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Schlagwortarchiv für: Langenhagen

Leiterin Adolf ist begeistert vom Interimsbau für die Hermann-Löns-Schule – Rote Schule LGH

Leiterin Adolf ist begeistert vom Interimsbau für die Hermann-Löns-Schule

22. August 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). „Ich bin begeistert“, sagte Petra Adolf am Freitag, 21. August, über die „Rote Schule“. Die Worte der Leiterin der Hermann-Löns-Schule richteten sich an Bürgermeister Mirko Heuer, Tilmann Graupner von Pfitzner Moorkens Architekten sowie Stefan Feldevert und Reinhard Holt von E.Rent Raumsysteme. Sie waren zu Gast bei der Schule an der Niedersachsenstraße, um gemeinsam mit deren Leiterin den neuen Interimsbau zu besichtigen. In ihm startet am Donnerstag der Schulbetrieb; der Umzug ist in vollem Gange.  

Wobei die Bezeichnung Interimsbau seitens der Schule überholt ist. Dies sei „die Rote Schule“, berichtete Adolf und wies auf die Fassade des dreigeschossigen Gebäudes. Dank der strahlenden Signalfarbe ist die neue Unterrichtsstätte für gut 270 Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter von weitem gut zu erkennen.

„Ich habe es mir nicht so komfortabel vorgestellt“, gestand Adolf, bevor sie eine der drei Türen des Haupteingangs auf der Westseite des Gebäudes aufschloss. Der L-förmige Bau ist aus 168 Einzelmodulen zusammengesetzt und beherbergt auf einer Gesamtfläche von etwa 3.000 Quadratmetern 16 allgemeine Unterrichtsräume und mehrere Unterrichtsräume. Im barrierefreien Erdgeschoss befinden sich Lehrerzimmer und andere Verwaltungsräume sowie wie der Hortbereich. Im Dachgeschoss ist unter anderem die Bücherei untergebracht.

Der von E.Rent Raumsysteme angemietete Modulbau zeichnet sich durch einen hohen Standard aus. Die 64 Quadratmeter großen Klassenräume sind 2,60 hoch, verfügen alle über eine Akustikdecke und acht Fenster mit Außenjalousie, die auch als Sonnenschutz eingesetzt werden kann. Für die Heizung wurde ein separates Modul errichtet. „Das Gebäude wird noch ans Nahwärmenetz angeschlossen. Die Leitungen sind bereits verlegt“, kündigte Heuer an.

Der Entwurfsplan wurde zwischenzeitlich geändert. Der Bau konnte nicht am ursprünglichen Standort realisiert werden, da wegen der Corona-Pandemie besondere Auflagen für Erd- und Tiefbauarbeiten erlassen wurden. Der Grundriss wurde kurzerhand gedreht und auf einen freigegebenen Bereich verschoben. Dank dieser Lösung konnte ein Verzug abgewehrt und mit dem Bau des Interimsbaus im Mai dieses Jahres begonnen werden.

Etwa 3,5 Mio. Euro investierte die Stadt Langenhagen, um für die Grundschule als Übergangsgebäude die „Rote Schule“ zu schaffen. Sie wird diese nutzen während der historische Altbau aufwendig saniert und die anderen Schulteile durch Neubauten ersetzt werden. Geplante Dauer der aufwendigen Maßnahme: bis Herbst 2022. Der erste Gebäudeteil soll Mitte September zurückgebaut werden.

„Schenke Leben, spende Blut“: 79 Personen beim Aktionstag im Rathaus – Blutspende Langenhagen

„Schenke Leben, spende Blut“: 79 Personen beim Aktionstag im Rathaus

19. August 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). „Schenke Leben, spende Blut“ – dem Aufruf vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) folgten am Dienstag, 18. August, 79 Personen. Sie nutzen den Aktionstag im Rathaus, um einen Beitrag für das Allgemeinwohl zu leisten. Denn auch in Zeiten des Coronavirus werden Blutspenden dringend benötigt, um Blutpräparate für Therapien und Notfallversorgung zur Verfügung zu haben.

