BG-PRESS
  • Startseite
  • Werbung schalten
  • Suchen
  • Über uns
    • Unsere Leistungen
    • Kontaktanfrage
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü
  • Link zu Instagram
  • Link zu Facebook

Meldungen zu Kultur, Veranstaltungen, Museen und Bühnen aus Hannover und Niedersachsen. Berichte, Hintergründe und Termine im Überblick.

Radio Hannover kooperiert mit der UNESCO City of Music Hannover – Radio Hannover© Radio Hannover

Radio Hannover kooperiert mit der UNESCO City of Music Hannover

26. Januar 2021/in Kultur

HANNOVER (PM). Mittwochs wird der UNESCO City of Music Hannover-Tag bei Radio Hannover. Die wöchentliche Sendereihe, die um 16.15 Uhr hannoversche Musiker*innen vorstellt und sie zu Wort kommen lässt, startet am morgigen Mittwoch (27. Januar) mit dem Singer & Songwriter Robby Ballhause. In der zweiten Sendung am 3. Februar ist die Band Milou & Flint zu Gast.

Radio Hannover ist die Stimme der Stadt und die Frequenz 100,0 damit perfekt für die hannoverschen Musiker*innen aus der UNESCO City of Music Hannover. Die Sendereihe wird Musiker*innen aller Genres vorstellen und bietet ihnen die Möglichkeit, über ihre Projekte zu sprechen und ihre Musik zu spielen.

„Wir möchten Musikschaffenden aus Hannover und der Region eine Plattform bieten, zu zeigen, wie vielfältig und spannend die Szene ist“, sagt Björn Stack, Programmdirektor von Radio Hannover. „Gerade in der momentanen Situation ist es für Künstler*innen schwierig, Publikum zu erreichen und neue Fans zu finden. Wir hoffen, dass diese Rubrik dazu beitragen kann, unsere Hörer*innen für neue Musik zu begeistern.“

„Diese Kooperation begrüßen wir nicht zuletzt deshalb sehr, weil auch wir – die Landeshauptstadt Hannover – in unserem Kulturentwicklungsplan betonen, wie wichtig angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen übergreifende Kooperationen sind“, betont Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf.

Die Sendereihe soll über die bestehenden Einschränkungen während der Corona-Pandemie hinaus weitergeführt werden. „Dadurch wird die vielseitige und exzellente Musikszene der UCOM Hannover für ein breites Publikum hörbarer gemacht und den hannoverschen Musiker*innen die Möglichkeit gegeben, ihre Musik einem interessierten Publikum vorzustellen“, so Alice Moser, Koordinatorin der UCOM Hannover.

Musiker*innen, die in der Sendereihe vorgestellt werden möchten, können sich per Email an die UCOM Hannover im Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover wenden: unesco-cityofmusic@hannover-stadt.de

Radio Hannover sendet seit dem 2. April 2014 ein 24-Stundenprogramm für die niedersächsische Landeshauptstadt und die gesamte Region. Im Mittelpunkt des Programms stehen eine lokale Berichterstattung und ein abwechslungsreicher Musikmix mit Hits aus den vergangenen fünf Jahrzehnten. Zu empfangen ist das Programm in der Region Hannover auf der UKW-Frequenz 100,0 und online unter www.radio-hannover.de.

Konzept für Bildung und Betreuung im Lockdown – Classroom

Konzept für Bildung und Betreuung im Lockdown

6. Januar 2021/in Kultur, Niedersachsen

HANNOVER (PM). Auch im Lockdown werden die Kindertageseinrichtungen und die Schulen Bildungs- und Betreuungsangebote vorhalten. Das hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am heutigen Mittwoch bei der Vorstellung unterstrichen. „Wir haben ein Konzept für Bildung und Betreuung im Lockdown. Kein Kind und kein Jugendlicher muss und darf zurückgelassen werden in dieser schwierigen Zeit“, sagte Tonne.

Und weiter: „Wir stellen um auf Wechsel- und Distanzunterricht sowie eine umfangreiche Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen. Aber auch für die Kinder, die vorerst nicht in unsere Bildungs- und Betreuungseinrichtungen gehen können, sind pädagogische Angebote und Distanzunterricht verpflichtend vorgesehen. Das gilt auch für das schlichte Kontakt halten und sich nach dem Wohlbefinden erkundigen.“

Folgende Maßnahmen für die Zeit nach den Weihnachtsferien ab dem 11. Januar 2021 bis zum Ende des Schulhalbjahres am 29. Januar 2021 sind konkret vorgesehen:

1.) Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches (Grund- und Förderschulen) wechseln für eine Woche vom 11.01.-15.01.  ins Distanzlernen nach Szenario C und im Anschluss vom 18.01.-29.01. in den Wechselunterricht nach Szenario B. In allen drei Wochen wird an den Schulen Notbetreuung angeboten.

2.) Alle Abitur- und weiteren Abschlussklassen werden zwischen dem 11.01. und 29.01.  in geteilten Klassen nach Szenario B unterrichtet.

3.) Die Sekundarbereiche I und II (SJG 5-8 in der Regel, wenn keine Abschlüsse gemacht werden auch 9+10, sowie 11 und 12) wechseln komplett ins Distanzlernen nach Szenario C.

