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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Führungsriege der Landeshauptstadt Hannover ist komplett – Antritt Baudezernent

Führungsriege der Landeshauptstadt Hannover ist komplett

2. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Thomas Vielhaber vervollständigt ab heute (2. November) die Dezernent*innen-Riege der Landeshauptstadt Hannover. Der 59-Jährige hat seine Arbeit als Baudezernent aufgenommen. Er hat die Nachfolge von Uwe Bodemann angetreten. Nachdem zuvor bereits Sylvia Bruns (51) die Leitung des Sozialdezernats sowie Prof. Lars Baumann (49) die Leitung des Personaldezernats übernommen hatten, ist die Stadtspitze nun komplett.

Oberbürgermeister Belit Onay betonte, er freue sich auf die Zusammenarbeit mit Thomas Vielhaber. „Er ist ein Gestalter, ein ausgewiesener Experte mit viel Erfahrung und ein Netzwerker.“  In der Stadt Arnsberg, in der als Planungs- und Baudezernent tätig war, sei es Thomas Vielhaber gelungen „starke Akzente zu setzen“, meinte Onay.

Im Baudezernat der Landeshauptstadt sind insgesamt 1250 Menschen beschäftigt.  Das Dezernat verantwortet die Fachbereiche Stadtplanung und -entwicklung, den Tiefbau sowie das Gebäudemanagement.

 „Auch mal Experimente wagen“

Als neuer hannoverscher Baudezernent wirbt Thomas Vielhaber dafür, „einen neuen Blick auf die Stadt zu werfen und manchmal auch experimentelle Wege zu beschreiten“.   Eine zentrale Aufgabe werde es sein, die Rolle der Landeshauptstadt als überregionales Zentrum zu stärken. Dazu brauche es passende Infrastrukturen bei guter Erreichbarkeit.  Einen Schwerpunkt sieht der Diplom-Ingenieur für Raumplanung in der Stabilisierung der Innenstadt. Der Einzelhandel mit seiner Leitfunktion werde durch den wachsenden Online-Handel und verändertes Kaufverhalten auf die Probe gestellt. Corona beschleunige diese Entwicklungen. Aufwerten ließe sich die Innenstadt, indem der „Nutzungsmix“ ausgebaut werde – etwa durch das stärkere Einbringen weiterer Funktionen wie Wohnen und Arbeiten, Kultur, Sport und Freizeit. Der Umbau von Plätzen, Straßen, Wegen und Grünflächen sei begleitendes Instrument, um Aufenthalts- und Lebensqualität zu verbessern. „Stadt ist heute mehr als Einkaufs-, Wohn oder Arbeitsstandort“, stellte Vielhaber fest.

Autofreie Innenstadt und Klimaschutz

Auf dem Weg zur autofreien Innenstadt müssen nach Ansicht Vielhabers die vom motorisierten Individualverkehr ausgehenden Belastungen wie Platzbedarf, Lärm, Abgase und  Unfallgefahr möglichst zügig reduziert werden. Der Raumgewinn werde Radfahrer*innen und Fußgänger*innen zugute kommen. Auch Flächen für Spiel und Sport, für Außengastronomie oder als Ruhezonen seien denkbar.  Der Klimaschutz gewinne an Stellenwert.  Lange Hitze- und Trockenperioden in großflächig versiegelten und schlecht durchlüfteten Städten seien belastend für Mensch und Natur. Vielhaber forderte ein Umdenken auf lokaler Ebene. Der Ausbau dezentraler Versorgungs- und Infrastrukturen sei einer von vielen richtigen Schritten, klimaschonendes Bauen ein weiterer.

Wohnungsmarkt unter Druck

Den Wohnungsmarkt in Hannover sieht Vielhaber „unter Druck“. Aufgrund der Boden- und Baupreise fielen preiswerte Wohnungen oft durchs Raster. Kommunale Wohnbaugesellschaften und Wohnungsgenossenschaften könnten hier erhebliche Beiträge liefern, den Wohnungsmarkt aber nicht allein vom großen Druck befreien. Vielhaber plädiert für gemeinsame Ansätze von Wohnungsunternehmen, Immobilienwirtschaft, Sozialverbänden, Kommune und anderen Institutionen, die unterstützend wirken.

Als „harten Standortfaktor“ bewertet Vielhaber die Baukultur. Sie umfasse auch den Planungs- und Vermittlungsprozess und trage zur Identifikation und Bindung der Bürger*innen an ihr Quartier und ihre Stadt bei. Dabei könnten Entscheidungsprozesse und -ergebnisse zu Fragen der Stadtgestaltung und Architektur vielfach auch öffentlich beraten werden, ohne ihren fachlichen Hintergrund zu verlieren. Eines von mehreren Instrumenten sei der Gestaltungsbeirat, der – extern besetzt – Verwaltung und Politik in schwierigen Fragen fachlich unterstützt.