„Mit dem Ergebnis des Aktionstags im Rathaus sind wir sehr zufrieden“, berichtet Roswita Falkenberg, zweite Vorsitzende der DRK-Ortsgruppe Langenhagen. Deren Mitglieder richten zusammen mit Vertretern der DRK-Blutspendedienst-Gesellschaft der Landesverbände des Deutschen Roten Kreuz Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Oldenburg und Bremen (Blutspendedienst NSTOB) seit 2006 einmal im Jahr einen Blutspende-Termin für die Beschäftigten der Stadt Langenhagen aus. An ihm können seit jeher auch interessierte Spenderinnen und Spender außerhalb der Verwaltung teilnehmen. 2019 betrug die Gesamtzahl der Spendenden 92; 2018 waren es 77.

Der bewährte Aktionstag zeichnete sich jedoch 2020 durch eine Besonderheit aus. Aufgrund der zu beachtenden Corona-Regeln gab es kein Buffet zur Stärkung im Nachgang einer Spende, sondern Lunchpakete. Sie enthielten neben etwas Obst auch belegte Brotscheiben, welche vier Helferinnen der DRK-Ortgruppe frisch zubereitetet hatten.

Die nächsten Blutspende-Termine finden am 15. September in der Friedrich-Ebert-Schule sowie am 20. Oktober beim Sport-Club Langenhagen (SCL) in der Leibnizstraße statt. Zwischen 16 und 19.30 Uhr können dort wieder alle gesunden Menschen im Alter von mehr als 18 Jahren Blut spenden und damit Leben schenken.

KVN schalten Online-Terminvergabe für Reiserückkehrer – BGPress 3452

KVN schalten Online-Terminvergabe für Reiserückkehrer

16. August 2020/in Region Hannover

HANNOVER/LANGENHAGEN. Seit Freitag (14. August) hat die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) ein Online-Terminportal für freiwilligen Corona-Tests für Reiserückkehrer aus Nichtrisikogebieten aus dem Ausland geschaltet.

Verbunden damit ist eine Zentralisierung der Probeentnahmen nicht nur für Pflichttests bei Flugreiserückkehrern aus Risikogebieten – darunter seit Samstag auch der größte Teil Spaniens – als auch für die seit diesem Tag laufenden Online-Termin über das Portal der KVN (www.kvn.de/coronatest).

Die Termine über dieses Portal werden in der Zeit von 8:00 – 24:00 Uhr im 7-Minuten-Takt vergeben. Schaut man allerdings auf das Portal der KVN, so sind alle Termine auch schon am Montag und die Termine am Dienstag bis in die Nachmittagsstunden vergeben (Stand Sonntag 19:00 Uhr). Die Johanniter betreiben mit ihren Einsatzkräften das inzwischen erweiterte Corona-Testzentrum zwar rund um die Uhr, allerdings nur für Reiserückkehrer, die auf dem Flughafen Langenhagen landen und sich freiwillig testen lassen wollen oder der Testpflicht unterliegen. Für freiwillige Tests über das Online-Portal gelten die oben genannten Uhrzeiten. Das Drive In beim Deutschen Roten Kreuz in Empelde als weitere Testmöglichkeit ist am Samstag von der KVN eingestellt worden.

Personen, die mit dem PKW zum Flughafen kommen, können in dem gut ausgeschilderten Parkhaus 6 parken und dann zu Fuß Richtung Terminal C, wo sich das zentrale Corona-Testzentrum der Johanniter vor dem Gebäude befindet.

KVN schalten Online-Terminvergabe für Reiserückkehrer – BGPress 3446

Der Parkplatz für die Online-Terminvergabe zum Corona-Test für Reiserückkehrer ist gut ausgeschildert © Bernd Günther

Nach Aussagen von Bettina Martin (Johanniter) wurden am Freitag 1.200 und am Samstag sogar 1.700 Reiserückkehrer getestet. Samstagsfrüh kam es dann bei fast zeitgleicher Ankunft von 3 Flugzeugen aus Plama de Mallorca zu einem ersten erheblichen Rückstau bei den Testungen. Hinzu kamen noch die zusätzlichen Online-Termine, die sich ebenfalls in die lange Warteschlange einreihen mussten. Hierbei wurden vermehrt die Abstandsregeln der Flugreisenden vor dem Testzentrum nicht mehr eingehalten. Bettina Martin versicherte aber, dass auf dem Testareal der Johanniter eine Security für die Einhaltung der Masken- und Abstandspflicht sorgt.

