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Schlagwortarchiv für: Johanniter

Hausnotrufgerät

Der Johanniter-Hausnotruf – jetzt kostenfrei testen!

25. September 2023/in Hannover

Das zunehmende Alter sorgt für mehr Risiken im alltäglichen Tun

HANNOVER (PM). Die eigene Selbstständigkeit zu erhalten, ist vielen Menschen ein wichtiges Anliegen, besonders im zunehmenden Alter. Manchmal ist die Souveränität im Alltag aber auch durch eine Operation oder eine Erkrankung eingeschränkt, mitunter nur für einige Wochen. Ein Hausnotruf-Gerät als Absicherung ist in jedem Fall von Nutzen.

Tatsächlich hilft es den Benutzerinnen und Benutzern, so weit wie möglich selbstständig und sicher zu Hause zu leben. Und den Angehörigen nimmt es ein wenig die Sorge, dass ihre Liebsten im Ernstfall allein sind.

Mathias Kötke, Hausnotruf-Experte der Johanniter in Hannover, hat einmal genau hingeschaut, welches Gründe und Signale sein könnten, künftig einem Hausnotruf-Gerät zu vertrauen: „Oft sind erst ein Sturz oder eine hilflose Situation der Anlass, über Hilfsmittel wie einen Rollator oder einen zusätzlichen Griff am Wannenrand nachzudenken. Auch ein Hausnotruf kann eine sinnvolle Unterstützung sein, die ohne großen Aufwand die Sicherheit in den eigenen vier Wänden erhöht.“

Für eine bessere Selbsteinschätzung, wann ein Hausnotruf sinnvoll sein kann, rät Mathias Kötke zur Beantwortung folgender Fragen:

  • Lebe ich allein in meiner Wohnung und fühle mich damit manchmal unsicher?
  • Habe ich Schwierigkeiten beim Gehen, zum Beispiel durch eine körperliche Einschränkung, durch Schwindel, Schwäche oder Gleichgewichtsstörungen?
  • Leide ich an einer chronischen Krankheit, die mich im Alltag einschränkt oder unsicher werden lässt, zum Beispiel Epilepsie, Asthma, Diabetes mellitus oder Multiple Sklerose?
  • Hatte ich bereits einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt?
  • Bin ich in meiner Wohnung schon einmal gestürzt?
  • Bin ich auf ein Hilfsmittel wie einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen?

Werden einige dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet, ergibt es Sinn, über einen Hausnotruf nachzudenken. Mathias Kötke rät: „Vom 25. September bis zum 5. November 2023 besteht die Möglichkeit, den Johanniter-Hausnotruf vier Wochen lang gratis zu testen. Das ist eine gute Möglichkeit, sich beraten zu lassen, sich mit dem Gerät vertraut zu machen und das System einfach mal auszuprobieren.“

Zu einem sicheren Leben in den eigenen vier Wänden gehört auch eine individuelle Sturzprophylaxe. Es gibt viele Maßnahmen, die einfach und effektiv Stürzen vorbeugen. Dazu gehören sportliche Übungen. Je aktiver der Alltag gestaltet wird, umso besser, dazu gehört auch lieber die Treppe zu nehmen, als den Aufzug zu rufen. Schon kleinere Übungen kombiniert mit regelmäßigem Strecken und Dehnen helfen dem Körper. Entscheidend ist außerdem das Entfernen von Risikofaktoren im Wohnumfeld. Dazu gehören der Einbau hellerer Leuchtmittel, rutschhemmender Belag auf Stufen, das Entfernen von Bodenschwellen und das Anbringen von Stützgriffen, beispielsweise im Badezimmer.

Weitere Informationen zu den Johanniter-Sicherheitswochen vom 25.9-5.11.2023 gibt es unter der Servicenummer 0800 32 33 800 (gebührenfrei) oder unter www.johanniter.de/hausnotruf-testen

Mehr Informationen zum Thema „Altersgerechtes Wohnen“ finden Sie in unserem Online-Magazin „acht“: https://acht.johanniter.de/altersgerechtes-wohnen/

 

Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht – BGPress 1© Carl-Marcus Müller

Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht

8. Oktober 2022/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Lange war nach einem neuen Zuhause für die Johanniter in Langenhagen gesucht worden. Dann kam die Idee “Eishalle” auf den Tisch. Es folgten viel Planung, zehn Monate Umbau und ein aufwändiger Doppelumzug.

Am Donnerstag wurde die neue Dienststelle des Nordhannoverschen Ortsverbandes, gelegen an der Brüsseler Straße 1, offiziell in Anwesenheit von Regionspräsident Steffen Krach, Bürgermeister Mirko Heuer und rund 50 Vertretern aus Politik und Verwaltung, von Polizei und Feuerwehr, sowie Johanniterinnen und Johannitern eröffnet.

Regionspräsident Steffen Krach dankte den Vertretern der Hilfsorganisation für die Arbeit in den vergangenen Jahren und sagte: “Dies ist ein wunderbarer Ort. Die Zeiten werden nicht leichter, die finanziellen Spielräume nicht größer. Als Hilfsorganisation haben sie zuletzt bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie, aber auch bei der Aufnahme geflüchteter Menschen aus der Ukraine stark geholfen. Dafür möchte ich mich im Namen der Regionsverwaltung, aber auch im Namen vieler Menschen unserer Region bedanken.”

Johanniter Uwe Beyes, Mitglied im Landesvorstand, freute sich über den gelungenen Umbau des Gebäudes: “Ich erinnere mich an eine Zeit, als das Ehrenamt in Langenhagen in einer Scheune unterkam. Hier sind Hauptamt und Ehrenamt unter einem Dach.” Die neue räumliche und technische Ausstattung sei für alle Fachbereiche des Ortsverbandes – angefangen von der Kleiderkammer über die Verwaltung bis zum Rettungsdienst – bemerkenswert gut, beispielsweise stünden den Mitarbeitenden nun auch ein Fitnessbereich und eine Sauna zur Verfügung. Warum? Weil die Anforderungen im Berufsalltag Kraft kosten und nicht weniger werden. Uwe Beyes: “Wir müssen UND wollen gute Bedingungen für unsere Helferschaft und die Mitarbeitenden schaffen.”

Emotional wurde es, als Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer zum Mikrofon griff. Es war sein erster offizieller Termin nach schwerer Erkrankung. Mirko Heuer erinnerte sich zunächst an seine erste Begegnung mit den Johannitern. Das war am 3. November 2014 im Rahmen einer ungeplanten Bombenräumung und ausgerechnet an seinem ersten Tag als Bürgermeister. Viel wichtiger war ihm aber zu sagen, dass die Hilfsorganisation auch vor einigen Wochen zu ihm als Notfallpatienten kam. Mirko Heuer: “Den Johannitern verdanke ich mein Leben. Ihr habt mir meinen zweiten Geburtstag geschenkt.”

