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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Verlorener Schlüssel

Fundbüro bietet Online-Service für verlorene Schlüssel

22. Oktober 2025/in Hannover

Neuer Service erleichtert Bürgerinnen und Bürgern die Suche nach verlorenen Schlüsseln.

HANNOVER (redu) – Wer in Hannover seinen Schlüssel verliert, kann ab sofort online nachsehen, ob dieser im Fundbüro abgegeben wurde. Seit Oktober 2025 bietet die Landeshauptstadt Hannover diesen digitalen Bürgerservice an.

Die Landeshauptstadt Hannover hat den digitalen Bürgerservice um eine praktische Funktion erweitert. Bürgerinnen und Bürger, die einen Schlüssel oder ein Schlüsselbund verloren haben, können seit dem 1. Oktober 2025 online prüfen, ob das Fundstück im Fundbüro abgegeben wurde.

Über die Internetseite https://www.fundbürodeutschland.de/Fundsuche/256 werden alle seit dem 1. Oktober eingegangenen Schlüssel mit ihren Merkmalen angezeigt. Das Angebot ermöglicht eine schnelle Suche, ohne dass ein Besuch im Fundbüro nötig ist.

„Dieses komfortable digitale Angebot ermöglicht die Suche unabhängig von Öffnungszeiten und kann die unnötige Anfahrt zum Fundbüro sowie das aufwändige Durchsuchen von Kisten ersetzen“, sagte Zuhal Karakas, Leiterin des Fachbereichs Öffentliche Ordnung.

Nach ihren Angaben zählen Schlüssel zu den häufigsten Fundstücken. Ziel des Projekts sei es, Erfahrungen mit der Nutzerfreundlichkeit und der technischen Umsetzung zu sammeln. Sollte sich das Angebot bewähren, soll es künftig auf weitere Fundstücke ausgeweitet werden.

Das Portal fundbürodeutschland.de vernetzt derzeit rund 760 Fundbüros bundesweit. Aktuell sind dort fast 69.000 Fundsachen registriert. Weitere Informationen zum Fundbüro Hannover und zum digitalen Service finden sich unter https://serviceportal.hannover-stadt.de/fundbuero.

Zeitumstellung beeinflusst ÜSTRA-Nachtverkehr – Zeitumstellung Üstra

Zeitumstellung beeinflusst ÜSTRA-Nachtverkehr

22. Oktober 2025/in Hannover

NachtSternverkehre und Nachtliner starten in der Umstellungsnacht zweimal.

HANNOVER (redu) – In der Nacht von Samstag, 25. Oktober, auf Sonntag, 26. Oktober, endet die Sommerzeit. Um 3:00 Uhr werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. Dies wirkt sich auf den ÜSTRA NachtSternverkehr und die Nachtliner aus.

In der Nacht der Zeitumstellung verlängert sich der ÜSTRA NachtSternverkehr um eine Stunde. Hintergrund ist die Umstellung der Uhren von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr. Dadurch werden die Nachtliner-Fahrten zwischen 2:00 und 3:00 Uhr sowohl nach Sommer- als auch nach Winterzeit durchgeführt.

Betroffen sind die Linien N41, N43, N56, N57, N62, N63 und N70. Diese verkehren in der Umstellungsnacht zweimal. Eine Ausnahme bildet der Nachtliner N31, der nur nach der neuen Winterzeit fährt. Fahrgäste müssen sich auf zusätzliche Abfahrten, aber keine Änderungen bei den Anschlussverbindungen einstellen.

Laut ÜSTRA bleiben die Fahrkarten in dieser Nacht eine Stunde länger gültig, sodass den Fahrgästen durch die Umstellung keine Nachteile entstehen.

Zusätzlich bietet die ÜSTRA in der Nacht auf den Reformationstag, also von Donnerstag, 30. Oktober, auf Freitag, 31. Oktober 2025, einen erweiterten NachtSternverkehr an. Dieser entspricht dem Angebot der Wochenendnächte.

Ab 1:15 Uhr treffen sich an der zentralen Haltestelle „Kröpcke“ mehrere Stadtbahnlinien zeitgleich. Die Linien 2, 3, 5, 6, 8, 12 und 13 halten jeweils zur Minute ’15, die Linien 1, 4, 7 und 9 zur Minute ’45. So ist ein systematischer Umstieg zwischen allen Richtungen möglich.

