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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Beschädigte Gasleitung in der Rotenburger Straße – BGPress 0330 2© Bernd Günther

Beschädigte Gasleitung in der Rotenburger Straße

7. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Bei Gartenarbeiten in der Rotenburger Straße ist am Samstagmittag die dortige Hausanschlussleitung für Erdgas durchtrennt worden, sodass Gas austrat. Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen 11:40 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover zu einer beschädigten Gasleitung alarmiert. Da aus der Leitung Gas ausströmte, alarmierte die Regionsleitstelle zwei Löschzüge, die Ortsfeuerwehr Buchholz sowie Spezialkräfte für die ABCGefahrenabwehr, Fahrzeuge mit Sonderlöschmitteln und den Rettungsdienst. Zudem wurde der Energieversorger „enercity“ angefordert.

An der weiträumig abgesperrten Einsatzstelle führte die Feuerwehr umgehend Messungen durch und bereitete sich auf eventuelle Löschmaßnahmen vor. Die Messungen ergaben, dass im Nahbereich der Beschädigung und der Baustelle zwar Gasgeruch wahrnehmbar, aber noch keine explosive Atmosphäre vorhanden war. Zunächst konnten Einsatzkräfte der Feuerwehr die Leitung provisorisch abdichten und den Gasaustritt stoppen. Wenig später dichteten Mitarbeiter des Energieversorgers das Leck endgültig ab, so dass wieder Entwarnung gegeben werden konnte.

Während der Einsatzmaßnahmen musste die Rotenburgerstraße gesperrt werden. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 35 Einsatzkräften im Einsatz.

Hinweis zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Personennahverkehr – Maskenpflicht ÖPNV

Hinweis zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung im öffentlichen Personennahverkehr

6. November 2020/in Hannover

HANNOVER (ots). Aufgrund der anhaltend hohen Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus appellieren die Polizeidirektion Hannover sowie die beiden Verkehrsunternehmen ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG und die regiobus Hannover GmbH erneut an die Nutzerinnen und Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), die Pflicht zum Tragen einer geeigneten Mund-Nase-Bedeckung in Bussen, Bahnen und an Haltestellen einzuhalten. Bei den jüngsten Kontrollen stellten Einsatzkräfte der Polizei Hannover immer wieder Fahrgäste fest, die keine Masken trugen.

Um bei der Eindämmung der Corona-Pandemie zu helfen, ist Nutzerinnen und Nutzern des ÖPNV bereits seit dem Frühjahr vorgeschrieben, eine geeignete Mund-Nase-Bedeckung in den Fahrzeugen sowie an den Haltestellen und Stationen zu tragen. Bekräftigt wurde die Regelung in der Ende Oktober veröffentlichten Allgemeinverfügung der Region Hannover, die Trägerin des ÖPNV ist.

Demnach gilt für Personen, die keine Mund-Nase-Bedeckung in Fahrzeugen oder Haltestellen und in Stationen des ÖPNV tragen, ein Nutzungsverbot. Ausgenommen von der Tragepflicht sind lediglich Personen, für die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist und die dies durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können sowie für Kinder unter sechs Jahren.

Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen führt die Polizei bereits seit längerem verstärkte Kontrollen durch, um die Einhaltung der Corona-Beschränkungen zu überprüfen. So wurden bei Schwerpunktkontrollen der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen bereits Anfang September etwa 5.000 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Die überwiegende Mehrheit der Verstöße wurde damals an Haltestellen und in Bahnhöfen verzeichnet.

Aufgrund der verschärften Pandemie-Lage drängen Polizei, die Üstra und regiobus noch stärker auf die Einhaltung der Tragepflicht. „Dass eine Mund-Nase-Bedeckung auch an Haltepunkten gilt, sollte inzwischen eigentlich allen Fahrgästen bekannt sein“, sagt Volker Kluwe, Präsident der Polizeidirektion Hannover. „Unsere Polizeibeamtinnen und -beamten sind deshalb angehalten, Verstöße fortan noch konsequenter zu verfolgen.“

Dr. Volkhardt Klöppner, Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA Hannoversche Verkehrsbetriebe AG, begrüßt die verstärkten Kontrollmaßnahmen der Polizei: „Wir wissen, dass die überwiegende Mehrheit unserer Fahrgäste die Tragepflicht befolgt“, sagte er. „Um für sie die Gefahr einer Infektion so weit wie möglich zu minimieren, ist es aber wichtig, Verstöße einzelner Personen gezielt zu ahnden.“ Die Kontrollmaßnahmen begleitet die Üstra unter anderem mit Informationen, wie zum Beispiel Hinweisschildern, die nicht nur in den Fahrzeugen, sondern auch in Stationen und Haltestellen auf die Maskenpflicht hinweisen.

