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Aktuelle Nachrichten aus der Landeshauptstadt Hannover – lokale Meldungen, Polizei, Politik und Stadtgeschehen.

Kampfmittelbeseitigung

Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen

18. Juni 2023/in Hannover

Rund 8.100 Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen. Evakuierung dauerte fast 9 Stunden.

HANNOVER (PM). Der im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp identifizierte Verdachtspunkt auf Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg wurde am Sonntag erfolgreich beseitigt. Mehr als 520 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst waren im Einsatz, um die Maßnahme erfolgreich umzusetzen.

Im Zuge von Sondierungen auf einer Fläche am Segelflugplatz Hannover-Sahlkamp wurden vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KBD) zunächst vier Kampfmittelverdachtspunkte identifiziert. Im Rahmen fortschreitender Erkundungen der Verdachtspunkte bis Freitagnachmittag stellte sich jedoch heraus, dass nur in einem Fall eine Anomalie vorliegt. In zwei Fällen wurden sogenannte „Zerscheller“, also beim Aufschlag aufgerissene Kampfmittel, von denen keine Gefahr mehr ausgeht, vorgefunden. Eine weitere Erkundung durch die Spezialisten des KBD war erst nach Herstellung eines Sicherheitsbereiches mit einem Radius von 1.000 Metern um den Verdachtspunkt möglich. Der erforderliche Evakuierungsbereich konnte durch den Wegfall dreier Verdachtspunkte gegenüber der ursprünglichen Planung nochmals reduziert werden. Anstelle von knapp 11.000 waren so nur noch etwa 8.100 Bürger*innen von der Evakuierungsmaßnahme im hannoverschen Norden und einem Teilgebiet von Langenhagen betroffen. Ab 09:00 Uhr mussten sie ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Neben dem Kampfmittelverdachtspunkt waren im Rahmen einer laufenden Volumenräumung im Bereich der Stadtgärtnerei zudem mehrere Weltkriegsgranaten gefunden worden.

Insgesamt suchten mehr als 80 Bürger*innen die Betreuungsstelle in der Sporthalle des Gymnasiums Herschelschule auf. 23 Personen mussten mit Krankentransportwagen in eine speziell dafür vorgesehene Betreuungsstelle in der IGS Bothfeld gebracht werden. Um 13:39 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Das Team der Kampfmittelbeseitigung konnte mit ihren Arbeiten an dem Kampfmittelverdachtspunkt auf dem Segelflugplatz beginnen. Der Verdachtspunkt bestätigte sich als 500 kg britische Fliegerbombe mit einem Langzeitzünder. Eine Entschärfung war aus Sicherheitsgründen nicht möglich, sodass eine Sprengung vor Ort erforderlich war. Auch die im Bereich der Stadtgärtnerei aufgefundenen Weltkriegsgranaten wurden kontrolliert gesprengt.

Um 18:14 Uhr konnten die Bewohner*innen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Hannovers Finanz-, Ordnungs- und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe und der Direktor der Feuerwehr Christoph Bahlmann zeigten sich nach Abschluss der Kampfmittelbeseitigung äußerst zufrieden mit dem Verlauf der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme. Feuerwehrdezernent Von der Ohe betonte: „Durch die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte konnte die umfangreiche und komplexe Kampfmittelbeseitigung erfolgreich abgeschlossen werden. Hierfür möchte ich den von der Evakuierung betroffenen Einwohnerinnen und Einwohnern, den vielen überwiegend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst ausdrücklich danken“. Auch Christoph Bahlmann bedankte sich bei den Helfer*innen: „Solch ein Einsatz zeigt, dass wir insbesondere im Zusammenspiel der verschiedenen Hilfsorganisationen, der Feuerwehr sowie der Polizei und dem Kampmittelbeseitigungsdienst gut aufgestellt sind.

