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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Blaulicht Aktuell

Hannover-Ahlem: Pkw fährt in Bushaltestelle – zwei Kinder verletzt

5. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers ist es am Montagmorgen, 05.10.2020, im Bereich der Bushaltestelle Richard-Lattorf-Straße zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 35-Jähriger hat mit seinem Pkw an einer Bedarfsampel für Fußgänger ein Schulkind angefahren und schwer verletzt sowie die Bushaltestelle beschädigt. Dadurch wurde ein weiterer Junge (11) leicht verletzt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes bog der Mann heute gegen 07:45 Uhr mit seinem Toyota von der Petit-Couronne-Straße nach rechts in die Richard-Lattorf-Straße ab. Unmittelbar hinter der Kreuzung befindet sich eine Bedarfsampel für Fußgänger, die für ihn bereits gelb anzeigte. Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers des 35-Jährigen beschleunigte dann der Toyota und fuhr einen neunjährigen Jungen an. Das Auto schob das Kind einige Meter weit bis in die rechts befindliche Bushaltestelle. Zwischen Haltestellenüberdachung und Auto wurde der Junge eingeklemmt und schwer verletzt. Herabstürzende Teile der Haltestelle verletzten außerdem einen dort wartenden elfjährigen Jungen leicht. In den Unfall verwickelt war auch ein sechsjähriges Mädchen, das von dem Toyota gestreift worden ist. Sie blieb jedoch unverletzt.

Polizei, Rettungskräfte und ein Notarzt wurden unmittelbar alarmiert. Beide Jungen wurden vor Ort medizinisch versorgt und von Rettungswagen in Krankenhäuser gefahren. Der Verkehrsunfalldienst hat den Unfallort mittels eines 3D-Laserscanners aufgezeichnet, mit dessen Hilfe eine genaue Rekonstruktion der Unfallstelle möglich ist. Gegen den Toyota-Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

Die tatsächliche Unfallursache ist noch nicht abschließend geklärt, sie ist Gegenstand der Ermittlungen der Polizei. Der Toyota-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Den entstandenen Schaden an dem Toyota und der Haltestelle schätzt der Verkehrsunfalldienst auf 12.000 Euro.

Durch die notwendigen Maßnahmen am Unfallort musste der Kreuzungsbereich bis 11:10 Uhr abgesperrt werden. Es entstanden geringe Verkehrsbeeinträchtigungen im Wohngebiet.

Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

Polizei Mannschaftswagen

Zwischenbilanz: Niedersachsenderby verläuft ohne besondere Vorkommnisse

4. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover hat eine grundsätzlich positive, vorläufige Bilanz der Einsatzmaßnahmen bezüglich des Derbys zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig am Samstag, 03.10.2020, in Hannover gezogen.

Das Derby zwischen den beiden Fußballmannschaften ist aus polizeilicher Sicht traditionell ein besonderes Ereignis. Die Durchführung unter den Corona-Beschränkungen machte es zu einem Novum, nicht zuletzt auf Grund des Umstandes, dass keine Gästefans zugelassen waren.

Polizeiliche Maßnahmen waren zunächst schwerpunktmäßig im Hinblick auf die Einhaltung der Corona-Beschränkungen erforderlich. In Zusammenhang mit dem Feiern der Mannschaft durch eine Personengruppe im dreistelligen Bereich in Stadionnähe kam es neben der Nichteinhaltung der aktuellen Mindestabstandsregelungen auch zu Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Diese zogen polizeiliche Maßnahmen nach sich. Ein abschließendes Fazit zu dem Einsatz wird in den kommenden Tagen erfolgen.

Polizei im Einsatz

Präsenzeinsatz der Polizei in der hannoverschen Innenstadt

4. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (PM). In der Nacht von Samstag, 03.10.2020, zu Sonntag, 04.10.2020, hat die Polizei in Hannovers Innenstadt wieder verstärkt Präsenz gezeigt. Bei Sondereinsätzen haben die Beamten diverse Verstöße, unter anderem gegen die Corona-Beschränkungen festgestellt und geahndet. Auch sind die Polizisten mehrfach aufgrund von diversen Gewaltdelikten im Einsatz gewesen.

