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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizei im Einsatz

Hannover-Bult: Auf Flucht nach Schlägerei von Auto erfasst – Zeugenaufruf

28. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 26.09.2020, ist es nachts gegen 00:30 Uhr auf dem Braunschweiger Platz zu einer Kollision eines über die Straße laufenden Mannes (43 Jahre) mit einem Fiat Panda gekommen. Der Mann ist offenbar zuvor in eine Schlägerei verwickelt und auf der Flucht vor mehreren Personen gewesen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes flüchtete der Mann nach einer körperlichen Auseinandersetzung in der Rautenstraße (Hannover-Südstadt) vor zwei bis drei unbekannten Männern. Dabei lief er über die Fahrbahn der Marienstraße in Richtung des Braunschweiger Platzes. Auf der Gegenfahrbahn in Richtung stadteinwärts wurde er in Höhe der Bultstraße frontal von dem herannahenden Fiat eines 38-Jährigen Mannes angefahren. In der Folge fiel der 43-Jährige zu Boden und blieb verletzt auf dem Boden liegen. Seine Verfolger und der Fiat-Fahrer entfernten sich unerlaubt von der Unfallstelle. Nach etwa 30 Minuten kehrte der unverletzte Unfallfahrer zurück an den Ort des Geschehens und stellte sich dort der Polizei. Gegen den Fiat-Fahrer wurden Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Der schwer verletzte 43-Jährige wurde durch die Rettungskräfte vor Ort medizinisch erstversorgt und unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste er notoperiert werden, Lebensgefahr besteht jedoch nicht.

Während der Unfallaufnahme durch den Verkehrsunfalldienst kam es beinahe zu einem weiteren Verkehrsunfall, als ein weiterer Mann flüchtend vor einem Verfolger über den Braunschweiger Platz rennt. Beide Personen konnten durch die Polizei identifiziert werden. Ein möglicher Zusammenhang zu dem hiesigen Ursprungssachverhalt wird geprüft.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang sowie zu den männlichen Verfolgern des Schwerverletzten machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei im Einsatz

Burgwedel: Schwer verletzter Krad-Fahrer nach Unfall auf der Kreisstraße (K) 116

27. September 2020/in Polizei

HANNOVER / BURGWEDEL (ots). Am Freitag, 25.09.2020, ist es gegen 18:50 Uhr auf der K 116 zwischen Neuwarmbüchen und Thönse zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Leichtkraftrad und einem Pkw BMW gekommen. Durch den Zusammenstoß ist der Krad-Fahrer (20 Jahre alt) schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhren beide Fahrzeuge auf der Neuwarmbüchener Straße in Richtung Thönse. Der männliche 75-jährige Fahrer des BMW Cabrio wollte des Kraftrad der Marke MZ überholen und befand sich bereits auf dem Fahrstreifen des Gegenverkehrs. In Höhe eines Feldweges wollte der Kraftradfahrer nach links in diesen abbiegen, als es zum Unfall mit dem neben ihm befindlichen BMW gekommen ist. Der 20-Jährige wurde durch die Kollision auf die Straße geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Bei dem BMW-Fahrer wurden keine Verletzungen bekannt.

Die sofort hinzugerufenen Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten den Kradfahrer und fuhren ihn in ein Krankenhaus. Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme sowie die Abschlepp- und Reinigungsmaßnahmen musste die Polizei die K 116 zwischen dem Kreisel und Thönse beidseitig für etwa zweieinhalb Stunden sperren. An den Fahrzeugen entstand ein geschätzter Sachschaden von 5000 Euro.

Polizei im Einsatz

Versammlungen der Fridays-for-Future-Initiative verlaufen ohne bekannte Zwischenfälle

25. September 2020/in Polizei

HANNOVER (PM). Die Polizeidirektion Hannover hat eine positive, vorläufige Bilanz der heutigen Einsatzmaßnahmen bezüglich mehrerer Versammlungen in der Innenstadt gezogen. Gleich an acht Orten auf dem Cityring ist die hannoversche Fridays-for-Future-Initiative am Freitag, 25.09.2020, mit Versammlungen einem weltweiten Aufruf gefolgt. In der Folge ist der innerstädtische Verkehr über mehrere Stunden beeinträchtigt worden.

Bei der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover waren für den heutigen Tag acht Versammlungen im Zusammenhang mit der Fridays-for-Future-Bewegung mit einer Teilnehmerzahl von je 2.000 angezeigt worden. Insgesamt wurden an allen Orten 3.000 Teilnehmer gezählt.

