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Schlagwortarchiv für: Luftrettung

Hochwasser: Noch nie so viele Spezialeinsätze aus der Luft – ADAC Luftrettung Hochwasser© ADAC Luftrettung

Hochwasser: Noch nie so viele Spezialeinsätze aus der Luft

26. August 2021/in Panorama

MÜNCHEN (PM). Die Unwetterkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen hat selbst die erfahrenen Crews der ADAC Luftrettung emotional an ihre Grenzen gebracht. Dies erklärte das gemeinnützige Unternehmen jetzt bei der Vorstellung seiner Hochwasser-Einsatzbilanz. In den Krisenregionen absolvierten die Luftretter bis heute mehr als 200 Rettungseinsätze, darunter 111 Windenrettungen.

Auf dem Höhepunkt der Flutkatastrophe waren bis zu sechs ADAC Rettungshubschrauber in den Hochwassergebieten aktiv – darunter mit „Christoph 1“ aus München, der als Sonderhubschrauber in „Christoph 23 Bravo“ umbenannte wurde, und einer weiteren Reservemaschine zwei eigens in das Katastrophengebiet verlegte Helikopter mit Rettungswinde für Spezialeinsätze. So konnten Menschen aus Lebensgefahr gerettet oder verletzt in Kliniken geflogen werden. Am Montag, 30. August ist der Windenrettungseinsatz der ADAC Luftrettung offiziell beendet. Dann wird der noch im Ahrtal verbliebene Zusatzhubschrauber „Christoph 23 Bravo“ abgezogen.

Am 15. Juli, am ersten Tag der Hochwasserkatastrophe, hatte die ADAC Luftrettung zur Unterstützung der Rettungskräfte kurzfristig einen ersten Windenhubschrauber für Spezialeinsätze aus der Luft in die Krisenregion verlegt – ohne Unterbrechung der Einsatzbereitschaft in München. Der ADAC Rettungshubschrauber „Christoph 23 Bravo“ flog in den ersten Stunden 36 Spezialeinsätze, um Menschen von Dächern oder aus von Wasser eingeschlossenen Häusern und Plätzen zu retten. „So viele Windeneinsätze hintereinander ist seit Bestehen der ADAC Luftrettung noch kein ADAC Rettungshubschrauber an einem Tag geflogen“, hob Geschäftsführer Frédéric Bruder die außergewöhnliche Leistung der Crew hervor.

Im Einsatz waren auch die öffentlich-rechtlichen ADAC Rettungshubschrauber aus Wittlich und Koblenz in Rheinland-Pfalz sowie Köln und Aachen/Würselen in Nordrhein-Westfalen. „Christoph Europa 1“ aus Aachen war zum Beispiel einer der ersten Hubschrauber bei der Evakuierung des St. Antonius Hospitals in Eschweiler. Die Crews der ADAC Luftrettung hatten in den ersten Tagen auch überschwemmte Keller und Wohnungen nach Verletzten und Überlebenden durchkämmt sowie später Hundestaffeln der Polizei bei der Suche nach Vermissten unterstützt und von der Außenwelt abgeschnittene Bewohner mit Medikamenten versorgt. „Was uns die Crews von ihren Einsätzen berichtet haben, hat uns alle sehr bewegt und betroffen gemacht“, sagte Bruder.

Die Bedeutung von Rettungshubschraubern mit Winde und die Zahl derer Einsätze hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. 2021 verzeichneten die vier Windenstationen der ADAC Luftrettung in München, Murnau, Straubing (alle Bayern) und Sande (Niedersachsen) mit 342 Windeneinsätzen ein Plus von zwölf Prozent – Tendenz steigend. Vor dem Hintergrund, dass als Folge des Klimawandels weitere Wetterextreme und Unwetterkatastrophen vorausgesagt werden, bietet die ADAC Luftrettung ihre Expertise an, wenn die Bundesländer das Thema Luftrettung mit Winde neu bewerten möchten. Bei Bedarf könnten weitere Stationen auf solche Spezialeinsätze vorbereitet werden. „Im Idealfall könnte jedes Bundesland auf mindestens einen Windenhubschrauber mit Notarzt und Notfallsanitäter an Bord zurückgreifen, um Verletzte oder Patienten ohne Zeitverlust vor Ort zu versorgen“, erklärte Geschäftsführer Bruder. Nur so sei die optimale notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung bei Krisen- und Unwetterkatastrophen des jetzigen Ausmaßes optimal zu bewältigen. „Bei unserer Arbeit in der Krisenregion hat sich gezeigt, wie wichtig der einsatztaktische Vorteil eines notarztbesetzten Windenhubschraubers ist. So konnten wir Menschen nicht nur evakuieren, sondern auch medizinisch behandeln“, ergänzte Einsatzleiter Dr. Jens Schwietring.

Ausdrücklich lobte Geschäftsführer Bruder die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden von Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Die kurzfristige Verlegung der Windenhubschrauber ins Hochwassergebiet sei nur möglich gewesen, weil solidarisch, schnell und unbürokratisch gehandelt wurde.

In den vergangenen Wochen wurden in den Katastrophengebieten vermehrt auch wieder „normale“ Rettungseinsätze geflogen, etwa wegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Arbeitsunfällen. In Rheinland-Pfalz etwa ist noch immer viel schweres Gerät im Einsatz. Es wird dort noch längere Zeit dauern, die Infrastruktur am Boden wiederherzustellen. Der bodengebundene Rettungsdienst hat bis zur Wiederherstellung der Infrastruktur, gerade an topographischen Engstellen wie z.B. zerstörte Brücken oder unterspülte Straßen, große Zeitverluste bei der Patientenversorgung zu verzeichnen. Hier leisten die regulär stationierten Rettungshubschrauber nach wie vor einen maßgeblichen Beitrag zur Sicherstellung des Rettungsdienstes.