Seit mehreren Wochen zeigt die Polizei im hannoverschen Stadtteil Mitte verstärkte Präsenz. Auch in der Nacht des vergangenen Samstags auf Sonntag war die Polizei an verschiedenen Stellen unterwegs, um unter anderem Barbetreiber und ihre Besucher auf die Einhaltung der Corona-Beschränkungen hinzuweisen, Verkehrsverstöße zu ahnden und diverse Gewaltdelikte aufzuklären.

Verstöße gegen die niedersächsische Corona-Verordnung

Die Innenstadt, insbesondere im Bereich der Fußgängerzone sowie der Altstadt, war sehr stark frequentiert. Proaktiv und aufgrund der Beschwerden kontrollierten die Beamten verschiedene Gaststätten und so genannte Shisha-Bars auf die Einhaltung der niedersächsischen Corona-Verordnung. In einer Lokalität an der Arndtstraße wurden im Laufe des Abends mehrfach vereinzelt tanzende Menschen gesichtet. Die Beamten sensibilisierten zunächst die Verantwortlichen der Lokalität zur Einhaltung der Hygienebestimmungen. Am Ende musste die Darbietung durch einen DJ für den Abend untersagt werden. Entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz wurden eingeleitet.

Unzulässige Straßenprostitution

Ebenfalls stellten die Beamten zwischen 20:15 Uhr und 23:50 Uhr mehrfach unzulässige Straßenprostitution im Bereich der Herschelstraße Ecke Brüderstraße sowie an der Mehlstraße fest. Die Einsatzkräfte sprachen sieben Platzverweise aus und registrierten fünf Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz. Auch ein mutmaßlicher Freier wurde gegen 02:20 Uhr an der Herschelstraße angetroffen, eine Gefährderansprache wurde durch die Beamten vorgenommen.

Verkehrsverstöße

Die Polizei ging in der Nacht zudem gegen die Verkehrsverstöße vor. So kontrollierten die Beamten gegen 20:45 Uhr am Marstall/ Scholvinstraße einen 22 Jahre alten Poser, der seinen Audi RS5 Coupé mit Vorsatz stark beschleunigte, ohne dabei zu schalten, und dadurch unnötigen Lärm verursachte. Gegen 00:45 Uhr wurde ein Pkw in der Goseriede nach einer Vorfahrt-Missachtung kontrolliert. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde gegen den Fahrer eingeleitet und ein Platzverweis ausgesprochen. Gegen 01:30 Uhr wurde ein 18-jähriger Radfahrer in der Fernroder Straße/Volgersweg nach einem Rotlicht-Verstoß kontrolliert. Dieser führte eine Axt mit. Die Polizei fertigte eine Ordnungswidrigkeitenanzeige und stellte gefahrenabwehrrechtlich die Axt sicher.

Weitere Gewaltdelikte

Gegen 04:30 Uhr kam es am Opernplatz zu einem Raub. Zwei unbekannte Täter schlugen auf einen 30 Jahre alten Mann ein und entwendeten seine Geldbörse. Anschließend flüchteten sie in eine unbekannte Richtung. Die Polizei leitete umgehend die Fahndung ein, die jedoch ohne Erfolg verlief. Gegen 05:05 Uhr kam es am Marstall/Schmiedestraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen vier Personen. Bei der Identitätsfeststellung der Beteiligten stellte sich heraus, dass einer der Männer zur Festnahme ausgeschrieben war. Der 33-Jährige wurde in die Justizvollzugsanstalt Hannover gebracht.

Streifenwagen mit Blaulicht

Hannover-Badenstedt: Versuchter schwerer Raub auf Wettbüro – Zeugen gesucht

4. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Ein Unbekannter hat am Freitag, 02.10.2020, versucht, ein Wettbüro im hannoverschen Stadtteil Badenstedt zu überfallen. Er hat einen 23 Jahre alten Angestellten mit einer Waffe bedroht und aufgefordert, das Geld herauszugeben. Der Mitarbeiter hat laut um Hilfe gerufen und die Lokalität fluchtartig verlassen. Daraufhin hat der Täter die Flucht ergriffen. Die Polizei bittet nun Zeugen um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover betrat ein Täter gegen 11:05 Uhr den Vorraum eines Wettbüros an der Empelder Straße im hannoverschen Badenstedt. Unvermittelt richtete er eine Waffe auf den 23-jährigen Mitarbeiter und forderte die Herausgabe des Geldes. Dieser rief laut um Hilfe und flüchtete nach draußen. Daraufhin entfernte sich der Räuber ohne Beute in Richtung Empelder Straße.