Drei beladene Schaustellerfahrzeuge einer Geisterbahn brennen auf dem Schützenplatz vollständig aus – BGPress 9880 2© Bernd Günther

Drei beladene Schaustellerfahrzeuge einer Geisterbahn brennen auf dem Schützenplatz vollständig aus

2. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM/red.). In der Nacht von Sonntag auf Montag brannten auf dem Schützenplatz Hannover drei Lkw-Anhänger, welche mit einer im Abbau befindlichen Geisterbahn beladen waren. Das Fahrgeschäft wurde völlig zerstört, der Sachschaden wird auf rund 750.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden.

Um 03:50 Uhr erreichten die Feuerwehr Hannover mehrere Notrufe zu einer brennenden Geisterbahn auf dem Schützenplatz an der Bruchmeisterallee. Da die Anrufer einen Vollbrand des Fahrgeschäfts schilderten und Beamte der nahegelegenen Polizeidirektion Explosionsgeräusche meldeten, alarmierte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Linden und den Rettungsdienst.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. In der Mitte des Schützenplatzes brannten drei nebeneinander abgestellte Lkw-Anhänger, die mit der im Abbau befindlichen Geisterbahn beladen waren. Da das Feuer sowohl auf einen weiteren Anhänger, als auch auf den Wohnwagen des Eigentümers überzugreifen drohte, nahmen die Einsatzkräfte sofort einen umfangreichen Löschangriff vor. Zehn Atemschutztrupps bekämpften den Brand mit insgesamt sechs Strahlrohren, auch eine Drehleiter kam zum Einsatz. Die Löschmaßnahmen zeigten schnell Wirkung, die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch noch bis ca. 06:30 hin. Um ein Wiederaufflammen zu verhindern, deckte die Feuerwehr die ausgebrannten Anhänger mit Löschschaum ein.

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung auf die benachbarten Fahrzeuge und Fahrgeschäfte zwar verhindert werden, die Geisterbahn wurde jedoch völlig zerstört. Der Sachschaden wird auf 750.000.- Euro geschätzt. Glücklicherweise waren keine Verletzten zu beklagen.

Von der Geisterbahn blieb lediglich das noch aufgebaute Grundgestell ohne Schaden. Sie war aus Anlass des Herbstvergnügens auf dem Schützenplatz aufgestellt worden, welches wegen des heute beginnenden Lockdowns vorzeitig beendet wurde.

Die Polizei hat noch an der Einsatzstelle die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 18 Fahrzeugen und 44 Einsatzkräften vor Ort.

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    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
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    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
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    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
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    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
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    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
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    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
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    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
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    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
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    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
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    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
  • Drei beladene Schaustellerfahrzeuge einer Geisterbahn brennen auf dem Schützenplatz vollständig aus – BGPress 9998
    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
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    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
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    In den frühen Morgenstunden des 02.11.2020 brannten auf dem Schützenplatz drei beladene Sattelauflieger von Schaustellern einer Geisterbahn vollständig aus. © Bernd Günther
Erlebnis-Zoo muss erneut schließen – Zoo Schliessung

Erlebnis-Zoo muss erneut schließen

30. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Nachdem nunmehr die niedersächsische Landesregierung den Beschluss der Bundesregierung nach der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. Oktober in der neuen Verordnung, die am Montag in Kraft tritt, umgesetzt hat, muss auch der Erlebnis-Zoo in Hannover erneut für Besucher schließen. Die artenreiche Tierwelt muss vom 02. November bis voraussichtlich 30. November 2020 wieder auf Familien und lachende Kinder verzichten, die Spaziergänge durch die herbstlich anmutenden Themenwelten des Erlebnis-Zoo Hannover genießen wollten.

„Wir bedauern diese Entscheidung sehr“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Die Gesundheit unserer Besucher liegt uns genauso wie das Wohl unserer Tiere am Herzen. Mit ihren Hygienekonzepten haben daher die Zoos, Tierparks und Wildgehege in Niedersachsen seit dem ersten Lockdown bewiesen, dass sie verantwortungsvoll und sensibel mit den Herausforderungen, die diese weltweite Pandemie mit sich bringt, umgehen.“ Zoologische Gärten haben sich gemäß dem Robert-Koch-Institut nicht als Infektionsherde des Coronavirus erwiesen.

Neben der klassischen Aufgabe im Artenschutz und der Bildung, nicht nur als anerkannter außerschulischer Lernort, übernimmt der Erlebnis-Zoo eine wichtige gesellschaftliche und soziale Ausgleichsfunktion. „Insbesondere in diesen Zeiten wäre ein Zoobesuch eine wertvolle Ablenkung für Jung und Alt gewesen und ein wichtiges Ventil, um die soziale Entspannung in den Haushalten während der grauen Novembertage zu gewährleisten“, sagt Casdorff.

