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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Mann in Linden-Süd überfallen

21. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein 85 Jahre alter Mann ist am Sonntagnachmittag, 20.09.2020, an der Ritter-Brüning-Straße überfallen worden. Die mutmaßliche Täterin ist zu Fuß geflüchtet. Jetzt sucht die Polizei dringend Zeugen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte sich der Senior gegen 16:30 Uhr auf dem Gehweg zwischen dem Fachhochschule-Parkplatz und der Stadionbrücke an der Ritter-Brüning-Straße befunden. Unbemerkt näherte sich rücklings eine unbekannte Frau und brachte den Mann zu Boden. Anschließend raubte sie eine Tüte, in der sich unter anderem die Geldbörse des 85-Jährigen befunden hatte. Damit lief sie in Richtung Fischerhof davon. Der Mann wurde leicht verletzt. Eine Ersthelferin kümmerte sich um ihn und rief die Polizei. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.

Bereits eine Stunde zuvor war der Senior an derselben Stelle von einer Frau angesprochen worden. Da sie stark nuschelte, ist unklar, was sie sagte. Ohne dass sie ins Gespräch kamen, trennten sich dann die Wege der beiden Beteiligten. Bei der Frau handelt es sich um dieselbe, die auch den Raub verübte.

Die Gesuchte ist etwa 1,65 Meter groß und schlank. Ihr Alter wird zwischen 20 und 24 Jahre geschätzt. Zur Tatzeit trug sie ihr dunkelblondes Haar zu einem Zopf zusammengebunden. Bekleidet war sie mit einem grau-blauen Oberteil und hellblauer Jeans. Insgesamt wird ihr Erscheinungsbild als ungepflegt beschrieben.

Gegen die Unbekannte wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Raubes eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Geschehen oder zur mutmaßlichen Täterin geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Ricklingen unter der Telefonnummer 0511 109-3017zu melden.

Polizei im Einsatz

Hannover-Sahlkamp: Drei Verletzte nach Streit auf Bolzplatz

21. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizei ist am Sonntagnachmittag (20.09.2020) von Zeugen zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung in die Schwarzwaldstraße gerufen worden. In dessen Folge sind drei Personen (15, 20 und 20 Jahre alt) vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert worden. Sie gelten mindestens als leicht verletzt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen hatten mindestens zwei Jugendliche (15 und 16 Jahre) auf dem Bolzplatz Fußball gespielt. Gegen 17:00 Uhr kamen zwei Männer im Alter von 20 Jahren hinzu. Es kam zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Die Ursache dafür ist noch Gegenstand von Ermittlungen. Zum Hergang gibt es unterschiedliche Schilderungen, die Beteiligten beschuldigen sich gegenseitig, dass die jeweils anderen angefangen hätten.

Während der Auseinandersetzung kamen weitere Personen hinzu, von denen einige sich beteiligt haben sollen, andere hätten zugesehen. Beim Eintreffen der Polizeibeamten waren circa 100 Personen vor Ort, die sich jedoch zum Teil rasch entfernten.

Auch während die Beamten vor Ort erste Befragungen zur Klärung des Geschehens vornahmen, versammelten sich wieder mehr Schaulustige.

Die Polizeibeamten leiteten vier Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen mutmaßliche Beteiligte im Alter von 15, 16 und 20 Jahren ein. Drei von ihnen, der 15-Jährige sowie die 20-Jährigen, gelten als mindestens leicht verletzt – sie wurden zur weiteren Abklärung ihres Gesundheitszustandes in umliegende Kliniken gebracht. Die Ermittlungen zum Hergang sowie zur Ursache der Auseinandersetzung dauern an.

Streifenwagen mit Blaulicht

Zeugenaufruf: Unbekannter flüchtet nach Unfall während mutmaßlichem Autorennen

21. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Der Fahrer eines Mercedes ist am Sonntagabend (20.09.2020) gegen eine Laterne am Aegidientorplatz gekracht. Während das Auto sehr stark beschädigt worden ist, ist der 25-Jährige unverletzt geblieben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist der Fahrer zuvor an einem illegalen Autorennen beteiligt gewesen. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen.

