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Schlagwortarchiv für: Hannover

Eiskalt erfrischt – BGPress 5825© Bernd Günther

Eiskalt erfrischt

16. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Der Sommer ist zurück in Niedersachsen, die Temperaturen steigen auf weit über 27 Grad – das bedeutet Eiszeit im Erlebnis-Zoo Hannover!

Eisbärmädchen Nana ist inzwischen ein echter Profi im Eistorten-Erlegen: Sie springt dem großen Eisklotz wagemutig hinterher in die Wellen des Hafenbeckens, umklammert ihn mit ihren Tatzen, taucht mit ihm ab, spielt ihn auf der Insel hin und her, schleckt und knabbert daran, bis sie an die eingefrorenen Leckereien herankommt. Dabei gleicht keine Eistorte der anderen. Die Tierpfleger in Yukon Bay überlegen sich immer wieder neue Geschmackskreationen: Von fruchtig erfrischend mit Weintrauben, Melonen, Äpfeln, Maracuja und Birne, einem Schuss Joghurt und Honig bis zu herzhaft-deftig mit gekochtem Rindfleisch, Fisch und Lebertran.

Eiskalt erfrischt – BGPress 5869

Nachdem die Eistorten für die beiden Eisbärinnen geschmolzen sind, werden die letzten Stückchen aus dem Hafenbecken gefischt © Bernd Günther

Die Eistorten sind nicht nur ein leckerer Snack für die Eisbären, sondern auch eine willkommene Abkühlung und eine tolle Tierbeschäftigung. Denn bis Eisbär-Mädchen Nana und ihre Mutter Milana an den köstlichen Inhalt gelangen, müssen sie sich richtig anstrengen: Mit Lecken, Knabbern, Schrubben, Drücken, Werfen, … Und wenn von der Eistorte nichts mehr übrig ist, erwartet die Bären oft noch eine Wassermelone – eisgekühlt, versteht sich.

Eiskalt erfrischt – BGPress 5915

Eiskalte Leckerei in Form von kleinen Eistorten für die Erdmännchen im Erlebnis-Zoo Hannover © Bernd Günther

Bei Familie Erdmännchen stehen die Zeichen auf Gemeinschaftsarbeit: Die Eistörtchen mit Obstfüllung werden von der ganzen Gruppe gemeinsam genau unter die Lupe genommen. Als afrikanische Tierart haben es die Mangusten eigentlich gar nicht nötig, sich abzukühlen, sind sie doch bestens an das warme Wetter angepasst. Vielmehr sind die Eistorten eine tolle Überraschung und Beschäftigung für die flinken Tiere. Beim „Erlegen“ der Eisblöcke zeigt sich auch direkt die Kernkompetenz von Mausi und ihrem Clan: Sie scharren und kratzen am kühlen Eis, bis sie Weintrauben, Kiwi und Apfel befreit und mit ihren langen Krallen ins Raubtiermaul befördert haben.

Tiere können mit Hitze übrigens sehr viel besser umgehen als Menschen. Sie sind belastbarer, haben ein höchst stabiles Herz-Kreislaufsystem und sind im Ganzen viel vernünftiger: Sie ziehen sich bei Hitze in den Schatten oder ins Wasser zurück, trinken viel und bewegen sich nicht unnötig – abgesehen von kleinen Eisbären, für die das Leben viel zu spannend ist, um still zu verharren…

Zum jetzigen Zeitpunkt sind 381 Menschen in der Region Hannover infiziert – BG PRESS Region Corona 1609

Zum jetzigen Zeitpunkt sind 381 Menschen in der Region Hannover infiziert

16. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 3859 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 3356 Personen als genesen aufgeführt. 122 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 381 Menschen in der Region infiziert, davon befinden sich 11 Personen im Krankenhaus.

