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Schlagwortarchiv für: Moria

Aufnahme aus griechischen Flüchtlingslagern: Letzter Flug dieses Jahres in Hannover gelandet – Vorfeld

Aufnahme aus griechischen Flüchtlingslagern: Letzter Flug dieses Jahres in Hannover gelandet

17. Dezember 2020/in Niedersachsen

HANNOVER (PM). Am heutigen Donnerstag (17.12.2020) ist ein weiterer Flug mit behandlungsbedürftigen Kindern aus griechischen Flüchtlingslagern am Flughafen Hannover eingetroffen. An Bord der Maschine aus Athen waren insgesamt 86 Personen, die auf verschiedene Bundesländer verteilt werden.

Niedersachsen wird neun Personen – zwei Familien aus Afghanistan – aufnehmen, die zunächst in der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen ihr vorläufiges Zuhause finden werden. Bei diesem Flug handelt es sich um den letzten Transfer dieses Jahres, bevor die Aufnahme Anfang 2021 mit bereits in Griechenland als schutzberechtigt Anerkannten fortgesetzt werden soll. Der heutige Flug ist darum auch Anlass für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, ein Zwischenfazit der bisherigen Bemühungen zu ziehen.

Minister Pistorius: „Uns ist es in diesem Jahr gelungen, sogar unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie mehr als 1.500 Menschen aus den erbärmlichen Zuständen der Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln herauszuholen, darunter viele besonders schutzbedürftige Kinder. Dass diese Menschen die Möglichkeit bekommen, in Deutschland und in Niedersachsen ein neues Zuhause finden, freut mich. Auf der anderen Seite muss man auch ganz klar festhalten: Die Zustände in den Flüchtlingslagern der Inseln der Ägäis, insbesondere auf Lesbos, sind weiterhin katastrophal. Dass es so etwas in Europa im Jahr 2020 gibt, ist beschämend und widerspricht den humanitären Grundsätzen Europas. Gleichzeitig treffen diese Umstände die Schwächsten. Darum müssen wir unser Engagement im Jahr 2021 nicht nur fortsetzen, sondern auch die Aufnahmekontingente insgesamt erhöhen“, sagt Minister Pistorius.

Niedersachsens Innenminister setzt sich seit seinem Besuch des inzwischen abgebrannten Flüchtlingslagers auf der griechischen Insel Lesbos im Herbst 2019 in besonderem Maße für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder ein. In der Folge hat Deutschland in enger Absprache mit den Bundesländern sowie den internationalen und europäischen Institutionen (IOM, UNHCR, EASO) seit dem Frühjahr dieses Jahres begonnen, zunächst unbegleitete Minderjährige, dann behandlungsbedürftige Kinder mit ihren Familienangehörigen aus dem griechischen Flüchtlingslagern nach Deutschland auszufliegen. Nach dem Brand von Moria hatte die Bundesregierung zudem entschieden, in einem dritten Schritt ein Kontingent von bereits in Griechenland als schutzbedürftig anerkannten Menschen in Deutschland aufzunehmen. Niedersachsen hat einschließlich des heutigen Fluges bislang insgesamt 149 Menschen aufgenommen.

Die Lage auf der griechischen Insel Lesbos ist für die Flüchtlinge jedoch nach wie vor katastrophal, wie zum Beispiel die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ berichtet. Entsprechenden Berichten zufolge harren immer noch rund 7.500 Menschen in einem provisorischen Zeltlager aus.