Ein Passant rief gegen 19:35 Uhr die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie der Mercedes CLS 400 D mit einer Laterne am Aegidientorplatz kollidiert war. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der Mercedes-Fahrer zuvor mit hoher Geschwindigkeit vom Friedrichswall auf den Aegidientorplatz unterwegs. In der Linkskurve verlor er offenbar die Kontrolle über den Wagen, fuhr geradeaus und gegen die Laterne. In der Folge geriet der Mercedes ins Schleudern und schlitterte auf die Fahrbahn des Aegidientorplatzes.

Aufgrund von weiteren Aussagen besteht der Verdacht, dass der 25-Jährige an einem illegalen Autorennen beteiligt war. Vor dem Mercedes fuhr mit ebenfalls hoher Geschwindigkeit ein weiterer Pkw, mutmaßlich ein Geländewagen. Weiteres ist derzeit nicht bekannt, da der Fahrer nach dem Unfall laut Augenzeugen mit unvermindertem Tempo in Richtung Schiffgraben davonfuhr.

Der Mercedes erlitt bei dem Verkehrsunfall einen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Für weitere polizeiliche Maßnahmen wurde der Fahrer zu einer Polizeidienststelle gebracht. Ein freiwilliger Atemalkoholtest sowie ein Drogenschnelltest ergaben ein negatives Ergebnis. Der Führerschein des 25-Jährigen wurde beschlagnahmt.

Gegen den 25-Jährigen sowie gegen den Unbekannten im Geländewagen wurden Ermittlungsverfahren wegen der Teilnahme an einem unerlaubten Straßenrennen eingeleitet. Zeugen, die Angaben zu dem unbekannten Fahrer und/oder dem Geländewagen machen können, werden gebeten, sich im Polizeikommissariat Limmer unter der Telefonnummer 0511-109 3920 zu melden.

Blaulicht Aktuell

Burgdorf: Verkehrsunfall nach Krankheitsfall – Pedelec-Fahrer schwer verletzt

20. September 2020/in Polizei

HANNOVER / BURGDORF (ots). Zu einem schwerwiegenden Verkehrsunfall ist es am Samstag, 19.09.2020, in Ramlingen-Ehlershausen gekommen. Aufgrund eines Krankheitsfalls verlor der 81 Jahre alte Fahrer eines Ford die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einem Pedelecfahrer. Dieser wurde dadurch schwer verletzt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 81-jährige Fordfahrer die Ramlinger Straße. Dort kam er gegen 11:45 Uhr krankheitsbedingt nach links von der Fahrbahn ab und touchierte einen Zaun und ein geparktes Auto. Außerdem kam es dort zu einem Zusammenstoß mit einem 77 Jahre alte Pedelecfahrer. Dieser stürzte von seinem Fahrrad und wurde schwer verletzt. Der Ford kreuzte dann noch einmal die Fahrbahn und prallte rechtsseitig der Fahrbahn gegen ein Verkehrsschild und einen Gartenzaun. Die 82-jährige Mitfahrerin im Ford wurde bei dem Unfall leicht verletzt.

Ersthelfer kümmerten sich sofort um die Verletzten, der Fordfahrer verstarb später im Krankenhaus. Die Polizei geht derzeitig bei ihm von einem Krankheitsfall aus und schließt unfallbedingtes Versterben aus. Die 82-jährige Beifahrerin und der Pedelecfahrer wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser transportiert. Die Schadenshöhe wird nach ersten Schätzungen mit 7400 Euro beziffert.

Polizei im Einsatz

Mehrere Autos in Herrenhausen beschädigt

20. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Zwei junge Männer sind in der Nacht von Samstag zu Sonntag (20.09.2020) dabei beobachtet worden, wie sie parkende Fahrzeuge im hannoveraner Stadtteil Herrenhausen beschädigten. Die Polizei nahm die beiden Randalierer vorläufig fest.

Kurz nach Mitternacht rief ein Zeuge die Polizei, weil er beobachtete, wie zwei Männer parkende Autos beschädigten. Die alarmierten Beamten nahmen die beiden 19-Jährigen noch vor Ort vorläufig fest.

Ermittlungen ergaben, dass die beiden Männer auf ihrem Weg um den Häuserblock mutmaßlich acht Fahrzeuge beschädigt hatten. Dabei wurden nach derzeitigen Erkenntnissen Spiegel abgetreten und auf die Autos eingeschlagen.

