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Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0901

Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee

18. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Bei dem Versuch, eine 26-jährige Person nach einem Badeunfall zu retten, kam ein männlicher 40-jähriger Helfer selber dabei in Badenot und ging im Silbersee in Langenhagen unter. Er hatte mit einem weiteren Helfer versucht, dem in Badenot  befindlichen zur Hilfe zu kommen.

Nach Informationen des Pressesprechers der Stadtfeuerwehr Langenhagen, Stephan Bommert, wurde sofort die DLRG und die Feuerwehr zu dem betroffenen Seeabschnitt gerufen. Sie nahmen mit insgesamt 4 Rettungsbooten umgehend die Personensuche im Wasser auf.

Da die Polizei bei dem Unfall in direkter Nähe der Unfallstelle bei einem anderen Einsatz sich aufhielt, nahmen die Polizeibeamten umgehend die Suche nach dem Untergegangenen im Wasser auf. Inzwischen war der zweite Helfer und die gerettete Person an Land

Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften begaben sich Feuerwehrfrauen und -männern als Suchkette ins Wasser, um den ufernahen Bereich abzusuchen. Fünf Taucher unterstützten bei der Suche unter Wasser.

Auch ein Polizeihubschrauber flog die Einsatzstelle an und unterstützte bei der Suche von oben.

An dieser Stelle im Silbersee ist aber durch starken Bodenbewuchs nur eine geringe Sichtweite gegeben. Einige Feuerwehrkräfte entdeckten mit ihrer Suchkette dann nach einer Stunde beim Tauchen die Person ungefähr 15 Meter vom Ufer in 3,5 Meter Tiefe am Boden des Sees. Die Person wurde aus dem Wasser geborgen und an Land sofort der Notärztin und dem Rettungsdienst übergeben. Unter Reanimationsmaßnahmen wurde der Verunglückte in einen bereitstehenden Rettungswagen gebracht. Hier konnte die Notärztin leider nur noch seinen Tod feststellen.

Insgesamt waren 86 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG und Polizei bei dem Einsatz. Das Gelände wurde während des Rettungseinsatzes weiträumig abgesperrt.

  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0864
    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
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    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0876
    Feuerwehrfrauen und -männer bilden im Wasser eine Suchkette in Ufernähe © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0881
    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
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    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
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    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
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    Auch ein Polizeihubschrauber unterstützte bei der Suche aus der Luft © Bernd Günther
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    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
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    Feuerwehrkräfte bauen einen Sichtschutz bei der Rettung des Verunglückten aus dem Wasser © Bernd Günther
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    Der Verunglückte wird unter Reanimation zu einem bereitstehenden Rettungswagen gebracht © Bernd Günther
  • Tragischer Badeunfall nach Rettungsaktion am Silbersee – BGPress 0965
    Große Suchaktion von DLRG und Feuerwehr nach Badeunfall am Silbersee in Langenhagen © Bernd Günther
Konzerte für Senioren jetzt unter neuer Leitung – Bläserquartett der Musikschule

Konzerte für Senioren jetzt unter neuer Leitung

9. Juli 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Über 60 Konzerte für Senioren hat Stefan Polzer, Leiter der Musikschule Langenhagen, bereits organisiert, jetzt macht er Schluss: Die Organisation der weiteren Veranstaltungen übernimmt der Leiter des Langenhagener Blasorchesters, Harald Sandmann.

Wegen der bevorstehenden Sommerferien ist es der Musikschule nicht möglich, die Konzerte weiter zu koordinieren. Umso mehr freut sich Stefan Polzer, dass diese schöne Aktion weitergeführt wird.

Dank der Initiative von Mirco Meutzner (Trompetenlehrer an der Musikschule) fand an Ostern ein ersten Vorspielen in einem Pflegeheim statt. Nach dieser erfolgreichen Veranstaltung wuchs in der Musikschulleitung schnell der Wunsch, alle Senioreneinrichtungen Langenhagens mit Musik zu versorgen. Neben Lehrkräften der Musikschule fanden sich schnell genug bereitwillige Musiker. Es konnte sogar schon an zwei Wochenenden in allen Einrichtungen gleichzeitig musiziert werden.