*Die Region Hannover hat den Datensatz der Covid-19-Zahlen in der Region überprüft und bereinigt. Es ist daher möglich, dass Zahlenwerte in einigen Kommunen verglichen mit den Vortagen geringfügig abweichen.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 175
10 – 19 Jahre 316
20 – 29 Jahre 720
30 – 39 Jahre 604
40 – 49 Jahre 617
50 – 59 Jahre 614
60 – 69 Jahre 278
70 – 79 Jahre 194
80+ Jahre 323
keine Angaben 18

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 5 71
Burgdorf 4 77
Burgwedel 4 62
Garbsen 14 232
Gehrden 2 26
Hemmingen 1 51
Isernhagen 6 89
Laatzen 9 198
Landeshauptstadt Hannover 210 1980
Langenhagen 20 224
Lehrte 11 110
Neustadt 7 92
Pattensen 0 27
Ronnenberg 1 80
Seelze 11 133
Sehnde 7 58
Springe 1 81
Uetze 47 94
Wedemark 7 68
Wennigsen 3 29
Wunstorf 11 77

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     50,9 Prozent

Frauen                      48,6 Prozent

keine Angabe            0,5 Prozent

Aktuell 328 infizierte Personen in der Region Hannover – BG PRESS Region Corona 1509

Aktuell 328 infizierte Personen in der Region Hannover

15. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 3790 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 3339 Personen als genesen aufgeführt. 122 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 328 Menschen in der Region infiziert, davon befinden sich 11 Personen im Krankenhaus.

*Die Region Hannover hat den Datensatz der Covid-19-Zahlen in der Region überprüft und bereinigt. Es ist daher möglich, dass Zahlenwerte in einigen Kommunen verglichen mit den Vortagen geringfügig abweichen.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 173
10 – 19 Jahre 303
20 – 29 Jahre 710
30 – 39 Jahre 594
40 – 49 Jahre 607
50 – 59 Jahre 607
60 – 69 Jahre 276
70 – 79 Jahre 189
80+ Jahre 313
keine Angaben 18

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 6 70
Burgdorf 3 76
Burgwedel 4 62
Garbsen 10 226
Gehrden 2 26
Hemmingen 1 51
Isernhagen 3 86
Laatzen 11 197
Landeshauptstadt Hannover 186 1948
Langenhagen 18 221
Lehrte 10 109
Neustadt 7 92
Pattensen 0 27
Ronnenberg 1 80
Seelze 11 133
Sehnde 5 56
Springe 1 81
Uetze 32 79
Wedemark 4 65
Wennigsen 2 28
Wunstorf 11 77

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     50,9 Prozent

Frauen                      48,6 Prozent

keine Angabe            0,5 Prozent

Bagger reißt Gasleitung in der Freundallee auf – BGPress 5500© Bernd Günther

Bagger reißt Gasleitung in der Freundallee auf

14. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Heute Mittag war eine Firma in der Freundallee, Stadtteil Hannover Bult, im Bereich der Einfahrt zum Jobcenter mit Baggerarbeiten beauftragt. Dabei wurde eine Gasleitung beschädigt, so dass Gas austrat. Mitarbeiter des Energieversorgers Enercity konnten die Leitung abdichten. Verletzt wurde niemand.

Ca. 13:10 Uhr am heutigen Mittag führte eine Baufirma Erdarbeiten an der Einfahrt zur Freundallee 11 (Jobcenter) durch. Hierbei wurde ein Gasrohr aus Stahl mit einem Durchmesser von 250mm und einem Betriebsdruck von 1 bar getroffen und Gas strömte aus.

Bagger reißt Gasleitung in der Freundallee auf – BGPress 5502

Ein Bagger riß eine größere Gasleitung mit seiner Schaufel auf. © Bernd Günther

Aufgrund dieser Meldung entsandte die Regionsleitstelle umgehend zwei Löschzüge sowie Spezialkräfte für die ABC-Gefahrenabwehr und Gasbrandbekämpfung. Zudem wurde der Energieversorger Enercity alarmiert.

