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Schlagwortarchiv für: Misburg

Lagerhalle steht im Vollbrand© Bernd Günther

Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand

25. Oktober 2022/in Hannover

HANNOVER (red). Seit den frühen Morgenstunden steht im Gewerbegebiet Hannover-Misburg an der Kreisstraße eine Lagerhalle einer Autoverwertung in Vollbrand. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Löscheinsatz.

Gleich von mehreren Seiten pumpen Löschzüge der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Wasser in die brennende Halle. Auch zwei Drehleitern sind derzeit im Einsatz. Über der Einsatzstelle steht eine dichte Rauchsäule. Immer wieder sind kleinere Explosionen aus der Lagerhalle zu hören.

Wegen der aufwendigen Löschwasserversorgung wird auch der Verkehr auf der Anderter Straße teilweise beeinträchtigt und einseitig an der Einmündung zur Kreisstraße vorbeigeführt. Zur besseren Beurteilung der Einsatzlage setzte die Berufsfeuerwehr auch eine Drohne ein. Derzeit dauern die Löscharbeiten noch an.

Nachtrag Feuerwehr (PM/red)

Die Feuerwehr Hannover ist derzeit mit einem Großaufgebot in Hannover Misburg. Dort brannte eine Lagerhalle eines Autoverwerters. Menschen wurden bisher nicht verletzt. Feuerwehr gibt Warnhinweis über den Rundfunk. Löschwasser musste zum Teil aus dem Kanal entnommen werden.

Um 03:35 Uhr wurde die Feuerwehr in die Kreisstraße 15 alarmiert. Dort wurde eine

Rauchentwicklung und Flammenschein aus einer Lagerhalle gesichtet. Beim Eintreffen des ersten Löschzuges wurde umgehend die Alarmstufe erhöht, da weite Teile der Halle bereits im Vollbrand standen.

Um sich ein Bild vom Schadenausmaß zu machen, setzte die Feuerwehr eine Drohne ein. Kräfte von Berufs- und den Ortsfeuerwehren Misburg und Anderten begannen umgehend mit den Löschmaßnahmen. Die Löschwasserversorgung reichte hier allerdings nicht aus, so dass aus dem Stichkanal Misburg Wasser gepumpt und eine Schlauchstrecke von rund 1,0 km zur Brandstelle verlegt werden musste. Hierbei kam ein spezielles Fahrzeug zur Wasserförderung zum Einsatz. Mit diesem Fahrzeug können bis zu 8.000 l Wasser in der Minute gefördert werden. Zusätzlich kamen zwei Großtanklöschfahrzeuge mit je 10.000 l Wasser an Bord zum Einsatz.

Da in der ca. 50 x 25 m großen Lagerhalle rund 60 Fahrzeuge, Maschinen und weitere Materialien gelagert waren, kam es zu einer massiven Rauchwolke, die sich in Richtung Misburg-Nord bewegte. Auf Grund dessen wurde eine Information über den Rundfunk gesendet, dass es in dem Bereich zu einer Geruchsbelästigung kommen kann. Messungen der Feuerwehr haben allerdings keine positiven Ergebnisse geliefert, so dass hier zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung bestand.

Aktuell läuft der Feuerwehreinsatz, der sich vermutlich bis in die Mittagsstunden hinziehen wird. Während der Einsatzmaßnahmen kam es auf der Anderter Straße zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur unklaren Brandursache aufgenommen. Die Schadenhöhe ist zum jetzigen Zeitpunkt ebenfalls unklar. Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Hannover sind mit 25 Fahrzeugen und 80 Einsatzkräften aktuell im Einsatz.

Gegen 12:00 Uhr wurden die letzten Schläuche zurückgebaut und die meisten Feuerwehrfahrzeuge rückten von der Einsatzstelle an der Kreisstraße in Misburg ab.