Gute Erfahrungen mit den Kontrollen hat auch die regiobus Hannover GmbH gemacht. „Schon mehrfach haben wir zusammen mit der Polizei die Tragepflicht kontrolliert und so viele Fahrgäste zusätzlich zu den von uns bereitgestellten Informationen für das wichtige Thema sensibilisieren können“, sagt Elke Maria van Zadel, Geschäftsführerin der regiobus Hannover GmbH.

Hintergrund: Im September dieses Jahres haben die zuständigen niedersächsischen Ministerien und die Verkehrsunternehmen des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen zum Schutz der Fahrgäste eine gemeinsame Sicherheitspartnerschaft geschlossen. Die Fahrgäste sollen sich darauf verlassen können, dass die Nutzung des ÖPNV in Niedersachsen sicher ist und der Gesundheitsschutz von Fahrgästen und Fahrpersonal hohe Priorität genießt. Die Verkehrsunternehmen werden über alle ihnen zur Verfügung stehende Medien, insbesondere aber auch beim Einstieg in Bus und Bahn, die Fahrgäste auf das Tragen einer Maske hinweisen. Sie werden im Rahmen ihrer Möglichkeiten in den Bussen und Bahnen aktiv mit ihrem Personal auf das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung hinwirken. Sollte es erforderlich sein, so werden sie die Polizei zur Unterstützung rufen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten wird die Polizei das Tragen einer Maske durchsetzen, den Fahrgast aus Bus und Bahn entfernen und/oder ordnungsrechtliche Maßnahmen einleiten.

Geh- und Radweg Wolfgang-Besemer-Ufer erneuert und ausgebaut – Wolfgang Besemer Ufer

Geh- und Radweg Wolfgang-Besemer-Ufer erneuert und ausgebaut

6. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Der neue Stadtbaurat Thomas Vielhaber hat heute (6. November) den erneuerten und ausgebauten Geh- und Radweg Wolfgang-Besemer-Ufer offiziell eröffnet. Das Projekt konnte fünf Monate früher als geplant abgeschlossen werden. Der Weg, der eine wichtige Verbindung zwischen der Calenberger Neustadt, der Stadtmitte und den Stadtteilen Linden, Ricklingen oder der Südstadt mit dem Maschsee und der Leinemasch darstellt, kann nun wieder vollumfänglich und in einem deutlich verbesserten Zustand von Radfahrenden und zu Fußgehenden genutzt werden.

„Die Erneuerung des Wolfgang-Besemer-Ufers zwischen Legionsbrücke und dem Wehr Schneller Graben ergänzt hervorragend die bereits im Rahmen der Hochwasserschutzmaßnahmen zwischen Legionsbrücke und Spinnereibrücke neu geschaffenen Wege im Zuge des Peter-Fechter-Ufers. Sie schafft hier eine durchgängige und barrierefreie Rad- und Fußwegeverbindung entlang der Leine, die nicht nur für Sport und Freizeit, sondern auch für den Alltagsradverkehr eine hohe Bedeutung hat. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Radverkehrsförderung und damit indirekt auch zum Klimaschutz in Hannover“, so Stadtbaurat Thomas Vielhaber.

Zuvor war das Wolfgang-Besemer-Ufer auf Grund der Unebenheiten und der Schäden insbesondere im Randbereich des Pflasters schlecht nutzbar und wenig attraktiv. Das Bauprojekt wurde durch politischen Beschluss im Frühjahr 2018 als wichtige Radwegemaßnahme in das Sonderprogramm „Grunderneuerung im Bestand (GiB)“ aufgenommen. Der Auftrag beinhaltete neben der Änderung der Oberflächenbefestigung zu einer radverkehrsfreundlichen und glatten Oberfläche aus Asphalt auch soweit möglich die Verbreiterung des Geh- und Radwegs. Dies konnte umgesetzt werden. Die nutzbare Breite beträgt jetzt fast überall circa 3,50 Meter. Die Linienführung des Weges bleibt dabei weitestgehend unverändert.

