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Schlagwortarchiv für: Hannover

Nur 5 Neuinfektionen seit dem Vortag in der Region Hannover – BG PRESS Region Corona 2306

Nur 5 Neuinfektionen seit dem Vortag in der Region Hannover

23. Juni 2020/in Gesundheit

HANNOVER. Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2760 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2458 Personen als genesen aufgeführt. 114 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt bei 82,2 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 188 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 79
10 – 19 Jahre 154
20 – 29 Jahre 461
30 – 39 Jahre 444
40 – 49 Jahre 455
50 – 59 Jahre 498
60 – 69 Jahre 227
70 – 79 Jahre 164
80+ Jahre 276
keine Angaben 2

 

 

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 6 42
Burgdorf 4 64
Burgwedel 2 44
Garbsen 13 165
Gehrden 1 21
Hemmingen 4 48
Isernhagen 8 58
Laatzen 15 155
Landeshauptstadt Hannover 75 1439
Langenhagen 22 144
Lehrte 3 78
Neustadt 10 56
Pattensen 0 24
Ronnenberg 2 66
Seelze 7 91
Sehnde 4 43
Springe 5 67
Uetze 2 36
Wedemark 0 48
Wennigsen 1 24
Wunstorf 4 47
keine Angaben – –

 

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2755 nachweislich Infizierten):

Männer                     48,9 Prozent

Frauen                      48,1 Prozent

keine Angabe            3 Prozent

+ + + Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 88 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 17 befinden sich davon auf der Intensivstation.

„Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422736

„Night of Light 2020“ – Hannover leuchtet Rot

23. Juni 2020/in Hannover, Wirtschaft

HANNOVER. In der Nacht von Montag (22.06.) auf Dienstag erstrahlten für drei Stunden in der Landeshauptstadt viele Gebäude in rotem Licht. Unter dem Motto „Wir sind viele“ verband die Veranstaltungswirtschaft ihre Aktion mit vielen Gebäuden der Stadt. Unter anderem waren wurde das neue Eingansportal des Erlebniszoo-Hannover, das Opernhaus, Teile der Innenstadt und das Rathaus mit roten Lichtinstallationen und Lichtschriftzügen beleuchtet. Aber auch viele Unternehmen der Veranstaltungsbranche vom Hannover Congress Centrum über das Theater am Aegi, vom NDR-Funkhaus bis zur HDI-Arena erstrahlten mahnend im roten Licht.

Deutschland ist in rotem Licht erstrahlt. Fast 9000 Gebäude in bundesweit mehr als 1500 Städten sind in der Nacht vom 22.06.2020 auf den 23.06.2020 mit rotem Licht illuminiert worden. Mit der Aktion „Night of Light 2020“ machen die mehr als 8000 Teilnehmer auf die dramatische Lage der Veranstaltungswirtschaft aufmerksam.

Durch die behördlichen Auflagen im Zuge der Corona-Krise droht einem der größten Sektoren der deutschen Wirtschaft eine Pleitewelle enormen Ausmaßes. Mit der „Night of Light 2020“ rufen Marktteilnehmer aus allen Bereichen der Veranstaltungswirtschaft zu einem Dialog mit der Politik auf, um Lösungen und Wege aus der Krise zu entwickeln.

„Die überwältigende Zahl von Unterstützern und Teilnehmern aus allen Disziplinen der Veranstaltungswirtschaft zeigt deutlich, dass wir ein riesengroßes Problem haben“, sagte Tom Koperek, Initiator der Aktion „Night of Light 2020“ und Vorstand der LK-AG Essen. Die nächsten 100 Tage werde die Veranstaltungsbranche nicht überstehen, wenn es keine alternativen Lösungsansätze gebe. „Wir hoffen, dass die Politik jetzt wach geworden ist und sich dazu bereit zeigt, mit uns in einen lösungsorientierten Dialog einzutreten.“

