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Schlagwortarchiv für: Hannover

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst (KiHo) – Kinderhospiz ASB

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst (KiHo)

17. November 2020/in Hannover
HANNOVER (PM). Zuhören, mitfühlen, Zeit und Ruhe geben, entlasten: Das sind die vier Säulen auf dem der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst (KiHo) des ASB Hannover ruht. Seit nunmehr 15 Jahren engagieren sich ehrenamtliche Familienbegleiter für Kinder und Jugendliche, die unheilbar und lebensverkürzend erkrankt sind, und unterstützen deren Familien.
 
Die zurückliegenden Monate der Corona-Pandemie waren auch für den KiHo eine Herausforderung. Aus Infektionsschutzgründen war es vielen Begleitern nicht oder nur eingeschränkt möglich, ihre Schützlinge zu besuchen. Zwar haben sie kreativen Ersatz gefunden, Videotelefonie etwa, Geschenkpakete und Briefe oder Treffen an der frischen Luft mit Maske und Abstand. Doch der persönliche Kontakt habe gefehlt, berichtet Koordinatorin Brigitte Sudmann. „Berühren, Streicheln, im Arm halten, Singen: Das ist wichtig. Die Kinder werden ruhig und entspannen sich. Das fehlt einfach.“ Sudmann blickt dennoch optimistisch nach vorn. „Die Unterstützung des KiHo ist wichtig. Wir werden Wege finden, unseren Familien zu helfen.“
 
Die Hilfe des ASB-KiHo-Teams ist für die betroffenen Familien kostenlos. Der KiHo finanziert sich durch Fördergelder der Krankenkassen sowie durch Spenden. Spendengelder sind deshalb von zentraler Bedeutung für den Hospizdienst, weil weder die so wichtige Betreuung der Geschwisterkinder noch die Trauerbegleitung nach dem Tod eines Kindes von den Krankenkassen finanziell unterstützt wird. Auch begleitende Materialien wie die „Klangwiege“ und der „Gravity Chair“, die die Sinne der schwerkranken Kinder anregen und ihre Lebensqualität verbessern, wären ohne Spenden nicht denkbar. Dank der großzügigen Unterstützung der Bürgerstiftung Hannover konnten diese Hilfsmittel für 2 Heime angeschafft werden, in denen Ehrenamtliche des KiHo tätig sind.
 
Hauptamtlich sind für den KiHo Hannover zwei Mitarbeiterinnen zuständig. Sie sind mit jeweils einer vollen und einer halben Stelle tätig. Darüber hinaus engagieren sich insgesamt 34 Familienbegleiter und Familienbegleiterinnen ehrenamtlich – 21 sind aktiv, 13 pausieren zurzeit, weil sie sich verstärkt um ihren Beruf oder das Studium kümmern müssen.
 
Unterstützung erfährt der Ambulante Hospizdienst außerdem von Sabrina Hering-Pradler. Die Kanutin hat 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro die Silbermedaille im Vierer-Kanu der Frauen geholt und ist seit 2017 Botschafterin des ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst vom ASB Hannovers.
 
Die Familienbegleiter sind das Herzstück des KiHo – zusammen mit den Familien bilden sie oft über Jahre hinweg eine feste Einheit. Sie besuchen ihre Schützlinge Zuhause, kümmern sich liebevoll um die schwersterkrankten jungen Patienten sowie auch um die Eltern und die gesamte Familie. Denn auch die Geschwisterkinder sind oft durch die schwierige familiäre Situation belastet und freuen sich, wenn sie es einmal sind, denen bei Spaziergängen, Ausflügen, bei Gesellschaftsspielen oder auf dem Spielplatz die ungeteilte Aufmerksamkeit zuteilwird.
 
Einige der ehrenamtlichen Helfer bringen bereits wertvolle berufliche Eignungen mit. So sind unter den Familienbegleitern zwei Trauerbegleiter, eine Trauma-Pädagogin, ein professioneller Coach sowie eine Seelsorgerin. Doch diese Qualifikationen sind keine Voraussetzung, um beim KiHo des ASB Hannover als Familienbegleiter tätig zu sein.
 
Jeder neue interessierte und geeignete Helfer durchläuft einen sogenannten Befähigungskurs. Inhalte des 80-Stunden-umfassenden Kursus sind die Auseinandersetzung mit eigenen Verlusten und die Sensibilisierung für die besondere Situation, in der sich Familien befinden, wenn junge Menschen lebensverkürzend erkrankt sind, sowie das Thema zugewandte und unterstützende Gesprächsführung und Kommunikation. Der Kursus findet einmal wöchentlich werktags am Abend oder ganztägig samstags am Hauptsitz des ASB in der Peterstraße statt und ist daher auch für Berufstätige geeignet. 
Tagesupdate

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 16.11.2020

16. November 2020/in Gesundheit

HANNOVER (red.).  Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 16.11.2020 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende keine Fallzahlen.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 468 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle.

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 16.11.2020 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 16 november 2020

© BG-PRESS.de (Stand: 16.11.2020)