Die Freude war bei Bewohnern groß, besonders in Zeiten von Kontaktbeschränkungen durch Corona. So entstand die Idee, jeden Samstag in allen Heimen Konzerte zu spielen. Dank des Engagements vieler Beteiligter konnten noch weitere Musiker für die Aktion gewonnen werden.

Mitgemacht haben neben Lehrkräften und Schülern der Musikschule auch Musiker des Akkordeonclubs Langenhagen, des Musikvereins Godshorn, des Blasorchesters Langenhagen, des Shantychors Lohnde, von Hannover Brass, und einzelne Freunde und Bekannte von Stefan Polzer. Dieser bedankt sich zu seinem Abschied noch einmal besonders bei allen Beteiligten für die komplett ehrenamtliche Leistung.

Corona-Warn-App – Langenhagen macht mit – Corona Warnapp Heuer

Corona-Warn-App – Langenhagen macht mit

26. Juni 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Unter dem Motto „Corona-Warn-App – Langenhagen macht mit“ unterstützt die Stadtverwaltung Langenhagen die freiwillige Nutzung der Corona-Warn-App der Bundesregierung und ermuntert Mitarbeitende, aber auch Bürgerinnen und Bürger, dabei zu sein.

„Wir halten die App für sehr sicher und transparent. Und sie kann helfen, Infektionsketten auch bei Zufallsbegegnungen nachzuvollziehen“ fasst Bürgermeister Mirko Heuer die Vorteile zusammen. Er betont besonders die Freiwilligkeit des Mitmachens: „Niemand wird gezwungen, mitzumachen oder sich im Falle eines positiven Tests über die App zu melden. Aber wer mitmacht, hilft seinen Mitmenschen, auch in Langenhagen“, so Heuer weiter.

Bei der Umsetzung stand laut Bundesregierung das Thema Transparenz und Datenschutz ganz besonders im Fokus. Es werden demnach alle Daten lediglich anonymisiert gespeichert und nach 14 Tagen automatisch gelöscht.

Dies waren auch die Gründe für den Personalrat der Stadtverwaltung, die Empfehlung der App mitzutragen, erklärt Vorsitzender Peter Kleinsorge: „Unser Fokus ist der Mitarbeiterschutz und die Gesundheitsvorsorge. Die Corona-Warn-App kann ein wirksames Instrument zur Eindämmung der Pandemie sein, deshalb stehen wir klar dahinter“.

Zur Corona-Warn-App:

Der Einsatz der Corona-Warn-App ist simple: Nach dem Herunterladen auf’s Smartphone wird die App installiert. Sobald Bluetooth aktiviert ist und der Risiko-Ermittlung zugestimmt wurde, kann es losgehen. Die App speichert anonymisierte Codes von allen Kontakt-Personen, die dem Nutzer begegnen – bekannt oder unbekannt. Das heißt auch zufällige Begegnungen mit infizierten Personen können nachvollzogen werden, ein großer Vorteil in der Aufdeckung von Infektionsketten. Voraussetzung ist, dass Menschen mit dem Corona-Virus ihre Daten ins System übertragen haben, sich also auch als erkrankt gemeldet haben. Außerdem braucht es möglichst viele Nutzer, um Kontaktpunkte auch aufzeichnen zu können. Bisher sind schon mehr als 13 Millionen Menschen in Deutschland dabei.