Die Polizei gewährleistete die sichere und ordnungsgemäße Durchführung der Versammlungen. Dabei wurde auch auf die Einhaltung der geltenden Beschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie geachtet. Die Polizei verzeichnete im Zusammenhang mit den versammlungsrechtlichen Aktionen keine besonderen Vorkommnisse.

Allerdings kam es aufgrund der Sperrung von mehreren bedeutenden Knotenpunkten auf dem Cityring seit 10:00 Uhr zu Verkehrsstörungen. Autofahrer waren gebeten worden, den Cityring weiträumig zu umfahren.

Polizei im Einsatz

Hannover-Mitte: Widerstand und versuchte Gefangenenbefreiung bei Kontrolle am Ihmeufer

25. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Bei einer Personenkontrolle hat ein 25-jähriger Mann in der Nacht zu Freitag, 25.09.2020, erheblichen Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet. In der Folge hat ein zweiter Mann in die Auseinandersetzung eingegriffen und versucht den 25-Jährigen zu befreien. Nach einer kurzzeitigen Flucht ist auch der 33-Jährige gestellt worden. Der Einsatz war von zahlreichen Schaulustigen beobachtet und kommentiert worden.

Nach ersten Erkenntnissen war die Besatzung eines Funkstreifenwagens am Freitag gegen 0:45 Uhr auf den 25-Jährigen im Bereich Peter-Fechter-Ufer aufgrund eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufmerksam geworden. Als die Beamten den Mann kontrollieren wollten, zeigte sich dieser aggressiv und schubste schließlich einen der Beamten. In der Folge sollte der 25-Jährige zu Boden gebracht werden, um einen erneuten Angriff auf die Beamten zu verhindern.

Währenddessen löste sich jedoch ein 33 Jahre alter Bekannter des Mannes aus einer etwa 30-köpfigen Personengruppe, die den Polizeieinsatz beobachtete, kommentierte und zum Teil auch filmte. Der 33-Jährige zeigte sich ebenfalls aggressiv und stieß einen der Beamten zu Boden. Es kam zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung, die durch zusätzliche Einsatzkräfte beendet werden konnte. Dabei versuchte der 33-Jährige in Richtung Ihmeufer wegzulaufen, konnte jedoch von der Polizei gefasst werden. Ein 31 Jahre alter Beamter wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

Beide Männer kamen ins Verhinderungsgewahrsam und am frühen Morgen wieder auf freien Fuß. Bei dem 33-Jährigen ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 2,08 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen. Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstands, versuchter Körperverletzung sowie versuchter Gefangenenbefreiung wurden eingeleitet.

 

Polizei im Einsatz

Linden-Mitte: Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte bei Unterstützung von Zwangsvollstreckung

25. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Eine 58-jährige Frau hat am Donnerstag, 24.09.2020, am Rande einer geplanten Zwangsvollstreckung hinzugerufene Polizeibeamte angegriffen. Zuvor hatte die Frau einer Gerichtsvollzieherin den Zutritt zu einem Objekt verwehrt. Als der Schlüsseldienst die Tür geöffnet hat, reagierte die Frau aggressiv und leistete Widerstand gegen die folgenden polizeilichen Maßnahmen.

Nach ersten Erkenntnissen wurde eine Funkstreifenwagenbesatzung am Donnerstag gegen 15:15 Uhr in die Fössestraße gerufen. Eine Gerichtsvollzieherin des Amtsgerichts Hannover hatte die Polizei um Amtshilfe gebeten, da ihr eine 58-Jährige den Zutritt zu einem dortigen Gebäude verwehrte.

Nachdem die Beamten der Frau die Rechtsgrundlagen erläutert hatten und ein hinzugezogener Schlüsseldienst die Tür geöffnet hatte, reagierte die Frau aggressiv und stellte sich vor die geöffnete Tür. Da sie auch auf Androhung von polizeilichen Zwangsmaßnahmen nicht reagierte, ergriffen die Beamten ihre Arme und führten sie von der Tür weg. Die Frau versuchte sich zu befreien und trat mehrfach in Richtung der Beamten. Einem 29 Jahre alten Polizisten biss sie zudem in den Arm. Er wurde dadurch leicht verletzt.

