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Schlagwortarchiv für: Impfung

Corona-Impfungen in niedersächsischen Arztpraxen – eine Zwischenbilanz – BGPress 8212© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Corona-Impfungen in niedersächsischen Arztpraxen – eine Zwischenbilanz

8. Juni 2021/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Die Impfbereitschaft der niedersächsischen Haus- und Fachärzte ist riesig. Über 4.200 niedergelassene Ärztinnen und Ärzte beteiligen sich seit Anfang April an der landesweiten Impfkampagne. „Das hat der niedersächsischen Impfkampagne insgesamt einen großen Schub verliehen“, erklärt die Niedersächsische Gesundheitsministerin Daniela Behrens. Inzwischen sind über 5.242.447 Impfungen in Niedersachsen vorgenommen worden, davon 1.713.218 in den Praxen.

Das größte Problem ist und bleibt, dass zu wenig Impfstoff nach Niedersachsen und auch in die Praxen kommt. Daniela Behrens und der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Mark Barjenbruch, in Hannover haben heute eine erste Bilanz über die Corona-Impfungen in niedersächsischen Arztpraxen gezogen.

„Das macht Mut: Trotz des immer wieder stockenden Nachschubs an Impfstoffen erreichen die Ärztinnen und Ärzte in Niedersachsen Top-Quoten bei den Corona-Schutzimpfungen. Zum Stichtag 7. Juni 2021 – also nach zwei Monaten Impftätigkeit – waren es insgesamt 1.713.218 Impfungen. Davon 1.273.272 Erstimpfungen und 439.946 Zweitimpfungen. 845.778 über 60jährige und 856.609 unter 60jährige sind geimpft worden“, sagte Barjenbruch.

„Die Zahlen sind ein eindrucksvoller Beleg für die große Impfleistung der Ärztinnen und Ärzte in Niedersachsen. Wir sind unseren Mitgliedern sowie den Medizinischen Fachangestellten zu großem Dank verpflichtet, dass sie trotz anhaltender Probleme bei der Lieferung von Impfstoffen verlässlich ihren Teil der Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in Niedersachsen übernehmen“, betonte der KVN–Vorsitzende. Auch die Verteilung der Impfpraxen im Land sei flächendeckend (s. Karte).

„Viele Ärztinnen und Ärzte impfen zudem zusätzlich auch in den Impfzentren des Landes. Das ist wichtig. Auch dafür möchte ich mich bedanken“, sagt Gesundheitsministerin Daniela Behrens.

Barjenbruch machte deutlich, dass es für den Impfstoff von AstraZeneca einen erhöhten Beratungsaufwand in den Praxen gibt, der das Impftempo bremst. „Viele über 60jährige lehnen den Impfstoff ab. Die Ärztinnen und Ärzte müssen viel Überzeugungsarbeit für die Impfung mit AstraZeneca leisten. Im Gegensatz dazu verlangen immer mehr jüngere Bürgerinnen und Bürger diesen Impfstoff, um mehr Freiheiten genießen zu können. Aber auch hier belastet die Praxen der Aufklärungsaufwand über die möglichen Nebenwirkungen“, so Barjenbruch

Im direkten Vergleich mit den anderen größeren EU-Staaten (Polen, Italien, Spanien, Frankreich) ist das tägliche Impftempo deutlich gestiegen. „Da die EU-Länder vergleichbar viele Impfstoffdosen aus den gemeinsamen Verträgen erhalten, ist dieser Vorsprung vor allem auf die gemeinsame Impfkampagne der Impfzentren und ärztlichen Praxen in Deutschland sowie zum Teil auf die Ausweitung des Zweitimpfungsintervalls im Rahmen der STIKO-Empfehlung zurückzuführen“, so die Analyse der Gesundheitsministerin.

In dieser Woche ist nun die Priorisierung aufgehoben worden. Behrens und Barjenbruch bitten um Geduld. „Der Anspruch auf einen Termin ist allerdings nicht gleichbedeutend mit einer schnellen Impfung. Bei begrenzten Impfstofflieferungen kann es keine schnellen Impftermine geben“, betont Barjenbruch.

Insgesamt seien in dieser 23. Kalenderwoche 340.000 Impfstoffdosen für niedersächsische Praxen geliefert worden. Das Pharmaunternehmen BioNTech/Pfizer hat rund 260.000 Millionen Impfstoffdosen bereitgestellt, Johnson & Johnson etwa 50.000 Dosen und weitere 30.000 Dosen kommen von AstraZeneca. Vom COVID-19-Impfstoffen Comirnaty® konnten für Erstimpfungen maximal 18 Dosen (3 Vials) je Arzt geordert werden, von Vaxzevria® maximal 20 Dosen (2 Vials) – also maximal 38 Dosen für Erstimpfungen in dieser Woche.