Städtebauförderprogramm 2020: Langenhagen erhält über 1,5 Millionen Euro – Langenhagen Strassenbau

Städtebauförderprogramm 2020: Langenhagen erhält über 1,5 Millionen Euro

22. Juni 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Die Stadt Langenhagen erhält mit dem Städtebauförderprogramm 2020 mehr als 1,5 Millionen Euro, um weitere Investitionen in ihre beiden Sanierungsgebiete zu tätigen. Mit der Förderkompente „Sozialer Zusammenhalt – Wiesenau“ (ehemals „Soziale Stadt“) werden Zuschüsse von Bund und Land in Höhe von 700.000 Euro bereitgestellt. Für „Lebendige Zentren – Kernstadt Nord / Walsroder Straße“ sind es weitere 880.000 Euro. Neben diesen zweidrittel Förderanteilen steuert Langenhagen jeweils ein weiteres Drittel bei – sowohl von 350.000 Euro als auch 440.000 Euro. Damit steht 2020 ein Gesamtvolumen von 2,37 Millionen Euro für die weitere Entwicklung der Sanierungsgebiete zur Verfügung.

Die Städtebauförderung ist ein wichtiges Instrument zur Unterstützung von nachhaltiger Stadtentwicklung. Die Ziele einer sozial, wirtschaftlich und ökologisch ausgewogenen Stadtentwicklung können mit den Städtebaufördermitteln in Langenhagen konkretisiert werden.

Die Stadt hat sich deshalb neben den seit 2015 erfolgreich laufenden Förderprogrammen für Wiesenau und Kernstadt Nord / Walsroder Straße für das ehemalige Programm „Zukunft Stadtgrün“ beworben. Diese Beantragung wurde positiv gewürdigt. Die Teilfläche des Stadtparks mit 43,9 Hektar (ha) befindet sich in unmittelbare Nähe zum Sanierungsgebiet Kernstadt Nord / Walsroder Straße mit 24,8 ha. Beide sollen nun zusammengeführt werden. Mit dieser Gebietserweiterung (Gesamtfläche 68,7 ha) können insbesondere Maßnahmen des Klimaschutzes, zur Anpassung an den Klimawandel sowie zur Verbesserung der grünen Infrastruktur erzielt werden.

„Mit den neuen Fördermitteln und der Zusage der Gebietserweiterung Stadtpark können wir die positiven Entwicklungen in den Langenhagener Sanierungsgebieten fortführen“, sagt Stadtbaurat Carsten Hettwer. Bereits vorgesehen sind: die Umsetzung des Grün- und Freiflächenkonzeptes Wiesenau, Verbesserung der Gebäudesubstanz, Einsatz des quartierseigenen Verfügungsfonds, weitere Straßensanierungen in Wiesenau sowie die Unterstützung baulicher öffentlicher und privater Maßnahmen in der Kernstadt-Nord in 2020. Das Förderprogramm umfasst auch eine breit angelegte Bürgerbeteiligung und die Behebung städtebaulicher Missstände. „Sichtbare Ergebnisse der Stadtentwicklung unter Einsatz von Städtebaufördermitteln sind bereits heute sichtbar und verschiedene standortstärkende Maßnahmen spürbar“, ergänzt Bürgermeister Mirko Heuer.

Private Investoren können aus den Programmen Zuschüsse für die Sanierung ihrer Gebäude unter bestimmten Voraussetzungen erhalten. Mehr als 70 Grundstückseigentümer haben bereits Interesse an einer Sanierungsberatung gezeigt. Zahlreiche Gebäude wurden mit Hilfe der Städtebauförderung in den Fördergebieten saniert. Zuschüsse werden nach den Städtebauförderrichtlinien des Landes Niedersachsen und der städtischen Förderrichtlinie vergeben (siehe städtische Internetseite). Interessierte können gern einen Ortstermin mit Christine Söhlke, Bereich Sanierungsplanung, Telefon: 0511/ 7307-9424 (Mail: christine.soehlke@langenhagen.de) vereinbaren.