Mit der größten Aktion dieser Art jemals haben sich Unternehmen der Veranstaltungswirtschaft zusammengeschlossen und ein strahlendes Zeichen für eine vom Aussterben bedrohte Branche gesetzt: Eventlocations, Spielstätten, Veranstaltungszentren und andere Bauwerke sind im Rahmen der „Night of Light“ zu rot leuchtenden Mahnmalen geworden. Durch das Medium des Lichts sollte der Wirtschaftszweig der Veranstaltungsbranche in seiner Gänze sichtbar gemacht werden – einer Branche, die über 150 Gewerke und Disziplinen umschließt und daher über keine einheitliche Lobby verfügt, obwohl sie in ihrer Gesamtheit hinsichtlich Beschäftigtenzahlen und Umsatz unter den Top 3 Branchen in Deutschland rangiert. Allein Konzerte, Volksfeste, Firmenfeiern und Messen ziehen in normalen Jahren in Deutschland knapp 500 Mio. Besucher an. Da diese gar nicht oder nur unter erheblichen Auflagen stattfinden können, ist der Veranstaltungsbranche die Arbeitsgrundlage entzogen worden: Gravierende Folgen für den Arbeitsmarkt und die kulturelle Vielfalt drohen.

Die derzeitigen Hilfeleistungen in Form von Kreditprogrammen stellen kein probates Mittel dar, um die Veranstaltungswirtschaft zu retten, da die Kredite nicht wertschöpfend investiert werden können. Sie müssen aufgewendet werden, um die Betriebskosten zu decken, während es weiterhin keine Einnahmen gibt. Am Ende steht daher die erneute Zahlungsunfähigkeit in Verbindung mit einer Überschuldung der betroffenen Unternehmen. „Das ist nur eine Verlängerung des Siechtums“, sagte Koperek in einer Pressekonferenz am Montag. „Man hängt die Veranstaltungswirtschaft an ein Beatmungsgerät, und irgendwann wird die Sauerstoffflasche leer sein.“ Er fügte hinzu, dass sich die Aktion ausdrücklich nicht gegen die im Zuge der Corona-Krise beschlossen Hygienemaßnahmen wende. „Das Virus ist da. Es ist gefährlich und für uns nicht beherrschbar“, sagte Koperek. Ziel der Aktion sei der Dialog der Veranstaltungsbranche mit der Politik, um echte Hilfemaßnahmen zu entwickeln. „Wie können wir erreichen, dass die Mehrheit der Unternehmen in der Veranstaltungswirtschaft die Corona-Krise übersteht?“

  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1412719
    Das Eingangsportal des Erlebniszoo-Hannover erstrahlt im Rot © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1412723
    Die Stadthalle in Hannover leuchtet in Rot © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1412726
    Auch das Congress Hotel am Stadtpark beteiligte sich an der Aktion © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422728
    Hannovers Einkaufsmeile vor dem Kröpcke leuchtet Rot © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422729
    Selbst die Bäume an der Georgsstraße wurden mit roten Scheinwerfern angestrahlt © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422731
    Auch am Opernhaus beleuchten rote Scheinwerfer ab 22 Uhr die Fassade © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422736 1
    Das Theater am Aegi glüht von Innen in rotem Licht © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422741
    Rotes Licht und Schriftzüge werden auf das hannoversche Rathaus projiziert © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422743
    Am Mittelstreifen des Friedrichswall haben die Veranstalter rote Leuchtstäbe aufgestellt © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422749
    Rotes Licht und Schriftzüge werden auf das hannoversche Rathaus projiziert © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422750
    Rotes Licht und Schriftzüge werden auf das hannoversche Rathaus projiziert © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422752
    Rotes Licht und Schriftzüge werden auf das hannoversche Rathaus projiziert © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422754
    Rotes Licht und Schriftzüge werden auf das hannoversche Rathaus projiziert © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422759
    Der Sendesaal des NDR in Hannover am Maschsee erstrahlt in Rot © Bernd Günther
  • „Night of Light 2020“ - Hannover leuchtet Rot – BGPress 1422767
    Selbstverständlich wird auch das Fußballzentrum Hannovers, die HDI Arena, in rotes Licht getaucht © Bernd Günther
Symbolbild Feuerwehr

Zwei zeitgleiche Kellerbrände im Stadtteil Linden-Süd

22. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Gegen kurz nach 12:00 Uhr meldeten Anwohner über Notruf zunächst eine starke Rauchentwicklung aus einem Gebäude in der Laportestraße. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang dichter Brandrauch aus den Kellerfenstern. Da der Kellerbereich stark verraucht war, und die Brandstelle nicht sofort lokalisiert werden konnte, gingen mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung vor.