Ersten Schätzungen zufolge entstand ein Sachschaden von 2000 Euro.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es weitere Geschädigte gibt. Sie werden gebeten, sich bei dem Polizeikommissariat Stöcken unter der Telefonnummer 0511 109-3817 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Drei Taten, ein Täter – die Polizei sucht Zeugen

20. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Samstag, 19.09.2020, ist es am frühen Morgen zu zwei Raubversuchen und einem Diebstahl in Hannover gekommen. Der Täter ist von allen Hinweisgebern ähnlich beschrieben worden. Daher geht die Polizei von ein und demselben Täter für alle drei Taten aus und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Gegen 07:15 Uhr wurde der Räuber zunächst in einem Supermarkt am Engelbosteler Damm (Nordstadt) tätig. Im Kassenbereich griff er plötzlich in die geöffnete Kassenlade und konnte etwas Bargeld erlangen. Bereits wenige Minuten (circa 07:20 Uhr) später tauchte er in einem weiteren Supermarkt an der Vahrenwalder Straße (Vahrenwald) auf. Auch hier wollte er Geld aus der geöffneten Kasse nehmen. Als die Kassiererin dies verhinderte, zog der Täter ein Messer. Da der Filialleiter hinzueilte, flüchtete er ohne Beute. Gegen 07:30 Uhr wurde eine alarmierte Funkstreifenwagenbesatzung auf einen weiteren Raubüberfall angesprochen. Demnach war diesmal ein Kiosk an der Guts-Muths-Straße (Vahrenwald) betroffen. Der Täter hatte dort mit einem Messer gedroht und Geld gefordert. Auch hier sei er aber leer ausgegangen – der 64-jährige Kioskbetreiber hatte den Täter ohne Beute vertreiben können. Nun sucht die Polizei nach dem Täter.

Nach derzeitigen Erkenntnissen handelt es sich bei dem Gesuchten um einen circa 1,85 Meter großen Mann. Er ist etwa 25 Jahre alt. Zu den Taten war er mit einer hellblauen Hose mit hellem Gürtel, einem weißen T-Shirt und dunkler Jacke bekleidet. Er trug einen schwarzes Basecap und weiße Turnschuhe sowie ein schwarzes Dreieckstuch vor dem Gesicht.

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 entgegen.

Stop Polizei

Schwerpunktkontrollen der Polizei in Ronnenberg

18. September 2020/in Polizei

HANNOVER / RONNENBERG (ots). Aufgrund polizeilicher Erkenntnisse sowie Bürgerbeschwerden haben Einsatzkräfte im Bereich Ronnenberg von Donnerstagabend, 17.09.2020, bis Freitagmorgen, 18.09.2020, an mehreren Orten erhöhte Präsenz gezeigt und Kontrollen durchgeführt. Dabei sind diverse Verstöße festgestellt worden. Die Beamten haben beispielsweise mehrere Anzeigen wegen unerlaubten Besitzes von Drogen geschrieben.

Aufgrund polizeilicher Erkenntnisse und um einem subjektiven Unsicherheitsgefühl in der Bevölkerung entgegenzuwirken, hat die Polizei in Ronnenberg seit Donnerstagabend an mehreren Orten Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Im Fokus der Beamten standen dabei vor allem Jugendgruppen, die in der Vergangenheit in den Stadtteilen Empelde, Gehrden und Wennigsen durch Ruhestörungen, Drogenverstöße und andere Delikte aufgefallen waren.

Gegen 19:30 Uhr reagierte in Gehrden ein eingesetzter Drogenspürhund der Polizeiinspektion Besondere Dienste, der die mehrstündigen Maßnahmen unterstützte, auf einen 22-Jährigen. Dieser hatte zuvor eine Kontrollstelle passiert und wurde aufgrund der Reaktion des Hundes dann selbst einer Kontrolle unterzogen. In einer mitgeführten Sporttasche fanden die Beamten eine Bluetooth-Musikbox, die auffällig nach Marihuana roch. Das beschlagnahmte Gerät war funktionstüchtig und ließ sich erst in der Dienststelle öffnen. Dort wurden in der Box schließlich drei Gramm Marihuana gefunden. Der Mann erhielt eine Anzeige.