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz hat in der Pressemitteilung vom 10. Juni weitere Fördermittel angekündigt. Gerade in diesen Zeiten, in denen die Kommunen stark gefordert sind, ist die Städtebauförderung eine tragende Säule für die Entwicklung in den Städten und Gemeinden. In dieser schwierigen Phase ist die Bauwirtschaft ein wichtiger Konjunkturmotor. Mit der Städtebauförderung setze man ein Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt.

Rotlichtaktion der ganz besonderen Art

19. Juni 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Rot sollen am kommenden Montagabend Besucher, Passanten und Autofahrer an verschiedenen Orten in Langenhagen sehen. Die Veranstaltungsbranche macht mit „Night of Light“ auf ihre Corona-bedingte Notlage aufmerksam.

Unter der Überschrift „Night of Light“ werden am Montagabend, 22. Juni neben dem Kulturdreieck – Haus der Jugend und des Sports und Sitz des MIMUSE-Büros, Kunstverein und Musikschule – der Theatersaal, das daunstärs sowie der vhs-Treffpunkt in rotem Licht erstrahlen.

„Wir möchten mit unserer Teilnahme an dieser Aktion unsere Solidarität mit den Kulturschaffenden zeigen“, erläutert Eva Bender, Dezernentin für den Geschäftsbereich II. „Die Stadt Langenhagen, das Monopol, der Kunstverein, die vhs-Langenhagen und die Musikschule Langenhagen nehmen daher gerne, an der Night of Light 2020 teil und beleuchten ab 22 Uhr die Gebäude.“

Mit der symbolischen „Alarmstufe Rot“ soll auf die schwierige wirtschaftliche Lage der von Künstlern Kulturschaffenden aber auch Messebauern, Zeltverleihern, Technikausstattern und vielen Berufen mehr in der Veranstaltungsbranche, hingewiesen werden.

„Auch die MIMUSE ist natürlich massiv betroffen“, so Inga Herrmann, die am 1. Juni die Leitung der MIMUSE von Franz Gottwald übernommen hat. „Im Frühjahr mussten elf Vorstellungen abgesagt werden und wie es im Herbst weitergehen kann, ist unklar. Der Vorverkauf ist mehr oder weniger zum Erliegen gekommen, die Menschen trauen sich einfach nicht, Karten für Theater zu kaufen. Hinzu kommt, dass, wenn überhaupt gespielt werden darf, sicherlich Abstands- und Hygieneregelungen die Anzahl der zugelassenen Zuschauer massiv reduzieren wird.“

Der Theatersaal hat regulär rund 550 Plätze. Nach den derzeitigen Abstandsregelungen wären nach ersten Berechnungen damit ca. 100 Zuschauer möglich. Vorstellungen im daunstärs müssten vollständig entfallen, da hier bereits das Foyer viel zu klein ist und nicht einmal 15 Personen im Zuschauerraum sitzen dürften. Normalerweise sind es rund 100 Plätze.

Für den Initiator der Aktion „Night of Light“ und Vorstand der LK-AG Essen, Tom Koperek, steht die gesamte Veranstaltungswirtschaft auf der Roten Liste der aussterbenden Branchen: „Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht! Die aktuellen Auflagen und Restriktionen machen die wirtschaftliche Durchführung von Veranstaltungen quasi unmöglich.

„Das treffe nicht nur die Veranstalter, sondern auch Spielstätten sowie Zulieferer und Dienstleister jeder Art und Größe: Technikfirmen, Bühnen- und Messebauer, Ausstatter, Caterer, Logistiker über Künstler bis hin zum Einzelunternehmer, der Content, Drehbuch, Regie oder florale Dekoration zu Events beisteuert.

Bis Dienstagnachmittag verzeichneten die Organisatoren auf ihrer Internetseite mehr als 2000 Gebäude, die beleuchtet werden sollen. Wegen der behördlichen Auflagen im Zuge der Corona-Krise sei einem riesigen Wirtschaftszweig praktisch über Nacht die Arbeitsgrundlage entzogen worden. Seit Mitte März mache die Veranstaltungswirtschaft quasi keinen Umsatz mehr. Anders als im produzierenden Gewerbe könnten weggefallene Umsätze nicht mehr nachgeholt werden.
In der deutschen Veranstaltungswirtschaft sind nach Angaben der Organisatoren rund eine Million Menschen beschäftigt. Der Jahresumsatz der Branche liege bei 130 Milliarden Euro.