Nach der Lokalisierung des Brandes in einem Kellerraum, konnte dieser schnell mit einem Rohr gelöscht werden. Noch während des ersten Löschangriffs bemerkten die Einsatzkräfte eine weitere Rauchentwicklung aus dem Keller eines in rückwärtiger Nachbarschaft befindlichen Mehrfamilienhauses in der Ricklinger Straße. Sie alarmierten daraufhin weitere Kräfte und bereiteten erste Löschmaßnahmen vor. Auch hier brannten Gegenstände in einem Kellerverschlag, die von den anrückenden Feuerwehrleuten unter Atemschutz schnell gelöscht werden konnten. An beiden Brandstellen konnten die Löschkräfte eine Schadenausbreitung auf die Wohnungen verhindern.

Zur Brandursache hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren rund 35 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst mit 12 Fahrzeugen vor Ort. Der Einsatz war um 14:30 Uhr beendet.

22 bestätigte Neuinfektionen in der Region Hannover am Wochenende – BG PRESS Region Corona 2206

22 bestätigte Neuinfektionen in der Region Hannover am Wochenende

22. Juni 2020/in Gesundheit

HANNOVER. Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2755 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2436 Personen als genesen aufgeführt. 114 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbene liegt bei 82,2 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 205 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 79
10 – 19 Jahre 153
20 – 29 Jahre 460
30 – 39 Jahre 443
40 – 49 Jahre 455
50 – 59 Jahre 497
60 – 69 Jahre 226
70 – 79 Jahre 164
80+ Jahre 276
keine Angaben 2

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 5 41
Burgdorf 5 64
Burgwedel 2 44
Garbsen 12 164
Gehrden 1 21
Hemmingen 4 47
Isernhagen 8 58
Laatzen 20 155
Landeshauptstadt Hannover 83 1437
Langenhagen 25 144
Lehrte 3 78
Neustadt 11 56
Pattensen 0 24
Ronnenberg 2 66
Seelze 7 91
Sehnde 4 43
Springe 5 67
Uetze 2 36
Wedemark 1 48
Wennigsen 1 24
Wunstorf 4 47
keine Angaben – –

 

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2755 nachweislich Infizierten):

Männer                     48,9 Prozent

Frauen                      48,1 Prozent

keine Angabe            3 Prozent

+ + + Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 88 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 18 befinden sich davon auf der Intensivstation.

Schauhäuser im Berggarten wieder geöffnet – Berggarten Pflanze 1159240© Bernd Günther

Schauhäuser im Berggarten wieder geöffnet

22. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Seit heute (22. Juni) ist der Besuch der Schauhäuser in den Herrenhäuser Gärten wieder möglich. Nach über dreimonatiger Schließung dürfen Besucher*innen unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen (Schutzmaske und Mindestabstand) wieder die Schauhäuser am Schmuckhof im Berggarten besichtigen. Auch das etwas kleinere Kanarenhaus ist wieder geöffnet.

Dank guter Pflege auch in der Corona bedingten Schließungszeit präsentieren sich die vielfältigen Pflanzen aus der umfangreichen Sammlung der Herrenhäuser Gärten in bestem Zustand. Zu den Schauhäusern gehören: Wüsten-, Orchideen-, Tropen-, Kakteen- und Kanarenschauhaus.

Die Schauhäuser im Berggarten sind täglich von 9 bis 19.30 Uhr geöffnet.