4.) Die Berufsbildenden Schulen wechseln ebenfalls grundsätzlich ins Distanzlernen nach Szenario C. Es kann für einzelne Bildungsgänge oder Klassen aber auch Ausnahmen geben, wenn Präsenz zeitweise zwingend erforderlich ist, z.B. bei Abschlussklassen.

5.) Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C.

6.) Die Kindertageseinrichtungen wechseln in das Szenario C, bieten aber eine Notbetreuung für bis zu 50 Prozent der Kinder an, die normalerweise betreut werden.

Kultusminister Tonne betonte: „Das Recht auf Bildung, der Gesundheitsschutz aller und die berechtigten besonderen Interessen der Kinder und Jugendlichen sind immer abzuwägen und zueinander in ein vertretbares Verhältnis zu setzen. Daher werden Entscheidungen immer verantwortungsvoll und nie leichtfertig gefällt, das gilt auch für diese Beschlüsse.  Mir ist klar, dass die Einschränkungen dennoch für alle eine deutliche Belastung darstellen. Für die Lehrkräfte und Schulleitungen, die Kita-Leitungen und das Kita-Fachpersonal, aber insbesondere auch Eltern und allen voran für die Kinder und Jugendlichen. Daher habe ich mich im Grundschulbereich auch sehr dafür eingesetzt, dass wir nach einer Phase des Hochfahrens dann auch in einen Wechselmodus kommen, in dem sich die Schülerinnen und Schüler regelmäßig in die Schule aufmachen.

Wichtig ist zudem: Es gibt Angebote für alle Kinder – und dabei setzen wir auch nicht auf Freiwilligkeit, sondern auf klare und verbindliche Regelungen. Sowohl für die Kitas wie auch für Schule gibt es einen klaren pädagogischen Auftrag, ihre Schutzbefohlenen auch in den „Distanzzeiten“ zu betreuen. Das ist für mich auch der Kern, weshalb ich einen differenzierten Weg für richtig halte.

Sämtliche Prüfungen und Abschlüsse im allgemein bildenden und berufsbildenden Bereich werden sichergestellt. Details hierzu geben wir nach und nach bekannt. „

Schul- und Kitabetrieb im Lockdown in Niedersachsen – Schulen im Lockdown

Schul- und Kitabetrieb im Lockdown in Niedersachsen

6. Januar 2021/in Kultur, Niedersachsen

HANNOVER (PM). Mit Blick auf die bundesweit verlängerten und verschärften Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stehen auch im Bereich Bildung und Betreuung Veränderungen an. Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne erklärte nach den Bund-Länder-Beratungen am (heutigen) Dienstag, Niedersachsen werde nach dem Ende der Weihnachtsferien am 11. Januar 2021 bis zum Ende des Schulhalbjahres am 29. Januar 2021 Wechselunterricht und Distanzlernen und die Notbetreuung als Eckpfeiler für ein Bildungs- und Betreuungsangebot im Corona-Lockdown einziehen.

Tonne: „Die Auswirkungen der bisherigen Maßnahmen sind ernüchternd, sodass wir den Lockdown verlängern müssen. Das bedeutet auch, dass der Bildungsbereich in Kita und Schule im Rahmen der gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen und Kontakteinschränkungen einen weitergehenden Beitrag leisten muss. Mir war sehr wichtig, dass wir dabei einen Weg finden, der deutliche Kontaktreduzierungen erzeugt, aber auch Bildung und Betreuung vor allem für die Jüngsten sicherstellt und Zukunftschancen sichert. Daher legen wir ein besonderes Augenmerk auf den Primarbereich und die Abschlussklassen. Wir haben ein tragfähiges Konzept für Bildung im Lockdown.“

Im Primarbereich soll flächendeckend eine Woche (11.01.2021 -15.01.2021) in Distanzunterricht („Szenario C“) beschult und anschließend bis Schulhalbjahresende zwei Wochen im Wechselmodell in geteilten Lerngruppen („Szenario B“) unterrichtet werden, so der Kultusminister.

Die Klassen der Sekundarbereiche I und II, in denen keine Abschlüsse anstehen, wechseln vollumfänglich in das Distanzlernen („Szenario C“). Das gilt auch für die berufsbildendenden Schulen.

Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C, die nicht in der Präsenzlerngruppe sind, ist eine Notbetreuung vorzuhalten.

Für Kindertageseinrichtungen wird das „Szenario C“ mit einer Notbetreuung bis zu 50 Prozent der Gruppengröße eingesetzt.

„Niemand muss sich Sorgen um den Abschluss machen“, ergänzte Tonne: „Alle Prüfungen für Haupt-, Real-, und Förderschulabschluss werden stattfinden. Ebenso das Abitur. Hier arbeiten wir intensiv an der Sicherstellung der zentralen Abiturprüfung. Als Notfalloption können auch dezentrale Prüfungen durchgeführt werden, was wir aber grundsätzlich vermeiden möchten.“

Die Maßnahmen für die Zeit ab dem 11. Januar 2021 bis zum Ende des Schulhalbjahres am 29. Januar 2021 im Überblick:

Szenario C mit Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen:

Die Kindertageseinrichtungen wechseln in das Szenario C und sind damit im Grundsatz geschlossen. Notbetreuung wird angeboten wird bis zu 50 Prozent angeboten.