Gegen 20:20 Uhr trafen die Einsatzkräfte in der Langen Feldstraße in Gehrden im Bereich eines Jugendheims auf eine größere Gruppe Heranwachsender. Da erneut Marihuana-Geruch wahrgenommen wurde, erfolgte eine Kontrolle der Personen. Bei zwei 18-Jährigen wurde Marihuana gefunden und beschlagnahmt. Auch sie erwarten nun Anzeigen wegen des unerlaubten Besitzes von Drogen. In unmittelbarer Nähe stieß der Drogenspürhund zudem auf mehrere Beutel mit Marihuana.

Gegen 23:00 Uhr wurden am Bahnhof in Wennigsen ebenfalls mehrere Personen kontrolliert. Bei ihnen wurden keine Drogen festgestellt. Jedoch schlug der Spürhund in der Nähe erneut erfolgreich an. Um 23:45 Uhr wollten Beamte an der Berliner Straße in Empelde gerade eine Kontrolle durchführen, als eine Person auf einem Fahrrad die Flucht ergriff. In einem nahegelegenen Gebüsch wurden die Beamten fündig und stellten einen dort versteckten Beutel mit 50 Gramm Marihuana sicher.

Bei der Kontrolle eines VW Polo in der Berliner Straße in Empelde stießen die Polizisten gegen 01:30 Uhr zudem auf eine Tüte mit 20 Gramm Marihuana und eine Feinwaage. Im Zuge weiterer Ermittlungen konnten den beiden 20 Jahre alten Insassen weitere Drogen, darunter auch Kokain zugeordnet werden. Da im Handschuhfach des Fahrzeugs zudem ein Teleskopschlagstock gefunden wurde, wird nun nicht nur wegen des Verdachts des unerlaubten Drogenhandels ermittelt, sondern auch wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Polizei im Einsatz

Schwerer Unfall auf der Bundesautobahn (BAB) 2 – Vollsperrung

18. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am heutigen Vormittag, 18.09.2020, ist es zu einem Verkehrsunfall auf der BAB 2 zwischen den Anschlussstellen Garbsen und Hannover-Herrenhausen gekommen. Dabei ist ein 48-Jähriger lebensgefährlich verletzt worden. Die Autobahn war bis 11:25 Uhr voll gesperrt.

Der 48 Jahre alte Mann war mit seinem LKW (Renault/Welton) in Richtung Berlin unterwegs. Nach derzeitigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover kam er gegen 09:45 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von seinem Fahrstreifen ab und stieß mit der vorderen rechten Seite gegen einen auf dem Seitenstreifen stehenden LKW (DAF, Sattelzug). Dieser war aufgrund eines technischen Defekts zuvor liegengeblieben. Er verlor dadurch die Kontrolle über den Sattelzug, streifte am liegengebliebenen Fahrzeug entlang und kam dann nach rechts von der Fahrbahn ab. Der 48-Jährige wurde eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde anschließend mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Der 59 Jahre alte Fahrer des stehenden LKW bleib unverletzt.

Die BAB 2 war in Richtung Berlin bis 11:25 Uhr voll gesperrt. Der Gesamtschaden wird auf circa 82.500 Euro geschätzt.

#schlussdamit - Kampagne gegen Gewalt Polizeidirektion Hannover startet nächste Teilkampagne. – Schluss damit

#schlussdamit – Kampagne gegen Gewalt Polizeidirektion Hannover startet nächste Teilkampagne.

18. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Im März 2020 wurde die Kampagne gegen Gewalt #schlussdamit offiziell durch den Leiter des Dezernates für Kriminalitätsbekämpfung und Prävention der Polizeidirektion Hannover, Herrn Savas Gel, vorgestellt (wir haben berichtet). Ziel der verschiedenen Teilkampagnen ist deutlich zu machen, dass es keinen Platz für Gewalt geben darf – weder in psychischer noch in physischer Form. Herr Gel unterstrich: „Wir möchten Menschen sensibilisieren und Lösungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen aufzeigen. Uns ist wichtig, nicht nur repressiv, sondern auch präventiv tätig zu werden.“

Fokus der aktuellen Teilkampagne ist die ‚Häusliche Gewalt‘.