Projekt ist Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit hat die Erneuerung und Verbreiterung des Radweges Wolfgang-Besemer-Ufer in die „Nationale Klimaschutzinitiative“ gefördert. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich. Das Projekt ist Bestandteil des städtischen Sonderprogramms „GiB“. Im Rahmen dessen werden nicht nur Straßen, sondern auch in nicht unerheblichem Maße Radverkehrsanlagen erneuert.

Symbolbild Feuerwehr

Kellerbrand im Stadtteil Döhren fordert einen Verletzten

4. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Mittwochnachmittag war die Feuerwehr Hannover bei einem Kellerbrand in Hannover–Döhren im Einsatz. Eine Person zog sich eine Rauchgasvergiftung zu.

Gegen 14:40 Uhr entdeckte ein Mieter eine Rauchentwicklung im Treppenhaus und informierte eine Nachbarin, welche daraufhin den Notruf wählte.Die kurz darauf in der Willmersstrasse eintreffenden Einsatzkräfte nahmen durch Atemschutzgeräte geschützt die Brandbekämpfung im Keller auf. Zeitgleich wurde das Treppenhaus vom giftigen Brandrauch befreit. Ein Mieter hatte sich eine Rauchgasvergiftung zugezogen und wurde durch den Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert. Weitere unverletzte Mieter, welche sich ins Freie gerettet hatten, wurden durch den Rettungsdienst vor Ort betreut.

Bereits 13 Minuten nach dem Eintreffen der Feuerwehr konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Es hatten ausrangierte Möbel und Einrichtungsteile im Keller gebrannt. Durch starke Temperatureinwirkung wurde die Hausinstallation derart in Mitleidenschaft gezogen, dass das Gebäude durch den Energieversorger enercity von der Strom- und Gasversorgung getrennt werden musste. Die betroffenen Mieter kümmerten sich selbst um ihre Unterbringung.

Die Schadenhöhe kann derzeit nicht beziffert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit sechs Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften bis 16:30 Uhr.

Coronamaßnahmen: Kein Nachtverkehr bei ÜSTRA und regiobus an den Novemberwochenenden – Nachsternverkehr

Coronamaßnahmen: Kein Nachtverkehr bei ÜSTRA und regiobus an den Novemberwochenenden

4. November 2020/in Verkehr, Hannover

HANNOVER (PM). Wegen der Einschränkungen im öffentlichen Leben zur Eindämmung der Corona-Pandemie, passen ÜSTRA und regiobus das nächtliche Fahrtangebot am Wochenende ab Freitag, 6. November, an.

Die ÜSTRA stellt demnach ab Freitag den sogenannten Nachtsternverkehr ein. Der Nachtsternverkehr fährt üblicherweise im Bus- und Stadtbahnbereich in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag in der Zeit zwischen 1:00 und 5:00 Uhr. Der letzte „Kröpcke-Anschluss“ für die Stadtbahnen vor Betriebsschluss fährt ab dem kommenden Wochenende um 0:45 Uhr ab.

regiobus stellt ebenfalls ab Freitag die sogenannten Nachtliner und Ruftaxi-Verkehre, die in den Wochenendnächten (Freitag und Samstag) in der Zeit zwischen 1:00 und 5:00 Uhr fahren, ein. Dazu gehören auch die Anrufsammeltaxi-Verkehre (AST) in der Wedemark und Springe, sowie das Ruftaxi Wunstorf, Neustadt und Burgdorf. Zudem werden die folgenden Spätfahrten des Nachtliners N71 um 0:38 Uhr ab Wunstorf/ ZOB in alle Ortsteile (Freitag und Samstag) und die Fahrt um 0:42 Uhr der Linie 910 ab Burgdorf/ Bahnhof (Freitag und Samstag) nicht mehr durchgeführt.

Die Nachtverkehre von ÜSTRA und regiobus werden an den Wochenenden – in Abhängigkeit vom Infektionsgeschehen – bis voraussichtlich Sonntag, 29. November 2020, ausgesetzt. Die Unternehmen reagieren damit auf die ohnehin eingeschränkten Möglichkeiten im abendlichen bzw. nächtlichen Freizeitbereich („lockdown light“) und das damit geringe Fahrgastaufkommen.

Stadtbibliothek Hannover weitet Bestell- und Abholservice auf die Stadtteilbibliotheken aus – Bibliothek

Stadtbibliothek Hannover weitet Bestell- und Abholservice auf die Stadtteilbibliotheken aus

4. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Einen besonderen Bestell- und Abholservice während der Corona-bedingten Schließung bietet die Stadtbibliothek Hannover an: Telefonisch oder per Email können Bibliothekskund*innen bis zu fünf Bücher und andere Medien bestellen und nach Terminvergabe abholen. Auch vorbestellte Medien können nach telefonischer Terminvereinbarung abgeholt werden.

