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Meldungen zu Kultur, Veranstaltungen, Museen und Bühnen aus Hannover und Niedersachsen. Berichte, Hintergründe und Termine im Überblick.

Intendant Ingo Metzmacher verlängert bis 2023 – Future Lovers unplugged La Tristura © Mario Zamora

Intendant Ingo Metzmacher verlängert bis 2023

26. Juni 2020/in Kultur

HANNOVER. Die KunstFestSpiele Herrenhausen stehen unter der Leitung von Ingo Metzmacher seit 2016 für begeisternde außergewöhnliche Konzerte, und Hannover kann sich jetzt auf die Fortsetzung dieser Highlights über 2020 hinaus freuen. Oberbürgermeister Belit Onay und Metzmacher haben am Freitag, 26. Juni, die Verlängerung des Intendantenvertrags um weitere zwei Jahre unterzeichnet. Das gemeinsame Ziel ist, die überregionale Bedeutung der KunstFestSpiele Herrenhausen weiter auszubauen und dieses einzigartige Festival für alle Generationen zu öffnen.

Die KunstFestSpiele Herrenhausen stehen damit auch in den Jahren 2022 und 2023 unter der künstlerischen Leitung des international renommierten Dirigenten und Musikers Ingo Metzmacher. Die Gremien des Rates der Landeshauptstadt hatten der Vertragsverlängerung zuvor zugestimmt. Der gebürtige Hannoveraner Metzmacher verantwortet das Festival seit 2016 und hat im Zuge einer Neuausrichtung insbesondere die Musik stärker in den Vordergrund gerückt und neue Aufführungsorte erschlossen.

Oberbürgermeister Belit Onay: „Ingo Metzmacher weiß, dass ein Festival Höhepunkte braucht, und er weiß, wie er sie setzen muss. In den vergangenen Jahren hat er es als Intendant der KunstFestSpiele Herrenhausen immer geschafft, Grandioses auf die Bühne zu bringen und das Festival nicht nur in die Stadt hinein zu tragen, sondern auch überregional zu etablieren. Diese Vertragsverlängerung ist ein Zeichen dafür, dass wir die Zusammenarbeit mit Ingo Metzmacher sehr schätzen. Wir freuen uns sehr auf die Fortsetzung dieser erfolgreichen Kooperation.“

Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf: „Die Intendanz der KunstFestSpiele Herrenhausen ist für den gebürtigen Hannoveraner und Kulturvisionär Ingo Metzmacher eine Herzensangelegenheit. Das betont er immer wieder, und das hören, sehen und erleben die Besucher*innen des einzigartigen Festivals seit Jahren. Wir sind sehr glücklich, Ingo Metzmacher mit seiner außerordentlich hohen künstlerischen Kompetenz hier in Hannover zu haben – auch mit dem Blick auf die laufende Bewerbung um den Titel ,Kulturhauptstadt Europas 2025‘“.

Intendant Ingo Metzmacher: „Ich möchte mich bei Oberbürgermeister Belit Onay ausdrücklich für das in mich und mein Team gesetzte Vertrauen bedanken, die KunstFestSpiele Herrenhausen in den kommenden Jahren weiter gestalten zu können. Wir freuen uns auch sehr auf die Zusammenarbeit mit der Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf. Die Kulturhauptstadtbewerbung 2025 unterstützen wir aus voller Überzeugung.

Die KunstFestSpiele verstehen sich als ein Fest für die ganze Stadt und ihre Bewohner*innen. Wir wollen in den kommenden Jahren weiter daran arbeiten, ein immer breiteres Publikum für die Festspiele zu begeistern. Wir haben viele Ideen, wie dies gelingen kann, insbesondere in der Zusammenarbeit mit den vielen internationalen Künstler*innen, die die außergewöhnliche Atmosphäre bei den KunstFestSpielen sehr schätzen. In diesem Jahr stehen wir mit der Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen. Wir sind fest entschlossen, mit dem in den Herbst verlegten Festival ein positives Signal für die Zukunft zu setzen.“

Der neue Kultursommer: Brazzo Brazzone starten im Amtsgarten – Brazzo Brazzone Kultursommer

Der neue Kultursommer: Brazzo Brazzone starten im Amtsgarten

26. Juni 2020/in Kultur, Veranstaltungen

REGION HANNOVER. Kein Verzicht auf den alljährlichen Kultursommer: Mit ihrem neuen Konzept passen sich die Region und ihre Kooperationspartnerinnen und -partner den herrschenden Corona-Bedingungen an und bieten zahlreichen Musikerinnen und Musikerinnen vom 4. Juli bis 6. September eine Bühne unter freiem Himmel. Mit dem  Kultursommer-Programm von Team Kultur und der Kulturstiftung der Region im Amtsgarten von Schloss Landestrost kann das Publikum dem kulturellen Leben wieder ein Stück näherkommen.

Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble!

Die sechs wirklich wirklichen Italiener auf Weltmusik-Mission schaffen es mit ihren Songs wie „MöpMöp Kötbulla“, „Brazzone“ oder auch ihrem einzigartigen „Funky Tonga Groove“ die Menschen vor der Bühne regelmäßig in Ekstase zu grooven. Ihre „original brass musica molto speciale“ changiert gekonnt zwischen rasanten Polka-Rhythmen, Funk, Latin- oder Balkan-Beats.

Termin: Samstag, 4. Juli 2020, 20 Uhr

Ort:        Open Air-Bühne im Amtsgarten Schloss Landestrost

Eintritt: 15 Euro/ ermäßigt 10 Euro

Der Amtsgarten bietet Sitzplätze für 124 Gäste. Konzertkarten sind ausschließlich an den Vorverkaufsstellen oder online unter https://kultur-rh.reservix.de erhältlich. Eine Abendkasse gibt es nicht, ein gastronomisches Angebot ist ebenfalls nicht möglich. Getränke dürfen aber mitgebracht werden.

Awards des LUMIX FESTIVALS – Lumix Festival Preistraeger© Finn Winkler / HS Hannover

Awards des LUMIX FESTIVALS

26. Juni 2020/in Hannover, Kultur

HANNOVER. Gestern wurden die Preisträger*innen bei dem diesjährigen 7. Lumix Festival für jungen Bildjournalismus in Hannover bekannt gegeben. Es sind beeindruckende Bildstorys, die verdient einen Award bekommen haben.

Auf der Internetseite des Lumix Festival 2020 (www.lumix-festivalk.de) kann man einen ca. 30minütigen Beitrag über die Preisträger*innen unter folgendem Link sehen: AWARD Show des 7. Lumix Festival 2020

Dieses Jahr steht das Lumix Festival ganz im Zeichen der Nutzung von Online-Medien, da der beliebte Besuch des Festivals und die Betrachtung der vielen Fotoausstellungen an der Hochschule und den angrenzenden Gebäuden des ehemaligen EXPO OST Geländes wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste. Alle Beteiligten, allen voran den Organisatoren und Student*innen der Hochschule, haben ihr Bestes gegeben, um trotz der Einschränkungen interessierten Personen zumindest den virtuellen Zugang zu ermöglichen.

Hier möchten wir Ihnen nun die Award-Gewinner*innen vorstellen.

LUMIX PHOTO AWARD für das herausragendste Projekt in der Kategorie Picture Series, gestiftet von Panasonic, dotiert mit 5.000 Euro. Ana María Arévalo Gosen »Dias Eternos«

LUMIX DIGITAL STORYTELLING AWARD für die herausragendste multimediale Webstory, gestiftet von Panasonic, dotiert mit 5.000 Euro. Helena Lea Manhartsberger und Katharina Neuhaus »Ultraslut«

ZWEI LOBENDE ERWÄHNUNGEN ZUM LUMIX DIGITAL STORYTELLING AWARD, gestiftet von Panasonic, dotiert mit jeweils einer LUMIX S1H Kamera mit 24-105 mm Objektiv. Patrick da Silva Sæther und Mads Nyborg Støstad »Chasing Climate Change« sowie Michele Spatari »Rising Water«

F3 – FREIRAUM FÜR FOTOGRAFIE PREIS für engagierte Dokumentarfotografie, gestiftet von der Gesellschaft für Humanistische Fotografie (GfHF) e. V., dotiert mit 1.000 Euro. Shirin Abedi »May I have this Dance?«