Zeit ohne WASSERWELT LANGENHAGEN hat ein Ende – Wasserwelt Langenhagen

Zeit ohne WASSERWELT LANGENHAGEN hat ein Ende

11. Juni 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Der Termin steht fest: Die WASSERWELT LANGENHAGEN öffnet am Mittwoch, 1. Juli, ihre Türen für ihre Besucherinnen und Besucher. Angesichts des konkreten Datums ist auch das Team im Schwimmbad an der Theodor-Heuss-Straße erleichtert. Etwa dreieinhalb Monaten musste der Betrieb in dem Sport-, Freizeit- und Familienbad im Zuge der infektionsschützenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus ruhen.

„Nachdem das Land Mitte Mai die Wiedereröffnung der Freibäder angekündigt hatte, gab es zwar noch keinen Termin für die Hallenbäder. Doch wir konnten anhand der seinerzeit gemachten Auflagen in etwa einschätzen, was uns erwarten könnte“, berichtet Heike Ebersbach. Sie ist in der WASSERWELT LANGENHAGEN als Betriebsleiterin der GMF tätig; einer auf den Betrieb von Bädern spezialisierten Gesellschaft. Diese hatte im Mai einen Pandemie- und Hygieneplan erstellt. Er wurde Ende des gleichen Monats der Langenhagener Politik vorgelegt.

Die Abstimmung mit der Stadt ist jedoch nur eine der Vorbereitungen, die vor der Wiedereröffnung getroffen werden müssen. Schwieriger und damit zeitintensiver gestaltete sich etwa der Einbau eines weiteren Programms in das verwendete Kassensystem. Es wird benötigt, um mithilfe von Zeittickets die Zahl der Besucherinnen und Besucher im Schwimmbad gemäß der geltenden Niedersächsischen Verordnung zu regeln und einzuhalten. So müssen bis dato die Kontaktdaten der Gäste erfasst werden, was auf einfachem Wege über das Ticketing möglich ist. „Grundsätzlich werden wir für unsere Badegäste zwei Zeitfenster anbieten. Und damit auch das Vereinsschwimmen wieder stattfinden kann, wird es zeitnah ein Abstimmungsgespräch mit allen Vereinen geben“, ergänzt Ebersbach. Dabei weist sie darauf hin, dass ein Betrieb unter Corona-Bedingungen nicht mit einem „normalen“ Betrieb zu vergleichen sei.

Vorausgesetzt, dass an dem aktuellen Stufenplan vom 05.06.2020 keine Änderungen vorgenommen werden, kann auch die Saunalandschaft wieder in Betrieb gehen. Selbstverständlich auch dieses unter Einhaltung aller Vorgaben und mit zwei Zeitfenstern.

Es sind einige große und viele kleine Schritte, die angesichts der „Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ erforderlich sind. „Diese abzuarbeiten, braucht seine Zeit“, sagt Carsten Hettwer, Leiter des städtischen Eigenbetriebs Bad. Auch wenn die WASSERWELT LANGENHAGEN dank der vorgezogenen Revisionszeit relativ gut für die Wiedereröffnung aufgestellt sei, erfordere es für den zukünftigen Betrieb mehr als eine gründliche Reinigung, nämlich einen reibungslosen Betrieb bei diesen außergewöhnlichen Umständen. „Bestimmte Aspekte konnten wir erst klären, nachdem der Wortlaut der aktuellen Verordnung bekannt war. Und dazu gehört auch, einen Langenhagener Weg für jene Punkte zu erarbeiten, für die das Land einzig Empfehlungen gegeben hat.“

Über die konkrete Ausgestaltung des Schwimmbetriebs ab dem 1. Juli informieren die WASSERWELT LANGENHAGEN und die Stadt Langenhagen zu gegebener Zeit auf ihren Internetseiten (https://www.wasserwelt-langenhagen.de/).