In der Zentrale der Stadtbibliothek, Hildesheimer Straße 12, gibt es diesen Service bereits: montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr telefonisch unter 168-42165 und 168-44206 oder per Email stadtbibliothek-medienbereitstellung@hannover-stadt.de

Vom morgigen Donnerstag (5. November) an wird der Service nun auch auf folgende Stadtteilbibliotheken jeweils montags, dienstags, donnerstags, freitags von 11 bis 17 Uhr ausgeweitet:

  1. Stadt- / Schulbibliothek Badenstedt, Plantagenstr. 22, Tel: 168-46564 oder Email: Stadtbibliothek-Badenstedt@Hannover-Stadt.de
  2. Stadt- / Schulbibliothek Bothfeld, Hintzehof 9, Tel: 168-48255 oder Email: Stadtbibliothek-Bothfeld@Hannover-Stadt.de
  3. Stadtbibliothek Döhren, Peiner Str. 9, Tel:  168-49140 oder Email: Stadtbibliothek-Doehren@hannover-stadt.de
  4. Stadtbibliothek Herrenhausen, Herrenhäuser Str. 52, Tel: 168-47687 oder Email: Stadtbibliothek-Herrenhausen@Hannover-Stadt.de
  5. Stadtbibliothek Kleefeld, Rupsteinstr. 6/8, Tel: 168-44237 oder Email: Stadtbibliothek-Kleefeld@Hannover-Stadt.de
  6. Stadtbibliothek Misburg, Waldstr. 9 (Rathaus) , Tel: 168-32257 oder Email: Stadtbibliothek-Misburg@Hannover-Stadt.de
  7. Nordstadtbibliothek, Engelbosteler Damm 57, Tel: 168-44068 oder Email: Nordstadtbibliothek@Hannover-Stadt.de
  8. Oststadtbibliothek, Lister Meile 4, Tel: 168-43959 oder Email: Oststadtbibliothek@Hannover-Stadt.de
  9. Stadtbibliothek Ricklingen, Anne-Stache-Allee 7, Tel: 168-43079 oder Email: Stadtbibliothek-Ricklingen@Hannover-Stadt.de
  10. Kinder- und Jugendbibliothek Südstadt, Schlägerstr. 36 c, Tel: 168-44744 oder Email: Kinderbibliothek-Suedstadt@hannover-stadt.de

 

Abweichende Zeiten in diesen beiden Bibliotheken:

  1. Stadtbibliothek Linden, Lindener Marktplatz 1, Tel: 168-42180 oder Email: Stadtbibliothek-Linden@Hannover-Stadt.de, Montag und Donnerstag 11 bis 17 Uhr, Dienstag und Freitag 11 bis 14 Uhr
  2. In der Stadtbibliothek Am Kronsberg, Thie 6, Tel: 168-34255 oder Email: Stadtbibliothek-Kronsberg@Hannover-Stadt.de, Montag, Dienstag, Donnerstag 13 bis 18 Uhr, Freitag 10 bis 16 Uhr

 

Und so geht’s…

Man sucht sich zuhause aus dem online-Katalog der Stadtbibliothek die gewünschten Medien heraus, mailt oder nennt am Telefon die Titel und Signaturen von maximal fünf Medien. Die Mitarbeiter*innen der Stadtbibliothek suchen sie heraus, geben telefonisch eine Rückmeldung und vereinbaren einen Abholtermin. Zum Abholtermin werden nach einer Legitimation über die Bibliothekskarte die Medien auf einem Tisch an der Eingangstür bereitgelegt und können – bereits verbucht – mitgenommen werden.

„Für viele Menschen sind Bücher und andere Medien lebenswichtig. Ihnen und den vielen Menschen in Ausbildung wollen wir auf diesem Wege Bildungsstoff und Freizeitlektüre bieten,“ sagt die Direktorin der Stadtbibliothek Hannover, Dr. Carola Schelle-Wolff.