LAMMERHUBER PHOTOGRAPHY AWARD, gestiftet von Silvia und Lois Lammerhuber, dotiert mit 1.000 Euro, für eine Reportage, die auf eindrucksvollste Weise eine Alltagsgeschichte erzählt. Jeoffrey Guillemard »Southern Border«

NACHHALTIGKEITSPREIS DER UMWELTDRUCKEREI, gestiftet von dieUmweltDruckerei, dotiert mit 1.000 Euro. Gabriele Cecconi »The Wretched and The Earth«

HAZ-PUBLIKUMSPREIS, dotiert mit 1.000 Euro für eine Bildstrecke oder eine digitale Story, gestiftet von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ). Patricia Kühfuss »Nicht müde werden«

Selbstverständlich lohnt es sich natürlich auch, die restlichen Fotostorys der jungen Bildjournalist*innen in Ruhe anzusehen, die es nicht zu einem Award geschafft haben. Hier hat der Betrachter die Möglichkeit, in eine vielleicht für ihn fremde Welt mit Bildern einzutauchen, die eine breite Palette unserer vielfältigen Gesellschaft mit ihren Licht- und Schattenseiten aufzeigt. Die digitale Ausstellung mit den 50 Storys der beteiligten Fotograf*innen wird auf der Internetseite https://lumix-festival.de/digitale-ausstellungen/ präsentiert.

JULIUS-CLUB startet am 3. Juli in allen Einrichtungen der Stadtbibliothek Hannover

26. Juni 2020/in Kultur

HANNOVER. Für die JULIUS-CLUB Mitglieder stehen vom 3. Juli bis zum 3. September rund 100 aktuelle und von einer Jury ausgewählte Buchtitel der Kinder- und Jugendliteratur zur kostenlosen Ausleihe bereit. Und das Lesen wird belohnt: Wer während der Sommermonate zwei Bücher liest und sie anschließend bewertet, bekommt das JULIUS-CLUB-Diplom verliehen.

Wer mehr als fünf Bücher liest und bewertet, wird mit dem Vielleser*in-Diplom ausgezeichnet. Die Leistungen können zudem positiv im Schulzeugnis vermerkt werden. Kinder und Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren können sich ab sofort in allen Einrichtungen der Stadtbibliothek Hannover und per Mail unter 41.94@hannover-stadt.de zur Teilnahme an dem Lese-Club und allen dazugehörigen Veranstaltungen anmelden.

Der JULIUS-CLUB macht Lesen zum Abenteuer. Ziel ist es, bei den beteiligten Kindern und Jugendlichen Freude am Lesen zu wecken. Aber es wird nicht nur gelesen. Club-Mitglieder können in Hannover während der Sommerferien an einigen Veranstaltungen teilnehmen. Durch die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie kann nur eine begrenzte Anzahl von Kindern und Jugendlichen mitmachen.

JULIUS-CLUB Veranstaltungen 2020

  • BücherHeld*in live – Figuren, Theater & ihr: Eure Lieblingsfiguren entspringen den Buchseiten.
  • Konstruieren, gestalten, drucken. Lernt den 3D-Drucker der Stadtbibliothek kennen.
  • Klavierspielen lernen ohne Lehrer.
  • Was braucht ihr für einen erfolgreichen Einstieg ins Klavierspielen?
  • Das Schreibexperiment: Wir gehen auf Wörterjagd in Zeitungen und Zeitschriften.
  • Rollenspiel: Ein Fantasy-Abenteuer.
  • Lust auf Karaoke?
  • Umweltrallye: Mit viel Spaß und spannenden Aufgaben der Welt etwas Gutes tun.
  • Books and Bookmarks.
  • Die Welt in 3D: Mit der virtuellen Brille seid ihr auf, in, unter und über der Erde unterwegs.
  • Filmabend: „Mia und der weiße Löwe“.
  • Schnitzeljagd auf Englisch.