Bereits die achtwöchige Schließung des Zoos im Frühjahr zum Start in die Sommersaison hat den Erlebnis-Zoo vor große wirtschaftliche Herausforderungen gestellt. Denn auch ohne Besucher laufen nahezu alle die Kosten weiter – die Versorgung der Tiere steht an erster Stelle. Durch die Aufnahme von zusätzlichen Krediten konnte der Betrieb im Frühjahr aufrechterhalten werden. „Auch die Unterstützung in der Politik war herausragend und eine große Wertschätzung für die Arbeit des gesamten Zoo-Teams. Aber eine erneute Schließung im November bedeutet knapp 1 Mio € an weiteren Umsatzausfällen. Umso mehr freuen wir uns über die große Unterstützung unserer treuen Besucher, die mit einer Jahreskarte oder einer Tierpatenschaft ihren Zoo unterstützen,“ so Zoo-Chef Andreas M. Casdorff hoffnungsvoll. „Jeder kleine Beitrag hilft uns weiter!“

Aufgrund der mit der jüngsten Entwicklung des Infektionsgeschehens einhergehenden Risiken wird auch der geplante Christmas Garden, der erstmals in diesem Jahr seine Premiere im Erlebnis-Zoo Hannover geben wollte, nicht stattfinden. Der mit viel Liebe zum Detail konzipierte, illuminierte Spaziergang durch die Zoo-Themenwelten mit ausgearbeitetem Hygienekonzept sollte das Winter-Highlight für die Hannoveranerinnen und Hannoveraner werden. „Die Enttäuschung hierüber sitzt sehr tief,“ so Casdorff

„Selbstverständlich unterstützen wir alle notwendigen Maßnahmen und wollen alle gemeinsam dazu beitragen, die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen. Wir sind zuversichtlich, unsere Besucher Anfang Dezember wieder im Erlebnis-Zoo zu begrüßen und Ihnen ganz viel Lebensfreude zu bereiten. Das Leben ist schön!“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff.

Über weitere Entwicklungen informiert der Zoo auf seiner Website unter www.erlebnis-zoo.de

Der Christmas Garden muss abgesagt werden – Absage Christmas Garden

Der Christmas Garden muss abgesagt werden

29. Oktober 2020/in Hannover, Veranstaltungen

HANNOVER (PM). Die Veranstaltungsreihe Christmas Garden 2020 muss abgesagt werden. Betroffen sind die Standorte in Berlin, Dresden, Stuttgart, Koblenz, Frankfurt, Köln, Münster und Hannover, ebenso wie die spanischen Standorte in Madrid und Barcelona. Auch Weihnachten im Tierpark in Berlin findet in diesem Jahr nicht statt. Der Christmas Garden in Nottingham, im Vereinten Königreich, wird hingegen durchgeführt.

Das Grundkonzept des Christmas Garden gewährleistet die aktuellen Anforderungen hinsichtlich Abstandswahrung und Hygiene in vollem Maße: Die Veranstaltungsorte sind weitläufig und unter freiem Himmel. Die Gästezahl ist begrenzt, damit die Besucher*innen das weihnachtliche Erlebnis in Ruhe genießen können. Zusätzlich wurde die Gästezahl deutlich reduziert und ein umfassendes Hygienekonzept für eine sichere Durchführung erarbeitet.

Die Christmas Garden Deutschland GmbH war sich daher sicher, dass der Christmas Garden auch in diesem Jahr stattfinden würde. Die jüngste Entwicklung des Infektionsgeschehens und die eingeleiteten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie führen nun aber dazu, dass auch der Christmas Garden nicht durchgeführt werden kann.

Diese Entscheidung fällt nicht leicht, sie ist aber richtig. Die Trendumkehr der Infektionszahlen und die Sicherheit von Mitarbeiter*innen und Besucher*innen haben höchste Priorität.

Christian Diekmann, Geschäftsführer der Christmas Garden Deutschland GmbH: „Der Christmas Garden als Lichtblick in der dunklen Jahreszeit wäre insbesondere in diesem Jahr für viele Menschen eine wertvolle Ablenkung geworden. Das zeigen auch die aktuellen weit über dem Vorjahresniveau liegenden Ticketvorverkäufe. Unser Dank gilt allen Partner*innen, Mitarbeiter*innen, Designer*innen, Komponist*innen, Techniker*innen, Veranstaltungs- und Projektmanager*innen, die das gesamte Jahr über seit Januar an den Vorbereitungen arbeiteten. Es gelang, die Anzahl der Standorte von sechs in 2019 auf zwölf in diesem Jahr zu steigern. Ohne den unermüdlichen Einsatz des gesamten Teams wäre das nicht möglich gewesen. Zuversichtlich freuen wir uns auf die Saison 2021, denn dann wird der Christmas Garden in seiner allseits beliebten Pracht fortgesetzt.“

Auch Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff und Nico Röger, Geschäftsführer von Hannover Concerts, bedauern die Absage. „Wir hatten uns sehr auf diese besondere Premiere im Erlebnis-Zoo gefreut, die in diesen herausfordernden Zeiten ein leuchtendes Highlight für die Besucherinnen und Besucher aus Hannover, der Region und darüber hinaus gewesen wäre“, so Casdorff und Röger. „Wir blicken nun auf den kommenden Winter, in dem der Christmas Garden den Erlebnis-Zoo mit seinen einzigartigen Themenwelten zum Leuchten bringen und viele Gäste begeistern wird.“

Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit für die Veranstaltungen im nächsten Jahr. Kunden die Ihr Ticket behalten und damit den Christmas Garden im nächsten Jahr besuchen, erhalten beim Besuch im Winter 2021 als Dank für ihre Treue einen kostenlosen Glühwein oder ein anderes Getränk ihrer Wahl. Mit Informationen über die organisatorische Abwicklung wendet sich der Veranstalter in Kürze direkt an die Kund*innen. Aktuelle Informationen gibt es auch unter www.christmas-garden.de und www.myticket.de.