Stadtbibliothek Hannover bis voraussichtlich 30. November geschlossen

Die Stadtbibliothek Hannover sowie die Stadtteilbibliotheken bleiben bis voraussichtlich 30. November geschlossen. In dieser Zeit wird auch die Fahrbibliothek die Haltestellen nicht anfahren. Alle ausgeliehenen Medien werden automatisch bis zum 7. Dezember verlängert. Die Außenrückgabestelle der Stadtbibliothek, Hildesheimer Str. 12, ist täglich 24 Stunden in Betrieb. Verlängerungen sind jederzeit online oder telefonisch montags bis freitags von 11 bis 18 Uhr unter den Telefonnummern 168–41879 und –42161 möglich. Die digitalen Medien stehen weiterhin zur Verfügung. Alle Informationen zur Ausleihe von e-Books oder e-Zeitschriften gibt es auf der Homepage der Stadtbibliothek unter www.stadtbibliothek-hannover.de. Für Fragen steht das Servicezentrum montags bis freitags von 11 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 168–42169 zur Verfügung.

GOP Wintervarieté 2020 muss Corona-bedingt abgesagt und auf 2021 verschoben werden! – Wintervarieté 2020 Absage

GOP Wintervarieté 2020 muss Corona-bedingt abgesagt und auf 2021 verschoben werden!

4. November 2020/in Hannover, Veranstaltungen

HANNOVER (PM/red.). Die GOP ENTERTAINMENT-GROUP teilte uns heute folgendes zum GOP Wintervarieté 2020 in einer Pressemitteilung mit: 

Wir haben uns in den letzten Tagen klarmachen müssen, dass die aktuellen Bestimmungen es uns nicht möglich machen werden, das GOP Wintervarieté Hannover in diesem Jahr zu spielen. Bis vor ein paar Wochen waren wir überzeugt, dass ein ausgefeiltes Hygienekonzept, nachweisbare Werte der Frischluft, Abstände und Maskenpflicht ausreichen, um die Behörden und besonders unsere Gäste davon zu überzeugen, dass die Gefahr, sich in der Orangerie mit Covid-19 zu infizieren, praktisch ausgeschlossen ist. Die jüngste Entwicklung des Infektionsgeschehens und die eingeleiteten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie führen nun aber dazu, dass das 17. Wintervarieté mit der Show „Beethovens verschollenes Werk“ nicht durchgeführt werden kann.

Die Beschlüsse, die die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten der Länder gefällt haben, zielen mit verstärkten Maßnahmen im November auf die Eindämmung der Infektionszahlen ab und betreffen unsere Arbeit für das GOP Wintervarieté Hannover gravierend; geplanter Probenstart war der 9. November 2020, die Premiere sollte am 21. November 2020 stattfinden. Aktuell ist nicht abzusehen, ob es zu einem geregelten Neustart im Dezember kommen kann. Voraussetzung für den Start des Spielbetriebs ist die Wirtschaftlichkeit der Produktion, die in diesen turbulenten Zeiten nicht gegeben ist. Zudem beobachten wir eine Zurückhaltung auf Seiten unserer Gäste.

Hubertus Grote, Geschäftsführender Gesellschafter der GOP ENTERTAINMENT-GROUP: „Wir leben in schwierigen Zeiten. Die sich täglich wechselnden Regeln in Deutschland sind für uns ganz persönlich, aber auch für unser Unternehmen, eine tägliche Herausforderung. Uns schmerzt die Entscheidung der Absage zutiefst, wir bedauern sie von Herzen und freuen uns, wenn wir in sichereren Zeiten mit neuen Projekten und dem Wintervarieté in 2021 unsere Gäste wieder begeistern dürfen!“

Einige Shows sollen trotzdem nach dem Teil-Lockdown ab 1. Dezember wieder anlaufen

Die Show „Zauberhaft“ im GOP an der Georgstraße und das GOP Kinder-Weihnachts-Musical „Der Zauberer von Oz“ sind von der Absage nicht betroffen. Nach dem Teil-Lockdown werden wir am 1. Dezember 2020 mit beiden Produktionen im GOP starten. Die Proben für das Kinder-Musical laufen seit Montag, dem 2. November 2020, wie geplant. GOP Direktor Dennis Bohnecke dankt „allen Gästen, Mitarbeitern, Künstlern und GOP Freunden für die große Geduld und die tolle Unterstützung“. Das Theater hat sich mit dem Hygienekonzept und ohne jegliche Zwischenfälle das Vertrauen des Publikums erarbeitet. „Aber wir wissen auch, dass die Schritte jetzt notwendig sind. Wir hoffen, dass unser Publikum im Dezember den Weg zurück zu uns ins Theater an der Georgstraße findet. Denn: Wenn niemand ins Theater geht, ergibt ein Theater keinen Sinn!“, so Bohnecke.