Im Flughafengebäude sind gut sichtbar Schilder zum Corona-Testzentrum aufgestellt. Außerdem weist der Airport im Gebäude laufend auf die Einhaltung der Regeln und den Hinweis zum Testzentrum mehrsprachig hin.

KVN schalten Online-Terminvergabe für Reiserückkehrer – BGPress 3451

Reiserückkehrer auf dem Weg zum gut ausgeschilderten Corona-Testzentrum © Bernd Günther

Am heutigen Sonntag stellte sich der Betriebsablauf deutlich entspannter im Corona-Testzentrum dar. In der Regel sind zu testende Personen bei normalem Betrieb innerhalb von 20 Minuten durchgeschleust. Die Ergebnisse gibt es dann in einem Zeitraum von in der Regel 24 Stunden per SMS oder Corona-Warn-App.

Die Nutzung der Online-Terminvergabe der KVN gestaltet sich einfach und übersichtlich und trägt deutlich zur Entlastung der Hausärzte bei Nachfragen von Reiserückkehrern bei. Die Termine müssen aber, wenn sie kostenlos durchgeführt werden sollen, innerhalb von 72 Stunden nach Einreise aus dem Ausland durchgeführt werden.

Der Pressesprecher der KVN, Dr. Uwe Köster teilte inzwischen mit, dass am Sonntag 1.800 Testungen durchgeführt wurden. 270 davon kamen über das Online-Portal. Auch Reiserückkehrer aus Riskiogebieten, die mit anderen Verkehrsmitteln aus dem Ausland eingereist sind, können sich über das Online-Portal für einen Testtermin anmelden. Die Testzeiträume beim Portal werden laut Köster ggf. noch einmal an die Ankunftzeiten von Flugzeugen aus Risikogebieten angepasst, um sich dann gezielt auf die Flugreisenden im Corona-Testzentrum am Airport zu konzentrieren.

Starke Rauchentwicklung an der Walsroder Straße in Langenhagen – BGPress 3380© Bernd Günther

Starke Rauchentwicklung an der Walsroder Straße in Langenhagen

12. August 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Ortsfeuerwehren Godshorn und Langenhagen wurden am Mittag zu einer starken Rauchentwicklung alarmiert. Beim Eintreffen brannten Reste von circa zehn Holzpaletten. Die Paletten waren vor einem Lager aufgestapelt.

Durch die Hitzeentwicklung wurde die Außentür stark in Mitleidenschaft gezogen. Ein Durchbrennen in das innenliegende Lager konnte einerseits durch die Tür verhindert werden. Andererseits wurde das im Kellergeschoss liegende Lager umfangreich mit Brandrauch gefüllt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten im Verlauf Nachlöscharbeiten durch und belüfteten das Lager. Während der Maßnahmen wurde die Ortsfeuerwehr Langenhagen zu einer Türöffnung alarmiert. Die Godshorner Einsatzkräfte konnten bereits auf der Anfahrt abdrehen. Unter der Leitung von Zugführer Karsten Patz waren 25 Einsatzkräfte vor Ort. Der Einsatz war nach gut einer Stunde abgearbeitet.

