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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Feuerwehr aktuell

Bombenfund in Hannover-Seelhorst +++ AKTUELL +++

1. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). In der Kolonie Rosenhain (Am Schafbrinke, Stadtteil Seelhorst) wurden heute Mittag bei Sondierungsarbeiten die Reste einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um die Reste einer britischen 10-Zentner-Bombe, die noch Sprengstoff und Zünder beinhalten. Eine Kampfmittelbeseitigung soll nach Abstimmung mit den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdientes Niedersachsen noch heute stattfinden.

Zurzeit werden die Vorbereitungen für die erforderliche Sprengung getroffen. Ein Kartenausschnitt mit einem erforderlichen Evakuierungsradius sowie eine detaillierte Liste der betroffenen Straßen zur Information der Bevölkerung sind dieser Pressemeldung beigefügt.

Der Bereich innerhalb des Evakuierungsradius muss evakuiert werden. Betroffen von der Evakuierung sind nahezu 6300 Einwohner*innen. Der Südschnellweg sowie Bahnlinien der DB AG sind betroffen. Die Bewohner*innen werden gebeten, um 19:00 Uhr ihre Wohnungen zu verlassen. Eine Sammelstelle wird in der Sporthalle der Grundschule Suthwiesenstraße-Schule eingerichtet.

Sammelstelle Adresse Geöffnet ab:
Grundschule Suthwiesenstraße
– Sporthalle –
Suthwiesenstraße 36; 30519 Hannover 19:00 Uhr

Für Fragen aus der Bevölkerung steht ab sofort ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung. Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.

Für den Personentransport in die Sammelstelle stehen kostenlos Busse der ÜSTRA bereit. Diese fahren den betroffenen Bereich regelmäßig ab. Die Busse fahren folgende Haltepunkte an:

• Betreuungsstelle
• Wolfstraße / Liebrechtstraße
• Zeißstraße / Am Schafbrinke
• Am Schafbrinke / Eupener Straße
• Eupener Straße / Höltjebaumstraße
• Höltjebaumstraße / Wülfeler Bruch
• Peiner Straße / Mergentahlerweg
• Peiner Straße / Holthusenstraße

Die erforderliche Sprengung der Bombenreste kann erst nach erfolgreicher Umsetzung aller Sicherheitsmaßnahmen erfolgen.

Die betroffenen Einwohner*innen können voraussichtlich erst in den Nachtstunden in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle unbedingt für sie notwendige Dinge, wie z.B.: Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung mitzunehmen und auch ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren.

Aktuelle Informationen erhalten Sie über Rundfunkdurchsagen und die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) – sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de).

In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil der Feuerwehr Hannover @Feuerwehr_H mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover. Die betroffene Bevölkerung im Sicherheitsbereich wird in Kürze zusätzlich über die Warn-Apps KATWARN und NINA informiert.

Bombenfund Seelhorst-Karte Evakuierungsbereich_20201001-9 Bombenfund in Hannover-Seelhorst +++ AKTUELL +++ – Evakuierungsbereich 01.10.2020

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Bombenfund in Hannover-Seelhorst – Bombenfund Schafsbrink© Feuerwehr Hannover

Bombenfund in Hannover-Seelhorst

1. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). In der Kolonie Rosenhain (Am Schafbrinke, Stadtteil Seelhorst) wurden heute Mittag bei Sondierungsarbeiten die Reste einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um die Reste einer britischen 10-Zentner-Bombe.

Zurzeit werden die Vorbereitungen für die Gefahrenbeseitigung getroffen und der Nahbereich um den Fundort aus Sicherheitsgründen geräumt. Die Vorgehensweise wird derzeit mit den Spezialisten des Kamfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen abgestimmt. In unmittelbarer Nähe zum Fundort ist derzeit nur noch das Gelände der Kleingartenkolonie Rosenhain gesperrt.

Weitere Information zu dieser Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme wie die Einrichtung eines erforderlichen Sicherheitsbereiches, Evakuierungen sowie weitere Maßnahmen erhalten Sie in Kürze.