Stattreisen meistert Neustart nach Corona-Pause – Stattreisen1© Florian Arp

Stattreisen meistert Neustart nach Corona-Pause

22. Juni 2020/in Kultur, Veranstaltungen

HANNOVER. Der Verein Stattreisen hat den Neustart seines Programms nach dem Ende der Corona-Zwangspause erfolgreich bewältigt. Seit Ende Mai fanden zehn Stadtführungen mit insgesamt 74 Teilnehmern statt. „Wir freuen uns riesig, endlich wieder persönlichen Kontakt zu unseren Gästen haben zu können, wenn auch mit Mund- und Nasenschutz“, sagte die Sprecherin Marta Kawka stellvertretend für die Stadtführer und Darsteller.

Die Organisatoren haben einige Routen angepasst, damit der Mindestabstand und weitere Corona-Regeln eingehalten werden können. Ab Juli dürfen sich Gäste wieder auf die kulinarischen Stadtführungen freuen, bei denen es nicht nur Geschichten und Fakten zu hören, sondern auch Häppchen und Getränke zu kosten gibt. Die ganzjährig stark nachgefragte Tour durch den Hauptbahnhof Hannover ist ab sofort wieder möglich.

Wer sich für eine Stadtführung oder einen Rundgang interessiert, wird gebeten, sich vorher anzumelden. Die Führungen finden ab fünf Personen statt. Sollten noch Plätze frei sein, dürfen Interessierte auch spontan teilnehmen. Für Gruppen bis zehn Personen sind individuelle Termine buchbar. Das Stattreisen-Büro ist montags bis freitags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14:00 bis 17:00 Uhr besetzt.

Informationen zu allen Angeboten sind auf www.stattreisen-hannover.de nachzulesen.

Stattreisen ist in den vergangenen 30 Jahren von einem kleinen Verein zu einem erfolgreichen Anbieter der etwas anderen Städtetouren herangewachsen. Im Vordergrund steht der Gedanke, ökologisch unterwegs zu sein und die Geschichte Hannovers unterhaltsam zu vermitteln. Das Motto ist damals wie heute: „Entdecke die eigene Stadt anSTATT zu verREISEN“. Mehr als 60 Tourguides und Darstellern zeigen rund 20.000 Gästen pro Jahr die Landeshauptstadt aus ungewohnten und spannenden Perspektiven.

Feuerwehreinsatz

Ein Geschirrspüler brennt in Notaufnahme des Friederikenstift

22. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Ein Kabelbrand in einem Geschirrspüler verursachte am späten Sonntagabend einen Einsatz der Feuerwehr in der Zentralen Notaufnahme des Krankenhauses DIAKOVERE Friederikenstift in der Humboldtstraße. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die Notaufnahme geräumt werden und wird voraussichtlich in dieser Nacht auch nicht wieder öffnen können.

Gegen 22:00 Uhr bemerkten Pflegekräfte der Zentralen Notaufnahme eine starke Rauchentwicklung aus einer Spülküche. Geistesgegenwärtig reagierten die Mitarbeiter. Sie setzten einen Notruf ab und begannen damit, die 13 in der Notaufnahme wartenden Patienten in sichere Bereiche des Krankenhauses zu evakuieren. Als glücklicher Umstand kam hinzu, dass bei Ausbruch des Brandes ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr vor Ort waren, welche gerade einen Notfallpatienten in die Notaufnahme gebracht hatten. Da die Rettungsdienstmitarbeiter sowohl Notfallsanitäter als auch Berufsfeuerwehrleute sind, konnten sie die Evakuierungsmaßnahmen fachkundig unterstützen. Durch die schnelle Reaktion der Mitarbeiter war die Notaufnahme bei Eintreffen des ersten Löschzuges bereits vollständig geräumt.

Zwei Atemschutztrupps gingen sofort ins Gebäude vor und konnten einen Kabelbrand in einem Geschirrspüler als Ursache für die starke Verrauchung ausmachen. Der Brand wurde mittels eines Kohlendioxidfeuerlöschers gelöscht und das defekte Gerät ins Freie gebracht. Anschließend galt es, auslaufendes Wasser aufzufangen und die Station vom Brandrauch zu befreien.