Diese ist seit Jahren ein durchgängig auftretendes Phänomen, welches sich in vielen verschiedenen Erscheinungsformen widerspiegelt und in allen Bereichen der Gesellschaft auftritt. Von scheinbar strafrechtlich nicht relevanten Verhaltensweisen, wie z.B. familiäre Streitigkeiten und Beleidigungen bis hin zu Tötungsdelikten sind jegliche Formen im Rahmen der häuslichen Gewalt vorstellbar. Diese wendet sich nicht nur gegen Lebenspartner/-innen und ältere Menschen. Oft sind auch Kinder betroffen. In jedem Fall aber wird sie von (manchmal ehemals) nahestehenden Personen ausgeübt. So ist es besonders wichtig, dass Betroffene in solchen Situationen nicht allein gelassen werden und Unterstützung erfahren.

Gewalt im häuslichen Umfeld ist selten ein „Ausrutscher“. Sie ist meist Ausdruck von Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen zwischen den Täter/-innen und den Opfern.

Grundsätzlich verläuft häusliche Gewalt nach einem wiederkehrenden Muster. Die Betroffenen rutschen so in eine Gewaltspirale. Diese ist gekennzeichnet von sich wiederholenden und in immer kürzer werdenden Abständen der Übergriffe auf die Opfer.

Neben der körperlichen Gewalt kommt es in diesem Zusammenhang auch oft zu psychischer und sexueller Gewaltausübung. Auch Vorfälle zwischen ehemaligen Lebenspartner/-innen werden als häusliche Gewalt gewertet. Sie findet häufig, aber nicht nur in den eigenen vier Wänden statt. Besonders verwerflich, da das Zuhause ein sicherer Zufluchtsort sein sollte.

„Er steht auf blaue Augen, hat er gesagt…“ „Gewalt hat viele Gesichter“

Zentraler Bestandteil der aktuellen Teilkampagne sind Präventionshinweise und die Absicht, dass Thema in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken. Unter anderem wurden Plakate erstellt, eine Präventionshotline geschaltet und eine Social Media Kampagne gefahren, mit denen die Polizeidirektion Hannover die Öffentlichkeit sensibilisieren und beraten möchte.

Denn: „Häusliche Gewalt ist keine Privatangelegenheit, sondern geht uns alle etwas an!“, so der Dezernatsleiter Savas Gel beim Start der Teilkampagne. „Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, einen Ausstieg aus der Gewaltspirale zu ermöglichen! Seien Sie aufmerksam! Suchen Sie den Kontakt zur Polizei! Wählen Sie lieber einmal mehr den Notruf!“

Die Kampagne wird über das Social Media Team der Polizeidirektion Hannover auf den bekannten Kanälen unter dem Hashtag #schlussdamit begleitet. Besonders hervorzuheben ist die – ab dem 23.09.2020 ausgestrahlte – Dokumentation „Was passiert, wenn ich Opfer von häuslicher Gewalt geworden bin.“ Hier wird verständlich erläutert, welche konkreten Maßnahmen von der Polizei getroffen werden und welche Hilfsangebote Betroffene nutzen können. Darüber hinaus berichtet eine ehemalige Betroffene von ihrem erfolgreichen Ausstieg aus der Gewaltspirale.

Polizei im Einsatz

Im Bus aus Kinderwagen gestürzt: Sechs Wochen alter Säugling in Wunstorf verletzt

18. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Beim Sturz aus einem Kinderwagen ist am Donnerstag, 17.09.2020, ein sechs Wochen alter Säugling in Wunstorf verletzt worden. Das Kind hat sich an Bord eines Linienbusses befunden, als der Kinderwagen, in dem das Baby lag, in einer Kurve plötzlich umgestürzt ist. Das Kind ist mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gekommen.

Nach ersten Erkenntnissen befand sich der sechs Wochen alte Junge in einem Kinderwagen an Bord eines Busses der Linie 780. Gegen 16:00 Uhr bog der Linienbus von der Richthofenstraße nach links in die Hochstraße ein. In der Folge stürzte der Kinderwagen aus bislang ungeklärter Ursache um und das Kind stürzte aus dem Wagen. Mit dem Hinterkopf schlug der Junge in der Folge auf dem Boden des Busses auf.

Ein Rettungswagen brachte den Jungen in ein Krankenhaus, wo er näher untersucht wurde. Lebensbedrohliche Verletzungen wurden zunächst ausgeschlossen. Die Polizei in Wunstorf hat die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls aufgenommen.

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