Die Tickets können gegen Erstattung des Kaufpreises auch zurückgegeben werden. Die Kund*innen werden gebeten, auch hierzu die Informationen auf den Webseiten www.christmas-garden.de und www.myticket.de zu berücksichtigen.

Ausstellung Pferd & Jagd 2020 ist abgesagt – Absage Pferd und Jagd 2020

Ausstellung Pferd & Jagd 2020 ist abgesagt

29. Oktober 2020/in Veranstaltungen, Hannover

HANNOVER (PM). Die Pferd & Jagd, Deutschlands größte Messe für Reiter, Jäger und Angler, muss für dieses Jahr abgesagt werden. Die Veranstalter, die zur Deutschen Messe gehörende Fachausstellungen Heckmann GmbH, sehen keine Möglichkeit, die Messe wie geplant vom 10. bis 13. Dezember 2020 durchzuführen. 

Die Pferd & Jagd sei von den Behörden unter Einhaltung strenger Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zwar genehmigt worden, aber sowohl die momentane als auch die prognostizierte Entwicklung der Pandemie mache jegliche Planungssicherheit zunichte, sagt Carola Schwennsen, Geschäftsführerin bei Fachausstellungen Heckmann. Schwennsen: „Wir können bei einer so großen Messe nicht bis zur letzten Minute warten, wie sich die Situation am Ende darstellt. Eine Absage kurz vor Messebeginn wäre für unsere Aussteller und für uns als Veranstalter eine größere wirtschaftliche Katastrophe.“ 

Darüber hinaus haben bereits zahlreiche marktführende Aussteller und Partner ihre Teilnahme für dieses Jahr abgesagt, sodass die Messe an Hochwertigkeit und Attraktivität verloren hätte. Auch das jüngste Besucheraufkommen bei anderen Messen habe gezeigt, dass Veranstaltungen dieser Art zurzeit nur unter großen Einbußen durchzuführen seien, so Schwennsen. „Die Absage tut uns ausgesprochen weh. Aber wir hätten weder unserer Verantwortung nachkommen, noch unser Versprechen an Aussteller und Besucher halten können. Am Ende wären alle Beteiligten enttäuscht gewesen und das würde uns langfristig mehr schaden, als die Pferd & Jagd für dieses Jahr abzusagen.“

Die nächste Pferd & Jagd findet nun vom 9. – 12. Dezember 2021 statt.

„Wir haben alles gegeben!“ – BGPress 9535

„Wir haben alles gegeben!“

28. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). „‘Hannover hat nichts‘ – zu verlieren gehabt!“ Oberbürgermeister Belit Onay und sein Team Kulturhauptstadtbewerbung sind maßlos enttäuscht. Sie gratulieren Chemnitz zum Titel Kulturhauptstadt Europas 2025. Trotzdem fühle er sich als Oberbürgermeister dieser Stadt reich beschenkt und dankt allen, die an der Bewerbung mitgewirkt haben: „Wir haben wirklich alles gegeben.“

Sein Dank gilt insbesondere Stadträtin Konstanze Beckedorf, die seit Mitte 2018 vertretungsweise die Aufgaben der Kulturdezernentin wahrgenommen hat und den Prozess der Kulturhauptstadtbewerbung 2025 und des Kulturentwicklungsplanes in dieser Zeit koordiniert und begleitet hat.

Melanie Botzki und Inga Samii vom Team Kulturhauptstadt Hannover 2025 sind untröstlich: „Wir haben alles anders gemacht, alles auf eine Karte gesetzt und haben es leider nicht geschafft.“

„Wir haben alles gegeben!“ – BGPress 9546

Nachdenklicher Oberbürgermeister Belit Onay nach der Verkündung des Ergebnisses. Damit hatten die wenigsten gerechnet. © Bernd Günther

Trotz seiner Enttäuschung guckt Oberbürgermeister Onay optimistisch in die Zukunft: „‘Normalität ist keine Option‘ ist kein Strohfeuer, sondern – jetzt erst recht – Arbeitsauftrag und Zielsetzung für die nächsten Jahre.“ Er verweist auf die positiven Veränderungen in der Stadt, die der einzigartige Bewerbungsprozess bewirkt hat. „Die neue Dynamik und Energie der gegenseitigen Inspiration und Vernetzung weit über die Kulturszene hinaus haben heute einen Dämpfer erhalten, sind aber nicht mehr zu stoppen.“

Mit dieser Energie werde Hannover „kreativ der beginnenden Krise trotzen“, so Onay. Sie wird der Motor für den Wandel von der Kulturstadt Hannover zur internationalen Kulturmetropole sein.