Auch im weiteren Verlauf des Einsatzes leistete die Frau erheblichen Widerstand und trat erneut mehrfach in Richtung der Einsatzkräfte. Um weitere Störungen der polizeilichen Maßnahmen und Straftaten zu verhindern, kam die Frau ins Polizeikommissariat Limmer. Dort verblieb die 58-Jährige bis zur Feststellung ihrer Personalien. Gegen die Frau wurden gleich mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

Polizei im Einsatz

Versammlungen am Freitag: Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen auf dem Cityring

24. September 2020/in Polizei

HANNOVER (PM). Am Dienstag, 22.09.2020, hat die Polizeidirektion Hannover erste Informationen zu den für Freitag, 25.09.2020, angezeigten Versammlungen der Fridays-for-Future-Bewegung veröffentlicht. Aktuell liegen der Polizei in diesem Zusammenhang Anzeigen zu acht Versammlungen mit insgesamt rund 16.000 Teilnehmern vor. Auf dem Cityring ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.

Vor dem Hintergrund eines weltweiten Aufrufs hat auch die Fridays-for-Future-Initiative aus Hannover für Freitag von 12:30 Uhr bis 15:30 an acht verschiedenen Stellen auf dem Cityring Versammlungen mit insgesamt 16.000 erwarteten Teilnehmern angezeigt. Betroffen von den Versammlungen sind folgende Knotenpunkte: Aegidientorplatz, Friedrichswall, Leibnizufer, Königsworther Platz, Schloßwenderstraße/nördlicher Klagesmarkt, Hamburger Allee, Raschplatzhochstraße, Berliner Allee.

Aktuell erwartet die Polizeidirektion Hannover zu den Fridays-for-Future-Versammlungen 16.000 Teilnehmer. Aufgrund der Vor- und Nachbereitungen an den einzelnen Versammlungsorten wird in der Zeit von 10:00 Uhr bis mindestens 18:00 Uhr mit erheblichen Verkehrsstörungen auf dem Cityring und den Zufahrtsstraßen gerechnet.

Der Hauptbahnhof Hannover soll trotz der Verkehrseinschränkungen für den Kraftfahrzeugverkehr erreichbar bleiben. Aus Richtung Vahrenwalder Straße erfolgt die Zufahrt über Arndtstraße, Herschelstraße, Kurt-Schumacher-Straße. Aus Richtung Bremer Damm ist der Hauptbahnhof über den Königsworther Platz, Otto-Brenner-Straße, Celler Straße, Herschelstraße und Kurt-Schumacher-Straße erreichbar. Kraftfahrer, die aus Richtung der Ritter-Brüning-Straße kommen, nutzen die Gustav-Bratke-Allee, Humboldtstraße, Goethestraße, Goseriede und Kurt-Schumacher-Straße. Aus Richtung Hildesheimer Straße kann der Hauptbahnhof über den Schiffgraben, Berliner Allee und Lister Meile angesteuert werden. Auch hier müssen jedoch Behinderungen einkalkuliert werden.

Die Polizeidirektion Hannover bittet mit Nachdruck alle Bürgerinnen und Bürger, im aufgeführten Zeitraum öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder auf andere Alternativen zurückzugreifen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass sich die Behinderungen auch auf den Busverkehr auswirken werden. Autofahrer sollten zudem den Cityring weitläufig umfahren. Autofahrer können dabei auf die kostenlose und werbefreie App „NUNAV“ zurückgreifen. Die App navigiert stauvermeidend an den Sperrungen vorbei zum Ziel. Die Anwendung ist sowohl für iOS- als auch Android-Betriebssysteme verfügbar.

Weitere Versammlungen: Neben den angezeigten Veranstaltungen der Fridays-for-Future-Bewegung wurden der Polizeidirektion für diesen Freitag noch weitere Versammlungen angezeigt:

Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschland demonstriert von 11:30 Uhr bis 15:30 Uhr auf dem Conrad-Wilhelm-Hase-Platz unter dem Motto „Aktiv gegen Umweltzerstörung – Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft“. Hierzu werden 20 Teilnehmer erwartet.

Auf dem Opernplatz wollen von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr auf Initiative einer Privatperson freie Musiker auf ihre Situation aufmerksam machen. Der Veranstalter rechnet mit bis zu 200 Teilnehmern.

Rund 15 Teilnehmer erwartet zudem eine private Initiative am Ernst-August-Platz/Ecke Bahnhofstraße zum „Protest gegen die Tierindustrie“. Die Versammlung wurde von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr angezeigt.