Grundschulen:

Ø  11.01.-15.01.2021  Szenario C (Distanzlernen mit Notbetreuung)

Ø  18.01.-29.01.2021  Szenario B (Wechselmodell mit Notbetreuung)

Abitur- und Abschlussklassen:

Ø  11.01.-29.01.2021  Szenario B (Wechselmodell)

Alle weiteren Jahrgänge:

Ø  11.01.-29.01.2021  Szenario C (Distanzlernen)

Notbetreuung Schule:

Notbetreuung wird angeboten für die Kinder der Schuljahrgänge 1-6 in den Szenarien B und C, in der Regel zwischen 08:00 Uhr und 13:00 Uhr. Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist. Zulässig ist auch die Betreuung in besonderen Härtefällen wie etwa für Kinder, deren Betreuung aufgrund einer Entscheidung des Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls erforderlich ist, sowie bei drohender Kündigung oder erheblichem Verdienstausfall für mindestens eine Erziehungsberechtigte oder einen Erziehungsberechtigten.

Förderung der freien Theaterszene - Niedersachsen unterstützt Produktionen mit 485.000 Euro – Theaterunterstützung

Förderung der freien Theaterszene – Niedersachsen unterstützt Produktionen mit 485.000 Euro

5. Januar 2021/in Kultur

HANNOVER (PM). Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt in diesem Jahr 32 Produktionen der professionellen freien Theaterszene mit insgesamt 485.000 Euro.

„Die vielen überzeugenden Anträge der professionellen freien Theater stellen erneut unter Beweis, dass die freien Theater sehr flexibel mit Krisensituationen umgehen können. Dank der großen Kreativität der Künstlerinnen und Künstler werden wir alle vom Frühjahr an wieder erleben können, dass die Freien Theater immer am Puls der Zeit sind. Mit den Förderungen leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Theaterszene im Jahr 2021“, so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler.

Die freie Theaterszene ist neben den Staats- und Stadttheatern sowie Landesbühnen eine wichtige Säule der professionellen Theaterlandschaft in Niedersachsen. Insgesamt hatten 48 Projektanträge das Ministerium erreicht – unter anderem aus den Bereichen Kinder- und Jugendtheater und Tanz. Auch spartenübergreifende Projekte waren dabei.

Fachliche Grundlage für die Auswahl der 32 Produktionen waren die Empfehlungen des ehrenamtlich besetzten Theaterbeirates, der sich aus unabhängigen Expertinnen und Experten der freien Theaterszene zusammensetzt und die Projektanträge im Bereich der Freien Theater begutachtet.

Professionelle freie Theater können von Sommer an Anträge auf Projektförderung im Jahr 2022 sowie Anträge auf Konzeptionsförderung für die Förderperiode 2022 – 2024 stellen. Die Frist läuft bis zum 15. Oktober 2021.

Nach den Weihnachtsferien: Weiterführende Schulen starten in geteilten Klassen, Maskenpflicht im Unterricht an Grundschulen – Schulunterricht

Nach den Weihnachtsferien: Weiterführende Schulen starten in geteilten Klassen, Maskenpflicht im Unterricht an Grundschulen

19. Dezember 2020/in Kultur

HANNOVER (PM). Nach den Weihnachtsferien wird der Schulbetrieb am 11. Januar 2021 mit erhöhten Schutzmaßnahmen wiederaufgenommen: Die weiterführenden Schulen starten niedersachsenweit im Wechselunterricht in den Schuljahrgängen 5 bis 12 nach Szenario B in geteilten Klassen. Schülerinnen und Schüler der 13. Schuljahrgänge, für die Abiturprüfungen anstehen, verbleiben im Präsenzunterricht nach Szenario A, tragen allerdings eine Mund-Nase-Bedeckung im Unterricht.

Die Schülerinnen und Schüler des Primarbereiches werden im eingeschränkten Regelbetrieb nach Szenario A beschult, auch hier unter Ausweitung der Maskenpflicht auf den Unterricht. Sollte das jeweils zuständige Gesundheitsamt an einer Grundschule eine Infektionsmaßnahme verhängen und mindestens einer Klasse Quarantäne verordnen, wechselt die Schule unverzüglich für 14 Tage in das Szenario B.