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 16.11.2020

55.883 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Montag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 468 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 908 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 35.598 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 63,7 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 898 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 674 Erwachsene auf Normalstationen, 214 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 138 Erwachsene beatmet werden, 19 davon auf einem ECMO-Platz. Sechs Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
55883 908 35598 103,4
(+468*) (+5*) (+554*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 566 (+22) 453,3 74 59,3 7
Aurich 771 (+22) 406,4 111 58,5 11
Celle 893 498,9 147 82,1 18
Cloppenburg 3090 (+20) 1 810,4 350 205,1 14
Cuxhaven 1012 (+9) 511,0 150 75,7 25
Diepholz 1777 818,6 292 134,5 28
Emsland 2819 (+41) 862,2 424 129,7 33
Friesland 264 (+4) 267,5 43 43,6 3
Gifhorn 746 422,6 133 75,3 7
Goslar 567 416,0 40 29,3 27
Göttingen 2255 (+26) 691,6 175 53,7 88
Grafschaft Bentheim 1281 (+3) 933,9 114 83,1 26
Hameln-Pyrmont 778 (+13) 523,7 178 119,8 9
Harburg 1715 (+2) 674,1 189 74,3 25
Heidekreis 522 371,1 113 80,3 7
Helmstedt 348 (+11) 381,2 51 55,9 2
Hildesheim 1889 (+14) 684,9 292 105,9 37
Holzminden 205 291,0 18 25,5 7
Leer 723 (+22) 423,4 138 80,8 12
Lüchow-Dannenberg 154 (+1) 318,1 18 37,2 5
Lüneburg 655 (+1) 355,7 88 47,8 2
Nienburg (Weser) 478 (+1) 393,8 84 69,2 4
Northeim 539 407,5 66 49,9 7
Oldenburg 1374 (+15) 1 049,7 162 123,8 18 (+2)
Osnabrück 4009 (+61) 1 119,6 771 215,3 86 (-1)
Osterholz 720 (+5) 632,0 127 111,5 4 (+2)
Peine 923 (+20) 684,7 217 161,0 15
Rotenburg (Wümme) 807 492,7 108 65,9 6
Schaumburg 992 (+9) 628,6 180 114,1 10
Stade 779 380,9 92 45,0 10
Uelzen 233 (+1) 252,2 47 50,9 0
Vechta 2387 (+27) 1 671,4 338 236,7 20
Verden 1436 (+27) 1 047,2 264 192,5 14
Wesermarsch 449 (+2) 506,9 62 70,0 8
Wittmund 226 (+1) 397,0 48 84,3 3
Wolfenbüttel 566 473,2 106 88,6 19
Hannover, Region 10020 (+44) 865,9 1438 124,3 168
Braunschweig, Stadt 1275 (+9) 511,2 162 65,0 20
Delmenhorst, Stadt 1054 (+3) 1 359,0 107 138,0 11 (+2)
Emden, Stadt 225 450,8 43 86,1 1
Oldenburg (Oldb), Stadt 865 (+10) 511,6 148 87,5 3
Osnabrück, Stadt 1599 (+8) 967,6 183 110,7 19
Salzgitter, Stadt 968 (+13) 928,2 264 253,1 16
Wilhelmshaven, Stadt 171 (+1) 224,7 24 31,5 1
Wolfsburg, Stadt 757 608,7 83 66,7 52
Niedersachsen gesamt 55883 (+468) 699,1 8262 103,4 908 (+5)

Hinweise zur Tabelle

Für die Stadt Salzgitter wird in der Datenbank aktuell eine erhöhte Fallzahl ausgewiesen, weil zurückliegende Fälle nacherfasst wurden. Die vor Ort ermittelte 7-Tages-Inzidenz beträgt 198,6.

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Hannover (PM). Die Meldungen der Region Hannover für ihre Gemeinden für den 16.11.2020

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 9951 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 7258 Personen als genesen aufgeführt. 173 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 84 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 2520 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 110,9. + + +

 

+ + + Die neue Allgemeinverfügung zur Maskenpflicht, die konkrete Straßenzüge für die Kommunen benennt, ist vorerst zurückgestellt worden. Bevor die Region Hannover mit einer etwaigen neuen Allgemeinverfügung tätig wird, wartet sie die heutige Bund-Länder-Konferenz ab, um gegebenenfalls entsprechend zu reagieren. Es gilt weiterhin: Überall dort, wo in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist eine Maske zu tragen (Niedersächsische Landesverordnung, § 2 Abs. 2 Satz 2). In Fußgängerzonen sowie auf Wochen-, Spezial- und Jahrmärkte besteht außerdem immer eine Maskenpflicht. + + +

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 458
10 – 19 Jahre 1061
20 – 29 Jahre 1831
30 – 39 Jahre 1593
40 – 49 Jahre 1521
50 – 59 Jahre 1491
60 – 69 Jahre 739
70 – 79 Jahre 427
80+ Jahre 661
keine Angaben 169

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
 
Barsinghausen 41 206 51,5
Burgdorf 69 223 127,3
Burgwedel 26 148 43,3
Garbsen 143 594 118,6
Gehrden 24 83 103,5
Hemmingen 36 133 122,8
Isernhagen 37 172 97,1
Laatzen 112 462 92,4
Landeshauptstadt Hannover 1201 5037 114,8
Langenhagen 181 560 154,6
Lehrte 183 475 231,9
Neustadt 67 257 79,8
Pattensen 20 80 46,9
Ronnenberg 64 242 156,9
Seelze 61 263 91
Sehnde 23 145 63,4
Springe 65 210 80,2
Uetze 22 167 38,9
Wedemark 59 183 138,4
Wennigsen 10 75 41,8
Wunstorf 76 236 90,2

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     50 Prozent

Frauen                      50 Prozent

 

 

PKW fährt in SIXT Autovermietung – BGPress 1323 2

PKW fährt in SIXT Autovermietung

16. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Heute am frühen Morgen verlor der 23-jährige Fahrer eines Seat Ibiza die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr in die Filiale der Autovermietung Sixt an der Vahrenwalder Straße. Der junge Mann erlitt dabei mittelschwere Verletzungen. Das Gebäude wurde derart stark beschädigt, dass ein Teileinsturz nicht ausgeschlossen werden konnte.

Gegen 06:30 Uhr geriet ein stadteinwärts fahrender Seat Ibiza auf der Vahrenwalder Straße in Höhe der Zufahrt zur Autovermietung Sixt nach rechts von der Fahrbahn ab. Er überfuhr zunächst einen Verteilerkasten der Telekom, durchbrach dann die Fensterfront der Autovermietung, beschädigte hierbei massiv eine tragende Säule und riss zudem die dahinter montierten Heizkörper aus der Verankerung. Auf seinem weiteren Weg schleuderte der Wagen danach durch eine Leichtbauwand und kam schließlich im Büro des Filialleiters zum Stehen. Der Fahrer erlitt durch den Unfall mittelschwere Verletzungen. Die Besatzung eines Rettungswagens versorgte ihn medizinisch und transportierte ihn in eine hannoversche Klinik.