Als Grundlage dafür dient der Kulturentwicklungsplan Hannover 2030 (KEP). Diese bis ins Jahr 2030 eingeleitete Kulturstrategie ist ein wertvolles Instrument für eine gemeinsam gesteuerte und transparente Kulturentwicklung: Er berücksichtigt herausragende Projekte der hannoverschen Kulturhauptstadtbewerbung wie das Ihme-Zentrum als Möglichkeitsraum. Er verbindet mit dem UNESCO City of Music-10-Punkte-Plan Hannover mit der Region und wird auf alle bestehenden internationalen Netzwerke zurückgreifen, um sich internationaler zu positionieren. Zusätzlich sollen neue Kooperationen zwischen Einrichtungen und Kulturinitiativen der Stadt Hannover, der Region Hannover und der Freien Szene entstehen und die gemeinsame kulturelle Infrastruktur ausgebaut werden. Damit wird die bereits im Bewerbungsprozess eingeleitete und skizzierte große Kulturregion Hannover weiter belebt.

Das unterstützt auch Hauke Jagau, Präsident der Region Hannover: „Ich bedaure sehr, dass der Titel nicht an Hannover gegangen ist. Das Bid Book enthält viele spannende Ideen, von denen wir jetzt prüfen müssen, welche man trotzdem umsetzen kann. Die Bewerbung ist ein gutes Beispiel für die Zusammenarbeit von Stadt und Umland. Ich danke allen, die in der Vorbereitung mit viel Kreativität – trotz der schwierigen Bedingungen – daran mitgewirkt haben. Kultur ist ein zentraler Bestandteil des Menschseins. Ich bin sicher, dass auch die Bewerbungsphase viele positive Impulse gesetzt hat, die in die Zukunft wirken – egal ob mit oder ohne Titel.“

Als Erbe des Bewerbungsprozesses zur Kulturhauptstadt Europas 2025 soll aber vor allem der kreative, inspirierende und mobilisierende Spirit weiterleben. Die erfolgreich getestete, partizipative und aktivistische Methodik der Stadtentwicklung durch Kultur soll nicht nur den Weg zur internationalen Kulturmetropole ebnen, sondern zukünftig auch auf weitere Handlungsfelder der Stadtentwicklungspolitik übertragen werden.

Symbolbild Feuerwehr

Beschädigte Gasleitung in der Brabeckstraße

26. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM).  Bei Erdarbeiten in der Brabeckstraße ist am Montagmorgen die dortige Erdgasversorgungsleitung so beschädigt worden, dass Gas austrat. Mitarbeiter des Hannoverschen Energieversorgers „enercity“ konnten die Leitung zügig abdichten. Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen 08:00 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover zu einer beschädigten Gasleitung in die Brabeckstraße nach Bemerode alarmiert. Da aus der Leitung Gas ausströmte, alarmierte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge, die Ortsfeuerwehr Bemerode sowie Spezialkräfte für die ABC-Gefahrenabwehr, Fahrzeuge mit Sonderlöschmitteln und den Rettungsdienst. Zudem wurde der Energieversorger „enercity“ angefordert.

An der weiträumig abgesperrten Einsatzstelle führte die Feuerwehr umgehend Messungen durch und bereitete sich auf eventuelle Löschmaßnahmen vor. Die Messungen ergaben, dass im Nahbereich der Beschädigung und der Baustelle zwar Gasgeruch wahrnehmbar, aber noch keine explosive Atmosphäre vorhanden war. Zeitgleich dichteten Mitarbeiter des Energieversorgers das Leck ab, so dass bereits nach 30 Minuten wieder Entwarnung gegeben werden konnte.

Während der Einsatzmaßnahmen musste die Brabeckstraße gesperrt werden. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 50 Einsatzkräften bis 09:00 Uhr im Einsatz.

infa 2020 schließt ihre Tore – Infa schliesst ihre Tore

infa 2020 schließt ihre Tore

25. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). „Es war sehr wichtig und genau richtig, die infa durchzuführen. Meine Kollegen und ich sind total happy. Es tat so gut, wieder auf einer Messe zu sein. Dass wir nicht das Geschäft vom letzten Jahr machen würden, wussten wir ja vorher. Aber wir sind zufrieden und glücklich. Am liebsten würde ich direkt am Montag weiter zur nächsten Messe fahren. Denn wenn man sieht, wie die infa das gemacht hat, dann gibt es keinen Grund, warum man so eine Veranstaltung nicht besuchen sollte.“

Das Fazit von Aussteller Uwe Lehmann, Vertriebsleiter Messen bei WOLL Pfannen aus Saarbrücken, fasst das Ergebnis der diesjährigen infa – Special Edition treffend zusammen. Die infa 2020 war in Anbetracht der Corona-Pandemie erfolgreich und ein wichtiges Signal für die Messewirtschaft. Insgesamt kamen 45.000 Besucher in neun Tagen auf das Messegelände – für die Veranstalter ein zufriedenstellendes Ergebnis, das aufgrund der steigenden Corona-Infektionsrate keine Selbstverständlichkeit war.