Nachtrag Feuerwehr zum Brand Lagerhalle (PM)

Für die Feuerwehr ist der Einsatz Großbrand Kreisstraße 15 vorerst beendet. Während der Löscharbeiten hat es einen Teileinsturz der Lagerhalle gegeben. Auch hierbei wurde niemand verletzt. Nachdem um 11:35 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden konnte, wurde ein großflächiger Schaumteppich auf den Brandschutt in der Lagerhalle gelegt. Dies soll ein Wiederaufflammen des Brandes verhindern. Die Feuerwehr wird gegen 15:00 Uhr eine so genannte Brandnachschau durchführen.

 



  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6069
    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Großeinsatz der Feuerwehr. Eine Lagerhalle in Hannover-Misburg steht im Vollbrand. Dichte Rauchschwaden über der Einsatzstelle © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6160
    Die Lagerhalle ist zum Teil eingestürzt. Auch auf dem Außengelände brannten diverse Fahrzeuge aus. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Lagerhalle einer Autoverwertung steht in Vollbrand – BGPress 6163
    Das letzte Großlöschfahrzeug rückt von der total ausgebrannten Halle ab. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9778 2© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen

18. Juli 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am heutigen Sonntag wurden im hannoverschen Stadtteil Misburg-Süd insgesamt sechs Verdachtspunkte für Kampfmittel untersucht. Hierbei konnten fünf Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt und erfolgreich unschädlich gemacht werden. Während vier der Kampfmittel entschärft werden konnten, musste eine britische Fünf-Zentner-Bombe gesprengt werden. Insgesamt waren 630 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst im Einsatz.

Im Zuge von Luftbildauswertungen und umfassenden technischen Sondierungsarbeiten wurden auf Baufeldern in der Anderter Straße und der Kreisstraße insgesamt sechs Verdachtspunkte für potentiell gefährliche Kampfmittel lokalisiert. Diese wurden am heutigen Sonntag freigelegt. Hierbei fanden sich drei britische Fünf-Zentner- und eine amerikanische Zehn-Zentner-Fliegerbombe, sowie eine 125kg schwere Brandbombe, die aber nicht mehr gefüllt war und daher nicht entschärft werden musste.

Für die Entschärfung der Kampfmittel war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1.000 Metern um den Fundort eines jeden Kampfmittels festzulegen. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme im östlichen Hannover waren etwa 8.750 Bürger*innen, ein Alten- und Pflegeheim sowie eine Flüchtlingsunterkunft. Um 09:00 Uhr begannen die Einsatzkräfte damit, den Evakuierungsbereich zu räumen, wobei u.a. auch Lautsprecherwagen zum Einsatz kamen. Die Misburger Bevölkerung arbeitete hierbei vorbildlich mit, nur in sehr wenigen Fällen mussten die Einsatzkräfte Situationen deeskalieren.

Insgesamt suchten 245 Bürger*innen die Betreuungsstellen in den Sporthallen der IGS Roderbruch und des Schulzentrums Eisteichweg auf. 115 Personen mussten mit Krankentransportwagen in die Betreuungsstellen gebracht werden. Die Betreuungsstellen wurden umfangreich mit Hygienemitteln und Mund-Nase-Schutz ausgestattet. Für Fälle, bei denen nach kontaktloser Messung der Körpertemperatur ein Anfangsverdacht bestand, stand ein Schnelltest-Team bereit. Für 12 Personen aus dem Evakuierungsbereich, die sich aufgrund einer Quarantäneanordnung des Fachbereiches Gesundheit der Region Hannover aktuell in häuslicher Quarantäne befanden, wurde eine Unterbringung unter Quarantänebedingungen in einem örtlichen Hotel organisiert. Alle Einsatzkräfte wurden vor Einsatzbeginn einem Corona-Schnelltest unterzogen, der in allen Fällen negativ ausfiel.

