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Meldungen zu Kultur, Veranstaltungen, Museen und Bühnen aus Hannover und Niedersachsen. Berichte, Hintergründe und Termine im Überblick.

Neueröffnung des FUN-KEY Tanz Ateliers – BGPress 9449© Bernd Günther

Neueröffnung des FUN-KEY Tanz Ateliers

26. Oktober 2020/in Kultur

HANNOVER (bg). Großzügige helle Tanzstudios und ein geschmackvolles Ambiente empfingen heute die Tanzschüler*innen des FUN-KEY Tanz Atelier bei ihrem ersten Training. Kirsten Eilmes strahlte über das ganze Gesicht bei der Eröffnung und ist stolz auf ihr ganzes Team, welches innerhalb von zwei Wochen die neuen Räume hergerichtet hat. Große Spiegelwände, ein heller Fußboden und rundherum Ballettstangen bieten für die Tanzschüler*innen optimale Trainingsmöglichkeiten. Hinzu kommt in den beiden großzügigen Studios moderne Tontechnik.

Anlässlich des 15 jährigen Jubiläums feiert das Tanzstudio FUN-KEY Dance & Theatre am 26.10.2020 seinen Umzug und Neueröffnung als FUN-KEY Tanz Atelier in der Brühlstraße 9a. Dort erwarten alle „FUN-KEYs“ topmoderne Räumlichkeiten, Ausstattung und viele neue kreative Ideen und Konzepte.

Das FUN-KEY Tanz Atelier und seine Inhaberin, Dipl.-Tanzpädagogin Kirsten Eilmes, stehen vor allem für modernen, gesundheitsorientierten Tanzunterricht für Menschen aller Art, bei dem der Spaß der Schlüssel zum Erfolg ist. Hier werden für alle Altersklassen und Leistungsniveaus verschiedene Tanzstile wie Ballett, Contemporary Dance, HipHop, Jazz oder Afro angeboten, aber auch Musical und Yoga kommen nicht zu kurz. Als staatlich anerkannte Vorausbildungsschule für künstlerische Berufe lernen junge Talente darüber hinaus ihr erstes Handwerkzeug für eine Karriere auf der Bühne.

Ganz neu ist zudem die Zusammenarbeit mit kargah e.V., Verein für interkulturelle Kommunikation und MoveAround, einer Initiative für Firmenfitness. Wer nun also diese vielfältig aufgestellte, dennoch familiäre moderne Ballettschule kennenlernen möchte, der komme in die Brühlstr. 9a, 30169 Hannover! In der Woche ab dem 26.10. findet eine kostenlose Schnupperwoche statt und ab November starten neue Kurse zum (Wieder)Einstieg in die FUN-KEY Tanzwelt.

Weitere Infos gibt es unter hannover-tanz.de

  • Neueröffnung des FUN-KEY Tanz Ateliers – BGPress 9135
    Das neue FUN-KEY Tanz Atelier wurde am 26. Oktober in der Brühlstraße 9a in Hannover eröffnet © Bernd Günther
  • Neueröffnung des FUN-KEY Tanz Ateliers – BGPress 9427
    Erstes Ballett-Training in den neuen Studioräumen © Bernd Günther
  • Neueröffnung des FUN-KEY Tanz Ateliers – BGPress 9148
    Das neue FUN-KEY Tanz Atelier wurde am 26. Oktober in der Brühlstraße 9a in Hannover eröffnet © Bernd Günther
  • Neueröffnung des FUN-KEY Tanz Ateliers – BGPress 9248
    Großzügige helle Tanzstudioräume begrüßen auch die kleinen Tänzerinnen © Bernd Günther
  • Neueröffnung des FUN-KEY Tanz Ateliers – BGPress 9326
    Das neue FUN-KEY Tanz Atelier wurde am 26. Oktober in der Brühlstraße 9a in Hannover eröffnet © Bernd Günther
  • Neueröffnung des FUN-KEY Tanz Ateliers – BGPress 9362
    Das neue FUN-KEY Tanz Atelier wurde am 26. Oktober in der Brühlstraße 9a in Hannover eröffnet © Bernd Günther
  • Neueröffnung des FUN-KEY Tanz Ateliers – BGPress 9363
    Das Team um die Diplom Tanzpädagogin Kirsten Eilmes hat innerhalb zwei Wochen ganze Arbeit bei der Vorbereitung der neuen Räume geleistet © Bernd Günther
  • Neueröffnung des FUN-KEY Tanz Ateliers – BGPress 9449
    Das neue FUN-KEY Tanz Atelier wurde am 26. Oktober in der Brühlstraße 9a in Hannover eröffnet © Bernd Günther
  • Neueröffnung des FUN-KEY Tanz Ateliers – BGPress 9405
    Das neue FUN-KEY Tanz Atelier wurde am 26. Oktober in der Brühlstraße 9a in Hannover eröffnet © Bernd Günther
Kulturhauptstadt Europas 2025 - jetzt zählt’s – Kulturhauptstadtbewerbung 2025© Stadt Hannover

Kulturhauptstadt Europas 2025 – jetzt zählt’s

25. Oktober 2020/in Kultur

HANNOVER (PM/red.). Jetzt heißt es Daumen drücken. Das Team Hannover 2025 für die Bewerbung von Hannover als Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2025 ist auf der Zielgrade. Nur noch wenige Tage, dann steht fest, wer Kulturhauptstadt Europas 2025 werden wird.

Der letzte wichtige Termin auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025 steht bevor. Am morgigen Montag (26. Oktober) präsentiert sich das Team Hannover 2025, gewohnt künstlerisch, ein letztes Mal vor der europäischen Jury. Die verkündet ihre Entscheidung über die Kulturhauptstadt Europas 2025 am 28. Oktober.

Die Mitglieder der hannoverschen Delegation sind Hannovers Kulturhauptstadt-Expert*innen und zeichnen sich dadurch aus, dass sie schon lange an der Bewerbung mitgearbeitet haben. Das Team bereitet sich intensiv auf jede noch so ungewöhnliche Frage der Jury vor, die ihnen am morgigen Tag gestellt werden könnten.

Lena Kußmann, Regisseurin, Schauspielerin und künstlerische Leitung des Theaters an der Glocksee, ist für die künstlerische Produktionsleitung der Präsentationen von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 verantwortlich.

Das Kompetenzteam für die Jury Präsentation:

  • Belit Onay, Oberbürgermeister von Hannover
  • Melanie Botzki und Inga Samii, Leitungsteam Kulturhauptstadtbewerbung Hannover 2025
  • Dr. Heli Meisterson, Kulturhauptstadt-Expertin
  • Juan S. Guse, Autor beider hannoverscher Bewerbungsbücher zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Ninia Binias, Künstlerin, Gastgeberin des Jury Besuchs und Vorsitzende des Beirats von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Aljoscha Begrich, Maxim Gorki Theater und Mitglied des Künstlerischen Teams von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Benjamin Foerster-Baldenius, Kollektiv raumlaborberlin und Mitglied des Künstlerischen Teams von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Jean Peters, Peng!-Kollektiv und Mitglied des Künstlerischen Teams von Hannovers Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025
  • Ilka Theurich, Künstlerin und Think Tank „The Beauty of Failure“
Buchrolle Bid Book 2 im Kleinformat auf 14 Metern Länge vorgestellt – BGPress 8924© Bernd Günther

Buchrolle Bid Book 2 im Kleinformat auf 14 Metern Länge vorgestellt

22. Oktober 2020/in Kultur

HANNOVER (PM). Die Buchrolle Bid Book 2, mit der sich Hannover final zur Kulturhauptstadt Europas 2025 bewirbt, gibt es nun auch im Kleinformat. Dafür wurde die ursprünglich 21 Meter lange Buchrolle auf eine 14 Meter lange Kaufversion verkürzt. Dieser Druck wird als eine große, zusammenhängende Rolle in der Gutenberg Beuys Feindruckerei in Langenhagen angeliefert. Dort wird die Papierbahn auf die 14 Meter langen, einzelnen Buchrollen umgearbeitet.

Danach kommen die einzelnen Buchrollen für alle in den Handel. Eine Rolle wiegt etwa 500 Gramm und kostet zwölf Euro. Die ersten 100 Bücher gehen im Laufe des morgigen Freitags (23. Oktober) in den Verkauf. Sukzessive werden dann alle 500 kleinen Bid Books an die Buchhandlungen an der Marktkirche sowie Thalia und Hugendubel in der Innenstadt ausgeliefert.

Das Bid Book 2 beinhaltet die Science-Fiction Geschichte des verschollen geglaubten Bid Books, geschrieben von Juan S. Guse. Darin enthalten sind alle Projektbeschreibungen samt Manifest „Normalität ist keine Option“ ebenso wie alle Illustrationen des deutsch-französischen Zeichners Lukas Hamilcaro. Das Konzept und die Gestaltung der Buchrolle des Teams Kulturhauptstadtbewerbung kommt von Sebastian Peetz.

Buchrolle Bid Book 2 im Kleinformat auf 14 Metern Länge vorgestellt – BGPress 8886

Die Erstellung der 500 Bid Book 2 im Kleinformat erfolgt ausschließlich von Hand © Bernd Günther

Kulturförderung der Region: Fristen für 2021 bis 2023 laufen – Tanzkunst© Bernd Günther

Kulturförderung der Region: Fristen für 2021 bis 2023 laufen

6. Oktober 2020/in Region Hannover, Kultur

REGION HANNOVER (PM).  Konzepte und Entwicklungsmöglichkeiten von Kulturschaffenden stärken und unterstützen: Noch bis zum 30. November 2020 laufen die Fristen für Förderanträge im Bereich Theaterpädagogischer Kooperationen und der Institutionellen Förderung für den Zeitraum 2021 bis 2023. Die 2018 neu eingeführte Institutionelle Förderung der Region konzentriert sich auf die Existenzsicherung kleiner Kultureinrichtungen, insbesondere im ländlichen Raum. Sie soll deren Strukturen und ihre konzeptionelle Arbeit unterstützen.

Möglich werden damit Erneuerungen innerhalb der Einrichtung, aber auch mehr Qualität und Innovation im Angebot von Kunst, Kultur und Soziokultur. Das Fußballmuseum Springe e.V oder das Nordhannoversche Bauernhaus Museum Isernhagen e.V. gehören derzeit zu den Geförderten. Der Etat der Institutionellen Förderung umfasst 250.000 Euro pro Jahr.

Bereits zum dritten Mal fördert die Region Theaterpädagogische Kooperationen in einem Zeitraum von drei Jahren. Theaterpädagogische Kooperationen werden im Rahmen ihrer individuellen Angebote von Theater, Tanz und Musik für verschiedene Altersgruppen gefördert. Im laufenden Jahr gehören unter anderem das Klecks-Theater und das Theater zwischen den Dörfern dazu. Zusammen mit der Spielplanförderung und der Kulturellen Bildung liegen die Gesamtausgaben von 2021 bis 2023 jährlich bei 350.000 Euro.

Für Stefani Schulz, Leiterin Team Kultur, sichert die Förderung die kulturelle Vielfalt und den kreativen Austausch in der Region: „Wir möchten die Teilhabe am kulturellen Leben so vielfältig wie möglich anbieten. Dabei geht es um Planungssicherheit für die Kulturschaffenden, ebenso wichtig ist aber die kulturelle Lebensqualität für die Einwohnerinnen und Einwohner der Region. Die unterschiedlichen Sparten tragen dazu bei, künstlerische Inhalte zu vermitteln, eigenes kreatives Potenzial auszuleben oder aktuelle gesellschaftliche Themen zu reflektieren.“

Je nach Sparte können Kommunen, Vereine, gemeinnützige Gesellschaften, theaterpädagogische Einrichtungen oder Einzelpersonen die entsprechenden Förderanträge stellen. Die jeweiligen Formulare, Antragsfristen und Kontaktadressen sind auf www.kulturfoerderung-region-hannover.de zu finden, Ansprechpartnerin ist Stefani Schulz unter (0511) 616 23488 oder Stefani.Schulz@region-hannover.de.

Im Rahmen des vom Ministeriums für Wissenschaft und Kultur initiierten Förderprogramms für Soloselbständige ist die Region Hannover zuständig für Förderanträge von bis zu 7.999 Euro. Die entsprechenden Formulare und Förderkriterien sind ab dem 1. November 2020 ebenfalls unter www.kulturfoerderung-region-hannover.de zu finden, die Antragsfrist läuft bis zum 28. Februar 2021. Weitere Anfragen an Uta Foremny unter (0511) 616 23720 oder per Mail an Uta.Foremny@region-hannover.de.

Stattreisen führt wieder spielend durch Hannover – Stattreisen Theaterspaziergänge

Stattreisen führt wieder spielend durch Hannover

22. September 2020/in Kultur

HANNOVER (PM). Stattreisen bringt Theaterspiel und Wissensvermittlung wieder erfolgreich auf Hannovers Straßen zusammen: Die ersten Theaterspaziergänge seit der Corona-Zwangspause sind am vergangenen Wochenende über die Bühne gegangen. Mit Abstand und Alltagsmaske können die Gäste so endlich wieder das volle Programm des Vereins für Stadtführungen in Anspruch nehmen.

Die Corona-Regeln sind für Darsteller und Besucher mittlerweile zur Selbstverständlichkeit geworden. Einziges Manko: die Stadtführer können die Reaktion der Gäste, zum Beispiel ein Schmunzeln, nicht mehr so einfach erkennen. Dafür freut es die Darsteller und Tourguides umso mehr, am Ende der Führung Lob oder Applaus zu bekommen.

Darsteller Wolfgang Schiemann alias Nachtwächter Melchior erzählt etwa von der Führung „Rendezvous mit der Geschichte – Mit dem Nachtwächter Melchior in die Vergangenheit Hannovers“, er habe es sehr genossen, seine Kolleginnen und Kollegen wiederzusehen und mit ihnen zu spielen. „Es war sogar etwas aufregend, hat aber nach so langer Spielpause erstaunlich gut geklappt“, fasst er zusammen.

Stattreisen führt wieder spielend durch Hannover – BGPress 4683

Wolfgang Schiemann (re.) alias Nachtwächter Melchior © Bernd Günther

Wer auch mit dem Nachtwächter Melchior, dem Gelehrten Leibniz und Zar Peter dem Großen oder Kurfürstin Sophie durch die Landeshauptstadt spazieren will, kann sich im Stattreisen-Büro unter Telefon 0511/169 4166 oder per E-Mail an info@stattreisen-hannover.de für eine der vielen Führungen anmelden. Das ganze Programm gibt es zum Nachlesen online unter www.stattreisen-hannover.de. Als gedruckte Version liegt das Programm im Stattreisen-Büro und in der Tourist-Info Hannover aus. Bilder und Mini-Stories von den Führungen präsentiert der Verein auf Facebook.

Stattreisen ist in den vergangenen 30 Jahren von einem kleinen Verein zu einem erfolgreichen Anbieter der etwas anderen Städtetouren herangewachsen. Im Vordergrund steht der Gedanke, ökologisch unterwegs zu sein und die Geschichte Hannovers unterhaltsam zu vermitteln. Mehr als 20.000 Gäste pro Jahr erleben mit Stattreisen die Landeshauptstadt aus ungewohnten und spannenden Perspektiven.

Hannovers Science-Fiction-Bid Book: "Ein Buch aus der Zukunft für die Zukunft" – BGPress 15© Matthias Falk

Hannovers Science-Fiction-Bid Book: „Ein Buch aus der Zukunft für die Zukunft“

20. September 2020/in Kultur, Hannover

HANNOVER (PM). In Zeiten, in denen die Europäische Union vielleicht vor ihren größten Herausforderungen steht, kommt den Städten eine aktivistische Rolle zu: Vor Ort werden die drängenden sozialen, politischen und ökologischen Themen Europas verhandelt und neu gedacht. „Als starke Stadt wollen wir die gemeinsamen Werte Europas stärken“, kündigt Oberbürgermeister Belit Onay bei der Vorstellung des hannoverschen Bewerbungsbuches zur Kulturhauptstadt Europas 2025 an.

Als Plattform dafür soll in Hannover 2025 die „Agora of Europe“ entstehen: ein künstlerischer Verhandlungsraum für die großen europäischen Themen, wo Menschen mobilisiert werden, eine Haltung zu entwickeln und aktiv zu werden. So wird Hannover zur transnationalen Aktivistin.

Hannovers Programm basiert auf drei Säulen:

1. Die Mobile Agora auf dem Cityring

Der Cityring wird zur Bühne für die Mobile Agora, dem wandernden Festivalzentrum, das die ganze Stadt in eine Bühne verwandelt. Die aus zwölf Modulen bestehende Mobile Agora wandert auf dem Cityring wie ein langarmiges Kultur-Lebewesen durch Hannover. Wo sie andockt, aktiviert sie bestehende Gebäude und macht sie für vier Wochen zum Festivalzentrum mit Programm. Durch ihre Anwesenheit wird der Cityring transformiert. Sie blockiert, verändert den Verkehr – und schafft so die Möglichkeit, experimentelle Verkehrskonzepte auszuprobieren.

Die aus 90 Prozent recycelbaren Rohstoffen bestehenden Module lassen sich variabel zusammensetzen – mal türmen sie sich auf, mal bilden sie einen Ring, mal schlängeln sie sich in die Straßen oder wuchern in Parks. Die Module treten einzeln und temporär bereits vor 2025 auf, um Vorfreude auf die Kulturhauptstadt zu machen. Die Wanderung der Mobilen Agora wird von künstlerischen Paraden begleitet.

2. Zwölf Spotlights

Und während das Kulturprogramm in der ganzen Stadt tobt, wirft die Mobile Agora von ihrer Station aus, einem Leuchtturmstrahl gleich, ein Spotlight in die Welt, die das Thema des Monats vorgibt.

Im Spotlight geht der Blick über die Ränder der Stadt, in die Stadtteile, die Region, in die europäischen Länder bis zu den EU-Außengrenzen und darüber hinaus. In diesen Spotlights stellen alle künstlerischen Projekte Bezüge zu Orten, Menschen und Themen in dem jeweils „ausgeleuchteten Spotlight“ her. Dockt die Mobile Agora beispielsweise am Neuen Rathaus an, geht der Blick nach Süden, nach Döhren-Wülfel, Laatzen, über Göttingen bis an Italiens Westküste, dem Mittelmeer und nach Malta. Und damit könnte das vorherrschende Thema in dem Monat das sinnlose Sterben von Menschen im Mittelmeer sein.

3. Digitale Agora

Jenseits der Spotlights gibt es noch digitale Agoren, die keinen festen Ort haben.

Die digitalen Projekte der hannoverschen Bewerbung werfen neue Perspektiven auf das grundsätzliche Verhältnis von Gesellschaft und Technik. Dabei geht es nicht nur um die Zukunft der Arbeit und die Autonomisierung des Straßenverkehrs, sondern auch um den Einfluss von digitalen Plattformen auf die Diskurskultur und auf demokratische Wahlen. Die Corona-Pandemie als Katalysator hat viele Projekte hervorgebracht, die den (digitalen) Besuch Hannovers zu einer Reise in die Zukunft werden lässt.

Hannovers Science-Fiction-Bid Book: "Ein Buch aus der Zukunft für die Zukunft" – BGPress 09

Ein Teil des Eingangs zum Neuen Rathaus wurde mit großen Plakaten verhüllt © Matthias Falk

 

Projekte:

Von den 500 und mehr Projekten, die es in Hannover 2025 geben soll, sind im 2. Bid Book 48 Projekte mit mehr als 210 lokalen, nationalen und internationalen Künstler*innen und Partner*innen zu den Themen Demokratie, Menschenrechte, Nachhaltigkeit und Digitalisierung beispielhaft beschrieben. Für die Projekte zeichnet Hannovers Künstlerisches Team verantwortlich: Aljoscha Begrich – Maxim Gorki Theater, Benjamin Förster-Baldenius – raumlaborberlin, Robin Höning – endboss, Çagla Ilk – Kunsthalle Baden-Baden, Lotte Lindner & Till Steinbrenner – Künstlerpaar, Jean Peters – Peng! Kollektiv, Thomas Posth – Orchester im Treppenhaus.

Hier einige Beispiele:

Los!

geht es am Raschplatz, wo eine spektakuläre Brücke den Hinterausgang des Hauptbahnhofs mit der Hochstraße verbindet. Auf der begrünten und gesperrten Hochstraße entsteht in einem Landschloss aus alten VW-Bussen das offizielle Informationsbüro, das unter Einbindung aller gemeinnütziger Initiativen vor Ort betrieben wird. Hier spielt zur Eröffnung Hannovers Kulturhauptstadtbotschafter und Pianist Igor Levit auf. Auf einem leerstehenden Parkhausdeck in der Nähe entsteht das Hotel Europa mit unterschiedlich gestalteten Zimmern: Buden, Hütten, Lauben, Kisten, Zirkuszelte oder bewohnbare Raummodule.

UNESCO City of Music (UCOM):

Bei den UCOM-Festivals bringt Hannover jeden Monat eins der Ziele für eine nachhaltige globale Entwicklung zu Gehör. So geht es im Spotlight Frankreich mit Barockorchestern aus Hannover und Metz beim Agostino Steffani Einakter „Baccanali“ um Geschlechtergerechtigkeit. Zum Thema Verschmutzung der Meere entwickeln Chöre, Performance-Künstler*innen und die NDR-Radiophilharmonie ein Konzert auf schwimmenden Plattformen im Maschsee und für das Thema Klimaschutz kooperieren Musiker*innen aus Hannover und Salvador in Brasilien.

Wind of Change-Benefizkonzert:

Das Benefizkonzert Wind of Change wird mit Blick auf die Situation im Mittelmeer die Frage stellen: bridges or walls?

Ihme-Zentrum:

Im Ihme-Zentrum soll in den brachliegenden Flächen des Hochhauskomplexes das „Internationale Zentrum für Künstlerische Forschung“ (IZKF) entstehen. Unterschiedlichste Kulturaktive von der Freien Szene bis zu traditionsreichen Institutionen wie der Staatsoper arbeiten hier auf Augenhöhe zusammen und entwickeln zusammen neue künstlerische Formate. Der Investor hat in einem Letter of Intent die Nutzung von Räumen und Flächen über die nächsten zehn Jahre zugesagt.

Von typisch hannöverschen Projekten über…

Die Hannoveraner (Pferde) erobern sich ihre Stadt zurück. Es werden mit Kunst Zentren der Macht enttarnt, mit Müll schwimmende Kulturzonen gebaut, im Deutschen Pavillon die japanische Edo-Periode (1600 bis 1867) wiederbelebt und in der Trollfabrik for Good Methoden und Kommunikationsstrategien gegen Fake News und Verschwörungstheoretiker*innen entwickelt.

die Region, nach Hildesheim, bis nach Europa und weiter…

Mit der Fahrt in S-Bahnen auf den Ringen der Region werden Perspektiven gewechselt, an Blind Spots mit internationalen Künstler*innen hörbar dem Erinnern gedacht, der Schwarm bringt zwölf mobile Ateliers europäischer Künstler*innen von Kommune zu Kommune, mit Hildesheim plant Hannover eine Tragschrauber-Reise quer durch Europa und es startet eine Fahrradbewegung, die bis zu Hannovers Partnerstadt Blantyre reicht.

„Mit Kunst und Paukenschlägen!“ denn

„Normalität ist keine Option“

Hannover hat statt eines Bewerbungsbuchs das Manifest „Normalität ist keine Option“ veröffentlicht und ist im Wettbewerb Kulturhauptstadt Europas disqualifiziert worden! Fake News? Nein, Fiktion und künstlerischer Rahmen des zweiten Bewerbungsbuchs.

Das Manifest und die Inszenierung, mit der die Landeshauptstadt Hannover heute (18. September) ihr Bewerbungsbuch vorgestellt hat, steht beispielhaft für die künstlerische Methode, mit der sie als Kulturhauptstadt Europas auf die großen Themen aufmerksam machen will: „Mit Kunst und Paukenschlägen!“, wie das Leitungsduo der hannoverschen Bewerbung, Melanie Botzki und Inga Samii, betont.

Die Landeshauptstadt Hannover leitet ein Umdenken im Wettbewerb ein und fordert in Corona-Zeiten die Nachhaltigkeit des Bewerbungsprozesses zur Kulturhauptstadt Europas 2025 für alle Bewerberstädte. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Pandemien und deren Auswirkungen auf den Kulturbereich kulminiert in der fiktiven Überspitzung im Bewerbungsbuch: Die Stadt veröffentlicht statt eines Bewerbungsbuchs das Manifest „Normalität ist keine Option“.

Buch aus der Zukunft

In der Science-Fiction Geschichte des Autors Juan S. Guse findet eine Wissenschaftlerin in einer Cloud Hannovers fast fertiges, nie abgegebenes Bid Book. Ihre Studie ist der Blick aus dem Jahr 2059 zurück auf das Jahr 2020 und untersucht Hannovers Bewerbungsansatz als „Agora of Europe“.

Für die theatrale Inszenierung des hannoverschen Bewerbungsbuchs zeichnet als künstlerische Produktionsleiterin Lena Kußmann, Regisseurin, Schauspielerin und künstlerische Leitung des Theaters an der Glocksee, verantwortlich.

Entworfen hat das 2. Bid Book der Künstler und Designer Sebastian Peetz. Es ist eine Buchrolle, verschlossen in einer Zeitkapsel. Die Buchrolle besteht aus 100 DIN A4-Seiten, die auf einer 21 Meter langen, gewebten Stoffbahn aneinanderhängen. Der Text enthält die Antworten auf die 45 Jury-Fragen, kommentiert aus der Zukunft und verziert mit Illustrationen, die sich um den Text schlängeln. Dafür hat der deutsch-französische Zeichner Lukas Hamilcaro Fotos von Hannover genommen und sie mit Zeichnungen um das im Projekt Geplante ergänzt und erweitert.

Oberbürgermeister Belit Onay: „Wir überzeugen die Jury: Mit einem Buch aus der Zukunft für die Zukunft Europas.“

Die nächsten Termine – alle digital:

– 21. September: Abgabe 2. Bid Book

– 19. Oktober: Jury-Besuch

– 26. Oktober: Jury-Präsentation

– 28. Oktober: Entscheidung Kulturhauptstadt Europas 2025

Der Hölty-Preis, Deutschlands höchstdotierter Lyrikpreis, geht in diesem Jahr an Marion Poschmann – Marion Poschmann© Matthias Falk

Der Hölty-Preis, Deutschlands höchstdotierter Lyrikpreis, geht in diesem Jahr an Marion Poschmann

18. September 2020/in Kultur

HANNOVER (PM). Mit dem „Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover“ haben heute (17. September) Oberbürgermeister Belit Onay und Marina Barth, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Hannover, die Dichterin, Romanautorin und Essayistin Marion Poschmann ausgezeichnet.

Mit 20.000 Euro, die von der Sparkasse Hannover gestiftet werden, ist der Hölty-Preis für Lyrik, der heute zum siebten Mal verliehen wurde, der höchstdotierte Lyrikpreis im deutschsprachigen Raum. Er wird seit 2008 im Zwei-Jahres-Rhythmus von der Stadt und der Sparkasse Hannover verliehen.

Der Preis geht an eine Lyrikerin, deren oeuvre sich in subtiler Konsequenz einer produktiven Neuaneignung der poetischen Tradition verpflichtet weiß. In der Begründung der Jury für die diesjährige Preisträgerin heißt es:

„Marion Poschmanns Dichtung gewinnt seit ihrem Debütband ‚Verschlossene Kammern‘ (2002) ihre Fragestellungen und Motive aus der ästhetischen Auseinandersetzung mit Philosophie und Naturmythologie, aber auch aus der Begegnung mit visuellen Impulsen und bildender Kunst. Bereits in ihren Gedichtbüchern ‚Grund zu Schafen‘ (2004) und ‚Geistersehen‘ (2010) hat Poschmann einen neuen Typus des Naturgedichts entwickelt, der die ästhetische Erfahrung von Landschaft auf neue Fundamente stellte.

In ihrem neuen, meisterlichen Band ‚Nimbus‘ (2020) hat Poschmann nun ihre Dichtkunst noch weiter verfeinert – mit Gedichten über die globalen Verheerungen der Natur, über flirrende Farbeindrücke, Phantasie-Reisen nach Sibirien und ‚Stadtschamanen‘. In neun zyklisch angelegten Kapiteln, die mit freirhythmischen und auch klassischen Formen arbeiten, findet die Dichterin eine ungeheuer bildstarke Sprache für naturgeschichtliche Urszenen. Im Zentrum steht dabei ein Sonettenkranz über ‚Die Große Nordische Expedition‘, der an eine abenteuerliche Reise des Sibirienforschers Johann Georg Gmelin angelehnt ist. ‚Nimbus‘ präsentiert Gedichte, die vom irreversiblen zerstörerischen Eingriff des Menschen in die Natur erzählen und zugleich der noch nicht verschwundenen Magie der einzelnen Naturphänomene zu sinnlicher Präsenz verhelfen. Die im Titelgedicht aufgerufene ‚schwarze Wolke‘ ist nicht nur ein wetterkundliches Zeichen, sondern verweist auch auf die spirituelle Bedeutung von ‚Nimbus‘ als Aura oder Gloriole. Marion Poschmanns fabelhaftes Gedichtbuch enthält filigran konstruierte, von Natur- und Kunsterfahrung getragene Texte, die uns die Welt vor Augen stellen, als sähen wir sie zum ersten Mal.“

Zu Marion Poschmann:

Marion Poschmann, 1969 in Essen geboren, studierte Germanistik und Slawistik und lebt heute in Berlin. Für ihre Lyrik und Prosa wurde sie mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Klopstock- Preis 2018 für ihren Roman Die Kieferninseln (2017), der auch auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und auf jener des Man Booker International Prize 2019 stand. Anfang 2020 erschien ihr neuer Gedichtband „Nimbus“.

Die Hölty-Preisträger*innen:

Thomas Rosenlöcher (2008)

Paulus Böhmer (2010)

Christian Lehnert (2012)

Silke Scheuermann (2014)

Christoph Meckel (2016)

Norbert Hummelt (2018)

Zum „Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt und der Sparkasse Hannover“

Die literarische Bedeutung seines Namensgebers Hölty steht für die enge Verbindung des Preises mit Stadt und Region. Ludwig Christoph Heinrich Hölty (geboren am 21. Dezember 1748 im Kloster Mariensee bei Hannover, gestorben am 1. September 1776 in Hannover) ist von seinem künstlerischen Rang her einer der bedeutendsten deutschen Lyriker. Die Bedeutung beruht vor allem auf der Formenvielfalt, Eigenständigkeit und Stimmungs-Eindringlichkeit seiner etwa 140 Gedichte. Hölty ist neben den Brüdern Schlegel, Karl Philipp Moritz, Carl Sternheim und Kurt Schwitters der wichtigste mit der Stadt und der Region verbundene Dichter. Er verbrachte seine Kindheit und Schulzeit im Dorf Mariensee und die letzten Lebensjahre in Hannover, wo er, erst 28-jährig, 1776 starb.

Die bedeutende Auszeichnung wird an eine lebende deutschsprachige Lyrikerin beziehungsweise einen Lyriker für ein lyrisches Gesamtwerk oder eine einzelne Veröffentlichung vergeben.

Weitere Bundeshilfen für Kultur- und soziokulturelle Zentren – Kultur Neustart

Weitere Bundeshilfen für Kultur- und soziokulturelle Zentren

15. September 2020/in Kultur

BERLIN (PM). Kulturstaatsministerin Monika Grütters stellt soziokulturellen Zentren, Netzwerken und Initiativen weitere Hilfen für den Wiedereinstieg in ihre Programmarbeit unter Corona-Bedingungen zur Verfügung. Insgesamt sind für diese Förderlinie 15 Millionen Euro aus dem Zukunftsprogramm NEUSTART KULTUR vorgesehen. Projektträger können jeweils bis zu 50.000 Euro zur Planung neuer Veranstaltungen, Kurse, Workshops und Begegnungsformate unter den geltenden Corona-Regelungen erhalten.

Dazu erklärt Monika Grütters: „Die vielen Kulturzentren, soziokulturellen Zentren und ähnlichen kulturellen Initiativen leisten einen wertvollen Beitrag zur Vielfalt der Kulturlandschaft in Deutschland. Oft sind sie es, die im ländlichen Raum eine Teilhabe am Kulturleben überhaupt noch ermöglichen. Diese kulturelle Teilhabe ist die Voraussetzung dafür, unser gesellschaftliches Leben mitzugestalten. Wir unterstützen die Kulturzentren vor Ort, weil sie Menschen zusammenbringen, weil sie Arbeitsplätze erhalten und weil sie aktiv dazu beitragen, das direkte Netz kreativer Angebote in ganz Deutschland zu mobilisieren.“

Anträge für eine Förderung können ab dem 1. Oktober 2020 beim Bundesverband Soziokultur e.V. gestellt werden. Dieser bietet Projektträgern ab dem 15. September 2020 telefonische Beratung zur Beantragung der Hilfen. Die Anträge werden entsprechend der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.

Damit Kulturzentren, Literaturhäuser und soziokulturelle Zentren ihren Betrieb unter Corona-Bedingungen wieder aufnehmen können, hatte der Bund Anfang September bereits eine erste Förderlinie in Höhe von 25 Millionen Euro für notwendige Umbaumaßnahmen auf den Weg gebracht.

Willkommen an Bord – Hafen erwacht© Jana Kreft

Willkommen an Bord

7. September 2020/in Kultur, Region Hannover

CELLE (PM). Siebzig Prozent unserer Erde sind von Wasser bedeckt. Der menschliche Körper besteht zu siebzig Prozent aus Wasser. Wasser ist der Ursprung des Lebens. Das deutsch-finnisches Fotoprojekt im Schloß Celle findet vom 23. August bis 29. September im Schloß Celle statt. Sie ist zu besichtigen jeweils Di. – So. im Zeitraum von 13:00 – 17:00 Uhr.

Das Element Wasser zählte seit jeher bei kreativen Menschen zu den großen Inspirationen für ihr Schaffen. DichterInnen, MalerInnen, KomponistInnen und später auch FotografInnen haben sich davon inspirieren lassen.

Auf der Suche nach einem Fotothema für gemeinsame Ausstellungen in Tuusula und Celle haben sich die beiden engagierten Fotogruppen der Partnergemeinden, schnell auf den Titel: „WASSER-verbindet!“ einigen können. Dann begann 2018 die Arbeit. Es gab unterschiedliche Herangehensweisen an das vereinbarte Thema. Das FOTO-PROJEKT-CELLE (das sind 10 Beteiligte) hatte es sich zur Aufgabe gemacht, das Wasser individuell von verschiedenen Seiten zu betrachten. Alle haben sich eine eigene Motiv-Nische gesucht, gefunden und bearbeitet.  TUUSULAN VALOKUVAAJAT RY (hier gibt es 21 Beteiligte) hatten den Vorteil, schon über viele Jahre an dem Thema gearbeitet zu haben, der Fundus ist enorm. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Wer an einem Ufer steht, denkt an die Trennung durch die Wasserfläche. Wer ein Boot hat, kann zum anderen Ufer kommen. Wasser ist Verbindung und Trennung zugleich. Kellokoski, ein Ort in Tuusula hatte einst eine Bootsfabrik. Boote gingen von hier aus in alle Welt. Eins davon landete im Landkreis Celle. Was für ein Grund eine gemeinsame Arbeit zu starten! Eben diese hier vor Ihnen liegende: WASSER – verbindet! 

Das Wasserbuch Celle als kleiner Vorgeschmack zur Ausstellung:

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„Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – Titel BGPress 4720© Bernd Günther

„Hört ihr Leut und lasst euch sagen“

5. September 2020/in Kultur, Hannover

HANNOVER (bg). Neun Schläge ertönen vom Turm der Basilika St. Clemens zur Nacht in Hannover. Vor ihr hat sich eine kleine Gruppe von 12 Personen vor dem Portal versammelt, um sich für eineinhalb Stunden mit der mittelalterlichen Geschichte von Hannover zu befassen. BG-PRESS.de begleitete die Gruppe bei der abendlichen Veranstaltung.

Stattreisen-Hannover e.V. veranstaltet inzwischen wieder interessante Touren zur vielfältigen Geschichte Hannovers und ihrer Persönlichkeiten aus mehreren Epochen.

So begrüßt der Nachtwächter Melchior, gespielt von Wolfgang Schiemann, die „Fremden“ vor den damaligen Stadttoren von Hannover anno 1712. „Was sie sich vor den Mauern rumtreiben, die Fremden, in diesen unsicheren Zeiten, wo auch noch die Seuche in der Stadt wütet“, spricht sie der Nachtwächter an. Er wird den Teilnehmern dieses Rundganges in den nächsten Stunden vieles über die Zeit von damals berichten können.

Zuerst nimmt er das Grüppchen mit zum nächstgelegenen Stadttor. Mit etwas Mühe kann er dort den Torwächter bestechen, dass er noch mit den Fremden in die Stadt eingelassen wird. Um diese Uhrzeit konnte man von außen die Stadt früher nicht mehr betreten. Alle Stadttore waren verschlossen und mit Torwachen gesichert. Die Einwohnerzahl zählte damals gerade einmal 5.000 Bürger.

In der Stadt erzählt eine Beginenschwester von der Auflösung ihres katholischen  Schwesternhauses und begleitet die Gruppe ein kleines Stück weiter in die Altstadt.

Auf den Treppen des Landtages sitzt die Hofdame Eleonore von dem Knesebeck, die Geschichten von ihrer Herrin Prinzessin Sophie-Dorothea zu berichten weiß. Im Anschluss geht es zum Alten Rathaus und vor der Marktkirche bekommt die Gruppe unverhofft vom Julchen, einer Magd aus dem Ratskeller, altes hannoversches Broyhan-Bier, „Leinewasser“ und Laugengebäck zu Stärkung für den noch weiten Weg.

An der Kreuzkirche taucht aus der Dunkelheit eine Kräuterfrau auf und gibt gute Ratschläge für das Wohlbefinden bei allerlei Wehwehchen.

Der Rundgang endet mit einer musikalischen Einlage eines Hofsängers auf dem Platz vor dem Ballhof, vor dem sich dann noch einmal alle Darsteller versammeln. Die Schauspieler Kerstin Ahten, Andrea Welsch, Paul le Butt und Wolfgang Schiemann haben für abwechslungsreiche Stunden gesorgt. Wer mehr von der Stadtgeschichte, vergangenen Zeiten und den Persönlichkeiten von Hannover erfahren möchte, kann sich über das derzeitige Programm auf www.stattreisen-hannover.de/ informieren.

Immerhin zeigen diese Veranstaltungen, wenn auch mit den gebotenen Einschränkungen nach den Corona-Schutzregeln, dass die kulturelle Szene in Hannover langsam wieder erwacht. Sicherlich kein Ende des Lockdowns für die Veranstaltungsbranche, aber immerhin für einige ein kleines Licht am Ende des Tunnels.

  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4669
    Der Torwächter (Paul le Butt) bewacht schlafend das Tor an der Stadtmauer von Hannover © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4671
    Der Nachtwächter versucht noch die "Fremden" in die Stadt zu bekommen © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4679
    Der Torwächter (Paul le Butt) bewacht das Tor an der Stadtmauer von Hannover © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4683
    Die Begine (Kerstin Ahten) klagt dem Nachwächter ihr Leid © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4684
    Der Nachtwächter (Wolfgang Schiemann) entdeckt die Hofdame Eleonore von dem Knesebeck (Andrea Welsch) auf den Stufen des Landtages © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4694
    Die Hofdame Eleonore von dem Knesebeck (Andrea Welsch) auf den Stufen des Landtages © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4698
    Der Nachtwächter (Wolfgang Schiemann) trifft vor der Marktkirche das Julchen, eine Magd vom Ratskeller (Kerstin Ahlten) © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4702
    Das "Julchen" (Kerstin Ahlten) sorgt für eine kleine Erfrischung der Teilnehmer am Rundgang "Rendezvous mit der Geschichte" von Stattreisen Hannover e.V. © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4706
    Die Kräuterfrau (Andrea Welsch) vor der Kreuzkirche © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4704
    Der Nachtwächter (Wolfgang Schiemann) trifft eine Kräuterfrau (Andrea Welsch) vor der Kreuzkirche in der Altstadt von Hannover © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4715
    Nachtwächter (Wolfgang Schiemann li.) und der Hofsänger (Paul de Butt) © Bernd Günther
  • „Hört ihr Leut und lasst euch sagen“ – BGPress 4720
    Rendezvous mit der Geschichte - Darsteller: Wolfgang Schiemann (re.), Kerstin Ahlten (2.v.r.), Andrea Welch (Mitte), Paul le Butt (li.) © Bernd Günther
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