Am Reformationstag selbst verkehren sämtliche ÜSTRA-Linien nach dem Sonntagsfahrplan. In der folgenden Nacht wird erneut ein regulärer Nachtverkehr angeboten.

Auch das On-Demand-Angebot sprinti passt seine Betriebszeiten an. Am 30. Oktober fährt sprinti in Sehnde von 5:00 Uhr bis 4:00 Uhr, in allen weiteren Kommunen – darunter Burgwedel, Burgdorf, Lehrte, Pattensen, Springe, Wennigsen, Barsinghausen, Wunstorf, Neustadt und Wedemark – von 5:30 Uhr bis 4:00 Uhr. Die letzten Fahrten bedienen dabei auch spätere Zuganschlüsse.

Am Reformationstag selbst verkehren die sprinti-Fahrzeuge in Sehnde von 5:00 Uhr bis 1:30 Uhr, in den übrigen Kommunen zwischen 8:00 Uhr und 1:00 Uhr.

Shoppingspaß

Positive Bilanz für infa 2025 in Hannover

22. Oktober 2025/in Hannover

Aussteller und Veranstalter zufrieden – Messe setzt auf Vielfalt und Erlebnis.

HANNOVER (redu) – Nach neun Tagen endete am Sonntag, 19. Oktober 2025, die infa auf dem Messegelände in Hannover. Rund 750 Aussteller präsentierten Produkte und Trends aus den Bereichen Wohnen, Lifestyle, Genuss, Mode, Beauty und Weihnachten. Trotz leicht rückläufiger Besucherzahl von 102.000 Menschen ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz.

Die infa 2025 zeigte erneut, warum sie zu den größten Erlebnis- und Einkaufsmessen Deutschlands zählt. Nach Angaben der Deutschen Messe präsentierten 750 Aussteller ein breites Angebot rund um Wohnen, Lifestyle, Mode, Genuss und Weihnachten. Die Besucherzahl von 102.000 lag leicht unter dem Vorjahr, dennoch bewerteten Veranstalter und Aussteller die Messe als Erfolg. „Trotz wirtschaftlich herausfordernder Rahmenbedingungen zeigte sich erneut, dass die infa ihren festen Platz im Veranstaltungskalender behauptet“, sagte Klaudia Kohl, Abteilungsleiterin Consumer Shows der Deutschen Messe.

Besonders stark frequentiert waren die Wochenenden, an denen die thematischen Schwerpunkte wechselten. Den Auftakt bildete die Familienmesse „infalino“, die zahlreiche Besucher mit Angeboten zu Schwangerschaft, Babybedarf und Kleinkinder-Themen anzog. Am zweiten Wochenende stand die „infa kreativ“ unter dem Motto „Do It Yourself“. Workshops und Mitmachaktionen zu Handarbeiten, Basteln und Upcycling sorgten für rege Beteiligung. Neu war das Format „Entkorkte Kunst“, bei dem Malerei und Weinverkostung kombiniert wurden.

Ein Blickfang der diesjährigen Messe war die neue Schlittschuhbahn in der Weihnachtshalle „Christmas“. Rund 1.500 Besucher nutzten die Gelegenheit, inmitten festlicher Dekoration einige Runden zu drehen. Das Angebot ergänzte das traditionelle Sortiment aus Dekoration, Geschenkideen und kulinarischen Spezialitäten und trug zum Erlebnischarakter der Halle bei.

Mit dem Spendenprojekt „DIE!!! Weihnachtsfeier“ sammelte die Messe 15.000 Euro zugunsten einer festlichen Feier für Bedürftige im Dezember im Hannover Congress Centrum. Auch das neue Format „Grow & Glow“ stieß auf großes Interesse. Die Veranstaltung widmete sich Themen wie Frauengesundheit, Karriere, Finanzen und Selbstbewusstsein. Schauspielerin Wolke Hegenbarth war eine der prominenten Gäste. „Das war der erfolgreiche Beginn einer neuen Reihe, die wir im kommenden Jahr weiter ausbauen wollen“, erklärte Kohl. Geplant sei, Grow & Glow künftig fest in das Messeprogramm zu integrieren.