Inzwischen können sich auch Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre zur Impfung anmelden. „Wir haben also derzeit deutlich mehr Impfwillige als Impfstoff zur Verfügung. Bitte haben Sie Geduld und bedrängen Sie nicht die Ärzte und Ärztinnen und deren Teams, die medizinischen Fachangestellten – weder in den Praxen noch in den Impfzentren. Alle tun ihr Bestes“, appellieren Behrens und Barjenbruch.

Corona-Impfungen in niedersächsischen Arztpraxen – eine Zwischenbilanz – Impfung bei Vertragsärzten

© Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen

Impfen

Impfangebot für Quartiere mit hohem Infektionsgeschehen startet diese Woche

18. Mai 2021/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM).  Die zu Beginn des Monats angekündigten Impfangebote für Menschen in Quartieren mit besonders beengten Wohnverhältnissen starten in dieser Woche. Region und Landeshauptstadt Hannover haben die ersten beiden Wochen des Monats genutzt, um Kommunikation, Impfstoff und Logistik zu organisieren, um Menschen, die in beengten Wohnverhältnissen leben, ein erstes Impfangebot zu machen.

An zunächst insgesamt vier Tagen werden rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem gemeinsamen Impfzentrum am Messegelände in den hannoverschen Stadtteil Mühlenberg sowie den Garbsener Ortsteil Auf der Horst gehen, um den Menschen vor Ort ein Impfangebot zu machen. Am Donnerstag und Freitag dieser Woche in Hannover, sowie an zwei Tagen Mitte nächster Woche in Garbsen stehen täglich je rund 100 Impfdosen mit mRNA-Impfstoff zur Verfügung – insgesamt also 400 Impfdosen. „Wir haben im Vorfeld mit Quartiersmanagern und Sozialarbeitern Kontakt aufgenommen und waren vor Ort, um für das Thema Impfungen zu sensibilisieren. Detailliertes Datenmaterial aus dem Gesundheitsamt hat uns gezeigt, welche Orte ein auffälliges Infektionsgeschehen haben. Wir möchten mit diesem ersten Modellversuch diejenigen Menschen schützen, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind“, sagt Cordula Drautz, Finanzdezernentin der Region Hannover.

„Wir werden auch mit Dolmetscher vorn Ort sein, um etwaige Sprachbarrieren unbürokratisch überwinden und mögliche Ängste überwinden zu können“, ergänzt Dr. Axel von der Ohe, Ordnungsdezernent der Stadt Hannover. „Wir sind so aufgestellt, dass wir rund 20 bis 25 Personen pro Stunde impfen können.“

Konkret wird das Team eines der zwölf Impfstrecken aus dem Impfzentrum aus dem Messegelände an diesen vier Tagen „mobil“ werden. Geimpft wird in jeweils zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten, sodass die Impfungen diskret und wetterfest durchgeführt werden können. Region und Landeshauptstadt Hannover werden anschließend eine Bewertung vornehmen und entscheiden, ob derartige Aktionen wiederholt werden sollen.

Impfstoff gegen Corona

Impfrekord in niedersächsischen Arztpraxen

14. Mai 2021/in Gesundheit

HANNOVER (PM). 102.826 Corona-Impfstoffdosen haben niedersächsische Ärztinnen und Ärzte in Ihren Praxen am vergangenen Mittwoch verimpft  – so viel wie noch nie in der Impfkampagne seit dem 8. April 2021.

„Wir haben allein an einem Tag eine Kleinstadt geimpft“, fasste Mark Barjenbruch, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), das Zwischenergebnis zusammen.

Schon seit Anfang April wird in niedersächsischen Arztpraxen gegen das Corona-Virus geimpft. Immer mehr Praxen kommen hinzu, doch nach wie vor klafft ein großes Delta zwischen dem Impfstoffbedarf und den Liefermengen

„Die niedersächsischen Arztpraxen zeigen sich äußerst engagiert beim Impfen gegen das Corona-Virus. Dafür danken wir ihnen. Rund 4.000 niedergelassene Ärztinnen und Ärzte haben bisher insgesamt etwa 928.000 Impfungen durchgeführt. In der kommenden Woche werden wir die Millionengrenze knacken. Und sie würden gern noch wesentlich mehr impfen, denn der Bedarf in der Bevölkerung ist hoch. Leider steht dem nach wie vor der Impfstoffmangel entgegen, sodass die möglichen Mindestbestellmengen viel zu niedrig sind. Dazu kommt, dass die Praxen jetzt bereits mit den Zweitimpfungen beginnen müssen. Das Einbeziehen weiterer Priorisierungsgruppen in die Impfaktion verschärft die Situation in den Praxen. Wir bitten die Bevölkerung um Geduld. Nicht jeder Impfwunsch – auch wenn er auf dem Papier berechtigt ist – kann  ad hoc erfüllt werden“, ergänzte der stellvertretende KVN-Vorstandsvorsitzende, Dr. Jörg Berling.