Auch wenn Kampfmittelbeseitigungen in Hannover wiederkehrendes Geschäft sind, bedarf es für eine solche Maßnahme einer akribischen und professionellen Vorbereitung. Hierfür bedanke ich mich sehr herzlich“. Vom Beginn des Einsatzes bis zum Abschluss der Maßnahmen war ein Großteil der Einsatzkräfte etwas mehr als 12 Stunden im Einsatz. Eingesetzt waren insgesamt 526 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen. Beim Bürgertelefon gingen am heutigen Tag bis um 19:15 Uhr über 1000 Anrufe ein.

  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen – BGPress 1057339
    Rund 8.100 Anwohner mussten am Sonntag wegen einer Kampfmittelbeseitigung ihre Wohnung verlassen. in der Herschelschule gab es eine Betreuungsstelle für die Bevölkerung, die vom Roten Kreuz betrieben wurde. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen – BGPress 1057347
    Die Feuerwehr koordinierte den fast neunstündigen Einsatz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen – BGPress 1057357
    Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr hannover klingelten an jeder Tür im Evakuierungsraum und forderten die Bewohner auf, dass Gebiet zu verlassen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen – BGPress 1057360
    Die Polizei sperrte den Zugang zum Evakuierungsgebiet weiträumig ab. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen – BGPress 1057377
    Auch am Silbersee in Langenhagen forderte die Feuerwehr durch Lautsprecherdurchsagen auf, den See umgehend zu verlassen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen – BGPress 1057393
    Evakuierungsbusse brachten Anwohner in die Betreuungsstelle in der Herschelschule, die vom DRK betrieben wurde. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen – BGPress 1057400
    Rund 8.100 Anwohner mussten am Sonntag wegen einer Kampfmittelbeseitigung ihre Wohnung verlassen. in der Herschelschule gab es eine Betreuungsstelle für die Bevölkerung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen – BGPress 1057401
    Ein Löschzug steht für die Sprengung vorsorglich in Bereitschaft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung
    Symbolbild Kampfmittelbeseitigung © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen – BGPress 1057413
    An einer der Verdachtspunkte wurde ein Zerscheller gefunden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung
    Die 10 Zentner Weltkriegsbombe mit Langzeitzünder hinterließ nach der Sprengung einen beachtlichen Krater. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Sahlkamp erfolgreich abgeschlossen – BGPress 1057421
    Einige der Bombensplitter wurden zur weiteren Untersuchung sichergestellt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Information zu Fliegerbombenfund

Kampfmittelverdacht in Hannover-Sahlkamp erhärtet sich nur teilweise

16. Juni 2023/in Hannover

Geänderter Evakuierungsbereich steht fest

HANNOVER (PM). Von den vier im Vorfeld identifizierten Verdachtspunkten hat sich durch weitere Erkundungen nur einer erhärtet. Nun steht der geänderte Evakuierungsbereich zur Verfügung.

Die vorangeschrittene Erkundung der Verdachtspunkte zeigte, dass nur noch eine Anomalie bestätigt ist. Um den verbleibenden Verdachtspunkt final zu erkunden und das vermutete Kampfmittel entschärfen zu können, ist wie bereits vor drei Wochen angekündigt, ein Evakuierungsradius von 1.000 m erforderlich. Der lageangepasste Evakuierungsbereich betrifft nun nur noch rund 8.100 Personen. Neben dem Verdachtspunkt wurden im Rahmen einer laufenden Volumenräumung im Bereich der Stadtgärtnerei mehrere Weltkriegsgranaten gefunden. Diese Granaten müssen im Zuge der bereits geplanten Evakuierungsmaßnahme am kommenden Sonntag vor Ort gesprengt werden. Der Evakuierungsbereich wird durch diesen zusätzlichen Fund nicht beeinflusst. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht.