Erstmals gab es eine Genusslounge mit Tastings und Workshops, unter anderem mit Konditor Raheem Haidar. Ergänzend boten Fitness- und Mental-Health-Angebote Mitmachaktionen für die Besucher. Nachhaltigkeit und Regionalität waren in vielen Hallen zentrale Themen. Im Bereich „infa regional“ präsentierten norddeutsche Direktvermarkter regionale Produkte, während Aussteller im Segment „Bauen & Wohnen“ verstärkt Lösungen zu Energieeffizienz, Sanierung und Photovoltaik vorstellten.

Laut einer Besucherbefragung tätigten rund 80 Prozent der Gäste Käufe oder Bestellungen während des Messebesuchs. Viele Aussteller berichteten von intensiven Gesprächen und konkreten Verkaufserfolgen. „Die infa hat sich erneut als Plattform erwiesen, die aktuelle Trends aufgreift und unterschiedliche Lebensbereiche verbindet“, betonte Kohl.

Die Mischung aus Information, Unterhaltung, Verkauf und gesellschaftlichem Engagement trug dazu bei, dass die Messe auch in ihrem 71. Jahr ihren Stellenwert behauptete. Die nächste infa findet vom 10. bis 18. Oktober 2026 in Hannover statt.

Hassan Mahramzadeh

25 Jahre EXPO 2000 – Fotografische Zeitreise im Neuen Rathaus

16. Oktober 2025/in Hannover

Fotoausstellung zeigt Eindrücke der ersten EXPO in Deutschland.

HANNOVER (redu) – Ein Vierteljahrhundert nach der ersten Weltausstellung in Deutschland erinnert eine Fotoausstellung im Neuen Rathaus an die EXPO 2000. Der hannoversche Fotograf Hassan Mahramzadeh zeigt vom 26. bis 29. Oktober rund 80 großformatige Aufnahmen, die das damalige Welt­ereignis aus seinem Archiv von 11.000 Digitalfotos lebendig werden lassen.

Vom 26. bis 29. Oktober verwandelt sich der Bürgersaal im Neuen Rathaus in Hannover in eine Galerie der Erinnerung. Unter dem Titel „25 Jahre EXPO 2000 – Bilder der 1. Weltausstellung in Deutschland“ präsentiert der Fotograf Hassan Mahramzadeh eine Auswahl von etwa 80 Postern in den Formaten DIN A0 und DIN A1. Die Ausstellung zeigt Szenen, Menschen und Bauwerke der EXPO 2000, die im Sommer 2000 mehr als 18 Millionen Besucherinnen und Besucher nach Hannover lockte.

Eröffnet wird die Schau am Sonntag, 26. Oktober, um 11 Uhr mit einer Vernissage im Bürgersaal. Schirmherr der Ausstellung ist Ministerpräsident a.D. Stephan Weil, der das Projekt offiziell eröffnet. Die Laudatio hält Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender. Kuratorin der Ausstellung ist die Künstlerin und Galeristin Karin Kummer-Trull.

Mahramzadeh, der die Weltausstellung damals mit seiner Kamera begleitete, hat aus einem Archiv von rund 11.000 Digitalfotos eine repräsentative Auswahl zusammengestellt. Die Bilder zeigen die architektonische Vielfalt der Länderpavillons ebenso wie die Atmosphäre auf dem Gelände und die Begegnungen der Besucherinnen und Besucher aus aller Welt.

Mit den Aufnahmen möchte der Fotograf nicht nur Erinnerungen an ein prägendes Ereignis der Stadtgeschichte wachrufen, sondern auch ein Stück Zeitgeschichte bewahren. Die EXPO 2000 war die erste Weltausstellung auf deutschem Boden und stand unter dem Leitmotiv „Mensch, Natur, Technik“. Zahlreiche Länder nutzten die Gelegenheit, ihre Ideen zu nachhaltiger Entwicklung, Architektur und Kultur zu präsentieren.

Das Neue Rathaus, in dem die Ausstellung stattfindet, wurde selbst zu einem Symbol für Hannovers Geschichte. Der Bürgersaal bietet mit seiner offenen Architektur einen passenden Rahmen für die Rückschau auf die EXPO 2000, deren Gelände inzwischen als „EXPO Park“ ein Standort für Wissenschaft und Unternehmen ist.

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Besucherinnen und Besucher können die Fotodokumentation an vier Tagen zu den Öffnungszeiten des Rathauses besichtigen.