Bagger reißt Gasleitung in der Freundallee auf – BGPress 5497

ABC-Spezialkräfte der Berufsfeuerwehr waren vorsorglich in Bereitstellung gegangen © Bernd Günther

An der weiträumig abgesperrten Einsatzstelle führte die Feuerwehr umgehend Messungen durch. Die Messungen ergaben, dass im Nahbereich der Beschädigung eine explosible Atmosphäre vorhanden war. Die Feuerwehr hat die Häuser in der Umgebung geräumt. Den Mitarbeitern von Enercity gelang es dann, die ringförmig angelegte Gasleitung zu schließen. Dabei musste ein Absperrventil, welches sich auf einem Gehweg befindet, erst gesucht werden. Irrtümlich befand sich eine Teerschicht auf dem kleinen Deckel. Nach dem Freilegen des Verschlusses, war der Gasfluss schnell gestoppt und die Gefahr einer Explosion gebannt. Verletzt wurde niemand. Die Fahrgäste einer Bahn der Linie 6 wurden zunächst von der Feuerwehr betreut und setzten dann den Weg selbstständig fort. Einen Rollstuhlfahrer haben die Einsatzkräfte aus der Bahn gehoben und ihn dann aus der Einsatzstelle hinausbegleitet.

Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 42 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz.

Infektionszahlen seit Freitag letzter Woiche um 60 in der Region Hannover gestiegen – BG PRESS Region Corona 1409

Infektionszahlen seit Freitag letzter Woiche um 60 in der Region Hannover gestiegen

14. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 3754 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 3310 Personen als genesen aufgeführt. 122 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 321 Menschen in der Region infiziert, davon befinden sich 11 Personen im Krankenhaus.

*Die Region Hannover hat den Datensatz der Covid-19-Zahlen in der Region überprüft und bereinigt. Es ist daher möglich, dass Zahlenwerte in einigen Kommunen verglichen mit den Vortagen geringfügig abweichen.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 168
10 – 19 Jahre 292
20 – 29 Jahre 705
30 – 39 Jahre 590
40 – 49 Jahre 601
50 – 59 Jahre 605
60 – 69 Jahre 273
70 – 79 Jahre 188
80+ Jahre 313
keine Angaben 19

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 6 70
Burgdorf 4 75
Burgwedel 4 62
Garbsen 12 227
Gehrden 2 26
Hemmingen 1 50
Isernhagen 3 86
Laatzen 14 197
Landeshauptstadt Hannover 168 1917
Langenhagen 18 221
Lehrte 10 109
Neustadt 8 91
Pattensen 0 27
Ronnenberg 1 80
Seelze 12 132
Sehnde 4 55
Springe 1 81
Uetze 37 79
Wedemark 4 65
Wennigsen 2 28
Wunstorf 10 76

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     50,9 Prozent

Frauen                      48,6 Prozent

keine Angabe            0,5 Prozent

+ + + Bei der Zahl der oben genannten Erkrankten handelt es sich um eine rechnerische Größe, bei der davon ausgegangen wird, dass – sofern es sich nicht um einen Todesfall handelt – die Person nach 14 Tagen genesen ist.

„MitRespekt!“ - VHS Hannover beteiligt sich an Initiative und informiert zum „Tag des Respekts“ am Kröpcke – Mit Respekt

„MitRespekt!“ – VHS Hannover beteiligt sich an Initiative und informiert zum „Tag des Respekts“ am Kröpcke

14. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Mandatsträger*innen, ehrenamtlich Engagierte, Lehrkräfte, Sanitäter*innen oder Beschäftigte im öffentlichen Dienst sind immer häufiger mit verbaler oder sogar körperlicher Gewalt konfrontiert. Dagegen setzt die Initiative „MitRespekt!“ ein Zeichen, die der Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsen e.V. gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und Unterstützung kommunalpolitischer Vereinigungen ins Leben gerufen hat.

Am 18. September (Freitag), dem bundesweiten „Tag des Respekts“, ist die Öffentlichkeit eingeladen, sich von 10 bis 16 Uhr an zwei Ständen der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) am Kröpcke zu diesem Thema zu informieren und mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

Mitarbeiter*innen der VHS werden mit Unterstützung von Promoter*innen Passant*innen ansprechen und sie einladen, „Post-its“ mit ihrem Statement zum Thema „Respekt“ zu beschriften und damit den Kampagnen-Aufsteller zu bestücken.
Im Sinne von „Triff Dein Vorurteil“ können sich Interessierte bei einem „Speed-Dating“ mit Menschen austauschen, die mit Respektlosigkeiten konfrontiert sind. Außerdem sind von 14.30 bis 15.45 Uhr der Diversitätsbeauftragte der Polizei Hannover, Leon Dietrich, und die Leiterin der VHS, Jacqueline Knaubert-Lang, vor Ort.
Die VHS Hannover plant derzeit Seminarangebote, die sich – auch online – aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema „Respekt“ widmen. Flyer zu Angeboten und Seminaren der Volkshochschulen der Region rund um das Kampagnenthema sind an einem Infotisch erhältlich.