In diesem Jahr muss wegen der Corona-Pandemie auf die großen Eröffnungs- oder Abschlussveranstaltungen verzichtet werden, dafür werden aber die digitalen Angebote erweitert. JULIANER*innen können jede Woche an einer Challenge teilnehmen, unter www.juliusclub.org/ finden die Teilnehmer*innen alle weiteren Informationen. Hier ein Überblick:

  • 6. Juli Challenge 1: #wirbleibenzuhause mit Julius
  • 13. Juli Challenge 2: Steinzeit
  • 20. Juli Challenge 3: Dein Superheld!
  • 27. Juli Challenge 4: Szenendarstellung
  • 3. August Challenge 5: Kreidezeit
  • 10. August Challenge 6: Legebild
  • 17. August Challenge 7: Erweiterte Realität
  • 24. August Challenge 8: Foodlovers
23. ZINNOBER soll zum echten Kunstsaison-Auftakt werden – Zinnober

23. ZINNOBER soll zum echten Kunstsaison-Auftakt werden

24. Juni 2020/in Kultur

HANNOVER. Wenn es nach dem Willen der Veranstaltenden geht, dann wird der diesjährige 23. ZINNOBER zum echten Auftakt in die diesjährige Kunstsaison. 65 Ateliers, Galerien, und Kunstvereine werden den 5. und 6. September zu einem unvergesslichen kulturellen Höhepunkt machen. Umso mehr als die Hoffnung besteht, dass nach den vielen digitalen Einblicken in die Szene wieder realer Kunstgenuss möglich sein wird.

Abhängig von den dann geltenden Abstandsregeln und Hygienekonzepten werden an dem Wochenende zurzeit die Aktionen, Führungen und Kunstvermittlungsangebote geplant. Aktuelles und alle Änderungen werden immer zeitnah in den sozialen Medien veröffentlicht.

Vier Kunstorte sind erstmalig dabei: META COPY – Zentrale für Künstlerpublikationen, TANKE, YI42 workspace, Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum.

Die Veranstaltung soll an beiden Tagen von 11:00 – 19:00 Uhr gehen.

23. ZINNOBER soll zum echten Kunstsaison-Auftakt werden – Plakat Zinnober

Plakat 23. Zinnober in Hannover

Stattreisen meistert Neustart nach Corona-Pause – Stattreisen1© Florian Arp

Stattreisen meistert Neustart nach Corona-Pause

22. Juni 2020/in Kultur, Veranstaltungen

HANNOVER. Der Verein Stattreisen hat den Neustart seines Programms nach dem Ende der Corona-Zwangspause erfolgreich bewältigt. Seit Ende Mai fanden zehn Stadtführungen mit insgesamt 74 Teilnehmern statt. „Wir freuen uns riesig, endlich wieder persönlichen Kontakt zu unseren Gästen haben zu können, wenn auch mit Mund- und Nasenschutz“, sagte die Sprecherin Marta Kawka stellvertretend für die Stadtführer und Darsteller.

Die Organisatoren haben einige Routen angepasst, damit der Mindestabstand und weitere Corona-Regeln eingehalten werden können. Ab Juli dürfen sich Gäste wieder auf die kulinarischen Stadtführungen freuen, bei denen es nicht nur Geschichten und Fakten zu hören, sondern auch Häppchen und Getränke zu kosten gibt. Die ganzjährig stark nachgefragte Tour durch den Hauptbahnhof Hannover ist ab sofort wieder möglich.

Wer sich für eine Stadtführung oder einen Rundgang interessiert, wird gebeten, sich vorher anzumelden. Die Führungen finden ab fünf Personen statt. Sollten noch Plätze frei sein, dürfen Interessierte auch spontan teilnehmen. Für Gruppen bis zehn Personen sind individuelle Termine buchbar. Das Stattreisen-Büro ist montags bis freitags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14:00 bis 17:00 Uhr besetzt.

Informationen zu allen Angeboten sind auf www.stattreisen-hannover.de nachzulesen.

Stattreisen ist in den vergangenen 30 Jahren von einem kleinen Verein zu einem erfolgreichen Anbieter der etwas anderen Städtetouren herangewachsen. Im Vordergrund steht der Gedanke, ökologisch unterwegs zu sein und die Geschichte Hannovers unterhaltsam zu vermitteln. Das Motto ist damals wie heute: „Entdecke die eigene Stadt anSTATT zu verREISEN“. Mehr als 60 Tourguides und Darstellern zeigen rund 20.000 Gästen pro Jahr die Landeshauptstadt aus ungewohnten und spannenden Perspektiven.