Um 12:11 Uhr meldeten die Räumkräfte Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Die Kampfmittelbeseitiger konnten mit ihren Arbeiten beginnen. Die gefundenen Kampfmittel wurden nacheinander entschärft. Bei einer britischen Fünf-Zentner-Bombe war der Zünder allerdings so deformiert, dass sie aus Sicherheitsgründen nur gesprengt werden konnte. Dies erforderte zeitintensive Vorbereitungen, welche um 17:20 Uhr in der erfolgreichen Sprengung mündeten. Kampfmittelbeseitigungsdienst und Feuerwehr kontrollierten anschließend den Bereich, bevor alle Bewohner*innen um 18:32 Uhr wieder in ihre Wohnungen und Einrichtungen zurückkehren konnten.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, und Hannovers Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe machten sich während der Maßnahmen vor Ort ein Bild von dem Fortgang der Kampfmittelbeseitigung. Dr. von der Ohe betonte: „Vielen herzlichen Dank an die 630 Helfer der Hilfsorganisationen, der Polizei, des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und der Feuerwehr. Auch das umsichtige Verhalten der Bevölkerung hat wesentlich zum Erfolg dieser durchaus ambitionierten Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme beigetragen.“,

Feuerwehrchef Dieter Rohrberg betonte: „Die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen und Behörden war beispielhaft, das schließt ausdrücklich auch die Verkehrsunternehmen wie die ÜSTRA ein. Die Intensität der damaligen Luftangriffe im Osten von Hannover macht es wahrscheinlich, dass insbesondere auch hier zukünftig immer wieder mit der Räumung gefährlicher Fliegerbomben gerechnet werden muss.“

Der Einsatz war gegen 18:45 Uhr abgeschlossen, als die letzten Bewohner*innen wieder in ihre Wohnungen zurückgekehrt waren. Beim Bürgertelefon gingen bis 18:30 Uhr 532 Anrufe ein.

  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9599
    Ein komplettes Pflegeheim muss durch Kräfte der Hilfsorganisationen evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9609
    Unterschiedliche Transportmittel für die betroffene Bevölkerung stehen für Evakuierungsmaßnahmen bereit. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Der Leiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen, Thomas Bleicher. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9668
    Fiebermessen als zusätzlicher Vorsichtsmaßnahme vor dem Betreten der Notunterkunft. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Alle Bürgerinnen und Bürger in der Notunterkunft werden von zwei Helferinnen des ASB registriert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Für die Kleinen bei der Evakuierung hat die Arbeiter-Samariter-Jugend eine Hüpfburg aufgebaut. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 50 Betroffene warten in der Notunterkunft auf das Ende der Evakuierung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9692
    Auch der Leiter der Feuerwehr, Dieter Rohrberg, und der 1. Stadtrat der Landeshauptstadt Hannover, Dr. Axel von der Ohe, werden auf erhöhte Temperatur kontrolliert. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9726
    Innenminister Boris Pistorius, der Chef der Feuerwehr Dieter Rohrberg und 1. Stadtrat Dr. Axel von der Ohe lassen sich in der Technischen Einsatzleitung die Lage vor Ort erklären. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9734
    Die Technische Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr behält den Überblick über sämtliche Maßnahmen im Zusammenhang mit der Evakuierung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Der große Krankenwagenhalteplatz für Rettungs- und Krankentransportwagen der Hilfsorganisationen. Auch Behindertentransportfahrzeuge stehen mit auf dem Platz. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittel
    Drei der Fliegerbombe nach erfolgreicher Entschärfung durch die Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9792
    Zwei der noch intakten Zünder nach der Entschärfung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9794
    Sprengmeister Marcus Rausch erklärt den Entschärfungsablauf. In seiner Hand einen der noch scharf gewesenen Zünder. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung in Misburg-Süd erfolgreich abgeschlossen – BGPress 9799
    Der 1. Stadtrat Dr. Axel von der Ohe (3.v.r.) und der Chef der Feuerwehr, Dieter Rohrberg (1.v.l.), bedanken sich für die sehr gut und erfolgreiche Zusammenarbeit bei den Sprengmeistern des Kampfmittelbeseitigungsdienstes. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
  • Kampfmittelbeseitigung
    Die entschärften Bomben werden zum Abtransport auf einen LKW des Kampfmittelbeseitigungsdienstes geladen. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
Kellerbrand im Stadtteil Hannover-Misburg – BGPRESS 9918© Bernd Günther / BG-PRESS.de

Kellerbrand im Stadtteil Hannover-Misburg

4. April 2021/in Hannover

HANNOVER (PM).  Die Feuerwehr rückte am Ostersonntag zu einem Brand in einem Wohnhaus aus. Die Brandstelle wurde durch die Einsatzkräfte im Keller gefunden und konnte schnell gelöscht werden. Alle Personen blieben unverletzt und konnten nach Abschluss des Einsatzes in ihre Wohnungen zurück.