Aktuelle Informationen erhalten Sie über Rundfunkdurchsagen und die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) – sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de).

In den Sozialen Medien informiert die Landeshauptstadt über das Twitter-Profil der Feuerwehr Hannover @Feuerwehr_H mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite Facebook.com/lhhannover. Die betroffene Bevölkerung im Sicherheitsbereich wird in Kürze zusätzlich über die Warn-Apps KATWARN und NINA informiert.

Zooschule Hannover erhält Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt – Heuschrecke

Zooschule Hannover erhält Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt

1. Oktober 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Workshop „Vielfalt der Insekten“ der Zooschule im Erlebnis-Zoo Hannover wurde als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an vorbildliche Projekte verliehen, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Deutschland einsetzen.

Mit dem Workshop „Vielfalt der Insekten“ hat die Zooschule im Erlebnis-Zoo ein neues Angebot für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1-4 entwickelt. Das Konzept aus direkter Tierbegegnung, Theorie und Kreativität hat die Fachjury des UN-Wettbewerbs „Biologische Vielfalt“ nachhaltig beeindruckt. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Sie verdeutlicht, auf welch hohem Niveau unsere Zooschule als außerschulischer Lernort die schulische Ausbildung ergänzen und künftige Generationen für nachhaltiges Handeln sensibilisieren kann“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff.

Mehr als 60 Prozent aller bekannten Tiere sind Insekten. Das Wissen über sie ist aber eher gering, Kinder teilen Insekten meist nur in zwei Gruppen ein: Zu den „Guten“ gehören Schmetterlinge und Marienkäfer, die angeblich „Bösen“ sind Mücken und Schaben. In dem Workshop betrachten die die Schülerinnen und Schüler zunächst sehr große Insekten, und zwar hautnah: Die direkte Begegnung unter anderem mit Wandelnden Blätter und Madagaskar-Fauchschaben vermittelt ein gänzlich neues Verständnis für die vermeintlichen Kribbeltiere, entwickelt Empathie.

Die Kinder lernen den Grundbauplan der Insekten und ihre Besonderheiten kennen. In Ausdrucksstarken Bildern werden einheimische Insekten vorgestellt, wodurch die Artenkenntnis erweitert wird: den Kindern präsentiert sich so eine große biologische Vielfalt. Anschließend basteln die Schülerinnen und Schüler mit ihrem neuen Wissen ihr Fantasie-Insekt und stellen es typisierend vor. Die meist farbenfrohen Modelle können dann als Mobile eine kleine Klassen-Erinnerung an den Zoobesuch sein.

Am Ende des Workshops dienen die Insekten als Vorbild: Anhand von Blattschneiderameisen untersucht die Klasse die Kreislaufwirtschaft und vergleicht sie mit den menschlichen Handlungen.

Die UN-Dekade Fachjury hat sich für die Auszeichnung des Projekts „Vielfalt der Insekten“ entschieden, da „das Projekt in vorbildlicher Weise positive Zugänge zur Vielfalt von Insekten vermittelt. Der umfassende Ansatz ist positiv hervorzuheben, da so, neben der Vermittlung von Wissen über die biologische Vielfalt, auch für eine nachhaltige Zukunft sensibilisiert wird“.