Die VHS-Mitarbeiter*innen werden einen Mund-Nase-Schutz mit dem aufgedruckten Kampagnenmotto „Mit Respekt“ tragen und als Give-away verteilen. Es gelten die üblichen Hygiene- und Abstandsregeln.

Mehr zur Kampagne gibt es im Internet unter www.mit-respekt.de und in den sozialen Medien unter @mit_respekt und dem Hashtag #mitrespekt.

Verstärkung für die InstaCops der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen – Instcops BS

Verstärkung für die InstaCops der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen

14. September 2020/in Polizei

HANNOVER (ots). Mit „Niklaas“ vom Bereitschaftspolizei-Standort Braunschweig und „Ronja“ aus Hannover berichtet nun ein vierköpfiges Team über die spannende Arbeit der Bereitschaftspolizei auf Instagram

Polizeikommissar Niklaas Unger (28; Instagram: polizei.zpd.nu) aus der 3. Bereitschaftspolizeihundertschaft und Polizeikommissarin Ronja Schubert (26; Instagram: polizei.zpd.rs) aus der Technischen Einsatzeinheit (TEE) in Hannover erweitern seit dem 24. August dieses Jahres das InstaCop-Team unserer Behörde auf Instagram und präsentieren dort mit persönlichen Einblicken ihren spannenden und facettenreichen Arbeitsalltag.

Ronja Schubert ist in einem unverzichtbaren Einsatzbereich der Bereitschaftspolizei tätig, der mit ausgewiesenem persönlichen und technischem Know-how die Polizei Niedersachsen sowohl im Alltag als auch im Einsatz unterstützt. Die Rede ist von der TEE, die an ihren Standorten in Hannover, Oldenburg und Braunschweig unter anderem von Polizeitaucherinnen und -tauchern über polizeilich genutzte Drohnen bis hin zu Wasserwerfern und gepanzerten Sonderwagen vieles bereithält. „Viele Follower sind überrascht, welche Spezialwerkzeuge und -fahrzeuge zu unserem Repertoire gehören. Schließlich denkt nicht jeder bei Lkws, Frontladern oder Gabelstaplern sofort an Polizei“ sagt die junge Beamtin. „Vor diesem Hintergrund möchte ich Interessierten einen polizeilichen Arbeitsbereich näherbringen, den viele immer noch als klassische Männerdomäne wähnen. Inzwischen sieht aber auch hier die Wirklichkeit ganz anders aus!“

Niklaas Unger hat es sich zum Ziel gesetzt, in seinen Beiträgen über seinen Arbeitsalltag bei polizeilichen Großeinsätzen wie Demonstrationen oder Großveranstaltungen zu berichten. Üblicherweise gehören auch Fußballspiele dazu, die jedoch in Zeiten von Corona in den vergangenen Wochen als „Geisterspiele“ ausgetragen wurden. Besonders nachgefragt sind aber auch Informationen über die zahlreichen Fortbildungen und Trainings, die er und seine Kolleginnen und Kollegen regelmäßig absolvieren. „Für viele Menschen ist auch die Arbeit der Bereitschaftspolizei sehr spannend. Das zeigen mir die vielen Fragen, die mich zu meinem Alltag erreichen. An dem Punkt möchte ich anknüpfen – mit interessanten Geschichten, die für mich Alltag aber für viele andere immer noch außergewöhnlich sind“, schildert Niklaas Unger.

Die ersten Reaktionen auf die beiden neuen InstaCops waren beeindruckend: Nach nur 24 Stunden hatten beide über 1.200 Follower und knapp 5.000 Profilaufrufe – Tendenz stark ansteigend. „Das ist Wahnsinn! Mit einer solchen Resonanz haben wir beide tatsächlich nicht gerechnet“, zeigen sich die beiden immer noch beeindruckt.