Johanniter-Regionalverbandspastor Karl-Ludwig Schmidt griff diese sehr persönliche Erfahrung auf und sagte: „Von dieser Dienststelle aus werden künftig viele Menschen in Notlage versorgt werden können.“ Dann segnete er die Menschen, die aus dem neuen Gebäude heraus ihren Dienst am Nächsten versehen. Zahlreiche Johanniterinnen und Johanniter wohnten dem feierlichen Festakt bei. Aus angrenzenden Ortsverbänden waren Dienststellenleiter und Ortsbeauftragte angereist, aber auch aus dem Nordhannoverschen Ortsverband waren hauptamtlich Mitarbeitende und ehrenamtlich Aktive zur Eröffnung gekommen. Sie wurden von der Ortsbeauftragten Elke Zach als erste begrüßt mit den Worten: „Ihr seid großartig. Unser Dank geht als erstes an Euch!“

Gemeinsam mit Dienststellenleiter Tim Heinrich leitet Elke Zach den Langenhagener Verband. Ihr Kollege verfolgte das feierliche Geschehen am Donnerstag aus zweiter Reihe und genoss sichtbar. Die Eishalle war seine Idee gewesen, anstrengende Jahre der Planung, Verhandlung und Umsetzung fanden ihren Abschluss. „Ganz ehrlich, mir fehlen die Worte“, sagte Tim Heinrich, „ich bin gerade einfach nur glücklich und dankbar, dass es gelungen ist.“

Die alte Eishalle mitten in Langenhagen, gebaut 2007, galt zuletzt als Problem-Immobilie, deren Abriss politisch eigentlich schon beschlossen worden war. Die Johanniter konnten das Gebäude für den symbolischen Wert von einem Euro und dazu das Grundstück zu einem marktüblichen Preis von der Stadt Langenhagen erwerben. Nach intensiver Planung begann im Sommer 2021 der Umbau mit Kosten von rund 6,6 Millionen Euro. Zehn Monate später konnte die Hilfsorganisation einziehen. Bereits während der Planung offenbarte sich, dass die baulichen Gegebenheiten der Eishalle den Bedürfnissen einer Johanniter-Dienststelle sehr entgegen kommen. Zwei Aufzüge sorgen für Barrierefreiheit. Viele Türen und Tore ermöglichen Zugänge und Ausfahrten an jeder Gebäudeseite. Wo früher einmal die Eisfläche war, ist jetzt ausreichend Parkraum für die Fahrzeuge des Katastrophenschutzes. In dieser großen Halle lässt sich in Notlagen innerhalb weniger Stunden eine Betreuungsstelle für die Menschen Langenhagens einrichten.

Die Johanniter in Langenhagen

Vor 45 Jahren wurde der erste Johanniter-Ortsverband in Langenhagen gegründet. Inzwischen sind mehr als 300 hauptamtlich Angestellte und ehrenamtlich Aktive für die Johanniter in Langenhagen tätig. 40 Einsatzfahrzeuge gehören zum Verband, vom allradgetriebenen PKW über die Rettungstransportwagen bis zum Wechsellader-LKW. Der Rettungsdienst wird pro Jahr zu etwa 12.000 Einsätzen gerufen, die rund 170 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer leisten jährlich etwa 24.000 Dienststunden.

Zum NOV gehören neben dem Rettungsdienst auch zwei Kindertagesstätten, ein Jugendzentrum, eine Ganztagsschulbetreuung in Isernhagen und ein Flüchtlingshilfeteam. Noch in diesem Jahr starten die Langenhagener Johanniter mit der Erste-Hilfe-Ausbildung. In dem neuen Gebäude gibt es dafür einen geeigneten Lehrsaal. Platz in der Dienststelle gefunden hat auch die Kleiderkammer „Nahtstelle“, die sozial bedürftige Menschen mit Kleidung, Schuhen und Babyerstausstattung versorgt.

Ein räumliches Highlight ist die eigens geschaffene San-Arena zur Aus- und Fortbildung von Rettungsdienstlern und ehrenamtlich aktiven Einsatzkräften im Katastrophenschutz. In nachgestellten Wohnsituationen, z.B. einem Bad, einer Küche oder einem Schlafzimmer, können Notfallszenarien aufgebaut und zum Training genutzt werden.

 

  • Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht – BGPress 5161
    Ortsbeauftragte des Nordhannoverschen Ortsverbandes Elke Zach © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht – BGPress 5187
    Im ehemaligen Eisstadion ist jetzt für die Johanniter in Langenhagen viel Platz für Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht – BGPress 5179
    Grußworte durch den Regionspräsidenten Steffen Krach © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht – BGPress 5185
    Im ehemaligen Eisstadion ist jetzt für die Johanniter in Langenhagen viel Platz für Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht – BGPress 5186
    Im ehemaligen Eisstadion ist jetzt für die Johanniter in Langenhagen viel Platz für Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht – BGPress 1
    Eröffnung Johanniter-Standort Langenhagen - © Carl-Marcus Müller / LGHNews
  • Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht – BGPress
    Eröffnung Johanniter-Standort Langenhagen - © Carl-Marcus Müller / LGHNews
  • Neuer Johanniter Standort in Langenhagen eingeweiht – BGPress 1 2
    Eröffnung Johanniter-Standort Langenhagen - © Carl-Marcus Müller / LGHNews
Johanniter im Gespräch mit Karl Lauterbach – Pflegeforum cmm© Carl-Marcus Müller

Johanniter im Gespräch mit Karl Lauterbach

22. August 2022/in Hannover

HANNOVER (PM). Pflege betrifft uns alle: Ob als Kind pflegebedürftiger Eltern, als pflegende Angehörige, in der Partnerschaft oder mit Blick auf die eigene Pflegebedürftigkeit. Nicht zuletzt auch aus demografischen Gründen muss die Diskussion, wie Pflege künftig ausgestaltet werden kann, aus Sicht der Johanniter noch stärker geführt werden. Als Initiator eines neuen Dialogs mit der Politik hat das Sozialunternehmen das Johanniter-Pflege-Forum gegründet.