Zebras

Junges Steppenzebra „Imani“ erkundet den Sambesi

12. Oktober 2025/in Hannover

Zebrafohlen im Erlebnis-Zoo entdeckt seine Umgebung – auch Impalas haben Nachwuchs.

HANNOVER (redu) – Ein Zebrafohlen mit auffällig braunen Streifen sorgt im Erlebnis-Zoo Hannover für Freude. Das am 28. September geborene Steppenzebra mit dem Namen „Imani“ erkundet nun die große Savannenanlage am Sambesi und trifft dort erstmals auf Impalas und Thompson-Gazellen.

Im Erlebnis-Zoo Hannover hat ein Zebrafohlen das Licht der Welt erblickt. Am 28. September wurde das Steppenzebra geboren, das den Namen „Imani“ trägt. Auffällig sind seine braunen und zimtfarbenen Streifen, die das junge Tier von der typischen schwarz-weißen Zeichnung der erwachsenen Zebras unterscheiden.

Zebrajungtiere wechseln während ihrer Entwicklung mehrfach die Farbe. Als Embryo sind sie zunächst schwarz, die weißen Streifen entstehen erst kurz vor der Geburt. In den ersten Lebensmonaten erscheint das Fell schwarz-weiß-bräunlich – die braunen Töne verblassen nach und nach, bis das typische Zebramuster sichtbar wird.

Ein Zebrafohlen wiegt bei der Geburt rund 30 Kilogramm. Bereits wenige Minuten nach der Geburt steht es auf den Beinen und trinkt nach etwa einer Stunde erstmals bei der Mutter. In den ersten Tagen zieht sich die Stute mit ihrem Fohlen zurück, bevor sie wieder zur Herde stößt. Nach wenigen Tagen kann der Nachwuchs der Gruppe folgen. Mit rund einem Jahr ist ein Jungtier ausgewachsen, nimmt aber bis zum dritten Lebensjahr weiter an Gewicht zu.

Auch im Erlebnis-Zoo Hannover verbrachten Stute und Fohlen die ersten Wochen abseits der Besucherbereiche. Nun darf „Imani“ die weitläufige Steppenanlage am Sambesi erkunden. Dort leben neben den Zebras auch Impalas und Thompson-Gazellen, die sich das Gehege teilen.

Auf der Steppe herrscht derzeit reger Betrieb, denn auch die Impalas haben Nachwuchs bekommen. Zwischen dem 13. Juni und dem 10. August kamen neun Jungtiere zur Welt. Besucherinnen und Besucher können somit gleich mehrere Jungtiere beobachten.

Das Steppenzebra gehört zu den am weitesten verbreiteten Arten der Wildpferde, gilt laut Weltnaturschutzunion IUCN jedoch als „potenziell gefährdet“. Gründe für den Rückgang der Bestände sind unter anderem Zäune, die Wanderwege versperren und den Zugang zu Wasserstellen verhindern. Im Erlebnis-Zoo Hannover wird das Grant-Steppenzebra gehalten, eine Unterart aus Ostafrika.

Steckbrief:

Grant-Steppenzebra (Equus quagga boehmi)
Lebensraum: Savannen, Grasland und Buschland Südostafrikas
Nahrung: Gräser und Blätter
Schulterhöhe: 127 bis 140 Zentimeter
Gewicht: 175 bis 320 Kilogramm
Tragzeit: rund 365 Tage

Neuer Standort Kopi

Punktreff „Kopi“ zieht an neuen Standort

11. Oktober 2025/in Hannover

Jugend- und Subkulturprojekt „Kopi“ bleibt fester Teil der Stadt.

HANNOVER (redu) – Der Punktreff Kopernikus („Kopi“) zieht um: Nach langer Suche hat die Stadt Hannover einen neuen Standort gefunden. Die Einrichtung bleibt damit als wichtiger Treffpunkt für Jugendhilfe, Subkultur und kreative Projekte erhalten.

Am Freitag (10. Oktober) haben Oberbürgermeister Belit Onay und Vertreter*innen des Lutherkirchentreff e. V. den neuen Standort des Punktreffs Kopernikus vorgestellt. Nach Jahren der Unsicherheit und intensiver Standortsuche steht nun fest: Die „Kopi“ zieht an die Adresse Am Großen Garten 62, direkt neben das ehemalige Musiktheater Bad.