Corona-Tests in Hannover werden am Flughafen Langenhagen konzentriert – Zentrales Testzentrum© Bernd Günther

Corona-Tests in Hannover werden am Flughafen Langenhagen konzentriert

11. August 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN (PM). Das Corona‐Testzentrum am Flughafen Langenhagen ist am 11. August 2020, 0:00 Uhr von der Region Hannover in die Zuständigkeit der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen übergegangen. Sie übernimmt die dort aufgebauten Einrichtungen, um die Testungen von Reiserückkehrern fortzusetzen und an einem Standort zu konzentrieren. Das Testzentrum in Empelde, das die KVN bislang in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz unterhielt, wird zeitnah nach Langenhagen verlegt. „Um Synergieeffekte zu nutzen, ist es derzeit sinnvoll, die Corona‐Tests an einem Standort in der Region Hannover zu konzentrieren“, begründet Nicole Löhr, Geschäftsführerin der KVN Bezirksstelle Hannover, die Verlegung des Testzentrums. „Für den Standort Langenhagen spricht aber auch seine gute Erreichbarkeit über die Autobahn und per S‐Bahn.“

Eine weitere Überlegung: Für Rückkehrer von einer Flugreise ist es sehr praktisch, wenn sie gleich bei ihrer Ankunft im Flughafen den – für viele sogar verpflichtenden – Test machen können. Andernfalls müssten sie vom Flughafen noch nach Empelde fahren oder nach Rückkehr in ihr Zuhause sich noch einmal zum Testzentrum aufmachen. „Wer nicht zum Test verpflichtet ist, würde möglicherweise darauf verzichten, weil ihm das zu umständlich wäre. Mit Langenhagen halten wir ein niederschwelliges Angebot für die Rückkehrer bereit“, so Löhr.

Die Zahlen vom Wochenende geben ihr Recht: Am Samstag und Sonntag wurden in Langenhagen rund 1.400 Tests täglich durchgeführt. Jetzt steigt aber auch in Empelde die Testfrequenz: Am Montag waren es dort rund 230 Tests. Das spricht aus Sicht der KVN dafür, die Standorte zusammenzulegen. Die KVN wird die Zusammenarbeit sowohl mit den Johannitern wie mit dem DRK fortsetzen – die Johanniter werden die Testungen der Flugrückkehrer weiterführen, das DRK parallel dazu die Drive‐In‐Testungen am Flughafen organisieren.

Die Region Hannover war in der letzten Juliwoche auf Wunsch des Landes in Vorleistung gegangen und hatte das Testzentrum am Flughafen organisiert. Die neue Bundesverordnung bietet keine Rechtsgrundlage, die es der Region Hannover erlaubt, derartige Kosten im eigenen Haushalt zu übernehmen. Cora‐Jeanette Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit der Region Hannover: „Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Beteiligten, die die schnelle Errichtung und Inbetriebnahme der Testeinrichtung ermöglicht haben. Im besonderen Maße gilt dies für die Johanniter und den Flughafen Hannover, aber auch für die Kassenärztliche Vereinigung, die mit der Region Hannover gemeinsam nach Lösungen gesucht hat.“

Die niedersächsische Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann bedankt sich ebenfalls bei allen Beteiligten für den schnellen Aufbau des Testzentrums am Flughafen: „Hier wurde innerhalb kürzester Zeit die Infrastruktur für niedrigschwellige Tests geschaffen. Angesichts der steigenden Infektionszahlen ist das ein ganz wichtiger Beitrag im Kampf gegen die Pandemie denn das Virus reist mit. Deshalb gibt es seit vergangenem Samstag die Testpflicht, für alle, die aus Risikogebieten zurückkommen.“ Bis ein negatives Testergebnis vorliege, müsse man sich nach der Rückkehr zunächst in häusliche Quarantäne begeben, macht die Ministerin noch einmal deutlich.

„Ich appelliere eindringlich an alle Urlaubsrückkehrerinnen und ‐Rückkehrer, die hier vorhandene Möglichkeit für kostenlose Tests auch wirklich in Anspruch zu nehmen. Auch Reiseziele wie Mallorca, die vom RKI nicht als Risikogebiete ausgewiesen sind, weisen derzeit erhöhte Infektionszahlen auf. Mit den kostenlosen Tests am Flughafen kann das Risiko für eine Weiterverbreitung des Virus deutlich reduziert werden“, so Reimann.