Diese Regelungen gelten bis Ende des Schulhalbjahres am 31. Januar 2021.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne: „Wir erhöhen damit präventiv die Schutzvorkehrungen im Schulbereich und ziehen drei Wochen Sicherheitspuffer ein. Dieser Schritt ist angezeigt, weil wir Anfang des kommenden Jahres nicht verlässlich wissen, wie sich das Coronavirus weiterverbreitet hat, in welchem Ausmaß die Kontaktbeschränkungen wirken und ob sich Silvester gegebenenfalls negativ bemerkbar macht. Zudem kann es sein, dass die dann vorliegenden Neuinfektionszahlen ein verzerrtes Bild abgeben, da über die Feiertage und zwischen den Jahren deutlich weniger getestet wird.  Wir geben damit zudem Verlässlichkeit und Planbarkeit bis zum Ende des Schulhalbjahres. Die Leitlinie ist und bleibt: So viel Bildung wie möglich, so viel Gesundheitsschutz wie nötig. Wir fühlen uns der Umsetzung des Bildungsauftrages verpflichtet, an erster Stelle rangiert aber immer die körperliche Unversehrtheit der Kinder und der Beschäftigten.“

Zum 2. Schulhalbjahr soll wieder auf die ausdifferenzierte, inzidenzbasierte Systematik der aktuell gültigen Verordnung zurückgegriffen werden. Dabei gelte es, die Erfahrungen aus dem ersten Schulhalbjahr und insbesondere die Infektionslage im Januar zu berücksichtigen, so Minister Tonne.

Tonne: „Wir prüfen, das Szenario C – das reine Distanzlernen – auszudefinieren und mit einem Inzidenzwert zu versehen. Und wir schauen zudem, ob wir auch bei den anderen festgelegten Inzidenzwerten Änderungen vornehmen werden. So oder so gilt auch für das kommende Schulhalbjahr, dass wir mit ausreichendem zeitlichen Vorlauf informieren werden.“

Die Regelungen bis zum Ende des Schulhalbjahres am 31. Januar 2021:

  • Alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5 werden bis zum Ende des Halbjahres im Wechselmodell nach Szenario B in geteilten Klassen unterrichtet.
  • Der Abiturjahrgang bleibt geschlossen im Präsenzmodus (Szenario A), auch aufgrund vielfach kleinerer Kurse. Dessen unbenommen besteht hier die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auch im Unterricht.
  • Der Primarbereich startet im Regelbetrieb nach Szenario A, die Schülerinnen und Schüler tragen aber auch im Unterricht eine Mund-Nase-Bedeckung.
  • Die Grundschulen wechseln sofort in das Szenario B, wenn das zuständige Gesundheitsamt eine Infektionsschutzmaßnahme verfügt hat (Klasse in Quarantäne). Das erfolgt ohne Koppelung an eine bestimmte Inzidenz.
  • Wie im Primarbereich gibt es keine Änderungen bei Kitas: Die Kindertageseinrichtungen bleiben im Szenario A.
33 neue Ganztagsschulen zum Schuljahr 2020/2021 genehmigt – Ganztagsschulen

33 neue Ganztagsschulen zum Schuljahr 2020/2021 genehmigt

17. Dezember 2020/in Kultur

HANNOVER (PM). Auch zum Schuljahr 2020/2021 hat das Land Niedersachsen die Ganztagsangebote weiter ausgeweitet. Durch die Genehmigung von 33 neuen Ganztagsschulen ist der Ausbaustand im Ganztagsbereich auf rund 72 Prozent angestiegen.

Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Niedersächsischen Kultusministeriums. „Wir halten am Kurs fest, den Ausbau hochwertiger Ganztagsangebote in Niedersachsen weiter voranzutreiben. Davon profitieren alle: Eltern können sich darauf verlassen, dass ihre Kinder in unseren Ganztagsschulen gut aufgehoben sind und gleichzeitig ein breites, ganzheitliches Lernangebot vorfinden, zudem verbessern wir mit dem weiteren Ausbau die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, betont Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Demnach sind im laufenden Schuljahr rund 1.860 öffentliche allgemein bildende Schulen Ganztagsschulen. Im vergangenen Schuljahr lag diese Quote bei rund 71 Prozent. Der größte Anteil derjenigen Schulen, die zum laufenden Schuljahr ein Ganztagsangebot eingerichtet haben, sind Grundschulen (27). Somit wird erneut deutlich, dass insbesondere im Primarbereich eine steigende Nachfrage hinsichtlich guter Gesamtkonzepte von Bildung, Erziehung und Betreuung besteht. Weiterhin haben eine Realschule, eine Oberschule, zwei Förderschulen und zwei Gymnasien die Genehmigung zur Errichtung einer Ganztagsschule erhalten. Von den 33 neuen Ganztagsschulen folgen nahezu alle dem Konzept einer offenen Ganztagsschule; zwei Schulen richten ein teilgebundenes Ganztagsangebot ein.

Infolge coronabedingter Auswirkungen wurde die Aufnahme des Ganztagsbetriebs flexibilisiert. Demnach konnten neu genehmigte Ganztagsschulen in Absprache mit dem Schulträger in eigener Verantwortung entscheiden, wie viel Vorlaufzeit sie zur Umsetzung eines modifizierten Ganztagsangebotes benötigen. Die Mehrzahl der Schulen (26) hat trotz coronabedingter Umstände innerhalb der ersten drei Monate des laufenden Schuljahres den Ganztagsbetrieb aufgenommen. Weitere fünf Schulen nehmen den Ganztagsbetrieb zum 2. Schulhalbjahr auf; zwei Schulen verschieben den Start auf das Schuljahr 2021/2022. Kultusminister Tonne: „Anhand vieler Rückmeldungen seitens niedersächsischer Schulen zeigt sich: Die Schaffung dieser besonderen Flexibilität war der richtige Weg! Die Bedeutung von gezielter Lernförderung und vielfältigen außerunterrichtlichen Angeboten steigt kontinuierlich an, sodass auch in diesen turbulenten Zeiten daran festgehalten wird, Niedersachsen zum Ganztagsschulland auszubauen.“