„Die niedersächsischen Ärztinnen und Ärzte sowie ihr Praxispersonal stehen unter einem erheblichen Druck. Die Bereitschaft zu impfen – und noch wesentlich mehr zu impfen – ist vorhanden. Die Praxen stellen leider fest, dass einige Bürgerinnen und Bürger die Schuld an den zu geringen Impfterminen den Ärztinnen und Ärzten zuweisen. Das Problem ist aber die Impfstoffknappheit. Die KV Niedersachsen dankt den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten  für ihr außergewöhnliches Engagement unter diesen Bedingungen“, so Barjenbruch.

Positive Zwischenbilanz zu den Impfungen in der Niedersächsischen Polizei – BGPress 8036 2© Bernd Günther

Positive Zwischenbilanz zu den Impfungen in der Niedersächsischen Polizei

30. März 2021/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Die Impfung der Polizeibeschäftigten in Niedersachsen macht gute Fortschritte: Seit dem Impfstart der etwa 13.800 für die Impfung aktuell priorisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei haben mehr als drei Viertel der Berechtigten (ca. 84 Prozent oder etwa 10.300 Personen) ihren Termin zur Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Impfstart in der Niedersächsischen Polizei war der 26. Februar 2021.

Der Priorisierungsgruppe 2 zugeordnet sind Angehörige der Polizei, die insbesondere viel Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern haben und so einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, also vor allem Polizistinnen und Polizisten aus dem Einsatz- und Streifendienst und der Bereitschaftspolizei. Durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung wurden zunächst die Impfungen für diese Gruppe mit dem Impfstoff AstraZeneca freigegeben. Inzwischen besteht auch die Möglichkeit einer Impfung für Angehörige der Polizei mit jeweils einem der zugelassenen mRNA-Impfstoffe, soweit diese zur Verfügung stehen.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hatte sich bereits bei der Innenministerkonferenz (IMK) im vergangenen Dezember – letztlich auch erfolgreich – dafür eingesetzt, dass Polizistinnen und Polizisten durch das Bundesgesundheitsministerium höher priorisiert wurden, als es ursprünglich von der Ständigen Impfkommission (StiKo) vorgeschlagen worden war.

Minister Pistorius hält es insbesondere auf Grund der auftretenden Corona-Mutanten für wichtig, dass weitere Bereiche der Polizei in Niedersachsen früher geimpft werden: „Gerade vor dem Hintergrund der auch in der Altersgruppe der 40- bis 60-Jährigen zunehmend feststellbaren schweren Verläufe sollten die Impfprioritäten nach vernünftigen Kriterien aufgelockert werden. Mit dem gelungenen Impfstart in der Polizei haben wir eine gute Ausgangsbasis geschaffen, an die wir jetzt anknüpfen sollten. Auch ermittelnde Polizistinnen und Polizisten haben bei der Bearbeitung und Aufklärung von Straftaten viele Kontakte nach außen, die sich nicht vermeiden lassen und tragen somit ein hohes Infektionsrisiko.“

Auch weitere, für die Funktionsfähigkeit des Staates wichtige Bereiche – wie der Brand- und Katastrophenschutz – müssen auf Grund ihrer gesellschaftlichen Bedeutung im Rahmen der Impfung früher berücksichtigt werden. „Auch Feuerwehrmitglieder sollten früher die Möglichkeit einer Impfung erhalten. Eine Ortsfeuerwehr im ländlichen Bereich, bei der plötzlich sechs Leute auf einmal ausfallen, ist schlicht nicht mehr einsatzfähig. Darauf sollten wir jetzt reagieren“, so Minister Pistorius weiter.

Landespolizeipräsident Axel Brockmann hatte – genau wie Minister Pistorius – die Impfstelle der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen besucht. Brockmann sagt: „Es ist ein gutes Signal an die Menschen in Niedersachsen, dass innerhalb von vier Wochen schon so viele Polizistinnen und Polizisten ein Impfangebot erhalten haben. Die zwischenzeitliche Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff AstraZeneca war kein größeres Problem. Landesweit konnten damit inzwischen mehr als drei Viertel der Kolleginnen und Kollegen der Priorisierungsgruppe 2 ihre Erstimpfung in Anspruch nehmen. Das ist auch ein wichtiges und gutes Signal an die Kolleginnen und Kollegen.“

Die Impfungen werden in den Impfzentren des Landes und durch mobile Impfteams durchgeführt. Zur Entlastung der Impfzentren des Landes besteht außerdem die Möglichkeit der Impfung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes der Polizei bei der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen. Die Impfungen sind freiwillig. Grundsätzlich wird allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Polizei eine priorisierte Impfung – gestaffelt nach Infektionsrisiko in den Priorisierungsgruppen 2 und 3 – ermöglicht. Rund 88 Prozent der aktuell zur Impfung priorisierten Beschäftigten der Polizei in Niedersachsen haben erklärt, von dem Angebot auch Gebrauch machen zu wollen.