Mehrere Anrufende meldeten der Regionsleitstelle Hannover gegen 16:50 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus Fenstern eines Mehrfamilienhauses in der Sandstraße im Stadtteil Misburg.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte drang dichter schwarzer Rauch aus dem Keller. Sofort wurde die Brandbekämpfung mit vier Löschtrupps unter Atemschutz aufgenommen und parallel das Gebäude nach Personen abgesucht. Ein Bewohner wurde vorsorglich durch die Feuerwehr ins Freie verbracht, die anderen Mieter hatten sich bereits nach draußen begeben. Der ebenfalls alarmiere Rettungsdienst musste nicht eingesetzt werden, alle bleiben unverletzt. Nach Abschluss der Brandbekämpfung wurde der Kellerbereich mittels einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester kontrolliert und mit Lüftungsgeräten vom Rauch befreit.

Der Einsatz war für die 50 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst um 18:15 Uhr beendet. Alle Mieter konnten in ihre Wohnungen zurückkehren. Eine Angabe zur Schadenshöhe am Gebäude kann durch die Feuerwehr nicht getroffen werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übernommen. Im Bereich der Einsatzstelle, speziell in der Straße „Am Seelberg“, kam es durch die Einsatzfahrzeuge zu Verkehrsbehinderungen. Insgesamt waren 13 Fahrzeuge der Feuerwachen 5 und 3, sowie der Ortsfeuerwehr Misburg eingesetzt.

Kellerbrand im Stadtteil Hannover-Misburg – BGPRESS 9925

Am Ostersonntag kam es aus bisher unbekannten Gründen zu einem Kellerbrand in der Sandstraße im Stadtteil Hannover-Misburg. Es wurden keine Personen verletzt. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Brand in einer Industrielackiererei im Gewerbegebiet Misburg – BGPress 8669 2© Bernd Günther

Brand in einer Industrielackiererei im Gewerbegebiet Misburg

18. März 2021/in Hannover

HANNOVER (PM). Am Mittwochabend ging die Meldung zu einer Rauch- und Flammentwicklung aus einem Sandstrahl- und Lackierbetrieb im Lohweg in der Regionsleitstelle ein. Die ersteintreffenden Brandschützer erkannten schon auf der Anfahrt einen weithin sichtbaren Feuerschein aus einem rund 800 Quadratmeter großen Hallenkomplex.

Noch während der Vorbereitungen für die ersten Löschmaßnahmen forderte der Einsatzleiter einen weiteren Löschzug sowie auch Spezialeinsatzfahrzeuge für Großeinsätze zur Einsatzstelle an. Durch einen massiven Löscheinsatz gelang es den Einsatzkräften, das Feuer einzudämmen und eine Brandausbreitung zu verhindern. Die Einstellung des Bahnverkehrs auf der direkt neben dem Gewerbegrundstück verlaufende Güterbahnstrecke der DB AG wurde durch die Einsatzleitung angefordert. Nach rund zwei Stunden Einsatzdauer meldeten die Brandschützer „Feuer aus“. Verletzte gab es bei diesem Einsatz nicht zu verzeichnen.