Genehmigte Neuanträge zur Errichtung von Ganztagsschulen zum Schuljahr 2020/2021

lfd. Nr. Regionalabteilung Schulform Schule Ort
1 BS GS GS Lamme Braunschweig
2 BS GS GS Brüder-Grimm-Schule Hann. Münden
3 BS GS GS Hardegsen Hardegsen
4 BS GS GS Waggum Braunschweig
5 BS RS RS Isenbüttel Calberlah
6 BS FöS FöS Erich Kästner-Schule Northeim
7 H GS GS Krähenwinkel Langenhagen
8 H GS GS Brelingen Wedemark
9 H GS GS Banteln Gronau
10 H GS GS Martfeld Martfeld
11 H GS GS Groß Berkel Aerzen
12 H GS GS Aueschule Lehrte
13 H GS GS Löwenzahnschule Uetze
14 H GS GS Rodewald Rodewald
15 LG GS GS Elbdeich-Grundschule Drage
16 LG GS GS Horst Seevetal
17 LG GS GS Am Feldbusch Harsefeld
18 LG GS GS Blender Blender
19 LG GS GS Morsum Thedinghausen-Morsum
20 LG GS GS Am Hinschweg Geestland
21 LG GS GS Schwalbenschule Wriedel
22 LG GS GS Osten Osten
23 LG OBS OBS Ernst-Reinstorf Marschacht
24 LG FöS FöS Erich Kästner-Schule Achim
25 LG GS GS Uesen Achim
26 LG GY GY Lilienthal Lilienthal
27 OS GS GS Gehrde Gehrde
28 OS GS GS Lage Lage
29 OS GS GS Drielake Oldenburg
30 OS GS GS Bühren Bühren
31 OS GS GS Albert-Schweitzer Osnabrück
32 OS GS GS Heilig-Geist-Schule Osnabrück
33 OS GY GY Nordenham Nordenham
„Laufend für die Kultur“ – Laufend für die Kultur MF© Matthias Falk

„Laufend für die Kultur“

11. Dezember 2020/in Kultur, Hannover

HANNOVER (PM). Die sportliche Jahresabschlussrunde rund um den hannoverschen Maschsee gehört traditionell zu den größten Silvesterläufen Deutschlands. Die klassische Durchführung ist in diesem Jahr aus bekannten Gründen leider nicht möglich; doch ein Ausfall ist keine Option!

Unter dem Motto „Silvester verbindet“ und unter der Schirmherrschaft von Landessozialpfarrer Dr. Matthias Jung und Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes wird in diesem Jahr in einem ganz besonderen Format und unter speziellen Bedingungen zu Gunsten der Kulturszene in der Landeshauptstadt gelaufen.

„Die Musik- und Kulturszene der Stadt sorgt in jedem Jahr für ein großartiges Rahmenprogramm an unserer Marathonstrecke“, erklärte Initiatorin und Veranstalterin Stefanie Eichel: „Jetzt werden die Läuferinnen und Läufer etwas zurückgeben und für die Kultur laufen.“ Eine aktive Teilnahme am Silvesterlauf ist in doppelter Form möglich. Gegen eine Startgebühr von 5 Euro erhalten alle Teilnehmenden eine Startnummer und laufen am Silvester- oder Neujahrstag allein auf einer beliebigen Strecke. Die Erlöse dieser Aktion fließen ebenso zu 100 Prozent in den Solidaritätspool zur Unterstützung der Kultur, wie auch die Erlöse aus dem geplanten PopUp-Run „Lauf für die Kultur“, der von Silvester, 14:00 Uhr, bis zum Neujahrstag, 11:00 Uhr, in der HDI Arena geplant war.

„Hinter dieser Aktion liegt ein verantwortungsvolles Hygienekonzept, das aber aufgrund der aktuellen Entwicklung der Infektionszahlen zu diesem Termin so nicht durchführbar ist“, so Eichel: „Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben – sobald es die Umstände wieder zulassen, werden wir dieses Solidaritätsprojekt umgehend nachholen.“ In 21 Stunden werden dann jeweils 2 x 10 Aktive auf zwei unterschiedlichen Strecken unter Beachtung aller Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln in der HDI Arena laufen können, begleitet von insgesamt 42 Akteuren aus der Kulturszene, die in der Arena für jeweils 30 Minuten auftreten. Musik, Lesungen, Poetry – alles ist möglich. Die eingenommenen Startgelder werden als Gage unter den 42 Sets zu gleichen Teilen aufgeteilt.