Wer sich in Langenhagen testen lassen möchte, aber nicht mit dem Flugzeug einreist, ist derzeit noch darauf angewiesen, sich über seinen Hausarzt einen Testtermin reservieren zu lassen. Die KVN arbeitet aber mit Hochdruck daran, ein onlinegestütztes Buchungssystem einzuführen. Dann können sich Testwillige von außerhalb selbst für einen Testtermin anmelden, ohne ihren Hausarzt in Anspruch nehmen zu müssen. Auch die Testergebnisse, sofern sie negativ sind, werden dann online abrufbar sein.

Das Testzentrum am Flughafen wird, von wenigen Stunden Nachtruhe in Abstimmung mit dem Flugplan, rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche geöffnet sein und über die erforderlichen Testkapazitäten verfügen, um parallel eintreffende Fluggäste und angemeldete Testpersonen zu versorgen.

Mit ihren Testeinrichtungen will die KVN auch die niedersächsischen Hausärzte entlasten, von denen viele selbst Testungen durchführen. Mit Einführung der kostenlosen Corona‐Tests für Urlaubsrückkehrer rechnet die KVN mit einem starken Ansteigen des Testaufkommens. Dann können viele Hausarztpraxen Schwierigkeiten haben, neben der Grundversorgung ihrer Patienten auch noch massenhaft Corona‐Tests durchzuführen oder zu organisieren.

Zwischenbilanz der Johanniter im Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2062

Zwischenbilanz der Johanniter im Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover

11. August 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Aus Sicht der Johanniter ist das vergangene Wochenende gut im Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover verlaufen. Die Stimmung sowohl unter Helfern als auch Passagieren sei gut gewesen. 

Durch die seit Samstag von Bundesgesundheitsminister Jens Span eingeführte Testpflicht haben die Einsatzkräfte der Johanniter einen Anstieg um gut 30% bei den Abstrichen zu verzeichnen. Dieses haben die Johanniter aber mit den vorhandenen Kapazitäten gut abdecken können. Wir haben immer 15 Einsatzkräfte vor Ort, so Bettina Martin von den Johanniter, die die Passagiere registrieren und den Abstrich vornehmen.

Im Schnitt sind die ankommenden Fluggäste dort innerhalb weniger Minuten durch das Corona-Testzentrum am Flughafen in Langenhagen durch, je nach Auslastung des Fliegers und ob Risikogebiet oder nicht können die Wartezeiten aber variieren. Am Wochenende hat das Testzentrum von Sonnabend, 6 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, 2448 Menschen getestet. Insgesamt wurden seit Inbetriebnahme der Station auf dem Airport 10.196 Tests durchgeführt.

Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2142

Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover

4. August 2020/in Region Hannover

HANNOVER / LANGENHAGEN (PM). Direkt aus dem Urlaubsflieger zum Corona-Test – so läuft es seit vergangenem Mittwoch am Flughafen Hannover. 3.300 Urlaubsrückkehrinnen und -rückkehrer und damit 30 bis 40 Prozent der Reisenden haben sich bereits freiwillig testen lassen – ein guter Zuspruch, findet Gesundheitsministerin Carola Reimann.

Heute machte sie sich ein Bild vor Ort, sprach mit Organisatoren und Reisenden. „Das Angebot für die Reisenden ist vor allem niedrigschwellig. Noch bevor man die Heimfahrt antritt, gibt es die Möglichkeit eines Corona-Tests. Ich bin sehr beindruckt von der Organisation und danke den Verantwortlichen des Flughafens, der Region Hannover und der Johanniter Unfall-Hilfe. Das Testzentrum wurde schnell eingerichtet, als klar war, dass diese Testmöglichkeiten geschaffen werden müssen. Jetzt läuft der Betrieb hier so routiniert und professionell, dass es den Reisenden sehr leicht gemacht wird. Hat man sich auf der Reise mit dem Virus infiziert, kann der Test einen wichtigen Beitrag leisten, andere nicht zu gefährden und das Virus nicht weiter zu verbreiten.“

Die Bilanz nach einer Woche Testungen zeigt bei 16 Fluggästen von insgesamt 1.705 getesteten Personen eine Infektion. „Ich hoffe, dass diese Quote weiter so stabil niedrig bleibt. 1 Prozent klingt vielleicht wenig, aber jedem muss klar sein, dass schon wenige unerkannt Erkrankte ein großes Risiko darstellen“, so die Ministerin.