Die Evakuierung ist für kommenden Sonntag, den 18.06.2023, ab 09:00 Uhr vorgesehen. Die grafische Darstellung des Evakuierungsradius, eine detaillierte Liste der betroffenen Straßen und weiterführende Informationen erhalten Sie über die Internetportale der Landeshauptstadt Hannover (www.hannover.de) – sowie der Feuerwehr Hannover (www.feuerwehr-hannover.de).

Für die Bevölkerung wird eine Betreuungsstelle in den Sporthallen des Gymnasiums Herschelschule (Großer Kolonnenweg 37, 30179 Hannover) eingerichtet. Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern. Personen, die bereits einen Krankentransport bestellt haben und durch den verkleinerten Evakuierungsbereich nicht mehr von der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme betroffen sind, werden aktiv von der Feuerwehr Hannover kontaktiert. Die betroffenen Einwohner*innen können voraussichtlich erst im Verlauf des späteren Tages in ihre Wohnung zurückkehren und werden daher gebeten, alle unbedingt für sie notwendigen Dinge, wie z.B. Medikamente, Säuglings- oder Spezialnahrung sowie angemessene Kleidung, mitzunehmen und auch ihre Nachbarn über die Evakuierungsmaßnahme zu informieren. Für Fragen aus der Bevölkerung steht am Samstag, den 17.06.2023, zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr und am Sonntag, den 18.06.23, von 07:00 Uhr bis zum Abschluss der Einsatzmaßnahmen ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0800 / 7 31 31 31 zur Verfügung.

Für den Personentransport in die Betreuungsstelle stehen kostenlos Busse bereit. Auch die Buslinie wurde an den geänderten Evakuierungsbereich angepasst. Die Busse fahren nun nur noch die nachfolgenden Haltestellen regelmäßig ab:

Endpunkt Herschelschule, Meierwiesen, Langenforther Str., Kiefernpfad, Bahnstrift, Tempelhofweg, Endpunkt Herschelschule.

In den Sozialen Medien wird über das Twitter-Profil der Feuerwehr Hannover @feuerwehr_h mit #hannbombe sowie auf der Facebookseite der Landeshauptstadt Hannover Facebook.com/lhhannover informiert.

Neuer Evakuierungsbereich

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Neuer, betroffener Straßenbereich

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Erweitertes Hilfspaket für Obdachlose bei Hitzewelle – Trinkflasche Hilfsmassnahme Obdachlose Hannover

Erweitertes Hilfspaket für Obdachlose bei Hitzewelle

16. Juni 2023/in Hannover

Aktive Verteilung von wiederverwendbaren Trinkflaschen soll mehr Menschen erreichen

HANNOVER (PM). Die hohen sommerlichen Temperaturen stellen insbesondere für obdachlose Menschen in Hannover eine Herausforderung dar. Die Landeshauptstadt hat sich frühzeitig auf diese Situation eingestellt und gibt den Betroffenen in Zusammenarbeit mit anderen sozialen Trägern und ehrenamtlichen Organisationen gezielte Hilfestellungen: beispielsweise mit der Ausgabe von Kappen und sommerlichen Schuhen sowie mit zusätzlichen Wasserangeboten.

Außerdem intensiviert die Stadt die Aufklärung der Betroffenen. Der erst im März 2023 eröffnete Tagesaufenthalt in der Dornierstraße dient als neue zusätzliche Anlaufstelle auch zum Bezug von Trinkwasser.

„Obdachlose Menschen haben bei den hohen Temperaturen eine besondere Schutzbedürftigkeit“, betont Sozialdezernentin Sylvia Bruns. „Daher haben wir die Maßnahmen zur Trinkwasserversorgung noch einmal erweitert und hoffen, möglichst viele Menschen zu erreichen. Das funktioniert nur Hand in Hand und in der bewährten Zusammenarbeit mit den sozialen Trägern und den vielen Ehrenamtlichen.“