Die beiden Schirmherren der Aktion weisen besonders auf den sozialen Charakter des Events hin: „Es ist wichtig, dass es hier nicht um Almosen oder Spenden für die Kulturszene geht, sondern um ein Honorar oder eine Gage, das sich die Protagonisten mit ihren 30-minütigen Auftritten verdienen.“ Mit Kabarettist Matthias Brodowy und Christof Stein-Schneider, Gitarrist von „Fury in the Slaughterhouse“, haben sich gleich zwei herausragende hannoversche Künstler in den Dienst der Sache gestellt. „Es ist in diesen speziellen Zeiten schön zu sehen, dass man nicht vergessen ist“, so Brodowy: „Die Kultur gehört fest zu Deutschland und bereichert unser Leben wahnsinnig. Ich hoffe, dass von dem „Lauf für die Kultur“ eine ganz große Signalwirkung ausgehen wird.“

Ein flammender Appell kam von Stein-Schneider, der erst kurzfristig von der Aktion erfahren hat und spontan sein Mitwirken zusagte: „Die Kultur ist in diesen Pandemie-Zeiten ein echtes Opferlamm. Bei vielen meiner Kollegen, den Crews und den Technikern geht es mittlerweile im wahrsten Sinne des Wortes ums Überleben“, warnt der 58jährige: „Aber statt „ich, ich, ich“ geht es jetzt auch mal darum, dass wir etwas für andere tun, denn nur zusammen können wir diese herausfordernden Zeiten meistern. Und wenn ich schon bei einer Laufveranstaltung auftauche, zeigt das, dass die Lage ernst ist.“

Alle weiteren Informationen zum „Lauf für die Kultur“ finden sich im Internet unter www.popuprun.de.

KreHtiv Netzwerk Hannover zeichnet kreative Netzwerkideen aus – krehtiv netzwerk 101220

KreHtiv Netzwerk Hannover zeichnet kreative Netzwerkideen aus

10. Dezember 2020/in Kultur

HANNOVER (PM). Um Kreativschaffende aus der Region Hannover zu unterstützen, hat das kreHtiv Netzwerk Hannover e.V. im Rahmen seiner jährlichen Mitgliederversammlung drei kreative Netzwerk- Projekte für das nächste Jahr mit je 1000€ prämiert. Die Branche mit ihrer großen Anzahl an Soloselbstständigen ist von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie besonders hart betroffen. Das hat auch die Arbeit des Netzwerks in diesem Jahr geprägt.

Die Ausschreibung des Ideenpreises war daher ein optimistischer Blick in das nächste Jahr. Im gleichen Zug wurde auch der Vorstand des Vereins wiedergewählt. Auch im nächsten Jahr übernehmen Tobias Lüttig (Lion Roar Sound Studios), Sabine Busmann (Musikzentrum Hannover) und Sebastian Stern (Windrich & Sörgel) diese Rolle.

DIE ZEICHEN STEHEN AUF SOLIDARITÄT

Ausgezeichnet wurden drei Projekte von Mitgliedern, die sich für eine größere Solidarität und Zusammenarbeit innerhalb der Branche einsetzen. Geocaching- und Schatzsuchen-Experte Daniel Pflieger, Gründer von GeheimPunkt, will einen Geocache entwickeln, bei dem die Finder*innen eine kleine Spende für die von Corona betroffene Kulturszene der Region hinterlassen müssen, bevor sie sich in das begehrte Logbuch eintragen können. Gestaltet werden könnte dieser besondere Geocache darüber hinaus in Zusammenarbeit mit anderen Kreativen aus dem Netzwerk.

Der Lichtkünstler Franz Betz unterstützt gemeinsam mit seinen Projektpartnerinnen Sonja Steiner und Sarah Franke die Kunstszene Hannovers. Unter dem Motto #kaufthannoverkunst sollen lokale Künstler*innen ihre Werke gebündelt präsentieren können und damit potentielle Käufer*innen auf sie aufmerksam machen. Der Gestaltungsprozess der Kunstschaffenden wird dazu journalistisch begleitet und sie werden durch Workshops fit gemacht, selbst medial in Erscheinung zu treten.

Die Musikcommunity stellt Dr. Irving Wolther in den Fokus seines Projekts. Der Online-Musikwettbewerb mit dem Titel „HÖREN!“ soll das bewusste Hören von Musik wieder in den Vordergrund stellen. In jeder Folge von „HÖREN!“ stellen die Teilnehmenden ein beliebiges (auch eigenes) Musikstück und seine Geschichte vor bzw. eine persönliche Begebenheit oder Emotion, die sie damit verbinden. Nach Vorstellung aller 20 Beiträge findet die gegenseitige Bewertung der Teilnehmenden statt, der*die Sieger*in und vier weitere bestplatzierte können dann in der nächsten Folge wieder Songs vorstellen. Gerade für Musikschaffende, die 2020 unter dem Veranstaltungsverbot litten, eine tolle Art sich wieder musikalisch zu betätigen.

Ausgewählt wurden die Prämierten des kreHtiv Ideenpreises 2020 durch eine Jury, bestehend aus dem Vorstand und Beirat des Vereins sowie den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle.