Aufgrund des Brand- und Rauchschadens ist es fraglich, ob die Zentrale Notaufnahme in dieser Nacht wieder öffnen kann. Zur Schadenhöhe können keine Angaben gemacht werden, die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Zwei Verletzte bei Zimmerbrand in Hochhaus – BGPress 1412689© Bernd Günther (BG-PRESS.de)

Zwei Verletzte bei Zimmerbrand in Hochhaus

21. Juni 2020/in Hannover

HANNOVER. Am Sonntagnachmittag brach in einer Wohnung im achten Obergeschoss eines Hochhauses am Osterfelddamm ein Brand aus. Die Nachbarn konnten die Feuerwehr frühzeitig alarmieren, da sie die laut piependen Rauchwarnmelder bemerkt hatten. Der Zimmerbrand wurde daher schnell durch mehrere Atemschutztrupps der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht. Zwei Menschen erlitten leichte Verletzungen.

Um 15:25 Uhr erreichten die Regionsleitstelle Hannover mehrere Notrufe, da in einer Wohnung im achten Obergeschoss eines 14geschossigen Wohnhochhauses mehrere Rauchwarnmelder Alarm schlugen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr war eine starke Rauchentwicklung in der betroffenen Etage wahrzunehmen, weshalb der Einsatzleiter weitere Kräfte zu Unterstützung anforderte.

Sofort gingen mehrere Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung und Menschenrettung ins Gebäude vor. Die Einsatzkräfte löschten in einem Zimmer in Brand geratenes Mobiliar und durchsuchten die Wohnung. Glücklicherweise hatte sich dort zum Zeitpunkt des Brandes niemand aufgehalten. Zeitgleich kontrollierten Feuerwehrleute die umliegenden Wohnungen und kümmerten sich um die Anwohner.

Zwei Nachbarn mussten durch einen Notarzt untersucht und behandelt werden, da sie giftigen Brandrauch eingeatmet hatten und nun über Atembeschwerden klagten. Während ein 56jähriger Mann mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus kam, verblieb ein 29jähriger Nachbar nach der Behandlung auf eigenen Wunsch zu Hause.

In der Brandwohnung entstand erheblicher Brand- und Rauchschaden weshalb sie vorerst nicht mehr bewohnt werden kann, der Sachschaden wird auf 50.000.- Euro geschätzt. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Im Einsatz waren zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Buchholz sowie der Rettungsdienst mit 17 Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften.

13.121 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen – BG PRESS NDS Corona 2006

13.121 gemeldete Covid-19-Infektionen in Niedersachsen

20. Juni 2020/in Gesundheit

HANNOVER. 13.121 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Samstag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden.

Insgesamt 620 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung* 11.496 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht 87,6 Prozent.

Die Zahlen der niedersächsischen Kliniken werden am Wochenende nicht mehr gemeldet. Mit Stand Freitag, 9 Uhr werden derzeit 265 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 209 Erwachsene auf Normalstationen, 53 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 26 Erwachsene beatmet werden, davon vier auf einem ECMO-Platz. Drei Kinder werden im Krankenhaus auf einer Normalstation behandelt.

 