Zum Auftakt diskutierten am 22. August in Hannover mit Prof. Dr. Karl Lauterbach, Bundesminister für Gesundheit, Stephan Weil, Ministerpräsident des Landes Niedersachsen, Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe, Hannes Wendler, Mitglied des Landesvorstands der Johanniter in Niedersachsen/Bremen (NDS/B), mit Katalin Soppart, Geschäftsbereichsleiterin Soziale Dienste im Landesverband NDS/B, und weiteren Pflegeexpertinnen der Johanniter darüber, wie gesamtgesellschaftlich mit diesem wichtigen Thema umgegangen werden soll.

Zu Beginn der Veranstaltung betonte der Gesundheitsminister Karl Lauterbach: „Pflege ist eine zentrale Aufgabe für die Gesellschaft und sollte auch entsprechend honoriert werden. Wir müssen mehr tun, um das Berufsbild attraktiver zu machen. Entbürokratisierung ist ein wichtiger Teil dessen.“

Mit dem neu gegründeten Format wollen die Johanniter Pflege als zentrales politisches und gesellschaftliches Thema in den Fokus rücken. Als große Organisation in der Sozialwirtschaft mit 154 ambulanten Pflegestationen, knapp 3.700 Mitarbeitenden und rund 18.000 durchschnittlich im Monat versorgten pflegebedürftigen Menschen ist die Organisation nah an den Bedürfnissen und Wünschen der zu Pflegenden und ihren Angehörigen.

Johanniter im Gespräch mit Karl Lauterbach – Pflegeforum2 cmm

Reges Interesse am Pflege-Forum © Carl-Marcus Müller

Ministerpräsident Weil hob die regionalen Besonderheiten seines Bundeslandes hervor: „Pflege ist besonders in Niedersachsen ein wichtiges Thema. Als Flächenland, das überdurchschnittlich vom demografischen Wandel betroffen ist, wird zukünftig die Zahl der Pflegebedürftigen stark steigen. Daher wird Pflege in den kommenden Jahren der Maßstab sein, ob wir eine solidarische Gesellschaft bleiben.“

Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe, rückt in seinem Statement eine zentrale Forderung der Johanniter in den Mittelpunkt: „Pflege muss bedarfsgerecht dort stattfinden, wo Pflegebedürftige wohnen möchten – Zuhause, in besonderen Wohnformen oder stationär. Kommunen sollten daher stärker für regional notwendige und zielgerichtete Angebote sorgen sowie für deren Finanzierung. Nur durch die Vernetzung von Leistungserbringern, Unterstützern und Kostenträgern kann Pflege in Zukunft auch zuhause weiter ermöglicht werden.“

Anlässlich des 70-jährigen Jubiläums der Johanniter-Unfall-Hilfe gründen die Johanniter das Johanniter-Pflege-Forum. Mit diesem Format soll die Pflege als zentrales politisches und gesellschaftliches Thema wieder in den Fokus gerückt werden. Hannes Wendler, Mitglied des Landesvorstands der Johanniter in NDS/B sagt dazu: „Wir als Johanniter möchten Impulsgeber für eine neue Kommunikation mit der Politik sein und beginnen damit hier am Gründungsort der Johanniter in Hannover.“

Weitere Forderungen der Johanniter-Unfall-Hilfe sind:

  •  Pflegebedürftigkeit darf nicht zur Altersarmut führen.
  • Kommunen müssen stärker in die Pflicht genommen werden.
  • Image und Arbeitsbedingungen der Pflege müssen verbessert werden.
  • Die Schließung der Gehaltslücke zwischen Krankenpflege und Altenpflege muss zeitnah umgesetzt werden.
  • Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ muss stärker gelebt werden.
  • Durch weniger Bürokratie kann mehr Zeit für Patienten geschaffen werden.
  • Die Kostensteigerungen in den Pflegediensten dürfen nicht von den zu Pflegenden getragen werden.
Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4222 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Schnelle Hilfe auf zwei Rädern

8. April 2022/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Mit den Osterferien beginnt die Reisezeit 2022 auf Deutschlands Straßen. Somit sind Staus auf den Autobahnen zu erwarten. Pünktlich zur Reisezeit sind deshalb heute über 60 Mitglieder der Johanniter-Motorradstaffeln aus den Standorten Ahlhorn, Hannover, Hildesheim, Northeim, Salzgitter, Bremen und Schwarmstedt in die Stauhilfesaison 2022 gestartet.

Entlang der niedersächsischen Autobahnabschnitte der Bundesautobahnen 2 und 7 bis hin zur Autobahn 27 sind die Kradfahrenden unterwegs, um im Notfall zu helfen und die Autobahnpolizei zu unterstützen. Damit die Helfer gut vorbereitet sind, fördert der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) die Ehrenamtlichen finanziell und mit einem speziellen Fahrsicherheitstraining.

Auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums des ADAC in Laatzen begrüßten Polizeipräsident Volker Kluwe (Polizeidirektion Hannover), Christine Rettig, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V., sowie Johanniter-Landesvorstandsmitglied Stefan Radmacher alle Gäste und gaben gemeinsam den offiziellen Startschuss in die neue Saison.

Polizeipräsident Volker Kluwe hob die gesellschaftliche Bedeutung ehrenamtlichen Engagements hervor: „Ehrenamtliches Engagement ist ein wertvoller Dienst für die Gemeinschaft und eine wichtige Säule unserer Demokratie. Stauhelferinnen und Stauhelfer begeben sich freiwillig in den Stau, um den Verkehr gemeinsam mit den Einsatzkräften der Polizei wieder „geordnet“ in Bewegung zu bringen und so weiteren Unfällen vorzubeugen. Darüber hinaus kühlt ihr Einsatz auch erhitzte Gemüter im wahrsten Sinne spürbar ab. Diese ehrenamtlich Tätigen leisten einen entscheidenden Beitrag dafür, dass möglichst alle sicher an ihr Ziel kommen. Ich bin froh, dass uns die Johanniter als kompetenter Partner schon seit über 20 Jahren zuverlässig zur Seite stehen.“

Stefan Radmacher, ehrenamtliches Mitglied im Landesvorstand der Johanniter in Niedersachsen und Bremen, richtete den Fokus auf die Kooperation zwischen Polizei und den Johanniter-Stauhelfern. Das sei ein gutes Beispiel, wie ehrenamtliche Kräfte einen großen gesellschaftlichen Beitrag in der arbeitsteiligen Zusammenarbeit mit der Polizei auf den Autobahnen leisten würden. „Es ist schon eine besondere Sache, wenn ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Woche für Woche ihre Freizeit auf der Autobahn verbringen und Autofahrenden bei Unfällen und in anderen Notsituationen helfen“, sagte Radmacher.

Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4418

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisoneröffnung in die Reisezeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Als langjähriger Partner unterstützt auch in diesem Jahr der ADAC die Johanniter-Motorradstaffeln. „Nach der langen Pandemiezeit steht endlich mal wieder ein Osterurlaub ohne große Einschränkungen bevor. Auch wenn die Benzinpreise sich gerade auf einem extrem hohen Niveau bewegen, wird das Auto auch in diesem Jahr das Verkehrsmittel Nummer eins für die Reisesaison sein – entsprechend voll werden die Straßen. Schon im vergangenen Jahr haben wir fast die Stauzahlen von der Vor-Pandemie-Zeit erreicht.  Umso besser ist es, dass die Stauhilfeteams den Urlaubern wieder mit Rat, Tat und schneller Hilfe zur Seite stehen. Mit unseren Sicherheitstrainings wollen wir dazu beitragen, dass die Teams sicher durch die Saison kommen, und haben darüber hinaus der Johanniter-Motorradstaffel Hildesheim eine neue Maschine zur Verfügung gestellt“, so Christine Rettig, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Clubdienste im ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt.

Thorsten Renken, Fachberater Motorradstaffeln der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. im Landesverband Niedersachsen/Bremen, freut sich, auch für diese Saison ein schlagkräftiges Team auf die Straße bringen zu können: „Wir haben 60 sehr gut ausgebildete Helferinnen und Helfer, die in diesem Jahr mit 16 Maschinen bis zum Herbst an nahezu jedem Wochenende auf den Autobahnen unterwegs sein werden, um Reisenden in Pannen- und Notsituationen zu helfen, Staulagen für die Polizei zu erkunden und die Einsatzkräfte tatkräftig zu unterstützen.“

Nach der Segnung der Fahrenden durch Inge Matern, stellvertretende Landespfarrerin der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. im Landesverband Niedersachsen/Bremen, ging es für die Zweiradfahrenden in Vorbereitung auf die lange Saison auf die Strecke des ADAC-Fahrsicherheitszentrums zum Warmfahren.

  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4222
    Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisoneröffnung in die Reisezeit. (v.r. Stefan Radmacher, Inge Matern, Volker Kluwe, Christine Rettig). © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisonöffnung in die Reisezeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisonöffnung in die Reisezeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4249
    Polizei und Johanniter arbeiten auf der Autobahn Hand in Hand. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4260
    Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisoneröffnung in die Reisezeit. (v.r. Volker Kluwe, Thorsten Renken, Stefan Radmacher, M. Franke, Christine Rettig) Christine Rettig) © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Ein Teil der ehrenamtlichen Stauhelfer der Johanniter © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4297
    Polizei und Stauhelfer der Johanniter bei einem gemeinsamen Sicherheitstraining. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4349
    Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisonöffnung in die Reisezeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4376
    Gemeinsames Sicherheitstraining auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums des ADAC. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4418
    Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Polizei, ADAC und Johanniter starten mit gemeinsamer Saisonöffnung in die Reisezeit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4430
    Ein Stauhelfer der Johanniter Motorradstaffel aus Niedersachsen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4456
    Fahrtraining der Johanniter Stauhelfer auf dem Fahrsicherheitszentrum des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V. in Laatzen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4477
    Fahrtraining der Johanniter Stauhelfer auf dem Fahrsicherheitszentrum des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V. in Laatzen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4505
    Fahrtraining der Johanniter Stauhelfer auf dem Fahrsicherheitszentrum des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e.V. in Laatzen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Schnelle Hilfe auf zwei Rädern – BGPress 4425
    Ein Stauhelfer der Johanniter Motorradstaffel aus Niedersachsen © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Wenn ein Wort zum anderen führt – Peer Gruppe JUH

Wenn ein Wort zum anderen führt

24. August 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Jeder kennt es: Eine Unstimmigkeit, ein Wort wechselt das andere und schon ist der Konflikt da. Wenn dann noch kulturelle Gepflogenheiten oder sprachliche Missverständnisse dazwischenkommen, kann es mitunter hitzig werden. Um Streitigkeiten gar nicht erst eskalieren zu lassen, beteiligen sich die Johanniter des Ortsverbandes Hannover-Leine jetzt an einem niedersächsischen Modellprojekt des Unterstützerkreis Flüchtlingsunterkünfte Hannover e.V. und der Berliner Non-Profit-Organisation R3SOLUTE: Geflüchtete Menschen aus Gemeinschaftsunterkünften werden zu Streitschlichterinnen und Streitschlichtern ausgebildet. Unterstützt wird das Modellprojekt vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie und der Stadt Hannover.

An diesem Mittwochnachmittag haben sich rund zehn interessierte Menschen in einem Gemeinschaftsraum einer Johanniter-Unterkunft im Stadtteil Hannover-Ledeburg zusammengefunden. Sie stammen aus allen Teilen der Welt: Syrien, Iran und Irak, Bulgarien, Kolumbien, Afghanistan; insgesamt sind neun Nationen vertreten in dem 21-stündigen Workshop. Marie Stopperka und Judith Huber, beide ausgebildete Mediatorinnen von R3SOLUTE, gehen mit den angehenden Peer-Mediator*innen das durch, was sie erwartet. Es stehen unter dem Begriff Konfliktmanagement vier Module auf dem Plan, in denen die Teilnehmenden lernen, Konflikte zu bewerten und einzuordnen, grundlegende Mediationstechniken wie aktives Zuhören, gewaltfreie Kommunikation oder Paraphrasieren anzuwenden, wie sie Konflikte aktiv lösen können und die Techniken für ihren kulturellen Hintergrund umdeuten. „Wir wollen Wissen vermitteln, das die Peer-Mediator*innen aber nicht dogmatisch anwenden müssen. Es gibt immer Interpretationsspielraum“, macht Marie Stopperka deutlich.

Ziel des Modellprojekts ist es, die Streitschlichterinnen und Streitschlichter so zu befähigen, dass sie Konflikte selbstständig lösen können und dafür als Vertraute und Ansprechpersonen wahrgenommen werden. „Wir als Betreiber bieten dieses Projekt im Rahmen unseres Gewaltschutzkonzeptes an“, sagt Durdane Erseker, Referentin Ehrenamt, Jugend, Integration im Johanniter-Regionalverband Niedersachsen Mitte. „Damit sollen die Bewohnerinnen und Bewohner in den Unterkünften gestärkt werden, friedvoll miteinander umgehen und schlichtweg die Konflikte untereinander reduziert werden.“ Wenn sich das Projekt bewährt, soll es in allen rund 50 Unterkünften für Geflüchtete in der Stadt Hannover umgesetzt werden.