 

Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten – BGPress 8036 2© Bernd Günther

Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten

4. März 2021/in Hannover

HANNOVER (red). Am heutigen Mittag (4. März) startete die priorisierte Impfaktion mit einer ersten Impfung von Einsatzkräften der 1. Bereitschaftspolizeihundertschaft der Polizei Niedersachsen. An dem Start nahmen der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius und der Polizeivizepräsident Uwe Lange teil.

In kurzer Zeit war eine Turnhalle der Zentralen Polizeidirektion (ZPD) Niedersachsen in der Tannenbergallee zu einem Impfzentrum mit mehreren Impfplätzen ausgebaut worden. Über das Gemeinsame Impfzentrum der Region Hannover wurde der Impfstoff AstraZeneca für die Verimpfung kurzfristig angeliefert. Laut Uwe Lange nehmen von den 1.200 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten der größte Teil mit einer erfreulichen Resonanz und auch Erleichterung teil.

Die Leiterin des Polizeimedizinischen Dienstes Dr. Jutta Schinz nahm persönlich die ersten Impfungen im Beisein von Boris Pistorius und Uwe Lange sowie Vertretern der Presse vor. Die Impfaktionbegann um 13 Uhr und soll heute bis 16 Uhr kontinuierlich fortgeführt werden. Der Minister betonte in einer kurzen Eingangsrede seine Erleichterung, dass nun auch ein wichtiger Bestandteil der Polizei in der Impfreihenfolge vorgezogen wurde. Möglich wurde dieses durch die Anpassung der „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“.

  • Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten – BGPress 7860
    Am 4. März wurden die ersten priorisierten Impfungen von Polizeibediensteten in der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen durchgeführt (v.l. Uwe Lange, Boris Pistorius, Ulrike Trumtrar, Dr. Jutta Schinz) © Bernd Günther
  • Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten – BGPress 7943
    Der Impfstoff AstraZeneca wird bei der ersten priorisierten Impfung der Polizeibediensteten eingesetzt © Bernd Günther
  • Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten – BGPress 7959
    Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris Pistorius läßt sich den Ablauf der Impfaktion zeigen © Bernd Günther
  • Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten – BGPress 7972
    Eine Polizeibeamtin auf dem Weg zur Impfkabine © Bernd Günther
  • Start der priorisierten Impfung von Polizeibediensteten – BGPress 8036
    Im Beisein des Innenministers Boris Pistorius und des Polizeivizepräsidenten Uwe Lange impft die Leiterin des Polizeimedizinischen Dienstes Dr. Jutta Schinz eine Angehörige der Bereitschaftspolizeihundertschaft © Bernd Günther
Corona-Schutzimpfung: 35.000 Senior*innen erhalten Post von der Stadt – Impfinfo für 80jährige

Corona-Schutzimpfung: 35.000 Senior*innen erhalten Post von der Stadt

4. Februar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Alle Senior*innen in Hannover, die 80 Jahre oder älter sind, erhalten in den kommenden Tagen Post von der Stadt. Insgesamt werden rund 35.000 Informationsschreiben versandt, in denen alles Wissenswerte zusammengefasst wurde, das für diesen Personenkreis für den die Corona-Schutzimpfung unmittelbar bevorsteht, von Bedeutung ist, zusammengefasst wurde.

Wie erhalte ich einen Impftermin? Wie komme ich zum Impfzentrum auf dem Messegelände und welche Unterlagen benötige ich dazu? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe oder Unterstützung benötige? Das Informationsschreiben gibt Antworten auf diese und weitere Fragen. „Uns ist es wichtig, umfassend aufzuklären, zu informieren und auch Hilfe anzubieten“ sagt Oberbürgermeister Belit Onay. „Ich freue mich, dass es unter Federführung unseres Seniorenservices gelungen ist, Unterstützung durch sogenannte Impfpat*innen anzubieten. Das ist ein Stück gelebte Solidarität“, so Onay weiter.

Wer Hilfe rund um den eigenen Impftermin benötigt, kann sich über die Mailanschrift impfpatinnen@hannover-stadt.de oder montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr unter der Rufnummer (0511)168-42345 melden. Es erfolgt zunächst eine Erstberatung der anrufenden Senior*innen. Wenn die Anrufer*innen größeren Beratungs- und Informationsbedarf haben, werden sie auf Wunsch an ein*e Impfpat*in weitervermittelt. Bislang haben sich dafür rund 70 Freiwillige gemeldet, die in einem Netzwerk mit dem Evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverband, dem Diakonischen Werk, dem Freundeskreis Hannover e. V., der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover-Stadt e.V., dem DRK Region Hannover sowie der Fakultät für Diakonie, Gesundheit und Soziales der Hochschule Hannover tätig sein werden.