Der Bereich „Soziale Hilfen in Wohnungslosigkeit“ der Stadtverwaltung hat bereits im Frühjahr einen Sommerhilfe-Workshop mit unterschiedlichen Akteur*innen organisiert. Ziel war es, die Vorgehensweise professioneller Helfer*innen und ehrenamtlich Engagierter zu koordinieren und praktische Unterstützung auf den Weg zu bringen. Vereinbart wurde die Beschaffung von „Erste-Hilfe-Paketen“. Sie enthalten unter anderem Wasser, Sonnencreme, Hygieneartikel und Kappen. Die Beschaffung und Verteilung sommerlichen Schuhwerks soll zudem die Füße der Betroffenen vor Verletzungen schützen. Hintergrund ist, dass Obdachlose bei steigenden Temperaturen sonst oft barfuß laufen.

Neues Projekt mit STiDu und Tibet-Zentrum zur Trinkwasserversorgung

Die Trinkwasserbrunnen der Stadt Hannover, insgesamt 19, bilden die Basis der Wasserversorgung für Bedürftige. Erstmals bietet die Stadt zudem im Rahmen eines Kooperationsprojektes mit dem Verein „Stimme der Ungehörten“ (STiDu) eine wiederverwendbare Trinkflasche an. Diese werden im Rahmen von „Wassertouren“ im Juli und August täglich im Rahmen des „Homeless-Care-Projektes“ des Tibet-Zentrums Hannover von Mitarbeitenden mithilfe von Lastenfahrrädern verteilt. Dadurch sollen mehr Menschen erreicht und versorgt werden, auch diejenigen, die keine Tagesaufenthalte nutzen. Darüber hinaus werden die Flaschen über das Hilfesystem in Hannover und die städtischen Straßensozialarbeiter*innen verteilt. Alle Maßnahmen der Sommerhilfe werden mit Spenden sowie mit Mitteln aus dem städtischen Interventionsfonds finanziert.

Kurzfristige Abkühlung in Tunnelstationen 

Mit dem Flugblatt „Tipps bei großer Hitze“ informieren Straßensozialarbeiter*innen und Ehrenamtliche aktiv über die Versorgung mit Trinkwasser.  Dabei wird auch auf die Möglichkeit hingewiesen, Wasser in öffentlichen Sanitäranlagen zu nutzen. Der Flyer enthält darüber hinaus eine Übersicht der städtischen Trinkwasserbrunnen und medizinische Informationen zum Verhalten bei Hitze der Caritas-Straßenambulanz.

Ein weiteres Hilfsangebot hat die Stadt mit der Üstra vereinbart. Obdachlose Menschen dürfen bei hohen Außentemperaturen die Tunnelstationen zur kurzfristigen Abkühlung nutzen. Um in Notfällen reagieren zu können, werden Straßensozialarbeiter*innen und andere auf der Straße Beschäftigte in einem speziellen Kurs darauf vorbereitet, erste Hilfe bei extremen Witterungsbedingungen wie Hitze- und Kälteperioden zu leisten.

Ein Angebot ohne städtische Beteiligung, das die Landeshauptstadt jedoch ausdrücklich unterstützt, sind die „Social Kioske“ von Hannover 96. Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten können die Social Kioske nutzen. Dort gibt es Wasser und Hygieneartikel, die kostenlos und ohne Voranmeldung abgeholt werden können. Die Stadt weist in ihren Netzwerken auf dieses Angebot hin.

Zudem hat der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün eine Übersicht innenstadtnaher, schattiger Plätze erstellt:

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Flyer Tipps bei großer Hitze

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Gelbe Säcke

Abholung der Gelben Säcke wird eingestellt

16. Juni 2023/in Hannover

Fristverlängerung für die Abfuhr der Gelben Säcke läuft Ende Juni aus

HANNOVER (PM). Ab Juli nimmt die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) keine Gelben Säcke mehr mit, die zur Abholung bereitgestellt werden. Sie werden mit einem Aufkleber gekennzeichnet, da die Kulanzzeit zur Mitnahme der Gelben Säcke zum 30.06. endet.