Johanniter aus Niedersachsen und Bremen beenden Einsatz in Ahrweiler – Hochwassereinsatz JUH Lena Mucha

Johanniter aus Niedersachsen und Bremen beenden Einsatz in Ahrweiler

18. August 2021/in Niedersachsen

HANNOVER (PM).  Die ersten 125 Johanniter des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen waren vor vier Wochen in das Hochwassergebiet nach Bad Neuenahr-Ahrweiler gefahren, um in dem stark zerstörten Landstrich die medizinische Grundversorgung wiederherzustellen. Nach rund 70.000 Helferstunden beenden die Johanniter vor Ort jetzt ihren Einsatz.

„Nach vier Wochen ist ein Teil der medizinischen Infrastruktur wieder intakt und läuft den Umständen entsprechend wieder in geordneten Bahnen“, sagt Benjamin Häselbarth, Bereichsleiter Sondereinsatzdienste im Ortsverband Hannover-Wasserturm, der für den Landesverband der Johanniter-Unfall-Hilfe den Großeinsatz mit organisiert hatte. Im Einsatzzeitraum wurden mehr als 6000 medizinische Behandlungen durchgeführt.

In den vergangenen 30 Tagen konnten die Johanniter aus Niedersachsen und Bremen immer wieder neue Kräfte in das Einsatzgebiet schicken. In Hochzeiten waren in Ahrweiler rund 140 Freiwillige gleichzeitig im Einsatz. „Bei einem Einsatz dieser Größe ist die Herausforderung, die Helfenden nach 96 Stunden Dauereinsatz durch ausgeruhte Bevölkerungsschützer abzulösen“, sagt Häselbarth. Eine solche Aufgabe sei nur mit einer Vielzahl ausgebildeter ehrenamtlicher und hauptamtlicher Helferinnen und Helfer aus vielen Johanniter-Ortsverbänden zu stemmen.

Neben einer großen Personaldecke ist eine ineinandergreifende Logistik ein entscheidender Faktor, damit ein derartiger Großeinsatz in einem Gebiet mit fast komplett zerstörter Infrastruktur gelingen kann.

So mussten Medizinprodukte zur Patientenversorgung und zudem für die Unterbringung und die Versorgung der eigenen Kräfte Material wie Feldbetten, Stromgeneratoren und Zelte in das Zielgebiet transportiert werden. Der erste Konvoi zu Beginn des Einsatzes umfasste eine personelle Stärke von 125 Helfenden mit 45 Einsatzfahrzeugen. Im Abstand von drei bis vier Tagen folgten weitere Konvois mit ausgeruhten Kräften und Material. Für die Logistik und den Transport von Einsatzpersonal sind die Fahrzeuge in den vergangenen 30 Tagen mehr als 250.000 Kilometer bewegt worden. Neben der körperlichen war die psychische Belastung der Einsatzkräfte in Ahrweiler hoch. „Während und nach dem Einsatz begleiten unsere Spezialisten von der Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) unsere Einsatzkräfte, damit diese, die teils dramatischen Eindrücke gut, verarbeiten können“, sagt Häselbarth und fügt hinzu, dass ein solcher Einsatz einen schon an die Belastungsgrenze bringen könne.

An dem Großeinsatz haben sich Kräfte aus den Johanniter-Regionalverbänden Weser-Ems, Bremen-Verden, Niedersachsen Mitte, Harz-Heide, Südniedersachsen und Harburg beteiligt.

„Wir danken allen Helfenden, die sich in den vergangenen vier Wochen den großen Herausforderungen in Bad Neuenahr-Ahrweiler gestellt und mit aller Kraft eingesetzt haben“, sagt Hannes Wendler, Mitglied im Landesvorstand der Johanniter in Niedersachsen und Bremen. „Nicht zuletzt zeigt dieser Einsatz die große Bedeutung eines gut funktionierenden Bevölkerungsschutzes – sowohl ehrenamtlich als auch hauptamtlich getragen. Deshalb ist es notwendig, die Strukturen des Bevölkerungsschutzes auch zukünftig mit ausreichend Material und Ausrüstung auszustatten“, sagt Wendler. Ein weiterer Dank gehe an die vielen Arbeitgeber, die die ehrenamtlichen Johanniter-Bevölkerungsschützer unkompliziert für den Einsatz in Ahrweiler freigestellt haben.

In der Akutphase des Fluteinsatzes haben die Johanniter einen Behandlungsplatz 50 zur ersten medizinischen Notfallversorgung in das Krisengebiet geschickt. Im Laufe der ersten Woche wurden die mobilen Behandlungsplätze in stationäre gewandelt und die hausärztliche Notfallversorgung Stück für Stück wieder aufgebaut. Zudem wurde durch eine Medizinische Task Force der Johanniter aus Niedersachsen und Bremen der zeitweilig stark eingeschränkte Rettungsdienst reorganisiert und die Versorgung und Unterbringung von Menschen, die ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben, gewährleistet.

66 Johanniter aus Hannover lösen heute Abend Einheiten in Bad Neuenahr-Ahrweiler ab – JUH Abfahrt Heun

66 Johanniter aus Hannover lösen heute Abend Einheiten in Bad Neuenahr-Ahrweiler ab

25. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM).  Der Großeinsatz der Johanniter des Landesverbandes Niedersachsen/Bremen in Bad Neuenahr-Ahrweiler wird weitergeführt. Seitdem vor zwölf Tagen Starkregen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ganze Regionen in Wasser und Schlamm versinken ließ, wird gesucht, gerettet und geborgen, geschaufelt und aufgeräumt. Kräfte gehen zur Neige, Verstärkung wird dort dringend gebraucht. Heute Morgen starteten um zehn Uhr aus dem Johanniter-Ortsverband Hannover-Wasserturm 66 Helferinnen und Helfer nach Bad Neuenahr-Ahrweiler, um ihre seit Freitagabend dort tätigen Kollegen aus den Regionalverbänden Südniedersachsen und Harz-Heide für die kommenden zwei Tage abzulösen.