Wir hoffen, dass die Infektionswelle in Hannover durch die Vielzahl an Maßnahmen deutlich ausgebremst und unser Gesundheitssystem dadurch vor massiven Belastungen bewahrt werden kann. Auch, wenn die Ursache der Ausfälle außerhalb des Verantwortungsbereichs des GOP Varieté-Theater Hannover liegt, ist es unser Bestreben, die für unsere Gäste bestmögliche Lösung herbeizuführen.

Wir bieten im Zusammenhang mit dem Ausfall der bereits gebuchten Vorstellungen folgende Möglichkeiten an: Alle Karten werden kostenfrei und unkompliziert in Wertgutscheine für das GOP Varieté-Theater Hannover oder das GOP Wintervarieté Hannover 2021 umgebucht.

Wie soll sich der Kunde mit bereits gekauften Tickets verhalten?

Wenn Karten für das GOP Wintervarieté erworben wurden, werden wir uns mit dem Kunden automatisch in Verbindung setzen. Wir werden alle Gäste auch noch einmal separat per Mail bzw. postalisch oder auch telefonisch informieren.

Was soll der Kunde machen, wenn eine E-Mail geschrieben und noch keine Rückmeldung gekommen ist?

Aufgrund des stark erhöhten Aufkommens kann es zu einer verlängerten Bearbeitungszeit kommen. Wir werden den Gast aber auf jeden Fall kontaktieren. Wir bitten um Verständnis dafür, dass dies etwas Zeit in Anspruch nehmen wird und es zu längeren Bearbeitungszeiten kommen kann. Wir werden aber niemanden vergessen, alle erreichen, allen antworten und eine Lösung finden.

Kältebus startet in die Wintersaison – Kältebus JUH

Kältebus startet in die Wintersaison

3. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM).  Wer auf der Straße lebt, hat spezielle Bedürfnisse. Besonders im Winter. „Wie alle anderen brauchen auch Menschen ohne Obdach Pullover. Sie mögen aber am liebsten Hoodies mit Kapuzen, weil diese auch den Kopf, den Nacken und die Schultern warm halten“, sagt Dana Jörk, Fachbereichsleiterin Jugend und Ehrenamt bei den Johannitern in Hannover.

Seit fast zwanzig Jahren ist das Johanniter-Kältebus-Team zwischen November und März unterwegs, um obdachlose Menschen in Hannover mit frischem Essen, heißem Tee, Hygienemitteln, Kleidung und warmen Decken zu versorgen. Die ehrenamtlichen Helfer kennen viele ihrer Kunden, nehmen Anteil an Schicksalen und Lebenswegen, helfen bei den Treffen am Kältebus mit Tipps und Informationen, können kleine Verletzungen versorgen. Sie wissen um die besonderen Nöte und Wünsche der obdachlosen Frauen und Männer. „Weil sie keine Wohnung und keinen Kleiderschrank haben, tragen sie zum Beispiel gerade im Winter die meisten ihrer Klamotten übereinander. Und weil es oft Übergrößen sind, brauchen sie Gürtel, um alles festziehen zu können“, sagt Dana Jörk. Benötigt würden außerdem ständig große Taschen, Beutel und Rucksäcke. Selbst gestrickte Wollsocken wärmen am besten. Die Johanniter werden oft danach gefragt. Ebenso wie nach Zahnbürsten und Zahnpasta, Handcreme, Nagelfeilen und Rasierern – und natürlich nach Masken, um Einkaufsläden, Fußgängerzonen und Bahnhöfe betreten zu können.

Gestern ging das Kältebusteam der Johanniter aus Hannover erstmals in diesem Winter wieder auf Tour. Es bleibt in den kommenden Monaten bei den drei Einsatztagen Montag, Mittwoch und Freitag, geändert hat sich allerdings die Route. Der Kältebus wird zunächst gegen 18 Uhr an der Nikolaikapelle (Goseriede) Halt machen und von dort aus wie gewohnt zum Kröpcke weiterfahren. „Am Raschplatz halten sich immer viele Obdachlose auf. Dort werden wir wegen der möglicherweise hohen Nachfrage das Einhalten der durch Corona nötigen Hygienemaßnahmen nicht garantieren können“, begründet Benjamin Häselbarth, Fachbereichsleiter Sondereinsatzdienste, den Standortwechsel. Zum Schutz der Kunden und der eigenen Helfer haben die Johanniter mit Abstandhaltern und Plexiglasscheiben eine kontaktarme Essensausgabe vorbereitet. Masken, Desinfektionsmittel und Handcreme gehören künftig mit zur Ausstattung.