Kommune Bestätigter Fall Änderung zum Vorbericht Verstorben Änderung zum Vorbericht Kumulierte 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Ew
LK Ammerland 189 0 5 0 0,0
LK Aurich 130 0 8 0 0,0
LK Celle 220 0 15 0 0,6
LK Cloppenburg 116 0 0 0 0,0
LK Cuxhaven 360 0 20 0 4,0
LK Diepholz 378 0 26 0 3,2
LK Emsland 461 1 25 0 1,2
LK Friesland 35 1 2 0 1,0
LK Gifhorn 159 2 4 0 4,5
LK Goslar 258 0 25 0 2,2
LK Göttingen 1065 0 74 0 14,0
LK Grafschaft Bentheim 247 0 18 0 0,0
LK Hameln-Pyrmont 133 0 7 0 2,0
LK Harburg 554 1 13 0 2,4
LK Heidekreis 74 0 2 0 0,7
LK Helmstedt 141 0 1 0 0,0
LK Hildesheim 412 3 6 0 2,2
LK Holzminden 106 0 7 0 0,0
LK Leer 147 0 5 0 0,6
LK Lüchow-Dannenberg 21 0 3 0 2,1
LK Lüneburg 168 0 0 0 0,0
LK Nienburg (Weser) 75 0 4 0 0,8
LK Northeim 139 6 5 0 9,1
LK Oldenburg 228 0 15 0 0,0
LK Osnabrück 1223 0 62 0 1,1
LK Osterholz 117 0 0 0 1,8
LK Peine 160 0 11 0 2,2
LK Rotenburg (Wümme) 110 0 2 0 0,0
LK Schaumburg 162 0 7 0 0,0
LK Stade 214 0 8 0 0,5
LK Uelzen 44 0 0 0 0,0
LK Vechta 346 0 10 0 5,6
LK Verden 238 1 3 0 20,4
LK Wesermarsch 71 0 2 0 1,1
LK Wittmund 41 0 0 0 0,0
LK Wolfenbüttel 190 0 14 0 0,0
Region Hannover 2744 18 114 0 6,6
SK Braunschweig 332 0 18 0 0,4
SK Delmenhorst 85 0 3 0 2,6
SK Emden 19 0 0 0 0,0
SK Oldenburg 171 0 1 0 0,0
SK Osnabrück 499 1 15 0 1,8
SK Salzgitter 146 1 8 0 1,0
SK Wilhelmshaven 27 0 1 0 0,0
SK Wolfsburg 366 15 51 0 20,9
Gesamt 13121 50 620 0 3,3

 

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Da es sich um eine dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenüber-mittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

* Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

Zurzeit noch 216 Personen in der Region Hannover an Covid-19 infiziert – BG PRESS Region Corona 1906

Zurzeit noch 216 Personen in der Region Hannover an Covid-19 infiziert

19. Juni 2020/in Gesundheit

HANNOVER.  Die Region Hannover hat seit Auftreten der ersten Corona-Infektion insgesamt 2733 Menschen registriert, die sich in der Region mit dem Coronavirus infiziert haben. Davon sind zum heutigen Stand 2403 Personen als genesen aufgeführt. 114 Menschen sind infolge einer nachgewiesenen oder mutmaßlichen Corona-Infektion in der Region verstorben; der Altersdurchschnitt der Verstorbene liegt bei 82,2 Jahren. Somit sind zum jetzigen Zeitpunkt 216 Menschen in der Region infiziert.

Verteilung nach Alter (seit Beginn der Erfassung):

Alter Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
0 – 9 Jahre 78
10 – 19 Jahre 150
20 – 29 Jahre 453
30 – 39 Jahre 439
40 – 49 Jahre 451
50 – 59 Jahre 495
60 – 69 Jahre 226
70 – 79 Jahre 163
80+ Jahre 276
keine Angaben 2

 

 

 

Verteilung nach Kommunen:

Kommune Aktuelle Fallzahl Fallzahl Gesamt seit Ausbruch
Barsinghausen 3 39
Burgdorf 5 64
Burgwedel 2 44
Garbsen 11 161
Gehrden 1 20
Hemmingen 4 47
Isernhagen 11 56
Laatzen 20 154
Landeshauptstadt Hannover 92 1431
Langenhagen 24 140
Lehrte 3 78
Neustadt 11 56
Pattensen 0 24
Ronnenberg 3 66
Seelze 11 91
Sehnde 4 43
Springe 3 65
Uetze 2 36
Wedemark 1 48
Wennigsen 0 23
Wunstorf 5 47
keine Angaben – –

 

Verteilung nach Geschlecht (bezogen auf die Gesamtzahl von 2733 nachweislich Infizierten):

Männer                     48,9 Prozent

Frauen                      48 Prozent

keine Angabe            3,1 Prozent

+ + + Derzeit werden in Krankenhäusern in der Region Hannover 81 Patientinnen und Patienten behandelt, die nachweislich oder mutmaßlich mit Corona infiziert sind. 16 befinden sich davon auf der Intensivstation.

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