Kitas können ab 22. Juni wieder öffnen und allen Kindern einen Platz anbieten – Kita2

Kitas können ab 22. Juni wieder öffnen und allen Kindern einen Platz anbieten

19. Juni 2020/in Kultur

HANNOVER. Seit drei Wochen in der Vorbereitung, nun Start der Umsetzung: Ab Montag, 22. Juni 2020, sind die Kindertageseinrichtungen in Niedersachsen wieder geöffnet und können allen Kindern einen Betreuungsplatz anbieten. Mit Inkrafttreten der überarbeiteten „Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ wird geregelt, dass an allen Kindertageseinrichtungen ein eingeschränkter Betrieb stattfinden kann.

Der eingeschränkte Betrieb sieht ein Betreuungsangebot für alle Kinder vor, die in der jeweiligen Kindertageseinrichtung einen Betreuungsplatz haben. Soweit genehmigte Plätze nicht belegt sind, ist die Neuaufnahme von Kindern zulässig. In den Kindertageseinrichtungen sollen Kinder während des eingeschränkten Betriebs in den Gruppen betreut werden, in die sie vor der Zeit der Ausbreitung des Corona-Virus aufgenommen wurden.

„Wir setzen einen klaren Rahmen, um viel mehr Kindern Kontakte zu ihren Kita-Freundinnen und -freunden und den Eltern Berufstätigkeit zu ermöglichen. Das ist eine lang geplante und sehr notwendige Maßnahme im Angesicht stabil niedriger Infektionszahlen in Niedersachsen. Die intensiven Absprachen mit den Kommunalen Spitzenverbänden und den Trägerverbänden über den eingeschränkten Betrieb, die wir seit Ende Mai zahlreich geführt haben, stimmen mich optimistisch, dass sich die Betreuungslage ab Montag nochmals spürbar verbessert“, erklärt Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Offene Gruppenkonzepte sowie die Durchmischung von zeitgleich in einer Kindertageseinrichtung betriebenen Gruppen sind nach wie vor aus Gründen des Infektionsschutzes nicht zulässig. Zudem gilt: Jeder Gruppe werden von vornherein bestimmte Räumlichkeiten zugeordnet; die Nutzung einer gruppenübergreifend vorgehaltenen Räumlichkeit, wie zum Beispiel eines Bewegungsraums, oder des Außengeländes der Einrichtung durch verschiedene Gruppen ist möglich, wenn die Räumlichkeit oder das Außengelände zeitgleich immer nur durch eine Gruppe genutzt wird.

In allen Kindertageseinrichtungen ist der „Niedersächsische Rahmen-Hygieneplan Corona Kindertagesbetreuung“ gültig. Dieser Plan ist überarbeitet worden mit Blick auf den eingeschränkten Betrieb und liegt den örtlichen Trägern, den Kommunalen Spitzenverbänden sowie den Trägerverbänden seit vergangenem Freitag vor. Zudem sind Leitlinien an die Einrichtungsleitungen gegangen mit vielen praktischen Hinweisen, wie der Betrieb erfolgreich hochgefahren werden kann.

Um möglichen Personalengpässen zu begegnen, können Träger einer Kindertageseinrichtung in Abstimmung mit dem jeweils zuständigen örtlichen Träger der Jugendhilfe im Falle nicht ausreichend verfügbarer Fach- und Betreuungskräfte einmalig je Gruppe anstelle einer Fachkraft eine andere geeignete Person mit der Wahrnehmung von Aufsichtspflichten betrauen, soweit mindestens eine sozialpädagogische Fachkraft in der Gruppe zeitgleich tätig ist.

Kultusminister Tonne: „Das sind Einschränkungen in der Qualität, die aber notwendig sind vor dem Hintergrund, dass es auf der einen Seite zu schnellen Entlastungen der Eltern kommen muss bei der Betreuung und andererseits Risikogruppen ausfallen und der Gesundheitsschutz zu gewährleisten ist. Die Einschränkungen dürfen und sollen nur für den jetzigen Übergangszeitraum gelten. Das Ziel aller an der frühkindlichen Bildung Beteiligten muss sein, dass jedes Kind wieder in seine Kita kann.“

Mit dem eingeschränkten Betrieb endet die Notbetreuung zum 22. Juni 2020.