Im Gemeinsamen Impfzentrum von Stadt und Region (GIZ) auf dem Messegelände werden derzeit 450 Personen täglich geimpft, die Kapazität kann jederzeit erhöht werden, sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht. Der Finanz-und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Hannover, Dr. Axel von der Ohe, in dessen Ressort auch die das GIZ betreibende Feuerwehr fällt, sagt dazu: „Jede einzelne Impfung ist ein kleiner, aber wichtiger Schritt im Kampf gegen die Pandemie. Mit den Informationen und zusätzlichen Unterstützungsangeboten helfen wir, dass jede*r Impfberechtigte*r diesen Schritt tun kann.“

Wie funktioniert das System mit den Impfpat*innen?

Den ehrenamtlichen Impfpat*innen wird vom Kommunalen Seniorenservice (KSH) eine sogenannte „Toolbox“ (Informationsblatt) zur Verfügung gestellt, in der alle relevanten Informationen rund um das Thema Impfung enthalten sind. Dies sichert den gleichen Informationsstand aller Ehrenamtlichen und somit die gleiche Unterstützung für alle Senior*innen. Diese Toolbox ist auch unter www.seniorenberatung-hannover.de zu finden, sie wird regelmäßig aktualisiert und an alle Beteiligten weitergeleitet, um eine gute und angemessene Beratung und Begleitung der Senior*innen sicherzustellen. Der KSH wird die Toolbox auch allen interessierten Organisationen zur eigenen Nutzung zur Verfügung stellen.

Die Impfpat*innen sind Ansprechpartner*innen in Zeiten der Unsicherheit. Sie sollen die Senior*innen dabei unterstützen, die vielen Informationen zur Schutzimpfung zu verstehen, Fragen zu den Unterlagen, die zum Impftermin mitgebracht werden müssen, beantworten, Fragen zum Transport (z. B. Anfahrt, Kosten, Taxi) zum Impfzentrum klären oder bei der Vereinbarung eines Impftermins helfen. Eine wichtige Aufgabe der Impfpat*innen wird auch darin bestehen, den Senior*innen zuzuhören und sie zu ermutigen – vor allem dann, wenn zum Beispiel die Terminvergabe nicht gleich auf Anhieb klappt.

Die Impfpat*innen können nicht über medizinische Fragen aufklären und sie übernehmen auch keine persönliche Begleitung oder den Transport der Senior*innen zum Impfzentrum. Jedoch können sie Auskunft geben, an wen sich die Senior*innen in diesen Fragen wenden können.

Homepage und Aktualisierung

Auf der Homepage www.seniorenberatung-hannover.de wird in einem farbig hervorgehobenen Kasten über das Angebot der Impfpat*innen informiert. Ein ergänzender Artikel liefert weitere Informationen und die beschriebene Toolbox mit relevanten Anhängen ist dort verfügbar. Die Übersicht wird regelmäßig aktualisiert. Weiterhin werden für die Impfpat*innen und Besucher*innen der Website wiederkehrende Fragen als „FAQ“ beantwortet. Auch diese Übersicht wird regelmäßig aktualisiert. Zudem wird auf bestehende „FAQ“ des Landes Niedersachsen (https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/faq-impfung-195559.html) verlinkt.

Impfungen verzögern sich wegen Lieferengpass – Vaccine

Impfungen verzögern sich wegen Lieferengpass

22. Januar 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Vor dem Hintergrund des derzeitigen Engpasses bei der Lieferung von Impfstoff revidieren Stadt und Region Hannover ihre Erwartungen zum weiteren Fortschritt der Corona-Impfungen. Bislang haben mehr als 10.000 Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegekräfte in Alten- und Pflegheimen in der gesamten Region die erste von zwei notwenigen Impfungen gegen das Coronavirus erhalten – nahezu die Hälfte der Menschen in dieser Zielgruppe.

Stadt und Region gehen jedoch davon aus, dass sich die Erstimpfungen in den Einrichtungen bis in den Februar hineinziehen und nicht wie gehofft Ende Januar abgeschlossen werden. Die Terminplanung mit den Heimen muss ggf. angepasst werden.

Seit Mittwoch, 20. Januar 2021, werden zudem die zweiten Impfungen an diejenigen verabreicht, die vor drei Wochen die erste Injektion erhalten haben. Da der Schutz nur mit zwei Impfungen vollständig gewährleistet ist, haben diese Impfungen für Stadt und Region Priorität. Der Impfstoff für diese Impfungen ist gesichert. Ob der Start für die Impfung von über 80-Jährigen im gemeinsamen Impfzentrum am Messegelände wie geplant am 1. Februar 2021 stattfinden kann, ist derzeit indes noch offen.