Stadtbaurat Uwe Bodemann verabschiedet – Uwe Bodemann

Stadtbaurat Uwe Bodemann verabschiedet

30. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). „Sie haben Hannover lebenswerter gemacht“: Mit diesen Worten würdigte Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay die Verdienste von Stadtbaurat Uwe Bodemann, der jetzt in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Knapp 13 Jahre war Bodemann für die Landeshauptstadt an entscheidender Stelle tätig. Eine Zeit, in der er als Baudezernent vieles bewegt hat. Die Stadt trage seine gestalterische Handschrift, meinte Onay. Projekte, die Bodemann auf den Weg gebracht hat, sind beispielsweise die Bebauung des Klagesmarktes oder die Neugestaltung des Hohen Ufers. Auch der Umbau des zentralen Platzes in Hannover – des Kröpcke – war eine bedeutende Aufgabe in seiner Schaffenszeit. Bodemann habe den Dialog mit den Menschen in Hannover auf eine neue Basis gestellt, betonte Onay. Beispielhaft nannte er das Beteiligungsverfahren zur Neugestaltung des Steintorplatzes oder das Stadtentwicklungsprojekt „Hannover City 2020+“.   Maßstäbe habe er im Wohnungsbau gesetzt. So sei erst kürzlich die hannoversche Wohnbauoffensive verlängert worden.

Der Oberbürgermeister bescheinigte Bodemann, er habe nicht nur mit viel Kreativität gestaltet, sondern auch einen pragmatischen Blick für das Machbare gehabt. In einer Zeit der Prosperität habe er die sich bietenden Chancen und Möglichkeiten für Hannover erkannt und ergriffen.

Zum Abschied übergab Onay eine Foto-Collage an Bodemann, die historische und aktuelle Bilder  des Hohen Ufers zeigt. An diesem Ort werde besonders gut sichtbar, dass Bodemann die Stadt und ihre Menschen verstanden habe. Die Neugestaltung des Hohen Ufers unter Bodemanns Ägide habe der Stadt ein Stück ihrer Identität zurückgegeben.

Symbolbild Feuerwehr

Drei Verletzte bei Kellerbrand in der Nelkenstraße

29. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). In einem Kellerraum eines Mehrfamilienhauses in der Nelkenstraße brannten dort abgestellte Gegenstände mit erheblicher Rauchentwicklung. Der Treppenraum war komplett mit Rauch gefüllt und versperrte 15 Bewohner*innen zunächst den Weg ins Freie. Drei Personen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in Krankenhäuser transportiert.

Um 03:56 Uhr alarmierte die Regionsleitstelle aufgrund mehrerer eingehender Meldungen über eine Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus den Löschzug der nahen Feuer- und Rettungswache 1, die Ortsfeuerwehr Limmer und den Rettungsdienst in die Nordstadt.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte machten sich mehrere Bewohner*innen an Fenstern und einer Dachterrasse bemerkbar. Ihnen war der Rettungsweg durch den Treppenraum versperrt, da hier beißender Brandrauch eingedrungen war. Während mit Atemschutzgeräten geschützte Trupps zur Brandbekämpfung in den Keller vorgingen, betreuten andere die nicht unmittelbar gefährdeten Personen in ihren Wohnungen.

Das Feuer war um 04:27 Uhr gelöscht. Die Feuerwehr blies den Brandrauch mit Hilfe von Druckbelüftungsgeräten aus dem Treppenraum und führte 15 Personen hierdurch ins Freie. Nachdem die Bewohner*innen in einem Bus der Feuerwehr vom Rettungsdienst untersucht waren, transportierte dieser drei Personen, zwei Kinder (4 und 7 Jahre) und eine Frau (72) mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser. Die zehn Wohnungen blieben weitgehend unversehrt und können weiterhin genutzt werden.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Zur Schadenhöhe liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 14 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.

Stadt richtet Notfallrettungspunkte in Grünflächen ein – Notfallrettungspunkt

Stadt richtet Notfallrettungspunkte in Grünflächen ein

28. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Die Landeshauptstadt Hannover hat sogenannte „Notfallrettungspunkte“ in Grünflächen eingerichtet. Sie sollen helfen, dass im Notfall die Rettungskräfte schneller einen Unfallort und Menschen in Not finden können. Denn gerade in Grünflächen sind Standorte oft schwierig zu beschreiben und von Rettungskräften zu lokalisieren.