„Night of Light“ in Hannover am 22. / 23. Juni 2020 – NIGHTOFLIGHT

„Night of Light“ in Hannover am 22. / 23. Juni 2020

19. Juni 2020/in Kultur

HANNOVER. Mehr als 3200 Gebäude leuchten in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2020, von Montag auf Dienstag, im Rahmen der „Night of Light“ in ganz Deutschland.

Von 22.00 bis 01.00 Uhr gehen in dieser Nacht dann auch in Hannover die roten Lichter an und zeigen die Größe, die in diesem Wirtschaftszweig steckt. Nicht ohne Grund steht die Veranstaltungsbranche auf Platz 6 der umsatzstärksten Branchen in diesem Land und ist seit Jahren ein Exportschlager.

Wo bleiben wir – das fragen sich auch die Hannoveraner Locations, Veranstaltungstechnikfirmen und alle, die in dieser Branche arbeiten. Unter dem Motto „Wir sind viele“ verbinden sie in einer Gemeinschaftsleistung das Rathaus, den Landtag, Holzmarkt, Marktkirche, Platz der Weltausstellung, Kröpcke und die Staatsoper Hannover. Fast 800 Scheinwerfer bilden eine 1,7 Kilometer lange  Lichtermeile – als ein Zeichen an die Wirtschaft und Politik, dass niemand aus dieser Kette verloren gehen soll.

Als Unternehmen mit dabei sind unter anderem zahlreiche Hotels, diverse Eventveranstalter und Anbieter von kleinen Locations bis zur großen Arena. Zu den Unterstützern gehören der Erlebnis-Zoo Hannover, die DEHOGA Region Hannover, das Hannover Congress Centrum, die Deutsche Messe der VPLT, sowie weitere Verbände. Unter anderem suchen sie auch das Gespräch mit Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay.

Darüber hinaus laden alle Beteiligten deutschlandweit ihre Filme und Fotos zur Lichtaktion unter dem Hashtag #nightoflight2020 auf Seiten bei Facebook und Instagram hoch.

Die Veranstaltungsbranche gehört mit einem Umsatz von knapp 130 Milliarden Euro jährlich zu den größten Sektoren der deutschen Wirtschaft. Sie beschäftigt allein im Bereich der Business Events direkt rund 1 Million Menschen und hat damit einen wichtigen Anteil am Bruttoinlandsprodukt.

Seit dem 10.03.2020 ist diesem kompletten Wirtschaftszweig jedoch faktisch die Arbeitsgrundlage entzogen.

Jegliche Art von Großveranstaltungen sind aufgrund der COVID-19-Krise untersagt. Business Events, Tagungen, Kongresse, Konzerte, Festivals oder Theateraufführungen – überall dort, wo Menschen zusammenkommen, um gemeinsam Darbietungen zu erleben oder sich zu relevanten Themen auszutauschen, dürfen Veranstaltungen nur unter umfangreichen, behördlichen Auflagen durchgeführt werden.

Selbst Messen und kleine Events, die momentan wieder erlaubt sind, unterliegen zurzeit notwendigen und strengen Hygiene-Vorschriften; dies führt dazu, dass Veranstaltungen insgesamt zurzeit nicht mehr wirtschaftlich durchführbar sind.


 

Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer – BGPress 1412559 1© Bernd Günther

Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer

17. Juni 2020/in Kultur, Region Hannover

REGION HANNOVER. Mit neuen Konzepten und verschiedenen Förderprogrammen hat die Region auf die durch Corona veränderten Bedingungen bei ihren sommerlichen Kulturangeboten reagiert. Um Kulturschaffenden und dem Publikum auch unter dem erforderlichen Gesundheitsschutz eine Bühne und Live-Erlebnisse bieten zu können, hat sie passende Varianten ermöglicht und neue Spielorte entdeckt. Darüber hinaus wurden verschiedene Förderprogramme umgesetzt.

„Die Kultur lebt von ihren LiveVeranstaltungen, ansonsten fehlt der lebendige Austausch zwischen Künstlerinnen, Künstlern und ihrem Publikum. Darüber hinaus geht es in vielen Fällen um die Existenz der Kulturschaffenden. Das kurzfristige Hilfsprogramm der Region über 150.000 Euro bietet zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern Auftrittsmöglichkeiten und sichert Honorare“, erklärte Regionspräsident Hauke Jagau beim Pressetermin am heutigen Mittwoch.