Carola Schwennsen, Geschäftsführerin bei Fachausstellungen Heckmann: „Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Menschen sich trotz der vielen schlechten Nachrichten auf den Weg zu uns gemacht haben. Wir hatten viele Hürden, die wir gemeistert haben. Und das haben uns die Besucher und Aussteller gedankt.“

Ausschlaggebend für die Durchführung der infa war ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept. Dieses sah unter anderem breitere Gänge, Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände und Registrierung jedes einzelnen Besuchers und Ausstellers vor. Außerdem waren nur 500 Aussteller statt 1500 dabei und die einzelnen Themenwelten wurden in größere Hallen verlegt, um den nötigen Abstand zu gewährleisten. Darüber hinaus wurde unter freiem Himmel beim „Rendezvous im Messepark“ ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm und Gastronomie vor den Hallen geboten.

Carola Schwennsen: „Wir haben sehr viel Wertschätzung von Ausstellern und Besuchern bekommen. Messen in Zeiten wie diesen sind keine Selbstverständlichkeit. Aber wir haben gezeigt, dass es möglich ist. Unser Hygienekonzept hat sehr gut funktioniert. Und die Besucher haben das ganz toll mitgemacht und es herrschte eine äußerst entspannte, friedliche und positive Stimmung auf dem Gelände.“

Vergleiche mit der infa aus der Vergangenheit könne und wolle man in diesem Jahr nicht ziehen, so Schwennsen. Das sei von vorneherein auch nicht geplant gewesen. Die infa-Chefin: „Viel wichtiger war uns die Botschaft, dass Messen funktionieren. Wir wollen Messen machen und wir können das. Anders, aber dennoch gut. Es war ein Anfang. Ein Versuch, der geglückt ist, und auf den wir jetzt aufbauen können.“

Das sagen die Aussteller:

Niels Seiffert, Tischlerei Maik Othmer: „Die Macher haben alles gegeben, was ging. Und es war richtig, dass wir mitgemacht haben. Die infa war sicher, und wir haben alle ein Zeichen gesetzt. Das war ein Anfang. Jetzt heißt es nach vorne schauen und weitermachen.“

Karin Fischer-Ludolph, FLOWER art, Hannover: „Absolut bemerkenswert, was die Veranstalter hier hinbekommen haben. Großes Kompliment. Natürlich war es in diesem Jahr anders als sonst. Aber meine Erwartungen wurden erfüllt. Das Ziel, das wir uns gesetzt haben, haben wir erreicht.“

Thomas Bier, Jeronimo, Fehmarn: „Toll, dass die Messe stattgefunden hat. Wir sind mit der Teilnahme und der Organisation der infa-Macher sehr zufrieden. Ich gehe davon aus, dass die infa Signalwirkung auch auf andere Messen hat. Denn es hat sich gezeigt, dass Messen auch im Zeitalter von Corona möglich sind.“

Hannes Schrader, Prom Dress, Heemsen: „Wir sind trotz der Umstände mit der infa zufrieden. Wir haben viele Termine direkt hier auf der Messe machen können und freuen uns schon heute auf die infa im kommenden Jahr.“

Felix Lecke, Moonshine & More, Isernhagen: “Gut, dass wir dabei waren. Und dass wir zeigen konnten, dass solche Veranstaltungen nach wie vor möglich sind.“

Thorsten Schwarz, Bonsai Kultur Schwarz, Münster: „Wir sind seit über 30 Jahren auf der infa und sind auch in diesem Jahr, obwohl Corona uns böse mitgespielt hat, im Großen und Ganzen zufrieden. Wir haben gute Ergebnisse erzielt. Ich habe mich trotz der Pandemie sehr sicher gefühlt, es gab viel Platz in den Gängen, das Sicherheits- und Hygienekonzept hat gegriffen.“

Frieder Schmidt, Ullmann Wohnen Betonen, Oldenburg: „Ich bin froh, dass wir das auch in diesem Jahr gemacht haben. Es zeigt den Leuten ein Stück weit Normalität, wir haben gute Reaktionen gehabt, vor allem das zweite Wochenende war gut.“

Mario Heinhold, Porta, Porta Westfalica: „Wir sind mit unserem Messeauftritt zufrieden. Es war uns wichtig zu zeigen, dass wir auch in schweren Zeiten da sind.“

Das sagen die Besucher in den sozialen Medien:

Alie A.: „Wir waren heute auch da und die Leute haben die Regeln eingehalten. Ich habe mich wohler gefühlt als beim Einkaufen im Supermarkt, wo jeder drängelt. Die haben das Hygienekonzept richtig gut umgesetzt! Bei manchen Hallen musste man etwas warten, damit es nicht zu voll wurde. Hoffentlich nehmen sich andere Veranstalter daran ein Beispiel wie man eine Veranstaltung gut umsetzten kann. Dann könnten noch mehr Veranstaltungen dieser Art stattfinden.“

Nicole K.: „Liebes infa-Team, ein Lob an Euch und alle Beteiligten für den Mut und die Zeit, diese Messe unter besonderen Umständen stattfinden zu lassen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Das Hygienekonzept wurde super umgesetzt. Gut fand ich auch die Lösung mit den Sitzplätzen. Hier wurde es dem Besucher doch sehr angenehm gemacht. Auch ein Lob an alle, die stets für desinfizierte Tische gesorgt haben. Unseren Respekt habt ihr…Danke!“