Der neue Standort ist deutlich größer als der bisherige und verfügt über ein vielseitig nutzbares Außengelände. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten für Veranstaltungen, Workshops und Begegnungen. Nach Angaben der Stadt wurden über 30 Alternativen geprüft, bevor die Entscheidung fiel. Das verdeutlicht die Bedeutung des Projekts und das Engagement der Landeshauptstadt für den Erhalt des Jugendtreffs.

„Das Kopi ist ein fester Bestandteil der hannoverschen Jugend- und Subkultur. Dass wir nun gemeinsam eine Lösung gefunden haben, ist ein starkes Signal an junge Menschen in unserer Stadt: Eure Orte sind uns wichtig“, sagte Oberbürgermeister Belit Onay bei der Präsentation.

Seit seiner Gründung im Jahr 1996, als Reaktion auf die sogenannten „Chaostage“, hat sich die „Kopi“ zu einer zentralen Anlaufstelle für junge Menschen entwickelt. Sie bietet Schutzraum, Unterstützung und kreative Freiräume. Der Lutherkirchentreff e. V. betreibt die Einrichtung seit 2002 als anerkannten freien Träger der Jugendhilfe. Das Angebot reicht von Musik- und Kreativworkshops über kostenlose Frühstücke bis hin zu Beratung und Hilfe bei Behördenangelegenheiten, Jobsuche oder Wohnungsnot.

Familien- und Jugenddezernentin Susanne Blasberg-Bense betonte die Chancen des neuen Standorts: „Der neue Standort wird mit seinen größeren Räumen und dem Außengelände viele neue Möglichkeiten für die ,Kopi‘ eröffnen. Gleichzeitig bleibt der Geist des Projekts als Ort der Solidarität, der Selbstorganisation und der kulturellen Vielfalt bestehen.“

Mit dem Umzug bleibt die „Kopi“ nicht nur räumlich, sondern auch ideell erhalten – als offener Treffpunkt und als wichtiger Bestandteil der hannoverschen Jugend- und Kulturszene. Der Standortwechsel wurde notwendig, weil die Deutsche Bahn das bisherige Gelände an der Kopernikusstraße zurückbauen und künftig für eigene Projekte nutzen wird.

Innenstadtmanagement

Hannover startet neues Innenstadtmanagement

11. Oktober 2025/in Hannover

Stadt richtet zentrales Innenstadtmanagement zur Stärkung der City ein.

HANNOVER (redu) – Die Landeshauptstadt Hannover hat zum 1. Oktober erstmals ein Innenstadtmanagement eingerichtet. Ziel ist es, die Innenstadt zu beleben und ihre Rolle als zentraler Wirtschafts- und Begegnungsort zu stärken.

Mit dem neuen Innenstadtmanagement setzt Hannover einen Beschluss des Rates aus dem Jahr 2022 um. Es basiert auf dem Innenstadtkonzept, das die künftige Entwicklung der City regeln soll. Ziel ist es, die Innenstadt als wirtschaftliches Zentrum und als Ort der Begegnung nachhaltig zu stärken.

Das Innenstadtmanagement übernimmt eine koordinierende Rolle zwischen Verwaltung, Gewerbetreibenden, Immobilieneigentümer*innen, Kulturschaffenden und Besucher*innen. Es soll als Kommunikations-, Vernetzungs- und Steuerungseinheit agieren, um neue Ideen und Projekte für eine zukunftsfähige City umzusetzen.

Organisatorisch ist das Innenstadtmanagement im Fachbereich Wirtschaft angesiedelt. Zum 1. Oktober hat Carolin Ringat die Aufgabe der Innenstadtmanagerin übernommen. Unterstützt wird sie in der Geschäftsstelle von Franka Wehmeier. In Kürze soll das Team um eine weitere Stelle erweitert werden, die sich insbesondere um soziale Maßnahmen in der Innenstadt kümmern wird.

Ein wichtiger Partner ist die City Gemeinschaft Hannover. Sie bündelt die Interessen des Handels und soll eng mit dem neuen Innenstadtmanagement zusammenarbeiten. Gemeinsam sollen Strategien entwickelt werden, um die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen und langfristig die Zufriedenheit der Nutzer*innen zu sichern.

