind bereits vollständig barrierefrei. Die Linie 13 wird voraussichtlich im kommenden Jahr folgen – ein weiterer Schritt hin zu einem Nahverkehr für alle.

Zooschule

60 Jahre Zooschule Hannover: Lernen mit allen Sinnen

6. November 2025/in Hannover

Seit 1965 begeistert die Zooschule Kinder für Tiere und Natur.

HANNOVER (redu) – Seit 60 Jahren begeistert die Zooschule im Erlebnis-Zoo Hannover Schülerinnen und Schüler für Tiere, Natur und nachhaltiges Handeln. Am 6. November 1965 wurde sie eröffnet – als dritter Lernort dieser Art in der Bundesrepublik. Heute ist sie Niedersachsens größte Einrichtung für Umweltbildung.

Inmitten von Elefanten, Giraffen und Gorillas feiern Zoo und Zooschule Hannover ein besonderes Jubiläum. Seit dem 6. November 1965 ist die Zooschule ein fester Bestandteil des Erlebnis-Zoos und begeistert Generationen von Schülerinnen und Schülern. Der außerschulische Lernort gilt heute als größter seiner Art in Niedersachsen.

Was einst als Pilotprojekt begann, hat sich zu einer anerkannten Bildungseinrichtung entwickelt. Tausende junge Menschen haben in den vergangenen sechs Jahrzehnten am Unterricht teilgenommen, Tiere hautnah erlebt und den Umgang mit Natur und Umwelt gelernt. „Die Zooschule verbindet emotionale Tierbegegnungen mit fundierter Umweltbildung – ein Erfolgsmodell, das aktueller ist denn je“, sagt Stephanie Löbe, Leiterin der Umweltbildung im Erlebnis-Zoo.

Alle Unterrichtseinheiten der Zooschule sind an den Lehrplänen der Schulen ausgerichtet. Kinder und Jugendliche lernen dort nicht nur biologische Fakten, sondern auch, wie Artensterben, Klimawandel und Ressourcenschutz miteinander verbunden sind. „Hier entstehen echte Aha-Momente, wenn Kinder zum ersten Mal einem Eisbären gegenüberstehen oder begreifen, warum der Schutz der Regenwälder auch uns betrifft“, erklärt Löbe.

Die Entwicklung der Zooschule zeigt, wie stark das Interesse an praxisnaher Umweltbildung gewachsen ist. Anfangs führte ein einzelner Zoopädagoge Schulklassen durch den Zoo. 1983 nahmen fast 3.000 Kinder an Unterrichtsgängen teil, zwei Jahre später kamen zusätzliche Lehrkräfte hinzu. 1997 zog die Zooschule in ein Fachwerkhaus auf Meyers Hof um, wo bis heute der Unterricht stattfindet.

Mit speziell geschulten Scouts erreichten Zoo und Zooschule in den Folgejahren über 20.000 Schülerinnen und Schüler jährlich. Seit 2014 gehört die Einrichtung zum Erlebnis-Zoo Hannover. 2024 besuchten rund 60.000 Kinder und Jugendliche die Zooschule, über 13.000 nahmen an Workshops und Unterrichtsgängen teil.

Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff betont die Bedeutung des Lernangebots: „Mit dem vielfältigen und innovativen Angebot der Zooschule schaffen wir Lernmomente, die berühren und bleiben.“ Besonders beliebt ist das Schülerticket, das den Zugang zum Zoo für 3,90 Euro ermöglicht.

Das Themenangebot der Zooschule ist breit gefächert: Von Bionik über Zootierhaltung bis zu Artenschutz und Evolution reicht das Spektrum der Unterrichtseinheiten. Zudem trägt der Erlebnis-Zoo seit 2023 das Thema Artenschutz mit dem Wettbewerb „Zoo-Artenschutzpreis ZAP!“ in die Schulen. Mehr als 1.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jährlich an Projekten. Für 2026 steht das Thema „Heimische Tiere – Artenschutz vor der Haustür“ im Mittelpunkt.

Die Chronologie der Zooschule zeigt wichtige Meilensteine: 1965 gegründet, wurde sie 1974 dem Schulbiologiezentrum angegliedert, 1985 personell verstärkt und 1997 in neue Räume verlegt. 2018 erhielt sie eine Auszeichnung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der Deutschen UNESCO-Kommission. 2019 folgte die Eröffnung des Forschungszimmers, 2020 die Einführung des Schülertickets.

Heute ist die Zooschule ein zentraler Lernort für Bildung und Nachhaltigkeit. „Unsere Zooschule zeigt, wie Umweltbildung Begeisterung weckt und Verantwortung fördert“, fasst Stephanie Löbe zusammen.

Weitere Informationen zu den Bildungsangeboten, Workshops und Unterrichtsmaterialien finden sich unter erlebnis-zoo.de/zooschule.

Seite 18 von 186«‹1617181920›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Bebauungsplan Ihme-Zentrum: Stadt Hannover bringt Verfahren voran 30. April 2026
  • Nacht der Erlebnisse Hannover: Stars begeistern im Erlebnis-Zoo 30. April 2026
  • Hauptbahnhof Hannover: Alkoholkonsumverbot tritt am 1. Mai in Kraft 30. April 2026
  • Neue Parkzonen Innenstadt Hannover gehen am 4. Mai in Betrieb 30. April 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
Mai 2026
M D M D F S S
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031
« Apr.    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN