Feuerwehrneubau Godshorn: Stadt investiert 11,44 Millionen Euro
Die Stadt Langenhagen plant ein modernes Feuerwehrgerätehaus für Godshorn mit Fertigstellung Ende 2027.
LANGENHAGEN / GODSHORN (redu) – Mit dem Feuerwehrneubau Godshorn schafft die Stadt Langenhagen moderne Rahmenbedingungen für Brand- und Katastrophenschutz. Das neue Feuerwehrgerätehaus an der Hermannsburger Straße soll die Einsatzfähigkeit verbessern und bis zum vierten Quartal 2027 fertiggestellt werden.
Der Neubau ersetzt die räumlich ausgeschöpften Kapazitäten des bisherigen Standorts und soll langfristig bessere Bedingungen für Einsatzdienst, Ausbildung und Nachwuchsarbeit schaffen.
Der Feuerwehrneubau Godshorn entsteht an der Hermannsburger Straße beziehungsweise Langenhagener Straße. Nach Angaben der Stadt erfüllt das bestehende Feuerwehrgerätehaus die heutigen Anforderungen nicht mehr und kann am bisherigen Standort nicht erweitert werden. Moderne Einsatzfahrzeuge stoßen dort inzwischen an räumliche Grenzen.
Mehr Platz für Einsatzkräfte
Geplant sind moderne Schulungs- und Aufenthaltsräume sowie ausreichend Stellplätze für Einsatzfahrzeuge. Darüber hinaus sollen Bereiche für die Jugend- und Kinderfeuerwehr entstehen. Die Stadt sieht darin eine wichtige Grundlage für die künftige Nachwuchsarbeit und die langfristige Sicherung ehrenamtlicher Strukturen.
Wichtige Kennzahlen des Projekts
Für den Neubau sind Investitionen von 11,44 Millionen Euro vorgesehen. Das Baugrundstück umfasst rund 5.868 Quadratmeter. Die Fahrzeughalle bietet Platz für sieben Stellplätze. Zusätzlich entstehen 38 Pkw- und 26 Fahrradstellplätze. Für aktive Einsatzkräfte sind 130 Spinde vorgesehen. Der Baubeginn ist für das dritte Quartal 2026 geplant, die Fertigstellung und Übergabe für das vierte Quartal 2027.
Das zweigeschossige Gebäude erhält einen Sozial- und Verwaltungsbereich sowie Fahrzeug- und Waschhalle. Vorgesehen sind außerdem ein Bereitschaftsraum, Büros, Schulungsräume, Lagerflächen und eine barrierefreie Erschließung mit Aufzug. Zur nachhaltigen Ausführung gehören eine extensive Dachbegrünung, tageslichtoptimierte Planung und die Umsetzung nach den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes.


© Bernd Günther






