Heuballenbrand in Schneeren greift auf Waldstück über
Rund 60 Rundballen geraten nahe der Straße „Zum Hühnerbusch“ in Brand – Bodenfeuer breitet sich etwa 50 Meter in den Wald aus.
NEUSTADT AM RÜBENBERGE / SCHNEEREN (redu)– Ein Heuballenbrand Schneeren hat am Donnerstagnachmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Rund 60 aufgestapelte Rundballen brannten auf einem Stoppelacker nahe der Straße „Zum Hühnerbusch“. Die Flammen griffen auf ein angrenzendes Waldstück über.
Insgesamt waren 139 Einsatzkräfte mehrerer Ortsfeuerwehren sowie weitere Einheiten vor Ort. Gegen 20 Uhr dauerten die Löscharbeiten noch an.
Nach Angaben der Feuerwehr war der Heuballenbrand Schneeren kurz nach 15 Uhr gemeldet worden. Die Rundballen lagen auf einem Stoppelacker an der Verlängerung der Straße „Zum Hühnerbusch“.
Wegen der Nähe zu einem angrenzenden Wald hatte sich das Feuer bereits dorthin ausgebreitet. Das Bodenfeuer zog sich nach Angaben der Feuerwehr etwa 50 Meter in das Waldstück hinein. Die brennenden Ballen erzeugten eine weithin sichtbare Rauchwolke.
Feuerwehr stoppt Ausbreitung im Wald
Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst auf den Waldbrand. Mit Schläuchen, Löschrucksäcken und Waldbrandhacken bekämpften sie die Flammen. Wegen der starken Rauchentwicklung trugen die Feuerwehrleute Filtergeräte.
Landwirte hatten den Acker rund um die Heuballen bereits umgegrubbert. Dadurch sollte verhindert werden, dass sich das Feuer über die Stoppeln weiter ausbreitet.
Später zogen die Landwirte die brennenden Rundballen mit Traktoren auseinander. So konnten die Einsatzkräfte das Heu gezielter ablöschen.
Drohne sucht nach Glutnestern
Eine Drohne kontrollierte das Waldgebiet aus der Luft. Dabei entdeckte Glutnester konnten anschließend gezielt gelöscht werden.
Um ausreichend Wasser zur Einsatzstelle zu bringen, richtete die Feuerwehr einen Pendelverkehr mit allen Tanklöschfahrzeugen aus dem Stadtgebiet ein. Die Fahrzeuge pumpten das Wasser in einen Faltbehälter, von dem aus es in die Schlauchleitungen weitergeleitet wurde.
Im Einsatz waren 139 Kräfte aus den Ortsfeuerwehren Schneeren, Mardorf, Eilvese, Neustadt, Nöpke, Mandelsloh und Otternhagen. Beteiligt waren außerdem die Drohneneinheit des Brandschutzabschnittes 5, die Einsatzleitung vor Ort, die Versorgung, die Polizei und der Rettungsdienst.
Vor Ort befanden sich zudem Stadtbrandmeister Torben Klingemann, seine Vertreter Christian Brandt und Lars Hedwig, der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Martin Höflich sowie Maria Lindemann von der Stadtverwaltung.
Um 20 Uhr war der Einsatz noch nicht beendet. Nach Einschätzung der Feuerwehr sollten sich die Löscharbeiten bis in die Nacht hineinziehen.