Minister Pistorius: „Ich habe erst Anfang dieser Woche erneut mit dem Repräsentanten des UNHCR in Griechenland, Philippe Leclerc, telefoniert. Dieser hat mir die prekäre Lage vor Ort noch einmal bestätigt. Zwar haben sich seit dem Brand im September punktuell Dinge verbessert, zum Beispiel was die Unterbringung betrifft. Die Situation ist aber immer noch bedrückend und Moria ist kein Ort, an dem die Flüchtlinge dauerhaft bleiben können. Hinzu kommt die Bedrohung durch das Coronavirus, dem die Menschen praktisch schutzlos ausgeliefert sind. Ich fordere Bundesinnenminister Horst Seehofer deshalb auf, die Anstrengungen zur Aufnahme der Flüchtlinge zu verstärken. Die meisten Bundesländer und viele Städte wären im Übrigen auch zur Aufnahme weiterer Menschen bereit. Während der deutschen Ratspräsidentschaft ist die Klärung von etlichen Fragen für ein gemeinsames europäisches Asylsystem nicht vorangekommen. Um ehrlich zu sein: Ich sehe hier auch nicht wirklich Licht am Ende des Tunnels. Solange die Staaten, die zwar von EU-Mitteln profitieren, aber deren Solidarität dann bei der Aufnahme von Flüchtlingen mehr oder weniger gen Null tendiert, alle Bemühungen um ein neues Migrations- und Asylsystem ungehindert torpedieren können, wird es auch keine Fortschritte geben. Den Menschen, die aber auch jetzt zu Weihnachten in überfüllten und provisorischen Lagern auf den Inseln ohne Perspektive festsitzen, muss weiterhin geholfen werden.“

Behandlungsbedürftigen Flüchtlingskindern und ihren Familien landen in Hannover – Rollfeld

Behandlungsbedürftigen Flüchtlingskindern und ihren Familien landen in Hannover

30. September 2020/in Region Hannover

HANNOVER (PM). Nach dem Brand von Moria: Flugzeug mit behandlungsbedürftigen Flüchtlingskindern und ihren Familien sowie unbegleiteten Minderjährigen landet in Hannover

Pistorius: „Aufnahme von Lesbos muss weiter fortgesetzt und verstärkt werden. Niedersachsen steht bereit“

Am heutigen Mittwoch (30.09.2020) sind erneut behandlungsbedürftige Flüchtlingskinder mit ihren Eltern und Geschwistern – zusammen 88 Personen – aus den griechischen Flüchtlingscamps am Flughafen Hannover eingetroffen. Mit an Bord waren außerdem 50 unbegleitete Minderjährige sowie eine inzwischen volljährige unbegleitete Person, die nach dem Brand des Flüchtlingslagers Moria auf Lesbos in Deutschland aufgenommen werden sollen.

„Ich freue mich, dass es nach der Brandkatastrophe von Moria relativ zügig gelungen ist, die ersten unbegleiteten Minderjährigen aus Moria hierher zu holen, damit sie bei uns ihr Asylverfahren durchlaufen können“, so der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius.

Minister Pistorius hatte zuletzt im Herbst 2019 das griechische Flüchtlingslager auf Lesbos besucht und sich seitdem für die Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder stark gemacht. Die Bundesregierung hatte dann im März dieses Jahres beschlossen, sich im Rahmen einer europäischen Initiative bei der Aufnahme von Flüchtlingskindern von den griechischen Inseln zu engagieren.

So konnten in einem ersten Schritt im Frühjahr insgesamt 53 unbegleitete Kinder und Jugendliche aus Griechenland nach Niedersachsen ausgeflogen und dann auf andere Bundesländer und niedersächsische Kommunen verteilt worden. Seit Ende Juli findet in enger Absprache mit den Bundesländern sowie den internationalen und europäischen Institutionen (IOM, UN-HCR, EASO) der Transfer von 243 behandlungsbedürftigen Kinder und deren Familienangehörige – insgesamt etwa 930 Personen – zur Durchführung des Asylverfahrens nach Deutschland statt. Diese werden auf unterschiedliche Bundesländer verteilt. Niedersachsen wird bei diesem Transfer elf unbegleitete Minderjährige sowie 23 Personen aus dem Kontingent der behandlungsbedürftigen Kinder mit ihren Kernfamilien aufnehmen. Damit hat Niedersachsen bislang 77 Personen aus Griechenland aufgenommen.