Auch in dieser Kältesaison wird wieder die zentrale Kältebus-Telefonnummer geschaltet. Unter 0800 0848488 können besorgte Bürger Hilfebedarfe und Notlagen von obdachlosen Personen melden. Der Kältebus steuert während seiner Einsatzzeiten die angezeigten Orte an und nimmt Kontakt mit den Betroffenen auf. Fortgeführt wird außerdem die Kooperation mit der Johanniter-Kleiderkammer „Nahtstelle“ in Langenhagen. Die ehrenamtlichen Helfer der Kleiderkammer leiten gespendete Sachen wie Isomatten, Schlafsäcke und wärmende Winterkleidung an den Kältebus weiter. Kältebus-Kunden können auch ihre Wünsche äußern, die nach Möglichkeit bei einem der nächsten Einsätze erfüllt werden. Aktuell ist die „Nahtstelle“ (Am Pferdemarkt 84, 30853 Langenhagen) aufgrund der ansteigenen Zahl von SARS-CoV-2-Infizierten bis Ende November geschlossen. Die Öffnungszeiten sind sonst: Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (10-12 und 16.30-18.30 Uhr) und am ersten Samstag im Monat (10-12 Uhr).

An Spenden benötigt werden aktuell: Decken, Schlafsäcke und Isomatten, Winterschuhe ab Größe 40, Jogginghosen, Pullover, Hoodies, Gürtel, Rücksäcke, Taschen, Hygienemittel, Wollsocken. Derzeit nicht benötigt werden Handschuhe, Schals und Mützen. Bettdecken und Kissen haben sich als unpraktisch erwiesen.

Besonders freuen würden sich die ehrenamtlichen Helfer in diesem Jahr über Verstärkung ihres Teams. „Wir kochen, packen den Wagen, fahren die Tour, kümmern uns um die Menschen, kehren zurück, räumen auf, alles gemeinsam“, sagt Dana Jörk, Leiterin der Verpflegungsgruppe. Spontane Aktionen wie Keksebacken zu Nikolaus gehören ebenso dazu wie das gute Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Dana Jörk: „Jedes Jahr wieder ist es berührend zu sehen, wie dankbar Menschen für ein Essen und ein kurzes Gespräch sind.“

Erreichbar ist das Kältebus-Team ab sofort per E-Mail unter einsatz.hannover@johanniter.de oder telefonisch unter 0800 0848488.

Stop Polizei

Corona-Kontrollen: Polizei führt Gefährderansprachen und ahndet Verstöße

3. November 2020/in Hannover, Polizei

HANNOVER (ots). Angesichts weiter steigender Infektionszahlen und verschärfter Beschränkungen hat die Polizei in der Landeshauptstadt und in der Region Hannover auch am Montag, 02.11.2020, ihre verstärkten Kontrollen fortgesetzt. Allein im Innenstadtbereich Hannovers führten die Beamten zahlreiche Gefährderansprachen. Zugleich wurden Verstöße gegen die Corona-Regelungen konsequent geahndet.

Vor allem aufgrund fehlender Mund-Nase-Bedeckungen mussten die Einsatzkräfte der Polizeistation Raschplatz und des Polizeikommissariats Hannover-Mitte, die zudem Unterstützung aus verschiedenen Dezernaten der Polizeidirektion Hannover erhielte, bei den Kontrollen in der Innenstadt am Montag einschreiten. Der überwiegende Teil der darauf angesprochenen Passanten in der Fußgängerzone setzte die Mund-Nase-Bedeckungen nach Ansprache durch die Beamten unverzüglich auf. Auch war eine hohe Akzeptanz der Maßnahmen festzustellen. In Einzelfällen wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Bereits in den Morgenstunden kontrollierte die Polizei in der Innenstadt die Einhaltung der Corona-Beschränkungen. Dabei fiel den Beamten auf, das schätzungsweise 20 bis 30 Prozent der Passanten keine Mund-Nase-Bedeckungen trugen. In der Folge wurden in den Bereichen Ernst-August-Platz, Bahnhofstraße, Kröpcke, Georgstraßen und Steintorplatz Lautsprecherdurchsagen zur Sensibilisierung durchgeführt, zudem wurde damit an die Tragepflicht in der Fußgängerzone erinnert. Mit dem steigenden Besucheraufkommen wurden die Durchsagen am Nachmittag wiederholt.