Die ersten neun auch „Notfallorientierungspunkte“ genannten Stellen befinden sich im Wissenschafts- und Technologiepark Hannover (1), im Hinüberschen Garten (2) in Marienwerder, an der Fösse (2), im Hermann-Löns-Park (2), im Park Kattenbrook-West (1) sowie im EXPO-Park Süd (1). Aufgrund einer Baustelle an der Ihme werden die dort geplanten drei Rettungspunkte nachgerüstet. Weitere sollen folgen.

Analog zu den im Vorjahr schon eingerichteten „Rettungspunkten Forst“ in den Wäldern der Stadt müssen die geschaffenen Stellen mit Rettungsfahrzeugen erreichbar und mit Mobilfunknetz ausgestattet sein. Die Rettungspunkte sind bei den Einsatzleitstellen gelistet, sodass bei einem Notfall-Anruf nur kurz die auf dem Schild abgebildete Nummer angegeben werden muss, um von den Rettungskräften gefunden zu werden. Diese finden den Standort anhand der hinterlegten Koordinaten.

„Beispielsweise bei einem Spaziergang, Radfahren oder anderen Aktivitäten im Grünen kann es zu Unfällen kommen. Häufig befinden sich die Verunglückten dann abseits größerer Straßen, was ein schnelles Auffinden durch Rettungsdienste erschwert. In diesen Fällen helfen dann die neuen Orientierungspunkte, um den Unfallort genau zu beschreiben“, erläutert Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette den Vorzug dieser neuen Schilder. Sie betont: „Auch im Sinne der Arbeitssicherheit erfüllen diese Punkte eine wichtige Funktion.“

Die als „Rettungspunkt“ gekennzeichneten Schilder zeigen ein grünes Feld, auf dem in Weiß symbolisch ein Sammelpunkt dargestellt ist (vier weiße Pfeile und eine stilisierte Menschenmenge). Darunter ist in schwarzer Schrift auf weißem Grund ein einmaliger Code angegeben, der sich aus dem Buchstaben „H“ (für Hannover) und einer dreistelligen Zahlenkombination zusammensetzt. Die Notrufnummer „112“ und eine Beschreibung, wie im Ernstfall zu verfahren ist, komplettieren die Informationen. Wird der Code der Rettungsleitstelle am Telefon mitgeteilt, kann ein Rettungswagen gezielt zum Ort des/der Anrufenden entsandt werden.

Mit dem Aufstellen der Notfallorientierungspunkte in der Stadt setzt der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün sukzessive einen Ratsauftrag um. Eine Übersichtskarte zu allen bereits eingerichteten Punkten ist im Internet unter www.hannover-gis.de zu finden. Dort können dann unter dem Reiter „Themenauswahl“ und dem Unterpunkt „Umwelt“ die Rettungspunkte eingesehen werden.

Pattensen: Spaziergänger stößt in Koldinger Masch auf Outdoorplantage mit Hanfpflanzen – 20200927 Foto Hanfplantage

Pattensen: Spaziergänger stößt in Koldinger Masch auf Outdoorplantage mit Hanfpflanzen

28. September 2020/in Hannover

HANNOVER / PATTENSEN (ots). Eine unerwartete Entdeckung hat am Sonntag, 27.09.2020, ein Spaziergänger in der Koldinger Masch gemacht. In einem abgelegenen Bereich südlich der Bundesstraße 443 ist der 44-Jährige auf insgesamt 27 Hanfpflanzen in voller Blüte gestoßen. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Laatzen ist die Plantage beseitigt worden.

Nach ersten Erkenntnissen war der Zeuge auf einem Spaziergang durch die Koldinger Masch, als er gegen 14:55 Uhr in einem unwegsamen und deshalb nur zu Fuß erreichbaren Gelände auf eine Outdoorplantage mit Hanfpflanzen stieß. Der Mann verständigte umgehend die Polizei, die sich daraufhin selbst ein Bild von dem überraschenden Fund machte.

Nachdem der Zeuge die Beamten zu der Stelle geführt hatte, zählten die Polizisten insgesamt 27 zwei bis drei Meter hohe Hanfpflanzen, die professionell angebaut wurden und in voller Blüte standen. An derselben Stelle stießen die Beamten zudem auf passendes Werkzeug sowie Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Laatzen sowie einem Landwirt, die Personal und Technik bereitstellten, wurde die Plantage beseitigt.