Dezentrale Impfungen in allen 13 Städten und Gemeinden des Landkreises Cloppenburg – Cloppenburg Projektstart

Dezentrale Impfungen in allen 13 Städten und Gemeinden des Landkreises Cloppenburg

14. Januar 2021/in Niedersachsen

LANDKREIS CLOPPENBURG (PM).  Das am Samstag in der Gemeinde Lastrup beginnende Pilotprojekt, das Covid-19-Impfungen der über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger in einem mobilen Impfzentrum vorsieht, wird anschließend auf den gesamten Landkreis ausgeweitet. Darauf haben sich am Montag Landrat Johann Wimberg und die Bürgermeister der 13 Städte und Gemeinden und der Landkreis verständigt. 

„Ich freue mich, dass die Städte und Gemeinden die ausgestreckte Hand des Landkreises ergreifen und damit nun Impfungen vor Ort für die Zielgruppe der über 80-jährigen angeboten werden können, die nicht in einem Senioren- oder Pflegeheim leben und dort bereits geimpft wurden“, erkläre Landrat Johann Wimberg.

Es ist dem Landkreis und seinen Städten und Gemeinden ein dringendes Anliegen, im ganzen Kreisgebiet dezentral und nahe am Wohnort allen älteren Bürgerinnen und Bürgern ein Impfangebot auf kurzen Wege bieten zu können und so viele Menschen wie möglich sicher vor einer schweren Covid-19-Erkrankung zu schützen.

Der Vorsitzende des Kreisverbandes des Städte- und Gemeindebundes Bürgermeister Michael Fischer zeigte sich gleichermaßen erfreut über die gemeinsame Initiative. Es sei im Interesse der Menschen in den Kommunen, dass sie auf kurzen Wege so bald wie möglich ein Impfangebot bekommen, so Fischer weiter. Dass der Landkreis Cloppenburg hier Vorreiter in Niedersachsen sei, begrüßen alle Bürgermeister uneingeschränkt. Wichtige Fragen hätte man klären und abstimmen können. Es sei auch nachvollziehbar, dass man nicht zeitgleich in allen 13 Städten und Gemeinden impfen könne, so der Emsteker Bürgermeister, denn der Landkreis habe es nicht in der Hand, wie viel Impfstoff geliefert werde.

Gemäß der deutschen Impfstrategie werden zunächst die für eine Impfung in Frage kommenden Bürgerinnen und Bürger von der für sie zuständigen Stadt und Gemeinde ausgewählt und über die Impfungen schriftlich informiert. Mit einem beiliegenden Vordruck können die Bürgerinnen und Bürgern zurückmelden, ob sie geimpft werden wollen. Anschließend werden diese dann über den Zeitpunkt und Ort der Impfung informiert. Dieser erste Schritt soll zeitnah in allen Städten und Gemeinden gegangen werden.

Nach der ersten Information der Bürger werden die Städte und Gemeinden passende Örtlichkeiten suchen, die sich für die Impfungen eignen. Dabei kann es sich unter anderem um Sporthallen oder Gebäude eignen, in denen Blutspenden angeboten werden. Diese sind in der Regel barrierefrei gestaltet und auf größere Personenzahlen ausgerichtet.

Welche Stadt oder Gemeinde nach Lastrup ein mobiles Impfzentrum anbieten wird, wird nun vom Landkreis geprüft, der auch die Impfteams und die medizinische Infrastruktur organisiert. Wichtige Kriterien für die Reihenfolge sind die Anzahl der zur Verfügung gestellten Impfdosen im Verhältnis zur Anzahl der impfbereiten Personen am jeweiligen Ort, die Lage des Ortes und damit verbundene Fahrtwege für die Impfteams sowie die Entwicklung der Pandemie im Gebiet des Landkreises und damit verbundene Dringlichkeiten. Zum Ende des ersten Quartals 2021 sollen die Impfungen in dieser Personengruppe im Landkreis abgeschlossen sein. Ob dieses Ziel erreicht wird, hängt vor allem an der Verfügbarkeit des Impfstoffs ab.

Der Landkreis Cloppenburg startet mit seinen Städten und Gemeinden ein Pilotprojekt, um jede Impfdosis, die vom Land Niedersachsen zur Verfügung gestellt wird, schnellstmöglich zu verabreichen. Normalerweise sollte die Koordination der Impfungen zentral über das Land Niedersachsen und die Impfungen größtenteils im zentralen Impfzentrum erfolgen. Die Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen wurden aber besonders schnell abgeschlossen. Jedes der drei Impfteams hat bislang pro Einsatztag bis zu 130 Personen geimpft. 391 waren es an nur einem Tag – ein Höchstwert in Niedersachsen. Es stehen nun genug Kapazitäten für ein Angebot an die nächste Personengruppe, die über 80-Jährigen, zur Verfügung. Da diese oft schwerlich größere Strecken, etwa zum Impfzentrum, reisen können, wird ihnen nun ein Angebot vor Ort gemacht. Dieser Cloppenburger Sonderweg erfährt auch die Unterstützung des Sozialministeriums des Landes Niedersachen, das das Pilotprojekt begrüßt.