Im Bereich eines Einkaufszentrums am Ernst-August-Platz kam es am Vormittag und Nachmittag zu längeren Schlangen vor den dortigen Geschäften. Mindestabstände wurden dabei nicht unterschritten. Dennoch wurden 65 Gefährderansprachen zur Sensibilisierung geführt. Im Bereich des Steintors kontrollierten die Einsatzkräfte an den Straßen Lange Laube und Goethestraße insgesamt vier Friseurgeschäfte. In drei Fällen lag kein Hygienekonzept vor, die entsprechenden Maßnahmen wurden jedoch umgesetzt. Es wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die Betriebe wurden zudem angewiesen, bis Dienstag, 03.11.2020, entsprechende Konzepte vorzulegen, da ansonsten die Schließung droht. Selbiges galt für drei weitere Friseurbetriebe im Bereich Lange Laube, an der Münzstraße und an der Goethestraße.

Gegen 13.15 Uhr sammelten sich zudem im Bereich des Stellwerks größere Personengruppen. Diese lösten sich nach Gefährderansprachen auf. Am späten Nachmittag beziehungsweise frühen Abend wurden bei Kontrollen vor Supermärkten in der Goethestraße fehlende Abstände in den Warteschlangen bemängelt. Nach Gefährderansprachen wurden diese eingehalten.

Insgesamt führten die Beamten allein im Innenstadtbereich mehr als 1.300 Gefährderansprachen. Zudem wurden mehrere Verfahren wegen begangener Ordnungswidrigkeiten eingeleitet.

Um 16.30 Uhr fiel Beamten des Polizeikommissariats Hannover-Ricklingen auf, dass eine Wettannahmestelle am Ricklinger Stadtweg unerlaubterweise geöffnet war. Kunden durften die Lokalität zwar nicht betreten, ihnen wurden an der Tür jedoch Gewinne ausgezahlt. Gegen zwei Mitarbeiter wurden in der Folge Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, zudem wurde das Etablissement geschlossen.

Teil der Kontrollen war auch die Bestreifung von Bus- und Bahnhaltestellen, an denen ebenfalls eine Tragepflicht für Mund-Nase-Bedeckungen gilt. Beamte des Polizeikommissariats Hannover-Döhren leiteten beispielsweise fünf entsprechende Verfahren ein, weil Fahrgäste keine Masken trugen und damit eine Ordnungswidrigkeit begingen. Allgemein stellten die Beamten bei den Gesprächen mit Fahrgästen aber auch hier eine relativ hohe Akzeptanz der Maßnahmen fest.

Auf ebenfalls großes Verständnis stießen die Einsatzkräfte der Polizei bei ihren Kontrollen in der Region. Dennoch wurden auch in Burgdorf Verstöße festgestellt. Gegen 17.30 Uhr ergab die Überprüfung einer Gaststätte in Ehlershausen jedoch, dass diese trotz Verbots geöffnet war und sich darin Gäste unter Missachtung der Hygienevorschriften befanden. Der Betrieb wurde geschlossen und es wurden Verfahren gegen Betreiber und Gäste eingeleitet.

Im Bereich Garbsen wurden mehrere Ordnungswidrigkeiten wegen fehlender Mund-Nase-Bedeckungen festgestellt. Fast ausschließlich betraf dies Fahrgäste im Öffentlichen Personennahverkehr. In zwei Friseurgeschäften in Garbsen wurden wegen fehlender Dokumentation der Kundenkontakte Verfahren eingeleitet und in Wunstorf ein Wettbüro geschlossen.

Die Kontrollen werden sowohl in der Landeshauptstadt als auch in der Region Hannover fortgesetzt und Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen weiterhin konsequent geahndet.

Gastronomiebereich fordert schnelle Hilfe und engere Zusammenarbeit bei Informationen – BGPress 0090© Bernd Günther

Gastronomiebereich fordert schnelle Hilfe und engere Zusammenarbeit bei Informationen

2. November 2020/in Hannover

HANNOVER (bg). Rund 200 Betreiberinnen und Betreiber aus den Bereichen des Gastronomiegewerbes versammelten sich heute auf dem Opernplatz, um sich anzuhören, was Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) ihnen zur derzeitigen Situation und den Aussichten zu sagen hatte.  Weiterlesen

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