Da der Test lediglich eine Momentaufnahme darstellt, ruft die Gesundheitsministerin weiter zur Vorsicht auf: „Wir haben es alle in der Hand, dass es nicht zu einer zweiten Welle kommt. Egal ob auf Reisen oder im Alltag zu Hause, wir müssen weiter auf Abstand und Hygiene achten!“

Reisende aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich in häusliche Isolierung zu begeben und das Gesundheitsamt am Wohnort zu informieren.

Seit dem 1. August kann sich jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, innerhalb von 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten wird zurzeit auf Bundesebene vorbereitet.

Die Kosten dafür werden seit dem 1. August vom Bund übernommen, wenn der Test innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise gemacht wird. Reisende sollten sich an ihre Hausarztpraxis bzw. außerhalb der Sprechzeiten an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 oder ihr Gesundheitsamt wenden.

Neben dem Testzentrum am Flughafen wird die Kassenärztliche Vereinigung flächendeckend Testzentren einrichten. Diese werden in den nächsten Tagen sukzessive in Betrieb gehen.

Reisende, die sich nicht direkt als Fluggast am Flughafen testen lassen können, müssen in der Arztpraxis beispielsweise durch einen Boarding-Pass, ein Ticket oder eine Hotelrechnung glaubhaft nachweisen, dass ein Auslandsaufenthalt stattgefunden hat.

Reisende finden alle wichtigen Informationen zum Testzentrum am Flughafen unter https://www.hannover-airport.de/rund-ums-fliegen/coronavirus-passagierinformationen/

Nach Angaben der Johanniter sind inzwischen 3.316 Personen (Stand 04.08.2020 6:00 Uhr) am Airport getestet worden. Die Johanniter arbeiten im Corona-Testzentrum am Airport in drei Schichten mit jeweils 15 Mitarbeitern. Sechs Ortsverbände mit rund 120 Helfern und Mitarbeitenden aus dem Regionalverband Niedersachsen Mitte sind aktuell im Einsatz: Federführend der Nordhannoversche Ortsverband um Einsatzleiter Helge Vogelsang, der durch die Ortsverbände Hannover-Wasserturm, Wunstorf-Steinhuder Meer, Aller-Leine, Landesbergen und Deister unterstützt wird. Die ehren- wie hauptamtlichen Johanniter kümmern sich mit ihrem medizinischen Know-how und ihren Erfahrungen im Bevölkerungsschutz – angefangen von den Komponenten Logistik und Kommunikation, also von Strom, Wasser, Internet über Schutz- und Testmaterial bis zur Büroausstattung, um die Sorgen und Nöte der Reisenden am Flughafen Langenhagen.

  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2060
    Gut abgeschirmt befindet sich das Corona-Testzentrum im Bereich der Ankunftsebene am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2062
    Das Corona-Testzentrum der Johanniter am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2071
    Hinweisschilder weisen den Reiserückkehrern den Weg zum Testzentrum am Flughafen Hannover © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2080
    Material zur Probenentnahme liegt bereit © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2093
    Gesundheitsministerin Carola Reimann informiert sich über das Corona-Testzentrum für rückkehrende Fluggäste aus dem Ausland © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2117
    Dr. Raoul Hille, Geschäftsführer Hannover Airport © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2124
    Uwe Beyes, Mitglied im Landesvorstand der Johanniter im Landesverband Niedersachsen/Bremen © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2131
    Der vorgelagerte Registrierungsbereich für Fluggäste, die sich freiwillig testen lassen wollen © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2135
    Eine Helferin der Johanniter warten an einer Registrierungsstelle auf die nächsten Flugäste © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2136
    Helge Vogelsang, stellvertretender Dienststellenleiter im Nordhannoverschen Ortsverband und Einsatzleiter der Johanniter, erklärt Carola Reimann bei dem Rundgang den Ablauf © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2142
    Helge Vogelsang, stellvertretender Dienststellenleiter im Nordhannoverschen Ortsverband und Einsatzleiter der Johanniter, erklärt Carola Reimann bei dem Rundgang den Ablauf © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2159
    Gesundheitsministerin Reimann informiert sich über die Probenentnahme © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2160
    Ein Fluggast übergibt die notwendigen Unterlagen zur Durchführung der Probe an den Johanniter-Mitarbeiter © Bernd Günther
  • Gesundheitsministerin besucht Corona-Testzentrum am Flughafen Hannover – BGPress 2170
    Probenentnahme bei einem Fluggast nach Ankunft am Flughafen Langenhagen.