Die Polizei sicherte vor Ort Spuren. Unklar war zunächst, wer die Plantage dort angelegt hat. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Anbaus von Betäubungsmitteln gegen Unbekannt ein.

Feuerwehr nimmt zehn elektrisch angetriebene Einsatzfahrzeuge in Dienst – EFahrzeuge Feuerwehr

Feuerwehr nimmt zehn elektrisch angetriebene Einsatzfahrzeuge in Dienst

25. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Oberbürgermeister Belit Onay und Feuerwehrdezernentin Rita Maria Rzyski übergaben heute offiziell zehn elektrobetriebenen Einsatzfahrzeuge an die hannoversche Feuerwehr. Im Rahmen des innerstädtischen Projektes „Hannover stromert“ verfolgt der Fachbereich Feuerwehr das Ziel, die konsequente Nutzung von Elektromobilität zu beschleunigen und hatte die insgesamt zehn Einsatzfahrzeuge beschafft.

Über das Förderprojekt „hanno50“ der Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt erfolgte eine anteilige Finanzierung des Beschaffungsprojektes. Bei den Fahrzeugen handelte es sich um sieben elektrisch angetriebene Mehrzweckwagen (eMZW) vom Typ Nissan e-NV200 sowie um drei elektrisch angetriebene Kommandowagen vom Typ eGolf.

Oberbürgermeister Belit Onay und Feuerwehrdezernentin Rita Maria Rzyski übergaben die zehn elektrobetriebenen Fahrzeuge heute offiziell an den Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg und stellten die neuen Fahrzeuge vor. „Der Klimaschutzleitstelle ist es gelungen, Fördermittel von rund drei Millionen Euro vom Bundesverkehrsministerium einzuwerben, um insgesamt 107 Elektrofahrzeuge für die Landeshauptstadt zu beschaffen. Wir freuen uns besonders, dass aus dem Förderprogramm „hanno50“ die neuen elektrischen Fahrzeuge für unsere Feuerwehr anteilig finanziert werden konnten“, hob Oberbürgermeister Onay hervor.
Feuerwehrdezernentin Rzyski betonte: „Da es für die Bedarfe der Feuerwehr erst sehr wenige für diesen speziellen Einsatzbereich geeignete Elektrofahrzeuge gibt, werden wir die neuen Fahrzeuge auch Nutzen, wertvolle Erfahrungen für weitere Einsatzmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen zu sammeln.

Die Umrüstung des städtischen Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge ist eine von insgesamt 37 Maßnahmen aus dem Umsetzungskonzepts zur E-Mobilität in der Landeshauptstadt Hannover. In der hannoverschen Feuerwehr wurde zur Umsetzung dieser politischen Beschlusslage ein Sonderprojekt Elektromobilität installiert, um kontinuierlich die Verfügbarkeit von serienreifen, rein elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen aller Klassen zu analysieren, die den Anforderungen in der Notfallrettung, im Brandschutz, in der technischen Hilfeleistung und im Katastrophenschutz in einer Großstadt mit mehr als einer halben Million Einwohnern gerecht werden.

Details: Mehrzweckwagen mit elektrischem Antrieb (eMZW)
Die sieben neuen eMZW dienen dem Personen- und Materialtransport zwischen Feuer- und Rettungswachen und zu Einsatzstellen. Weiterhin stehen die Fahrzeuge zusätzlichen Einsatzleitdiensten für die Anfahrt sowie Erkundung von Einsatzstellen (z.B. bei Großschadenereignissen wie Flächenlagen bei Unwetterereignissen oder Kampfmittelräumungen) zu Verfügung. Hierbei können die erforderliche Schutzkleidung, Kommunikationsgeräte sowie Hilfsmittel mitgeführt werden.