Wencke B.: „Klasse Hygienekonzept – da kann sich manch einer eine Scheibe von abschneiden… Super freundliches Personal und Sicherheitspersonal. Kein Gedränge / Geschubse / Geschiebe … man kann ganz entspannt durch die Hallen bummeln. Fühle mich als Hochrisikopatient sehr wohl ohne jegliche Angst vor Corona.“

Andrea L.: „Ich war am Montag mit meiner Tochter da, es war total entspannt. Kein Gedränge und unheimlich viel Platz für jeden. Wir konnten noch nie so ausgiebig an jedem Stand schauen. Ein Lob auf das Konzept! Auch wenn weniger Aussteller da waren, so war es trotzdem ein abwechslungsreicher Tag.“

Julia B.: „Ich komme seit über 12 Jahren regelmäßig zur infa. Soviel Zeit wie in diesem Jahr habe ich mir noch nie gelassen, weil das Bummeln sehr viel entspannter war als gewöhnlich. Die Veranstalter haben die Auflagen hervorragend umgesetzt und das Personal, das dafür gesorgt hat, dass sich alle an die Vorschriften halten, war sehr nett und entspannt.“

Die nächste infa findet statt vom 16. bis 24. Oktober 2021

Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – Brand Tiefgarage Döhren© Bernd Günther

Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße

25. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Feuerwehr Hannover bekämpfte heute in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße den Brand von drei alten Fahrzeugen. Die großen Abmessungen der Tiefgarage verbunden mit der sehr starken Rauchentwicklung erforderten einen umfassenden Einsatz unter schwerem Atemschutz. Zudem galt es vier Häuser zu räumen und die Bewohnerinnen und Bewohner zu betreuen. Die Feuerwehr war deshalb mit einem Großaufgebot im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein erheblicher Sachschaden.

Gegen 15:15 Uhr erhielt der Regionsleitstelle zunächst die Meldung über einen Wohnungsbrand in der Alten Döhrener Straße 84. Daraufhin wurden der Löschzug der Feuer- und Rettungswache 3, die Ortsfeuerwehr Wülfel sowie ein Rettungswagen alarmiert.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass es nicht in einer Wohnung, sondern in der Tiefgarage unter dem Gebäuderiegel mit den Hausnummern 84 und 84 A brannte. Zudem ergab die Erkundung, dass die Treppenräume der beiden Gebäuderiegel 84 und 84 A sowie 86 und 86 A leicht verraucht waren. Der Einsatzleiter erhöhte deshalb umgehend die Alarmstufe und forderten einen weiteren Löschzug sowie einen zusätzlichen Rettungswagen und einen Notarzt an.

Parallel zur Räumung der beiden Häuserriegel drangen mehrere Trupps unter Atemschutz von zwei Seiten zur Brandbekämpfung in die Tiefgarage ein. Diese umfasst drei Abteile, von denen zwei jeweils eine Grundfläche von 1500 m² mit je 50 Stellplätzen und ein Abteil eine Fläche von rund 300 m² mit 10 Stellplätzen aufweisen. Im letztgenannten Abteil, welches von der Einfahrt der Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße rund 100 Meter entfernt liegt, brannten drei alte Fahrzeuge – ein VW Käfer Cabrio, ein Mercedes SL und ein BMW 2000.

Aufgrund der Ausdehnung der Tiefgarage und der sehr starken Verrauchung gestaltete sich das Auffinden der brennenden Fahrzeuge für die unter Atemschutz vorgehenden Trupps schwierig. Trotzdem gelang es den Brandschützern die Flammen bereits gegen 16:00 unter Kontrolle zu bringen. Um 16:45 Uhr wurde dann „Feuer aus“ gemeldet.

Zur Belüftung und damit zur Verbesserung der Sichtverhältnisse kamen schon während der Brandbekämpfung mehrere Hochleistungslüfter zum Einsatz – unter anderem auch das auf einer Selbstfahrlafette fernsteuerbare Löschunterstützungsfahrzeug der Feuerwehr Hannover. Im weiteren Einsatzverlauf befreiten die Einsatzkräfte mit den eingesetzten Lüftern sowohl die leicht verrauchten Treppenräume als auch die Tiefgarage vom giftigen Brandrauch.

Während der Einsatzmaßnahme betreuten die Brandschützer 35 der 64 in den geräumten Häusern gemeldeten Bewohnerinnen und Bewohner – 20 von ihnen zeitweise in einem Großeinsatzwagen der Feuerwehr Hannover.