 

Region startet Corona-Tests am Flughafen – Probenentnahme JUH

Region startet Corona-Tests am Flughafen

28. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Ab Mittwoch, 29. Juli, können sich Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus Risikogebieten auch am Flughafen Hannover freiwillig und kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die erste Möglichkeit besteht für Rückkehrende am Mittwochabend. In Abstimmung mit dem Niedersächsischen Gesundheitsministerium hat das Gesundheitsamt der Region Hannover die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. mit der Durchführung der Tests beauftragt.

Die Region ist damit – nach Gesprächen mit der Landesebene – vertraglich und im Vertrauen auf die bisherige Zusage der Übernahme der Kosten durch das Land auf der Basis der Regelung von Bund und Ländern eine Verpflichtung eingegangen. Eine erste Teststation wird auf einem der Parkdecks des Flughafens eingerichtet, die Vorbereitungen haben am heutigen Dienstagnachmittag (28. Juli) begonnen, der Aufbau wird Mittwoch im Laufe des Tages abgeschlossen sein. Das Angebot richtet sich an Reisende aus Risikogebieten. Die Testungen sind bis Sonntag, 2. August zunächst freiwillig. Der Bund hat angekündigt, eine verpflichtende Testung für Rückkehrer aus Risikogebieten ab Montag einzuführen. Derzeit rechnet das Gesundheitsamt nach Angaben des Flughafens mit insgesamt rund 800 Reisenden täglich. „Der Test für Reisende aus Risikogebieten trägt dazu bei, mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen und Infektionsketten zu unterbrechen.“ erläutert Cora-Jeanette Hermenau, Dezernentin für Öffentliche Gesundheit der Region Hannover. „Dem Flughafen Hannover bin ich sehr dankbar für die gute Kooperation und den zielführenden Austausch“.

Dr. Raoul Hille, Geschäftsführer Hannover Airport:

„Wir begrüßen es sehr, dass durch die gute Zusammenarbeit mit den zuständigen Gesundheitsbehörden, das Testzentrum am Hannover Airport so schnell in Betrieb gehen kann. Durch die Möglichkeit für Passagiere aus Risikogebieten, sich direkt nach der Ankunft testen zu lassen, erhöht sich für die Flugreisenden die Sicherheit. Dies wird sich auch positiv auf die Wiederbelebung des Flugverkehrs und der gesamten Touristikbranche auswirken.“

Sportplatz der Leibniz IGS wird umgestaltet und vorübergehend Standort für Interimsbau – Sportplatz IGS Leibniz

Sportplatz der Leibniz IGS wird umgestaltet und vorübergehend Standort für Interimsbau

24. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN (PM). Die Leibniz IGS erhält einen neuen Sportplatz. Die Umgestaltung erfolgt in zwei Bauabschnitten, da der Bereich hinter der Turnhalle übergangsweise als Standort für einen Interimsbau genutzt werden muss. Er wird bis zum Schulbeginn 2020/21 bezugsfertig sein.

Damit die Module für den Interimsbau auf den Sportplatz geliefert werden können, hat die Stadt am Mittwoch, 22. Juli, mit dem Bau der Baustellenzufahrt begonnen. Sie führt zwischen Spielplatz Rathenaustraße und Turnhalle in den hinteren Teil des Schulaußengeländes. „Die Tragschicht aus Schotter haben wir bereits hergestellt. In der nächsten Woche wird dann auch die Asphaltschicht eingebaut“, berichtet Thomas Köllermeier von der Abteilung „Stadtgrün und Friedhöfe“. Die Zufahrt soll sowohl für die Erschließung der LIGS-Baustelle als auch zu einem späteren Zeitpunkt für den Neubau der Kita Veilchenstraße genutzt werden.