Mit „Ronja“ und „Niklaas“ ist aus einem Duett nun ein Quartett geworden: Mit Polizeikommissarin Rita Laschenko (Instagram: polizei.zpd.rl) vom Standort Oldenburg und Polizeioberkommissarin Anouk Retzlaff (Instagram: polizei.zpd.ar) aus Hannover zeigen bereits seit November 2019 zwei Kolleginnen der Bereitschaftspolizei auf Instagram digital ihr „Gesicht“.

„Die positive Resonanz auf unsere ersten beiden InstaCops hat gezeigt, dass auch in Social Media ein großes Interesse an der Arbeit der Bereitschaftspolizei besteht. Das hat uns dazu ermutigt, unser Social-Media-Angebot noch weiter auszubauen. Mit nun vier InstaCops sind wir sowohl inhaltlich als auch in der Fläche Niedersachsens noch breiter aufgestellt.“, so Polizeipräsidentin Christiana Berg. „Nicht zuletzt bringen auch Niklaas Unger und Ronja Schubert die persönlichen Eigenschaften mit, die ich mir für eine moderne Polizeiarbeit vorstelle: Bürgernähe, Professionalität, Transparenz und Offenheit. Ich freue mich sehr über ihren beeindruckenden Start und die bislang positiven Feedbacks!“

Auch der Leiter der Bereitschaftspolizei Guido von Cyrson begrüßt das Engagement seiner beiden jungen Mitarbeitenden: „Gerade junge Menschen, womöglich mit dem Berufswunsch „Polizei“ können sich bei und über unsere InstaCops direkt und persönlich über unsere breitgefächerte Arbeit informieren. Wir spüren schon jetzt: Das Engagement auf Social Media hilft uns sehr!“

Stichworte „InstaCops“ und „Community Policing“ in Niedersachsen:

Die Idee der „Instacops“ hat ihren Ursprung in Großbritannien sowie in den Niederlanden. An die positiven Erfahrungen dort anknüpfend legt auch die Polizei Niedersachsen im Rahmen ihrer Social-Media-Strategie großen Wert auf eine möglichst authentische sowie transparente Außendarstellung. Inzwischen präsentieren sich 19 Polizeibeamtinnen und -beamte, Ermittlerinnen und Ermittler sowie vier Angehörige der Bereitschaftspolizei auf insgesamt 23 personalisierten Accounts auf Facebook (11), Twitter (2) und Instagram (10). Darüber hinaus stellen unterschiedlichen Dienststellen der Polizei Niedersachsen ihre Arbeit aktuell auf 97 weiteren Accounts auf Facebook, Twitter sowie Instagram, dar – Tendenz weiterhin steigend.

Hannover: Versammlungen im Kontext Corona verlaufen ohne größere Störungen – BGPress 5190© Bernd Günther

Hannover: Versammlungen im Kontext Corona verlaufen ohne größere Störungen

13. September 2020/in Hannover

HANNOVER (ots). Die Polizeidirektion Hannover zieht eine positive, vorläufige Bilanz der heutigen Einsatzmaßnahmen anlässlich mehrerer Versammlungen im Zusammenhang mit dem Thema Corona. Größere Störungen haben die Einsatzkräfte durch konsequentes Einschreiten verhindert. Durch das Nichtragen der Mund-Nase-Bedeckung ist es zu zeitlichen Verzögerungen des Aufzugs der Versammlung „Walk to freedom“ gekommen.

Bei der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover waren für den heutigen Tag mehrere versammlungsrechtliche Aktionen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie angezeigt worden. Neben zwei Versammlungen, die sich kritisch mit den damit im Zusammenhang stehenden Maßnahmen auseinandersetzten, waren auch mehrere Gegenversammlungen angezeigt worden.

Gegen die Corona-Maßnahmen protestierte eine von der privaten Initiative „Walk to freedom“ angezeigten Versammlung unter dem Motto „Die Pandemie ist vorbei – für die sofortige Wiederherstellung unserer Grundrechte“. Die Teilnehmenden dieses Aufzugs hatten sich auf dem Waterlooplatz versammelt. Zu einer Auftaktkundgebung hatten sich dort zunächst etwa 550 Teilnehmende getroffen. Weil bereits hier diverse Demonstrierende keine Mund-Nase-Bedeckung trugen, verzögerte sich der Beginn des Aufzugs, der anschließend durch Teile der hannoverschen City ging, deutlich.