Um sich im Nachgang der Unwetterkatastrophe ein Bild von der Einsatzbereitschaft der Luftrettung zu machen, besucht Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius am Dienstag, 31. August die Station des ADAC Rettungshubschraubers „Christoph 26“ in Sande, die derzeit interimsweise am JadeWeserAIRPORT untergebracht ist. Die Crew demonstriert dem Minister dort, wie in seinem Bundesland im Ernstfall Spezialeinsätze mit Winde geflogen werden.

ADAC Luftrettung auf zweite Welle vorbereitet – ADAC Luftrettung

ADAC Luftrettung auf zweite Welle vorbereitet

4. November 2020/in Panorama

MÜNCHEN (PM). Die aktuell steigenden COVID-19-Infektionszahlen werden auch bei der ADAC Luftrettung mit Sorge beobachtet. Das Corona-Virus stellt die gemeinnützige Organisation aus München erneut vor große Herausforderungen.

„Der Rettungsdienst aus der Luft ist in Deutschland aber aktuell uneingeschränkt gesichert“, betont Geschäftsführer Frédéric Bruder.  „Mit unseren Erfahrungen aus der ersten Welle sind wir bestmöglich auf den Anstieg von COVID-19-Verlegungsflügen vorbereitet. Wir transportieren unsere Patienten, ob an COVID-19 erkrankt oder nicht, wie gewohnt sicher und zuverlässig in unseren Hubschraubern“.

Lob gab es von der ADAC Luftrettung für das sogenannte „Kleeblatt-Konzept“ des Bundesinnenministeriums. Bei knappen Kapazitäten wollen Bund und Länder künftig Intensivpatienten, die an Covid-19 erkrankt sind, zwischen den Bundesländern verteilen. „Dies ist ein wichtiger und richtiger Schritt, um frühzeitig regionale Engpässe bei der Versorgung von Corona-Intensivpatienten zu verhindern. Auf solche Überlastungen können wir so auch in der Luft besser und schneller reagieren als noch im Frühjahr“, erklärte Geschäftsführer Bruder.

Auf den 37 Stationen der ADAC Luftrettung gilt derzeit die höchste Sicherheitsstufe sowie ein sehr strenges Sicherheits- und Hygienekonzept für Infektionsschutztransporte. Für dieses war die ADAC Luftrettung erst kürzlich als erste Rettungsdienstorganisation in Deutschland mit dem Qualitätssiegel „Sicher gegen Corona“ vom TÜV Hessen ausgezeichnet worden. Niemand außer den Crews, die je aus einem Piloten, Notarzt und Notfallsanitäter bestehen, hat derzeit Zutritt zu den Luftrettungsstationen.

Innerhalb der Crews besteht konsequente Kontaktminimierung. Um diese sowie die Patienten im Einsatz und auf den Stationen vor einer Erkrankung zu schützen, sind die Ausgaben für Schutzanzüge, -Masken und -Brillen sowie Desinfektionsmittel seit Ausbruch der Pandemie von regulär rund 20.000 Euro pro Jahr auf bereits mehr als 1,2 Millionen Euro angestiegen. Um die Crews zu schützen – und so die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten – werden in der ADAC HEMS Academy, dem Ausbildungs- und Trainingszentrum für Hubschrauberpiloten, Notärzte und Rettungsassistenten in Bonn-Hangelar, inzwischen auch sogenannte Plasma-Ionisatoren zur Luftreinigung eingesetzt. Lohn der Investitionen: Wegen COVID-19-Infektionen ist es bis heute noch zu keinen Einschränkungen der Einsatzbereitschaft gekommen.

Die aktuellen Entwicklungen werden bei der ADAC Luftrettung täglich analysiert, um eventuelle Anpassungen der Prozesse oder notwendige Investitionen umgehend zu tätigen. In Abstimmung mit der Muttergesellschaft der ADAC Luftrettung, der gemeinnützigen ADAC Stiftung, wurden bereits zu Beginn der Pandemie Finanzmittel zur Verfügung gestellt, um schnell und pragmatisch in Vorleistung zu treten und alle notwendigen unerwarteten Investitionen zur Aufrechterhaltung des Rettungsdienstes aus der Luft mit der gewohnten Flug- und Patientensicherheit leisten zu können.

In der Pandemie-Hochphase von Mitte März bis Ende Juni hatten die fliegenden Gelben Engel rund 450 Corona-Einsätze geflogen und mit Spezialverlegungstransporten aus Frankreich grenzüberschreitende Hilfe geleistet sowie die Bundeswehr bei deren Italien-Hilfe unterstützt. Um zusätzliche Kapazitäten für Notfälle und Intensivverlegungen zu schaffen, war bereits Mitte April in Ludwigshafen mit „Christoph 112“ der erste bundesweit alarmierbare Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber stationiert worden. „Christoph 112“ ist aufgrund seiner Ausstattung bestens geeignet für den Transport schwer lungenkranker Patienten und kann so für intensivmedizinische Verlegungen von Corona-Patienten eingesetzt werden, die auch während der Verlegung beatmet werden müssen.

In Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz haben die fliegenden Gelben Engel außerdem die Polizeihubschrauberstaffel zu den besonderen Hygienemaßnahmen bei Infektionstransporten geschult. So können Corona-Patienten nun im Notfall auch von der Polizei transportiert werden.

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