In 29 Fahrzeugen, vom Einsatzleitwagen über Rettungwagen bis zum Mannschaftstransportwagen mit angehängtem Lichtmast, machten sie sich auf den Weg. Ihre Hauptaufgaben sind die Verpflegung von bis zu 500 Einsatzkräften und der Betrieb von zwei festen und einer mobilen Unfallhilfsstelle. Sie werden zudem in der psychosozialen Betreuung von Bewohnern und Einsatzkräften tätig, werden Kurierdienste in schwer zugängigem Gebiet übernehmen und überall dort mit anpacken, wo Hilfe gebraucht wird. Konkret zum Einsatz kommen aus dem Ortsverband Hannover-Wasserturm: eine Führungsgruppe Sanität/Betreuung, der 3. Einsatzzug Sanität/Betreuung, eine Verpflegungsgruppe, eine Patiententransportstaffel und eine dreiköpfige PSNV-Staffel (Psychosoziale Notfallversorgung). Wer sind die Helferinnen und Helfer, die sich auf die Alarmierung hin spontan gemeldet, ihre Sachen gepackt und die Einsatzkleidung angezogen haben? Wie sehen sie dem Einsatz entgegen und was haben sie in den Stunden seit der Alarmierung gemacht?

Dana Jörk (Gruppenführerin Verpflegung) und ihre Kollegen haben einen Großeinkauf hinter sich. Bis zu 500 Einsatzkräfte werden sie zwei Tage lang mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen versorgen. Sie haben unter anderem Brot, Käse und Wurst in riesigen Mengen, Kaffee und Tee auf einer Palette, 30 Kilogramm Quark, 15 Kilogramm Joghurt und zahllose Tüten Studentenfutter dabei. Dazu reichlich Getränke und Wasser, sowie 1000 Liter Trinkwasser extra. Dana Jörk: „Das werden wir vor Ort sofort brauchen, da können wir nicht warten.“ Einen Essensplan gibt es natürlich auch schon: Nudeln Bolognese, Putengulasch mit Gemüse, Spinatpizza.

Michael Scholz (Leiter Motorradstaffel) fährt mit drei Kollegen und zwei Maschinen. Ihre Aufgabe begann schon bei der Abfahrt mit der Absicherung des Verbandes. Im Einsatzgebiet werden sie als Melder, Lotsen und wendige Transportfahrer eingesetzt. „Wir kommen schnell von A nach B und haben Stauraum in den Satteltaschen und Rucksäcken“, sagt Michael Scholz. In solchen Einsätzen gilt für die Kollegen und ihn: „Wir kleben nicht an den Sätteln.“ Der Koch und Berufsschullehrer kann auch die PSNV-Staffel bei der Betreuung hilfebedürftiger Menschen unterstützen.

Für die 19-jährige Madleen Seeland (Sanitätshelferin) ist es der allererste Einsatz. Über den Schulsanitätsdienst kam sie zu den Johannitern, im August beginnt sie einen Bundesfreiwilligendienst. Sie sagt: „Ich begegne dem Ganzen mit großem Respekt. Wer weiß, was uns dort erwartet? Niemand kann vorhersagen, was für Begegnungen wir haben werden und was uns dort geschieht?“

Das wiederum weiß ihr Kollege Colin Hieronimus (Notfallsanitäter) ganz genau. Hinter ihm liegen Einsätze im kriegerischen Mazedonien, nach dem schweren Erdbeben in der Türkei, er war beim Elbe-Hochwasser 2002 ebenso dabei wie beim Zugunglück in Eschede und zahlreichen Bombenräumungen in Hannover. „Wichtig ist eine verlässliche, gute und ruhige Führung“, sagt er aus Erfahrung. Denn dann funktioniert auch der Verband und die Neuzugänge können von den altgedienten Kollegen lernen.

66 Johanniter aus Hannover lösen heute Abend Einheiten in Bad Neuenahr-Ahrweiler ab – Homann Kölling

Regionalvorstand Michael Homann (li.) und Präsidiumsmitglied Ralf Kölling verabschieden die Helfer © JUH / Heun

Seit fast 39 Jahren ist Ralf Kölling (Präsidiumsmitglied) bei den Johannitern dabei, an das Elbe-Hochwasser kann er sich ebenfalls noch gut erinnern. Nach einem Doppeleinsatz am vergangenen Wochenende mit erst einer Rettungshunde-Prüfung und dann der Bomben-Evakuierung in Hannover-Misburg, fährt er nun für den Einsatzbereich Führung/Kommunikation mit. Warum er das tut? „Weil es mein Leben ist.“

Hinter Andreas Honsell (Mitarbeiter Logistik) liegt eine Pack-Meisterleistung. Er hat die Reiseapotheke des Verbandes zusammengestellt: Gitterboxen voller Verbandsmaterial, Medikamente gegen Durchfall und Erbrechen, 200 Tetanus-Impfungen und vieles mehr: „Wir müssen mit Erkrankungen durch verunreinigtes Wasser rechnen und dürfen Covid-19 dabei nicht vergessen.“ Corona-Schnelltests, Handschuhe und Schutzmasken gehören ebenfalls mit ins Gepäck.

Die ersten Hilfeleistungen in diesem Einsatz liegen schon hinter Alf Guckes (Staffelleiter Psychsosoziale Notfallversorgung). Er hat Kollegen betreut, die in den ersten Stunden der Katastrophe mit Helikoptern lebende und tote Menschen aus dem Wasser geborgen haben. „In solchen Einsätzen erleben Helfer Dinge, die sie sich nicht haben vorstellen können. Da ist nichts sicher“, sagt er. Sein Blick – und der seiner Kolleginnen Daniela Dürkes und Bettina Martin – ruht auch auf den jungen Helferinnen und Helfern, die mit noch wenig Erfahrung in diesen Einsatz gehen. Und für die Bewohner vor Ort, die in wenigen Stunden alles verloren haben, sind sie ebenfalls da.

Verabschiedet wurden alle ehrenamtlich Aktiven heute Morgen von Regionalvorstand Michael Homann. „Um zwei Dinge möchte ich euch bitten“, sagte er den Helferinnen und Helfern: „Nehmt Rücksicht auf die Verfassung der Menschen vor Ort, die sich seit fast zwei Wochen in dieser Katastrophe befinden. Und passt auf Euch auf. Gute Fahrt!“

JUH Motorradstaffel© JUH LV Niedersachsen/Bremen

Johanniter-Stauhelfer sind wieder einsatzbereit

29. März 2021/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Die Johanniter-Stauhelfer in Niedersachsen und Bremen starten zum 1. April in die Saison und sind wieder auf Niedersachsens Autobahnen im Einsatz.  

Hatte sich der Saisonstart im vergangenen Jahr bis Ende Mai coronabedingt verzögert, sind die Rettenden auf zwei Rädern jetzt zu Ostern wieder einsatzbereit. Die Pandemieerfahrungen des vergangenen Jahres und engmaschige Hygienekonzepte ermöglichen den pünktlichen Saisonstart. Eigens für die Stauhelfer haben die Johanniter ein Hygienekonzept entwickelt, das die Sicherheit der Einsatzkräfte und der Menschen in ihren Autos gewährleistet und die Vorgaben der Institutionen erfüllt.