Durch die hohe Wärmebeaufschlagung entstanden im Bereich der brennenden Fahrzeuge Schäden an der Betondecke. Die Begutachtung dieser Schäden durch einen Baustatiker ergab, dass akut keine Einsturzgefahr besteht. Allerdings beschädigten die Flammen die die Elektroversorgungsleitung des Gebäudes mit der Hausnummer 84 derart stark, dass dieses durch den Energieversorger sicherheitshalber komplett stromlos geschaltet werden musste. Die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Hauses fanden glücklicherweise alle bei Verwandten und Bekannten eine vorübergehende Bleibe. Alle Personen aus den anderen geräumten Häusern konnten nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Feuerwehr Hannover war mit einem Großaufgebot bestehend aus drei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, einer Ortsfeuerwehr, zwei Rettungswagen einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie Spezialfahrzeugen für Belüftungsmaßnahmen und Atemschutznachschub mit insgesamt 78 Einsatzkräften vor Ort. Die letzten Einsatzkräfte verließen die Einsatzstelle um 19:30 Uhr. Um 21:00 Uhr findet vorsorglich eine Brandnachschau statt.

Verletzt wurde niemand. Zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9126
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9120
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9111
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9107
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9106
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9099
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9101
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9096
    Auch ein Löschunterstützungsfahrzeuge (LUF) der Berufsfeuerwehr kommt zum Einsatz © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9085
    Lagebesprechung an der Einsatzleitung © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9081
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9083
    Lagebesprechung an der Einsatzleitung © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9080
    Lagebesprechung an der Einsatzleitung © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9074
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9070
    Lagebesprechung an der Einsatzleitung © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9066
    Lagebesprechung an der Einsatzleitung © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9052
    Die evakuierten Anwohner werden von Kräften des Rettungsdienstes betreut © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9057
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9038
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9039
    Dichter Rauch dringt aus einem Abzug der Tiefgarage © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9023
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9031
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9016
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 9008
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 8995
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
  • Brand in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße – BGPress 8989
    Großaufgebot beim Brand von drei Fahrzeugen in einer Tiefgarage in der Alten Döhrener Straße in Hannover am 25.10.2020 © Bernd Günther
Solidaritätskundgebung vor der Gilde-Brauerei in Hannover – BGPress 8976© Bernd Günther

Solidaritätskundgebung vor der Gilde-Brauerei in Hannover

25. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM/red.). Rund 200 Teilnehmer, zum großen Teil Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gilde-Brauerei Hannover, sowie mehrere Gewerkschafter und Politiker haben am Samstag (24.10.2020) vor dem Gelände der Gilde-Brauerei in der Südstadt von Hannover eine Solidaritätskundgebung abgehalten. 

Viel Kritik müssen sich die Veranwortlichen der Gilde-Brauerei, einem alten Traditionsunternehmen aus Hannover, von den Rednern anhören. Unter anderem zeigte auch der hannoversche Oberbürgermeister Belit Onay kein Verständnis für die Maßnahmen und machte dieses vor den Versammlungsteilnehmern deutlich. Die Gewerkschaft NGG spricht von einer gezielten Betriebszerschlagung und kritisierte hart auch den Umgang mit dem erst kürzlich gewählten Betriebsrat.

Hintergrund für den Unmut ist unter anderem, dass die Fass- und Flaschenabfüllgesellschaft Hannover GmbH sowie die Leine Logistik GmbH, als zwei der drei im November 2019 abgespaltenen Betriebsteile der Gilde Brauerei, zum 01.10.2020 Insolvenzanträge gestellt haben. 63 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern droht nun der Verlust ihrer Arbeitsplätze.

Solidaritätskundgebung vor der Gilde-Brauerei in Hannover – BGPress 8970

Lena Melcher von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
Region Hannover eröffnete die Solidaritätskundgebung © Bernd Günther

Die beiden von den Insolvenzverfahren betroffenen Betriebe wurden erst im Herbst 2019 als 100-prozentige Töchter der TCB-Konzernmutter gegründet und mit zuvor bei der Gilde Brauerei GmbH Beschäftigten bestückt. Die Spaltung wurde von den Gilde-Geschäftsführern Mike Gärtner und Karsten Uhlmann, die zugleich Geschäftsführer der TCB-Konzernmutter sind, während einer sich zuspitzenden Tarifauseinandersetzung mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten umgesetzt, die bis heute nicht beendet ist. Offiziell begründete die Arbeitgeberseite die Betriebsspaltung mit einer damit einhergehenden Produktivitäts- und Effizienzsteigerung. Die NGG hatte die Betriebszerschlagung kritisiert und als Angriff auf gewerkschaftliche Mitbestimmungsstrukturen gedeutet. „Wir haben von Anfang an darauf hingewiesen, dass dieses Spaltungskonzept nicht funktionieren wird. Die Insolvenzanträge sehen wir auch als Folge von konzerninternen Volumenverlagerungen. Die Vorgehensweise liegt weiterhin auf der Hand: Spalte und Herrsche!“, erklärt Lena Melcher von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. „Es ist höchste Zeit, dass die Herren Uhlmann und Gärtner ein Mindestmaß an Anstand und Verantwortungsbewusstsein zeigen. Sie können doch nicht einfach zuschauen, wie zwei Gilde-Betriebe in den Ruin getrieben werden – insbesondere in dieser aktuellen Zeit, in der viele andere Arbeitgeber gemeinsam mit ihren Beschäftigten um den Fortbestand ihrer Betriebe kämpfen.“

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