Der 23-Jährige blieb unverletzt und verständigte sofort die Polizei, die umgehend eine Fahndung einleitete. Die Suche nach dem Täter verlief ergebnislos. Nun hofft die Polizei auf Zeugenhinweise.

Der Gesuchte soll circa 1,65 Meter groß und schlank sein. Zum Tatzeitpunkt trug er einen Kapuzenpullover, der oben dunkelrot und unten blauschwarz war, eine schwarze Jogginghose mit einem Adidas-Schriftzug an der Seite und weiße Sportschuhe. Das Gesicht des Mannes war mit einer blau-weißen OP-Maske verdeckt.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

Polizei im Einsatz

Hannover-Döhren: Lkw steckt samt geladenem Transporter unter Brücke fest

2. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Freitag, 02.10.2020, ist ein Lkw eines 44 Jahre alten Mannes samt geladenem Transporter unter einer Brücke des Südschnellweges im hannoverschen Stadtteil Döhren stecken geblieben. Zeitweise sind die Willmerstraße, Hildesheimer Straße und der Südschnellweg gesperrt gewesen. Bus- und Bahnverkehr sind von dem Unfall nicht betroffen gewesen.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Döhren wollte der 44-Jährige gegen 10:10 Uhr mit seinem Lkw der Marke Mercedes-Benz von der Willmerstraße in die Zeißsstraße abbiegen. Er hatte einen weißen Transporter auf seiner Ladefläche. Trotz des Durchfahrtsverbots für Fahrzeuge ab 3,80 Meter versuchte der Fahrer, mit seiner Fracht unter der Brücke durchzufahren. Das gelang ihm nicht, der Transporter verkeilte sich und der Lkw blieb stecken. Der 44-Jährige unternahm einen Versuch, seinen Lkw mit Motorkraft aus der misslichen Lage zu befreien. Auch dieser scheiterte.

Die hinzugezogenen Feuerwehrkräfte sicherten den geladenen Transporter ab. Zunächst gingen die Einsatzkräfte davon aus, dass das Führerhaus des Transporters abgetrennt werden muss. Doch mithilfe von einem Abschleppdienst gelang es, den Lkw nach rund einer Stunde zu befreien.

Die Polizei schätzt den Gesamtschaden, der an dem Lkw, Transporter und der Brücke entstand, auf circa 5.000 Euro. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.

Polizei im Einsatz

Bad Nenndorf: Tödlicher Auffahrunfall auf der Autobahn

2. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Nahezu ungebremst ist am Donnerstag, 01.10.2020, spät abends auf der Bundesautobahn (BAB) 2 ein Kleintransporter (3,5 Tonnen) mit Anhänger auf einen Sattelzug aufgefahren. Dieser hat zwischen den Anschlussstellen Lauenau und Bad Nenndorf am Stauende in Fahrtrichtung Hannover gestanden, als sich der Aufprall ereignet hat. Durch die Kollision ist der Fahrer des Kleintransporters gestorben.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ereignete sich der Verkehrsunfall am Donnerstag gegen 22:30 Uhr auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Hannover kurz vor der Abfahrt Bad Nenndorf. Ein 40-Tonnen-Sattelzug mit Plane stand demnach am Stauende einer Nachtbaustelle, als ein polnischer Autotransporter von hinten in den Lkw fuhr. Der Autotransporter der Marke Renault mit seinem Anhänger hatte insgesamt zwei Pkw geladen. Die Fahrerkabine des Kleintransporters wurde durch die Wucht des Aufpralls fast vollständig zerstört, der Fahrer (31 Jahre) erlag noch im Fahrzeug seinen Verletzungen. Anders als zunächst vermeldet, wurde keine weitere Person verletzt. Der 33-jährige Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 25.000 Euro.

Für die Rettungs- und anspruchsvollen Bergungsmaßnahmen musste die BAB 2 in Fahrtrichtung Hannover ab der Anschlussstelle Lauenau voll gesperrt und der Verkehr abgeleitet werden. Die Unfallaufnahme durch die Polizei sowie die anschließenden Reinigungsarbeiten dauerten bis etwa 05:00 Uhr an.