Oberbürgermeister Belit Onay betonte bei der Vorstellung die Bedeutung des neuen Instruments: „Das Innenstadtmanagement wird wichtige Impulse für Hannovers City setzen und gleichzeitig eine zentrale Anlaufstelle für alle Nutzer*innen der Innenstadt bieten.“ Die Zusammenarbeit mit der City Gemeinschaft und weiteren Akteur*innen sei entscheidend, um eine lebendige, wirtschaftlich starke und einladende Innenstadt zu gestalten.

Die Einrichtung gilt als zentrales Element der langfristigen Stadtentwicklung Hannovers. Sie soll den Wandel der City aktiv begleiten und neue Wege eröffnen, um die Innenstadt als attraktiven Ort des Einkaufens, der Arbeit, des Wohnens und der Kultur zu sichern.

Erweiterung Anna-Siemsen-Schule

Neue Räume für die Anna-Siemsen-Schule eröffnet

11. Oktober 2025/in Hannover

Region Hannover übergibt neue Außenstelle in der Siemensstraße.

HANNOVER (redu) – Die Region Hannover hat die neuen Räume der Anna-Siemsen-Schule in der Siemensstraße offiziell übergeben. In der modernen Außenstelle lernen seit diesem Schuljahr 250 junge Menschen im Bereich Sozialpädagogik. Damit reagiert die Region auf den steigenden Raumbedarf an der BBS 7.

Die Schule, die insgesamt rund 1.250 Schüler*innen in den Bereichen Hauswirtschaft, Pflege und Sozialpädagogik unterrichtet, war am Hauptstandort „Im Moore“ in der Nordstadt an ihre räumlichen Grenzen gestoßen. Da ein Aus- oder Anbau wegen Denkmalschutz und baulicher Einschränkungen nicht möglich war, suchte die Region Hannover nach einer Alternativlösung – und fand sie in der Siemensstraße, unweit des Maschsees.

Regionspräsident Steffen Krach betonte bei der Übergabe die Bedeutung der neuen Lernräume: „Pflege und Erziehung sind wichtige Berufsfelder mit Zukunftsperspektive. Dafür brauchen wir gut ausgebildeten und hoch motivierten Nachwuchs. Die neuen Räume sind eine gute Investition – in die Qualität von Ausbildung, in junge Menschen, die künftig soziale Verantwortung übernehmen, und nicht zuletzt in dringend benötigte Fachkräfte.“

Auch Schulleiterin Monika Höing-Gevers zeigte sich erfreut über die neuen Möglichkeiten: „Unsere Schüler*innen können in der Siemensstraße praxisnah und digital unterstützt lernen. Wir haben hier verschiedene Fachräume für Bewegung, Kunst oder Naturwissenschaften, die den Anforderungen einer modernen Ausbildung entsprechen. Die neuen Räume bieten unseren Schüler*innen die Chance, ihre Potenziale zu entfalten, und unseren Lehrkräften die Möglichkeit, innovative Unterrichtskonzepte umzusetzen.“

Die Region Hannover hat die Immobilie langfristig angemietet. Der Vertrag läuft über 15 Jahre und enthält eine Option auf weitere fünf Jahre. Damit ist die Planungssicherheit für die Schule gewährleistet. Vermieterin ist die AHK Grundbesitz GmbH, ein Beteiligungsunternehmen der Klosterkammer Hannover. Diese hat das Gebäude renoviert und den Außenbereich nach den Bedürfnissen der Schule umgestaltet.

AHK-Geschäftsführer Till Rathmann sagte: „Wir freuen uns, mit der Region Hannover eine langfristige Mieterin gewonnen zu haben und die berufliche Bildung auf diese Weise aktiv unterstützen zu können.“ Auch Klosterkammerdirektor Dr. Matthias Nagel begrüßte die neue Nutzung der Räume: „Als Stiftungsverwaltung fördern wir unter anderem den Bereich Bildung. Daher freuen wir uns ganz besonders, dass junge Menschen hier nun ihren Berufswunsch verwirklichen können.“

Mit der neuen Außenstelle stärkt die Region Hannover die Ausbildung in sozialen Berufen. Die zusätzlichen Unterrichtsflächen sollen den wachsenden Bedarf in den Berufsfeldern Pflege und Sozialpädagogik langfristig absichern.

DESiMO

DESiMO soll Kleines Fest künstlerisch übernehmen

8. Oktober 2025/in Hannover

Ab 2026 übernimmt DESiMO die künstlerische Leitung des Kleinen Fests.