Details: Elektrisch angetriebene Kommandowagen vom Typ eGolf
Die drei neuen eGolf dienen vorwiegend Einsatzleitdiensten zur Anfahrt sowie Erkundung von Einsatzstellen. Hierbei können die erforderliche Schutzkleidung, Kommunikationsgeräte sowie Hilfsmittel für die Einsatzleitung mitgeführt werden.

Tiergarten in Hannover

Kastanien und Eicheln sammeln für die Winterfütterung im Tiergarten

25. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Fleißige Kinder sind wieder als Sammler*innen gefragt: Vom 28. September bis zum 9. Oktober nimmt die Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover auch in diesem Jahr wieder Kastanien und Eicheln für die Winterfütterung der Tiere im Tiergarten an.

Die drei Annahmestellen für die Baumfrüchte sind wie folgt zu erreichen: das Wirtschaftsgebäude an der Tiergartenstraße 149 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr; der Forsthof Am Pferdeturm, Kleestraße 101, montags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhr und freitags von 8 bis 11.30 Uhr; der Betriebshof Mecklenheide in der Schulenburger Landstraße 331 (Zufahrt Kindertagesstätte) montags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhrund freitags von 8 bis 11.30 Uhr. An den Wochenenden sind die Annahmestellen geschlossen.

Die gesammelten Kastanien und Eicheln sollten vor der Abgabe nicht längere Zeit in Plastiktüten aufbewahrt werden, weil sie sonst schimmeln und für das Wild nicht mehr genießbar sind. Geeignete Sammel- und Lagerbehälter sind zum Beispiel Span- oder Drahtkörbe.

Das für den 10. Oktober geplante Tiergartenfest muss in diesem Jahr ersatzlos ausfallen. Wegen der Corona-Pandemie sind Großveranstaltungen bis Ende Oktober nach derzeitigem Stand nicht möglich. Die normalerweise im Sommer beginnenden Planungen konnten vor diesem Hintergrund im Sommer nicht aufgenommen werden. Dennoch erhalten die sammelnden Kinder als Dankeschön für ihre Unterstützung eine kleine Baumscheibe, die sie selbst zum Basteln oder Bemalen nutzen können.

Oberbürgermeister Belit Onay bestärkt „Fridays for Future“-Aktivisten – SR 1277367© Bernd Günther

Oberbürgermeister Belit Onay bestärkt „Fridays for Future“-Aktivisten

25. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay bestärkt die Aktivist*innen der „Fridays-for-Future“-Demonstration am 25. September. Er begrüße den Einsatz für den Klimaschutz auch in Zeiten der Corona-Pandemie und betont, wie wichtig dieser Einsatz sei, heißt es in einer Mitteilung. An diesem Freitag (25. September) finden stationäre Kundgebungen an neun Orten in Hannover statt.

Für den 25. September, ab 12.30 Uhr, haben die Aktivist*innen von „Fridays for Future“ auch einen Globalen Klimastreik in Hannover organisiert. Mit einem coronakonformen Hygienekonzept demonstrieren die Teilnehmenden für eine Energie- und Verkehrswende. Unter dem Motto „#KeinGradWeiter“ sollen neun stationäre Kundgebungen im Stadtgebiet stattfinden. Zu den Standorten zählen der Friedrichswall, der Aegidientorplatz, der Schiffgraben, der Königsworther Platz, die Schloßwender Straße, das Leibnizufer, die Berliner Allee, die Raschplatzhochstraße und die Hamburger Allee.

Oberbürgermeister Belit Onay schätzt das Engagement der Teilnehmenden, sich auch während der Corona-Krise für das Klima einzusetzen. „Die Covid-19-Pandemie stellt uns alle vor eine globale Herausforderung – doch das tut der Klimawandel auch. Es ist dementsprechend wichtig, dass auch in diesen Zeiten die Themen Klima- und Umweltschutz nicht an Bedeutung verlieren. Ich freue mich sehr, dass so viele Menschen für eine bessere Zukunft auf die Straße gehen.“

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