Aktuelle Informationen zur Covid-Impfung in Niedersachsen – Impfbereit

Aktuelle Informationen zur Covid-Impfung in Niedersachsen

4. Januar 2021/in Niedersachsen, Gesundheit

HANNOVER (PM). Ab dem heutigen Montag (04.01.2021) sind alle Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen bereit, um mit den Impfungen gegen Covid-19 zu beginnen. Auch die Impfzentren, die dem Land in der letzten Woche noch nicht gemeldet hatten, dass sie startbereit sind, werden im Laufe des Tages mit jeweils 975 Dosen des Impfstoffs beliefert.

„Es ist wichtig, dass jetzt alle Landkreise und kreisfreien Städte mit den Impfungen in den Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern beginnen. Die Impfungen werden uns allen den Weg aus der Pandemie ebnen, dafür sind aber noch deutlich mehr Impfdosen nötig, als bisher zur Verfügung stehen“, so Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann.

Insgesamt sind damit landesseitig mehr als 50.000 Dosen an die Impfzentren ausgeliefert, rund 10.000 stehen in dieser Woche noch für Nachlieferungen bereit. Zudem erhalten die drei großen Krankenhäuser der Maximalversorgung (MHH, UMG und Klinikum Braunschweig) am Mittwoch eine erste Lieferung des Impfstoffs, um das besonders gefährdete Personal vor Ort zu impfen. „Alle anderen Krankenhäuser in Niedersachsen werden über die Impfzentren vor Ort mit mobilen Teams angesteuert. Die Priorisierung des Bundes auf Grundlage der STIKO-Empfehlung erlaubt die Impfung zunächst nur für das Krankenhauspersonal auf den Intensivstationen, in den Notaufnahmen und im Rettungsdienst“, erläutert Ministerin Reimann das Vorgehen.

„In dieser Woche werden dann alle in Niedersachsen für die Erstimpfung zur Verfügung stehenden Dosen verimpft sein“, so die Ministerin. „Es gibt bundes- und europaweit ein Problem mit der verfügbaren Menge des Impfstoffs, nicht mit der Impfstruktur. Mit der Infrastruktur, die im Land aufgebaut wurde, können wir noch deutlich mehr verimpfen. Niedersachsen steht aber ausdrücklich hinter der gemeinsamen Beschaffung des Impfstoffs durch die EU. Ein Wettbewerb unter den EU-Ländern wäre mit den Grundgedanken europäischer Solidarität nicht vereinbar gewesen.“

Schon am 30.12. hatte Niedersachsen 15.000 Dosen weniger als angekündigt erhalten, eine Lieferung über 63.000 Dosen entfiel sogar komplett. Die nächste Impfstofflieferung für Niedersachsen über 63.000 Dosen wurde vom Bund für den 8. Januar angekündigt. Diese Lieferung war ursprünglich für den 11. Januar avisiert, sie ist jetzt vorgezogen worden. Danach soll erst wieder am 18. Januar Impfstoff eintreffen.

„Auch vor diesem Hintergrund ist es nicht vertretbar“, so Reimann, „alle gelieferten Impfdosen sofort zu verimpfen und auf die Rücklage für die Zweitimpfung zu verzichten. Der Impfstoff bietet erst nach einer zweiten Impfung, drei bis vier Wochen nach der ersten, den vollständigen Schutz vor Covid-19. Alle medizinischen Studien und auch die Zulassung des Impfstoffs beruhen auf diesen zwei Impfungen pro Person. Wir werden weder eine Wette auf zukünftige Lieferungen des Impfstoffs abschließen, noch werden wir uns in Niedersachsen einfach über die Zulassungsbedingungen hinwegsetzen. “

Die Ministerin bittet vor allem die hochbetagten Menschen, die nicht in einem Alten- oder Pflegeheim leben, noch um Geduld: „Ich habe großes Verständnis für den Wunsch nach einer zügigen Impfung. Allein in Niedersachsen leben 800.000 Menschen, die nach der Priorisierung schon heute impfberechtigt sind. Knapp die Hälfte aller Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus sind jedoch in den Alten- und Pflegeheimen zu beklagen. Angesichts der massiven Knappheit des Impfstoffs legen wir unseren Schwerpunkt deshalb ganz bewusst auf die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten in diesen Einrichtungen. Dazu sind in allen Landkreisen und Städten mobile Impfteams im Einsatz.“ Der limitierende Faktor bleibt der Impfstoff.