Nachdem das Lager Moria durch einen Brand Anfang September weitestgehend zerstört worden war, hatte die Bundesregierung außerdem zugesagt, weitere 1553 in Griechenland bereits als schutzbedürftig anerkannte Personen (408 Familien) in Deutschland aufzunehmen.

Minister Pistorius: „Diese Maßnahme ist wichtig, um die schwierige humanitäre Lage der Flüchtlinge in Griechenland zu verbessern. Niedersachsen steht im Rahmen der europäischen Werte von Solidarität und Humanität bereit, um zu helfen.“

Niedersachsen geht dabei davon aus, dass auch alle anderen Bundesländer entsprechend dem Königsteiner Schlüssel Menschen aufnehmen werden. Sollten sich weitere Engpässe ergeben, wäre Niedersachsen bereit, auch darüber hinaus Menschen aufzunehmen.

Hilfe für Moria: THW-Konvois mit Zelten und Schlafsäcken eingetroffen

17. September 2020/in Welt-News

BONN (PM). Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) liefert seit vergangener Woche im Auftrag der Bundesregierung Zelte, Feldbetten, Schlafsäcke und Decken für die obdachlos gewordenen Geflüchteten in mehreren Hilfskonvois nach Griechenland. Bisher sind insgesamt rund 12.000 Schlafsäcke, etwa 530 Zelte, rund 1.400 Feldbetten, etwa 2.500 Isomatten und 2.000 Decken sowie zwei Sanitärcontainer auf dem Weg oder bereits angekommen. THW-Präsident Gerd Friedsam sagte nach der Ankunft der ersten Hilfsgüter: „Das THW hilft mit den dringend benötigten Zelten, Schlafsäcken und Feldbetten das Leid der Menschen in Moria etwas zu lindern.“

Am Montagmittag übergaben THW-Kräfte 80 Zelte, rund 1.400 Feldbetten, 400 Isomatten und 400 Schlafsäcke an die griechischen Behörden. Noch am selben Tag startete in Deutschland ein zweiter Hilfsgütertransport. Zwei LKW mit Anhängern aus dem THW-Landesverband Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein fuhren Richtung Griechenland. Er ist mit weiteren 6.000 Schlafsäcken, 2.000 Decken sowie 2.160 Alu-Isomatten beladen. Am Mittwoch setzten die THW-Ehrenamtlichen per Fähre von Italien nach Griechenland über. Sie werden am heutigen Donnerstagnachmittag ankommen und die Hilfsladung an die griechische Regierung übergeben. Anschließend verteilen Regierungsbehörden die Hilfsgüter im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos und bauen dort die Zelte auf.

Ein dritter Konvoi aus sieben THW-Fahrzeugen mit Anhängern und Tiefladern ist bereits unterwegs und wird am Freitag in Griechenland eintreffen. Beladen ist der Konvoi mit 5.500 Schlafsäcken, zwei Sanitärcontainern sowie rund 450 Familien-Zelten. Bislang hat das THW drei Hilfskonvois auf den Weg geschickt, drei weitere Konvois sind in Planung. Finanziert wird der Einsatz des THW durch das Auswärtige Amt. Mehrere Bundesländer stellten außerdem Hilfsgüter – größtenteils kostenlos – zur Verfügung.

Das THW ist die ehrenamtliche Einsatzorganisation des Bundes. Das Engagement der bundesweit knapp 80.000 Ehrenamtlichen, davon die Hälfte Einsatzkräfte, ist die Grundlage für die Arbeit des THW im Bevölkerungsschutz. Mit seinem Fachwissen und den vielfältigen Erfahrungen ist das THW gefragter Unterstützer für Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und andere. Das THW wird zudem im Auftrag der Bundesregierung weltweit eingesetzt. Dazu gehören unter anderem technische und logistische Hilfeleistungen im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Europäischen Union sowie im Auftrag von UN-Organisationen.

 

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