Feiern von Taufe oder Hochzeit wieder in Dorfgemeinschaftshäusern möglich

10. Juni 2020/in Region Hannover

LANGENHAGEN. Die Stadt Langenhagen öffnet ihre Dorfgemeinschaftshäuser (DGH) für Feiern anlässlich einer Taufe oder Hochzeit. Die Verwaltung hat eine praktikable Verfahrensweise erarbeitet, nachdem die „Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ vom 5. Juni solche Familienfeste für bis zu 50 Personen ausdrücklich zulässt. Unter Auflage der begrenzten Teilnehmerzahl können die fünf städtischen DGH für diese Zwecke ab Freitag, 12. Juni, wieder angemietet sowie bestehende Reservierung vor dem Hintergrund der aktuellen Vorgaben bestätigt werden.

„Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, Hochzeiten oder Taufen feiern zu können. Darum haben wir eine Anlage zum Mietvertrag erstellt, indem die Vorgaben aus der gültigen Verordnung kurz dargelegt sind. Die Mieterin oder der Mieter versichert mit seiner Unterschrift, dass er sich an die Vorgaben hält und nur eine der genehmigten Veranstaltungen mit der zulässigen Höchstteilnehmeranzahl ausrichtet“, erläutert Kirsten Grimm-Hose. Wie die Leiterin der Abteilung Gebäudeverwaltung ausführt, werde aktuell auch der Anlass der Feier abgefragt. Denn Geburtstags- oder andere Feiern ohne religiösen Bezug können auch weiterhin nicht in den DGH ausgerichtet werden.

„Es ist gut, dass bedeutende Familienfeste wie Taufe oder Hochzeit wieder etwas größer gefeiert werden können“, sagt Bürgermeister Mirko Heuer. „Dass wir hierfür die Dorfgemeinschaftshäuser anbieten, ist doch selbstverständlich. Und ich bin mir sicher, dass wir trotz der widrigen Umstände und den Corona-Verhaltensregeln einen guten Weg gefunden, damit die Nutzerinnen und Nutzer mit ihren Familien und engsten Freunden in diesen städtischen Räumen feiern können.“

Die Adressen der städtischen Dorfgemeinschaftshäuser sowie die Telefonnummern für eine Kontaktaufnahme sind auf der städtischen Internetseite www.langenhagen.de abrufbar.

 

Polizei im Einsatz

Unbekannte Täter erbeuten in Hannover-Langenhagen Geld

10. Juni 2020/in Polizei

LANGENHAGEN (ots). In Hannover-Langenhagen haben unbekannte Täter am frühen Mittwochmorgen (10.06.20) in einer Bankfiliale einen Geldautomaten gesprengt. Die Täter konnten mit Geld flüchten. Die Polizei sucht nach Zeugen der Tat.

Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich die Täter gegen 3.45 Uhr auf unbekannte Art Zutritt zum Vorraum der Bankfiliale in der Walsroder Straße. Vermutlich durch Einführen von Gas sprengten sie einen dort befindlichen Geldautomaten. Aus diesem ließen die Angreifer Geld mitgehen und flüchteten. Ein Zeuge, der die Tat bemerkte, berichtete von einem dunklen Kombi mit polnischem Kennzeichen, das zum Zeitpunkt des Vorfalls auf dem Gehweg vor der Filiale stand. Am Steuer des Wagens, ein VW oder Audi, saß demnach eine maskierte Person. Die anschließende Suche nach dem Fahrzeug im Umfeld verlief ohne Erfolg. Dabei kam auch ein Hubschrauber zum Einsatz.

Zeugen, die Hinweise auf die Tat oder das gesuchte Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

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