Aufgrund der sehr starken Beschädigung des Gebäudes wurde im weiteren Verlauf des Einsatzes die Feuerwehr zur Hilfe gerufen. Die Einsatzkräfte beseitigten zunächst lose Glasscherben aus der Fensterfront sowie das Scherbenmeer, welches sich um das Gebäude bis zur Vahrenwalder Straße hin verteilt hatte. Zudem klemmten sie die Batterie des Unfallfahrzeugs ab, um eine durch die starke Beschädigung des PKW potentiell gegebene Brandgefahr auszuschließen.

Da durch den Aufprall des Seat auch eine tragende Säule der Gebäudefront eingeknickt war und im Gebäude Elektroleitungen abgerissen waren, rief der Einsatzleiter einen Statiker und den Energieversorger an die Einsatzstelle. Der Statiker stellte eine starke Beeinträchtigung der Statik im Bereich der Fensterfront fest und konnte somit die Gefahr eines Einsturzes nicht ausschließen. Mitarbeiter des Energieversorgers schalteten das Gebäude aufgrund der abgerissenen elektrischen Leitungen vorsorglich stromlos. Die weiteren Aufräum-, Abstütz- und Bergungsarbeiten werden durch den Gebäudeeigentümer veranlasst.

Zur Höhe des Sachschadens sowie der Unfallursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 14 Einsatzkräften und 4 Fahrzeugen vor Ort.

PKW fährt in SIXT Autovermietung – BGPress 1333

Im Berufsverkehr ist heute Früh (16.11.2020) ein 24-jähriger Fahrer aus bisher ungeklärter Ursache in die Räume der SIXT Autovermietung an der Vahrenwalder Straße in Hannover gefahren. © Bernd Günther

Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1155© Bernd Günther

Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose

13. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Neue Anlaufstelle für Obdachlose: Das Deutsche Rote Kreuz betreibt jetzt im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover einen Tagesaufenthalt für Obdachlose. Das neue Angebot ist in den Räumen des leerstehenden Schulzentrums Ahlem untergebracht. Ab Montag (16.11.) können die ersten Obdachlosen kommen.

Obdachlose können sich zukünftig während der kalten Jahreszeit tagsüber in der Einrichtung aufhalten. Sie bekommen warme Getränke und einmal täglich eine warme Suppe. Im neuen Tagesaufenthalt Ahlem können sie sich auch duschen oder ihre Wäsche waschen. Genutzt werden für das Angebot die ehemalige Cafeteria, das Foyer und mehrere weitere Räume des seit Jahren leerstehenden Schulzentrums Ahlem. Es gibt ein Frauenzimmer und einen Ruheraum. „Das Angebot soll für die Betroffenen insgesamt zu einem sicheren Rückzugsort werden. Wir hoffen, dass es gut angenommen wird“, erklärt Gabriele Allgeier, Geschäftsführerin der Sozialen Dienste im DRK-Region Hannover e.V. Betreut werden die Betroffenen von zwei Sozialarbeiterinnen, es gibt unter anderem eine Gesundheitsberatung. Auch ein Sicherheitsdienst ist immer vor Ort.

Insgesamt bietet der neue Tagesaufenthalt des Deutschen Roten Kreuzes in Ahlem Platz für bis zu 50 Obdachlose. Sozialverträgliche Hunde sind in der Einrichtung ausdrücklich erlaubt. Aufgrund der aktuellen Lage gelten vor Ort bestimmte Hygieneregeln. So müssen die Obdachlosen einen Mund-Nase-Schutz tragen, wenn Sie sich innerhalb der Einrichtung bewegen. Überall wurden Markierungen angebracht, die auf den erforderlichen Mindestabstand hinweisen oder bestimmte Laufwege vorgeben. Das Deutsche Rote Kreuz betreibt die Einrichtung im Auftrag der Landeshauptstadt Hannover. Der Betrieb ist bis zum 31. März 2021 befristet. Die Stadt hat unterdessen einen Shuttle-Service eingerichtet. Er bringt die Obdachlosen mit einem Bus morgens zum Beispiel von der Notschlafstelle Alter Flughafen zum Tagesaufenthalt nach Ahlem und nachmittags wieder zurück.

Stadt setzt Shuttlebus für Transfers obdachloser Menschen nach Ahlem ein

Die Landeshauptstadt Hannover greift auf die ÜSTRA zurück: Ab Montag, 16. November bietet die Stadt einen Shuttlebus an, der obdachlose Menschen kostenlos zum neuen Tagesaufenthalt im Schulzentrum Ahlem und anderen Standorten in der Stadt bringt.  Der Shuttlebus ist ein zusätzliches Angebot der Stadt im Winter und befristet bis 31. März 2021. Die ÜSTRA stellt dafür einen Reisebus zur Verfügung.

Die Sozialdezernentin der Landeshauptstadt Hannover Sylvia Bruns dazu: „Mit dem neuen Shuttlebus ergänzen wir das Angebot des Tagesaufenthaltes in Ahlem sinnvoll. Auf diese Weise kommen die obdachlosen Menschen schnell zu den Tagestreffs – ob in der Innenstadt oder zum Tagesaufenthalt in Ahlem. Wir freuen uns, dass die ÜSTRA uns unterstützt, dieses Angebot schnell und unbürokratisch umzusetzen“.

„Für die ÜSTRA ist es selbstverständlich, mit unserer Logistik soziale Hilfsangebote in Hannover bestmöglich zu unterstützen. Daher war für uns klar, dass wir der Stadt ein Angebot machen, um diese Transfers für hilfsbedürftige Menschen möglich zu machen“, ergänzte der Vorstandsvorsitzende der ÜSTRA Dr. Volkhardt Klöppner.

Der Bus fährt ab Montag, 16. November zweimal täglich auf folgenden Routen:

Abfahrt 9 Uhr Alter Flughafen:

in die Stadt – Haltestelle VW Turm (ZOB), Ankunft: ca. 9:30 Uhr – der Zustieg von hilfsbedürftigen Menschen z.B. aus dem Mecki-Laden oder Ausstieg von Personen die in der Stadt bleiben möchten, ist möglich. Ankunft ca. 10 Uhr in Ahlem.