Seit Januar ersetzt die Gelbe Tonne für Verpackungsmüll die Gelben Säcke in der Stadt Hannover. Rund 70.500 Gelbe Tonnen für Leichtverpackungen wurden in der Landeshauptstadt Hannover bereits aufgestellt. Wer noch keine Tonne zu Hause hat, kann diese auf der aha-Webseite unter www.aha-region.de oder per Mail unter gelbetonne@aha-region.de bestellen.

Für eine persönliche Beratung zur Gelben Tonne steht der aha-Service unter der Telefonnummer (0800) 999 11 99 zur Verfügung. Hier gibt es eine erste Kurzberatung zum Thema Standplatz. Alternativ führt aha bei Bedarf auch vor Ort Standplatzberatungen durch. Zudem hat jeder Interessierte die Möglichkeit, seinen Standplatz digital zu planen. Mehr Informationen unter: Digitaler Standplatzplaner . Die Gelbe Tonne muss grundsätzlich auf dem eigenen Grundstück untergebracht werden und zur Leerung vom Nutzer bereitgestellt werden. Wenn auf dem eigenen Grundstück kein Standplatz eingerichtet werden kann, muss der Hauseigentümer beim Tiefbauamt einen Antrag auf Sondernutzung stellen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn im Rahmen einer Standplatzberatung durch aha nachgewiesen wurde, dass tatsächlich kein Platz auf dem jeweiligen Grundstück vorhanden ist.

aha wird künftig Gelbe Tonnen aus dem öffentlichen Raum einziehen, die dort dauerhaft unberechtigt stehen. Dies betrifft alle Tonnen, für die das Tiefbauamt keine Genehmigung erteilt hat bzw. für die keine Genehmigung beantragt wurde.

Die Nutzung der Gelben Tonne ist freiwillig. Verpackungsmüll wird auch auf den aha-Wertstoffhöfen angenommen.

Die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) spart durch die Tonneneinführung rund 35 Millionen Säcke Plastikmüll jährlich ein, das sind 700 Tonnen Plastik weniger, die die Umwelt belasten.

Mehr Informationen zur Gelben Tonne, zur Bestellung, Abbestellung oder zur Änderung der Tonnengröße gibt es unter: https://www.aha-region.de/abfaelle-und-wertstoffe/leichtverpackungen/gelbe-tonne

Feuerwehreinsatz

Mehrere Flächenbrände im Stadtgebiet

15. Juni 2023/in Hannover

Schnellwege waren ebenfalls teilweise betroffen

HANNOVER (ots). Im Laufe des heutigen Tages beschäftigten mehrere größere Flächenbrände die Feuerwehr Hannover. Aufgrund der Trockenheit mussten die hannoverschen Brandschützer mit ihren Hilfeleistungslöschfahrzeugen immer wieder ausrücken, um Brände in Grünflächen und an den Verkehrswegen zu löschen.

Über den Tag verteilt erreichten immer wieder Notrufe die Regionsleitstelle Hannover, bei denen Brände in Grünflächen im gesamten Stadtgebiet und häufig auch an den Verkehrswegen der Landeshauptstadt Hannover gemeldet wurden. Aufgrund der Trockenheit breiteten sich Brände bei diesen Verhältnissen in der Natur extrem schnell aus, weshalb die Feuerwehr Hannover umgehend mit Hilfeleistungslöschfahrzeugen zur Brandbekämpfung ausrücken musste.

Unter anderem kam es am Abend gegen 18:40 Uhr zu einem solchen größeren Flächenbrand nahe des Messeschnellwegs zwischen Pferdeturm und der Abfahrt Hannover-Bult. Hier waren für die Dauer von circa 30 Minuten, neben zwei Hilfeleistungslöschfahrzeugen auch ein Führungsdienst eingesetzt, um die teilweise schwer zugänglichen Brandstellen neben der Fahrbahn, mit handgeführten Rohren und Löschwasser zu bekämpfen. In diesem Fall war es auch erforderlich, für die Dauer der Löschmaßnahmen zeitweise den Verkehr zu sperren. Diese Maßnahme wird beispielsweise erforderlich, um den Einsatzkräften ein gefahrloses Arbeiten im öffentlichen Straßenverkehr zu ermöglichen.