2020 – ANDERS ALS GEPLANT, ABER ALLES ANDERE ALS RUHIG

Natürlich war auch kreHtiv selbst in diesem Jahr sehr aktiv, auch wenn viele der ursprünglichen Pläne nicht umgesetzt werden konnten. Netzwerkveranstaltungen, in denen Kreative untereinander aber auch mit Akteur*innen anderer Branchen vernetzt werden, mussten entfallen oder ins Digitale verlegt werden, geplante Großveranstaltungen, wie der jährlich stattfindende IDN-Blvd. im Zuge des Maschseefestes wurden abgesagt. Trotz allem war die Rolle des Netzwerks als erste Anlaufstelle für professionelle Kreative aus der Region nie deutlicher als in diesem Jahr. So wurde schnell eine laufend aktualisierte Webseite mit Informationen zu Corona-Soforthilfen geschaltet, auf dem Online-Portal Welcome-Home.de konnten Kreativschaffende, soziale Initiativen und Standortgemeinschaften ihre digitalen Angebote präsentieren und die Plattform Hannover trägt Maske, die gemeinsam mit hannoverimpuls initiiert wurde, zeigte nicht nur eine große Auswahl an Maskenhersteller*innen und Designer*innen sondern auch eine ganze Reihe an Maskenbotschafter*innen aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik.

Darüber hinaus verwaltete das Netzwerk den Fonds für Digitales der Region Hannover, bei dem 70 Non-Profit Organisationen, Vereine und Social Start Ups mit bis zu 20.000€ in ihren Digitalisierungsvorhaben unterstützt wurden. Gemeinsam mit der Initiative UNTER EINEM DACH und durch die Unterstützung der Region konnte darüber hinaus das Modeprojekt „Fashion born in Hannover“ auch unter Corona-Bedingungen erfolgreich gestartet werden. Hier läuft noch bis zum 19.12. der PopUp-Store mit über 20 Labels aus Hannover in der Freifläche by Göing in Bothfeld. Zuletzt war kreHtiv zuständig für die Ausrichtung der digitalen Herbsttagung der deutschlandweiten Kreativförderungsgesellschaften und hat gemeinsam mit dem Dachverband Kreative Deutschland einen Digitalgipfel zum Thema Kollaboration veranstaltet. Die auch nationale Vernetzung ist für das Netzwerk insbesondere in dieser Zeit wichtiger denn je.

Online-Ausstellung zum 650. Jubiläum eines epochalen Sieges der Hansestädte – Hansestadt Hannover

Online-Ausstellung zum 650. Jubiläum eines epochalen Sieges der Hansestädte

10. November 2020/in Kultur

HANNOVER (PM). Vor 650 Jahren schlossen die verbündeten Hansestädte mit König Waldemar IV. von Dänemark den Frieden von Stralsund. Die Hanse konnte ihre Vormachtstellung in der Ostsee behaupten und eine Bestätigung weitreichender Privilegien erkämpfen. Der Friedensschluss von Stralsund gilt als Höhepunkt der Hansegeschichte. Er ist auch deshalb bemerkenswert, weil hier eine kleine Städtegruppe einen Sieg erkämpfte, dessen Privilegien der ganzen Hanse-Gemeinschaft zugute kamen – und das fast 200 Jahre lang.

Wie sah die Beziehung Hannovers zur Hanse in dieser Zeit aus? Was ist aus den Quellen zu erfahren? In der online-Archivausstellung werden ab dem 16. November auf der Website des Stadtarchivs www.stadtarchiv-hannover.de die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen der Stadt zum Städtenetzwerk der Hanse sowie dessen Auswirkungen auf das Alltagsleben der Einwohner*innen im spätmittelalterlichen Hannover beleuchtet.

In den zehn Jahren der Auseinandersetzung waren Hannover und die anderen sächsischen Städte mit dem Ausbau der eigenen politischen und wirtschaftlichen Stellung beschäftigt. So konnte in Hannover der Mauerring nach dem Abriss der herzoglichen Burg direkt vor den Toren der Stadt endlich geschlossen werden. Dies erlaubte der Stadt eine rechtliche Abgrenzung, die Demonstration ihrer politischen Stellung und den Schutz vor feindlichen Überfällen. Der geschlossene Mauerring mit 32 starken Türmen war so wichtig, dass die spätere Stadtgeschichtsschreibung deshalb meinte, die „Aufnahme“ in die Hanse auf das Jahr 1371 setzen zu müssen.

Die Quellen aus der Stadtschreiberei belegen die für zentral angesehenen Schwerpunkte des städtischen Lebens: Eigentums- und Erbschaftsfragen, Dotationen an Kirchen und Altäre, Schuldverträge, Privilegien, die Verzeichnung der Neueinwohner*innen und Rechtsbelehrungen galten für so wichtig und erhaltenswert, dass sie auf teurem Pergament geschrieben wurden. Die ältesten Aufzeichnungen der Stadtverwaltung, zum Beispiel Einnahmen aus den städtischen Mühlen, stammen erst aus dem Ende des 14. Jahrhunderts und wurden dann auf Papier verzeichnet.