16. 00 Uhr Abfahrt im Tagestreff Ahlem:

in die Stadt zum VW Turm, Ankunft ca.16:45  –  Ausstieg von Personen möglich, die in anderen Unterkünften schlafen (z.B. Wörthstr. und Langensalzastr.), Einstieg von Personen die zur Unterkunft Alter Flughafen möchten.

Folgende Hygienemaßnahmen gelten in dem Reisebus zum Schutz vor dem Corona-Virus während der Transfers:

  • Keine Belegung der Sitzreihe hinter dem Fahrer
  • Handdesinfektion beim Einstieg in den Bus
  • Klimatisierung auf Dauerventilation
  • Permanentes Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes der Fahrgäste während der Fahrt

Da für Reisebusse andere Hygienemaßnahmen gelten als für Linienbusse ist die Belegung fast aller Sitzplätze möglich, in diesem Fall mit ca. 50 Personen.

  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1171
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1158
    Der stellvertretende Geschäftsführer Thorsten Rademaker der DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1161
    Die Geschäftsführerin Gabriele Allgeier der DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1143
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1146
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1139
    Berührungslose Temperaturmeßstation im Tagesaufenthalt für Obdachlose © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1124
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1130
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1133
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1135
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen. © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1097
    Gabriele Allgeier, Geschäftsführerin der DRK-Soziale Dienste in der Region Hannover gem. GmbH, führt die Getränke und Essensausgabe im Tagesaufenthalt für Obdachlose vor. © Bernd Günther
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1107
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1115
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1121
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1079
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1086
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1082
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
  • Deutsches Rotes Kreuz eröffnet Tagesaufenthalt Ahlem für Obdachlose – BGPress 1077
    Das DRK-Region Hannover betreibt in Hannover-Ahlem im Winter ein Tagesaufenthalt für obdachlose Personen.
Tagesupdate

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 13.11.2020

13. November 2020/in Gesundheit

HANNOVER (red.).  Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 13.11.2020 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende keine Fallzahlen.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 1.602 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle.

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 13.11.2020 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 13 november 2020

© BG-PRESS.de (Stand 13.11.2020)

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 13.11.2020

52.873 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Freitag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 1.602 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 889 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 32.902 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 62,2 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 871 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 654 Erwachsene auf Normalstationen, 208 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 127 Erwachsene beatmet werden, 14 davon auf einem ECMO-Platz. Neun Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
52873 889 32902 108,5
(+1602*) (+8*) (+1300*)  

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland 526 (+18) 421,3 104 83,3 7
Aurich 722 (+16) 380,6 98 51,7 11
Celle 832 (+20) 464,8 145 81,0 18
Cloppenburg 2941 (+74) 1 723,1 384 225,0 14
Cuxhaven 943 (+49) 476,2 140 70,7 25 (+1)
Diepholz 1708 (+84) 786,8 313 144,2 28
Emsland 2601 (+47) 795,5 357 109,2 31
Friesland 232 (+1) 235,0 25 25,3 3
Gifhorn 685 388,1 147 83,3 7
Goslar 560 (+22) 410,9 52 38,2 27
Göttingen 2161 (+4) 662,8 154 47,2 87
Grafschaft Bentheim 1228 (+21) 895,3 116 84,6 24
Hameln-Pyrmont 686 (+26) 461,8 121 81,5 9
Harburg 1660 (+39) 652,4 241 94,7 25
Heidekreis 479 (+24) 340,5 110 78,2 6
Helmstedt 329 (+21) 360,4 58 63,5 2
Hildesheim 1806 (+84) 654,8 298 108,0 37
Holzminden 203 (+4) 288,1 19 27,0 7
Leer 676 (+24) 395,9 132 77,3 11
Lüchow-Dannenberg 143 (+2) 295,4 15 31,0 5
Lüneburg 631 (+15) 342,7 129 70,1 2
Nienburg (Weser) 451 (+16) 371,5 93 76,6 4
Northeim 517 (+18) 390,8 75 56,7 7
Oldenburg 1342 (+56) 1 025,3 190 145,2 16
Osnabrück 3746 (+150) 1 046,1 721 201,4 87
Osterholz 661 (+18) 580,2 125 109,7 1
Peine 849 (+36) 629,8 201 149,1 15
Rotenburg (Wümme) 786 (+32) 479,9 140 85,5 6 (-1)
Schaumburg 923 (+15) 584,8 182 115,3 10
Stade 759 (+23) 371,1 103 50,4 10 (+1)
Uelzen 211 (+6) 228,4 52 56,3 0
Vechta 2222 (+57) 1 555,9 345 241,6 20
Verden 1343 (+57) 979,3 323 235,5 13
Wesermarsch 432 (+9) 487,7 64 72,2 8
Wittmund 209 (+15) 367,1 49 86,1 2
Wolfenbüttel 558 (+45) 466,5 126 105,3 18 (+1)
Hannover, Region 9542 (+251) 824,6 1604 138,6 166 (+6)
Braunschweig, Stadt 1220 (+29) 489,2 218 87,4 19
Delmenhorst, Stadt 1027 (+34) 1 324,2 135 174,1 9
Emden, Stadt 185 370,6 32 64,1 1
Oldenburg (Oldb), Stadt 820 (+24) 485,0 153 90,5 3
Osnabrück, Stadt 1544 (+29) 934,3 185 112,0 19
Salzgitter, Stadt 894 (+80) 857,2 313 300,1 16
Wilhelmshaven, Stadt 162 (+7) 212,9 24 31,5 1
Wolfsburg, Stadt 717 576,5 61 49,0 52
Niedersachsen gesamt 52873 (+1602) 661,4 8672 108,5 889 (+8)

Hinweise zur Tabelle:

Aufgrund eines technischen Fehlers in der Meldesoftware konnte die Stadt Emden zuletzt keine Daten an das NLGA übermitteln. Weil die Tabelle automatisch erstellt wird, sind dort nur die elektronisch übermittelten Fälle dargestellt.