Von rund 70 Teilnehmenden wurden ärztliche Atteste vorgelegt, die ihre Befreiung davon belegen sollten. Im Zusammenhang mit den polizeilichen Überprüfungen ergaben sich Hinweise, dass mehrere dieser Dokumente mutmaßlich gefälscht waren. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungen ein. Schließlich setzte sich der Marsch gegen 14:15 Uhr in Bewegung. Daran nahmen bis zu zirka 1 100 Personen teil. Da sich auch während des Streckenverlaufes viele dieser Versammlungsteilnehmenden abermals nicht an die Beschränkung zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung gehalten hatten, musste der Aufzug mehrfach von der Polizei gestoppt werden. Ein Teilnehmender wurde aus der Versammlung ausgeschlossen, weil er trotz wiederholter Aufforderung das Tragen der vorgeschriebenen Bedeckung verweigerte. Insgesamt kam es hierdurch zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen, so dass eine Verkürzung der Versammlungsroute durch die Polizei verfügt wurde.

Hannover: Versammlungen im Kontext Corona verlaufen ohne größere Störungen – BGPress 5134

Die Polizeikräfte in Hannover waren auf die angekündigten Kundgebungen gut vorbereitet. © Bernd Günther

Gegen 16:00 Uhr kamen die Teilnehmenden schließlich auf dem Georgsplatz an, wo sie sich mit der Versammlung der Gruppe „Selbstbestimmtes Leben“, die zum gleichlautenden Thema demonstrierte, zusammenschlossen. Nachdem Teile der beiden Versammlungen die Örtlichkeit bereits verlassen hatten, nahmen noch etwa 900 Personen an der dortigen Kundgebung teil, die gegen 19:50 Uhr endete.

Die ebenfalls für heute angezeigten Gegenversammlungen verliefen im Wesentlichen störungsfrei. Die „Demonstration gegen die Verbreitung von Verschwörungsmythen“ der Linksjugend Hannover hatte gegen 13:00 Uhr auf dem südlichen Waterlooplatz begonnen. Die dort bis zu 200 demonstrierenden Personen folgten unter polizeilicher Begleitung mit Abstand dem Aufzug der Initiative „Walk of freedom“.

Hannover: Versammlungen im Kontext Corona verlaufen ohne größere Störungen – BGPress 5189

Im Bereich des Waterlooplatzes kam es auch zu einer Gegenversammlung © Bernd Günther

Eine stationäre Kundgebung der Gruppe „Aufstehen gegen Rassismus“ unter dem Thema „Sie marschier’n mit Nazis und Faschisten!“ am südlichen Opernplatz wurde mit etwa 450 Teilnehmenden durchgeführt und gegen 16:15 Uhr beendet.

Die zunächst durch den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angezeigten Gegenversammlungen auf dem Hannah-Arendt-Platz und am Platz der Göttinger Sieben waren am heutigen Morgen kurzfristig durch die Anzeigenden abgesagt worden.

Dennoch kam es auf dem Platz der Göttinger Sieben zur Zusammenkunft von etwas über 100 Personen des linken Spektrums. Diese wurde durch die Polizei als Spontanversammlung bewertet und eng begleitet. Zu größeren Zwischenfällen kam es auch hier nicht.

Auch zwei weitere Versammlungen in der Innenstadt außerhalb des Corona-Kontextes verliefen störungsfrei. Hierzu hatten die Initiative 48 Jahre UJZ Korn unter dem Motto „Was tun, weil’s brennt! 48 Jahre UJZ Korn – 99 Jahre Rote Hilfe – Immer Antifa“ mit bis zu 100 Teilnehmenden sowie zum Thema „Hautierhaltung“ das PETA Streetteam mit letztlich zirka zehn Teilnehmenden aufgerufen.