Impfstart: Vier mobile Teams sind in Pflegeeinrichtungen unterwegs – Mobiles Impfteam ASB

Impfstart: Vier mobile Teams sind in Pflegeeinrichtungen unterwegs

30. Dezember 2020/in Region Hannover

REGION HANNOVER (PM). Die ersten Impfdosen für die Region und Landeshauptstadt Hannover sind da. Am Mittwoch, 30. Dezember 2020, haben die sogenannten mobilen Teams ihre Arbeit aufgenommen. Sie werden in den kommenden Monaten Bewohnerinnen und Bewohnern sowie die Beschäftigten in Alten- und Pflegeheimen gegen Covid-19 impfen.

Zum Start sind vier mobile Teams unterwegs, die jeweils aus einem Arzt oder einer Ärztin, einer impfberechtigten Person und zwei Verwaltungshelferinnen oder Verwaltungshelfern bestehen. Die Koordination des Impfbetriebs ist bei der Feuerwehr Hannover angesiedelt. Neben der Feuerwehr selbst sind in den Impfteams auch Kräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe, des Malteser Hilfsdiensts und des Arbeiter-Samariter-Bund unterwegs.

Erste Einrichtungen waren am Mittwoch das Seniorenpflegeheim Stift „Zum Heiligen Geist“ im hannoverschen Stadtgebiet und das Alten- und Pflegeheim Haus Sonneneck in Wunstorf-Großenheidorn. 251 Menschen – Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegekräfte – standen auf der Liste, die bereit sind sich impfen zu lassen. Die Erste, die in der Region Hannover geimpft wurde, war eine 86-Jährige.

Die Heimaufsichten von Stadt und Region Hannover hatten vor Weihnachten 178 Alten- und Pflegeheime angeschrieben und um die Bereitstellung der Daten Bewohnerinnen und Bewohner und Pflegkräften gebeten, die sich impfen lassen wollen. Die entsprechenden Listen werden im Impfzentrum in das Landessystem für die Terminvergabe eingespeist. Das System generiert dann für jede zu impfende Personen einen Code und die notwendigen Formulare, die das entsprechende Impfteam ausgehändigt bekommt, um vor Ort den Impfprozess abwickeln zu können.

Der Impfstoff wurde am Mittwoch zunächst an das Gemeinsame Impfzentrum (GIZ) geliefert, wo die notwendige Infrastruktur zur Kühlung des Impfstoffs auf -70 Grad Celsius aufgebaut ist. Für die eigentliche Impfung muss der Stoff dagegen Kühlschrank-Temperatur haben. „Hinter jeder Impfung steckt ein erheblicher logistischer Aufwand“, erläutert der Leiter der hannoverschen Feuerwehr, Dieter Rohrberg.

Regionspräsident Hauke Jagau lobte das Engagement der Beteiligten: „Ich habe große Hochachtung vor dem, was hier geleistet wird. Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass zwischen und an den Feiertagen Menschen bereit sind, die Impfungen zu organisieren und durchzuführen. Die Kurzfristigkeit hat den Beteiligten einiges abverlangt. Ich danke allen für ihr Engagement. Die Impfung ist ein wichtiger Baustein, um wieder mehr Kontakte und Miteinander zuzulassen.“

Impfstart: Vier mobile Teams sind in Pflegeeinrichtungen unterwegs – Mobile Impfteams 2

Feuerwehrarzt Dr. Martin Schnell – hier im Gespräch mit Oberbürgermeister Belit Onay und Regionspräsident Hauke Jagau – setzet die ersten Spritzen mit dem Corona-Impfastoff im Stift „Zum Heiligen Geist“ © Region Hannover

Oberbürgermeister Belit Onay ergänzt: „Die Covid-19-Impfungen werden ein Marathon, das muss allen klar sein. Meine Hoffnung ist, dass wir mit den Impfungen und den daraus noch zu ziehenden Erkenntnissen, was Dauer der Immunität und Übertragungsrisiko durch bereits Geimpfte angeht, ein Stück weit Normalität zurückgewinnen. Mit dieser Aussicht können wir zuversichtlich und motiviert die bevorstehenden Kraftanstrengungen in 2021 angehen.“

Auf Bundesebene war festgelegt worden, dass im ersten Schritt die Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie alle dort Beschäftigten geimpft werden, die Kontakt zu Bewohnerinnen und Bewohnern haben. Im Anschluss sollen im zweiten Schritt die über 80-Jährigen geimpft werden, ehe die übrige Bevölkerung folgt. Wie lange es dauern wird, alle Impfwilligen zu impfen, wird in erster Linie von der Verfügbarkeit des Impfstoffes abhängen. „Wir sind bereit, wenn größere Mengen Impfstoff zur Verfügung stehen“, betont Rohrberg.

Termine für Impfungen im Gemeinsamen Impfzentrum werden aktuell über das Terminmanagement durch das Land Niedersachsen noch nicht vergeben. Die Terminvergabe hängt von der Lieferung des notwendigen Impfstoffes durch das Land Niedersachsen ab. Fragen zur Impfung beantwortet die Hotline des Landes unter der Nummer 0800 9988665.

 

 

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