Die tatsächlich vor Ort festgestellte Fallzahl in der Stadt Emden beträgt:

Fälle gesamt: 242; Fälle in den letzten 7 Tagen: 74; 7-Tages-Inzidenz: 148,3

Für die Stadt Salzgitter wird aktuell eine erhöhte Fallzahl ausgewiesen, weil zurückliegende Fälle nacherfasst wurden. Die aktuell vor Ort ermittelte 7-Tages-Inzidenz beträgt 193.

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Hannover (PM). Die Meldungen der Region Hannover für den 13.11.2020

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 9596 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 6740 Personen als genesen aufgeführt. 170 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 84 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 2686 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 135,7. + + +

+ + + Hinweis zur Maskenpflicht + + + Aktuell gilt: Überall dort, wo in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, ist eine Maske zu tragen (Niedersächsische Landesverordnung, § 2 Abs. 2 Satz 2). In Fußgängerzonen sowie auf Wochen-, Spezial- und Jahrmärkte besteht außerdem immer eine Maskenpflicht. + + +

+ + + Hinweis zu Schuleingangsuntersuchungen + + + Aufgrund der hohen Fallzahlen von Corona-Neuinfektionen unterstützen seit Anfang November alle ärztlichen Teams der Region Hannover vorübergehend die Arbeit im Infektionsschutz. Damit finden auch reguläre Schuleingangsuntersuchungen derzeit nicht statt, die Untersuchungen für Kinder mit besonderen Förderbedarfen werden aktuell aber fortgesetzt. Familien, Schulen und Kitas können dazu Kontakt mit dem Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin der Region aufnehmen. Ebenfalls fortgesetzt wird der Einsatz des kinderärztlichen Teams der Region Hannover in der Sprechstunde für Kinder ohne Krankenversicherung im Haus der Caritas.
„Schuleingangsuntersuchungen sind absolut wichtig. Die Unterstützung im Infektionsschutz, um das steigende Pandemiegeschehen bestmöglich einzudämmen, hat aktuell allerdings oberste Priorität. Die Kinderärztinnen helfen dabei mit, die vielen neuen Fachkräfte für die Corona-Fallbearbeitung einzuarbeiten. Ich hoffe, dass die Schuleingangsuntersuchungen noch in diesem Jahr fortgesetzt werden können“, so Dr. Andrea Hanke, Dezernentin für Soziale Infrastruktur der Region Hannover. + + +

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 442
10 – 19 Jahre 1020
20 – 29 Jahre 1771
30 – 39 Jahre 1541
40 – 49 Jahre 1461
50 – 59 Jahre 1446
60 – 69 Jahre 701
70 – 79 Jahre 407
80+ Jahre 646
keine Angaben 161

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
 
Barsinghausen 59 205 80,1
Burgdorf 68 212 168,6
Burgwedel 26 146 91,5
Garbsen 141 570 140,7
Gehrden 24 80 122,9
Hemmingen 29 121 76,8
Isernhagen 36 168 113,3
Laatzen 137 456 129,4
Landeshauptstadt Hannover 1291 4864 142,5
Langenhagen 190 534 200,8
Lehrte 188 452 274,4
Neustadt 65 243 93,1
Pattensen 32 80 87
Ronnenberg 66 233 164,9
Seelze 63 255 105,2
Sehnde 34 141 71,8
Springe 70 200 83,5
Uetze 22 161 43,7
Wedemark 55 173 148,3
Wennigsen 11 72 34,8
Wunstorf 79 230 116,3

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     51 Prozent

Frauen                      49 Prozent

Tagesupdate

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 12.11.2020

12. November 2020/in Gesundheit

HANNOVER (red.).  Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 12.11.2020 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende keine Fallzahlen.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 1.613 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle.

Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 12.11.2020 – jtFf0 7 tage inzidenz in niedersachsen am 12 november 2020

© BG-PRESS.de (Stand 12.11.2020)

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 12.11.2020

51.271 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Donnerstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 1.613 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 881 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet.

Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 31.602 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 61,6 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 866 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 659 Erwachsene auf Normalstationen, 197 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 130 Erwachsene beatmet werden, 14 davon auf einem ECMO-Platz. Zehn Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
51271 881 31602 106,5
(+1613*) (+21*) (+1135*)

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle
Ammerland* 508 406,9 97 77,7 7
Aurich 706 (+21) 372,2 114 60,1 11
Celle 812 (+21) 453,6 151 84,4 18
Cloppenburg 2867 (+137) 1 679,7 398 233,2 14 (+6)
Cuxhaven 894 (+8) 451,4 118 59,6 24
Diepholz 1624 (+99) 748,1 285 131,3 28
Emsland 2554 (+68) 781,1 373 114,1 31 (+2)
Friesland 231 (+8) 234,0 39 39,5 3
Gifhorn 685 (+35) 388,1 168 95,2 7
Goslar 538 394,7 38 27,9 27
Göttingen 2157 (+25) 661,6 198 60,7 87
Grafschaft Bentheim 1207 (+23) 880,0 128 93,3 24
Hameln-Pyrmont 660 (+26) 444,3 116 78,1 9 (+1)
Harburg 1621 (+55) 637,1 241 94,7 25
Heidekreis 455 (+19) 323,4 94 66,8 6 (+1)
Helmstedt 308 (+14) 337,4 48 52,6 2
Hildesheim 1722 (+45) 624,3 237 85,9 37 (+1)
Holzminden 199 (+6) 282,4 21 29,8 7
Leer 652 (+32) 381,8 117 68,5 11 (+1)
Lüchow-Dannenberg 141 (+1) 291,3 19 39,2 5
Lüneburg 616 (+25) 334,5 131 71,1 2
Nienburg (Weser) 435 (+19) 358,3 92 75,8 4
Northeim 499 377,2 71 53,7 7
Oldenburg 1286 (+67) 982,5 160 122,2 16
Osnabrück 3596 (+145) 1 004,2 695 194,1 87 (+2)
Osterholz 643 (+26) 564,4 140 122,9 1
Peine 813 (+34) 603,1 192 142,4 15
Rotenburg (Wümme) 754 (+19) 460,4 126 76,9 7 (+1)
Schaumburg 908 (+37) 575,3 202 128,0 10
Stade 736 (+23) 359,9 118 57,7 9
Uelzen 205 (+3) 221,9 47 50,9 0
Vechta 2165 (+60) 1 516,0 387 271,0 20
Verden 1286 (+55) 937,8 304 221,7 13 (+1)
Wesermarsch 423 (+31) 477,5 68 76,8 8
Wittmund 194 (+6) 340,8 45 79,0 2
Wolfenbüttel 513 (+23) 428,9 95 79,4 17
Hannover, Region 9291 (+197) 802,9 1534 132,6 160 (+2)
Braunschweig, Stadt 1191 (+47) 477,5 215 86,2 19 (+1)
Delmenhorst, Stadt 993 (+33) 1 280,3 140 180,5 9
Emden, Stadt 185 370,6 42 84,1 1
Oldenburg (Oldb), Stadt 796 (+13) 470,8 164 97,0 3
Osnabrück, Stadt 1515 (+37) 916,8 193 116,8 19
Salzgitter, Stadt 814 (+37) 780,5 252 241,6 16 (+2)
Wilhelmshaven, Stadt 155 (+7) 203,7 29 38,1 1
Wolfsburg, Stadt 717 (+26) 576,5 73 58,7 52
Niedersachsen gesamt 51271 (+1613) 641,4 8515 106,5 881 (+21)