„Wir gehen aufgrund der aktuellen Pandemielage nicht von Reiseverkehr zu Ostern aus. Aber im Fall der Fälle sind wir vorbereitet“, sagt Thorsten Renken, Landeskoordinator Motorradstaffel/Stauhilfe bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Landesverband Niedersachsen/Bremen.

Die rund 70 Johanniter-Stauhelferinnen und -helfer sind in sieben Staffeln aus den Verbänden Ahlhorn, Aller-Leine, Bremen-Verden, Hildesheim, Northeim, Salzgitter und Hannover zwischen den Oster- und den Herbstferien auf den Autobahnen unterwegs.

2020 haben die ehrenamtlichen Stauhelfer im Landesverband Niedersachsen/Bremen 91.936 Kilometer auf den niedersächsischen Autobahnen zurückgelegt. Im Rahmen von 746 Einsätzen leisteten die Helfer 2.873 Stunden ehrenamtliche Arbeit.

Gerade in Urlaubszeiten häufen sich Unfälle, und es kommt vermehrt zu Staus. Gerade wenn in diesen Situationen der Weg für Rettungskräfte an den Unfallort durch ein Fehlen einer Rettungsgasse erschwert wird, sind die Stauhelfer auf ihren wendigen Maschinen gefragt. Die Retter sichern unter anderem Unfallstellen oder Liegenbleiber ab und leisten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst oder Pannenservice eintrifft. Die Einsätze der Stauhelfer sind für die versorgten Personen, für die Kommunen und für die Polizei kostenfrei. Die Ausstattung der Fahrer, das technische und medizinische Material sowie die Instandhaltung und Kraftstoffe der Motorräder werden über Spenden finanziert.

Der ADAC Niedersachsen etwa unterstützt die Johanniter-Stauhelfer bereits seit Jahren – finanziell und durch Fahrsicherheitstrainings. Zudem stellt der Automobilclub in diesem Jahr am Johanniter-Standort Hildesheim ein Ersatzmotorrad zur Verfügung.

„Erneut freie Autobahnen statt langer Staus am Gründonnerstag – bereits zum zweiten Mal durchkreuzt die Pandemie Reisepläne und Familienbesuche und sorgt für eher ruhige Ostertage auf den Straßen in Niedersachsen. Wer doch unterwegs ist, kann sich in bewährter Form auf die Stauhelfer verlassen, und spätestens im Sommer stehen sie hoffentlich wieder mehr Autoreisenden mit Rat, Tat und schneller Hilfe zur Seite. Mit unseren Sicherheitstrainings wollen wir dazu beitragen, dass die Teams sicher durch die Saison kommen“, so Christine Rettig, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Clubdienste im ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt.

Spenden für die ehrenamtliche Arbeit der Johanniter-Stauhelfer sind unter dem Stichwort „Stauhelfer“ über folgendes Spendenkonto möglich: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., IBAN: DE98 3702 0500 0004 3100 18, BIC: BFSWDE33XXX, Stichwort: Stauhelfer

Johanniter organisieren Impf-Termine für Mitarbeiter, Helfer und Klienten – M Homann Impfaktion

Johanniter organisieren Impf-Termine für Mitarbeiter, Helfer und Klienten

28. März 2021/in Region Hannover

HANNOVER (PM).  Der Weg zur Spritze war gut ausgeschildert. „Impfen“ stand auf dem Poster vor dem Johanniter-Zentrum in Hannover-Vahrenwald, dazu ein großer Pfeil – hier entlang. Am Sonnabend wurde am Kabelkamp das Personal der hannoverschen Johanniter-Kitas geimpft. Zwei unterschiedliche Welten – Erzieher und Rettungsdienstler – trafen bei dieser „Wir für euch“-Aktion aufeinander und verstanden sich auf Anhieb.

Die Prozedur für die Kita-Mitarbeitenden begann mit einem Mund/Rachen-Schnelltest. Nach einer Viertelstunde Wartezeit ging es weiter zur ärztlichen Beratung und Impfung. Dann eine Treppe hoch zum Ausruhen bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen in den Lehrsaal. Immer mit Maske, immer mit Abstand. „Wir konnten allen unseren Kita-Mitarbeitenden dieses Impfangebot machen und freuen uns, dass 76 Frauen und Männer es angenommen haben“, sagte Michael Homann von den Johannitern im Regionalverband Niedersachsen Mitte. Diese erste Impfung werde Sorgen nehmen und Entspannung in die Einrichtungen tragen.

Diana Lange und Marzena Lenga, die in der Küche der Kita Börgerstraße arbeiten, gehörten um 9.30 Uhr zu den Ersten auf der Liste, die bis in den Nachmittag hinein abgearbeitet wurde. „Ich hatte, was das Impfen angeht, zunächst Bedenken“, sagte Marzena Lenga, ein Gefühl, das sie mit vielen ihrer Kollegen teilt. Als aber ihr Entschluss für eine Impfung gefallen war, seien die Sorgen großer Erleichterung gewichen: „Jetzt kann man mein glückliches Gesicht hinter der Maske leider nicht sehen.“ Auch bei Erzieherin Annelie Hennecke und Heilpädagogin Birgit Mühlenbrink überwog die Freude: „Bei der Arbeit mit Kindern, gerade mit den Kleinsten in der Krippe, lässt sich einfach kein Abstand einhalten.“ Erzieherin Ramona Gutsche hofft durch das Impfen auf ein bisschen mehr Freiheit auch im Privaten: „Bei meinem Opa und mir war es ein Wettrennen, wer wohl als erstes geimpft wird. Heute bin ich dran, er hat aber schon in der kommenden Woche seinen Termin.“ Für Sozial-Assistentin Mirja Gilica-Ultes war es eine der ersten Begegnungen mit der Johanniter-Welt: „Ich fange erst im April in der Kita Börgerstraße an. Toll, dass es gleich mit einer Impfung startet.“

Für die Aktion hatten zahlreiche Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer sich am Sonnabend Zeit genommen. Benjamin Häselbarth, Bereichsleiter Sondereinsatzdienste und Thomas Bieniek, Bereichsleiter Notfallmanagement, hatten organisiert und vorbereitet. Mitarbeiter aus dem Organ-Transportdienst und Helfer aus dem Ehrenamt übernahmen den Mund/Rachen-Schnelltest, behielten den Überblick bei den nötigen Dokumenten für die Impflinge und die Ablage und beantworteten Fragen aller Art. Liesa Krüger, Einrichtungsleiterin der Kita Weltkinder, blieb nach ihrer eigenen Impfung gleich vor Ort und begleitete ihre Kollegen einzeln von der Impfung bis zum Ausruh-Raum. Aus ihrer Kita waren so gut wie alle Mitarbeitenden der Einladung gefolgt. „Die Impfung wird sich auf unseren Alltag auswirken“, sagte sie. In den kommenden Wochen werde sich das pädagogische Personal im Austausch und Kontakt mit Kindern und Eltern bestimmt sicherer fühlen.