Polizei im Einsatz

B 444: Pkw fährt gegen Baum – 32-Jähriger tödlich verletzt

1. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Am Donnerstagmorgen, 01.10.2020, ist es auf der Bundestraße (B) 444 zwischen Eltze und der B 214 zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen. Ein 32 Jahre alter Autofahrer ist aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 32-Jährige gegen 07:40 Uhr mit seinem Volkswagen Polo auf der B 444 aus Eltze kommend in Richtung B 214. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum. Zu dem Unfallzeitpunkt herrschte dichter Nebel. Noch vor Ort erlag der Mann seinen Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover war vor Ort und nahm die Ermittlungen auf. Für die Dauer der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme war die Bundesstraße 444 bis 10:20 Uhr in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Stop Polizei

Hannover-Seelhorst: Fliegerbombe bei Sondierungsarbeiten gefunden

1. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). In Hannover-Seelhorst ist am Donnerstag, 01.10.2020, bei Sondierungsarbeiten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden.

Aufgrund des kurz vor 12:00 Uhr gemachten Fundes sind die Zeißstraße und Am Schafbrinke für den Verkehr gesperrt. Die Polizeidirektion Hannover bittet Verkehrsteilnehmer, den genannten Bereich zu umfahren.

Nähere Details zum Fund und möglichen Folgemaßnahmen sind derzeit nicht bekannt. Der Kampfmittelräumdienst ist vor Ort.

Streifenwagen mit Blaulicht

23-jährige Männer durch Messerstiche und Schläge verletzt

1. Oktober 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Nach einer handfesten Auseinandersetzung in der hannoverschen Innenstadt hat die Polizei Ermittlungen gegen zwei unbekannte Täter eingeleitet. Zwei 23-Jährige sind am späten Mittwochabend, 30.09.2020, im Bereich der Goethestraße mit den Tätern in Streit geraten. Einer der Männer ist in der Folge durch Messerstiche, der andere durch Hiebe mit einem Schlagstock, verletzt worden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen hielten sich die beiden 23-Jährigen gegen 22:40 Uhr in der Goethestraße auf, als es aus bislang ungeklärter Ursache zum Streit mit zwei anderen Männern kam. Im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung zückte einer der Unbekannten ein Messer und stach auf einen der 23-Jährigen ein. Dieser wurde durch Stiche in Arme und Beine schwer verletzt. Der andere 23-Jährige erlitt Kopfverletzungen durch Schläge mit einem stockähnlichen Gegenstand. Die 23-Jährigen kamen zur Behandlung in Krankenhäuser. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

Die Täter flüchteten nach dem Angriff in Richtung des Steintorplatzes. Eine sofort eingeleitete Fahndung blieb ohne Erfolg. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Zeugen beschrieben einen der Täter als mittelgroß. Er hatte dunkle Haare und trug zum Zeitpunkt der Tat eine gelbe Jeanshose mit schwarzen Streifen und einen grauen Pullover. Sein Komplize war ebenfalls mittelgroß und dunkelhaarig. Er war mit einem schwarzen T-Shirt bekleidet.

Zeugen, die Hinweise zum Tathergang beziehungsweise zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Mitte unter Telefon 0511 109-2820 zu melden.

Streifenwagen mit Blaulicht

Kripo sucht nach Kellerbrand in der Nordstadt Zeugen

30. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Nachdem bislang unbekannte Täter Dienstagfrüh (29.09.2020) in einem Mehrfamilienhaus an der Nelkenstraße ein Feuer gelegt haben, ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung und sucht dringend Zeugen des Vorfalls.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand wählten mehrere Bewohner kurz vor 04:00 Uhr den Notruf, nachdem sie durch eine Rauchentwicklung im Treppenhaus auf das Feuer aufmerksam geworden waren. Beim Eintreffen der Rettungskräfte drang dichter Qualm aus dem Eingang des Wohnhauses, weshalb alle Bewohner von der Feuerwehr evakuiert wurden. Zeitgleich löschten Brandbekämpfer die Flammen in einem Kellerraum des Gebäudes. Rettungswagen brachten eine 71-jährige Bewohnerin sowie zwei Kinder (4, 7) mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser. Die restlichen Bewohner durften nach Abschluss der Löscharbeiten wieder in das Gebäude zurückkehren.

Heute haben Kripo-Beamte ihre Ermittlungen in dem Wohnhaus an der Nelkenstraße aufgenommen. Demnach gehen sie von einer vorsätzlichen Brandlegung aus. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei aktuell auf 50.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die in der Nacht zu Dienstag verdächtige Beobachtungen in der hannoverschen Nordstadt gemacht haben werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

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