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Hannover (PM/red.). Die Meldungen der Region Hannover für den 12.11.2020

Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 9306 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 6483 Personen als genesen aufgeführt. 164 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersmedian der Verstorbenen liegt bei 84 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 2659 Menschen in der Region infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt für die Region Hannover tagesaktuell bei 126,2. + + +

+ + + Aktueller Hinweis zur Maskenpflicht + + +

Die Pflicht eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen gilt weiterhin in den klassischen Einkaufszentren, die sich in geschlossenen Räumen befinden, etwa in der Ernst-August-Galerie in Hannover, CCL Langenhagen oder im Leine-Center in Laatzen. Die Maskenpflicht dafür ergibt sich aus der geltenden Landesverordnung, § 3, Abs. (1). Dort heißt es „Jede Person hat ….in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“ Die Teilaufhebung der Maskenpflicht, die die Region Hannover gestern bekannt gemacht hat, bezieht sich ausschließlich auf offene Bereiche von Einkaufszentren, also auf Zentren, in denen die Verkehrsflächen unter freiem Himmel sind, zum Beispiel beim A2-Center in Altwarmbüchen. Davon unbenommen gilt nach wie vor die Maskenpflicht überall, wo Menschen den Mindestabstand von 1,5 Metern nicht einhalten können. + + +

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 431
10 – 19 Jahre 988
20 – 29 Jahre 1721
30 – 39 Jahre 1496
40 – 49 Jahre 1424
50 – 59 Jahre 1398
60 – 69 Jahre 676
70 – 79 Jahre 393
80+ Jahre 622
keine Angaben 157

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch 7-Tage-Inzidenz
Barsinghausen 63 202 80,1
Burgdorf 57 199 130,4
Burgwedel 29 141 72,2
Garbsen 136 554 129,6
Gehrden 20 74 84,1
Hemmingen 26 115 61,4
Isernhagen 38 167 133,5
Laatzen 132 437 127,1
Landeshauptstadt Hannover 1288 4716 129,4
Langenhagen 179 519 193,7
Lehrte 193 433 263,1
Neustadt 68 237 99,7
Pattensen 31 77 66,9
Ronnenberg 65 227 152,8
Seelze 59 251 99,5
Sehnde 41 140 76
Springe 71 198 103,6
Uetze 23 161 72,9
Wedemark 52 168 138,4
Wennigsen 11 71 34,8
Wunstorf 77 219 94,9

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     51 Prozent

Frauen                      49 Prozent

Großkontrolle im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 1020 2

Großkontrolle im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht

11. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Anlässlich eines regionsweiten Großeinsatzes von Sicherheitskräften wurden am Mittwoch, 11.11.2020, schwerpunktmäßig Fahrgäste des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz hingewiesen und aufgeklärt. Beteiligt waren neben der Landes- und Bundespolizei aus Hannover auch Mitarbeiter und Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn, der Üstra und von Regiobus.

Der Aktionstag begann um 10:00 Uhr mit einem medienwirksamen Startschuss der Beteiligten: Michael Schuol (Bundespolizei Hannover), Dr. Volker Klöppner und Denise Hain (Üstra), Elke Maria von Zadel (Regiobus) und dem Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Hannover, Volker Kluwe, am Ernst-August-Platz am Hauptbahnhof Hannover.

„Wir haben in der Region Hannover wieder erhöhte Infektionszahlen. Gerade im ÖPNV kommen Menschen auf engstem Raum zusammen. Unterschreitungen von Abständen lassen sich hier nicht immer vermeiden“, erklärt Hannovers Polizeipräsident Volker Kluwe. „Es geht nicht um Bußgelder – sondern um den Infektionsschutz“, sagt er. Bei der ersten Großkontrolle im September 2020 hätten sich nicht alle Fahrgäste in Bahnen, Bussen und an den Haltestellen an die Maskentragepflicht im ÖPNV gehalten, es seien etwa 5000 Verstöße festgestellt worden. Zum Schutz aller Reisenden sollte mit dieser zweiten Kontrollaktion nochmals auf die geltenden Hygienebestimmungen hingewiesen werden.

Bis 18:00 Uhr kontrollierten die Beteiligten in der gesamten Region Hannover und stießen dabei auf eine deutlich positive Resonanz in der Bevölkerung. Trotzdem ist offenbar nicht allen Menschen klar, dass sie überall dort, wo sich der Abstand von 1,50 Meter nicht einhalten lässt, eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen ist. Zusätzlich gilt die Maskenpflicht nicht nur in den Fahrzeugen des ÖPNV, sondern auch an den Haltestellen, auf Bahnsteigen sowie in Wartezonen. In den Fußgängerzonen der Innenstädte ist es aufgrund der ebenfalls geltenden Maskenpflicht nicht erlaubt, diese zum Essen, Trinken oder Rauchen abzunehmen. Dieses war einigen kontrollierten Passanten so nicht bewusst. Die Unsicherheiten in der Bevölkerung über die Orte, an denen die Maskentragepflicht gilt, sollen durch eine neue Verordnung der Region Hannover ab dem 16.11.2020 ausgeräumt werden, was die Polizei ausdrücklich begrüßt.