An dieser Stelle sei der Hinweis gegeben, dass bei der anhaltenden Trockenheit in keinem Fall glühende Zigaretten oder sogar Glasflaschen in Grünflächen geworfen werden dürfen. Bereits kleinste Funken und auch Glasscherben reichen aus, um die trockene Vegetation in Brand zu setzen. Schnell zunehmende und sich ausbreitende Flächenbrände können die Folge sein.

Löschfahrzeug an der Brandstelle© Bernd Günther

Bagger beschädigt Gasleitung in Hannover-Döhren

15. Juni 2023/in Hannover

Kurzfristig wurden einige Gebäude evakuiert

HANNOVER (ots). Bei Bauarbeiten wurde heute Nachmittag eine Gasleitung beschädigt. Die Leitung konnte schnell repariert werden. Vom austretenden Gas ging keine Gefahr aus. Feuerwehr räumt vorsorglich zwei Betriebe.

Die Feuerwehr Hannover wurde um 16:35 Uhr zu einem Gasaustritt in die Hildesheimer Straße-in Höhe der Baustelle Südschnellweg-alarmiert. Bei Bauarbeiten hatte ein Bagger eine Hausanschlussleitung, eine sogenannte Niederdruckleitung so beschädigt, dass Gas ausströmte. Die Feuerwehr sperrte im Umkreis von 50,0 Metern die Baugrube ab und stellte vorbeugend den Brandschutz sicher. Kundinnen und Kunden sowie die Mitarbeitenden eines Schnellrestaurants und eines Autohauses mussten die Gebäude vorsorglich verlassen. Parallel wurden Messungen durchgeführt, die allesamt positiv verlaufen sind. Menschen in der unmittelbaren Umgebung waren aufgrund der Messungen nicht gefährdet.

Enercity konnte die defekte Leitung schnell reparieren, sodass kein Gas mehr ausströmen konnte. Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen, zwei Spezialfahrzeugen mit Löschpulver und Kohlendioxid als Löschmittel, einem Gerätewagen Messtechnik und dem Rettungsdienst mit 35 Einsatzkräften vor Ort. Während der Einsatzmaßnahmen kam es stadtauswärts zu Behinderungen im Feierabendverkehr. Der Einsatz war für die Feuerwehr um 17:30 Uhr beendet.

Grillen in öffentlichen Park- und Grünanlagen verboten – Grillverbot

Grillen in öffentlichen Park- und Grünanlagen verboten

15. Juni 2023/in Hannover

Grasland-Feuer-Index auf zweithöchster Stufe

Hannover (PM). Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass aufgrund der extremen Trockenheit und der Hitze in öffentlichen Park- und Grünanlagen das Grillen verboten ist. Solange sich die Wetterlage nicht grundlegend ändert, ist die Gefahr eines Flächenbrandes zu groß. Derzeit meldet der Deutsche Wetterdienst beim Grasland-Feuer-Index die Stufe 4 von 5.

Das Verbot stützt sich auf Paragraf 11 Absatz 2 der Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt Hannover. Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße geahndet werden. Der städtische Ordnungsdienst wird entsprechende Kontrollen vornehmen, zunächst aber noch den Fokus auf Information und Belehrung legen.

Da die Mitarbeiter*innen jedoch nicht überall im Einsatz sein können, appelliert die Stadt dringend an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger*innen und bittet um besondere Umsicht. Dazu zählt auch fahrlässiges Handeln, etwa das Wegwerfen glimmender Zigarettenstummel, zu unterlassen. Grundsätzlich ist das Wegwerfen von Zigarettenkippen nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz ohnehin verboten und kann geahndet werden.