HANNOVER (redu) – Die Stadtverwaltung hat den Moderator und Zauberkünstler Detlef Simon alias DESiMO als neuen künstlerischen Leiter für das Kleine Fest im Großen Garten vorgeschlagen. Er soll die Leitung ab der Saison 2026 übernehmen.

Die künstlerische Leitung des Kleinen Fests im Großen Garten wird ab 2026 neu besetzt. Die Stadtverwaltung hat den Moderator, Entertainer und Zauberkünstler DESiMO als Nachfolger vorgeschlagen. Er soll das traditionsreiche Kleinkunstfestival ab der Saison 2026 führen.

Oberbürgermeister Belit Onay bezeichnete das Kleine Fest als eines der renommiertesten Kleinkunstfestivals Deutschlands. „Für die Menschen in Hannover und viele Fans von außerhalb ist es eine echte Herzensangelegenheit und liebgewonnene Tradition“, sagte Onay. Mit DESiMO habe man eine Persönlichkeit gefunden, die tief in der Kulturszene der Stadt verwurzelt sei und das Festival seit vielen Jahren kenne. Er sei überzeugt, dass DESiMO das Kleine Fest erfolgreich weiterentwickeln werde.

Auch Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender betonte die besondere Eignung des Künstlers. „DESiMO ist prädestiniert, das Kleine Fest zu übernehmen und das Zauberhafte, den Eintritt in eine Wunderwelt für einen Abend, lebendig werden zu lassen“, sagte sie. Mit seiner künstlerischen Qualität, seiner Erfahrung als Veranstalter und seinem Gespür für das Festival habe er die Verantwortlichen überzeugt.

DESiMO soll seine neue Aufgabe zum 1. November 2025 antreten, vorbehaltlich der Zustimmung der Ratsgremien im Oktober. Der Vertrag ist bis Ende 2028 befristet. „Ich fühle mich geehrt und freue mich sehr über das Vertrauen, das mir die Stadt entgegenbringt“, erklärte er. Die Vorbereitung auf die Saison 2026 sei eine große, aber reizvolle Herausforderung. Er wolle gemeinsam mit seinem Team die Besonderheiten des Festivals bewahren und zugleich neue Akzente setzen. Sein Motto für das Kleine Fest lautet „Schön hier!“.

Organisationsstruktur und Zeitplan

Das Kleine Fest bleibt eine Veranstaltung der Landeshauptstadt Hannover und liegt weiterhin in der Verantwortung des Fachbereichs Herrenhäuser Gärten. Die Veranstaltung soll wie gewohnt in den ersten drei Juliwochen 2026 stattfinden. Überschneidungen mit anderen Großveranstaltungen sollen vermieden werden. Der genaue Starttermin steht noch nicht fest.

Das Kartenangebot richtet sich nach der Zahl der Spieltage. Die Ticketpreise bleiben für 2026 unverändert. Der Vorverkauf soll im November oder Dezember starten, sowohl online als auch in einer stationären Vorverkaufsstelle in Herrenhausen.

Spielorte und Bühnenplanung

Die Planungen für Bühnenzahl und Standorte laufen noch. Erstmals seit mehreren Jahren darf wieder der gesamte Große Garten bespielt werden. Laut Eva Bender werden alle denkmalschutzrechtlichen Vorgaben berücksichtigt. Für 2026 ist vorgesehen, Bühnen und Gastronomie auch im Großen Parterre zu platzieren, während der südliche Bereich der Großen Fontäne ungenutzt bleibt.

Programm und künstlerisches Konzept

DESiMO möchte dem Publikum eine Mischung aus bewährter Kleinkunst und neuen Impulsen bieten. Geplant seien direkte Begegnungen mit den Künstlerinnen und Künstlern, mehr Comedy, Kabarett und spontane Aktionen im Garten. „Ich wünsche mir, dass die Besucherinnen und Besucher in eine bunte Welt eintauchen, die nahbar ist und überrascht“, sagte er. Ziel sei es, das Publikum zu verzaubern und den besonderen Charakter des Festivals zu erhalten.

Eine gemeinsame Abschlussinszenierung soll wieder Bestandteil des Programms werden. „Wir möchten mit einer gemeinsamen Final-Inszenierung das Festival abrunden und uns beim Publikum bedanken“, kündigte DESiMO an. Ein Höhenfeuerwerk wird es weiterhin nicht geben.