In der Fußgängerzone in Wunstorf trug um 10:15 Uhr ein Mann ohne Mund-Nasen-Bedeckung ein Schild mit der Aufschrift: „Ich bin gesund im Sinne des IfSG“. Er zeigte der Polizei auf Verlangen ein Attest vor, dass ihn von der Maskentragepflicht befreien sollte. Offenbar war dieses aber selbst geschrieben. Der Mann erhielt einen Platzverweis und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Kräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste nahmen gegen 14:50 Uhr die örtliche Trinkerszene am Hauptbahnhof Hannover ins Visier und stellten eine Vielzahl von Personen fest, die sich nicht an das Abstandsgebot hielten. Sie wurden auf die Verstöße angesprochen. Letztendlich war die Erteilung von zwölf Platzverweisen notwendig.

Bei der U-Bahn-Station Steintor wurde gegen 16:40 Uhr ein Mann kontrolliert, die keine MNB trug. Von dieser Person ausgehend wurde durch die Polizei Marihuana-Geruch wahrgenommen. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Person wurde Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt.

Im Stadtgebiet sowie im Umland der Region Hannover führten Beamte der Landespolizei insgesamt 1030 Ansprachen durch und stellten 204 Ordnungswidrigkeiten fest. Die große Mehrheit der Menschen kam der Maskenpflicht nach und begrüßte die intensiven Kontrollen. Die angesprochenen Personen ohne Mund-Nase-Bedeckung oder mit falsch getragener Maske zeigten sich größtenteils einsichtig. Durch die Gespräche wurde deutlich, dass die Beschilderung in einigen Bereichen unzureichend ist.

  • Großkontrolle im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 0806
    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt. Polizeipräsident Volker Kluwe (Mitte) begleitete persönlich die Maßnahmen. © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
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    Polizeipräsident Volker Kluwe begleitet heute persönlich die umfangreichen Kontrollen zur Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und informierte die Pressevertreter auf dem Bahnhofsvorplatz © Bernd Günther
  • Großkontrolle im Bereich Öffentlicher Personennahverkehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht – BGPress 0784
    Die Polizei und Bundespolizei hat in Zusammenarbeit mit den Verkehrsbetrieben und der Deutschen Bahn umfangreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr in Hannover und Region durchgeführt © Bernd Günther
Feuer in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße – BGPress 0714© Bernd Günther

Feuer in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße

10. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Ein Pkw und ein Motorrad brennen in einer Tiefgarage. Die Feuerwehr löscht den Brand mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften und kann das Feuer schnell löschen. 56 Personen werden betreut. Es gibt keine Verletzten.

Eine Anruferin meldete um 16:14 Uhr aufsteigenden Rauch aus dem Bereich einer Tiefgarage eines Wohnhauskomplexes an der Hildesheimer Straße Ecke HildeSchneider-Straße. Weitere Hinweisgeber bestätigen die Meldung, es kam zu einer Vielzahl von Notrufen. Sofort alarmierte die Regionsleistelle Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Bei Ankunft der ersten Einheiten drang tiefer schwarzer Qualm aus der Tiefgarage, die Hildesheimer Straße war in dichten Rauch gehüllt. Umgehend wurden Löschtrupps mit Atemschutz zur Brandbekämpfung in die Großgarage geschickt. Parallel wurden Treppenräume, angrenzenden Wohnungen und Gebäudeteile auf mögliche Brand- und Rauchausbreitung kontrolliert. Die Bewohner hatten sich bereits aus ihren Wohnungen nach draußen begeben und wurden hier durch die Einsatzkräfte betreut. Das Feuer konnte nach ca. 20 Minuten gelöscht werden. Um die Tiefgarage vom Brandrauch zu befreien, kamen mehrere Drucklüfter zum Einsatz. Auch das ferngesteuerte und kettenangetriebene Löschunterstützung Fahrzeug (kurz LUF) wurde durch den Einsatzleiter angefordert, brauchte aber nicht eingesetzt werden.

Alle Anwohner konnten nach Einsatzende in ihre Räumlichkeiten zurückkehren. Verletzt wurde niemand. Stadteinwärts musste die Hildesheimer Straße während des Einsatzes gesperrt werden. Die Polizei klärt die Brandursache. Über eine Schadenshöhe und Art des Fahrzeuges sowie des Motorrades kann die Feuerwehr keine Angaben machen.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 50 Kräften und 16 Fahrzeugen vor Ort. Die letzten Einheiten haben die Einsatzstelle um 19:10 Uhr verlassen.

  • Feuer in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße – BGPress 0765
    Heute in den frühen Abendstunden (10.11.2020) brannte es innerhalb kurzer Zeit das zweite Mal in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße in Hannover. Es kam zu starker Rauchentwicklung © Bernd Günther
  • Feuer in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße – BGPress 0746
    Heute in den frühen Abendstunden (10.11.2020) brannte es innerhalb kurzer Zeit das zweite Mal in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße in Hannover. Es kam zu starker Rauchentwicklung © Bernd Günther
  • Feuer in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße – BGPress 0739
    Heute in den frühen Abendstunden (10.11.2020) brannte es innerhalb kurzer Zeit das zweite Mal in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße in Hannover. Es kam zu starker Rauchentwicklung © Bernd Günther
  • Feuer in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße – BGPress 0731
    Heute in den frühen Abendstunden (10.11.2020) brannte es innerhalb kurzer Zeit das zweite Mal in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße in Hannover. Es kam zu starker Rauchentwicklung © Bernd Günther
  • Feuer in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße – BGPress 0722
    Heute in den frühen Abendstunden (10.11.2020) brannte es innerhalb kurzer Zeit das zweite Mal in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße in Hannover. Es kam zu starker Rauchentwicklung © Bernd Günther
  • Feuer in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße – BGPress 0720
    Heute in den frühen Abendstunden (10.11.2020) brannte es innerhalb kurzer Zeit das zweite Mal in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße in Hannover. Es kam zu starker Rauchentwicklung © Bernd Günther
  • Feuer in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße – BGPress 0716
    Heute in den frühen Abendstunden (10.11.2020) brannte es innerhalb kurzer Zeit das zweite Mal in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße in Hannover. Es kam zu starker Rauchentwicklung © Bernd Günther
  • Feuer in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße – BGPress 0710
    Heute in den frühen Abendstunden (10.11.2020) brannte es innerhalb kurzer Zeit das zweite Mal in einer Tiefgarage an der Hildesheimer Straße in Hannover. Es kam zu starker Rauchentwicklung © Bernd Günther
Küchenbrand verursacht hohen Schaden – Küchenbrand Podbi