Sobald das Grillen witterungsbedingt wieder vertretbar ist, wird die Stadt darüber informieren. Unabhängig von diesem temporären Verbot ist das Grillen auf Spielplätzen, Friedhöfen, in Wäldern sowie in Gartendenkmalen wie dem Maschpark, dem Großen Garten und dem Berggarten sowie in den Landschaftsschutzgebieten grundsätzlich untersagt.

Teresa Enke und Belit Onay

Teresa Enke erhält Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens

15. Juni 2023/in Hannover

Oberbürgermeister Belit Onay überreicht Teresa Enke das Verdienstkreuz

HANNOVER (PM). Enke engagiert sich seit 13 Jahren im Bereich des Stiftungswesens. Nachdem ihre erste Tochter Lara 2004 mit einem schweren Herzfehler geboren wurde und nach einer Operation 2006 verstarb, litt ihr Ehemann Robert Enke, Torwart der Profifußballmannschaft von Hannover 96 und der Nationalmannschaft, mehrere Jahre an Depressionen. 2009 nahm er sich das Leben.

Daraufhin gründete Teresa Enke zusammen mit dem Deutschen Fußball-Bund e. V., der Deutschen Fußball-Liga e. V. und der Hannover 96 GmbH & Co. KG im Jahr 2010 die Robert-Enke-Stiftung. Seitdem nimmt sie das Amt der Vorstandsvorsitzenden wahr.

Enke setzt sich sehr für die Stiftungsarbeit ein und sorgt bis heute dafür, dass insbesondere die Krankheit Depression durch gezielte Informationen in die breite Öffentlichkeit getragen und Aufklärungsarbeit betrieben wird, um die Krankheit zu enttabuisieren. Betroffene und ihre Angehörigen sollen die Möglichkeit erhalten, möglichst schnell Hilfe zu bekommen und in der Krankheit begleitet zu werden.

Neuer Stadtbrandmeister

Neuer Stadtbrandmeister für die Freiwillige Feuerwehr der Landeshauptstadt

15. Juni 2023/in Hannover

Michael Psarrianos übernimmt Amt als Stadtbrandmeister

Hannover (ots). Am vergangenen Dienstag wurde durch den Finanz-, Ordnungs- und Feuerwehrdezernenten Dr. Axel von der Ohe der bisherige stellvertretende und kommissarische Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hannover, Kamerad Michael Psarrianos, offiziell zum neuen Stadtbrandmeister ernannt. Somit steht der 47-jährige Psarrianos ab sofort in leitender Funktion der Freiwilligen Feuerwehr Hannover vor.

Die Freiwillige Feuerwehr ist neben der Berufsfeuerwehr ein wesentlicher Teil der Feuerwehr Hannover. Die eigenständig organisierte Freiwillige Feuerwehr verfügt in Hannover über 17 Ortsfeuerwehren, in denen derzeit rund 740 Kamerad*innen tagtäglich für die Bürger*innen von Hannover ehrenamtlich einsatzbereit sind. Nur im Zusammenspiel der ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräfte können die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr Hannover bewältigt werden.

Die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements hob der Erste Stadtrat und Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe in seiner Rede hervor: „Ehrenamtliches Engagement leistet einen wertvollen Beitrag bei der Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen. Feuerwehrdienst ist an und für sich schon eine fordernde und verantwortungsvolle Tätigkeit. Die rein ehrenamtliche Leitung der Freiwilligen Feuerwehr zu übernehmen, verdient großen Respekt“. Auch der Direktor der Feuerwehr Hannover, Christoph Bahlmann, bedankte sich beim neuen Stadtbrandmeister: „Durch die langjährige Tätigkeit in verschiedenen Führungspositionen innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Hannover ist uns Michael Psarrianos als zuverlässiger, aber auch durchsetzungsstarke Führungspersönlichkeit bekannt. Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit im TEAM Feuerwehr Hannover und wünschen dem neuen Stadtbrandmeister zugleich eine glückliche Hand bei der Wahrnehmung seiner neuen Aufgabe.“