Gastronomie und Rahmenprogramm

Die Schlossküche Herrenhausen bleibt exklusiver Gastronomiepartner. Besucherinnen und Besucher sollen bei Angebot und Preisgestaltung einbezogen werden. Auch Workshops für Kinder und Jugendliche sowie Netzwerktreffen für internationale Veranstalterinnen und Booker sollen fortgesetzt werden.

Vita DESiMO

Detlef Simon, bekannt als DESiMO, betreibt seit 2002 den „spezial Club“, eine regelmäßige Veranstaltungsreihe für Comedy, Kabarett und Mix-Shows. Er organisiert jährlich rund 100 Kleinkunstabende, unter anderem im Apollo-Kino, im Pavillon und in der Swiss Life Hall. Als Zauberkünstler und Comedian wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als „Magier des Jahres“ und mit dem Deutschen Kabarettpreis.

Seine berufliche Laufbahn begann nach einem Volontariat bei radio ffn. Im Fernsehen moderierte er verschiedene Formate, darunter den „ARD-Varietépreis Traumtänzer“, das „SAT.1 Frühstücksfernsehen“ und die „NDR Comedy Gala“. Durch seine langjährige Tätigkeit auf Varietébühnen gilt DESiMO als einer der prägenden Moderatoren des neuen deutschen Varietés.

 

Marathon-Vizeweltmeister Amanal Petros

Hannover feiert Marathon-Vizeweltmeister Amanal Petros

7. Oktober 2025/in Hannover

Marathonläufer erhält höchste Ehrung des NLV und Eintrag in die „Wall of Fame“.

HANNOVER (redu) – Mit Standing Ovations ist Marathon-Vizeweltmeister Amanal Petros in Hannover empfangen worden. In der Heinz von Heiden Arena würdigten Verein, Verband und Stadt den Ausnahmeathleten für seine historische Silbermedaille bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Tokio.

Amanal Petros, die Sensation der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio, kehrte als „Weltmeister der Herzen“ nach Hannover zurück. Beim Empfang in der Heinz von Heiden Arena feierten ihn zahlreiche Gäste und Fans für seinen historischen zweiten Platz im Marathon – die erste deutsche WM-Medaille in dieser Disziplin seit Jahrzehnten.

„Ich bin extrem dankbar für diese große Aufmerksamkeit und genieße es voll und ganz“, sagte Petros sichtlich bewegt. „Das ist eine unfassbare Motivation für mich und macht mich unglaublich stolz. Hannover ist für mich inzwischen zu einer echten Familie geworden, ich habe hier wahnsinnig viele Freunde gefunden.“

96-Geschäftsführer Henning Bindzus lobte den Sportler als „herausragende Persönlichkeit, die sportliche Maßstäbe gesetzt hat“. Petros erfüllte an diesem Tag zahlreiche Autogramm- und Fotowünsche und nahm die Glückwünsche seines Vereins und zahlreicher Gäste entgegen.

Vom Niedersächsischen Leichtathletik-Verband (NLV) erhielt Petros die „Goldene Ehrennadel mit Rubin“ – die höchste Auszeichnung des Verbandes. „Wir mussten dafür eigens unsere Vorgaben ändern“, erklärte NLV-Präsident Uwe Schünemann. „Aber bei einem so großartigen Erfolg und Vorbild war das selbstverständlich.“

Auch der Leiter des Olympiastützpunkts Hannover, Boris Ullrich, würdigte die Leistung des Athleten und überreichte die Aufnahmeurkunde für die „Wall of Fame“ des Landessportbundes Niedersachsen. Hannover 96 überreichte zudem ein personalisiertes Trikot und lud Petros zu einer Ehrung bei einem Heimspiel der Fußballprofis ein.

„Das alles bedeutet mir sehr, sehr viel“, sagte Petros, der 2024 den ADAC Marathon Hannover gewonnen hatte. Mit einem Augenzwinkern bestätigte er eine Anekdote seines Bundestrainers Alexander Fromm, der berichtete, Petros habe ihm vor der WM versprochen, ihm im Falle eines Sieges einen Lamborghini zu schenken. „Vielleicht ist mir genau das auf der Zielgeraden wieder eingefallen“, scherzte der Silbermedaillengewinner.

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