Streifenwagen mit Blaulicht

Hannover-Bemerode: Zeugenaufruf nach Sturz in einer Stadtbahn

24. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Mittwoch, 23.09.2020, ist es gegen 12:45 Uhr in einer Stadtbahn der Linie 6 mit dem Fahrtziel Messe-Ost zu einem schweren Sturz einer 77-jährigen Frau gekommen. Der Unfall hat sich ereignet, während die Stadtbahn in die Haltestelle „Kronsberg“ eingefahren ist. Der Verkehrsunfalldienst Hannover sucht nun Zeugen des Unfalls.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr die Straßenbahn (TW2000) der Linie 6 in Richtung stadtauswärts. Gegen 12:45 Uhr bremste der Bahnfahrer (39 Jahre) die Stadtbahn ab, um an der Haltestelle „Kronsberg“ zum Stehen zu kommen. Die 77-jährige Frau wurde nach dem Stillstand der Bahn durch andere Fahrgäste aufgefunden. Sie lag an der ersten Tür des vorderen Wagens auf dem Boden und war nicht ansprechbar. Ihr Koffer stand neben ihr.

Anwesende Fahrgäste und der Stadtbahnfahrer leisteten Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst. Mit zunächst lebensgefährlichen Sturzverletzungen wurde die Seniorin umgehend in ein Krankenhaus gefahren.

Der Verkehrsunfalldienst nahm die Ermittlungen zur Unfallursache bereits auf, der genaue Unfallhergang ist jedoch nicht abschließend geklärt. Die Hannoverschen Verkehrsbetriebe (ÜSTRA) unterstützen die polizeilichen Ermittlungen im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Zeugen, die Hinweise zum genauen Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich bei dem Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

NACHTRAG vom 27.09.2020: Nach Informationen des Verkehrsunfalldienstes ist die lebensgefährlich verletzte 77-Jährige am Freitag, 25.09.2020, im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen.

Streifenwagen mit Blaulicht

Mellendorf: Polizei sucht nach Überfall auf Tankstelle nach Täter und Zeugen

23. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In Mellendorf hat ein bislang unbekannter Mann am Dienstagabend, 22.09.2020, eine Tankstelle überfallen. Der Maskierte hat eine Angestellte und einen Kunden mit einer Pistole bedroht. Anschließend ist er mit Geld geflüchtet. Die Polizei hofft bei den Ermittlungen nun auf Zeugenhinweise.

Nach ersten Erkenntnissen betrat der Räuber gegen 21:30 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle an der Kaltenweider Straße in Mellendorf. Mit einer gezückten Pistole bedrohte er eine 68 Jahre alte Angestellte und forderte von ihr Geld aus der Kasse. Als während der Tat ein Kunde die Tankstelle betrat, richtete der Räuber die Waffe auch auf ihn. Der 47-Jährige flüchtete jedoch umgehend und verständigte die Polizei. Wenig später machte sich der Täter mit dem erbeuteten Geld aus dem Staub.

Er flüchtete in Richtung eines Fußwegs, der zwischen der Kaltenweider Straße und Am Meierhof verläuft. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung konnte der Mann bislang nicht gefasst werden. Die Polizei hofft deshalb auf weitere Zeugenhinweise. Zumal nicht auszuschließen ist, dass der Täter die Tankstelle vor der Tat länger beobachtete.

Laut Aussagen der Verkäuferin und des Kunden, die beide unverletzt blieben, war der zwischen 20 bis 25 Jahre alte Täter etwa 1,80 Meter groß und schlank. Zum Tatzeitpunkt trug er eine schwarze Kapuzenjacke, schwarze Schuhe und eine schwarze Sturmhaube mit zwei Löchern für die Augen. Die schwarze Hose, mit der der Räuber bekleidet war, wies Reflektor-Applikationen im unteren, äußeren Bereich der Hosenbeine auf. Zudem trug der Mann einen grauen Mundschutz über der Sturmhaube. Die Zeugen berichteten zudem, dass der Täter Deutsch mit einem nicht näher beschriebenen Akzent sprach.

Zeugen, die Hinweise zur Tat und dem gesuchten Mann geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Präsenzeinsatz der Polizei in Hannovers Innenstadt

22. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In der Nacht von Samstag, 19.09.2020, zu Sonntag, 20.09.2020, hat die Polizei in Hannovers Innenstadt wieder verstärkt Präsenz gezeigt. Die Beamten sind mehrfach aufgrund von diversen Gewaltdelikten im Einsatz gewesen. Auch hat die Polizei Drogen gefunden und Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen geahndet.

Seit mehreren Wochen zeigt die Polizei im hannoverschen Stadtteil Mitte verstärkte Präsenz. Auch in der Nacht des vergangenen Samstags auf Sonntag war die Polizei an verschiedenen Stellen unterwegs, um bei Streitigkeiten zu schlichten oder Barbetreiber auf die Einhaltung der Corona-Beschränkungen hinzuweisen.