Im ersten Bauabschnitt wird der Interimsbau an der Grenze zum Spielplatz Rathenaustraße errichtet. Diesen wird die Schule nutzen, solange der neue Klassentrakt auf dem Schulgelände in Bau ist. Nach den derzeitigen Plänen wird er im Sommer 2021 fertiggestellt. In einem weiteren Bauabschnitt erhält die LIGS im Bereich des Sportplatzes eine neue Multisportarena für Fußball und Basketball sowie eine neue Sport-Fitnessanlage im nordwestlichen Teil, an der Turnhalle.

„Ich finde es wichtig, dass wir schon jetzt für die Schülerinnen und Schülern der LIGS etwas Neues auf dem Sportplatz schaffen“, sagt Stadtbaurat Carsten Hettwer. „Wir planen so viele Veränderungen an der Schule, die in Teilen bis ins Jahr 2022 hineinreichen werden. Die Zeit bis dahin wird allen Beteiligten bestimmt kürzer vorkommen, wenn sie sich zwischendurch über fertiggestellte Etappen freuen können.“

Nach dem Rückbau des Interimsbaus und nach Fertigstellung des Neubaus der Kita Veilchenstraße erhält die LIGS im zweiten Bauabschnitt zudem ein neues Rasenspielfeld mit zwei Toren, eine neue Beachvolleyball-Anlage, neue Laufbahnen und eine Weitsprung-Grube.

In die Umgestaltung und die Aufwertung des LIGS-Sportplatzes investiert die Stadt knapp 490.000 Euro.

Fahrbahnsanierung im Abschnitt Walsroder Straße hat pünktlich begonnen – Sanierung Walsroder

Fahrbahnsanierung im Abschnitt Walsroder Straße hat pünktlich begonnen

23. Juli 2020/in Verkehr

LANGENHAGEN (PM). Die Sanierung der Fahrbahn der Walsroder Straße zwischen nördlich der Niedersachsenstraße und einschließlich Einmündungsbereich Leibnizstraße hat am Donnerstag, 23. Juli, pünktlich begonnen. Der Straßenabschnitt ist seit dem frühen Morgen für den Verkehr gesperrt.

Die beauftragte Baufirma fräst dort bereits die alte Fahrbahndecke ab. Sie wird bis auf eine Tiefe von zehn Zentimeter abgetragen; anschließend wird eine neue Asphaltschicht eingebaut. Der Zeitplan ist eng getaktet: Alle Arbeiten sollen bis Sonntag, 26. Juli, abgeschlossen sein.

Denn gleich im Anschluss wechselt die Baustelle in die Theodor-Heuss-Straße. Diese wird ab Montag, 27. Juli, ab Einmündung Bothfelder Straße bis einschließlich 5. August gesperrt. Dort wird ebenfalls die Fahrbahn saniert – in mehreren Abschnitten mit einer Gesamtlänge von 1,7 Kilometern. Eine Übersicht, welche Abschnitte wann gesperrt sind, kann auf www.langenhagen.de/theodor-heuss-strasse heruntergeladen werden. Geh- und Radwege bleiben frei.

Bis die Fahrbahnsanierung in diesem Bereich am 6. August abgeschlossen ist, wird der Durchgangsverkehr über die Walsroder Straße umgeleitet. Die Strecke ist ausgeschildert ebenso wie die Anfahrt zur Wasserwelt Langenhagen. Sie ist während der Bautätigkeit durchgängig erreichbar, entweder über den Reuterdamm oder die Konrad-Adenauer-Straße.

Die Stadt empfiehlt allen Verkehrsteilnehmern, sich auf die bevorstehende Sperrung einzustellen und sie bei ihren Fahrten zu berücksichtigen.

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