„Echt hansische“ Spuren finden sich im Alltagsleben der Stadt. Wie im gesamten Hansekulturraum wurde in Hannover mit Backstein gebaut und in Niederdeutsch kommuniziert. Auch in Hannover trainierten die Einwohner*innen ihre Wehrtüchtigkeit durch das „Papageienschießen“. Den eigenen Einwohner*innen und fremden Kaufleuten wurde die Möglichkeit des Gebetes am Altar von St. Olav, dem Schutzpatron der Seefahrer, geboten.

Die Archivausstellung ist ein Projekt des Stadtarchivs Hannover mit dem Büro für Internationale Angelegenheiten „Mayors for Peace“ in der Veranstaltungsreihe „Frieden 2020+. Verantworten – Bewahren – Machen!“

View Fullscreen
Zum PDF-Inhalt springen

 

Stattreisen bietet Freiluft-Unterricht für Schulklassen – Stattreisen Schulunterricht

Stattreisen bietet Freiluft-Unterricht für Schulklassen

10. November 2020/in Kultur

HANNOVER (PM). Mit Stattreisen können Schulklassen ihren Unterricht ab sofort nach draußen verlegen. Denn obwohl die regulären Stadtführungen des Vereins derzeit nicht stattfinden dürfen, sind Gruppenangebote für Schulklassen weiterhin offen, da sie als Unterricht gelten. Zur Auswahl stehen für Kinder ab 6 Jahren eine Expedition durch die Eilenriede, eine Stadterkundung in Hannover ab dem 3. Schuljahr sowie weitere unterhaltsame Bildungsangebote des gemeinnützigen Vereins.

„Besonders jetzt, wo Ausflüge ins Theater, Weihnachtsfeiern und andere Kulturerlebnisse ausfallen müssen, sind unsere Angebote eine echte Alternative. Bei unseren Touren werden die Lerninhalte anschaulich und erlebbar vermittelt, gleichzeitig hat die Klasse Spaß miteinander. Natürlich achten unsere Stadtführer dabei auf die Abstands- und Hygieneregeln“, sagt Stattreisen-Sprecherin Marta Kawka.

Auch Schülerinnen und Schüler aus der Mittel- und Oberstufe finden im Stattreisen-Programm passende Ergänzungen für ihre Fächer, etwa in Geschichte, Politik, Kunst oder Religion. Sie können zum Beispiel erfahren, wie es sich in Hannover während der Nazi-Zeit gelebt hat, welche Glaubensstätten in der Landeshauptstadt wichtig waren und Vieles mehr.

Alle Stadtführungen, Preise und weitere Informationen sind nachzulesen auf: www.stattreisen-hannover.de. Buchungsanfragen nimmt das Team gerne entgegen.

Der Verein Stattreisen ist auf besondere Touren durch Hannover spezialisiert. 60 Stadtführer und Darsteller machen die Geschichte und Kultur der Landeshauptstadt mit allen Sinnen erfahrbar. Bei Spaziergängen, Rallyes oder Straßentheaterstücken entdecken die Gäste bedeutende Orte und Persönlichkeiten. Neben weihnachtlichen Stadtführungen werden auch Touren zu Themen wie Kunst, Essen und Trinken oder zur Fußballgeschichte Hannovers angeboten. Außerdem vermitteln die Experten des Vereins auf lebendige Weise geschichtliche Hintergründe zu Hannovers Stadtteilen.

Seite 8 von 12«‹678910›»

Hinweise von Bürgern für unsere Redaktion über aktuelle Geschehen

Fotos oder Hinweise?

Sende Informationen, Hinweise oder Fotos direkt an die Redaktion.

📤 Fotos / Hinweise senden
📤 Hinweis senden
Fotos / Hinweise an Redaktion übermitteln
Zur Startseite

Anzahl unser Artikelaufrufe

Search Search

Neueste Beiträge

  • Jüttner als Ortsbrandmeister Krähenwinkel bestätigt 2. April 2026
  • Interschutz 2026 Hannover: Fokus auf Bevölkerungsschutz 2. April 2026
  • Drei Verkehrsunfälle A2 Hannover – mehrere Verletzte 1. April 2026
  • Frühlingsfest Hannover mit Neuheiten und 96-Tag 1. April 2026

Kategorien

  • Gesundheit
  • Hannover
  • Kultur
  • Niedersachsen
  • Panorama
  • Politik
  • Polizei
  • Region Hannover
  • Reisen
  • Veranstaltungen
  • Verkehr
  • Welt-News
  • Wirtschaft
April 2026
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930  
« März    
RSS Feed Logo RSS Feed Logo Abonniereden RSS Feed

Artikelaufrufe seit 2020

Titelbild BG-PRESS.de

Kategorien

© Copyright 2025 - bg-press.de - Enfold Theme by Kriesi
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen
Cookie Warnung
This website uses cookies to improve your experience. We'll assume you're ok with this, but you can opt-out if you wish.

Diese Website verwendet Cookies, um Ihre Erfahrungen zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass dies für Sie in Ordnung ist, aber Sie können die Verwendung von Cookies ablehnen, wenn Sie dies wünschen. ACCEPT / AKZEPTIERT REJECT / ABLEHNEN
Privacy & Cookies Policy

Privacy Overview

This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary
immer aktiv
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Non-necessary
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.
SPEICHERN & AKZEPTIEREN