Gegen 20:00 Uhr meldete die Fahrdienstleitung der DB AG die Rauchentwicklung mit Feuerschein aus dem Gewerbetrieb im Lohweg. Daraufhin alarmierte die Regionsleitstelle zunächst zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Misburg sowie den Rettungsdienst in den Stadtteil Misburg-Süd. Kurz nach Eintreffen erhöhte der Einsatzleiter die Alarmstufe und forderte einen weiteren Löschzug, weitere Ortsfeuerwehren sowie auch Spezialeinsatzfahrzeuge für Großeinsätze an. Die hannoverschen Brandschützer leiteten umgehend einen massiven Löschangriff mit mehreren Strahlrohren im Innenangriff ein und bekämpften die Flammen auch über den Werfer eines Drehleiterfahrzeuges mit Löschwasser. Da es sich bei dem Gewerbetrieb um einen Sandstrahl- und Lackierbetrieb handelte, leiteten die hinzugezogenen Spezialeinsatzkräfte für Gefahrguteinsätze Schadstoffmessungen in der Umgebung der Einsatzstelle ein. Die Messungen ergaben keine die Grenzwerte überschreitenden Schadstoffkonzentrationen.

Eine Brandausbreitung konnte durch den zügig vorgetragenen Löschangriff verhindert werden. Nach rund zwei Stunden Einsatzdauer vermeldeten die Einsatzleitung „Feuer aus“. Auch die Sperrung der Güterbahnstrecke konnte zu diesem Zeitpunkt aufgehoben werden.

Brand in einer Industrielackiererei im Gewerbegebiet Misburg – BGPress 8677

Am Mittwochabend kam es im Stadtteil Misburg im Lohweg zu einem Feuer in einer Lagerhalle für Industrielackierungen © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Umfangreiche Nachlöscharbeiten und Entrauchungsmaßnahmen mussten in dem Hallenkomplex durchgeführt werden. Dazu kam ein Löschunterstützungsfahrzeug zum Einsatz, welches durch spezielle Hochleistungslüfter auf einem kettengetriebenen Fahrgestell für die Rauch- und Wärmeabfuhr bei Bränden in Industrieanlagen geeignet ist.

Mit Wärmebildkameras suchten die Brandschützer die Brandstelle nach möglicherweise noch vorhandenen Glutnestern ab. Seitens des Energieversorgers enercity erfolgte die Trennung des Gebäudes von der Strom- und Gasversorgung.

Die Schadenhöhe kann durch die Feuerwehr nicht beziffert werden Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache vor Ort aufgenommen. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 38 Fahrzeugen und 124 Einsatzkräften für rund drei Stunden im Einsatz.

Blaulicht Aktuell

Radfahrer von LKW überrollt und tödlich verletzt

23. Dezember 2020/in Hannover

HANNOVER (PM). Ein abbiegender LKW erfasste an der Anderter Straße einen Radfahrer und überrollte diesen. Die Feuerwehr musste den unter der Vorderachse eingeklemmten Mann mit schwerem Gerät befreien. Der 73-jährige verstarb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Verletzungen.

Gegen 11:00 Uhr meldeten ein Anrufer einen schweren Verkehrsunfall mit einer unter einem LKW eingeklemmten Person über den Notruf. Die Regionsleitstelle alarmierte sofort einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehr Misburg, Spezialfahrzeuge für die technische Hilfeleistung sowie den Rettungsdienst in den Stadtteil Misburg.

Als kurz danach die ersten Einsatzkräfte am Unfallort im Bereich zwischen der Kreisstraße und dem Bahnhof Anderten-Misburg eintrafen, versuchten engagierte Ersthelfer einem und der Vorderachse eines Sattelzuges eingeklemmten Radfahrer zu helfen. Feuerwehrleute sicherten den schweren LKW gegen Rollen und brachten zeitgleich spezielle Lufthebekissen unter der Sattelzugmaschine in Position. Hiermit gelang es die Vorderachse anzuheben und den Mann zu befreien. Trotz sofortigem Einsatzes des Rettungsdienstes verstarb der Verunfallte noch vor Ort.

Mehrere Autofahrer, Ersthelfern sowie der LKW-Fahrer blieben unverletzt und wurden vor Ort von Einsatzkräften betreut. Die angebotene Hilfe von Notfallseelsorgern nahmen diese nicht in Anspruch.

Zur Klärung der Unfallursache hat die Polizei entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Über die Schadenhöhe liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor. Die Feuerwehr Hannover und der Rettungsdienst waren mit 12 Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.

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