Der Einsatzleiter der Polizei, Polizeivizepräsident Jörg Müller, zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf des aktuell noch andauernden Einsatzes zufrieden. „Das taktische Konzept ist aufgegangen, alle angezeigten Versammlungen konnten stattfinden und Störungen verhindert werden.“ Unverständnis äußerte der Einsatzleiter zu der unzulänglichen Umsetzung der Beschränkung, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. „Aus diesem Grund konnte der Aufzug erst später loslaufen und musste zweimal angehalten werden, um diese Beschränkung durchzusetzen.“

Aktuell 315 mit Covid-19 Infizierte in der Region Hannover gemeldet – BG PRESS Region Corona 1109

Aktuell 315 mit Covid-19 Infizierte in der Region Hannover gemeldet

11. September 2020/in Gesundheit

HANNOVER (PM). Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 3694 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben (+26 verglichen zur letzten Meldung). Davon sind zum heutigen Stand 3257 Personen als genesen aufgeführt. 122 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 315 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 176
10 – 19 Jahre 296
20 – 29 Jahre 686
30 – 39 Jahre 587
40 – 49 Jahre 595
50 – 59 Jahre 595
60 – 69 Jahre 270
70 – 79 Jahre 182
80+ Jahre 305
keine Angaben 2

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 7 68
Burgdorf 3 76
Burgwedel 2 62
Garbsen 14 224
Gehrden 1 24
Hemmingen 2 51
Isernhagen 3 91
Laatzen 16 192
Landeshauptstadt Hannover 171 1888
Langenhagen 11 213
Lehrte 11 106
Neustadt 4 85
Pattensen 1 26
Ronnenberg 1 82
Seelze 11 129
Sehnde 4 56
Springe 0 80
Uetze 32 75
Wedemark 10 64
Wennigsen 2 28
Wunstorf 9 74

 

Verteilung nach Geschlecht

Männer                     49,6 Prozent

Frauen                      48 Prozent

keine Angabe            2,4 Prozent

+ + + Bei der Zahl der oben genannten Erkrankten handelt es sich um eine rechnerische Größe, bei der davon ausgegangen wird, dass – sofern es sich nicht um einen Todesfall handelt – die Person nach 14 Tagen genesen ist. Die Zahl der Erkrankten in Krankenhäusern, bei denen Covid-19 über einen Test nachgewiesen wurde, beläuft sich derzeit auf 7 Personen, 4 auf der Intensivstation, 3 davon beatmet.

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in der Lange-Hop-Straße in Kirchrode – BGPress 5099© Bernd Günther

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in der Lange-Hop-Straße in Kirchrode

11. September 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Kirchrode ist eine Wohnung nahezu ausgebrannt. Die Mieterin konnte sich selber ins Freie retten, ihr Sohn hingegen musste schwerverletzt von der Feuerwehr aus der Brandwohnung gerettet werden.

Um 14.40 Uhr meldete die Polizei, dass es in einer Wohnung in der Lange-Hop-Straße brennen würde. Die Regionsleitstelle alarmierte einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Bemerode und den Rettungsdienst.

Als kurze Zeit später die ersten Feuerwehrkräfte von der nahegelegenen Feuer- und Rettungswache 3 eintrafen, schlugen bereits Flammen aus einem Fenster im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses. Die 71-jährige Mieterin der betroffenen Wohnung konnte sich selbstständig ins Freie retten. Mit leichten Verletzungen wurde die Frau in ein Krankenhaus transportiert. Der 44-jährige Sohn musste von der Feuerwehr gerettet werden und kam nach medizinischer Versorgung schwerverletzt ebenfalls in ein Krankenhaus. Die übrigen Bewohner konnten das Haus vor Ankunft der Feuerwehr unverletzt verlassen. Die Brandwohnung ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar.

Parallel zur Menschenrettung wurde der Brand gelöscht. 20 Minuten nach Ankunft der Feuerwehr war der Brand bereits unter Kontrolle. Weitere Wohnungen waren vom Brand nicht betroffen. Der Strom in der Wohnung wurde abgestellt und mittels Drucklüfter vom Rauch befreit.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Schadenhöhe beträgt nach ersten Schätzungen 100.000.-€. Die Feuerwehr Hannover war bis 16:15 Uhr mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Während der Einsatzmaßnahmen war die Lange-Hop-Straße zwischen Döhrbruch und Ostlandstraße gesperrt.

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