Küchenbrand verursacht hohen Schaden

10. November 2020/in Hannover

HANNOVER (PM).  Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen einen Küchenbrand in einem indischen Restaurant an der Podbielskistraße. Eine Brandausbreitung wurde durch den schnellen Einsatz verhindert. Verletzt wurde niemand.

Die Feuerwehr wurde gegen 15:35 Uhr durch mehrere Anrufer in die Podbielskistraße zu einer unklaren Rauchentwicklung in Höhe der Einmündung der Cranachstraße gerufen. Bereits auf der Anfahrt stellten die Kräfte auf der Podbi eine starke Rauchentwicklung fest. Durch die Erkundung eines Löschtrupps konnte ein Küchenbrand im rückwärtigen Gebäudeteil eines Mehrfamilienhauses mit Lokal im Erdgeschoss lokalisiert werden. Durch das schnelle Eingreifen der Kräfte und den Einsatz eines zweiten Trupps konnte das Feuer schnell gelöscht werden und ein Brandüberschlag aus dem Küchenfenster in die darüber liegende Wohnung verhindert werden. Im Verlauf des Einsatzes wurde der Bereich belüftet und eine Kontrolle der Abluftanlage des Speiselokals durchgeführt. Ein Mitarbeiter des Restaurants rettete sich vor Eintreffen der Feuerwehr selbstständig aus dem Restaurant und blieb unverletzt.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 28 Einsatzkräften und 12 Fahrzeugen vor Ort. Während des Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen, da die Straße und die Üstragleise gesperrt werden mussten. Die Polizei hat die Klärung der Brandursache übernommen. Das Restaurant ist durch den Brandrauch stark beschädigt wurden.

 

Online-Ausstellung zum 650. Jubiläum eines epochalen Sieges der Hansestädte – Hansestadt Hannover

Online-Ausstellung zum 650. Jubiläum eines epochalen Sieges der Hansestädte

10. November 2020/in Kultur

HANNOVER (PM). Vor 650 Jahren schlossen die verbündeten Hansestädte mit König Waldemar IV. von Dänemark den Frieden von Stralsund. Die Hanse konnte ihre Vormachtstellung in der Ostsee behaupten und eine Bestätigung weitreichender Privilegien erkämpfen. Der Friedensschluss von Stralsund gilt als Höhepunkt der Hansegeschichte. Er ist auch deshalb bemerkenswert, weil hier eine kleine Städtegruppe einen Sieg erkämpfte, dessen Privilegien der ganzen Hanse-Gemeinschaft zugute kamen – und das fast 200 Jahre lang.

Wie sah die Beziehung Hannovers zur Hanse in dieser Zeit aus? Was ist aus den Quellen zu erfahren? In der online-Archivausstellung werden ab dem 16. November auf der Website des Stadtarchivs www.stadtarchiv-hannover.de die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen der Stadt zum Städtenetzwerk der Hanse sowie dessen Auswirkungen auf das Alltagsleben der Einwohner*innen im spätmittelalterlichen Hannover beleuchtet.

In den zehn Jahren der Auseinandersetzung waren Hannover und die anderen sächsischen Städte mit dem Ausbau der eigenen politischen und wirtschaftlichen Stellung beschäftigt. So konnte in Hannover der Mauerring nach dem Abriss der herzoglichen Burg direkt vor den Toren der Stadt endlich geschlossen werden. Dies erlaubte der Stadt eine rechtliche Abgrenzung, die Demonstration ihrer politischen Stellung und den Schutz vor feindlichen Überfällen. Der geschlossene Mauerring mit 32 starken Türmen war so wichtig, dass die spätere Stadtgeschichtsschreibung deshalb meinte, die „Aufnahme“ in die Hanse auf das Jahr 1371 setzen zu müssen.

Die Quellen aus der Stadtschreiberei belegen die für zentral angesehenen Schwerpunkte des städtischen Lebens: Eigentums- und Erbschaftsfragen, Dotationen an Kirchen und Altäre, Schuldverträge, Privilegien, die Verzeichnung der Neueinwohner*innen und Rechtsbelehrungen galten für so wichtig und erhaltenswert, dass sie auf teurem Pergament geschrieben wurden. Die ältesten Aufzeichnungen der Stadtverwaltung, zum Beispiel Einnahmen aus den städtischen Mühlen, stammen erst aus dem Ende des 14. Jahrhunderts und wurden dann auf Papier verzeichnet.

„Echt hansische“ Spuren finden sich im Alltagsleben der Stadt. Wie im gesamten Hansekulturraum wurde in Hannover mit Backstein gebaut und in Niederdeutsch kommuniziert. Auch in Hannover trainierten die Einwohner*innen ihre Wehrtüchtigkeit durch das „Papageienschießen“. Den eigenen Einwohner*innen und fremden Kaufleuten wurde die Möglichkeit des Gebetes am Altar von St. Olav, dem Schutzpatron der Seefahrer, geboten.

Die Archivausstellung ist ein Projekt des Stadtarchivs Hannover mit dem Büro für Internationale Angelegenheiten „Mayors for Peace“ in der Veranstaltungsreihe „Frieden 2020+. Verantworten – Bewahren – Machen!“

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