Die Funktion der*des Stadtbrandmeister*in wird auf Vorschlag der Ortsbrandmeister*innen und deren Stellvertretungen besetzt und durch Ratsbeschluss ernannt. Der/die Stadtbrandmeister*ìn nimmt seine/ihre Funktion für die Dauer von sechs Jahren im Ehrenbeamtenverhältnis wahr.

Löschzug an der Einsatzstelle© Bernd Günther

Feuer auf einem Balkon in Hannover-Wettbergen

14. Juni 2023/in Hannover

Brand breitet sich auf das Dach eines Mehrfamilienhauses und die angrenzende Wohnung aus

HANNOVER (PM). Am Nachmittag brannte es im hannoverschen Stadtteil Wettbergen auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses. Innerhalb kürzester Zeit breitete sich der Brand auf die angrenzende Wohnung und auf das Dach des Hauses aus. Der Feuerwehr Hannover gelang es, eine weitere Brandausbreitung zu verhindern und das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Verletzt wurde niemand.

Gegen 15:30 Uhr erreichte die Regionsleitstelle Hannover mehrere Notrufe aus dem hannoverschen Stadtteil Wettbergen, bei denen eine Rauchentwicklung an einem Mehrfamilienhaus im Bernstorffweg gemeldet wurde. Die Leitstelle alarmierte daraufhin den Löschzug der Feuer- und Rettungswache 4, sowie den Rettungsdienst Hannover. Bereits auf der Anfahrt gingen weitere Notrufe in der Leitstelle ein, bei denen zudem ein Feuerschein auf einem Balkon im Obergeschoß des Hauses gemeldet wurde. Die wenig später eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Hannover bestätigten einen Brand auf dem Balkon im 4. Obergeschoss und stellten bei der Erkundung fest, dass das Feuer inzwischen auch von dem Balkon auf die angrenzende Wohnung und weiterhin auf das Dach des Hauses übergegriffen hatte. Die Alarmstufe wurde daraufhin erhöht und weitere Feuerwehr- und Rettungsdiensteinheiten zum Einsatzort entsendet. Vor Ort wurden Löschmaßnahmen mit Wasser durch mehrere Trupps unter Atemschutz unter Zuhilfenahme handgeführter Rohre im Innen- und Außenangriff eingeleitet. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits alle Bewohner eigenständig das Gebäude verlassen.

Die Feuerwehr Hannover setzte für die Brandbekämpfung unter anderem zwei Drehleitern ein, um den Brand, der sich inzwischen auf dem Dach ausgebreitet hat, unter Kontrolle zu bringen. Hierbei mussten die hannoverschen Brandschützer aus den Körben der Drehleitern heraus die Dachpfannen abtragen, um dann die Brandnester abzulöschen zu können. Während der Löschmaßnahmen setzte die Feuerwehr Hannover zur Führungsunterstützung auch eine spezielle Drohne ein, die den Einsatzkräften mittels Wärmebildtechnik die Glutnester im Dachbereich darstellte.

Die Brandwohnung ist, aufgrund des entstandenen Schadens, unbewohnbar. Alle anderen Bewohner des Hauses durften zurück in ihre Wohnungen, nachdem die Feuerwehr Hannover das Gebäude belüftet und freigegeben hatte.

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Der Sachschaden beträgt etwa 50.000EUR, die Brandursache konnte vor Ort nicht abschließend geklärt werden. Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover waren für die Dauer von zwei Stunden mit 50 Einsatzkräften vor Ort.

Die Einsatzstelle wurde anschließend, zur Aufnahme der Ermittlungen, an die Polizei Hannover übergeben.

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