Mit eigenen Lesungen und Konzerten beteiligt sich die Region unter anderem in Kooperation mit dem Schauspiel Hannover an einem Open Air-Programm im Theaterhof. „Der Theaterhof bietet eine großartige Atmosphäre“, so Stefani Schulz, Leiterin Team Kultur. „Und verschiedene Synergien innerhalb der Kulturszene helfen dabei, das kulturelle Leben möglichst vielseitig wiederaufzunehmen. Elementar dafür sind auch die verschiedenen Förderprogramme. Neben dem Theaterhof-Programm unterstützen wir die Kultursommer-Veranstalterinnen und -Veranstalter sowie weitere Kulturvereine finanziell.“

Im Theaterhof entführt die Hörregion am 21. Juni mit Denise M’Baye in einen „Kosmischen Klangabend“, mit Burghart Klaußner und Markus John bringt das Team Kultur am 1. und 4. Juli zwei renommierte Schauspieler auf die Bühne. Klaußner liest aus seinem Debütroman „Vor dem Anfang“, Markus John rezitiert literarische Miniaturen aus „Meine Tiere“ und „Blumen“ des hannoverschen Philosophen Theodor Lessing. Ebenso wie das Konzert der international bekannten Klarinettistin Sharon Kam in Begleitung von Pianist Mario Häring am 3. Juli, sind alle vier Veranstaltungen bereits ausverkauft, Restkarten sind möglich.

Gefördert wird auch der Kultursommer der Region. Als feste Größe bleibt die jährliche Förderung der Stiftung Kulturregion mit 43.000 Euro erhalten, viele Veranstaltungen können aber durch die geringeren Besucherzahlen aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht kostendeckend durchgeführt werden. Hier greift die Förderung der Region im Hinblick auf Honorare ergänzend. Mit der Open-Air Bühne im Amtsgarten von Schloss Landestrost wird zudem vom 4. Juli bis zum 6. September ein zentraler Spielort angeboten. Veranstalterinnen und Veranstalter haben damit eine Option zu ihren ursprünglichen Planungen in den eigenen Räumlichkeiten. Hier sind nach momentanem Stand aufgrund des Infektionsschutzes noch keine Konzerte möglich. „Der Kultursommer ist eine feste und beliebte Größe in der Region“, erklärt Anja Römisch, Geschäftsführerin der Stiftung Kulturregion. „Die Veranstaltungen soweit es geht zu erhalten und unseren Kooperationspartnerinnen und -partnern eine Alternative zu bieten, lag uns sehr am Herzen.“ Das Programm im Amtsgarten umfasst 22 Konzerte mit überwiegend regionalen Musikerinnen und Musikern. Sie wurden von der Region aber auch von zahlreichen Veranstaltern wie dem bauhof hemmingen, der Gemeinde Wedemark, dem Orgelbauverein Brelingen oder dem Kulturgut Poggenhagen engagiert.

Organisatorin Sandra van de Loo greift einige Besonderheiten heraus: „In kurzer Zeit haben wir ein Top-Programm auf die Beine gestellt: Die junge hannoverscher Musikszene mit MØA, das Neue Schwarz, Noam Bar und John Winston Berta ist dabei, aber auch bekannte Größen wie Lutz Krajenski, Juliano Rossi und Desimo stehen auf der Bühne. Wir erleben überall große Vorfreude, die Musikerinnen und Musiker brennen auf die Konzerte. Weltmusik, Jazz, Singer-Songwriter ‒ das wird ein aus der Not geborener Kultursommer, der sich wirklich sehen lassen kann.“ Der Amtsgarten bietet Sitzplätze für 124 Gäste. Konzertkarten sind ab dem 18. Juni 2020 ausschließlich an den Vorverkaufsstellen oder online unter https://kultur-rh.reservix.de erhältlich. Eine Abendkasse gibt es nicht, ein gastronomisches Angebot ist ebenfalls nicht möglich. Getränke dürfen aber mitgebracht werden.

