Juwelierüberfall in Hannover: Vier Tatverdächtige nach Flucht festgenommen
Mutmaßliches Fluchtfahrzeug gestoppt – Verletzter Juwelier außer Lebensgefahr.
HANNOVER – Beim Juwelierüberfall Hannover hat die Polizei am Montag vier Tatverdächtige im Alter von 24, 26 sowie zweimal 27 Jahren festgenommen. Die Männer stehen im Verdacht, kurz zuvor einen Juwelier am Goetheplatz überfallen zu haben. Sie sollen noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Festnahmen sind das Ergebnis einer behördenübergreifenden Fahndung der Polizei Hannover und Braunschweig. Die Ermittlungen zu den jeweiligen Tatbeiträgen der Verdächtigen dauern an.
Flucht auf der Autobahn 2 endet mit Festnahmen
Während Einsatzkräfte des Zentralen Kriminaldienstes Hannover die Ermittlungen am Tatort am Goetheplatz durchführten, fiel Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Braunschweig gegen 11.30 Uhr auf der Autobahn 2 zwischen Peine und Braunschweig ein Fahrzeug auf.
Als die Polizei das Fahrzeug kontrollieren wollte, flüchteten die Insassen. Nach einer Verfolgung gelang es den Einsatzkräften, vier Männer festzunehmen.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamtinnen und Beamten unter anderem Schmuck, der als mutmaßliches Raubgut in Betracht kommt. Im Verlauf der weiteren Ermittlungen verdichteten sich die Hinweise darauf, dass die Männer den schweren Raub begangen haben könnten oder zumindest daran beteiligt waren.
Hinweise auf mutmaßliches Fluchtfahrzeug
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand dürfte es sich bei dem kontrollierten Fahrzeug um das Fluchtauto handeln, das Zeuginnen und Zeugen kurz nach der Tat am Goetheplatz beobachtet hatten.
Harry Blome, Leiter des Zentralen Kriminaldienstes Hannover, erklärte, dass sich Straftäter nicht darauf verlassen könnten, Regions- oder Zuständigkeitsgrenzen der Polizei zur Flucht zu nutzen. Dank aufmerksamer Zeuginnen und Zeugen in Hannover und Braunschweig seien Informationen schnell zusammengeführt worden. Die vorläufige Festnahme der vier Tatverdächtigen zeige die enge Zusammenarbeit der beteiligten Polizeidienststellen.
Ermittlungen dauern an
Die jeweiligen Tatbeiträge der vier Tatverdächtigen sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Der bei dem Überfall verletzte Inhaber des Juweliergeschäfts wird weiterhin in einem Krankenhaus behandelt. Nach aktuellem Stand besteht keine Lebensgefahr.