Gegen 20:20 Uhr wurde die Polizei in die Schillerstraße gerufen, wo es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen war. Die Beamten stellten die Identitäten von fünf Beteiligten fest. Zudem haben sie Verfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung gegen einen 50-Jährigen eingeleitet. Um 21:20 Uhr stellte die Polizei einen handfesten Streit zwischen mehreren Personen in der Bahnhofstraße fest. Mindestens zwei Beteiligte schlugen und traten dabei auf einen 18-Jährigen ein. Ermittlungen führten zu einem Tatverdächtigen. Gegen den 17-Jährigen wurde ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

30 bis 40 Personen sollten gut eine Stunden später auf dem Opernplatz in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein. Als die Polizei vor Ort eintraf, konnten konkrete Beteiligte jedoch nicht ermittelt werden. Da es in dem Bereich an dem Abend bereits mehrfach zu Gewaltdelikten gekommen war, wurden den rund 20 bis 30 Personen, die vor Ort angetroffen wurden, Platzverweise erteilt.

Bei der Kontrolle einer sogenannten Shisha-Bar in der Otto-Brenner-Straße wurden Mängel hinsichtlich der Hygienevorschriften festgestellt. Die Abgabe von Wasserpfeifen wurde dem Betreiber daraufhin vorläufig untersagt. Um 01:20 Uhr wurde gegen eine Shisha-Bar in der Langen Laube eine Schließungsverfügung ausgesprochen, weil erneut diverse Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt wurden. Gegen 01:30 Uhr wurde im Einvernehmen mit dem 35-Jährigen Betreiber eines Lokals am Ernst-August-Platz die vorzeitige Schließung vorgenommen, nachdem in den Räumlichkeiten bis zu 300 Personen festgestellt worden waren, unter denen es zudem zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen war.

Blutig endete zudem ein Streit zwischen zwei Gruppen mit insgesamt zehn Personen in der Rundestraße, in den die Polizei gegen 01:55 Uhr eingreifen musste. Jeweils eine Person aus jeder Gruppe war mit einer Flasche gegen den Kopf geschlagen worden. Die Tatverdächtigen konnten von der Polizei gestellt werden. Gegen zwei 20-Jährige wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Gegen 04:10 Uhr kam es in der Georgstraße zudem zu einer wechselseitigen gefährlichen Körperverletzung. Ein 25-Jähriger hatte einem 37-Jährigern dabei zunächst eine Flasche auf den Kopf geschlagen und diesen verletzt. Der Ältere griff in der Folge zu einer Metallstange und schlug diese seinem Gegenüber ebenfalls gegen den Kopf. Beide Männer erlitten eine Kopfplatzwunde und erhielten Anzeigen. Zudem wurde bei dem 25-Jährigen Kokain gefunden. Zur Durchführung eines beschleunigten Verfahrens kam der Mann ins Polizeigewahrsam.

Stop Polizei

Versammlungen am Freitag: Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen auf dem Cityring

22. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Für Freitag, 25.09.2020, sind der Polizeidirektion Hannover mehrere Versammlungen in der Innenstadt angezeigt worden. Durch insgesamt zehn Versammlungen, die im Zusammenhang mit der Fridays-for-Future-Bewegung stehen, ist mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen auf dem Cityring in der Innenstadt zu rechnen.

Im Zusammenhang mit einem weltweiten Aufruf hat auch die Fridays-for-Future-Initiative aus Hannover für Freitag von 12:30 Uhr bis 15:30 an zehn verschiedenen Stellen auf dem Cityring Versammlungen mit jeweils 2.000 Teilnehmern angezeigt. Betroffenen von den Versammlungen sind folgende Knotenpunkte: Aegidientorplatz, Arndtstraße, Berliner Allee, Friederikenplatz, Friedrichswall, Goethestraße, Hamburger Allee, Königsworther Platz, Raschplatzhochstraße, Schiffgraben

Aktuell erwartet die Polizeidirektion Hannover zu den Fridays-for-Future-Versammlungen 20.000 Teilnehmer. Aufgrund der Vor- und Nachbereitungen an den einzelnen Versammlungsorten wird in der Zeit von 10:00 Uhr bis mindestens 18:00 Uhr mit erheblichen Verkehrsstörungen auf dem Cityring und den Zufahrtsstraßen gerechnet.

Die Polizeidirektion Hannover bittet mit Nachdruck alle Bürgerinnen und Bürger, im aufgeführten Zeitraum öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder auf andere Alternativen zurückzugreifen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass sich die Behinderungen auch auf den Busverkehr auswirken werden. Autofahrer sollten zudem den Cityring weitläufig umfahren.

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