Zu den Projekten, die bereits seit Juni durch eine Förderung umgesetzt werden, gehören 26 Hinterhofkonzerte. So werden noch bis Ende August zahlreiche Hinterhöfe der Stadt durch verschiedene Bands bespielt – Applaus gibt es von den Zuschauenden auf den Balkonen drum herum. Mit der Übernahme der Honorare für Musikerinnen und Musiker trägt das Team Kultur der Region dazu bei, ein Live-Erlebnis der besonderen Art zu schaffen. Dazu gehören auch die Überraschungskonzerte mit Brazzo Brazzone in Pattensen, Wennigsen und Lehrte. In den kommenden Tagen spielt die Band dort jeweils vier kleine Konzerte für Mitbürgerinnen und Mitbürger, die eine kleine Aufmunterung gebrauchen können und sich beim Team Kultur mit ihrer Geschichte beworben haben. Bereits absolviert sind außerdem 20 kleine Konzerte durch unterschiedliche Bands oder Ensembles vor Alten- und Pflegeheimen in der Region.

  • Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer – BGPress 1412559
    Vorstellung Kultur Sommer 2020 (v.l. Stefani Schulz, Hauke Jagau, Anja Römisch, Sandra van de Loo) © Bernd Günther
  • Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer – BGPress 1412597
    Regionspräsident Hauke Jagau © Bernd Günther
  • Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer – BGPress 1412624
    Stefani Schulz, Leiterin des Teams Kultur der Region Hannover © Bernd Günther
  • Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer – BGPress 1412642
    Anja Römisch, Geschäftsführerin der Stftung Kulturregion © Bernd Günther
  • Förderprogramme und neue Konzepte für den Kultursommer – BGPress 1412663
    Sandra van de Loo, Programmplanung Musik vom Team Kultur der Region Hannover © Bernd Günther

Hier die derzeit aktuelle Programmübersicht zum Stöbern

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Sofortausstattungsprogramm für mobile Endgeräte mit 500 Millionen Euro – digitale Schule

Sofortausstattungsprogramm für mobile Endgeräte mit 500 Millionen Euro

16. Juni 2020/in Kultur

BERLIN. Der Koalitionsausschuss des Bundes hat am 22. April 2020 beschlossen, Schülerinnen und Schüler mit 500 Millionen Euro beim digitalen Lernen zu unterstützen. Das „Sofortausstattungsprogramm“ für mobile Endgeräte ist eine Ergänzung zum DigitalPakt Schule 2019 bis 2024. Die Landesregierung stimmt der Bund-Länder-Vereinbarung zu und beschließt, den Landtag zu unterrichten.

Mit dem Sofortausstattungsprogramm sollen die Schulen in die Lage versetzt werden, möglichst vielen Schülerinnen und Schülern digitalen Unterricht zu Hause zu ermöglichen. Dafür sollen alle Kinder und Jugendlichen, deren Eltern sich keine eigenen Geräte leisten können, mit mobilen Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets) ausgestattet werden.

Zudem sollen die Schulen möglichst so ausgestattet werden, wie es für die Erstellung professioneller Online-Lernangebote erforderlich ist. Das genaue Verfahren wird derzeit abgestimmt und soll schnellstmöglich umgesetzt werden. Die kommunalen Spitzenverbände sind dabei eng beteiligt.

In der derzeitigen Corona-Pandemie biete das Sofortausstattungsprogramm mit einer Kombination aus Präsenzunterricht und Lernen zu Hause eine gute Basis, um hier ungleichen sozialen oder wirtschaftlichen Verhältnissen entgegenzusteuern, so Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Die Finanzmittel werden nach dem Königsteiner Schlüssel auf die Länder verteilt. Niedersachsen erhält danach 47.049.650 Euro. Hinzu kommt ein Eigenanteil des Landes Niedersachsen von zehn Prozent. Dieser Eigenanteil beträgt rund 4,7 Millionen Euro, sodass für Investitionsmaßnahmen in Niedersachsen ein Gesamtfördervolumen in Höhe von rund 52 Millionen Euro zur Verfügung stehen wird. Der Landesanteil wurde im Rahmen des ersten Nachtragshaushalts 2020 beantragt. Eine vollständige Verausgabung der Bundesmittel soll in 2020 erfolgen. Förderfähig sind alle entsprechenden Anschaffungen frühestens seit Beginn der Schulschließungen am 16. März 2020.

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