Am Sonntag ging es mit dem Impfen im Johanniter-Ehrenamtszentrum in Hannover-Linden nahtlos weiter. Dort war den ganzen Tag über ungewöhnlich viel los im Erdgeschoss des Gilde Carré, wo sich insgesamt 133 Personen aus verschiedensten Bereichen ihre Impfung abholten. Unter ihnen waren Pflegekräfte, Mitarbeitende und Mieter im Betreuten Wohnen sowie Ehrenamtliche aus den sozialen Diensten. Zu letzteren gehörte Silvia Füssel, die sich ehrenamtlich im ambulanten Hospizdienst engagiert und froh über den Schutz ist. Während sie nach ihrer Impfung eine Viertelstunde wartete, schallte von nebenan Gelächter herüber. Drei Frauen klönten – mit Abstand und Maske – und brachten so gemeinsam die Wartezeit herum. Sie nehmen derzeit am Vorbereitungskurs für Hospizhelfer teil und werden schon bald schwer kranke Menschen begleiten. „Es ist super organisiert hier“, sagten sie. Dafür verantwortlich zeichneten Anke Rohlfs und Jasmin Heinecke vom Ehrenamtszentrum sowie David Felix-Meinholz, Leiter des Betreuten Wohnens der Johanniter in Hannover. Die Impfung selbst übernahmen wieder Kollegen. Ehrenamtliche Helfer aus dem Ortsverband Hannover-Wasserturm maßen Temperatur, berieten ärztlich und impften schließlich.

Sonja Huxolt vom Team des Betreuten Wohnens im Gilde Carré musste bis zum Nachmittag auf ihre Impfung warten. Kein Problem für sie, solange kümmerte sie sich um die Mieter der Wohnanlage, die nach und nach ihre Termine wahrnahmen. „Alle sind aufgeregt, aber freuen sich auch über die Impfung“, sagte sie. „Viele haben große Angst vor einer Infektion und es gibt die Gefahr, dass die Menschen vereinsamen. Die Impfung verschafft etwas Erleichterung und spendet Hoffnung.“ Auch im Ehrenamtszentrum hieß es wie am Vortag bei allen zum Abschied: „Schönes Wochenende noch! In ein paar Wochen sehen wir uns wieder.“

 

Johanniter sehen schnelle Umsetzungen von flächendeckenden Bürgertestungen gefährdet – Schnelltest JUH

Johanniter sehen schnelle Umsetzungen von flächendeckenden Bürgertestungen gefährdet

22. März 2021/in Niedersachsen

HANNOVER (PM).  Mit der Möglichkeit der sogenannten „Bürgertestungen“ für die Bevölkerung auf der Grundlage der Vorgaben des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) vom 9. März 2021 wird der Bedarf an diesen Testungen stark steigen. Derzeit gehen Experten von 120.000 bis 200.000 Testungen pro Woche in Niedersachsen aus – die Ostertage stellen dabei eine besondere Herausforderung dar. Damit diese Nachfrage gedeckt werden kann, sollte aus Sicht des Landesverbandes der Johanniter-Unfall-Hilfe Niedersachsen/Bremen schnellstmöglich ein flächendeckendes Angebot für Schnelltestungen geschaffen werden, um die rasant wachsenden Infektionszahlen zu begrenzen.

Allerdings hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung am 12. März 2021 eine Allgemeinverfügung veröffentlicht, die schärfer formuliert ist, als die Bundesvorgabe und damit eine zügige Umsetzung erschwert.

„Die aktuellen Vorgaben stellen einen schnellen Umsetzungserfolg aus unserer Sicht infrage“, so Hannes Wendler, Mitglied im Landesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe Niedersachsen/Bremen.

Insbesondere sind zeitraubende Einzelbeantragungsverfahren durch die Gesundheitsämter zu nennen, die auch die Johanniter ausbremsen. Deshalb fordert die Johanniter-Unfall-Hilfe an Stelle von Einzelbeantragungsverfahren eine generelle Bevollmächtigung der Hilfsorganisationen zur Umsetzung der Bürgertestungen, um schnellstmöglich ein flächendeckendes Angebot für Schnelltestungen zu schaffen.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe verfügt über die erforderlichen Konzepte, Fachexpertise und medizinisch geschultes Personal, hauptamtlich sowie ehrenamtlich, zur schnellen und qualitativ hochwertigen Umsetzung. Die Leistungsfähigkeit der Johanniter zeigt sich derzeit nicht zuletzt während der Umsetzung der Impfstrategie in den Impfzentren, die von den Johannitern massiv unterstützt wird.

Darüber hinaus sieht die Johanniter-Unfall-Hilfe die zeitliche Mindestvorhaltung einer Teststation beziehungsweise eines Testzentrums von 20 Wochenstunden und die Vorgabe der Vorhaltung „nachmittags und an Wochenenden“ sehr kritisch und nicht im Sinne der Maßnahme.

„Diese Vorgaben berauben uns in Niedersachsen dringend benötigter Testkapazitäten, die nicht zuletzt durch ehrenamtliche Helfende in Gebieten mit geringerem Testbedarf (geringerer Bevölkerungsdichte, ländlicher Raum) durchgeführt werden könnten,“ so Wendler.

Beispielsweise wäre es denkbar, an einem kleineren Standort montags bis freitags in der Zeit von 6 bis 9 Uhr für Pendler, die den ÖPNV nutzen, Testungen anzubieten. Dies wäre nach der Verfügung nicht möglich, da es insgesamt nur 15 Wochenstunden wären.

„Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, allen Menschen täglich ein unkompliziertes Testangebot in ihrer Nähe anbieten zu können. Dies wird nur funktionieren, wenn die Menschen kurze Wege haben und das Angebot einfach zu handhaben ist“, sagt Hannes Wendler.

Deshalb ist es aus Sicht der Johanniter-Unfall-Hilfe notwendig, alle zur Verfügung stehenden Kapazitäten und Möglichkeiten, seien es hauptamtliche oder ehrenamtliche, für den Aufbau von Testkapazitäten im Sinne der Pandemiebekämpfung zu nutzen.

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